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DE1178531B - Permanentmagnetische, ein- und ausschaltbare Spannplatte - Google Patents

Permanentmagnetische, ein- und ausschaltbare Spannplatte

Info

Publication number
DE1178531B
DE1178531B DEG34351A DEG0034351A DE1178531B DE 1178531 B DE1178531 B DE 1178531B DE G34351 A DEG34351 A DE G34351A DE G0034351 A DEG0034351 A DE G0034351A DE 1178531 B DE1178531 B DE 1178531B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
guide plates
clamping plate
axis
permanent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG34351A
Other languages
English (en)
Inventor
Sigismund Geiler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG34351A priority Critical patent/DE1178531B/de
Publication of DE1178531B publication Critical patent/DE1178531B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/15Devices for holding work using magnetic or electric force acting directly on the work
    • B23Q3/154Stationary devices
    • B23Q3/1546Stationary devices using permanent magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Permanentmagnetische, ein- und ausschaltbare Spannplatte Die Erfindung bezieht sich auf eine permanentmagnetische, ein- und ausschaltbare Spannplatte mit in der Deckplatte angeordneten, magnetische Haftflächen bildenden Leitplatten aus weichmagnetischem Material und scheibenförmigen, axial magnetisierten Dauermagneten, welche auf einer Achse befestigt und mittels dieser zwischen die Leitplatten eindrehbar angeordnet sind.
  • Es ist eine Spannplatte der genannten Art bekannt, bei der halbkreisförmige Dauermagnete parallel zueinander und mit gleichbleibendem Abstand auf einer Achse befestigt sind. Die Dauermagnete sind in Richtung der Achse magnetisiert und so auf dieser angebracht, daß ihre einander zugekehrten Seitenflächen jeweils gleichnamige magnetische Pole aufweisen. In einem Gehäuse aus nichtmagnetischem Werkstoff ist diese Achse dreh- und in zwei um einen Drehwinkel von 180° unterschiedlichen Lagen feststellbar gelagert. Von der Oberfläche des Gehäuses her sind in Schlitze Leitplatten aus weichmagnetischem Werkstoff eingesetzt, wobei die Leitplatten einen der Dicke der halbkreisförmigen Dauermagnete entsprechenden Abstand voneinander besitzen und so bemessen sind, daß sie bis unmittelbar an die die Dauermagnete tragende Achse reichen.
  • Soll auf dieser Spannplatte ein ferromagnetisches Werkstück festgehalten werden, so werden durch Verdrehung der Achse die Dauermagnete zwischen die Leitplatten eingeschwenkt. In dieser Stellung werden in den an jeweils zwei Dauermagnete mit gleichnamig gepolten Seitenflächen angrenzenden Leitplatten abwechselnd Magnetpole verschiedenen Vorzeichens induziert, deren Feldlinien sich über ein auf mindestens zwei Leitplatten aufliegendes Werkstück schließen, so daß auf dieses eine magnetische Haltekraft ausgeübt wird.
