DE1178948B - Verfahren zur Herstellung einer Halbleiter-anordnung mit Breitbandelektrode - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Halbleiter-anordnung mit BreitbandelektrodeInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
P 25887 VIII c/21g
20. Oktober 1960
1. Oktober 1964
20. Oktober 1960
1. Oktober 1964
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung mit einem Halbleiterkörper
aus Germanium und einem oder mehreren Übergängen, insbesondere pn-Übergängen, bei dem mindestens einer der Übergänge durch Aufschmelzen
einer Siliziumlegierung erzeugt wird, die beim Erkalten auf dem Germaniumkörper eine rekristallisierte
halbleitende Zone erzeugt, welche einen größeren Bandabstand hat als der Germaniumkörper
der Halbleiteranordnung.
Es ist bekannt, daß der Anteil des Emitterstromes, der bei einem Transistor bei höheren Strömen noch
wirksam zum Kollektorstrom beiträgt, mit größer werdendem Strom immer kleiner wird, d. h. daß
ζ. B. bei einem pnp-Transistor das Verhältnis der vom Emitter in die Basis injizierten Löcher zu den
von der Basis in den Emitter fließenden Elektronen bei höheren Strömen immer geringer wird. Diese unerwünschte
Eigenschaft eines Transistors, nämlich die Verkleinerung der Stromverstärkung mit wachsendem
Strom, hat schon bald dazu geführt, nach Methoden zu suchen, dieses Verhältnis auch bei höheren
Strömen so groß wie möglich zu machen. Da bei einem gewöhnlichen pn-übergang, d. h. einem
pn-übergang, bei dem sowohl die p- als auch die η-Zone aus einem Halbleiter mit gleichem Bandabstand
bestehen, dieses Verhältnis der Ströme im wesentlichen vom spezifischen Widerstand der Halbleiter
abhängt, die das p- und das η-Gebiet darstellen, hat man versucht, durch besonders hohe
Dotierung (besonders kleinen spezifischen Widerstand) der Emitterzone im Vergleich zur Basiszone
das Verhältnis groß zu machen. Aus technologischen und elektrischen Gründen ist eine beliebige Erhöhung
der Leitfähigkeit der Emitterzone relativ zur Leitfähigkeit der Basiszone nicht möglich. Diese durch
Herstellungsverfahren und elektrisches Verhalten vorgegebene Grenze der Inj ektionsgüte normaler pn-Übergänge
kann durch Verwendung von Breitbandemittern umgangen werden.
Es ist nämlich ferner bekannt, daß der Emitter eines Transistors aus einem Halbleiter mit größerem
Bandabstand als dem Bandabstand des Basismaterials gegenüber dem normalen pn-übergang bevorzugt
Ladungsträger der gewünschten Art durchläßt, jedoch Ladungsträger entgegengesetzten Vorzeichens
wegen des vorhandenen quasielektrischen Feldes in stärkerem Maße behindert. Dieser Effekt spielt nicht
nur für den Emitter eines Transistors eine Rolle, für den die Verhältnisse oben erläutert wurden, sondern
kann auch ganz allgemein bei Halbleiteranordnungen mit einem oder mehreren pn-Übergängen und Über-
Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung mit Breitbandelektrode
Anmelder:
Philips Patentverwaltung G. m. b. H.,
Hamburg, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Dr. Heinz Diedrich, Hamburg,
Klaus Jötten, Hamburg-Blankenese
gangen von Material mit größerem Bandabstand auf
solches mit kleinerem Bandabstand, wobei auf beiden Seiten dieses Überganges der gleiche Leitungstyp vorliegt,
günstige Wirkungen haben.
Bekanntlich bildet Germanium mit Silizium Mischkristalle, in denen der Bandabstand mit steigendem
Siliziumgehalt wächst. Der Bandabstand des Germaniums wird schon durch kleine Siliziumgehalte,
unter 15%, stark vergrößert, so daß Siliziumgehalte von wenigen Prozenten bereits ausreichen, den
Bandabstand des Mischkristalls merklich zu vergrößern.
Es ist jedoch nicht möglich, eine Siliziumelektrode auf Germanium aufzulegieren, da der Schmelzpunkt
der Legierung Silizium-Germanium höher liegt als der Schmelzpunkt des Germaniums selbst.
