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DE1178571B - Vorrichtung zum Erzeugen eines feuchten Luftstromes, insbesondere fuer Klimaanlagen - Google Patents

Vorrichtung zum Erzeugen eines feuchten Luftstromes, insbesondere fuer Klimaanlagen

Info

Publication number
DE1178571B
DE1178571B DEA29542A DEA0029542A DE1178571B DE 1178571 B DE1178571 B DE 1178571B DE A29542 A DEA29542 A DE A29542A DE A0029542 A DEA0029542 A DE A0029542A DE 1178571 B DE1178571 B DE 1178571B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fan
openings
air flow
devices
jet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA29542A
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Buffet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AMELIORAIR SA
Original Assignee
AMELIORAIR SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AMELIORAIR SA filed Critical AMELIORAIR SA
Publication of DE1178571B publication Critical patent/DE1178571B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F6/00Air-humidification, e.g. cooling by humidification
    • F24F6/12Air-humidification, e.g. cooling by humidification by forming water dispersions in the air

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Humidification (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Erzeugen eines feuchten Luftstromes, insl§tsondere für Klimaanlagen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erzeugen eines feuchten Luftstroms, insbesondere für die Verwendung in Klimaanlagen, wobei die Befeuchtung der Luft nicht nur eine Kühlung durch das eingesprühte kalte Wasser sondern auch eine Regelung des Feuchtigkeitsgrades der Atmosphäre und eine Reinigung der Luft bezweckt.
  • Die Erfindung bezweckt vor allem, die bekannten Vorrichtungen dieser Art konstruktiv wesentlich zu vereinfachen und ihren Wirkungsgrad zu verbessern.
  • Die bekannten Anlagen dieser Art besitzen eine Einrichtung für die Luftförderung, z. B. einen Ventilator, der durch Fliehkraftwirkung die ihm durch eine Leitung zugeführte Flüssigkeit zerstäubt und somit die von ihm erzeugte Strömung mit Flüssigkeitströpfchen anreichert und in eine Leitung drückt, wobei an der Austrittsöffnung der Vorrichtung diejenigen Tröpfchen abgefangen werden, deren Durchmesser größer als ein bestimmter Grenzwert ist. Üblicherweise werden nun zur Regelung der Beladung dieses Luftstromes mit Flüssigkeitströpfchen verschiedener Menge und Größe mehrere Zerstäubungsvorrichtungen vorgesehen, die jeweils eine gesonderte Flüssigkeitszuleitung aufweisen, welche unabhängig voneinander in Betrieb genommen werden können. Um einen geringeren Feuchtigkeitsgrad zu erhalten, was insbesondere im Winter nötig ist, wird bei diesen bekannten Anlagen die Wassermenge erheblich verringert. Hierdurch entstehen zahlreiche Nachteile, von denen insbesondere folgende angeführt werden können: Wenn die die Vorrichtung durchströmende Wassermenge stark verringert wird, wird die Waschung der Luft in derselben mangelhaft Dies tritt ein, wenn bei mehreren Zuleitungen und Spritzdüsen ein Teil geschlossen wird. Wenn bei nur einer Zuleitung das Ventil nur wenig geöffnet wird, besteht die Gefahr, daß es sich verstopft und starke Schwankungen im Feuchtigkeitsgehalt auftreten oder die Befeuchtung ganz ausfällt. Wenn schließlich ein einzelnes Ventil selbsttätig durch einen Hygrostaten gesteuert wird, gestattet die für eine verhältnismäßig große Wassermenge vorgesehene Regelung nicht, eine einwandfreie Regelung für die im Winter notwendigerweise sehr geringe Wassermenge durchzuführen.