  • Zum Beseitigen dieser magnetischen Haltekraft, also zum Ausschalten der permanentmagnetischen Spannplatte, wird die Achse um einen Drehwinkel von 180° gedreht. Dabei geraten die Dauermagnete mit den in der Gehäuseoberfläche eingelassenen Leitplatten außer Eingriff, so daß das Werkstück abgehoben werden kann. Da jedoch die halbkreisförmigen Dauermagnete auf ihren gesamten Seitenflächen je einen magnetischen Pol aufweisen und die Leitplatten bis nahe an die die Dauermagnete tragende Achse reichen, wird auch im ausgeschalteten Zustand der Spannplatte in den Leitplatten eine geringe Feldstärke der bisherigen Polarität induziert. Dieses erklärt sich vor allem daraus, daß die halbkreisförmigen Dauermagnete an ihrem dem Halbkreis gegenüberliegenden Teil eine Hälfte einer zylindrischen Nabe für die Befestigung der Dauermagnete auf der Achse aufweisen müssen. Dabei liegen die stirnseitigen Begrenzungsflächen dieser Naben praktisch in den Seitenflächen der Dauermagnete, sie weisen also auch deren magnetische Pole auf. Da sich somit die magnetischen Pole der Dauermagnete auch im ausgeschalteten Zustand der Spannplatte nahe ihrer Leitplatten befinden, bildet sich zwischen diesen ein magnetisches Restfeld aus, dessen Feldlinien über das noch auf den Leitplatten liegende Werkstück geschlossen werden. Auf das Werkstück wird also eine, wenn auch im Vergleich zur eingeschalteten Stellung der Spannplatte geringere Haltekraft ausgeübt. Trotzdem kann diese noch verbleibende Haltekraft so groß sein, daß das Werkstück nur mit Mühe bzw. mit Hilfsmitteln von der Spannplatte abgehoben werden kann. Auch Einrichtarbeiten sind deshalb schwer durchführbar.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine permanentmagnetische, ein- und ausschaltbare Spannplatte mit in der Deckplatte angeordneten, magnetische Haftflächen bildenden Leitplatten aus weichmagnetischem Material und scheibenförmigen, axial magnetisierten Dauermagneten, welche auf einer Achse befestigt und mittels dieser zwischen die Leitplatten eindrehbar angeordnet sind, zu schaffen, bei der die magnetischen Restfelder der im ausgeschalteten Zustand der Spannplatte den Leitplatten zugewendeten Teile der Dauermagnete sich unmittelbar zwischen diesen kurzschließen.
  • Dieses wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Dauermagnetscheiben abwechselnd derart magnetisiert sind und ,derart auf der Achse angeordnet sind, daß ihre einander zugekehrten Flächen im Bereich oberhalb der Achse gleichnamige magnetische Pole, im Bereich unterhalb der Achse dagegen ungleichnamige Pole haben.
  • Bei einer Anordnung mit zwei oder mehr nebeneinanderliegenden, Magnetscheiben tragendenAchsen sind vorteilhaft die Magnetscheiben auf benachbarten Achsen um jeweils einen Magnetscheibenabstand versetzt angeordnet.
  • Es ist auch vorteilhaft, den Leitplatten einen T-förmigen Querschnitt zu geben und sie mit dem verbreiterten Querschnitt in der Deckplatte zu befestigen.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der permanentmagnetischen Spannplatte sind praktisch in deren ausgeschalteten Zustand auf ihrer Oberfläche keine Restmagnetfelder mehr festzustellen. Da bei den zu den Leitplatten der ausgeschalteten Spannplatte zeigenden Teilen der Dauermagnete nun jeweils ungleichnamige magnetische Pole einander gegenüberstehen, bildet sich zwischen diesen ein homogenes Magnetfeld aus. Dieses erstreckt sich nicht mehr auf die Leitplatten, so daß auch die Oberfläche der Spannplatte unbeeinflußt bleibt und auf das Werkstück keine Haltekraft ausgeübt wird.
  • Diese beschriebene Wirkung tritt auch bei permanentmagnetischen Spannplatten auf, deren Magnetsystem aus zwei oder mehr nebeneinanderliegenden, Dauermagnete tragenden Achsen besteht. Infolge der axialen Versetzung der Dauermagnete auf benachbarten Achsen um einen Dauermagnetscheiben-Abstand liegen im ausgeschalteten Zustand der Spannplatte, auch in Längsrichtung der gemeinsamen Leitplatten gesehen, jeweils ungleichnamige magnetische Pole hintereinander, so daß sich auch in dieser Richtung kein die Abnahme der Werkstücke behinderndes Restmagnetfeld ausbilden kann.
  • Demgegenüber wird durch die Anwendung von Leitplatten mit T-förmigem Querschnitt erreicht, daß auf einer größeren Fläche der Spannplatte magnetische Feldlinien vorhanden sind und somit auch kleine Teile, deren Länge kleiner als der Abstand zwischen zwei Leitplatten mit rechteckigem Querschnitt ist, sicher gehalten werden.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße permanentmagnetische Spannplatte mit aufgelegtem Werkstück in eingeschaltetem Zustand, F i g. 2 einen Querschnitt wie in F i g. 1, jedoch im ausgeschalteten Zustand, F i g. 3 den Ausschnitt A der F i g. 2 vergrößert und mit T-förmigen Leitplatten und F i g. 4 einen rechtwinkligen Schnitt zu dem in F i g. 1 bei einer Spannplatte mit zwei nebeneinanderliegenden Achsen.
