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DE819256C - Verteileranordnung, insbesondere fuer Rundfunkprogramme - Google Patents

Verteileranordnung, insbesondere fuer Rundfunkprogramme

Info

Publication number
DE819256C
DE819256C DEP46395A DEP0046395A DE819256C DE 819256 C DE819256 C DE 819256C DE P46395 A DEP46395 A DE P46395A DE P0046395 A DEP0046395 A DE P0046395A DE 819256 C DE819256 C DE 819256C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
distributor
shielding
sockets
connection
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP46395A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Schwenn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DEP46395A priority Critical patent/DE819256C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE819256C publication Critical patent/DE819256C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04HBROADCAST COMMUNICATION
    • H04H20/00Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
    • H04H20/53Arrangements specially adapted for specific applications, e.g. for traffic information or for mobile receivers
    • H04H20/61Arrangements specially adapted for specific applications, e.g. for traffic information or for mobile receivers for local area broadcast, e.g. instore broadcast
    • H04H20/63Arrangements specially adapted for specific applications, e.g. for traffic information or for mobile receivers for local area broadcast, e.g. instore broadcast to plural spots in a confined site, e.g. MATV [Master Antenna Television]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Television Systems (AREA)

Description

  • Verteileranordnung, insbesondere für Rundfunkprogramme Die Erfindung betrifft eine Verteileranordnung, in welcher ankommende Leitungen bzw. Programme über auswählbare Verstärker in variierbarer Weise an abgehende Leitungen anschaltbar sind, mit einem Verteiler für den ankommenden und einem weiteren Verteiler für den abgehenden Verkehr. Eine derartige Verteileranordnung für Rundfunkprogramme ist beispielsweise in der Fig. i dargestellt.
  • Bei dem Beispiel der Fig. i ist angenommen, daß vierundzwanzig Fern- bzw. Ortsleitungen i bis 24 an die Verteileranordnung anschaltbar sind, welche zwölf Übertragungsverstärker 1l1 bis hlq enthält, die paarweise in sechs verschiedenen Gestellen I bis VI angeordnet sind. Der besseren Übersicht wegen ist eine einpolige Darstellung gewählt. Es sind lediglich die Gestelle I und VI und die zugehörige Leitungsführung sowie die jeweils benötigten Elemente dargestellt. Die Leitungen i bis 24 können sowohl als ankommende als auch als, abgehende Leitungen benutzt werden und sind dementsprechend sowohl an den Verteiler Ehert für den ankommenden, als auch an den VerteilerAhert für den abgehenden Verkehr geführt. Im ankommenden Zweig können Leitungsentzerrer LE und gegebenenfalls Temperaturdämpfungsausgleichsmittel TVA und im abgehenden Zweig Verteilerverstärker herth angeordnet sein. Außerdem sind für die Anschaltung der einzelnen Elemente Trennstellen SF, z. B. Buchsen mit Schaltsteckern o. dgl., vorgesehen.
  • Die Verteiler sind vorzugsweise als Kreuzverteiler ausgebildet und enthalten der Leitungszahl entsprechende Längs- und der Anzahl der Übertragungsverstärker entsprechende Querreihen, im Beispiel also -vierundzwanzig Längs- und zwölf Querreihen. Durch Stecken von Schaltsteckern o. dgl. können jeweils' die gewünschten Verbindungen hergestellt werden. Verriegelungseinrichtungen sorgen dafür, daß keine unerlaubten Mehrfachschaltungen möglich sind. Durch das Stecken der Schaltstecker kann gleichzeitig über zugehörige Relais die Anschaltung der Leitungen an den Verteiler für den ankommenden oder abgehenden Verkehr über die Kontakte q gesteuert werden.
  • Bei einer derartigen Verteileranordnung ist es wichtig, durch Schirmung der einzelnen Verbindungen äußere Störungen. und gegenseitige Beeinflussungen auszuschalten. Die Schirmungen dürfen jeweils nur an einem Punkt "geerdet sein, um eine Schleifenbildung und damit das Fließen von Ausgleichsströmen auf der Schirmwandung zu vermeiden. Die Erfindung gibt einen Weg an, der in jedem Fall die vollständige Schirmung aller jeweils hergestellten Verbindungen und immer eine richtige Einpunkterdung gewährleistet.