  • Diese Nachteile werden nach der Erfindung beseitigt, und zwar dadurch, daß einer einzigen Spritzdüse zwei Zerstäubervorrichtungen zugeordnet sind, derart, daß bei voll eingestelltem Wasserdruck ein Strahl in die eine Zerstäubervorrichtung trifft, während bei gedrosseltem Druck die Strahlrichtung sich so ändert, daß ein Strahl in die andere Zerstäuber' vorrichtung eintritt. Den beiden Zerstäubervorrichtungen sind zwei Strahlauffangeinrichtungen vorgeschaltet, die aus konzentrisch angeordneten, kegelstumpfförmigen Blechen bestehen, deren kleinere Öffnungen der Spritzdüse zugekehrt sind. Der Boden des kleineren Kegels wird aus einer mit Löchern versehenen Platte gebildet, durch die der Strahl mit der größeren Reichweite aufgeteilt und unmittelbar vor die Ventilatorflügel geleitet wird, wo er in an sich bekannter Weise durch Fliehkraftwirkung zerstäubt wird, wobei die überschüssigen Tropfen in einer ringförmigen Sammelleitung aufgefangen und durch Abflußöffnungen in den Sammelbehälter zurückgeführt werden. Der größere Kegel besitzt einen geschlossenen Boden, und der Strahl mit der geringeren Reichweite tritt in den Ringraum zwischen den beiden Kegel ein derart, daß das in diesem Raum zentrifugierte Wasser durch im Mantel des Kegels angeordnete Löcher in Stiömungsrichtung hinter, die Ventilatorflügel geführt wird, wobei die überschüssigen Tropfen ebenfalls in den Sammelbehälter zurückgeführt werden.
  • Eine andere Ausführungsmöglichkeit besteht darin, daß die Spritzdüse nur einen vom Ventilator getragenen kegelstumpfförmigen Auffangraum speist, welcher in seiner großen Grundfläche Öffnungen zur Leitung der Flüssigkeit vor die Flügel des Lüfters und in seiner kegeligen Wandung in der Nähe der großen Grundfläche Öffnungen zur Leitung der Flüssigkeit hinter den Ventilator aufweist, wobei diese letzteren Öffnungen einen Gesamtquerschnitt haben, der kleiner als der Gesamtquerschnitt der anderen Öffnungen ist.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung schematisch dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt eine Vorrichtung nach der Erfindung im Schnitt; F i g. 2 zeigt eine Abwandlung dieser Vorrichtung. Die Vorrichtung weist wie üblich einen Ventilator mit Flügeln 1 auf, welcher in einem Gehäuse oder in einer Leitung 2 angeordnet ist und durch einen Motor 3 in Umdrehung versetzt wird, der hier unmittelbar auf die Nabe 4 des Ventilators aufgesetzt ist.
  • An der Nabe 4 zwischen Motor und Flügelrad ist eine Platte 5 angebracht. Zwischen der Platte 5 und der Vorderseite des Ventilators wird das Wasser zugeführt, und zwar durch eine in der Achse der Rohrleitung 2 hinter dem Ventilator angeordnete Spritzdüse 6, welche gegen die Luftströmung gerichtet ist und durch eine Pumpe 7 aus einem Behälter 8 gespeist wird. In diesen Behälter wird das übriggebliebene, d. h. nicht in den Luftstrom mitgerissene Wasser durch eine Rückflußleitung 9 zurückgeführt. Die der Spritzdüse 6 zugeführte Wassermenge kann durch ein Ventil 10 von Hand oder automatisch geregelt werden, z. B. durch einen Hygrostaten, welcher die Wassermenge verringert, wenn die Raumfeuchtigkeit zunimmt.
  • An der in Strömungsrichtung liegenden Seite der die Flügel 1 des Ventilators tragenden Platte 11 ist ein kegelstumpfförmiges Blech 12 befestigt, dessen kleine Grundfläche in Strömungsrichtung offen ist und in einer geringeren Entfernung vor der Spritzdüse 6 liegt. In der Platte 11 sind in der Nähe und innerhalb der Übergangszone zwischen der Platte und dem Kegelstumpf 12 Öffnungen 13 vorgesehen, durch welche das in den Kegelstumpf gespritzte und hier zentrifugierte Wasser in den Raum zwischen der Platte 5 und der Vorderseite des Ventilators gelangen kann. Das Wasser wird durch die Fliehkraft