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DE1179601B - Schaltungsanordnung zur Vergroesserung der Nebensprech- und/oder Rueckhoerdaempfung fuer Geraete in vorzugsweise traegerfrequenten Fernmeldeanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Vergroesserung der Nebensprech- und/oder Rueckhoerdaempfung fuer Geraete in vorzugsweise traegerfrequenten Fernmeldeanlagen

Info

Publication number
DE1179601B
DE1179601B DEF37169A DEF0037169A DE1179601B DE 1179601 B DE1179601 B DE 1179601B DE F37169 A DEF37169 A DE F37169A DE F0037169 A DEF0037169 A DE F0037169A DE 1179601 B DE1179601 B DE 1179601B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crosstalk
circuit arrangement
pole
devices
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF37169A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Nann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume AG
Original Assignee
Felten and Guilleaume AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Felten and Guilleaume AG filed Critical Felten and Guilleaume AG
Priority to DEF37169A priority Critical patent/DE1179601B/de
Publication of DE1179601B publication Critical patent/DE1179601B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/32Reducing cross-talk, e.g. by compensating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Vergrößerung der Nebensprech- und/oder Rückhördämpfung für Geräte in vorzugsweise trägerfrequenten Fernmeldeanlagen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Geräte in vorzugsweise trägerfrequenten Fernmeldeanlagen zur Vergrößerung der Nebensprech-und/oder Rückhördämpfung zwischen zwei unsymmetrischen Vierpolketten, z. B. zwischen Sende- und Empfangsteil von Vierdraht-TF-Verstärkern, mittels Nebensprechausgleichs durch zusätzliche Kopplungselemente, z. B. Kondensatoren.
  • In der Fernmeldetechnik ist für einen einwandfreien Betriebsablauf eine möglichst hohe Nebensprech- und/oder Rückhördämpfung erforderlich, die durch Verringerung der gegenseitigen Kopplung, z. B. durch Anbringung eines Nebensprechausgleichs, bei zwei sich störenden Leitungsführungen erreicht wird.
  • Es ist bekannt, daß sich auf der Fernleitungsseite durch Symmetrierung, d. h. durch Einfügen zusätzlicher Kopplungselemente in das koppelnde Leitungssystem, z. B. durch zusätzliche Kondensatoren, ein befriedigender Ausgleich erreichen läßt. Bei solchen symmetrischen Fernmeldeleitungen verbinden die zusätzlichen Kopplungselemente jeweils zwei Sprechadern miteinander, die nicht. zu ein und derselben Leitung gehören, oder sie verbinden eine Sprechader einer Leitung mit Erde, z. B. mit dem Kabelmantel oder einem entsprechenden Bezugspunkt. Hierbei liegen die Ausgleichstellen häufig weit von den Verstärkerfeldenden entfernt.
  • Bekannt ist es auch, in Fernsprechanlagen mit Kontaktkoppelfeldern, in denen eine erste Art von Leitungen (z. B. ankommende Leitungen) mit einer zweiten Art von Leitungen (z. B. abgehende Leitungen) koordinatenmäßig vermascht sind und in denen je eine Leitung der ersten Art mit einer Leitung der zweiten Art über an den Kreuzungspunkten der Leitungen angeordnete, elektromagnetisch betätigte Koppelkontakte mehrdrähtig zusammenschaltbar ist, zur Erhöhung der Nebensprechdämpfung leitungsindividuelle Querkondensatoren gleicher Kapazität vorzusehen.
  • Abgesehen davon, daß es sich auch hier um symmetrische Leitungsführungen handelt, ist es von Nachteil, daß diese Anordnung durch die Vielzahl gleicher Querkondensatoren und durch die Verwendung der elektromagnetisch betätigten zweipoligen Koppelkontakte sehr aufwendig ist.
