DE1179135B - Uhrwerkszeunder fuer Drallgeschosse - Google Patents
Uhrwerkszeunder fuer DrallgeschosseInfo
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- DE1179135B DE1179135B DEJ20992A DEJ0020992A DE1179135B DE 1179135 B DE1179135 B DE 1179135B DE J20992 A DEJ20992 A DE J20992A DE J0020992 A DEJ0020992 A DE J0020992A DE 1179135 B DE1179135 B DE 1179135B
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C9/00—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
- F42C9/02—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
- F42C9/04—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B29/00—Frameworks
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. KL: F 071
Deutsche Kl.: 72i-4
Nummer: 1179 135
Aktenzeichen: J 20992 Ic/72 i
Anmeldetag: 11. Dezember 1961
Auslegetag: 1. Oktober 1964
Die Erfindung betrifft Uhrwerkszünder für Drallgeschosse mit axial angeordneter Torsionsstabfeder
für die Unruh. Bei solchen bekannten Zündern ist die Torsionsstabfeder, welche meist in einem Führungsrohr
angeordnet ist, das zugleich die äußere Federbefestigung trägt, zwischen der vorderen Werkplatte
des Uhrwerks und der Zünderspitze angeordnet. Dadurch wird aber anderen Baugruppen
Bauraum entzogen, so z. B. für die empfindliche Aufschlageinrichtung, die dann unter Hinnahme
funktioneller Nachteile nach der Seite verlegt werden muß.
In Abkehr von dieser gebräuchlichen Anordnung schlägt die Erfindung daher eine neue Anordnung
der Torsionsstabfeder und ihres üblichen Schutzrohres vor.
Es ist ein Uhrwerkszünder bekanntgeworden, dessen Beschreibung jedoch nicht einwandfrei klar
ist. In diesem Uhrwerkszünder ist eine Unruh erkennbar, die auf einer Buchse befestigt ist, welche
ihrerseits auf einer axialen Welle drehbar gelagert ist. Die Welle ist vorn in einer Platine und hinten
in einer Lagerschale im Zünderkörper gelagert. Von dieser Lagerschale aus erstreckt sich nach hinten zu
ein den Zünderboden axial durchgreifender Teil.
Aus der Beschreibung geht jedoch nicht hervor, welche Zweckbestimmung dieser Teil hat. Wenn
man nun ohne Offenbarung der Zweckbestimmung dieses Teils annimmt, daß er eine stabförmige
Torsionsfeder darstellen soll, dann müßte ihr vorderes Ende in der Buchse für die Unruh verankert sein.
Wie dies verwirklicht sein kann, ist dieser Druckschrift aber nirgends zu entnehmen. Da die axiale
Welle schon in der Buchse gelagert ist, ist eine zusätzliche Lagerung der Feder anscheinend nicht
möglich.
Wenn die gezeichnete Ausführung verwirklicht würde, dann würde das Uhrwerk des Zünders
niemals ordnungsmäßig funktionieren. Die Torsionsfeder wäre viel zu kurz und die Reibung in der
Unruh- und Ankerlagerung eminent groß. Diese Vorveröffentlichung enthält daher nur eine reine
Papierkonstruktion, welche die Erfindung nicht offenbart.
Diese besteht an einem Uhrwerkszünder für Drallgeschosse mit einer axial angeordneten Torsionsstabfeder
darin, daß die Torsionsstabfeder und ihr übliches Schutzrohr mit den Vorderenden in der
Bodenplatine des Uhrwerks lagern und sich nach hinten in Richtung des Geschoßbodens erstrecken.
Diese Anordnung zeitigt mehrere Vorteile. Erstens läßt sie eine zentrische Anordnung der Aufschlag-Uhrwerkszünder
für Drallgeschosse
Anmelder:
Gebrüder Junghans, Aktiengesellschaft,
Schramberg (Württ.)
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. e. h. Helmut Junghans,
Schramberg (Württ.)-Sulgen,
Paul Kaiser, Schramberg (Württ.)
Dr.-Ing. e. h. Helmut Junghans,
Schramberg (Württ.)-Sulgen,
Paul Kaiser, Schramberg (Württ.)
zündung zu statt der bisher üblichen Platz verbrauchenden exzentrischen Anordnung. Daß erstere
für die ballistischen Verhältnisse des Geschosses sich günstig auswirkt, liegt auf der Hand. Ferner ist die
neue Anordnung der Feder samt Führungsrohr näher in die Zone des Zentrierwulstes des Geschosses gerückt,
so daß seitliche Schläge auf dasselbe im Geschützrohr abgeschwächt sind, wodurch die
Genauigkeit der Federwirkung verbessert ist. Schließlich ist jetzt die Feder der Nutationszone des fliegenden
Geschosses entrückt, so daß Einwirkungen der Nutationsbewegungen verringert werden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
aus der Zeichnung. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch den Zünder,
F i g. 2 einen Querschnitt durch F i g. 1 nach der Schnittebene I-I zur Veranschaulichung einer Zündkanal-Absperreinrichtung,
F i g. 3 in seitlicher Schnittansicht eine Abänderung an der Einrichtung für die direkte Aufschlagzündung.
Der in der Zeichnung dargestellte Zünder ist ein solcher mit direktem Aufschlag. Von der Aufschlageinrichtung
und vom Uhrwerk sind zur Einfachheit nur die für das Verständnis der Erfindung notwendigen
Elemente dargestellt. In eine Vertiefung 10 a des Zündersockels 10 ist das Uhrwerk 11 eingesetzt.
