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DE102009038324A1 - Magnetische Schaltvorrichtung - Google Patents

Magnetische Schaltvorrichtung Download PDF

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DE102009038324A1
DE102009038324A1 DE102009038324A DE102009038324A DE102009038324A1 DE 102009038324 A1 DE102009038324 A1 DE 102009038324A1 DE 102009038324 A DE102009038324 A DE 102009038324A DE 102009038324 A DE102009038324 A DE 102009038324A DE 102009038324 A1 DE102009038324 A1 DE 102009038324A1
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Johann Hauzenberger
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01H3/50Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts with indexing or locating means, e.g. indexing by ball and spring
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01H5/00Snap-action arrangements, i.e. in which during a single opening operation or a single closing operation energy is first stored and then released to produce or assist the contact movement
    • H01H5/02Energy stored by the attraction or repulsion of magnetic parts

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  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Abstract

Eine Schaltvorrichtung (1) mit einem Polkörper (2), der eine Vielzahl von Magneten (10) aufweist, die nebeneinander mit jeweils abwechselnder Polarität angeordnet ist, einem ersten Schaltkörper (4), wobei der Polkörper benachbart zu dem ersten Schaltkörper (4) und beweglich gegenüber dem ersten Schaltkörper (4) angeordnet ist und der erste Schaltkörper (4) magnetisierbare Flächensegmente (16) aufweist. Erfindungsgemäß weist die Schaltvorrichtung (1) magnetisierbare Kraftkopplungsstücke (8) auf, die in Abhängigkeit von einer Relativbewegung zwischen dem Polkörper (2) und dem ersten Schaltkörper (4) beweglich gegenüber dem Schaltkörper angeordnet sind.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine magnetische Schaltvorrichtung bzw. einen Magnetspeicherschalter, der insbesondere in elektrischen Schaltkreisen bzw. in Mittelspannungsanlagen Anwendung finden kann. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die erfindungsgemäße Schaltvorrichtung auch in anderen Bereichen, beispielsweise auch der Nieder- und Hochspannungstechnik, Anwendung finden kann.
  • Aus der DE 10 2006 002 757 A1 ist ein Magnetspeicherschalter bekannt. Dieser Magnetspeicherschalter weist dabei einen Polkörper auf, der um eine Achse gedreht werden kann. Daneben sind erste und zweite Schaltscheiben vorgesehen, wobei der Polkörper zwischen diesen beiden Scheiben angeordnet ist. Der Polkörper weist eine Vielzahl von Magneten auf, die mit wechselnder Polarität in der Umfangsrichtung des Polkörpers angeordnet sind. Weiterhin weist dieser Magnetspeicherschalter bzw. die Schaltscheibe magnetisierbare Ringsegmente auf, zwischen denen der Polkörper angeordnet ist, und die gegeneinander um eine halbe Teilung verdreht sind. Die Schaltscheiben weisen dabei jeweils magnetische oder magnetisierbare Bereiche auf.
  • Eine Drehung des Polkörpers bewirkt, dass eine der beiden Schaltscheiben magnetisiert wird, während die andere den magnetischen Fluss kurzschließt. Auf diese Weise können die beiden Schaltscheiben wechselseitig den Magnetfluss vermitteln oder kurzschließen, sodass neben dieser Schaltscheibe angeordnete magnetisierbare Elemente wie Eisenplatten entweder angezogen werden oder nicht.
  • Diese Vorrichtung erlaubt das Schalten auch höherer Ströme und Spannungen. Ein Nachteil dieser Vorrichtung ist jedoch, dass aufgrund der magnetischen Kräfte die Drehbewegungen des Polkörpers teilweise relativ schwergängig sind.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die aus dem Stand der Technik bekannte Vorrichtung dahingehend zu verbessern, dass eine Drehung oder eine Bewegung des Polkörpers leicht gängig möglich ist.