Bei einem bekannten Verfahren zur Herstellung eines pn-Überganges zwischen einer Siliziumelektrode
und einem Germanium-Halbleiterkörper wird zwar die Schwierigkeit des zu hohen Schmelzpunktes umgangen,
indem das Silizium mit einem weiteren Metall, zum Beispiel Zinn, gemischt wird. Hierdurch erhält
die Mischung einen niedrigeren Schmelzpunkt als der Germanium-Halbleiterkörper und läßt sich auf diesen
aufschmelzen.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß eine nach diesem bekannten Verfahren hergestellte siliziumhaltige Breitbandelektrode
auf einem Germaniumkörper nicht die weiteren Forderungen erfüllt, die an eine gute Breitbandelektrode
gestellt werden müssen. Es muß nämlich eine monokristalline Verbindung zwischen der rekristallisierten Schicht vom p- oder η-Typ und
dem Grundkörper vom n- oder p-Typ erzeugt werden; weiter muß der Aufbau der rekristallisierten
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Schicht über einen endlichen Bereich (der größer als eine Diffusionslänge der Ladungsträger ist) monokristallin
sein. Es dürfen sich auch keine mechanischen Störungen, beispielsweise Risse, bilden, die durch
Fehlanpassung des thermischen Ausdehnungskoeffizienten und zu starke Sprödigkeit der Legierung verursacht
werden; schließlich soll in vielen Fällen, z. B. bei einer Emitterelektrode, die rekristallisierte Schicht
eine hohe spezifische Leitfähigkeit (eine hohe Störstellenkonzentration) besitzen.
Diese Forderungen sind jedoch wegen der verschiedenen physikalischen und elektrischen Eigenschaften
des Systems Germanium-Silizium-Mischkristall einerseits und des Germaniums andererseits
nicht ohne weiteres zu erfüllen. So sind z. B. die thermischen Ausdehnungskoeffizienten verschieden, wodurch
Risse entstehen können. Auch unterscheiden sich die Gitterkonstariten der beiden Systeme voneinander,
so daß es nicht auf der Hand liegt, daß eine monokristalline Rekristallisation erfolgen kann, da
diese eine Anpassung des Gitters der aufwachsenden Substanz an das Gitter der Grundsubstanz voraussetzt.
Es hat sich nun herausgestellt, daß alle bestehenden Schwierigkeiten bei der Herstellung eines Breitbandüberganges
zwischen einer Elektrode aus einer Siliziumlegierung und einem Germanium-Halbleiterkörper
beseitigt werden und daß sich ein in jeder Hinsicht guter Breitbandübergang ergibt, wenn gemäß
der Erfindung die zum Einlegieren des Überganges verwendete Siliziumlegierung mindestens drei andere,
voneinander verschiedene Bestandteile enthält und der erste der Bestandteile aus Indium oder Wismut
besteht, und ein zweiter Bestandteil durch ein oder mehrere Elemente der III. Gruppe des Periodischen
Systems und der dritte Bestandteil durch mindestens eines der Elemente Germanium, Zinn, Wismut, Gold,
Silber oder Zink gebildet wird und wenn eines der Elemente Indium oder Wismut zu mindestens
50 Atomprozent in der Legierung enthalten ist und die Auswahl so vorgenommen ist, daß in der Legierung
mindestens vier voneinander verschiedene Elemente enthalten sind.
Diese Zusätze bewirken, daß die Legierung mechanisch leichter bearbeitbar ist und sich aus der Legierung
Kugeln formen lassen, die in bekannter Weise auf den Grundkörper aufgeschmolzen werden
können. Die Legierung kann aber beispielsweise auch als zylinderförmiger Teil oder in Plättchenform
hergestellt auf den Grundkörper aufgeschmolzen werden.
Außerdem erlaubt eine Legierung mit einem Anteil von mindestens 50 Atomprozent Indium oder Wismut
eine gut reproduzierbare Herstellung von Breitband pn-Übergängen, da das einkristalline Aufwachsen
eines Germanium-Silizium-Mischkristalls auf dem Germanium-Grundkörper in Gegenwart einer Komponente,
die eine verdünnende und durch ihre mechanisch leicht zu verformende Struktur kristallspannungsausgleichende
Wirkung hat, besonders störungsfrei geschieht.
Beispielsweise sind besonders Legierungen geeignet, die Silizium, eines oder mehrere Elemente der
III. Gruppe des Periodischen Systems und mindestens ein Element enthalten, das sowohl mit Silizium als
auch Germanium eutektische oder quasieutektische Legierungssysteme bildet, deren Schmelztemperaturen
unter der des Germaniums liegen.
Die folgende Aufstellung enthält Beispiele solcher quaternären Systeme:
Au —Si —Ge-In
Au — Si — Ge — Sn
Ag — Si — Ge — In Ag — Si — Ge-Sn
Au — Si — Ge-Bi Ag — Si — Ge — Bi
Der Vollständigkeit halber wird erwähnt, daß es bekannt ist, eine Legierung mit den vier Komponenten
Aluminium, Silizium, Indium und Germanium zur Erzeugung eines pn-Überganges auf einem Siliziumkörper
zu verwenden. Damit wurde jedoch nicht bezweckt, eine Breitbandelektrode auf einem Germaniumkörper
herzustellen; da auch lassen sich, wie bereits erwähnt, die Verhältnisse nicht von einem
Germanium- auf einen Siliziumkörper übertragen.
