DE1179870B - Luefter mit Flammenschutz fuer Behaelter zur Lagerung und zum Transport brennbarer Fluessigkeiten - Google Patents
Luefter mit Flammenschutz fuer Behaelter zur Lagerung und zum Transport brennbarer FluessigkeitenInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C4/00—Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Ventilation (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: B 65 g
Deutsche Kl.: 81 e -139
Nummer: 1179 870
Aktenzeichen: S 81576 XI /81 e
Anmeldetag: 20. September 1962
Auslegetag: 15. Oktober 1964
Die Atmungsorgane der Behälter für brennbare Flüssigkeiten werden mit Flammenschutzrosten versehen,
die einen eventuellen Flammendurchschlag in den Behälter verhindern sollen. In letzter Zeit sind
behördlicherseits verschärfte Anforderungen an die Standdauer dieser Sicherangen gestellt worden. Die
Mindestdauer bis zum Flammendurchschlag beträgt 2 Stunden. So ist es notwendig geworden, diese
Flammenschutzroste so einzubauen, daß sie bei einem Brand nicht durch Wärmestrahlungen noch zusätzlich
aufgeheizt werden
Es sind Armaturenkonstraktionen bekannt, bei denen die Wetterschutzhauben, welche im normalen
Betrieb die Flammenschutzroste abdecken, im Brandfalle den Flammenschutzrost selbsttätig freilegen und
so den Wärmestau vermeiden, welcher entsteht, wenn es zwischen der Wetterschutzhaube und dem Flammenschutzrost
brennt. Erreicht wird diese Freilegung dadurch, daß die Wetterhauben entweder ganz oder
teilweise aus brennbarem Kunststoff bestehen und abbrennen oder daß sie abfallen oder abklappen, wenn
die Schmelzhalterangen, mit denen die Hauben am Gehäuse der Armatur befestigt sind, bei Hitzeeinwirkung
abschmelzen.
Die Schmelzhalterang ist entweder nur an einer Stelle der Haube vorgesehen oder in Form von mehreren,
unabhängigen Einzelhalterungen gleichmäßig über den Umfang der Haube verteilt angeordnet.
Beide Anbringungsarten haben den Nachteil, daß die Funktionssicherheit in Frage gestellt oder zumindest
stark verzögert ist, wenn die Lüfter, was bei Bränden häufig der Fall ist, starkem Wind ausgesetzt sind. Die
windseitig liegenden Schmelzelemente werden durch den Wind gekühlt und sprechen daher überhaupt
nicht oder nur mit großer Verzögerang an.
Weiterhin dient bei den bekannten Armaturen zum Lösen der Wetterhaube vom Gehäuse ein an einem
Hebel angeordnetes Gewicht, was den Nachteil der Sperrigkeit der ganzen Anordnung mit sich bringt.
Ferner besteht bei Verwendung der Armatur für Transportfahrzeuge die Gefahr, daß das Schmelzelement
durch die durch das Gewicht verstärkten Fahrstöße vorzeitig zerstört wird.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Lüfter mit sich bei Hitzeeinwirkung selbsttätig
lösender Wetterhaube zu schaffen, der bei gedrungenen Baumaßen ein sicheres und schnelles Ansprechen
auch bei ungünstigen Windverhältnissen gewährleistet. Dies wird dadurch erreicht, daß die Wetterhaube unter
Vorspannung einer Feder an mehreren Stellen mit einer durchgehenden, brennbaren oder schmelzbaren
Schnur am Gehäuse befestigt ist, welche abwechselnd
Lüfter mit Flammenschutz für Behälter zur Lagerung und zum Transport brennbarer
Flüssigkeiten
Anmelder:
Fa. F.A.Sening, Hamburg 11, Vorsetzen 23-27
Als Erfinder benannt:
Otto Nitzschke, Hamburg-Harburg
zwischen der Wetterhaube und dem Gehäuse über Haken oder durch ösen derart geführt ist, daß die
Zerstörung der Schnur an einer beliebigen Stelle ein Lösen und Abheben der Wetterhaube vom Gehäuse
durch die Feder bewirkt.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann zum sicheren Freilegen des Flammenschutzrostes die durch
so ein Schutzrohr gegen die erste Hitzeeinwirkung abgeschirmte Feder seitlich am Lüfter angeordnet und
gleichzeitig als Druck- und Drehfeder ausgebildet sein, so daß nach dem Durchbrennen oder Abschmelzen
der Halteschnur die Wetterhaube vom Gehäuse
as abgehoben und um einen Zapfen seitlich bis gegen
einen Anschlag fortgeschwenkt wird.
