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DE1178082B - Verfahren zur Herstellung von Trioxan - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Trioxan

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Publication number
DE1178082B
DE1178082B DEB63269A DEB0063269A DE1178082B DE 1178082 B DE1178082 B DE 1178082B DE B63269 A DEB63269 A DE B63269A DE B0063269 A DEB0063269 A DE B0063269A DE 1178082 B DE1178082 B DE 1178082B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trioxane
formaldehyde
methanol
parts
distillation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB63269A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rolf Platz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB63269A priority Critical patent/DE1178082B/de
Priority to GB2642262A priority patent/GB949145A/en
Priority to BE620257A priority patent/BE620257A/fr
Publication of DE1178082B publication Critical patent/DE1178082B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D323/00Heterocyclic compounds containing more than two oxygen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D323/04Six-membered rings
    • C07D323/06Trioxane

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heterocyclic Compounds That Contain Two Or More Ring Oxygen Atoms (AREA)

Description

  • Verfahren zur-Herstellng von Trioxan Es ist bekannt, daß Trioxan aus konzentrierten wässerigen Formaldehydlösungen in Anwesenheit stark saurer Katalysatoren entsteht (Journal of the Chemical Society [London], 121 [1922], S. 2738).
  • Das Trioxan wird aus dem Reaktionsgemisch zweckmäßigerweise in Form eines Azeotrops mit Wasser entfernt, das bei 91,3° C siedet und 700/0 Trioxan und 30 ovo Wasser enthält (USA.-Patentschrift 2 347 447). Aus dem Destillat gewinnt man dann das Trioxan durch Ausziehen mit einem Lösungsmittel, das mit Wasser nicht mischbar ist, und durch anschließende fraktionierte Destillation der organischen Phase. Ein Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß beim Abdestillieren des Trioxan-Wasser-Azeotrops, je nach der Zusammensetzung des Reaktionsgemisches, auch mehr oder minder große Mengen an Formaldehyd übergehen (vgl. die USA.-Patentschrift 2 347 447, S. 2, linke Spalte, Tabelle). Dieser Formaldehyd schlägt sich nun leicht in den kälteren Teilen der Vorrichtung als Polymerisat nieder und führt so zu Verstopfungen von Rohrleitungen und ähnlichen Teilen von geringem Querschnitt. Der Betrieb muß dann unterbrochen und die Vorrichtung, zweckmäßigerweise durch Einwirkung von Dampf, von dem Formaldehydpolymeren befreit werden.
  • Abgesehen von der unerwünschten Betriebsunterbrechung, ist das Verfahren auch mit beträchtlichen Verlusten an Formaldehyd verbunden. Die Ausbeuten an Trioxan, bezogen auf umgesetzten Formaldehyd, betragen dementsprechend nur 800/0 der Theorie.
  • Es wurde nun gefunden, daß man Trioxan durch Erhitzen einer wässerigen konzentrierten Formaldehydlösung in Gegenwart eines sauren Katalysators und Destillation des gebildeten Trioxans vorteilhaft erhält, wenn man dem Reaktionsgemisch vor oder während der Destillation Methanol oder das Halbformal des Methanols in einer solchen Menge zusetzt, daß in der Vorrichtung die Abscheidung von festem polymerem Formaldehyd verhindert wird, das erhaltene Destillat in an sich bekannter Weise mit einem mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittel extrahiert und nach dem Verdampfen des Lösungsmittels den erhaltenen Rückstand destilliert.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren entstehen selbst in monatelangem Betrieb praktisch keine Abscheidungen von polymerem Formaldehyd in der Vorrichtung zur Aufarbeitung des Reaktionsgemisches. Das liegt möglicherweise daran, daß das Methanol, das zusammen mit dem Trioxan und Wasser überdestilliert, mit dem gleichfalls übergehen- den Formaldehyd ein Halbformal bildet und so die Polymerisation des Formaldehyds verhindert. Die Ausbeuten sind gegenüber den bekannten Arbeitsweisen beträchtlich gesteigert, sie liegen im allgemeinen oberhalb von 990/0 der Theorie. Überraschenderweise wird die Entstehung von Trioxan aus Formaldehyd durch den Zusatz von Methanol nicht beeinträchtigt, obwohl man nach der USA.-Patentschrift 2 465 489 hätte erwarten sollen, daß ein Zusatz von Methanol die Bildung von Trioxan verhindert.
