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DE1177855B - Halbautomatische Multiplikationsvorrichtung an Zehntastenrechenmaschinen. - Google Patents

Halbautomatische Multiplikationsvorrichtung an Zehntastenrechenmaschinen.

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Publication number
DE1177855B
DE1177855B DE1959O0006726 DEO0006726A DE1177855B DE 1177855 B DE1177855 B DE 1177855B DE 1959O0006726 DE1959O0006726 DE 1959O0006726 DE O0006726 A DEO0006726 A DE O0006726A DE 1177855 B DE1177855 B DE 1177855B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rack
pinion
multiplication
lever
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1959O0006726
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olivetti SpA
TIM SpA
Original Assignee
Olivetti SpA
Ing C Olivetti and C SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olivetti SpA, Ing C Olivetti and C SpA filed Critical Olivetti SpA
Publication of DE1177855B publication Critical patent/DE1177855B/de
Pending legal-status Critical Current

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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: G 06 c
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 42 m - 25
O6726IXc/42m
17. April 1959
10. September 1964
Die Erfindung betrifft halbautomatische Multiplikationsvorrichtungen an Zehntastenrechenmaschinen mit einem stellenweise fort- und rückschaltbaren Stellstiftschlitten zur Zwischenspeicherung eines in die Zehnertastatur eingetasteten Multiplikanden und einem Umlaufzählwerk für die jeweils in die Zehnertastatur eingetastete Multiplikatorziffer.
Bei einer bekannten Multiplikationsvorrichtung wird nach dem Eintasten des Multiplikanden die Zehnertastatur durch eine besondere Handhabe zur Wähltastatur umgeschaltet, so daß das Einstellwerk der Maschine ausgeschaltet und die daraufhin eingetastete Multiplikatorziffer einen besonderen Umlaufzähler einstellt. Diese Bedienungsweise ist umständlich. Außerdem müssen die Tasten der Zehnertastatur jeweils so lange niedergedrückt gehalten werden, bis die Maschine die gewünschte Zahl von Umläufen ausgeführt hat, denn sie hat keinen Stellstiftschlitten als Zwischenspeicher. Bei einer anderen Multiplikationsvorrichtung wird der Multiplikand in den Stellstiftschlitten und die Multiplikatorziffer durch eine getrennte, zusätzliche Einstellvorrichtung in einen Umlaufzähler eingestellt.
Ferner ist es bekannt, über einen Stellstiftschlitten einen vollständigen Faktor in ein mehrstelliges Umlaufzählwerk zu bringen und den zweiten Faktor nach einem ersten Maschinengang in dem gleichen Stellstiftschlitten zu speichern. Schließlich gibt es weitere vollautomatische Rechenmaschinen, die beide Faktoren in einem einzigen Stellstiftschlitten zum Abgriff bereitzuhalten vermögen.
Diesem Stand der Technik gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine halbautomatische Multiplikationsvorrichtung zu schaffen, bei der der Multiplikand und eine Multiplikatorziffer nacheinander auf dem üblichen Stellstiftschlitten eingestellt werden und die Multiplikatorziffer durch die übliche Rückschaltvorrichtung des Stellstiftschlittens in das Umlauf Zählwerk gespeichert wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß nach dem Eintasten einer in der Eintastreihenfolge aus Multiplikand und Multiplikatorziffer bestehenden Zahl und dem Drücken einer an sich bekannten Multiplikationstaste eine von der Maschinenhauptwelle angetriebene Rückschaltvorrichtung für den Stellstiftschlitten betätigt und ein Ritzel des Umlaufzählwerks durch eine besondere, neben den üblichen mit dem Stellstiftschlitten und demZählwerkzusammenwirkenden Stellstiftabfühlzahnstangen befindliche, getrennt angeordnete Umlaufzählwerkeinstellzahnstange entsprechend der untersten Stelle dieser in den Stellstiftschlitten eingestellten Zahl eingestellt wird.
Halbautomatische Multiplikationsvorrichtung
an Zehntastenrechenmaschinen
Anmelder:
Ing. C. Olivetti & C, S. ρ. Α., Ivrea (Italien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. Müller-Börner,
Berlin 33, Podbielskiallee 68,
und Dipl.-Ing. H.-H. Wey, München 22,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Italien vom 17. April 1958 (5949)
Da das Einstellen jeder Multiplikatorziffer in das Umlaufzählwerk mit dem ersten Eingeben des Multiplikanden in das Zahlwerk und damit auch mit dem erstmaligen Abarbeiten der Multiplikatorziffer in nur einem Arbeitsgang durchgeführt wird, wird bei der Durchführung der halbautomatischen Multiplikation viel Zeit erspart.
Weitere Erfindungsmerkmale und Einzelheiten gehen aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels des Erfindungsgegenstandes hervor, welches in den Zeichnungen dargestellt ist. Es zeigt
F i g. 1 einen von links gesehenen Längsschnitt durch einen Teil einer mit der erfindungsgemäßen Multiplikationsvorrichtung ausgerüsteten Zehntastenrechenmaschine,
Fig. 2 einen waagerechten Schnitt nach der Linie H-II in Fig. 1,
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht einer Einzelheit nach Fig. 1,
F i g. 4 und 5 weitere von links gesehene Längsschnitte durch einen Teil der Maschine und
F i g. 6 einen von vorne gesehenen Schnitt nach der Linie VI-VI in F i g. 5.
