DE1178010B - Ladegeraet, z. B. Schauffellader mit einem Ausleger - Google Patents
Ladegeraet, z. B. Schauffellader mit einem AuslegerInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: B 65 g
Deutsche Kl.: 81 e - 87
Nummer: 1178 010
Aktenzeichen: K 47910 XI / 81 e
Anmeldetag: 6. Oktober 1962
Auslegetag: 10. September 1964
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ladegerät mit einem in einer Vertikalebene verschwenkbaren, an
einem Unterbau gelagerten Ausleger und am Auslegerende angeordneten, vorzugsweise auswechselbaren
Ladegeräten.
Es sind Ladeeinrichtungen bekannt, die beispielsweise auf der Ladebrücke eines Lastfahrzeuges oder
auch an einem Schlepper montierbar sind. Der Ausleger dieser Ladegeräte, der auch aus mehreren
gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehen kann, ist derart ausgebildet, daß daran verschiedene
Ladegeräte befestigt werden können.
Trägt der Ausleger einen Kranhaken, dann kann eine solche Ladeeinrichtung zum Verladen von Lasten
benutzt werden. Wird der Ausleger mit einem Greifgerät versehen, dann können Schüttgüter aufgeladen
werden. Die Ladeeinrichtung kann auch mit einem Baggerlöffel, beispielsweise einem Tieflöffel, versehen
werden, und das Gerät kann dann zum Ziehen von Gräben od. dgl. eingesetzt werden.
Der Antrieb des Auslegers bzw. der einzelnen Teile des Auslegers erfolgt z. B. durch druckmittelbetätigte
Arbeitszylinder, welche den Ausleger bzw. die einzelnen Auslegerteile und auch die Ladegeräte die
gewünschten Bewegungen ausführen lassen.
Wenn ein solcher Ausleger beispielsweise mit einem Greifgerät oder einem Kranhaken versehen ist,
dann ist es richtig, wenn der den Ausleger antreibende Arbeitszylinder unterhalb der waagrechten Schwenkachse
des Auslegers angeordnet wird, weil dann bei der Beaufschlagung der größeren Kolbenseite der
Ausleger seine Hubbewegung ausführt. Entsprechendes gilt für eine Zylinder-Kolben-Anordnung zur
Bewegung einzelner Auslegerteile gegeneinander.
Wird der Ausleger aber beispielsweise mit einem Tieflöffel versehen, dann wäre es richtig, wenn die
den Ausleger antreibende Zylinder-Kolben-Anordnung oberhalb der waagrechten Schwenkachse des
Auslegers angeordnet wäre, da nur dann die größere Kolbenfläche bei der Grabarbeit zur Verfügung steht.
Für die Zylinder-Kolben-Anordnung zwischen den einzelnen Auslegerteilen gilt sinngemäß das gleiche.
Wenn eine solche Ladeeinrichtung für eine Ladearbeit eingesetzt wird, beispielsweise zur Verladung
von Stück- oder Schüttgütern, dann ist es vorteilhaft, wenn die horizontale Schwenkachse des Auslegers
verhältnismäßig hoch angeordnet wird, daß sich dann eine große, ausnutzbare Hubhöhe ergibt. Soll ein
Graben ausgehoben werden, wäre dagegen wiederum eine verhältnismäßig niedrige Lage dieser Auslegerschwenkachse
erwünscht, und außerdem sollte die Auslegerschwenkachse möglichst außerhalb der sonstigen
Ladegerät, z. B. Schauffellader mit
einem Ausleger
einem Ausleger
Anmelder:
Kaspar Klaus, Memmingen, Schlachthofstr. 46
Als Erfinder benannt:
Matthias Haug, Memmingen
Matthias Haug, Memmingen
Teile des Ladegerätes, insbesondere des Unterhapses des Ladegerätes, verlaufen, um auch noch in tiefen
Gräben arbeiten zu können.
Aus obigem folgt, daß es schwierig ist, die verschiedenen Erfordernisse bei einer Ladeeinrichtung
mit auswechselbaren Ladegeräten in optimaler Weise zu erfüllen. Auch bei Ladeeinrichtungen, bei denen
die Ladegeräte nicht auswechselbar sind, sondern bei denen beispielsweise ein Greifgerät einmal zu Erdarbeiten
und einmal zur Verladung von Schüttgütern benutzt wird, ist die Ladeeinrichtung im allgemeinen
nur einer Arbeitsweise angepaßt, während es für die andere Arbeitsweise nur weniger geeignet ist.
Es ist bekannt, gleichzeitig mit der Auswechselung des Ladegerätes auch den vorderen Teil des Auslegers
auszuwechseln und auf diese Weise die Ladeeinrichtung wenigstens teilweise den jeweiligen Bedürfnissen
anzupassen. Eine solche Auswechselung von Teilen des Auslegers ist aber zeitraubend, da
jeweils auch der Antriebszylinder umgebaut und gegebenenfalls auch die Druckmittelanschlüsse gelöst
und wieder neu angebracht werden müssen.