Sind die Platzverhältnisse für den Einbau des Lüfters nach der Seite hin beengt, so kann die Feder zentrisch
angeordnet sein, so daß die Wetterhaube nach oben hin abgeworfen wird.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
A b b. 1 einen Schnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel mit schwenkbarer Wetterhaube,
A b b. 2 eine Draufsicht zu A b b. 1, A b b. 3 einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel
mit abwerfbarer Wetterhaube und Abb. 4 eine Draufsicht zu Abb. 3. Der Lüfter besteht aus einem Gehäuse 1, in welchem
ein aus geriffelten Bändern bestehender Flammenschutzrost 2 untergebracht ist. Dieser Rost wird
von einer Wetterhaube 3 gegen Witterungseinflüsse abgedeckt. Zwischen der Wetterhaube 3 und dem Gehäuse
1 ist ein ausreichender Ringspalt 4 für den Ein- und Austritt der Gase vorhanden. Die Wetterhaube 3
ruht mit Rippen 5 auf dem Gehäuse 1.
In der Ausführung nach Abb. 1 und 2 ist die Wetterhaube außerdem um einen Zapfen 6 schwenkbar
gelagert, der durch einen Ausleger der Wetterhaube führt. In diesem Ausleger ist ein Ringraum 7
für die Aufnahme einer Torsions- und Spiraldruckfeder 8 vorhanden, welche die Wetterhaube 3 nach
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oben drückt und zur Seite schwenkt, wenn sie mit ihren Rippen 5 aus dem Bereich des Gehäuses ausgehoben
ist. Die Wetterhaube wird dabei bis zu einem Anschlag 9, 9 α geschwenkt. In der Arbeitsstellung
wird die Wetterhaube 3 unter Vorspannung der Feder 8 durch eine Schnur 10 am Gehäuse 1 festgehalten.
Diese Schnur besteht aus einem leicht brennbaren oder schmelzbaren Stoff und führt über Haken
oder Ösen wechselweise von der Wetterhaube zum Gehäuse, und umgekehrt. Die Schnur, deren Enden
festgebunden oder festgeschraubt sind, wird unter der Wetterhaube und über dem Flammenschutz geführt.
Wenn es also über dem Flammenschutzrost 2 brennt, wird die Schnur 10 zerstört und die Wetterhaube vom
Gehäuse gelöst, wobei die Feder 8 erst ein Abheben vom Gehäuse und dann ein Schwenken um den Zapfen
6 bewirkt.
In der Ausführung nach A b b, 3 und 4 ist die Wetterhaube 3 an dem Gehäuse 1 durch die Schnur
10 in der Weise befestigt, daß die Schnur rund um den Umfang der Armatur wechselweise an der Wetterhaube
3 und am Gehäuse 1 befestigt ist. Die Wetterhaube 3 liegt nur mit den Rippen 5 auf dem Gehäuse.
Eine zentrisch angeordnete Druckfeder 11 zwischen dem Flammenschutzrost 2 und der Wetterhaube 3
wirft diese ab, sobald die Schnur an einer beliebigen Stelle zerstört ist. Es ist also gleich, an welcher Stelle
des Lüfters die Flamme brennt. Die Halteschnur 10 wird immer zerstört.