  • Die permanentmagnetische Spannplatte besteht aus einem Gehäuse 1, in dem eine Achse 2 mittels Kugellager 3 drehbar gelagert ist (F i g. 1 und 2). Die Achse 2 ist an ihrem einen Ende aus dem Gehäuse 1 herausgeführt und trägt dort einen Drehgriff 4. Mehrere etwa halbkreisförmige Dauermagnetscheiben 5 und 6 sind parallel zueinander und durch Distanzringe 7 mit jeweils gleichbleibendem Abstand auf der Achse 2 innerhalb des Gehäuses 1 befestigt. Dabei sind die Dauermagnetscheiben 5 und 6 so magnetisiert und auf der Achse 2 angeordnet, daß abwechselnd neben Dauermagnetscheiben 5, auf deren Seitenflächen sich jeweils nur ein magnetischer Pol befindet, Dauermagnetscheiben 6 sitzen, auf deren Seitenflächen sich jeweils zwei ungleichnamige magnetische Pole befinden.
  • Das Gehäuse 1 ist durch eine Bodenplatte 8 verschlossen. Dabei ist die aus weichmagnetischem Werkstoff bestehende Bodenplatte 8 über eine in der Zeichnung (F i g. 2) nicht besonders kenntlich gemachte magnetische Isolierung mit dem Gehäuse 1 verbunden. In der Bodenplatte 8 sowie in der Oberfläche des Gehäuses 1 sind über die gesamte Breite der Spannplatte Leitplatten 9 und 10 aus weichmagnetischem Werkstoff eingelassen, wobei sie einen gleichbleibenden, der Breite der Dauermagnetseheiben 5 und 6 entsprechenden Abstand voneinander besitzen und jeweils gegenüber der Lücke zwischen den Dauermagnetscheiben 5 und 6 angeordnet sind. Die Leitplatten 9 sind hierbei magnetisch gut leitend mit der Bodenplatte 8 verbunden, während die Leitplatten 10 bei 11 in der Oberfläche des Gehäuses 1 magnetisch isoliert sind. Sie weisen entsprechend den F i g. 1 und 2 einen rechteckigen Querschnitt auf, können aber auch gemäß F i g. 3 mit einem T-förmigen Querschnitt ausgeführt werden.
  • Bei Spannplatten mit zwei parallel nebeneinander im Gehäuse 1 gelagerten Achsen 2 (s. F i g. 4) sitzt auf jeder Achse 2 ein Zahnrad 12 (F i g. 2), welches mit den auf den benachbarten Achsen 2 befindlichen im Eingriff steht. Bei diesen Spannplatten sitzen bei einem rechtwinkligen Schnitt durch die Achsen 2 nach F i g. 4 immer jeweils Dauermagnetscheiben 5 und 6 nebeneinander, wobei diese Anordnung bei symmetrischen Dauermagnetscheiben 5 und 6 aus einer axialen Verschiebung der Dauermagnetscheiben auf benachbarten Achsen 2 um einen Magnetscheibenabstand sowie einer Drehung um ihre Symmetrieachse entstanden gedacht werden kann.
  • Die Arbeitsweise ist wie folgt: Bei Verdrehung des Drehgriffes 4 und damit der Achse 2 werden die Dauermagnetscheiben 5 und 6 zwischen die Leitplatten 10 eingeschwenkt (s. F i g. 1). In dieser Lage befindet sich jeweils eine Leitplatte 10 zwischen je einer Dauermagnetscheibe 5 und 6. Da oberhalb der Achse 2 die einander zugewendeten Seitenflächen der Dauermagnetscheiben 5 und 6 jeweils gleich polarisiert sind, wird in der zwischen beiden befindlichen Leitplatte 10 ein Magnetpol des gleichen Vorzeichens induziert. Es liegen damit jeweils Leitplatten 10 mit ungleichnamigen magnetischen Polen nebeneinander, so daß ein auf der Oberfläche des Gehäuses 1 aufgelegtes ferromagnetisches Werkstück (in F i g. 1 mit Strich-Punkt-Linie angedeutet) bedingt durch den Schluß der magnetischen Feldlinien festgehalten wird.