In F i g. 1 und 2 bedeutet 7 einen Stellstiftschlitten,
der mit Hilfe einer nicht dargestellten üblichen Zehnertastatur entsprechend einem mehrstelligen Betrag stellenweise einstellbar ist. 9 bedeutet eine Vielzahl von in Längsrichtung verschiebbaren Stell-
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stiftabfühlzahnstangen, die zum Eingeben einer Zahl schrieben, die eingestellten Stellstifte 8, 8' zurückin ein Zählwerk 13 mit den eingestellten Stellen des zustellen.
Stiftschlittens 7 zusammenwirken können. Schließlich ist die Zahnstange 15 für das Umlauf-
Während des Einstellvorganges einer vierteiligen zählwerk mit einer gezahnten Hinterkante 22 Zahl, der beginnend mit der höchsten Stelle dieser 5 (Fig. J) versehen, die mit einem Ritzel 23 des UmZahl ausgeführt wird, wird der Stiftschlitten 7 schritt- laufzählwerks zusammenwirken kann und von der weise aus seiner in F i g. 2 gezeigten Ausgangsstellung Zahnstange 15 entsprechend der Ziffer der niedrignach links bewegt, um eingestellte Stellstifte 8, wie sten Stelle einstellbar ist. Das Ritzel 23 ist drehbar in F i g. 1 gestrichelt dargestellt, mit den Zahn- auf einem an einem Arm 24 eines Bügels 25 befestigstangen9 in ein zusammenwirkendes Verhältnis zu i0 ten Zapfen 123 (Fig. 3) angeordnet. Der Arm 24 bringen. Diese Zahnstangen werden normalerweise ist mit einem gebogenen Ansatz 30 versehen, der in mit Hilfe einer üblichen, auf und ab bewegbaren der senkrechten Ebene eines Zahnes 31 des Ritzels Sammelstange 11 entgegen der nach oben gerichte- 23 liegt, das die Null- oder Ausgangsstellung des ten Kraft einer entsprechenden Vielzahl von Federn Ritzels 23 bestimmen kann, wobei das Ritzel 23 aus 10 in Ruhestellung gehalten. Beim Anheben der 15 seiner Ruhestellung in eine einer Multiplikatorziffer Sammelstange 11 kann jede Zahnstange 9 den mit entsprechende, gedrehte Stellung eingestellt werden ihm jeweils zusammenwirkenden eingestellten Stell- kann. Infolge der Wirkung einer Feder 27 arbeitet stift 8 abfühlen und eine die Ziffer der entsprechen- ein zweiter Arm 26 des Bügels 25 mit einem ersten den Stelle darstellende obere Stellung einnehmen, auf der Hauptwelle 29 befestigten Nocken 28 zuwodurch die im Stiftschlitten 7 eingestellte Zahl mit 20 sammen.
Hilfe von an den Zahnstangen 9 angelenkten Druck- Der Bügel 25 ist auf einem Zapfen 32 schwenkbar,
stangen 12 in die Druckstellung gebracht werden der auf einem Arm 33 eines zweiten wiederum auf kann. einer feststehenden Achse 35 schwenkbaren Bügels
Eine übliche Multiplikationszeichendruckstange 14 34 befestigt ist. Infolge der Wirkung der Feder 27 (F i g. 2) mit einer Multiplikationszeichendrucktype, 25 wirkt ein zweiter Arm 36 des Bügels 34 mit einem die ein Multiplikationszeichen an der rechten Seite zweiten, auf der Hauptwelle 29 befestigten Nocken des Multiplikanden drucken kann, liegt rechts neben 37 zusammen. Normalerweise bewirkt der Bügel 34 den Stellstiftabfühlzahnstangen 9 und den zugeord- das Eingreifen des Ritzels 23 in eine feststehende neten Druckstangen 12. Zahnstange 38, die zusammen mit der Einstellzahn-
Ferner ist ein mit dem Stiftschlitten 7 mittelbar 30 stange 15 ein Paar von einander in bezug auf das zusammenwirkendes und entsprechend der Ziffer der Ritzel 23 gegenüberliegenden Zahnstangen bildet, die niedrigsten Stelle einer eingestellten Zahl einstell- abwechselnd mit dem Ritzel 23 in Eingriff gebracht bares Umlaufzählwerk vorgesehen. Im einzelnen ent- werden können.