  • Der Formaldehyd wird in den üblichen Konzentrationen angewandt. Man arbeitet vorteilhafterweise mit 30- bis 700/oigen wässerigen Formaldehydlösungen. Besonders günstige Ergebnisse werden mit etwa 600/oigen Lösungen erhalten. Wenn die Formaldehydkonzentration infolge der Bildung von Trioxan und der Verarmung, die dadurch entsteht, daß Formaldehyd zusammen mit dem Trioxan abdestilliert, unter 30 bis 400/0 gesunken ist, bringt man diese zweckmäßigerweise wieder dadurch auf den Anfangswert, daß man entweder der Lösung festen Paraformaldehyd zusetzt oder daß man einen Teil der verarmten wässerigen Lösung abzieht und durch frischen hochkonzentrierten Formaldehyd ersetzt.
  • Die abgezogene, an Formaldehyd verarmte Lösung kann wieder auf einen Formaldehydgehalt von rund 600/0 angereichert werden.
  • Als saure Katalysatoren werden vorteilhafterweise die starken oder mittelstarken Mineralsäuren, insbesondere Schwefelsäure, verwendet. Die Konzentration der Schwefelsäure soll zwischen 0,1 und 7 Gewichtsprozent, bezogen auf das eingesetzte Reaktionsgemisch, vorzugsweise etwa 2 Gewichtsprozent, betragen. Bei niedrigeren Werten sinkt die Bildungsgeschwindigkeit des Trioxans stark ab, während bei zu hoher Konzentration- ein Teil des Formaldehyds nicht zu Trioxan reagiert, sondern durch Nebenreaktionen, zum Beispiel unter Disproportionierung zu Methanol und Ameisensäure in einer Cannizzarro-Reaktion, verbraucht wird.
  • Die Mengen des zu verwendenden Methanols oder seines Halbformals hängen von der Konzentration des Formaldehyds im Reaktionsgemisch ab. Vorteilhafterweise beträgt die während der Destillation zuzugebende Menge an Methanol oder seines Halbformals 0,5 bis 5 Gewichtsteile je Teil abdestilliertes Trioxan. Man kann mit Hilfe von Schaugläsern kontrollieren, ob sich in der Vorrichtung fester polymerer Formaldehyd abscheidet, und die zugeführte Menge an Methanol bzw. dessen Halbformal erhöhen. wenn das der Fall ist. Die Menge an Methanol, die zur Verhinderung der Abscheidung von festen Formaldehydpolymeren benötigt wird, ist kleiner als die Menge an Halbformal, die zur Erzielung der gleichen Wirkung gebraucht wird.
  • Das Trioxan destilliert in Form eines ternären Azeotrops ab, das unter Atmosphärendruck bei 92 C siedet.
  • Das Methanol oder dessen Halbformal wird dem Reaktionsgemisch vor oder während der Entfernung des Trioxans durch Destillation zugesetzt. Beispielsweise kann man die konzentrierte wässerige Formaldehydlösung unter Zusatz der Mineralsäure einige Zeit erhitzen, dann dem Reaktionsgemisch eine entsprechende Menge Methanol oder dessen Halbformal zusetzen und das gebildete Trioxan abdestillieren.
  • Ebenso ist es aber auch möglich, das Methanol oder dessen Halbformal dem Reaktionsgemisch von Anfang an zuzusetzen. Die Umsetzung kann auch kontinuierlich durchgeführt werden, indem man die Reaktion in Gegenwart einer entsprechenden Menge von Methanol oder dessen Halbformal ausführt, das entstehende Trioxan in Form seines ternären Azeotrops mit Wasser und Methanol laufend entfernt und die Konzentration an Formaldehyd und Methanol oder dessen Halbformal im Reaktionsgemisch durch laufende Zufuhr von Formaldehyd und einer entsprechenden Menge an Methanol oder dessen Halbformal aufrechterhält.