  • Gemäß der Erfindung weisen die Schaltstellen der Eingangsverteiler und ebenso die Schaltstellen der Ausgangsverteiler mit der Schirmung des jeweils zugeordneten Verstärkers verbundene Kontakte auf, wobei die Erdung der Schirmleitung der jeweiligen Schaltstellen des Eingangsverteilers zugeordnet ist. Beim Stecken des Schaltsteckers wird dann zwangsläufig die vollständige Schirmung der jeweiligen Verbindung der Verteileranordnung einschließlich der im Leitungszug liegenden Geräte und die jeweils richtige Schirmerdung hergestellt. Insbesondere sind auch die innerhalb des Schaltfeldes vorgesehenen Trennbuchsen o. dgl. so ausgebildet, daß bei Herstellung der Verbindung zwangsläufig die Schirmung durchgeschaltet wird.
  • Die Erfindung sieht weiter vor, zwischen jedem Verstärker und der die Erdung aufweisenden Schirmleitung der zugeordneten Schaltstellen des Eingangsverteilers eine Trennbuchse anzuordnen, um auch bei Einschaltung des Verstärkers in Meßkreise nur jeweils eine Erde, nämlich die Erde des Meßkreises, zu erhalten. .
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Fig. 2 erläutert. In der Fig. a ist die in Fig. i behandelte Ausführungsform einer Verteileranordnung unter besonderer Hervorhebung der Erfindungsmerlanale ausführlicher dargestellt. Um dabei jedoch eine bessere Übersicht zu gewinnen, sind die auf verschiedenen Gestellen angeordneten Verstärker übereinanderliegend und die Verteiler für den ankommenden Verkehr und ebenso die Verteiler für den abgehenden Verkehr für nur vier Leitungen gezeichnet. Lediglich die ankommende Fernleitung Ltgl ist im einzelnen dargestellt.
  • Die Fernleitung Ltgl ist beispielsweise an die erste senkrechte Reihe des Verteilers Ehert für den ankommenden Verkehr geführt, die nicht dargestellten Leitungen Ltg, bis Ltg" entsprechend an die zweite, dritte und vierte senkrechte Schaltreihe. Die erste waagerechte Schaltreihe ist dem Übertragungsverstärker V1, die zweite dem Verstärker Y, usf. und die zwölfte dem Verstärker V" zugeordnet. In gleicher Weise sind die senkrechten Schaltreihen des Verteilers Ahert für den abgehenden Verkehr den abgehenden Leitungen und die waagerechten den Übertragungsverstärkern zugeordnet.
  • Die Verbindungen an den Schaltstellen werden durch Schaltstecker hergestellt. Insbesondere wird eine vielpolige, mit einer zentralen Führung versehene Röhrenfassung als Buchse und ein mit einem zentralen Führungsstift versehener Röhrensockel als Schaltstecker verwendet. Besonders vorteilhaft erweist sich die Verwendung einer neunpoligen Röhrenfassung und eines nachgebildeten neunpoligen Röhrensockels, da damit alle vorkommenden Schaltverbindungen (Sprechader, Signalader, Schirmung bzw. Erdung) hergestellt werden können. Die Anschlußösen der Buchse sind durch eine Schirmwand AS in gegeneinander geschirmte Anschlußteile aufgeteilt, so daß die Anschlußösen 6 bis 9 der Sprechadern gegen die Anschlußösen i bis 5, die für Signalzwecke und die Schirmung benutzt sind, abgeschirmt sind. Die an den Buchsen vorgesehenen Abschirmungen sind untereinander und mit Erde über die Schirmleitung Stiert verbunden.
  • Jede Verteilerbuchse weist einen Kontakt, z. B. Kontakt i, auf, der mit der Schirmung des jeweils zugeordneten Verstärkers verbunden ist. So sind z. B. die entsprechenden Kontakte der ersten waagerechten Schaltreihe des Eingangsverteilers Ehert mit der Schirmleitung S1, die der zweiten waagerechten Reihe mit der Schirmleitung S2 usf. verbunden. Die einzelnen Schirmleitungen sind gesondert bei BEl, BE, . . . BE" geerdet. Die Erdungsstellen befinden sich dabei vor den Trennbuchsen SFE der Übertragungsverstärker, so daß beim Abtrennen des Verstärkers durch Auftrennung von SFE und SFA der Verstärker ohne eigene Erde über die Prüfklemmen P in einem Meßkreis einschaltbar ist.
  • Die Schaltstellen des Ausgangsverteilers AYert sind in der gleichen Weise aufgebaut wie die Schaltstellen des Eingangsverteilers, nur weisen die Schirmleitungen Si bis S12' keine besondere Erde auf; sie erhalten die Erde erst über die Verstärkerschirmung und die Trennbuchsen SFE und SFA von der entsprechenden Schirmleitung des Eingangsverteilers.