hält dieses Zählwerk eine Zählwerkeinstellzahn- Der Zahn 31 des Ritzels 23 kann mit einem Fortstange 15 (F i g. 1 und 2), die mit der niedrigsten ein- 35 satz 39 (F i g. 4) eines auf einem feststehenden Zapgestellten Stelle des Stiftschlittens 7 zusammenwirkt fen 41 schwenkbaren Hebels 40 zusammenwirken, und eine dieser zugeordnete Multiplikatorzifferdruck- Der Hebel 40 ist mit einem hakenförmigen Arm 42 stange 122 hat, wobei die Stellstiftabfühlzahnstange versehen, der in einen umgebogenen Ansatz 43 eines 15 auf der rechten Seite der Multiplikationszeichen- in 45 schwenkbaren Hebels 44 einklinken kann. Der druckstange 14 liegt. Die Einstellzahnstange 15 für 40 Hebel 44 wird durch einen Nocken 46 der Hauptdas Umlaufzählwerk ist, ähnlich wie die Abfühl- welle 29 so gesteuert, daß er während jedes vollen zahnstange 9, längsverschieblich angeordnet. Sein Umlaufes der Welle 29 zunächst entgegen und dann unteres Ende ist mit einer Rolle 16 versehen, die im Uhrzeigersinn geschwenkt wird, normalerweise in einen Nockenschlitz 17 eines ersten An den Hebel 44 ist eine Schaltklinke 47 ange-
Verriegelungskörpers, wie beispielsweise eines hori- 45 lenkt, die von einem senkrechten Schlitz in einem zontalen Gleitstückes 18, eingreift, der die Zahn- umgebogenen Ansatz 48 eines in 50 schwenkbaren stange 15 gegen die Wirkung einer Feder 19 in der Hebels 49 geführt wird. Die Schaltklinke 47 kann in Fig. 1 gezeigten Ruhestellung verriegelt. Diese mit einer Gruppe von vier Stiften 51 einer auf einer Stellung der Zahnstange 15 ist tiefer als die durch Welle 53 befestigten Scheibe 52 zusammenwirken. In die Sammelstange 11 bestimmte Nullstellung und 50 gleicher Weise ist auf der Welle 53 eine weitere wird deshalb Unter-Null-Stellung genannt. Scheibe 54 befestigt, die mit einem Paar von einander
Die Zählwerkeinstellzahnstange 15 ist ferner mit gegenüberliegenden Einkerbungen 55 und 56 vereinem Tastfinger 20 versehen, der um einen Schritt sehen ist. Ein Ansatz 57 des Hebels 49 wird norunter dem Null-Stellstift 8' des Stellstiftschlittens 7 malerweise durch eine Feder 58 mit einer der beiden liegt. Der Tastfinger 20 befindet sich in der senk- 55 Einkerbungen 55 und 56 in Eingriff gebracht, rechten Ebene der ersten linken Reihe von Stellstif- Der Hebel 49 ist ferner mit einem weiteren An-
ten 8, 8', sofern sich der Stiftschlitten 7 in seiner in satz 59 versehen, der mit einem Haken 60 eines F i g. 2 gezeigten Ruhestellung befindet. Da die MuI- durch eine Schlitzführung mit einem Gleitstück 62 tiplikationszeichendruckstange 14 zwischen den Ab- verbundenen Hebels 61 zusammenwirken kann. Ein fühlzahnstangen 9 und der Einstellzahnstange 15 für Go an einer Multiplikationstaste 65 vorgesehener Zapfen das Umlaufzählwerk liegt, ist der Tastfinger 20, wie 64 kann mit einer schräg verlaufenden Einkerbung 63 in F i g. 2 gezeigt, von den Zahnstangen 15 aus nach des Gleitstückes 62 zusammenwirken. Wie aus dem links abgekröpft. Nachstehenden ersichtlich ist, kann die Taste 65 einen
Eine übliche Löschplatte 21 für die Stellstifte 8,8' Multiplikationsvorgang einleiten. Zwischen dem ist hinter den Stellstiften angeordnet und liegt rechts 65 Hebel 61 und dem Gleitstück 62 ist eine Feder 66 der senkrechten Ebene des Tastfingers 20. Am Ende gespannt, während eine andere Feder 67 das Gleitjedes Maschinenumlaufes wird die Löschplatte 21 stück 62 in Richtung auf die in F i g. 4 gezeigte Ruhevorwärts bewegt, um, wie nachstehend näher be- stellung zieht.
Der Hebel 61 ist mit einer Schulter 68 versehen, die mit einem Ansatz 69 eines Kurbelhebels 70 zusammenwirkt, der die Maschine in Bewegung setzen kann, indem er bei seiner Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn den Stromkreis des nicht dargestellten Motors schließt und die Hauptwelle 29 der Maschine mit dem Motor kuppelt, um sie während einer veränderlichen Anzahl von vollen Umdrehungen zum Umlauf zu bringen. Diese Vorgänge werden im einzelnen später noch beschrieben.
Der Hebel 61 wird infolge der Wirkung der Feder 66 normalerweise gegen einen Ansatz 71 eines ebenfalls in 50 schwenkbaren Hebels 72 gezogen. Der Hebel 72 wird durch einen auf der Welle 53 befestigten Nocken 73 gesteuert und ist mit einem Ansatz 74 versehen, der mit einem Fortsatz 75 des Gleitstückes 62 zusammenwirken kann.
Ferner ist an der Welle 53 (F i g. 4) ein Nocken 77 (F i g. 5) befestigt, der mit einem in 79 schwenkbaren Hebel 78 zusammenwirkt. Beim Kippen des Hebels 78 im Uhrzeigersinn kann sein Ansatz 80 die übliche Wiederholeinrichtung einstellen, die verhindert, daß der Stiftschlitten 7 nach Beendigung eines Maschinenumlaufes zurückgeführt wird.