Es ist ferner ein Kran bzw. ein Bagger mit einem hydraulisch auf- und abbewegbaren Ausleger bekannt,
bei dem der äußere Auslegerteil mit dem inneren Auslegerteil mit Hilfe von an beiden Auslegerteilen
vorgesehenen Anschlußplatten verbunden ist. Die Anschlußplatten sind dabei geneigt angeordnet, und
der äußere Auslegerteil kann in zwei verschiedenen Stellungen am inneren Auslegerteil befestigt werden.
Auf diese Weise kann der Ausleger eine nach unten abgewinkelte und eine gerade Gestalt einnehmen,
wodurch der Arbeitsbereich des Auslegers vergrößert wird. Die Umänderung des Auslegers hat aber keinen
Einfluß auf die Wirkungsweise des den Ausleger bewegenden Antriebszylinders, und auch die horizontale
Schwenkachse des Auslegers wird nicht verändert.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Ladeeinrichtung zu schaffen, bei der es ohne
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Austausch einzelner Teile möglich ist, den Ausleger bzw. den Auslegerantrieb in seiner Wirkungsweise
derart umzustellen, daß das Ladegerät jeweils in optimaler Weise dem Verwendungszweck angepaßt
ist. Die Erfindung erreicht dies dadurch, daß die waagrechte Auslegerschwenkachse und der Schwenkantrieb
des Auslegers auf einem Gestell angeordnet sind, das gegenüber dem Unterbau des Laders um
eine in der Ebene des Auslegers liegende Achse drehbar und in zwei um 180° versetzten Stellungen am
Unterbau festeilbar ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird erreicht, daß durch bloße Lösung der Feststellung des
Gestells am Unterbau, durch Schwenkung des Gestells mit dem ganzen Ausleger und anschließend erfolgende
Befestigung die beispielsweise zunächst unter der Schwenkachse wirkende Kolben-Zylinder-Anordnung
nun auf der anderen Seite der Schwenkachse zu liegen kommt. Wenn also zunächst die größere Fläche
des Arbeitskolbens im Zylinder für die Hubarbeit zur Verfügung stand, kann nach der Verdrehung des
Gestells die größere Kolbenfläche für einen nach unten auszuübenden Druck am Ausleger benutzt
werden.
In gleicher Weise werden aber auch etwaige Zylinder-Kolben-Anordnungen
zwischen den einzelnen Auslegerteilen ebenfalls in ihrer Wirkungsweise umgekehrt
und in vorteilhafter Weise dem Verwendungszweck angepaßt.
Wird die erfindungsgemäße Ladeeinrichtung mit auswechselbaren Auslegerteilen versehen, dann kann
das Umsetzen der Zylinder-Kolben-Anordnung zwischen den einzelnen Auslegerteilen eingespart werden,
und es genügt, die Zylinder-Kolben-Anordnung nur an einer Anlenkstelle zu lösen und nach der Auswechselung
des Auslegerteils am ausgewechselten Auslegerteil wieder zu befestigen.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Auslegerschwenkachse seitlich von
der Drehachse des Gestells am Gestell angeordnet ist. Hierdurch erreicht die Erfindung, daß bei der Verschwenkung
des Gestells auch die Lage der waagrechten Auslegerschwenkachse verändert wird und
und zwar jeweils um den doppelten Abstand dieser Auslegerschwenkachse von der Drehachse des Gestell
s.
Vorteilhaft ist es, wenn die Drehachse des Gestells mit der Horizontalen einen spitzen Winkel einschließt,
und durch geeignete Zuordnung der waagrechten Auslegerdrehachse zur Drehachse des Gestells
lassen sich in einfacher Weise zwei Arbeitsstellungen für die Drehachse des Auslegers erreichen,
die jeweils in optimaler Weise den Verwendungszwecken angepaßt sind.
Die Erfindung bevorzugt eine derartige Neigung der Drehachse des Gestells, daß die Drehebene des
Gestells zum Arbeitsbereich des Auslegers hin geneigt ist. Auf diese Weise kann eine verhältnismäßig
hochliegende Stellung der Auslegedrehachse erhalten werden, die mehr im Zentrum des Unterbaues der
Ladeeinrichtung liegtr während in einer weiteren
Arbeitsstellung die Auslegerschwenkachse eine tiefere Lage besitzt. Diese tiefere Lage der waagrechten Auslegerschwenkachse
ist, wie die Erfindung weiter vorsieht, insbesondere dem äußeren Rand des Unterbaues
zugeordnet.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Ladeeinrichtung in an sich bekannter
Weise mit einem um eine vertikale Achse schwenkbaren Unterbau für den Ausleger versehen. Die Erfindung
sieht dabei vor, daß auf dem Unterbau ein Lagerbock angeordnet ist, der in einer Drehlagerung
das Gestell trägt.