  • Das Destillat, in dem Trioxan, Wasser Methanol und Formaldehyd (die beiden letzteren Stoffe zumindest teilweise in Form des Halbformals) enthalten sind, wird in üblicher Weise durch Extraktion des Trioxans mittels eines mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittels vom Trioxan befreit. Geeignete Lösungsmittel sind beispielsweise Methylenchlorid, Chloroform, Cyclohexan, Benzol, Chlorbenzol oder Diäthyläther. Das verbleibende wässerige Gemisch besitzt einen Siedepunkt von 96 bis 970 C und enthält zur Hauptsache das Halbformal des Methanols.
  • Dieses Gemisch wird bei der kontinuierlichen oder bei der chargenweisen Herstellung von Trioxan der sauren Reaktionslösung vor oder während der Destillation des ternären Trioxan-Azeotrops zugesetzt.
  • Frisches Methanol oder dessen Halbformal wird nur bei Beginn des Verfahrens, solange das erwähnte Gemisch noch nicht zur Verfügung steht, benötigt.
  • Aus dem erhaltenen Extrakt wird durch Verdampfen des Extraktionsmittels und anschließende Destillation des erhaltenen Rückstandes das Trioxan erhalten. Es ist dabei jedoch schwierig, verhältnismäßig kleine Mengen an monomerem Formaldehyd, die dem Trioxan hartnäckig folgen und bei dessen weiterer Verwendung manchmal erheblich stören, zu entfernen. Man hat schon empfohlen, das verunreinigte Trioxan mit Ammoniak zu behandeln, wobei der Formaldehyd in Hexamethylentetramin umgewandelt wird. Das Trioxan ist jedoch durch das schwer abtrennbare Hexamethylentetramin verunreinigt. Nach einem anderen bekannten Verfahren wird der Formaldehyd durch Waschen der Trioxankristalle mit kaltem Methanol oder Athanol entfernt.
  • Diese Reinigung muß jedoch mehrere Male wiederholt werden und ist wegen der guten Löslichkeit des Trioxans in Alkoholen mit beträchtlichen Verlusten verbunden. Außerdem enthält das so behandelte Trioxan noch Alkohole, die in einer erneuten Destillation entfernt werden müssen. Die geringen Mengen an Formaldehyd, die das Trioxan begleiten, lassen sich zuverlässig und erheblich einfacher als nach den bisher bekannten Methoden entfernen, wenn man den Rückstand, der nach dem Entfernen des Extraktionsmittels verbleibt, vor oder während seiner Destillation mit einem Alkali- oder Erdalkalihydroxyd oder einem Alkali- oder Erdalkalimetall bei erhöhter Temperatur behandelt. Durch diese Behandlung werden die etwa 0,5 Gewichtsprozent Formaldehyd, die im Trioxan gelöst sind, in kurzer Zeit zu einem dunkelbraunen Harz umgesetzt. Überraschenderweise wird das Trioxan dabei nicht angegriffen.
  • Man verwendet beispielsweise Natriumhydroxyd, Kaliumhydroxyd oder Bariumhydroxyd oder an deren Stelle die entsprechenden freien Metalle. Man wendet die betreffenden basischen Stoffe zweckmäßigerweise in Mengen von 0,1 bis 0,5 Gewichtsprozent, bezogen auf den zu destillierenden Rückstand, an. Die Behandlung des Rückstandes wird vor oder während der Destillation vorgenommen, zweckmäßigerweise bei einer Temperatur von 80 bis 1100 C. Im allgemeinen erhitzt man den Rückstand mit der entsprechenden Base kurze Zeit, z. B. 5 Minuten auf 1100 C. In dem destillierten Trioxan ist Formaldehyd weder durch den Geruch noch analytisch nachweisbar. Das Produkt zeigt den reinen chloroformähnlichen Geruch des Trioxans.
  • Das reine Trioxan schmilzt bei 640 C. Es dient als Ausgangsstoff zur Herstellung von Polyoxymethylen von hohem Molekulargewicht, das als Kunststoff verwendet wird.