An den Hebel 78 ist ein Glied 81 angelenkt, daß durch die Wirkung einer Feder 82 normalerweise einen feststehenden Anschlag 83 von unten berührt. Das Glied 81 ist durch einen senkrechten Schlitz in einem umgebogenen Ansatz 84 eines bei 86 schwenkbaren und durch einen Zapfen 87 eines auf der Hauptwelle 29 befestigten Nockens 88 betätigbaren Hebels 85 geführt. Der Hebel 85 ist mit einem Schlitz 89 versehen, in den eine Rückstellklinke 90 (F i g. 5 und 6) eingreift, die mit Zähnen 91 einer auf dem Stiftschlitten 7 befestigten Stellzahnstange 92 zusammenwirken kann. Diese Rückstellklinke 90 ist auf einem Arm 93 eines durch einen Nocken 96 der Hauptwelle 29 gegen die Wirkung einer Feder 95 betätigbaren Bügels 94 schwenkbar. Es ist klar, daß die Rückstellklinke 90 durch Betätigung des Nockens 96 den Stiftschlitten 7 um eine Stelle des Stiftschlittens zurückverschiebt (Fig. 6). Die Teile 90 bis 96 bilden somit die Rückschaltvorrichtung für den Stellstiftschlitten 7.
Auf der Welle 53 ist ein weiterer Nocken 97 (Fig. 1) befestigt, der einen in 99 schwenkbaren Hebel 98 betätigt, der an eine Stoßstange 100 angelenkt ist, die, sofern der Stiftschlitten 7 sich in seiner in F i g. 2 gezeigten Ruhestellung befindet, in der senkrechten Ebene der ersten linken Reihe von Stellstifen 8, 8' liegt. Durch Kippen des Hebels 98 im Uhrzeigersinn stellt die Stoßstange 100 den anliegenden Null-Stellstift 8' und einen Verstellanschlagstift
101 ein, wobei die übliche, in der Zeichnung nicht dargestellte Schlittenschrittschalteinrichtung betätigt wird.
Auf der Welle 53 ist letztlich noch ein Nocken
102 befestigt, der einen in 104 schwenkbaren und mit einem Ansatz 105 versehenen Hebel 103 betätigt. Beim Kippen des Hebels 103 im Uhrzeigersinn bewirkt der Ansatz 105, daß die übliche Zählwerkkupplungseinrichtung das Zählwerk 13 mit den Zahnstangen 9 in Eingriff bringt.
Der Hebel 103 ist an das Gleitstück 18 angelenkt, dessen hinterer Ansatz 109 einen normalerweise unwirksamen in 107 schwenkbaren zweiten Verriegelungshebel 106 steuert. Der Hebel 106 ist mit einem umgebogenen Ansatz 110 versehen, der mit einer Schulter 111 der Einstellzahnstange 15 für das Umlaufzählwerk zusammenwirken kann und durch eine Feder 108 im Uhrzeigersinn gezogen wird.
Die Multiplikätionseinrichtung nach der Erfindung arbeitet in folgender Weise: Mit Hilfe der Zehnertastatur wird zunächst der Multiplikand, beginnend mit seiner höchsten Zifferstelle, ziffernweise in den Stellstiftschlitten7 (Fig. 1) eingestellt. Darauf wird die niedrigste Stellenziffer eines vielsteiligen Multiplikators in gleicher Weise in den Stiftschlitten eingestellt, wodurch der erste Faktor und die niedrigste Ziffer des zweiten Faktors im Stiftschlitten wie eine vielstellige Zahl gespeichert sind.
Bei Niederdrücken der Multiplikationstaste 65 (Fig. 4) verschiebt der Zapfen 64 das Gleitstück 62 nach vorn (in Fig. 4 nach rechts). Der Hebel 61 folgt der Bewegung des Gleitstückes 62, und sein Haken 60 greift am Ansatz 59 an, so daß er den Hebel 49 entgegen dem Uhrzeigersinn schwenkt und den Ansatz 57 aus der Einkerbung 55 der Scheibe 54 löst. Außerdem führt der geschlitzte Ansatz 48 die Schaltklinke 47 abwärts, damit diese vor dem nächstliegenden Zapfen 51 zu liegen kommt.
Gleichzeitig schwenkt die Schulter 68 des Hebels 61 den Kurzhebel 70 zum Inbewegungsetzen der Hauptwelle 29, wodurch der Nocken 46 der Hauptwelle 29 den Hebel 44 entgegen dem Uhrzeigersinn schwenkt. Die Schaltklinke 47 wird jetzt nach vorn gestoßen und greift so in den Zapfen 51 ein, wodurch die Scheibe 52 und die Welle 53 im Uhrzeigersinn um 90° gedreht werden. Die Scheibe 54 verhindert nun das Zurückschwenken des Hebels 49, so daß die Schaltklinke 47 herabgesenkt verbleibt.
Der Nocken 73 gestattet ferner dem Hebel 72 das Herumschwenken im Uhrzeigersinn durch die Wirkung einer Feder 113. Der Ansatz 74 des Hebels 72 wird auf diese Weise hinter den Fortsatz 75 gelegt, wodurch das Gleitstück 62 in seiner nach vorn verschobenen Stellung und folglich die Taste 65 in ihrer eingedrückten Stellung verriegelt werden.