Die Erfindung wird an Hand von Beispielen einiger Ausführungsformen erläutert.
Die Fig. 1 und 2 dienen der Demonstration des verbesserten Wirkungsgrades eines Transistors.
Ausführungsform 1
Ein pnp-Transistor wird nach der üblichen Legierungstechnik hergestellt. Bei der Durchführung des
Verfahrens nach der Erfindung wird zur Herstellung eines Emitters eine Legierung von 5 Molprozent des
Eutektikums Gold—Silizium mit 1,2 Atomprozent
Gallium, zum Rest aus Indium durch Zusammenschmelzen in einer Wasserstoffatmosphäre bei 500° C
hergestellt. Die homogene Schmelze wird in 1 Minute auf Zimmertemperatur abgekühlt, womit eine feinkörnige,
homogene Verteilung der Legierungskomponenten gewährleistet wird. Aus diesem Legierungsmaterial wird ein Kügelchen hergestellt, das auf den
Grundkörper der Halbleiteranordnung aufgeschmolzen wird.
Um zu verhindern, daß aus der aufzuschmelzenden Legierung Bestandteile in merklichem Maße in
den Grundkörper hineindiffundieren, sind Aufschmelzzeit und -temperatur so zu wählen, daß der
in der Diffusionsgleichung vorkommende Ausdruck ]//>/ z.B. kleiner als 10 3 cm ist, wobei t die Aufschmelzzeit
in Sekunden und D die Diffusionskonstante in cm2/sec. des in der Legierung vorhandenen
Akzeptor- oder Donatorelementes der III. oder V. Gruppe ist, dessen Diffusionsgeschwindigkeit in
dem Material des Grundkörpers bei der Aufschmelztemperatur am größten ist. Diese Bemerkung gilt
auch für die übrigen Beispiele von Ausführungsformen. Hier, bei der Ausführungsform 1, ist die Bedingung
erfüllt, sofern die Aufschmelztemperatur niedriger als 700c C, sie richtet sich nach der gewünschten
Tiefe des pn-Überganges, und die Legierungszeit kürzer als 30 Minuten ist.
Die F i g. 1 zeigt die verbesserte Wirkung eines solchen Transistors. Auf der Abszisse ist der Kollektorstrom
/(. aufgetragen, auf der Ordinate der in üblicher Weise definierte Stromverstärkungsfaktor α'.
Die Kurven 1 und 2 zeigen die Abhängigkeit von a vom Kollektorstrom /,. bei normalen Transistoren,
deren Geometrie genau mit dem zu vergleichenden Transistor übereinstimmt, der einen Emitter aus einer
Legierung gemäß der Erfindung hat. Die Kurve 3 zeigt die Abhängigkeit von V vom Kollektorstrom Ic
bei einem Transistor mit einem Emitter, der nach
dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt worden ist. Der wesentlich langsamere Abfall von α nach
seinem Maximum mit wachsendem Kollektorstrom gegenüber den normalen Transistoren ist deutlich zu
erkennen.
Die F i g. 2 entspricht der F i g. 1 mit dem Unterschied, daß auf der Abszisse ein größerer Bereich
von Kollektorströmen aufgetragen ist.
Ausführungsform 2
Ein pnp-Transistor wird nach der üblichen Legierungstechnik hergestellt. Bei der Durchführung
des Verfahrens nach der Erfindung wird zur Herstellung eines Emitters eine Legierung von 10 Molprozent
Silber—Germanium—Silizium im Atomverhältnis
75 : 20 : 5, mit 1 Atomprozent Gallium, zum Rest aus Indium, durch Zusammenschmelzen in einer
Wasserstoff-Stickstoff-Atmosphäre bei 700° C hergestellt. Die homogene Schmelze wird in einer Mi- ao
nute auf Zimmertemperatur abgekühlt, wodurch eine feinkörnige homogene Verteilung der Legierungskomponenten gewährleistet wird. Aus diesem Legierungsmaterial
wird ein Kügelchen hergestellt, das auf den Grundkörper der Halbleiteranordnung aufgeschmolzen
wird. Die Aufschmelztemperatur ist 700° C oder weniger und richtet sich nach der gewünschten
Tiefe des pn-Überganges. Die Legierungszeit liegt unter 30 Minuten.
