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DE1179292B - Bremsanordnung fuer umsteuerbare Induktions-Kleinmotoren - Google Patents

Bremsanordnung fuer umsteuerbare Induktions-Kleinmotoren

Info

Publication number
DE1179292B
DE1179292B DEL37656A DEL0037656A DE1179292B DE 1179292 B DE1179292 B DE 1179292B DE L37656 A DEL37656 A DE L37656A DE L0037656 A DEL0037656 A DE L0037656A DE 1179292 B DE1179292 B DE 1179292B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitor
phase
brake arrangement
circuit
motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL37656A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Helmuth Frenk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Original Assignee
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Leitz Wetzlar GmbH filed Critical Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority to DEL37656A priority Critical patent/DE1179292B/de
Publication of DE1179292B publication Critical patent/DE1179292B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P3/00Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters
    • H02P3/06Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters for stopping or slowing an individual dynamo-electric motor or dynamo-electric converter
    • H02P3/18Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters for stopping or slowing an individual dynamo-electric motor or dynamo-electric converter for stopping or slowing an AC motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Bremsanordnung für umsteuerbare Induktions-Kleinmotoren Gegenstand der Erfindung ist eine Bremsanordnung zur Sofortbremsung kleiner Induktionsmotoren. Derartige Motoren werden beispielsweise als Antrieb für die Fernfokussierungsvorrichtung von Projektionsgeräten verwendet, bei denen im Laufe der Vorführung einer Serie von Diapositiven, z. B. wegen ungleicher Rahmenstärken und daher ungleicher Dia-Abstände, die Fokussierung in der einen oder anderen Richtung nachgeregelt werden muß. Dabei ist es wichtig, daß der Antrieb bei Erreichen der größten Bildschärfe in kürzestmöglicher Zeit zum Stillstand kommt.
  • Es ist eine Einrichtung zum Umsteuern von aus einem Einphasennetz gespeisten Mehrphaseninduktionsmotoren bekannt, deren Ständerwicklung aus zwei oder drei Wicklungsteilen besteht, von denen die Enden zweier Wicklungsteile über einen Kondensator miteinander verbunden sind. Diese Enden sind je mit einem Kontakt eines an der einen Netzphase liegenden Umschalters angeschlossen, während die anderen Enden dieser Ständerwicklungen an der zweiten Netzphase anliegen.
  • Weiterhin ist eine Einrichtung zur Gleichstromabbremsung kleiner Wechselstrommotoren bekannt, bei der die Gleichspannung aus der den Motor speisenden Wechselspannung mittels eines parallel zum Einschaltkontakt liegenden Gleichrichters gewonnen wird und bei der dem Motor ein Kondensator parallel gelegt ist, dessen Entladestromstoß zur Bremsung ausgenutzt wird. Diese Einrichtung hat den großen Nachteil, daß sie nur für in einer Richtung drehende Motoren geeignet ist.
  • Gegenstand eines älteren deutschen Patentes ist ferner eine in beiden Drehrichtungen wirksame Bremsschaltung für Kondensatormotoren mit einem bei eingeschaltetem Motor über einen Gleichrichter aufgeladenen Zusatzkondensator, bei der mit dem Abschalten des Motors der Gleichrichter und zusätzlich der Motorkondensator kurzgeschlossen und der Entladestoß des Kondensators zur Bremsung ausgenutzt wird. Abgesehen von der Tatsache, daß die Schaltung eine ganze Reihe von Kontakten (Schütze) aufweist, was die Schaltung aufwendig und keinesfalls sehr betriebssicher macht, ist es ein Nachteil, daß in manchen Fällen auch die Zuleitung zum Motorkondensator aufgetrennt werden muß, um ein einwandfreies Funktionieren der Schaltung zu gewährleisten.
  • Im Gegensatz zu den beiden letztgenannten bekannten Anordnungen, bei denen im wesentlichen der Entladestromstoß eines Hilfskondensators verwendet wird, um den Rotor des jeweils verwendeten Motors außer Tritt zu bringen, und bei denen eine Vielzahl von zu betätigenden Schaltern verwendet wird, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, die sich zur Steuerung eines kleinen, umsteuerbaren Induktionsmotors über ein Fernbedienungskabel mit möglichst wenig Adern eignet und die aus Gründen der Betriebssicherheit mit möglichst wenig Schaltkontakten versehen sein soll. Darüber hinaus soll sich, unabhängig von der Drehrichtung, beim Stillsetzen des Motors eine Dauerbremsung ergeben. Die Lösung dieser Aufgabe bringt eine Bremsanordnung für umsteuerbare Induktions-Kleinmotoren, bei denen die freien Enden zweier an ihren anderen Enden miteinander und mit dem Einphasennetz verbundener Phasenwicklungen an die beiden Klemmen eines eine Phasenverschiebung bewirkenden Kondensators und gleichzeitig an die beiden Kontakte des einpoligen Umschalters angeschlossen sind, dessen Schalthebel zur anderen Netzphase führt. Die Anordnung zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, daß an die Kondensatorklemmen nach Art einer Spannungsverdopplerschaltung in Reihenschaltung zwei Widerstände und zwei Ventile angeschlossen sind und daß ein weiterer Kondensator zwischen dem Mittelpunkt dieser Reihenschaltung und dem einpoligen Umschalter eingeschaltet ist. Der besondere Vorteil dieser Anordnung liegt in ihrem wenig aufwendigen Aufbau und ihrer guten Wirkung.