Claims (3)
1. Lüfter mit Flammenschutz für Behälter zur Lagerung oder zum Transport brennbarer Flüs-
30 sigkeiten, dessen Wetterhaube bei einem Brand der austretenden Gase sich selbsttätig vom Gehäuse
löst und den unter ihr liegenden Flammenschutzrost freilegt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wetterhaube (3) unter Vorspannung einer Feder (8 bzw. 11) an mehreren Stellen mit
einer durchgehenden, brennbaren oder schmelzbaren Schnur (10) am Gehäuse (1) befestigt ist,
welche abwechselnd zwischen der Wetterhaube (3) und dem Gehäuse (1) über Haken oder durch
Ösen derart geführt ist, daß die Zerstörung der Schnur an einer beliebigen Stelle ein Lösen und
Abheben der Wetterhaube (3) vom Gehäuse (1) durch die Feder (8 bzw. 11) bewirkt.
2. Lüfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch ein Schutzrohr gegen die
erste Hitzeeinwirkung abgeschirmte Feder (8) seitlich am Lüfter angeordnet und gleichzeitig als
Druck- und Drehfeder ausgebildet ist, so daß nach dem Durchbrennen oder Abschmelzen der
Schnur (10) die Wetterhaube (3) vom Gehäuse (1) abgehoben und um einen Zapfen (6) seitlich bis
gegen einen Anschlag (9, 9 ä) fortgeschwenkt wird.
3. Lüfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (11) zentrisch angeordnet
ist, so daß die Wetterhaube (3) nach oben hin abgeworfen wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 949 100, 1 041 871;
USA.-Patentschriften Nr. 1755 624, 2 152 422.
USA.-Patentschriften Nr. 1755 624, 2 152 422.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 707/228 10.64 ® Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES81576A DE1179870B (de) | 1962-09-20 | 1962-09-20 | Luefter mit Flammenschutz fuer Behaelter zur Lagerung und zum Transport brennbarer Fluessigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES81576A DE1179870B (de) | 1962-09-20 | 1962-09-20 | Luefter mit Flammenschutz fuer Behaelter zur Lagerung und zum Transport brennbarer Fluessigkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1179870B true DE1179870B (de) | 1964-10-15 |
Family
ID=7509707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES81576A Pending DE1179870B (de) | 1962-09-20 | 1962-09-20 | Luefter mit Flammenschutz fuer Behaelter zur Lagerung und zum Transport brennbarer Fluessigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1179870B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1253167B (de) | 1966-04-09 | 1967-10-26 | Otto Nitzschke | Luefter mit Flammenschutz fuer Transport- und Lagerbehaelter fuer brennbare Fluessigkeiten |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1755624A (en) * | 1928-06-14 | 1930-04-22 | Miles F Yount | Flame arrester |
| US2152422A (en) * | 1937-01-25 | 1939-03-28 | John J Tokheim | Safety device for volatile liquid storage tanks |
| DE949100C (de) * | 1955-01-27 | 1956-09-13 | Robert Leinemann | Mit einer Flammensicherung zum Schutz gegen das Hineinschlagen von Flammen und Explosionen versehenes Atmungsorgan fuer Kraftstoff-Lagerbehaelter |
| DE1041871B (de) | 1955-06-13 | 1958-10-23 | Sening Fa F A | Flammendurchschlagsicherung fuer Behaelter mit brennbaren Fluessigkeiten |
-
1962
- 1962-09-20 DE DES81576A patent/DE1179870B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1755624A (en) * | 1928-06-14 | 1930-04-22 | Miles F Yount | Flame arrester |
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| DE1041871B (de) | 1955-06-13 | 1958-10-23 | Sening Fa F A | Flammendurchschlagsicherung fuer Behaelter mit brennbaren Fluessigkeiten |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1253167B (de) | 1966-04-09 | 1967-10-26 | Otto Nitzschke | Luefter mit Flammenschutz fuer Transport- und Lagerbehaelter fuer brennbare Fluessigkeiten |
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