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DE1177321B - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Brausen aus warmverformbarem Kunststoff - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Brausen aus warmverformbarem Kunststoff

Info

Publication number
DE1177321B
DE1177321B DEK40279A DEK0040279A DE1177321B DE 1177321 B DE1177321 B DE 1177321B DE K40279 A DEK40279 A DE K40279A DE K0040279 A DEK0040279 A DE K0040279A DE 1177321 B DE1177321 B DE 1177321B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold half
mold
plastic
compressed air
hose
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK40279A
Other languages
English (en)
Inventor
Mathias Kutsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK40279A priority Critical patent/DE1177321B/de
Publication of DE1177321B publication Critical patent/DE1177321B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/24Perforating by needles or pins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/42Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C49/48Moulds
    • B29C49/50Moulds having cutting or deflashing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Brausen aus warmverformbarem Kunststoff Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Herstellen von Brausen aus warmverformbaren Kunststoff, bei dem ein Schlauch von einer bestimmten Menge auf Verformungstemperatur vorgewärmten Kunststoff durch die Ringdüse einer Schneckenpresse auf eine bestimmte Länge nach unten ausgepreßt, zwischen die Hälften einer nachgeschalteten Blasform gebracht und an dem Ringdüsenende zusammengepreßt wird.
  • Es ist also bereits bekannt, Handbrausen aus Kunststoff herzustellen, und zwar den eigentlichen Handbrausegriff in mehrere Teile zu unterteilen, die einzeln gefertigt und anschließend zusammengesetzt werden. Die einzelnen Teile der Handbrause wurden bisher durch Spritzen oder Pressen hergestellt. Allein diese Fertigungsart bringt den Nachteil mit sich, daß sehr hochwertige Formwerkzeuge erforderlich sind, die einen entsprechend hohen Aufwand verursachen.
  • Es kommt hinzu, daß für das Verwenden bzw.
  • Zusammensetzen der einzelnen Handbrauseteile besondere zusätzliche Maßnahmen getroffen werden müssen, beispielsweise bestimmte Gewinde zum Anschrauben des Siebvorsatzes. Um zu verhindern, daß an diesen Verbindungsstellen Wasser austritt, sind besondere Dichtungsorgane erforderlich, z.B. Gummiringe, die zwischen dem Brausegriff und dem eigentlichen Brausesieb eingelegt werden müssen. Diese Herstellungsart der Handbrausen ist sehr umständlich und bedingt sehr komplizierte Werkzeuge und infolgedessen einen großen Kostenaufwand.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, Hohlkörper aus Kunststoff im Blasverfahren herzustellen.
  • Dabei ist aber der Hohlkörper jeweils nur an einem Ende mit einer Öffnung zum Einführen der Blasluft versehen. Der Hohlkörper hat also nach dem Verlassen der Form eine vollkommen geschlossene Wand, wenn man von der genannten Öffnung absieht.
  • Ferner ist bekanntgeworden, die eine Formhälfte einer vertikal geteilten Blasform fest mit einem Maschinengestell zu verbinden, die andere Formhälfte dagegen auf dem Maschinengestell beweglich anzuordnen. Die verschiebbare Formhälfte ist dabei mit dem Kolben eines Druckluftzylinders verbunden.
  • Bei einer weiteren bekannten Blasform dieser Art, deren eine Formhälfte fest mit einem Maschinengestell verbunden, deren andere Formhälfte dagegen auf dem Maschinengestell verschiebbar angeordnet ist, dient ein steuerbarer Druckmittelzylinder mittels seines Kolbens zur Verschiebung der hiermit verbundenen beweglichen Formhälfte.
  • Wie zu Anfang schon erwähnt wurde, ist bei der Erfindung von einem warmverformbaren Kunststoff in Form eines Schlauches ausgegangen worden, wobei der Schlauch mittels in das offene Ende eingeführter Druckluft bis zum Anliegen an der Innenwand der Blasform aufgeblasen wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bisherigen Fertigungsverfahren und Vorrichtungen für die Anfertigung von Hohlkörpern aus warmverformbarem Kunststoff zu vermeiden und in einem einzigen Arbeitsgang Hohlkörper herzustellen, bei welchen ein Teil der Wandung mit einer Anzahl von Durchtrittsöffnungen versehen ist. Bei der Erfindung liegt der Grundgedanke vor, das Herstellungsverfahren bzw. die zur Durchführung des Verfahrens erforderliche Vorrichtung so zu gestalten, daß der Hohlkörper aus einem einzigen Stück besteht.
  • Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schlauch mittels in das offene Ende eingeführte Druckluft bis zum Anliegen an der Innenwand der Blasform aufgeblasen und bei noch geschlossener Form ein Flächenteil des Brausenkopfes mit einer Anzahl dicht nebeneinanderliegenden Löchern versehen wird. Auf diese Weise ergeben sich verschiedene sehr wesentliche Vorteile. Für den Hersteller erweist sich als günstig, daß ein nachträgliches Bearbeiten, abgesehen von kleinen Verputzarbeiten, insbesondere infolge der Werkzeugfuge, nicht erforderlich ist. Damit wird die Fertigung beschleunigt. Es wird ferner eine volle Freiheit für die Formgebung der Hohlkörper nach ästhetischen und funktionellen Gesichtspunkten geschaffen, da auch bei sehr komplizierten Hohlformen keine Schwierigkeit besteht die Hohlkörper aus der Form herauszunehmen. Es brauchen weiterhin keinerlei Paßmaße beachtet zu werden, die bei den oben erläuterten bekannten zusammengesetzten Handbrausen eine wesentliche Rolle spielen.
  • Für den Verbraucher, also denjenigen, der die Handbrause benutzt, ergibt sich der Vorteil, daß die Sieblöcher einer Verkrustung praktisch nicht unterliegen, da auch der Siebteil aus Kunststoff hergestellt ist. Bei den zusammengesetzten Handbrausen ist die Siebfläche dagegen stets aus Metall gebildet, an welchem sich Wasserstein vor allen Dingen sehr leicht ansetzt. Es kommt hinzu, daß der gemäß der Erfindung hergestellte Hohlkörper völlig stoßunempfindlich ist und eine leichte Sauberhaltung bietet, da wegen des geschlossenen einheitlichen Stückes keine Rillen, Kanten oder sonstige Unebenheiten, an denen sich Schmutz festsetzen kann, vorhanden sind.
  • Eine besonders vorteilhafte Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, bei der ein Vorratsbehälter mit Heizeinrichtung für den Kunststoff, eine anschließende Schneckenpresse mit Ringdüsen und eine nachgeschaltete mehrteilige Blasform mit einem Druckluftanschluß an dem von der Ringdüse abliegenden Ende vorgesehen sind, wird dadurch geschaffen, daß ein Teil der Innenwand der einen Formhälfte Durchgangslöcher für den Durchtritt der an einem verschiebbaren Gleitstück befestigten Perforierstifte aufweist.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Vorrichtung sind die Perforierstifte mit einer elektrischen Heizvorrichtung verbunden. Auf diese Weise lassen sich die Löcher besonders schnell und einfach herstellen, und die Perforierstifte können in Anpassung an den jeweiligen Kunststoff leicht auf die passende Temperatur gebracht werden.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung ergeben sich aus dem Nachfolgenden.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Handbrausengriff in schematischer Darstellung, Fig. 2 eine Draufsicht auf diesen Griff und Fig. 3 eine Seitenansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung zur Herstellung von Hohlkörpern, zum Teil im Schnitt.
  • Die F i g. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines aus warmverformbarem Kunststoff hergestellten Hohlkörpers, nämlich einer Handbrause, die aus einem leicht gebogenen schaftartigen Griff 1 und einem Siebkopf 2 besteht. An dem äußeren Ende des Schaftes ist ein Anschlußgewinde 3 zur Befestigung an einem biegsamen Rohr oder Schlauch od. dgl. für die Zuführung des Brausewassers vorgesehen. Ein Teil der Wandung dieses flaschenartigen Hohlkörpers, nämlich der Flächenteil 4, ist als kreisrunde Fläche ausgebildet und wird von einem Rand 5 umgeben. Der Flächenteil 4 weist eine Anzahl dicht nebeneinanderliegende Löcher 6 für den Durchtritt des Brausewassers auf.