  • Dies wird erfindungsgemäß durch eine Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 erreicht. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Eine erfindungsgemäße Schaltvorrichtung weist einen Polkörper auf, der eine Vielzahl von Magneten aufweist, die nebeneinander mit jeweils abwechselnder Polarität angeordnet sind. Weiterhin ist ein erster Schaltkörper vorgesehen, wobei der Polkörper benachbart zu dem ersten Schaltkörper und beweglich gegenüber dem ersten Schaltkörper angeordnet ist. Dabei weist der erste Schaltkörper magnetisierbare Flächensegmente auf. Erfindungsgemäß weist die Schaltvorrichtung magnetisierbare Kraftkopplungsstücke auf, die in Abhängigkeit von einer Relativbewegung zwischen dem Polkörper und dem ersten Schaltkörper beweglich gegenüber dem Schaltkörper angeordnet sind.
  • In Abhängigkeit von einer Drehung des Polkörpers gegenüber dem Schaltkörper der als Schaltscheibe ausgestaltet werden kann, bewegen sich die Kraftkopplungsstücke und bewirken beispielsweise einen Kurzschluss des magnetischen Flusses. Auf diese Weise können diejenigen Bereiche, die ansonsten bei der Drehung schwer drehbar werden oder bei der Bewegung schwer beweglich wären, leichter bewegt werden.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Kraftkopplungsstücke in derjenigen Ebene bewegbar, in der sich der Polkörper gegenüber dem ersten Schaltkörper bewegt. Falls beispielsweise der Polkörper um eine Achse drehbar ist, resultiert hieraus eine Bewegung in einer bestimmten Ebene. In dieser Ebene bewegen sich auch die Kraftkopplungsstücke.
  • Bei diesen Kraftkopplungsstücken kann es sich beispielsweise um Kugeln handeln, welche sich je nach der Stellung des Polkörpers gegenüber dem Schaltkörper, bevorzugt in der besagten Ebene, bewegen. Es wären jedoch auch andere Arten von Kraftkopplungsstücken möglich, wie beispielsweise Zylinderstückchen und dergleichen.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die magnetisierbaren Flächensegmente des ersten Schaltkörpers jeweils voneinander getrennt. Je nach Drehstellung des Polkörpers gegenüber dem Schaltkörper wird entweder ein magnetischer Kurzschluss des Polkörpers erreicht, wodurch ein entsprechendes schaltbares Element, wie eine Eisenscheibe, nicht angezogen wird, oder die Magnetkräfte werden weitergeleitet, was zu einer magnetischen Anziehung der entsprechenden schaltbaren Elemente führt. Vorteilhaft sind die magnetisierbaren Flächensegmente durch jeweils nicht magnetisierbare Bereiche voneinander getrennt.
  • So könnte beispielsweise magnetisierbares Material in einen Kupferblock bzw. eine Kupferscheibe eingearbeitet sein.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Schaltvorrichtung einen zweiten Schaltkörper auf, wobei dieser zweite Schaltkörper magnetisierbare Flächensegmente aufweist und der Polkörper zwischen dem ersten Schaltkörper und dem zweiten Schaltkörper angeordnet ist. Auf diese Weise kann durch eine Drehung des Polkörpers ein Hin- und Herschalten zweier schaltbarer Elemente miteinander bewerkstelligt werden. Vorteilhaft ist eine Bewegung des zweiten Schaltkörpers an eine Bewegung des ersten Schaltkörper gekoppelt, dies ist jedoch nicht notwendigerweise der Fall.
  • Vorteilhaft sind auch die beiden Schaltkörper gegeneinander um eine halbe Teilung verdreht, sodass ein wechselweises Schalten dieser beiden Schaltkörper möglich ist. Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Schaltvorrichtung ein schaltbares Element auf, wobei der erste Schaltkörper zwischen dem schaltbaren Element und dem Polkörper angeordnet ist. Je nach Drehstellung des Polkörpers gegenüber dem Schaltkörper wird dieses schaltbare Element wie oben beschrieben angezogen oder nicht angezogen. Weiterhin könnte auch eine Federvorrichtung vorgesehen sein, welche das schaltbare Element von dem Schaltkörper wegdrängt.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist das schaltbare Element senkrecht zu der Bewegungsrichtung des Polkörpers bewegbar beispielsweise entlang einer Drehachse des Polkörpers. Es wäre jedoch auch möglich, dass der Polkörper linear verschiebbar ist und das schaltbare Element bevorzugt senkrecht hierzu bewegbar.
  • Vorteilhaft handel es sich bei dem schaltbaren Element um ein schaltbares elektrisches Element, welches beispielsweise ein Stromkreis schließt oder öffnet.