Der Nocken 77 (F i g. 5) schwenkt bei seiner 90°- Drehbewegung mit der Welle 53 den Hebel 78 im Uhrzeigersinn. Durch diese Bewegung verhindert der Ansatz 80 des Hebels 78 das Zurückführen des Stift-Schlittens 7 am Ende des Maschinenumlaufs. Außerdem löst sich das Glied 81 bei seinem Verschieben nach vorne (in F i g. 5 nach rechts) durch den Hebel 78 von der unteren Kante des feststehenden Anschlages 83 und wird dann durch die Feder 82 hochgeführt, bis er sich in der gestrichelt dargestellten Stellung verriegelt, wodurch verhindert wird, daß der Hebel 78, wenn er während des letzten Abschnittes der 90°-Drehung des Nockens 77 freigegeben wird, durch die Feder 82 zurückgeführt wird.
Bei seinem Hochführen schwenkt das Glied 81 den Hebel 85 entgegen dem Uhrzeigersinn und hebt die Rückstellklinke 90 an, damit diese in die Zähne 91 der Stellzahnstange 92 eingreifen kann, die beim Einstellen des Multiplikanden und der Multiplikatorziffer infolge der Querverstellung des Stiftschlittens 7 in bezug auf die Stellung nach F i g. 6 nach links verschoben worden ist.
Der Nocken 96 der Hauptwelle 29 schwenkt nun den Bügel 94 entgegen dem Uhrzeigersinn und bewirkt, daß die Rückstellklinke 90 den Stiftschlitten 7 um eine Stelle nach rechts zurückstellt, wodurch der eingestellte Stellstift 8 der niedrigsten im Stiftschlitten eingestellten Stelle in die senkrechte Ebene des
Der Nocken 37 (F i g. 3) schwenkt nun den Bügel 34 im Uhrzeigersinn und löst das Ritzel 23 aus der Einstellzahnstange 15.
Der im Uhrzeigersinn herumgeschwenkte Ansatz 5 105 (F i g. 1) des Hebels 103 stellt die Kupplungseinrichtung für das Zählwerk 13 so ein, daß das Zählwerk 13 mit den Zahnstangen 9 beim Zurückführen der Sammelstange 11 und somit der Zahnstangen 9 und 15 in ihre untere Stellung in Eingriff kommt. Die
links verschoben werden kann. Der Hebel 103 wird somit nur teilweise herumgeschwenkt, wodurch der Ansatz 105 die Kupplungseinrichtung für das Zählwerk 13 nicht so einstellen kann, daß es mit den
Tastfingers 20 (F i g. 1) der Einstellzahnstange 15 für das Umlaufzählwerk gebracht wird. Es ist also klar, daß beim Niederdrücken der Multiplikationstaste 65 (F i g. 4) die Rückstellklinke 90 (F i g. 5 und 6) betätigt wird und das Eingriffsverhältnis einer Vielzahl von Abfühlzahnstangen und des Stiftschlittens wiederhergestellt wird, das bereits einmal vorhanden war, nachdem alle Stellen des ersten vielsteiligen Faktors eingestellt worden waren und die niedrigste
Stelle des zweiten Faktors noch nicht eingestellt wor- io Zahnstangen 9 tragen somit den Multiplikanden erst-
den ist, d. h., der im Stiftschlitten 7 gespeicherte mais in das Zählwerk 13 ein.
Multiplikand steht nunmehr wieder richtig den Zahn- Es sei jedoch bemerkt, daß, sofern die von der stangen 9 gegenüber. Zahnstange 15 abgefühlte Multiplikatorstellenziffer Bei seiner 90°-Drehbewegung mit der Welle 53 eine Null ist, die Rolle 16 den Schlitz 17 nicht ver-(F i g. 1) gibt der Nocken 102 den Hebel 103 frei, 15 läßt, so daß das Gleitstück 18 nur teilweise nach der durch eine das Gleitstück 18 zurückziehende
Feder 114 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Das
Gleitstück 18 gibt somit die Rolle 16 frei, worauf die Zahnstange 15 durch die Feder 19 so weit
hochgeführt wird, bis sie durch die Sammelstange ao Zahnstangen 9 in Eingriff kommt, so daß der 11 in einer sogenannten Nullstellung angehalten Maschinenumlauf ein nicht addierender Umlauf ist. wird. Wenn nun angenommen wird, daß die Einstell-Zu Beginn des Antriebs der Hauptwelle 29 zahnstange 15 eine nicht Null darstellende Multiplischwenkt auch der Nocken 28 (Fig. 3) den Bügel 25 katorziffer abgefühlt hat, so setzt sich die Rolle 16 im Uhrzeigersinn um den Zapfen 32 herum und be- 25 beim Zurückführen der Zahnstange 15 in seine Nullwirkt so, daß das Ritzel 23 sich auf der Zahnstange stellung gegen eine obere Kante 115 des Gleitstückes 38 um einen halben Schritt abwälzt, wodurch es sich 18, das vollständig nach links verschoben gewesen auf dem Zapfen 123 im Uhrzeigersinn dreht. Darauf ist. Das Gleitstück 18 wird folglich nach unten gegibt der Nocken 37 der Hauptwelle 29 den Bügel 34 führt, und der Ansatz 109 gibt den Verriegelungsfrei, der durch die