an den Umfang des Ventilators geführt und durch die in der Leitung 2 in Richtung des Pfeiles F strömende Luft auf die Flügel 1 gebracht und durch diese zum größten Teil zerstäubt. Das übrigbleibende Wasser wird durch die Fliehkraft an die Enden der Flügel l geführt und in einer ringförmigen Sammelleitung 14 aufgefangen, welche in Strömungsrichtung offen ist und Abflußöffnungen 15 für das zentrifugierte übriggebliebene Wasser aufweist. Durch diese Zerstäubungsvorrichtung wird der durch den Ventilator erzeugte Luftstrom mit Tröpfchen verschiedener Abmessungen beladen. Durch die Leitung 2 werden eine oder mehrere Auslaßöffnungen 16 gespeist, welche in an sich bekannter Weise mit Prallblechen versehen sind, die die noch mitgeführten großen Tröpfchen auffangen, deren Durchmesser größer als ein vorausbestimmter Wert ist, so daß nur die Tröpfchen, deren Durchmesser kleiner als dieser vorausbestimmte Wert ist, aus der Öffnung 16 austreten können.
  • Zwecks Änderung des durch den Luftstrom mitgeführten Wassergehaltes wird mittels des Ventils 10 die der Spritzdüse 6 zugeführte Wassermenge verringert. Hierdurch trifft das aus der Düse 6 austretende Wasser nicht mehr wie der Strahl I in die vorbeschriebene Zerstäubereinrichtung, sondern als Strahl II in die zweite Zerstäubungseinrichtung. Diese besteht aus einem zweiten kegelstumpfförmigen Blech 17, welches ähnlich wie der Kegelstumpf 12 angebracht ist, dieses aber mit reichlichem Spielraum übergreift. Am Fuß dieses zweiten Kegelstumpfes sind Löcher 18 vorgesehen, welche in der Nähe der Flügelfüße 1 des Ventilators münden und eine Wasserschicht unmittelbar hinter den Flügeln erzeugen, die aber infolge des geringen Strahldruckes und Fortfall der Prallwirkung unter weniger guten Bedingungen als die aus der ersten Zerstäubungsvorrichtung kommende Wassermenge zerstäubt wird, so daß ein größerer Anteil an großen Tröpfchen anfällt, der wie beschrieben, durch den Sammelring 14 und die Leitung 9 wieder abgeführt wird.
  • Das doppelte Zerstäubungssystem zur Veränderung des Anteils an großen Tröpfchen in der Leitung kann jedoch auch entsprechend F i g. 2 ausgebildet werden. Hier ist an Stelle der zwei vorbeschriebenen Auffangkegelstümpfe nur ein einziger Kegel 12 vorgesehen. In der Nähe seiner großen Grundfläche befinden sich im Kegelmantel Öffnungen 19, die in der Nähe der Füße der Flügel 1 münden und einen kleineren Gesamtquerschnitt haben als die Öffnungen 18 bei der Ausführungsform nach F i g. 1, so daß die Öffnungen 19 bei vollem Strahl für die Abfuhr der Flüssigkeit nicht ausreichen und die überschüssige Flüssigkeit einen Ring bildet, welcher die in der Platte 11 des Ventilators vorgesehenen Öffnungen 13 übergreift. Das aus ihnen ausfließende Wasser speist dann die erste Zerstäubungsvorrich-> tung, während bei etwas kleineren Wassermengen die Öffnungen 19 für die Abfuhr des Wassers genügen, so daß nur die zweite Zerstäubungsvorrichtung gespeist wird.
  • Auch bei dem auf diese Weise ausgebildeten dop-; pelten Zerstäubungssystem genügt wie in dem ersten Fall eine kleine Verringerung der Speisung der Spritzdüse 6, um die erste Zerstäubungsvorrichtung außer Betrieb zu setzen und somit einen stärkeren Anteil an großen Tröpfchen in dem der Auslaßöffnung 16 zugeführten Luftstrom zu erzeugen.