  • Vorteilhaft ist der Schaltkörper stationär angeordnet und bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist auch der Polkörper zumindest senkrecht zu seiner Bewegungsrichtung ebenfalls stationär angeordnet. Es wäre jedoch auch möglich, dass der Polkörper stationär angeordnet ist und der oder die Schaltkörper beweglich, beispielsweise drehbar.
  • Vorteilhaft ist der Polkörper um eine vorgegebene Drehachse drehbar.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform, ist der Polkörper entlang einer vorgegebenen Längsrichtung bewegbar. Vorzugsweise liegt jedoch die Bewegung in einer Ebene.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die Kraftkopplungsstücke schwenkbar an dem ersten Schaltkörper angeordnet. Es wäre jedoch auch möglich, dass die Kraftkopplungsstücke als Kugeln ausgeführt sind, die gegenüber dem ersten Schaltkörper abrollen können. Zu diesem Zweck könnte der Schaltkörper Führungselemente für die Kugeln aufweisen.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die Kraftkopplungsstücke zwischen dem ersten Schaltkörper und dem schaltbaren Element angeordnet. Dabei wäre es jedoch auch möglich, dass die Kraftkopplungsstücke teilweise in den ersten Schaltkörper eingearbeitet sind und bevorzugt insbesondere in Richtung des schaltbaren Elements aus diesem herausragen.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist, wie oben erwähnt, wenigstens ein Schaltkörper stationär angeordnet. Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die magnetisierbaren Flächenstücke Magnetbleche. Diese Magnetbleche können beispielsweise, wie oben erwähnt, in eine Kupferscheibe mit Ausnehmungen eingearbeitet sein. Auch könnten die magnetisierbare Flächenstücke in einem Kunststoffblock, etwa eine Kunststoffscheibe, eingearbeitet sein.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die Magnete des Polkörpers voneinander beabstandet. Dabei können die Magnet beispielsweise in Umfangsrichtung voneinander beabstandet sein es wäre jedoch auch möglich, dass sie in einer Längsrichtung voneinander beabstandet sind. Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform handelt es sich bei den Magneten um NdFeB-Magnete. Diese Magnete weisen sehr hohe Magnetkräfte auf.
  • Die Erfindung ist weiterhin auf einen elektrischen Schaltkreis mit einer Schaltvorrichtung der oben beschriebenen Art gerichtet. Es wäre jedoch auch möglich, die Schaltvorrichtung als mechanisches Schaltelement, also insbesondere ohne elektrische Anbindung einzusetzen. Weitere Vorteile und Ausführungsformen ergeben sich aus den beigefügten Zeichnungen: Darin zeigen:
  • 1 eine schematische Seitendarstellung einer erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung;
  • 2 eine Draufsicht auf einen Polkörper;
  • 3 eine Draufsicht auf einen Schaltkörper mit Kraftkopplungsstücken, und
  • 4a4d eine Ausführungsform eines Schaltkörpers mit Kraftkopplungsstücken in unterschiedlichen Zuständen;
  • 5a5d eine weitere Darstellung der Ausführungsform.
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung 1. Diese Schaltvorrichtung 1 weist dabei einen Polkörper 2 auf, der mittels Lagereinrichtungen 24 drehbar gegenüber einer Hülse 26 gelagert ist. Dieser Polkörper 2 weist eine Vielzahl von der Umfangsrichtung alternierend angeordneten Permanentmagneten auf. Das Bezugszeichen 22 bezieht sich auf einen Hebel, um den Polkörper um die Drehachse D zu drehen.
  • Das Bezugszeichen 4 kennzeichnet einen ersten Schaltkörper der neben den Polkörper 2 angeordnet ist. Dieser Schaltkörper 4 ist dabei stationär gegenüber dem Untergrund 20 angeordnet. Der Schaltkörper 4 weist (nicht gezeigte) Flächensegmente auf. Je nach Relativstellung bzw. Drehstellung des Polkörpers 2 gegenüber dem Schaltkörper 4 werden dabei die Magnetkräfte der einzelnen Magnete des Polkörpers 2 kurzgeschlossen oder in diesem Fall nach rechts vermittelt. Falls kein Kurzschluss vorliegt wird das schaltbare Element 12, beispielsweise eine Eisenscheibe, von dem Polkörper bzw. dem ersten Schaltkörper angezogen und bewegt sich damit in 1 nach links. Durch diese Bewegung kann ein elektrischer Schaltvorgang ausgelöst werden. Das schaltbare Element ist damit entlang des Doppelpfeils P, d. h. parallel zu der Achse D bewegbar.