Die Verdrehung des Gestells gegenüber dem Unterbau zum Zwecke der Umstellung des Gestells aus der
einen in die andere Arbeitsstellung und umgekehrt kann in verschiedener Weise erfolgen. Wenn der Ausleger
derart ausgerichtet wird, daß der Schwerpunkt des Auslegers mit den gegebenenfalls daran befestigten
Ladegeräten mit der Drehachse des Gestells übereinstimmt, dann kann das Gestell bei kleineren Ladeeinrichtungen
von Hand verdreht werden. Insbesondere sieht jedoch die Erfindung eine Verdreheinrichtung
für das Gestell gegenüber dem Unterbau vor. Eine besonders einfache Verdreheinrichtung wird
durch einen leicht lösbaren Seilzug gebildet, dessen eines Ende am Gestell außerhalb der Drehachse
befestigt ist, der über am Unterbau gelagerte Rollen geführt ist und dessen anderes Ende an dem den
Unterbau tragenden Rahmen od. dgl. gelagert ist. Mittels eines solchen Seilzuges läßt sich bei einer
Verschwenkung des Unterbaues um die vertikale Drehachse gegenüber dem den Unterbau tragenden
Rahmen eine Verdrehung des Gestells ohne einen zusätzlichen Antrieb herbeiführen. Bei einer abgewandelten
Verdreheinrichtung dieser Art könnte auch ein Seilzug vom Ausleger angetrieben werden.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Ladegerätes, das auf der Ladefläche eines Lastfahrzeuges montiert ist,
F i g. 2 und 3 Ansichten des Ladegerätes in verschiedenen Stellungen, wobei jeweils der Ausleger und der
Auslegerantrieb weggelassen sind.
Auf der Ladefläche 1 des Fahrzeuges 2 ist der Unterbau 3 der Ladeeinrichtung montiert. Der Unterbau
3 trägt einen Drehkranz 4, auf dem der drehscheibenartige Unterbau 5 um eine senkrechte Achse
drehbar gelagert ist. Auf dem Unterbau 5 ist ein Lagerbock 6 befestigt, der das Gestell 7 trägt, welches
um die Achse 8 drehbar ist.
In der Fig. 1 ist mit ausgezogenen Linien diejenige
Stellung des Gestells 7 eingezeichnet, in der die waagrechte Schwenkachse 9 des Auslegers 10 ihre
obere Stellung einnimmt. Die Zylinder-Kolben-Anordnung zur Verschwenkung des Auslegers 10 in
der Vertikalebene greift einerseits am Anlenkpunkt 11 am Gestell 7 und andererseits am Anlenkpunkt 12
am Ausleger 10 an. Es ist klar, daß bei einer Beaufschlagung dieser in ihren Einzelheiten nicht näher
dargestellten Zylinder-Kolben-Anordnung der Ausleger aus der mit 10' bezeichneten Stellung in die aufgerichtete
Stellung verschwenkbar ist.
Der Ausleger 10 besteht aus den Teilen 13 und 14, die mittels des Gelenkes 15 untereinander verbunden
sind und weiche durch eine Zylinder-Kolben-Anordnung 16 gegeneinander bewegbar sind. Diese Zylinder-Kolben-Anordnung
greift einerseits am Anlenkpunkt 17 und andererseits am Anlenkpunkt 18 an den beiden Auslegerteilen 13 und 14 an.
Am freien Ende 28 trägt der Ausleger 10 den Kranhaken 19.
Durch eine Verschwenkung des Gestells 7 um die Drehachse 8 läßt sich das Gestell in die mit gestrichelten
Linien dargestellte Stellung T bringen. Die Schwenkachse 9 gelangt in die Stellung 9' und der
Anlenkpunkt 11 für die Zylinder-Kolben-Anordnung in die Stellung 11'. In dieser Stellung des Gestelles 7
kann der rückwärtige Auslegerteil 13 die Stellung 13' bzw. 13" einnehmen, je nachdem wie die Zylinder-Kolben-Anordnung
zur Bewegung des Auslegers beaufschlagt wird. Zu beachten ist, daß die Zylinder-Kolben-Anordnung
zur Bewegung der beiden Auslegerteile gegeneinander sich nun oberhalb des mit 15' bezeichneten Gelenkes befindet, so daß eine
Beaufschlagung der größeren Kolbenfläche dieser Zylinder-Kolben-Anordnung 16' zu einer Grabbewegung
führt.
In der F i g. 1 ist der äußere Auslegerteil in der mit gestrichelter Linie dargestellten Stellung des Auslegers
durch einen Auslegerteil 14' ersetzt, der dem Tieflöffel 20 angepaßt ist.