  • Die in den folgenden Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteile. Sie verhalten sich zu den Raun-.-teilen wie g zu ccm.
  • Beispiel 1 1170 Teile 600/oige wässerige Formaldehydlösung und 25 Teile konzentrierte Schwefelsäure werden zum Sieden erhitzt (Innentemperatur 1000 C). In das Reaktionsgemisch führt man innerhalb von 5 Stunden 237 Teile Methanol ein. Die entweichenden Dämpfe steigen durch eine mit Füllkörpern beschickte Kolonne aufwärts zu einem Rückflußkühler, der mit 920 C warmem Wasser beschickt ist. Die höher siedenden Anteile werden dort kondensiert und beaufschlagen die Kolonne mit einem Rücklauf von 150 Raumteilen je Stunde. Die mit einer Temperatur von 920 C übergehenden Dämpfe werden mittels eines Kühlers vollständig niedergeschlagen.
  • Das hierbei erhaltene Kondensat (800 Teile) wird im Gegenstrom zweimal mit jeweils 208 Teilen Methylenchlorid extrahiert. Die erste Lösung wird dann in einer mit Füllkörpern versehenen Kolonne fraktioniert und destilliert. Zunächst wird das Methylenchlorid bei 41,50 C abgezogen, wobei die Sumpftemperatur allmählich bis auf 1000 C ansteigt. Bei der weiteren Destillation gehen nach einem geringen Vorlauf, bestehend aus Methylenchlorid und Trioxan, bei 114,5 C 235 Teile eines durch geringe Mengen an Formaldehyd verunreinigten Trioxans über. Das erhaltene Produkt wird durch Beheizen der Ablaufleitungen flüssig gehalten. Der aus Trioxan und Methylenchlorid bestehende Vorlauf wird mit dem zweiten Extrakt vereinigt, der für die erste Extraktion eines folgenden Ansatzes verwendet wird.
  • Für einen weiteren Ansatz werden dem Reaktionsgefäß 250 Teile Paraformaldehyd (920/oig) hinzugegeben, wodurch die Konzentration des Formaldehyds im Reaktionsgemisch wieder auf etwa 60 °/o gebracht wird. Dann wird in der oben beschriebenen Weise weitergearbeitet, wobei aber an Stelle von reinem Methanol innerhalb von 5 Stunden die wässcrige Phase, die nach dem Ausziehen des Trioxans mit Methylenchlorid zurückbleibt, zu dem Gemisch hinzugegeben wird. Die weitere Aufarbeitung erfolgt dann nach der oben beschriebenen Methode.
  • Wenn sich stationäre Verhältnisse eingestellt haben, erhält man aus jedem Ansatz 239 Teile Trioxan vom F. 63 bis 640 C, die 228 Teile reines Trioxan enthalten. Die Ausbeute, bezogen auf reinen Paraformaldehyd, beträgt somit 99 O/o der Theorie.
  • Beispiel 2 Nach der im Beispiel 1, Absatz 1, beschriebenen Methode werden 1170 Teile 600/obige wässerige Formaldehydlösung, 25 Teile konzentrierte Schwefelsäure und 237 Teile Methanol zur Reaktion gebracht, und das erhaltene Kondensat (800 Teile) wird zweimal mit jeweils 208 Teilen Methylenchlorid extrahiert.
  • Aus der ersten Lösung wird dann durch fraktionierte Destillation das Methylenchlorid entfernt. Dem hierbei erhaltenen Rückstand werden 5 Teile Natriumhydroxyd hinzugegeben, und das Gemisch wird 5 Minuten auf einer Temperatur von 100 bis 1100 C gehalten. Durch anschließende Destillation des Gemisches erhält man 228 Teile Trioxan vom Siedepunkt 1140 C, die zu Kristallen vom F. 640 C erstarren. Der stechende Geruch des Formaldehyds ist vollkommen verschwunden und auch mit ammoniakalischer Silbernitratlösung (Tollens-Reagens) läßt sich kein Formaldehyd mehr nachweisen. Mittels des sogenannten Lebbins - Reagens, einer alkalischen Resorcinlösung, läßt sich nachweisen, daß der Gehalt an Formaldehyd unter 0,1 ppm liegt.