  • Das Bezugszeichen 6 bezieht sich auf eine zweiten Schaltkörper der hier auf der gegenüberliegenden Seite bezüglich des ersten Schaltkörpers 4 angeordnet ist. Mit anderen Worten ist der Polkörper 2 zwischen diesen beiden Schaltkörpern 4 und 6 angeordnet. Auch dieser zweite Schaltkörper 6 weist magnetisierbare Flächensegmente auf, die in oder an nicht magnetisierbaren Bereichen angeordnet sind. Der zweite Schaltkörper 6 ist gegenüber dem ersten Schaltkörper 4 um eine halbe Teilung bezüglich dieser Flächensegmente verdreht.
  • Dies bedeutet, dass in Abhängigkeit von der Drehstellung des Polkörpers 2 gegenüber den beiden Schaltkörpern 6 und 4 ein magnetischer Kurzschluss in genau einem der Polkörper vorliegt und in dem anderen die Magnetkraft weitergeleitet wird.
  • Dies bedeutet, dass sich in Abhängigkeit von der Drehstellung des Polkörpers die beiden schaltbaren Elemente 12 und 32 je nach Drehstellung nach rechts oder links entlang des Doppelpfeils P bewegen. Dabei wird darauf hingewiesen, dass die beiden schaltbaren Körper 12 und 32 in Richtung des Doppelpfeils P bevorzugt starr miteinander verbunden sind. Das Bezugszeichen d kennzeichnet die Strecke, um die das schaltbare Element 12 jeweils bewegt kann. Eine entsprechende Strecke d ist auch auf der rechten Seite ausgebildet. Es wäre jedoch auch möglich, dass die beiden Schaltkörper unabhängig voneinander bewegbar sind. Auch könnten Federelemente vorgesehen sein, welche den oder die Schaltkörper in eine bestimmte Position (entlang der Drehachse D) vorspannen.
  • Das Bezugszeichen 8 bezieht sich in seiner Gesamtheit schematisch auf ein Kraftkopplungsstück, welches bewegbar gegenüber dem ersten Schaltkörper angeordnet ist. Eine Vielzahl derartiger Kraftkopplungsstücke kann in Umfangsrichtung an dem ersten Schaltkörper und gegebenenfalls entsprechend an dem zweiten Schaltkörper angeordnet sein.
  • Je nach Relativstellung zwischen dem Polkörper 2 und dem Schaltkörper 4 bewegt sich auch das besagte Kraftkopplungsstück 8 und bewirkt auf diese Weise entweder einen magnetischen Kurzschluss oder ein Durchschalten der Magnetkraft sodass eine Drehbewegung des Polkörper 2 gegenüber dem Schaltkörper 4 erleichtert wird.
  • Die beiden schaltbaren Elemente 12 sind dabei an einer Welle 25 angeordnet. Die Hülse 28 ist zwischen den beiden schaltbaren Elementen 12 angeordnet und bestimmt auf diese Weise den Abstand dieser beiden schaltbaren Elemente 12 zueinander und damit auch den Schaltweg, der durch Verdrehen des Polkörpers erreicht werden kann.
  • 2 zeigt eine Draufsicht auf den Polkörper 2. Man erkenn hier, dass dieser Polkörper 2 eine Vielzahl von Magnetstücken 10 aufweist, die jeweils mit abwechselnden Polaritäten nebeneinander in Umfangsrichtung angeordnet sind. Vorteilhaft ist jeweils ein insbesondere nicht magnetischer Zwischenraum 11 zwischen diesen einzelnen Magnetstücken ausgebildet.