  • Durch Stecken eines Schaltsteckers im Eingangsverteiler und eines entsprechenden Schaltsteckers im Ausgangsverteiler läßt sich jede gewünschte Verbindung herstellen. Es sei beispielsweise angenommen, daß ein auf der Leitung Ltgl von einem Aufnahmeraum herkommendes Programm auf den örtlichen Sender geschaltet werden soll. In diesem Fall ist im Eingangsverteiler der Schaltstecker in die erste Buchse irgendeiner waagerechten Reihe zu stecken und entsprechend im Ausgangsverteiler. Durch das Stecken der Schaltstecker wird ein nicht dargestelltes Relais erregt. Die Kontakte q1 und q2 werden dabei so gesteuert, daß bei Benutzung der Leitung Ltgl als Empfangsleitung ein Leitungsanpassungsnetzwerk ZN eingeschaltet ist, durch welches die Reflexionen auf einen Kleinstwert herabgesetzt werden. Bei einer zur Sendung benutzten Leitung wird das Leitungsnetzwerk kurzgeschlossen, um die konstante Spannung am Ausgang des Verstärkers nicht dadurch frequenzabhängig zu machen. Für den angenommenen Fall des Ortsleitungsbetriebes fällt die durch x gekennzeichnete Verbindung zwischen dem qi Kontakt und der abgehenden Leitung fort. Die Kontakte q1 und q2 haben die in der Figur dargestellte Lage. Das vom Aufnahmeraum kommende Programm gelangt über den Leitungsentzerrer LE und gegebenenfalls über Temperaturdämpfungsausgleichsmittel TDA auf den Eingangsverteiler und über diesen zum Verstärker hl und den Ausgangsverteiler Ahert auf die abgehende Leitung Ltgi, die zum Ortssender führt. Die so hergestellte Verbindung ist vollständig geschirmt (Schirmung S, S1, Si , S). Die Schirmung wird dabei gleichzeitig mit der Herstellung der Verbindung durch die Schaltstecker der Verteileranordnung und der Trennbuchsenstecker durchgeschaltet und gleichzeitig die richtige Schirmerdung bei BE, hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verteileranordnung, in welcher ankommende Leitungen bzw. Programme über auswählbare Verstärker in variierbarer Weise an abgehende Leitungen anschaltbar sind, mit einem Verteiler für den ankommenden und einem weiteren Verteiler für den abgehenden Verkehr mit vollständiger Schirmungder jeweils hergestellten Verbindung, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstellen der Eingangsverteiler und ebenso die Schaltstellen der Ausgangsverteiler mit der Schirmung des jeweils zugeordneten Verstärkers verbundene Kontakte aufweisen, daß die Erdung der Schirmleitung der jeweiligen Schaltstellen des Eingangsverteilers zugeordnet ist, so daß beim Stecken des Schaltsteckers zwangsläufig die vollständige Schirmung der jeweiligen Verbindung der Verteileranordnung einschließlich der im Leitungszug liegenden Geräte und die jeweils richtige Schirmerdung hergestellt wird. z. Verteileranordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch die innerhalb des Schaltfeldes vorgesehenen Trennbuchsen o. dgl. so ausgebildet sind, daß beim Herstellen der Verbindung zwangsläufig die Schirmung durchgeschaltet wird. 3. Verteileranordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekermzeichnet, daß zwischen jedem Verstärker und der die Erdung aufweisenden Schirmleitung der zugeordneten Schaltstellen des Eingangsverteilers eine Trennbuchse o. dgl. vorgesehen ist. 4. Verteileranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstellen des Eingangs- und/ oder Ausgangsverteilers durch vielpolige, insbesondere neunpolige, mit einer zentralen Führung versehene Röhrenfassungen als Buchsen und entsprechende, mit einem zentralen Führungsstift versehene Röhrensockel als Schaltstecker gebildet sind. 5. Verteileranordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die. Anschlußösen o. dgl. der Röhrenfassungen in wenigstens zwei gegeneinander geschirmte Anschlußteile aufgeteilt sind. 6. Verteileranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schirmwände der einzelnen Buchsen miteinander und mit einem von der Schirmerdung der einzelnen Verbindungen verschiedenen Erdpunkt verbunden sind.
DEP46395A 1949-06-21 1949-06-21 Verteileranordnung, insbesondere fuer Rundfunkprogramme Expired DE819256C (de)

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DEP46395A DE819256C (de) 1949-06-21 1949-06-21 Verteileranordnung, insbesondere fuer Rundfunkprogramme

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DEP46395A DE819256C (de) 1949-06-21 1949-06-21 Verteileranordnung, insbesondere fuer Rundfunkprogramme

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE819256C true DE819256C (de) 1951-10-31

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DEP46395A Expired DE819256C (de) 1949-06-21 1949-06-21 Verteileranordnung, insbesondere fuer Rundfunkprogramme

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