Die F i g. 2 zeigt eine Rückansicht des Fahrzeugs 2 mit der erfindungsgemäßen Ladeeinrichtung, wobei
der Ausleger 10 mit dem Auslegerantrieb weggelassen ist. In der F i g. 2 nimmt dabei das Gestell 7 eine
Stellung ein, in der die horizontale Auslegerschwenkachse 9 ihre obere Lage besitzt. Zur Durchführung
der Drehbewegung des Gestells 7 um die Drehachse 8 wird ein Seilzug 21 benutzt, der mit seinem Ende 22
bei 23 am Drehgestell 7 eingehängt wird. Der Seilzug 21 wird parallel zur Drehachse des Gestells 7 um das
Gestell 7 herumgelegt, und zwar bis zu der Rollenanordnung 24 und 25 auf dem Unterbau 5. Von hier
läuft der Seilzug 21 zu einer Befestigungsstelle 26 am Rahmen 3. Wenn nun die Arretierungen zwischen
dem Drehgestell 7 und dem Lagerbock 6 gelöst werden und wenn der Unterbau 5 in Richtung des Pfeilers
27 verschwenkt wird, wofür der an sich bekannte Drehantrieb des Unterbaus 5 benutzt wird, dann verdreht
der Seilzug 21 das Gestell 7 gegenüber dem Lagergestell 6. Mit gestrichelten Linien ist eine Zwischenstellung
7" angedeutet. _
Die F i g. 3 macht die Rückdrehbewegung des Gestells 7 aus der um 180° verdrehten Stellung T des
Gestells deutlich, die ebenfalls wieder durch den Seilzug 21 durchführbar ist. Eine Zwischenstellung ist
mit 1'" angedeutet.
Claims (8)
1. Fahrbares Ladegerät, z. B. Schaufellader mit einem in einer Vertikalebene verschwenkbaren,
an einem Unterbau gelagerten Ausleger und am Auslegerende angeordneten, vorzugsweise auswechselbaren
Ladegeräten, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechte Auslegerschwenkachse (9) und der Schwenkantrieb
des Auslegers auf einem Gestell (7) angeordnet sind, das gegenüber dem Unterbau (3) des Ladegerätes
um eine in der Ebene des Auslegers liegende Achse (8) drehbar und in zwei um 180°
versetzten Stellungen am Unterbau feststellbar ist.
2. Ladegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslegerschwenkachse (9)
seitlich von der Drehachse (8) des Gestells (7) am Gestell angeordnet ist.
3. Ladegerät nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachse (8) des Gestells (7) mit der Horizontalen einen spitzen Winkel einschließt.
4. Ladegerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehebene des Gestells (7) zum Arbeitsbereich des Auslegers hin geneigt ist.
5. Ladegerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auslegerschwenkachse (9) in einer Stellung des Gestells dem äußeren Rand
des Unterbaues (3) zugeordnet ist.
6. Ladegerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche mit einem um eine
vertikale Achse schwenkbaren Unterbau für den Ausleger, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem
Unterbau (3) ein Lagerbock (6) angeordnet ist, der in einer Drehlagerung das Gestell (7) trägt.
7. Ladegerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
eine Verdreheinrichtung für das Gestell (7) gegenüber dem Unterbau (3).
8. Ladegerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verdreheinrichtung durch einen leicht lösbaren Seilzug (21) gebildet ist, dessen
eines Ende am Gestell (7) außerhalb der Drehachse befestigt ist, das über am Unterbau gelagerte
Rollen geführt ist und dessen anderes Ende an dem den Unterbau (3) tragenden Rahmen
od. dgl. befestigt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1128 960.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1128 960.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 660/274 9. 64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK47910A DE1178010B (de) | 1962-10-06 | 1962-10-06 | Ladegeraet, z. B. Schauffellader mit einem Ausleger |
| AT776563A AT239142B (de) | 1962-10-06 | 1963-09-27 | Ladeeinrichtung mit einem Ausleger |
| GB3941063A GB1038636A (en) | 1962-10-06 | 1963-10-07 | Loading device with a jib |
Applications Claiming Priority (2)
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| DE1178010B true DE1178010B (de) | 1964-09-10 |
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Family Applications (1)
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Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1128960B (de) * | 1960-03-26 | 1962-05-03 | Maehdrescherwerk Weimar Veb | Kran oder Bagger mit einem hydraulisch auf- und abbewegbaren Ausleger |
-
1962
- 1962-10-06 DE DEK47910A patent/DE1178010B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1128960B (de) * | 1960-03-26 | 1962-05-03 | Maehdrescherwerk Weimar Veb | Kran oder Bagger mit einem hydraulisch auf- und abbewegbaren Ausleger |
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