  • Die permanentmagnetische Spannplatte wird durch Drehen des Drehgriffes 4 um einen Drehwinkel von 1$0° ausgeschaltet (s. F i g. 2). Dabei werden die Dauermagnetscheiben 5 und 6 aus den Leitplatten 10 heraus- und zwischen die Leitplatten 9 eingeschwenkt. In dieser Stellung sind die magnetischen Feldlinien des Hauptfeldes über die Leitplatten 9 und die Bodenplatte B kurzgeschlossen. Der Feldlinienverlauf ist in F i g. 2 angedeutet. Bedingt durch die erfindungsgemäße Magnetisierung der Dauermagnetscheiben 5 und 6 weisen die nun zu den Leitplatten 10 zeigenden Teile der Dauermagnetscheiben 5 und 6 an den jeweils einander zugekehrten Seitenflächen ungleichnamige Pole auf, so daß das durch diese genannten Teile entstehende Restmagnetfeld unmittelbar kurzgeschlossen wird. Es tritt praktisch keine Beeinflussung der Oberfläche der permanentmagnetischen Spannplatte mehr auf.
  • Auch bei Spannplatten, die zwei oder mehr nebeneinanderliegende, im Gehäuse 1 gelagerte Achsen 2 aufweisen (F i g. 4), kann kein Restmagnetfeld auftreten, da durch die Anordnung der Dauermagnetscheiben, quer zur Achsrichtung gesehen, jeweils ungleichnamige magnetische Pole den Leitplatten 10 zugewendet sind, so daß sich auch die Restmagnetfelder in dieser Richtung kurzschließen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Permanentmagnetische, ein- und ausschaltbare Spannplatte mit in der Deckplatte angeordneten, magnetische Haftflächen bildenden Leitplatten aus weichmagnetischem Material und scheibenförmigen, axial magnetisierten Dauermagneten, welche auf einer Achse befestigt und mittels dieser zwischen die Leitplatten eindrehbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagnetscheiben (5 und 6) abwechselnd derart magnetisiert und derart auf der Achse (2) angeordnet sind, daß ihre einander zugekehrten Flächen im Bereich oberhalb der Achse (2) gleichnamige magnetische Pole, im Bereich unterhalb der Achse (2) dagegen ungleichnamige Pole haben.
  2. 2. Permanentmagnetische Spannplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung mit zwei oder mehr nebeneinanderliegenden, Magnetscheiben (5 und 6) tragenden Achsen (2) die Magnetscheiben (5 und 6) auf benachbarten Achsen (2) um jeweils einen Magnetscheiben-Abstand versetzt angeordnet sind.
  3. 3. Permanentmagnetische Spannplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitplatten (10) einen T-förmigen Querschnitt haben und mit dem verbreiterten Querschnitteil in der Deckplatte des Gehäuses (1) eingesetzt und befestigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 750 790; österreichische Patentschrift Nr. 188 577; britische Patentschrift Nr. 593 939.
DEG34351A 1962-02-26 1962-02-26 Permanentmagnetische, ein- und ausschaltbare Spannplatte Pending DE1178531B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4379277A (en) * 1979-08-27 1983-04-05 Braillon Philibert Maurice Magnetic chuck

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750790C (de) * 1938-04-15 1945-01-27 Dauermagnetspannplatte
GB593939A (en) * 1944-06-16 1947-10-29 Slipmaterial Naxos Ab Magnetic work-holder
AT188577B (de) * 1954-05-20 1957-01-25 Deutsche Edelstahlwerke Ag Ausschaltbare dauermagnetische Hafteinrichtung

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