  • Die Erfindung ist an einem Beispiel beschrieben. Es zeigt F i g. 1 die bekannte Schaltung ohne Bremsanordnung, F i g. 2 die bekannte Schaltung mit Bremsanordnung gemäß der Erfindung, F i g. 3 die räumliche Anordnung der einzelnen Teile. In F i g. 1 ist die bekannte Schaltung eines Induktionsmotors für Links- und Rechtslauf mit einem Gehäuse 10 dargestellt. Dem Schalter 14 liegt ein Phasenschieber-Kondensator 13 parallel, der je nach Stellung des Schaltarmes 14' des Schalters 14 und damit je nach der gewünschten Drehrichtung einer der beiden Motorwicklungen 11,12 zugeordnet wird.
  • In F i g. 2 ist die bekannte Schaltung durch die neue Bremsanordnung ergänzt dargestellt. Parallel zum Phasenschieber-Kondensator 13 ist eine aus Gleichrichterelementen 15,16 sowie einem Kondensator 17 bestehende Spannungsverdopplerschaltung gelegt. Der Kondensator 17 ist mit dem am Netz liegenden Schaltarm 14' des Schalters 14 verbunden. Zwei den Gleichrichterelementen 15,16 in Reihe liegende Widerstände 18,19 dienen der Strombegrenzung.
  • In F i g. 3 ist das in F i g. 2 Dargestellte in seiner tatsächlichen gegenseitigen Anordnung gezeigt. Die aus den Gleichrichter-Elementen 15, 16 sowie dem Kondensator 17 bestehende Spannungsverdopplerschaltung und die Begrenzungswiderstände 18, 19 sind nebeneinander liegend auf einer Grundplatte 20 befestigt, die ihrerseits am Gehäuse 10 des mit einem Untersetzungsgetriebe 10' versehenen Induktionsmotors angeschraubt ist. Mittels eines Trägers 21 ist der Phasenschieber-Kondensator 13 ebenfalls am Motorgehäuse 10 angelascht. Ein Kabel 22 verbindet den in einem Gehäuse 23 untergebrachten Schalter 14 mit den übrigen Teilen der Anordnung.
  • Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende: Bei Mittelstellung des Schaltarmes 14' wird der Phasenschieber-Kondensator 13 über die Spannungsverdopplerschaltung 15, 16, 17 aufgeladen. Durch die `Wicklungen 11 und 12 fließt Gleichstrom, der mittels der Widerstände 18, 19 begrenzt werden muß, da der Gleichstromwiderstand der Wicklungen 11,12 kleiner ist als ihr Wechselstromwiderstand.
  • Liegt dagegen der Schaltarm 14' links oder rechts am Kontakt an, so ist eine Hälfte der Verdoppler-Schaltung überbrückt, und der Kondensator 17 lädt sich auf. Wegen der Parallelschaltung der Gleichrichter 15, 16 und Widerstände 18, 19 bleibt am Kondensator 13 noch eine kleine Gleichspannung bestehen, doch beeinflußt der daraus resultierende kleine Gleichstrom durch die Wicklungen 11, 12 das Antriebsmoment des Motors kann. Der beim Öffnen des Schalters 14 fließende Gleichstrom dagegen bremst den Läufer des Motors momentan ab.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Bremsanordnung für umsteuerbare Induktions-Kleinmotoren, bei denen die freien Enden zweier an ihren anderen Enden miteinander und mit dem Einphasennetz verbundener Phasenwicklungen an die beiden Klemmen eines eine Phasenverschiebung bewirkenden Kondensators und gleichzeitig an die beiden Kontakte eines einpoligen Umschalters angeschlossen sind, dessen Schalthebel zur anderen Netzphase führt, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß an die Kondensatorklemmen nach Art einer Spannungsverdopplerschaltung in Reihenschaltung zwei Widerstände (18, 19) und zwei Ventile (15, 16) angeschlossen sind und ein weiterer Kondensator (17) zwischen dem Mittelpunkt dieser Reihenschaltung und dem einpoligen Umschalter (14') eingeschaltet ist. z. Bremsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdopplerschaltung (15,16,17) dauernd mit dem speisenden Netz verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 503 741; deutsche Auslegeschrift Nr. 1006 939. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1093 896.
DEL37656A 1960-11-30 1960-11-30 Bremsanordnung fuer umsteuerbare Induktions-Kleinmotoren Pending DE1179292B (de)

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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005047787A1 (de) * 2005-10-06 2007-04-26 Honeywell Technologies Sarl Ecc Ansteuerschaltung und Ansteuergerät

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DE503741C (de) * 1928-09-27 1930-07-26 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Einrichtung zum Umsteuern von aus einem Einphasennetz gespeisten Mehrphaseninduktionsmotoren, deren Staenderwicklung aus zwei oder drei Wicklungsteilen besteht, von denen die Enden zweier Wicklungsteile ueber einen Kondensator miteinander verbunden sind
DE1006939B (de) * 1956-02-20 1957-04-25 Licentia Gmbh Einrichtung zur Gleichstromabbremsung kleiner Wechselstrommotoren
DE1093896B (de) 1959-07-27 1960-12-01 Siemens Ag Bremsschaltung fuer Kondensatormotoren

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