30 Ausführungsform 3
Ein pnp-Transistor wird nach der üblichen Legierungstechnik hergestellt. Bei der Durchführung
des Verfahrens nach der Erfindung wird zur Herstellung des Emitters eine Legierung von 8 Molprozent
des Eutektikums Gold—Silizium mit 2 Atomprozent
Gallium und/oder Indium und zum Rest aus Zinn durch Zusammenschmelzen bei 600° C hergestellt.
Die Schmelze wird in einer Minute auf Zimmertemperatur abgekühlt. Ein aus dieser Legierung
hergestelltes Kügelchen wird auf den Grundkörper der Halbleiteranordnung aufgeschmolzen. Die
Aufschmelztemperatur ist 700° C oder weniger. Die Legierungszeit ist kürzer als 30 Minuten.
Ausführungsform 4
Ein pnp-Transistor wird nach der üblichen Legierungstechnik hergestellt. Bei der Durchführung des
Verfahrens nach der Erfindung wird zur Herstellung des Emitters eine Legierung aus 20 Molprozent des
Eutektikums Gold—Silizium und 78 Atomprozent Wismut, zum Rest aus Gallium und/oder Indium auf
den Grundkörper der Halbleiteranordnung aufgeschmolzen.
Die nach der Erfindung hergestellten Transistoren zeigen das vorteilhafte Verhalten von α bei wachsendem
Kollektorstrom, wie es Kurve 3 in den F i g. 1 und 2 zeigt.
Claims (9)
1. Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung mit einem Halbleiterkörper aus Germanium
und einem oder mehreren Übergängen, insbesondere pn-Übergängen, bei dem mindestens
einer der Übergänge durch Aufschmelzen einer Siliziumlegierung erzeugt wird, die beim Erkalten
auf dem Germaniumkörper eine rekristallisierte halbleitende Zone erzeugt, welche einen größeren
Bandabstand hat als der Germaniumkörper der Halbleiteranordnung, dadurch gekennzeichnet,
daß die zum Einlegieren des Überganges verwendete Siliziumlegierung mindestens drei andere, voneinander verschiedene Bestandteile
enthält und der erste der Bestandteile aus Indium oder Wismut besteht, ein zweiter Bestandteil
durch ein oder mehrere Elemente der III. Gruppe des Periodischen Systems und der
dritte Bestandteil durch mindestens eines der Elemente Germanium, Zinn, Wismut, Gold, Silber
oder Zink gebildet wird und daß eines der Elemente Indium oder Wismut zu mindestens
50 Atomprozent in der Legierung enthalten ist und die Auswahl so vorgenommen ist, daß in der
Legierung mindestens vier voneinander verschiedene Elemente enthalten sind.
2. Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erzeugung des Überganges eine Legierung, die Germanium, Silizium und mindestens
50 Atomprozent Indium enthält, auf den Germaniumkörper aufgeschmolzen wird.
3. Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erzeugung des Überganges eine Legierung aus Gold, Silizium und mindestens
50 Atomprozent Indium und weniger als 5 Atomprozent Gallium auf den Germaniumkörper aufgeschmolzen
wird.
4. Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erzeugung des Überganges eine Legierung aus dem Eutektikum Gold—Silizium,
weniger als 5 Atomprozent Gallium und mindestens 50 Atomprozent Indium auf den Germaniumkörper
aufgeschmolzen wird.
5. Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erzeugung des Überganges eine Legierung aus weniger als 10 Molprozent des
Eutektikums Gold—Silizium, weniger als 5 Atomprozent
Gallium und zum Rest aus Indium auf den Germaniumkörper aufgeschmolzen wird.
6. Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erzeugung des Überganges eine Legierung aus Wismut, Gold, Silizium mit mindestens
50 Atomprozent Wismut sowie aus weniger als 2 Atomprozent Gallium und/oder Indium auf
den Germaniumkörper aufgeschmolzen wird.
7. Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erzeugung des Überganges eine Legierung aus 20 Molprozent des Eutektikums
Gold—Silizium und 78 Atomprozent Wismut und zum Rest aus Gallium und/oder Indium auf den
Germaniumkörper aufgeschmolzen wird.
8. Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche
3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß statt Gold Silber verwendet wird.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Legierung bei so niedriger Temperatur und in so kurzer Zeit aufgeschmolzen wird, daß die
Quadratwurzel aus dem Produkt der Diffusionskonstanten des bei der Aufschmelztemperatur am
schnellsten diffundierenden in der Legierung enthaltenden Akzeptor- und Donatorelementes der
III. oder V. Gruppe und der Aufschmelzzeit höchstens 10"5 cm beträgt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 961 913;
deutsche Auslegeschriften Nr. 1 036 392, 1050 450:
USA.-Patentschrift Nr. 2 922 092; französische Patentschrift Nr. 1 230 942.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 689/244 9.64 Q Bundesdruckerei Berlin
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