  • 3 zeigt eine Darstellung eines Schaltkörpers 4, der hier eine Vielzahl von magnetisierbaren Flächensegmenten 16 aufweist. Diese magnetisierbaren Flächensegmente sind hier jeweils durch nicht magnetisierbare Zwischenräume 18 voneinander getrennt. Vorteilhaft sind diese Flächensegmente 16 jeweils deckungsgleich mit den Querschnitten der einzelnen Magnete 10 des Polkörpers 2. Falls diese Flächensegmente 16 im Wesentlichen, je nach Drehstellung, über den Querschnitten der Magnete 10 liegen, wird die Magnetkraft weitervermittelt und auf diese Weise kann ein magnetisches oder magnetisierbares (schaltbares) Element angezogen werden. Falls die Flächensegmente 16 um eine halbe Teilung gegenüber dem Polkörper 2 verdreht sind, findet jeweils ein magnetischer Kurzschluss der einzelnen Magnetkräfte der Magnete 10 statt, sodass im Ergebnis keine Magnetkraft erzeugt wird und damit ein entsprechendes schaltbares Element 12 (1) nicht angezogen wird.
  • Das Bezugszeichen 8 kennzeichnet grob schematisch ein Kraftkopplungsstück, welches gegenüber dem betreffenden Flächensegment 16 und damit auch gegenüber dem Schaltkörper 4 beweglich ist.
  • Die 4a4d sowie 5a5d veranschaulichen eine vorteilhafte Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung. Bei dieser Ausgestaltung ist an dem Schaltkörper 4 eine Vielzahl von Kugeln 8 angeordnet (vgl. 4a). Diese Kugeln können sich dabei in einer radialen Richtung R bewegen, wobei hierzu jeweils Trennsegmente 42 vorgesehen sind, die sich ebenfalls in radialer Richtung erstrecken und zwischen denen Zwischenräume 44 ausgebildet werden, in welche sich die Kugeln hineinbewegen können. 4b zeigt wiederum den Polkörper 2 mit den in Umfangsrichtung abwechselnden polarisierten Magneten.
  • Liegt der in 4a gezeigte Schaltkörper in dieser Position über dem Polkörper aus 4b, so bleiben die Kugeln in der in 4a gezeigten Stellung da hier jeweils nur die Magnetkräfte der Magnetpole weitergeleitet werden. Genauer wird das Magnetfeld durch die Kugeln zu den schaltbaren Elementen 12 bzw. 32 geleitet. Diese Situation ist in 4a gezeigt. In dieser Position berühren sich die Kugeln bevorzugt noch nicht, da dies durch die Trennsegmente 42 verhindert wird. Aus diesem Grund tritt auch noch kein magnetischer Kurzschluss auf.
  • In dieser Situation wird das jeweilige schaltbare Element sehr nahe an die Kugeln herangezogen. In dem sich bildenden starken Magnetfeld beginnen die Kugeln, sich gegenseitig anzuziehen und wandern so an den inneren Kreisring 46, wie in 5a gezeigt. In dieser Position berühren sich die Kugeln 8 und bilden einen magnetischen Kurzschluss über alle Pole. Auf diese Weise wird das schaltbare Element 12, 32 in der Stellung A freigegeben so dass leichter geschaltet werden kann, der Schaltvorgang wird mithin erleichtert. Bei der in 5a gezeigten Situation berühren sich die Kugeln noch nicht notwendigerweise oder vollständig. Es ist bei dieser Situation auch möglich, dass einige der Kugeln in der radialen Richtung noch weiter außen sind, sodass zumindest noch nicht über den gesamten Umfang ein magnetischer Kurzschluss entsteht.
  • Falls hingegen der Polkörper 2, wie in 4d gezeigt wird um eine halbe Drehung verdreht wurde (vgl. 4c und 5c), so werden die einzelnen Kraftkopplungsstücke 8, d. h. die Kugeln jeweils so magnetisiert, dass sie sich gegenseitig abstoßen. Durch diese Abstoßung wandern die Kugeln nach außen. Aus diesem Grund bleibt der magnetische Kurzschluss bei dem jeweiligen Schaltkörper bestehen (vgl. 4a, 5c).
  • Während einer nunmehr folgenden Drehung des Polkörpers 2 werden die Flächensegmente des betreffenden Schaltkörpers 4, 6 direkt über die Pole des Polkörpers 2 gedreht und es ergibt sich die in 4a gezeigte Ausgangsstellung. Daher sind auch in diesem Fall die zum Drehen des Polkörpers 2 notwendigen Kräfte bzw. Drehmomente reduziert.