Feder 27 entgegen dem Uhr- 30 hebel 106 frei, der bei seinem Herumschwenken im zeigersinn geschwenkt wird, wodurch das Ritzel 23 Uhrzeigersinn durch die Feder 108 das Verriegeln aus der feststehenden Zahnstange 38 gelöst wird und der Schulter 111 der Stange 15 mittels seines Ansatin die gezahnte Hinterkante 22 der Zahnstange 15 zes 110 ermöglicht. Dadurch bleibt die Stange wäheingreift. Die Sammelstange 11 (F i g. 1) wird nun rend der nachfolgenden, für die abgefühlte Multiplidurch den Antrieb der Maschine nochgeführt, wobei 35 katorziffer auszuführenden Maschinenumläufe, wie sie das Hochführen der Zahnstangen 9 und 15 ge- nachstehend beschrieben, in seiner Nullstellung, stattet, bis diese durch die eingestellten Stellstifte 8, Am Ende des ersten Multiplikationsmaschinenum-8' angehalten werden. Die Stellstiftabfühlzahnstan- laufs schwenkt der Nocken 96 (F i g. 5) der Hauptgen 9 werden also die entsprechenden Stellen des welle 29 den Bügel 94 (F i g. 6) weiter im Uhrzeiger-Stiftschlittens 7 abfühlen, während die Einstellzahn- 40 gegensinn herum. Die Rückstellklinke 90 verschiebt stange 15 für das Umlaufzählwerk die unterste ein- den Stiftschlitten 7 jetzt zusätzlich um so viel nach gestellte Stelle abfühlt, die die Ruhestellung der rechts, daß der zuerst von der Einstellzahnstange 15 ersten einstellbaren Stelle des Stiftschlittens ein- abgefühlte Stellstift 8 zur Löschplatte 21 (F i g. 2) nimmt. Deshalb stellt die Zahnstange 15 während hingeführt und dann durch diese zurückgestellt wird, seiner Aufwärtsbewegung die Umlaufzählvorrichtung 45 Die eingestellte Multiplikatorstellenziffer wird somit entsprechend der in der niedrigsten Stelle eingestell- gelöscht. Darauf schwenkt der Zapfen 87 (F i g. 5) ten Ziffer ein, indem sie das Ritzel 23 entgegen dem des Nockens 88 den Hebel 85 im Uhrzeigersinn, wo~ Uhrzeigersinn aus seiner in der Zeichnung gezeigten bei er die Rückstellklinke 90 zwecks Freigabe des Ruhe- oder Nullstellung entsprechend der abgefühl- Stiftschlittens 7 abwärts führt, der durch die übliche ten Ziffer dreht. Diese Ziffer ist die erste Multiplika- 50 Schlittenfeder in die Stellung zurückgeführt wird, die torziffer. er vor seinem zusätzlichen Verschieben einnahm. Indem das Ritzel 23 so gedreht wird, gibt sein Das Glied 81 wird nun in die in F i g. 5 in vollen Zahn 31 (F i g. 4) den Fortsatz 39 des Hebels 40 frei, Linien gezeigte Stellung zurückgeführt, wodurch die der somit durch eine Feder 116 im Uhrzeigersinn ge- Rückstellklinke 90 während der nachfolgenden schwenkt wird. Da der Hebel 44 bereits durch den 55 Multiplikationsmaschinenumläufe unwirksam bleibt.
Nocken 46 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt
worden ist, klinkt der hakenförmige Arm 42 hinter
den Ansatz 43 ein und verriegelt den Hebel 44 in seiner verschwenkten Stellung. Folglich wird verhindert,
daß, solange das Ritzel 23 in gedrehter Stellung ver-
Vorstehend wurde dargelegt, wie das Umlaufzählwerkritzel 23 (F i g. 3) auf die entsprechend der abgefühlten Multiplikatorziffernstelle entgegen dem
Uhrzeigersinn gedrehte Stellung eingestellt wird.
Nachstehend wird zunächst die schrittweise Rück
bleibt, der Hebel 44 während des ersten Multiplika- 60 kehrbewegung auf Null beschrieben, wobei die Zahn-
tionsmaschinenumlaufes und während der nachfol- stange 15 durch den Ansatz 110 (F i g. 1) verriegelt
genden Maschinenumläufe durch den Nocken 46 ist.
zum zweitenmal herumgeschwenkt wird. Hiermit Wie vorstehend erwähnt, schwenkt der Nocken 28
wird ermöglicht, daß die Maschine für eine veränder- (F i g. 3) der Hauptwelle 29 am Beginn eines jeden
liehe Anzahl von Maschinenumläufen betätigt wird, 5 Maschinenumlaufs den Bügel 25 im Uhrzeigersinn
wobei diese Anzahl sich, wie nachstehend erklärt, um den Zapfen 32 herum, indem er so bewirkt, daß
aus der Multiplikatorstellenziffer ergibt. sich das Ritzel 23 auf der Zahnstange 38 im Uhr-
zeigersinn auf einem einem halben Schritt des Ritzels 23 entsprechenden Umfang abwälzt. Darauf ermöglicht der Nocken 37 dem Bügel 34 das Herumschwenken entgegen dem Uhrzeigersinn, wodurch das Ritzel 23 aus der Zahnstange 38 gelöst wird und während der Aufwärtsbewegung der Sammelstange 11 in die Einstellzahnstange 15 eingreift.