  • Setzt man also voraus, daß auf symmetrisch ausgeführten Fernleitungen ein optimaler Ausgleich wohl erreichbar ist, so wächst jedoch bei symmetrischer Verdrahtung auf der Geräteseite und Anwendung der gleichen Methode, d. h. Einschaltung von Ausgleichkondensatoren, wegen der vorhandenen vielen Schaltkontakte der Aufwand sehr erheblich. Symmetrische Leitungen haben nämlich den Nachteil, daß sie grundsätzlich bei Umschaltungen zwei Schaltkontakte benötigen. Da es bei diesem Leitungstyp in vielen Fällen noch erforderlich ist, die Abschirmung der Leitungen an bestimmten Punkten zu erden, wird ein weiterer Schaltkontakt notwendig. Die Anzahl der benötigten Schaltkontakte steigt weiter, wenn ein Trägerfrequenzgerät durch Umschaltung für mehrere Betriebsarten geeignet sein soll. Es ist jedoch wünschenswert, die Zahl der Schaltkontakte möglichst klein zu halten. Hierfür bietet sich die Verwendung von unsymmetrischen Leitungen an. Nun ist jedoch bekannt, daß die Nebensprech- undJ oder,Rückhördämpfung unsymmetrischer Leitungen häufig zu gering ist, was besonders für die Rückhördämpfung bei Vierdrahtbetrieb zutrifft und sich nur durch sehr aufwendige Abschirmmaßnahmen beheben läßt.
  • Dieser Nachteil wird durch die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß in den im übrigen in unsymmetrischer Verdrahtung ausgeführten Geräten bestimmte Leitungsabschnitte zwischen je zwei ausgewählten Vierpolen einer oder beider Vierpolketten erdfrei geschaltet und vorzugsweise als zweiadrig geschirmte Leitungsabschnitte ausgebildet sind und daß zum Nebensprechausgleich zwischen einen Leitungsteil der erdfrei geschalteten Leitungsabschnitte und Erde eine Impedanz, vorzugsweise ein Kondensator geschaltet ist.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Nebensprechausgleich - an der Vierpolkette im Sendeteil am Punkt höchsten Pegels oder im Empfangsteil am Punkt niedrigsten Pegels vorgenommen wird. Die Erfindung und ihre Wirkungsweise wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert: F i g. 1 zeigt eine trägerfrequente Zwischenverstärkerstation mit im wesentlichen unsymmetrischer Leitungsführung, bei der empfangsseitig in zwei Teilabschnitten die Leitung erdfrei geschaltet ist; hierfür ist in diesem Falle eine zweiadrig geschirmte Leitung verwendet, wodurch eine Beeinflussung der Betriebsdämpfung des Systems vermieden wird.
  • Der Sendeteil baut sich auf aus dem Übertrager Ui, der Richtungsweiche R W1, dem Kontaktarm a des Betriebsartenschalters S, der zur Einstellung verschiedener Betriebsarten dient, dem unsymmetrisch geschalteten Zwischenverstärker Z1, der unter anderem den Leitungsentzerrer LE 1 und den Verstärker V 1 enthält, dem Kontaktarm ddes BetriebsartenschaltersS, der Richtungsweiche R W2 und dem Übertrager Ü2.
  • Der Empfangsteil ist analog in umgekehrter Reihenfolge geschaltet. Er enthält den Übertrager 1=I3, das Filter F2, die Kontaktarme e und f des Betriebsartenschalters S, den unsymmetrisch geschalteten Zwischenverstärker Z2 mit dem Leitungsentzerrer LE2 und dem Verstärker V2 sowie die Kontaktarme b und c des Betriebsartenschalters S, denen das Filter F1 und der Übertrager Ü4 folgen.
  • In diesem Beispiel sind empfangsseitig gemäß der Erfindung die Leitungsabschnitte zwischen LE2 und F2 sowie zwischen V2 und F1 erdfrei geschaltet, was zur Voraussetzung hat, daß die entsprechenden Anschlußpunkte an den Vierpolen F2, LE2, V2 und Fl ebenfalls erdfrei geschaltet sind; je ein Leiter dieser zweiadrig geschirmten Leitungen liegt über eine Impedanz in Form eines Kondensators C2 bzw. Cl an Erde.
  • Selbstverständlich kann der Nebensprechausgleich auch zwischen RW2 -> V1 und LE1 -> RWl oder zwischen R W2 --> V1 und V2 -> F1 bzw. RWl -> LEl und LE2 -> F2 vorgesehen werden.
  • F i g. 2a zeigt eine bekannte, paarige unsymmetrische Leitungsführung mit Flächenerdung, während F i g. 2b eine unsymmetrische Leitung und F i g. 2c eine zweiadrige, geschirmte Leitung zeigt, die in erfindungsgemäßer Weise erdfrei geschaltet sind. In beiden letzteren Fällen liegt einer der erdfreien Leiter über die Impedanz CA an Erde, die den Impedanzen C1 bzw. C2 in F i g. 1 entspricht. In Gegenrichtung ist, wie F i g. 2 zeigt, normale unsymmetrische Leitungsführung gegeben.
