DE1179792B - Schlagleistenrotor fuer Prallzerkleinerer - Google Patents
Schlagleistenrotor fuer PrallzerkleinererInfo
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- DE1179792B DE1179792B DESCH29703A DESC029703A DE1179792B DE 1179792 B DE1179792 B DE 1179792B DE SCH29703 A DESCH29703 A DE SCH29703A DE SC029703 A DESC029703 A DE SC029703A DE 1179792 B DE1179792 B DE 1179792B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/26—Details
- B02C13/28—Shape or construction of beater elements
- B02C13/2804—Shape or construction of beater elements the beater elements being rigidly connected to the rotor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
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Description
- Schlagleistenrotor für Prallzerkleinerer Die Erfindung bezieht sich auf Schlagleistenrotoren für Prallzerkleinerer mit auf einer Welle in axialem Abstand voneinander befestigten Scheiben, auf denen in Achsrichtung durchgehende Schlagleisten angeordnet sind.
- Bei einem bekannten Rotor dieser Art sind die Scheiben am Umfang durch festgeschweißte Längsschienenpaare miteinander verbunden und die aus mehreren Stücken bestehenden Schlagleisten an diesen Längsschienen durch Keilverbindungen lösbar befestigt. Außerdem sind am Umfang des Rotors Abdeckbleche vorgesehen, die an den Längsschienen und den Scheiben durch Schweißen und Schrauben befestigt sind, so daß der Rotor als am Umfang geschlossene Trommel ausgebildet ist.
- Bei einem anderen bekannten Rotor sind die Scheiben durch am Umfang festgeschweißte Mantelbleche miteinander verbunden, so daß ebenfalls ein geschlossener trommelförmiger Rotor entsteht. Die aus einem Stück bestehenden Schlagleisten sind in axial verlaufenden Aussparungen am Umfang der Scheiben und in den Mantelblechen mittels Klemmleisten festgehalten, die ihrerseits nur an den beiden stirnseitigen Scheiben des Rotors mit Klemmkeilen befestigt sind.
- Die bekannten Schlagleistenrotoren bestehen somit aus vielen durch Schweißen miteinander verbundenen Teilen. Sie sind deshalb schwer und in der Herstellung teuer. Die Vielzahl der notwendigen Schweißverbindungen verursacht unkontrollierbare und deshalb gefährliche Schweißspannungen in dem durch Fliehkräfte hochbeanspruchten Rotor, denen nur durch ausreichende Vergrößerung der tragenden Querschnitte oder durch Ausglühen des Rotors Rechnung getragen werden kann.
- Gemäß der Erfindung besteht der Rotor nur aus der Welle, den Scheiben und den Schlagleisten und weist keine Schweißverbindungen auf. Die Scheiben sind in weiterer Ausgestaltung der Erfindung an ihrem äußeren Umfang mit keilförmigen Nuten versehen, in die die Schlagleisten mit entsprechendem Profil eingesetzt sind.
- Der neue Rotor ist im Aufbau sehr einfach und von jeglichen Materialspannungen, wie sie besonders beim Schweißen hervorgerufen werden, frei. Er ist deshalb ohne weiteres exakten Festigkeitsberechnungen zugänglich, die es erlauben, ihn optimal, d. h. mit geringst notwendigem Gewichtsaufwand, zu bemessen. Der neue Rotor ist billig in der Herstellung und absolut betriebssicher. Es hat sich im praktischen Betrieb gezeigt, daß die neue, am Umfang offene Ausbildung des Rotors im Vergleich zu der bekannten trommelförmigen, am Umfang geschlossenen wesentlich geringere Luftwirbelungen und keine Luftkissen im Gehäuse des Prallzerkleinerers verursacht, so daß die unerwünschte Bildung von Feinstkorn erheblich vermindert wird.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der in F i g. 1 ein Querschnitt des Prallzerkleinerers und in F i g. 2 ein Längsschnitt des Schlagleistenrotors dargestellt ist.
- In einem Gehäuse 1, das zweckmäßigerweise in Schweißkonstruktion ausgeführt wird, ist die Mahlbahn 2 um die Achse 3 schwenkbar befestigt. Ihr Endabstand a zum gedachten äußeren Umfangkreis der Schlagleisten ist von außen über einen Spindeltrieb 4 einstellbar. Dieser Abstand a ist maßgebend für die Größe des gebrochenen Endkornes. Außerdem ist die Mahlbahn an ihrem schwenkbaren Ende verstellbar, um den günstigsten Einzug des Gutes zu erreichen. Der Schlagleistenrotor 5 ist in F i g. 2 im Längsschnitt nochmals dargestellt; er besteht aus einer Welle 6, auf die vier Scheiben gleicher Art 7 aufgeschoben sind. Die Scheiben werden durch Buchsen S, 9 und Absätze 10 auf der Welle im vorgeschriebenen Abstand gegeneinander gehalten. Es ist zweckmäßig, die Scheiben an der Nabe und an der Peripherie mit Verstärkungen zu versehen. Im Peripheriekreis der Scheiben 7 sind keilförmige Nuten 11 vorgesehen, in die die in Achsrichtung durchgehenden Schlagleisten 12 mit entsprechendem Profil eingesetzt werden. Durch diese einfache Befestigung lassen sich die Leisten schnell und ohne besonderen Aufwand austauschen. Die Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung sind nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, insbesondere können die Scheiben zur Verringerung der umlaufenden Massen mit Aussparungen versehen werden; grundsätzlich kann die Scheibe auch als Speichenrad ausgebildet sein.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Schlagleistenrotor für Prallzerkleinerer mit auf einer Welle in axialem Abstand voneinander befestigten Scheiben, auf denen in Axialrichtung durchgehende Schlagleisten angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor nur aus der Welle (6), den Scheiben (7) sowie den Schlagleisten (12) besteht und keine Schweißverbindungen aufweist.
- 2. Prallzerkleinerer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (7) an ihrem äußeren Umfang mit keilförmigen Nuten (11) versehen sind, in die die Schlagleisten (12) mit entsprechendem Profil eingesetzt sind.
- 3. Prallzerkleinerer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (7) als Speichenräder od. dgl. ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1043 764, 1053 899, 1022 082.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH29703A DE1179792B (de) | 1961-05-15 | 1961-05-15 | Schlagleistenrotor fuer Prallzerkleinerer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH29703A DE1179792B (de) | 1961-05-15 | 1961-05-15 | Schlagleistenrotor fuer Prallzerkleinerer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1179792B true DE1179792B (de) | 1964-10-15 |
Family
ID=7431511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH29703A Pending DE1179792B (de) | 1961-05-15 | 1961-05-15 | Schlagleistenrotor fuer Prallzerkleinerer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1179792B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022082B (de) * | 1954-10-26 | 1958-01-02 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Prallbrecher zum selektiven Zerkleinern von verwachsenen Mineralien |
| DE1043764B (de) * | 1955-10-13 | 1958-11-13 | Esch Werke Kg | Rotor mit Schlagleisten fuer Prallmuehlen |
| DE1053899B (de) * | 1954-12-24 | 1959-03-26 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Rotor fuer Prallbrecher |
-
1961
- 1961-05-15 DE DESCH29703A patent/DE1179792B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022082B (de) * | 1954-10-26 | 1958-01-02 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Prallbrecher zum selektiven Zerkleinern von verwachsenen Mineralien |
| DE1053899B (de) * | 1954-12-24 | 1959-03-26 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Rotor fuer Prallbrecher |
| DE1043764B (de) * | 1955-10-13 | 1958-11-13 | Esch Werke Kg | Rotor mit Schlagleisten fuer Prallmuehlen |
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