Während dieser Aufwärtsbewegung gestattet der Nocken 28 das Zurückführen des Bügels 25 durch die Feder 27, wobei das Ritzel 23 so im Uhrzeigersinn um einen weiteren halben Schritt auf der gezahnten Hinterkante 22 abgewälzt wird. Schließlich löst der Nocken 37 das Ritzel 23 vor der abwärts gerichteten Rückbewegung der Sammelstange 11 aus der Zahnstange 15 und bringt es mit der Zahnstange 38 in Eingriff. Es ist also klar, daß durch Bewegen des Drehzapfens 123 des Ritzels 23 über einen geschlossenen im wesentlichen rechteckigen Weg zum abwechselnden Eingreifen des Ritzels in die beiden Zahnstangen 38 und 15 das Ritzel schrittweise im Uhrzeigersinn zurückgeführt wird.
Es ist ferner klar, daß beim ersten Multiplikationsumlauf das Ritzel 23, da es gleichzeitig während der Aufwärtsbewegung der Einstellzahnstange 15 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht und teilweise infolge seiner Abwälzbewegung zurückgeführt wird, eine dem Unterschied dieser Aufwärtsbewegung und dem teilweisen Zurückführen entsprechende Drehbewegung ausführt, wodurch der erste Umlauf automatisch durch das Ritzel 23 selbst gezählt wird.
Beim letzten für die abgefühlte Multiplikationsziffer ausgeführten Multiplikationsumlauf wird das Ritzel 23 in seine in der F i g. 1 dargestellte Ruheoder Nullstellung zurückgeführt. Der Zahn 31 setzt sich jetzt gegen den Fortsatz 39 (F i g. 4) zum Schwenken des Hebels 40 entgegen dem Uhrzeigersinn, indem so der Ansatz 43 freigegeben wird und der Hebel 44 unmittelbar mit dem Nocken 46 in Berührung treten kann. Am Ende dieses letzten Umlaufes schwenkt der Nocken 46 den Hebel 44 entgegen dem Uhrzeigersinn und bewirkt, daß die Klinke 47 in den nächsten Stift 51 eingreift und folglich die Scheibe 52 um weitere 90° dreht. Die Welle 53 wird so also für jede Multiplikatorstelle um 180° herumgedreht, wodurch alle ihre mit zwei gleichen Nockenkurven versehenen Nocken während jeder Umdrehung der Welle 53 die entsprechenden, den Nocken folgenden Teilen zweimal betätigen.
Beim zweiten Teillauf der Welle 53 um 90° schwenkt der Nocken 97 (F i g. 1) den Hebel 98 im Uhrzeigersinn und bewirkt so, daß die Stoßstange 100 den Null-Stellstift 8' und den Verstellanschlagstift 101 in der vorher die erste Multiplikatorziffer darstellenden Schlittenstelle einstellt und die Schiittenschrittschalteinrichtung betätigt, wodurch der im Stiftschlitten 7 gespeicherte Multiplikand um eine Stelle nach oben, d. h. zur nächsthöheren Stelle, verschoben wird und im Stiftschlitten 7 die nächste, d. h. die nächsthöhere Multiplikatorziffer eingestellt werden kann.
Am Ende des zweiten Teillaufs der Welle 53 führt der Nocken 102 mit Hilfe des Hebels 103 das Gleitstück 18 zurück, dessen Nockenschlitz 17 in die Rolle 16 eingreift und die Einstellzahnstange 15 aus seiner Nullstellung in seine Unter-Null-Stellung nach unten führt, während der Ansatz 109 den Verriegelungshebel 106 unwirksam macht.
Der Nocken 73 (F i g. 4) schwenkt den Hebel 72 entgegen dem Uhrzeigersinn, wobei sein Ansatz 71 den Hebel 61 im Uhrzeigersinn schwenkt, um sowohl den Ansatz 59 des Hebels 49 als auch den Ansatz 69 des Kurbelhebels 70 freizugeben, selbst wenn die Taste 65 nach dem Ende des letzten Multiplikationsumlaufs niedergedrückt gehalten wird, wodurch das gesamte Getriebe zurückgeführt und die Maschine angehalten wird.
Auf dem Stiftschlitten 7 kann jetzt die nächsthöhere Multiplikatorziffer eingestellt werden, und durch Niederdrücken der Taste 65 wird nun wieder eine gleiche Folge von Maschinenumläufen eingeleitet, wodurch der ursprünglich eingestellte Multiplikand mit dieser nächsthöheren Multiplikatorziffer multipliziert werden kann.