  • Anstelle der Kugeln könnten beispielsweise auch Zylinderrollen vorgesehen sein, auch wäre es möglich, Gleitstücke oder dergleichen vorzusehen. Auch müssten die einzelnen Kraft kopplungsstücke nicht unbedingt in der radialen Richtung bezüglich des Schaltkörpers bewegt werden, dies ist jedoch vorteilhaft. Bei der in 4a gezeigten Situation berühren sich die Kugeln vorteilhaft nicht.
  • Es wäre jedoch auch möglich, dass eine Vielzahl von Kraftkopplungsstücken schwenkbar an den Schaltkörper 4, 6 angeordnet ist. zu diesem Zweck könnte an den Schaltkörpern eine Vielzahl von Stiften angeordnet sein, die jeweils als Schwenkachsen für die Kraftkopplungsstücke dienen.
  • Weiterhin kann die Erfindung auch Anwendung finden, wenn sich der Polkörper linear bewegt.
  • Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich beansprucht, sofern sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Schaltvorrichtung
    2
    Polkörper
    4, 6
    Schaltkörper
    8
    Kraftkopplungsstück, Kugeln
    8a
    Kraftkopplungsstück
    10
    Magnetstücke
    11
    Zwischenraum
    16
    Flächensegmente
    12, 32
    schaltbare Elemente, Körper
    20
    Untergrund
    22
    Hebel
    24
    Lagereinrichtung
    25
    Welle
    26
    Hülse
    42
    Trennsegmente
    44
    Zwischenräume
    P
    Doppelpfeil
    d
    Strecke
    R
    Richtung
    D
    Drehachse
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102006002757 A1 [0002]

Claims (14)

  1. Schaltvorrichtung (1) mit einem Polkörper (2), der eine Vielzahl von Magneten (10) aufweist, die nebeneinander mit jeweils abwechselnder Polarität angeordnet ist, einem ersten Schaltkörper (4) wobei der Polkörper benachbart zu dem ersten Schaltkörper (4) und beweglich gegenüber dem ersten Schaltkörper (4) angeordnet ist und der erste Schaltkörper (4) magnetisierbare Flächensegmente (16) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorrichtung (1) magnetisierbare Kraftkopplungsstücke (8) aufweist, die in Abhängigkeit von einer Relativbewegung zwischen dem Polkörper (2) und dem ersten Schaltkörper (4) beweglich gegenüber dem Schaltkörper angeordnet sind.
  2. Schaltvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftkopplungsstücke in derjenigen Ebene bewegbar sind, in der sich der Polkörper gegenüber dem ersten Schaltkörper bewegt.
  3. Schaltvorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetisierbaren Flächensegmente jeweils voneinander getrennt sind.
  4. Schaltvorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorrichtung (1) einen zweiten Schaltkörper (6) aufweist, wobei dieser zweite Schaltkörper magnetisierbare Flächensegmente (16) aufweist und der Polkörper (2) zwischen dem ersten Schaltkörper (4) und dem zweiten Schaltkörper (6) angeordnet ist.
  5. Schaltvorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorrichtung (1) ein schaltbares Element (12) aufweist, wobei der erste Schaltkörper (4) zwischen dem schaltbaren Element (12) und dem Polkörper (2) angeordnet ist.
  6. Schaltvorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Polkörper um einen vorgegebene Drehachse drehbar ist.
  7. Schaltvorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Polkörper entlang einer vorgegebenen Längsrichtung bewegbar ist
  8. Schaltvorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftkopplungsstücke schwenkbar an dem ersten Schaltkörper angeordnet sind.
  9. Schaltvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftkopplungsstücke zwischen dem ersten Schaltkörper (4) und dem schaltbaren Element (12) angeordnet sind.
  10. Schaltvorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Schaltkörper (4) stationär angeordnet ist.
  11. Schaltvorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetisierbaren Flächenstücke Magnetbleche sind.
  12. Schaltvorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnete (10) voneinander beabstandet sind.
  13. Schaltvorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnete NdFeB-Magnete sind.
  14. Elektrischer Schaltkreis mit einer Schaltvorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche.
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