  • Selbstverständlich kann die dargestellte Konstruktion abgewandelt werden. So können beispielsweise die Zerstäubungsvorrichtungen von der Vorrichtung zur Umwälzung der Luft getrennt werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Erzeugen eines feuchten Luftstromes, insbesondere für Klimaanlagen mit einer Luftförderanlage, z. B. einem Ventilator, der in einer Leitung eine mit Flüssigkeitströpfchen beladene Luftströmung erzeugt, wobei durch geeignete Einrichtungen vor der Luftaustrittsöffnung der Anlage die Tröpfchen, deren Durchmesser größer als ein bestimmter Grenzwert ist, abgefangen werden, und die Befeuchtung des Luftstromes durch Zerstäubervorrichtungen erfolgt, dadurch gekennzeichn e t, daß einer einzigen Spritzdüse (6) zwei Zerstäubervorrichtungen zugeordnet sind derart, da.ß bei voll eingestelltem Wasserdruck ein Strahl (I) in die eine Zerstäubervorrichtung trifft, während bei gedrosseltem Druck die Strahlrichtung sich so ändert, daß ein Strahl (II) in die andere Zerstäubervorrichtung eintritt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den beiden Zerstäubervorrichtungen zwei Strahlauffangeinrichtungen vorgeschaltet sind, die aus konzentrisch angeordneten, kegelstumpfförmigen Blechen (12 bzw. 17) bestehen, deren kleinere Öffnungen der Spritzdüse (6) zugekehrt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des kleineren Kegels (12) aus einer mit Löchern (13) versehenen Platte (11) gebildet wird, durch die der Strahl (I) mit der größeren Reichweite aufgeteilt und unmittelbar vor die Ventilatorflügel (1) geleitet wird, wo er in an sich bekannter Weise durch Fliehkraftwirkung zerstäubt wird, wobei die überschüssigen Tropfen in einer ringförmigen Sammelleitung (14) aufgefangen und durch Abflußöffnungen (15) in den Sammelbehälter (8) zurückgeführt werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der größere Kegel (17) einen geschlossenen Boden besitzt und der Strahl (1I) mit der geringeren Reichweite in den Ringraum zwischen den beiden Kegeln (12 und 17) eintritt und das in diesem Raum zentrifugierte Wasser durch im Mantel des Kegels (17) angeordnete Löcher (18) in Strömungsrichtung hinter die Ventilatorflügel (1) geführt wird, wobei die überschüssigen Tropfen ebenfalls in den Sammelbehälter (8) zurückgeführt werden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzdüse (6) nur einen vom Ventilator (1) getragenen kegelstumpfförmigen Auffangraum (12) speist, welcher in seiner großen Grundfläche Öffnungen (13) zur Leitung der Flüssigkeit vor die Flügel des Lüfters (1) und in seiner kegeligen Wandung in der Nähe der großen Grundfläche Öffnungen (19) zur Leitung der Flüssigkeit hinter den Ventilator (1) aufweist, wobei diese letzteren Öffnungen (19) einen Gesamtquerschnitt haben, der kleiner als der Gesamtquerschnitt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung H 8784 X / 36 d (bekanntgemacht am B. 1. 1953); französische Patentschrift Nr. 816 230; britische Patentschrift Nr. 629 986; USA: Patentschrift Nr. 1186 748.
DEA29542A 1957-05-24 1958-05-21 Vorrichtung zum Erzeugen eines feuchten Luftstromes, insbesondere fuer Klimaanlagen Pending DE1178571B (de)

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ID=9660779

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DEA29542A Pending DE1178571B (de) 1957-05-24 1958-05-21 Vorrichtung zum Erzeugen eines feuchten Luftstromes, insbesondere fuer Klimaanlagen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2466709A1 (fr) * 1979-09-28 1981-04-10 Luwa Ag Procede et installation d'humidification d'air en vue de la climatisation de locaux

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1186748A (en) * 1915-06-07 1916-06-13 William C Clifford Humidifier.
FR816230A (fr) * 1936-01-11 1937-08-03 Simmon Maschf Hans Roue à palettes pour l'humidification de l'air
GB629986A (en) * 1940-05-22 1949-10-03 Wachovia Bank And Trust Compan Air conditioning apparatus

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