Wenn die Maschine für andere Operationen als für eine Multiplikation betrieben wird, wird die Schaltklinke 47 nicht zum Drehen der Welle 53 eingestellt. Folglich wird der Stiftschlitten7 (Fig. 4), nachdem man eine Zahl in ihm eingestellt hat, nicht zurückgestellt und fühlen die Stellstiftabfühlzahnstangen 9 (F i g. 1) die ganze so eingestellte Zahl ab. Ferner bleibt die Einstellzahnstange 15 für das Umlaufzählwerk durch den Nockenschlitz 17 in seiner Unter-Null-Stellung nach F i g. 1 verriegelt. Da sich das Ritzel 23 in seiner Ruhestellung befindet, wird sein schrittweises Umlaufen im Uhrzeigersinn durch den den Zahn 31 anhaltenden Ansatz 30 des Bügels 25 verhindert. Mehr im einzelnen wird zuerst eine Abwälzbewegung im Uhrzeigersinn wie üblich auf der Zahnstange 38 ausgeführt. Wenn darauf das Ritzel 23 in die Zahnstange 15 eingreift, wird seine Aufwärtsbewegung an dieser Zahnstange entlang durch den Ansatz 30 verhindert, wodurch nach dem erneuten Eingriff in die Zahnstange 38 das Ritzel 23, statt im Uhrzeigersinn auf der Zahnstange 15 aufwärts abgewälzt zu werden, entgegen dem Uhrzeigersinn aufwärts auf der Zahnstange 38 abgewälzt wird, wodurch die Endstellung des Ritzels 23 unverändert bleibt.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Halbautomatische Multiplikationsvorrichtung an Zehntastenrechenmaschinen mit einem stellenweise fort- und rückschaltbaren Stellstiftschlitten zur Zwischenspeicherung eines in die Zehnertastatur eingetasteten Multiplikanden und einem Umlaufzählwerk für die jeweils in die Zehnertastatur eingetastete Multiplikatorziffer, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Eintasten einer in der Eintastreihenfolge aus Multiplikand und Multiplikatorziffer bestehenden Zahl und dem Drücken einer an sich bekannten Multiplikationstaste (65) eine von der Maschinenhauptwelle (29) angetriebene Rückschaltvorrichtung (90 bis 96 ) für den Stellstiftschlitten (7) betätigt und ein Ritzel (23) des Umlaufzählwerks durch eine besondere, neben den üblichen mit dem Stellstiftschlitten (7) und dem Zählwerk (13) zusammenwirkenden Stellstiftabfühlzahnstangen (9) befindliche, getrennt angeordnete Umlaufzählwerkeinstellzahnstange (15) entsprechend der untersten Stelle dieser in den Stellstiftschlitten (7) eingestellten Zahl eingestellt wird.
2. Multiplikationsvorrichtung nach Anspruch 1 mit einer Multiplikationszeichendruckstange, die rechts neben den Stellstiftabfühlzahn-
.-.,,:» 409 660/199
stangen und den zugeordneten Zifferdruckstangen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Umlaufzählwerkeinstellzahnstange (15) zugeordnete Multiplikatorzifferdruckstange (112) auf der rechten Seite der Multiplikationszeichendruckstange (14) angeordnet ist.
3. Multiplikationsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ritzel (23) mittels einer von der Maschinenhauptwelle (29) angetriebenen Nockenabfühleinrichtung (24 bis 27, 32 bis 36) bei jedem Multiplikationsmaschinengang abwechselnd in eine feststehende Zahnstange (38) und in die gegenüberliegende, durch Verriegelungskörper (18, 106) sperrbare Umlaufzählwerkeinstellzahnstange (15) eingreift und sich auf diesen Zahnstangen (38, 15) nacheinander in gleicher Drehrichtung um je einen Halbschritt abwälzt.
4. Multiplikationsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenabfühleinrichtung (24 bis 27, 32 bis 36) von zwei Nocken (37, 28) betätigt wird, von denen der erste Nocken (37) das abwechselnde eingreifen des Ritzels (23) in die Zahnstangen (38, 15) und der zweite Nocken (28) das Abwäl- »5 zen des Ritzels (23) auf den Zahnstangen (38,15) steuert.
5. Multiplikations vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Nokken (37) das Ritzel (23) derart steuert, daß es auf der Umlaufzählwerkeinstellzahnstange (15) während seiner Einstellbewegung in einer solchen Richtung abgewälzt wird, daß es teilweise zurückgeführt wird.
6. Multiplikationsvorrichtung nach Anspruch 4, bei der das Ritzel auf einem Zapfen drehbar und mit einem Null-Zahn versehen ist, gekennzeichnet durch einen mit dem Null-Zahn (31) zusammenwirkenden, mit dem Drehzapfen (123) starr verbundenen Ansatz (30).
7. Multiplikationsvorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste die Umlaufzählwerkeinstellzahnstange (15) in ihrer Ruhestellung sperrende Verriegelungskörper (18) in zwei Richtungen verschiebbar ist, derart, daß er bei der Verschiebung in der einen Richtung zu Beginn eines Multiplikationsvorganges die Umlaufzählwerkeinstellzahnstange (15) zur Multiplikatorzifferabfühlung, bei der Verschiebung in der anderen Richtung im Augenblick der Rückkehr der Umlaufzählwerkeinstellzahnstange (15) in ihre Ruhestellung den zweiten Verriegelungskörper (106) zum Verriegeln der Umlaufzählwerkeinstellzahnstange (15) in ihrer Ruhestellung freigibt.
8. Multiplikations vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das in seine Nullstellung zurückkehrende Ritzel (23) mittels seines Null-Zahnes (31) über Zwischenglieder (40 bis 53, 102, 103) den Sperreingriff des ersten Verriegelungskörpers (18) mit der Umlaufzählwerkeinstellzahnstange (15) erneut herbeiführt und den Sperreingriff des zweiten Verriegelungskörpers (106) mit der Umlaufzählwerkeinstellzahnstange (15) löst.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 654 758, 915 509,
995;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 010 299;
französische Patentschrift Nr. 1 025 514.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
«9 660/199 9.64 © Bundesdruckerei Berlin
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE654758C (de) * 1932-11-22 1937-12-31 Facit Ab Zehntastenrechenmaschine
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DE1010299B (de) * 1953-01-17 1957-06-13 Walther Bueromaschinen G M B H Multipliziereinrichtung an schreibenden Rechenmaschinen, insbesondere Addiermaschinen mit Zehnertastatur

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