  • Das gleiche Ergebnis erhält man, wenn an Stelle von Natriumhydroxyd eine äquivalente Menge an Lithiumhydroxyd, Kaliumhydroxyd, Bariumhyroxyd, metallisches Natrium oder Kalium verwendet wird.
  • Beispiel 3 1170 Teile 600/&ige wässerige Formaldehydlösung, 25 Teile konzentrierte Schwefelsäure und 237 Teile Methanol werden in der in Beispiel 1 verwendeten Apparatur zum Sieden erhitzt. Die Sumpftemperatur beträgt 950 C Die aufsteigenden Dämpfe werden über eine Füllkörperkolonne geschickt und an einem bei 920 C gehaltenen Kühler alle höhersiedenden Anteile als Rückfluß abgeschieden. Die mit einer Temperatur von 920 C übergehenden Dämpfe werden an einem zweiten Kühler vollständig kondensiert.
  • Sobald sich 800 Teile Kondensat angesammelt haben, wird das Trioxan mit Methylenchlorid extrahiert. Man erhält nach dem Abdestillieren des Methylenchlorids 231 Teile Trioxan.
  • Für einen weiteren Ansatz führt man dem Reaktionsgefäß 250Teile 920/oigen Paraformaldehyd zu und gibt dann auf einmal die gesamte wässerige Phase, die nach dem Ausziehen des Trioxans mit Methylenchlorid verblieben war, zu dem Gemisch zurück. Man verfährt unter Absieden und Extrahieren weiter wie oben beschrieben und erhält, wenn sich stationäre Verhältnisse eingestellt haben, aus jedem Ansatz 236 Teile Trioxan.
  • Beispiel 4 950 Teile 500/obige Formaldehydlösung, 25 Teile konzentrierte Schwefelsäure und 460 Teile des Halbformals des Methanols werden in einer dem Beispiel 1 entsprechenden Apparatur zum Sieden gebracht. Die Sumpftemperatur stellt sich auf 950 C ein.
  • Die aufsteigenden Dämpfe werden über eine mit Raschigringen gefüllte Kolonne mit Dephlegmator derart getrennt, daß nur die bis 920 C siedenden Anteile übergehen und anschließend kondensiert werden. 800 Teile dieses Kondensats werden mit Methylenchlorid extrahiert. Man erhält nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels 230 Teile Trioxan.
  • Für einen weiteren Ansatz fügt man dem Reaktionsgefäß wieder 250 Teile 920/obigen Paraformaldehyd zu und führt gleichzeitig den gesamten wässerigen, bei der Extraktion anfallenden Rückstand zurück. Beim erneuten Absieden und Aufarbeiten des Reaktionsgemisches in der oben beschriebenen Weise erhält man wieder 230 Teile Trioxan.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von Trioxan durch Erhitzen einer wässerigen konzentrierten Formaldehydlösung in Gegenwart eines sauren Katalysators und Destillation des gebildeten Trioxans, dadurch gekennzeichnet, daß man dem Reaktionsgemisch vor oder während der Destillation Methanol oder das Halbformal des Methanols in einer solohen Menge zusetzt, daß in der Vorrichtung die Abscheidung von festem polymerem Formaldehyd verhindert wird, das erhaltene Destillat in an sich bekannter Weise mit einem mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittel extrahiert und nach dem Verdampfen des Lösungsmittels den erhaltenen Rückstand destilliert.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den nach Abdampfen des Lösungsmittels erhaltenen Rückstand vor oder während der Destillation mit einem Alkali- oder Erdalkalihydroxyd oder einem Alkali- oder Erdalkalimetall bei erhöhter Temperatur behandelt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2304080.
DEB63269A 1961-07-14 1961-07-14 Verfahren zur Herstellung von Trioxan Pending DE1178082B (de)

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US2304080A (en) * 1940-01-11 1942-12-08 Du Pont Preparation of alpha trioxymethylene

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