  • Um die Störeinstrahlung möglichst gering zu halten, wird gegenüber bekannten Methoden, bei denen z. B. der Ausgleich weit entfernt von den Verstärkerfeldenden vorgenommen wird, die Impedanz hier unmittelbar an den Stellen angeschaltet, an denen erwartungsgemäß der Störeinfluß besonders wirksam verhindert werden kann. Das ist beim Beispiel nach F i g. 1 in Empfangsrichtung am Eingang des Leitungsentzerrers LE 2 (niedriger Eingangspegel) der Fall, wo die Beeinflussung vom Ausgang des Sendeverstärkers V1 (hoher Ausgangspegel) ausgeglichen wird.
  • Der besondere Vorteil der Anordnung gemäß der Erfindung besteht in dem geringen technischen Aufwand, es ist lediglich erdfrei zu schalten und jegliche Symmetrierungs- und besondere Abschirmmaßnahmen entfallen. Eventuelle Zusatzkopplungen, die durch Schaltkontakte usw. auftreten, werden durch die Schaltungsanordnung mit erfaßt.
  • Die gesamte Schaltunganordnung geht auf eine Brückenschaltung zurück, bei der optimaler Nebensprechausgleich dann vorhanden ist, wenn Brückengleichgewicht vorliegt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für Geräte in vorzugsweise trägerfrequenten Fernmeldeanlagen zur Vergrößerung der Nebensprech- und/oder Rückhördämpfung zwischen zwei unsymmetrischen Vierpolketten, z. B. zwischen Sende- und Empfangsteil von Vierdraht-TF-Verstärkern, mittels Nebensprechausgleichs durch zusätzliche Kopplungselemente, z. B. Kondensatoren, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß in den im übrigen in unsymmetrischer Verdrahtung ausgeführten Geräten bestimmte Leitungsabschnitte zwischen je zwei ausgewählten Vierpolen einer oder beider Vierpolketten erdfrei geschaltet und vorzugsweise als zweiadrig geschirmte Leitungsabschnitte aus-. gebildet sind und daß zum Nebensprechausgleich . zwischen einem Leitungsteil der erdfrei geschalteten Leitungsabschnitte und Erde eine Impedanz, vorzugsweise ein Kondensator (C i bzw. C 2), ge- schaltet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß der Nebensprechausgleich an der Vierpolkette im Sendeteil am Punkt höchsten Pegels oder im Empfangsteil am Punkt niedrigsten Pegels vorgenommen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 133 765; französische Patentschrift Nr. 912 524.
DEF37169A 1962-06-27 1962-06-27 Schaltungsanordnung zur Vergroesserung der Nebensprech- und/oder Rueckhoerdaempfung fuer Geraete in vorzugsweise traegerfrequenten Fernmeldeanlagen Pending DE1179601B (de)

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Publications (1)

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DE1179601B true DE1179601B (de) 1964-10-15

Family

ID=7096767

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DEF37169A Pending DE1179601B (de) 1962-06-27 1962-06-27 Schaltungsanordnung zur Vergroesserung der Nebensprech- und/oder Rueckhoerdaempfung fuer Geraete in vorzugsweise traegerfrequenten Fernmeldeanlagen

Country Status (1)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR912524A (fr) * 1944-09-19 1946-08-12 Materiel Telephonique Appareils pour la connexion de réseaux équilibrés et déséquilibrés dans des systèmes électriques
DE1133765B (de) * 1960-09-19 1962-07-26 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Erhoehung der Nebensprechdaempfung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Koppelfeldern

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR912524A (fr) * 1944-09-19 1946-08-12 Materiel Telephonique Appareils pour la connexion de réseaux équilibrés et déséquilibrés dans des systèmes électriques
DE1133765B (de) * 1960-09-19 1962-07-26 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Erhoehung der Nebensprechdaempfung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Koppelfeldern

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