Über dem Uhrwerk sitzt die Zünderkappe 12, die zur Zeiteinstellung des Uhrwerks auf dem
Sockel 10 verdreht werden kann. In einer Ausdrehung 13 α der Bodenwerkplatte 13 des Uhrwerks
ist die Unruh 14 untergebracht; 15 bezeichnet ihr rückwärtiges Lager, 16 das vordere Lager; 14 a ist
die Unruhwelle selbst. Axial in der Unruhwelle 14 α ist mit ihrem einen Ende die Torsionsfeder 17 befestigt.
Sie wird von einem Führungsrohr 18 um-
409 689/12
geben, in dessen freies Ende die rückwärtige Federbefestigung 19 eingesetzt ist. Das vordere Ende des
Führungsrohres 18 ist in eine Buchse 20 eingeschraubt, die ihrerseits in eine öffnung der Bodenwerkplatte
13 eingesetzt ist. Das Führungsrohr 18 ist durch eine Bohrung 10 έ im Zündersockel durchgeführt.
Zum Zünderboden hin erweitert sich die Bohrung 10 b bei 10 c.
Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
wird ein nach der Seite versetztes Zündhütchen 21 mittels einer Nadel 22, die vom
Aufschlagstößel 23 niedergedrückt wird, angestochen. Mit 24 ist ein querliegender Sicherungsstift
bezeichnet, der unter der federnden Nadel 22 liegt und z. B. uhrwerksgesteuert ist. Der von der Zündpille
21 ausgehende Zündstrahl gelangt durch die Bohrungen 13 b, 25 a, 1Od und 10 c zu einer in der
Zeichnung nicht dargestellten Sprengkapsel oder Übertragungsladung.
Zur Absperrung des Zündkanals dient ein Fliehhebel 25, der in eine Ausdrehung 10 e des Zündersockels
10 unterhalb der Bodenwerkplatte 13 des Uhrwerks eingelagert ist. Zur Steuerung des Fliehhebels
25 dient eine seitlich angefräste Welle 26, die mit einer Nase 25 b am Fliehhebel zusammengreift.
Mit 27 ist der Lagerstift des Fliehhebels bezeichnet. In seinem freien Ende ist der Fliehhebel mit einer
Bohrung 25 a' versehen, die in Zündstellung einen Teil des Zündkanals bildet, während in Sicherstellung
(Fig. 2, unterbrochene Linien) der Hebel 25 den
Zündkanal zwischen den Bohrungen 13 a und 1Od unterbricht.
Bei der in F i g. 3 dargestellten Abänderung sticht der Nadelbolzen 123 die Zündpille 121 unmittelbar
an. Die Zündpille ist in einem Schieber 124 angebracht, der uhrwerksgesteuert oder durch Fliehkraft
in Zündstellung gebracht wird. Der Zündkanal beginnt neben der Zündpille bei 124 a und setzt sich
in der Bohrung 125 a der das vordere Unruhlager enthaltenden Werkplatte 125 fort bis zur Unruh 14
und dem bereits in Verbindung mit Fig. 1 beschriebenen
Zündkanalabschnitt 136.
Die erfindungsgemäße Anordnung der Torsionsfeder kann bei Drallgeschossen, aber auch bei dralllosen Geschossen mit Fliehkraft bzw. Federantrieb
Verwendung finden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Uhrwerkszünder für Drallgeschosse mit axial angeordneter Torsionsstabfeder, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionsstabfeder (17) und ihr übliches Schutzrohr (18) mit den Vorderenden in der Bodenplatine (13) des Uhrwerks lagern und sich nach hinten in Richtung des Geschoßbodens erstrecken.In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 202 888.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen409 689/12 9.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ20992A DE1179135B (de) | 1961-12-11 | 1961-12-11 | Uhrwerkszeunder fuer Drallgeschosse |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ20992A DE1179135B (de) | 1961-12-11 | 1961-12-11 | Uhrwerkszeunder fuer Drallgeschosse |
| CH1575063A CH399961A (de) | 1963-12-20 | 1963-12-20 | Uhrwerkszünder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1179135B true DE1179135B (de) | 1964-10-01 |
Family
ID=4411637
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ20992A Pending DE1179135B (de) | 1961-12-11 | 1961-12-11 | Uhrwerkszeunder fuer Drallgeschosse |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3299814A (de) |
| CH (1) | CH399961A (de) |
| DE (1) | DE1179135B (de) |
| FR (1) | FR1386586A (de) |
| GB (1) | GB1029861A (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH202888A (fr) * | 1938-01-11 | 1939-02-15 | Pandel Max | Fusée de projectile. |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2149470A (en) * | 1935-09-25 | 1939-03-07 | Edgar Brandt | Mechanical time fuse |
| BE424415A (de) * | 1937-01-30 | |||
| CH221338A (de) * | 1940-08-26 | 1942-05-31 | Mefina Sa | Torsionsunruhfeder an Geschossuhrwerkszeitzünder. |
| DK65659C (da) * | 1943-04-02 | 1947-09-15 | Clemen Joergensen | Ur med Drejependul. |
-
1961
- 1961-12-11 DE DEJ20992A patent/DE1179135B/de active Pending
-
1963
- 1963-12-20 CH CH1575063A patent/CH399961A/de unknown
-
1964
- 1964-01-08 GB GB927/64A patent/GB1029861A/en not_active Expired
- 1964-01-10 FR FR959941A patent/FR1386586A/fr not_active Expired
- 1964-02-21 US US346496A patent/US3299814A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH202888A (fr) * | 1938-01-11 | 1939-02-15 | Pandel Max | Fusée de projectile. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1386586A (fr) | 1965-01-22 |
| US3299814A (en) | 1967-01-24 |
| CH1575063A4 (de) | 1965-06-15 |
| GB1029861A (en) | 1966-05-18 |
| CH399961A (de) | 1966-04-15 |
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