  • Zur Herstellung des in den Fig. 1 und 2 dargestellten Kunststoffhohlkörpers dient die Vorrichtung, die in F i g. 3 wiedergegeben ist. Das zu verformende Material wird in einem Einfülltrichter 7 in üblicher Weise eingegeben. Es können zur Verarbeitung alle geeigneten Kunststoffe kommen, die durch Blasen in an sich bekannter Weise verformt werden können. In der Blastechnik sind beispielsweise Kunststoffe wie Polyäthylen und Polystyrol bekannt. Der Kunststoff gelangt in einen gestrichelt angedeuteten Behälter 8, der durch eine geeignete Heizvorrichtung in dem unteren Kasten 9 auf eine solche Temperatur erhitzt wird, daß der Kunststoff durch Pressen und vor allen Dingen durch Blasen auf die gewünschte Form gebracht werden kann. Nach der Art einer an sich bekannten Schneckenpresse wird der Kunststoff somit vorbereitet und durch die angedeutete Schnecke 10 nach dem abgewinkelten Austrittsstutzen 11 hin gepreßt. Der Austrittsstutzen ist an seinem äußeren Ende als Ringdüse 27 ausgebildet bzw. mit einem ringdüsenartigen Einsatz ausgestattet. Der erhitzte Kunststoff wird auf diese Weise durch Wirkung der Schnecke, die im übrigen auch durch ein anderes Preßmittel ersetzt werden kann, aus der Ringdüse herausgepreßt, so daß ein vertikal herabhängender Schlauch 12 von ganz bestimmter Länge entsteht. Im Bereich des herabhängenden Stückes des Schlauches 12 ist eine Form vorgesehen, die in zwei Hälften aufgeteilt ist. Die eine Formhälfte 13 ist feststehend auf dem Maschinengestell 14 befestigt, während die andere Formhälfte 15 als verschiebbarer Schlitten ausgebildet ist. Die Verschiebungsrichtung ist durch den Pfeil 16 angedeutet. Die Verschiebung des Schlittens erfolgt mit Hilfe eines Druckluftzylinders 17, der ebenfalls auf dem Maschinengestell gehalten ist.
  • Die beiden Formen sind so gestaltet, daß sie den Schlauch 12 allseitig umschließen können. Beim Zusammenpressen der beiden Formteile wird das obere Ende des Schlauches durch die Kanten 18 und 19 zusammengedrückt und gleichzeitig von dem nachfolgenden Schlauch abgetrennt. In diesem zusammengepreßten Zustand erhält der Schlauch in der Form eine Lage, in welcher sich das untere Ende des Schlauches oberhalb der Druckluftleitung 20 befindet, wie weiter unten noch näher beschrieben ist.
  • In dem oberen Teil der beweglich gelagerten Formhälfte 15 befindet sich das Werkzeug zum Herstellen der Lochung in dem Flächenteil 4 der weiter oben beschriebenen Handbrause. Das Werkzeug besteht im wesentlichen aus einem Druckluftzylinder21, einem kolbenartigen Gleitstück 22 und einer Kolbenstange 23 sowie einer Anzahl Perforierstiften 24. Die Perforierstifte ragen aus der vorderen Fläche 25 der Formhälfte 15 heraus, wenn sich der Kolben 22 in seiner linken Anschlagstellung befindet. Es kann eine nicht gezeichnete elektrische Heizeinrichtung vorgesehen sein, welche die Perforierstifte 24 nach der Art eines elektrischen Lötkolbens beispielsweise aufheizt, und zwar auf eine Temperatur, die höher liegt als die Erhärtungstemperatur des betreffenden Kunststoffes. Bei der Verarbeitung von Kunststoffen, die einen verhältnismäßig hochliegenden Erweichungspunkt besitzen, kann man die beiden Formhälften auch mit einer Wasserkühlung vorsehen.
  • In dem linken Teil der F i g. 3 ist eine Schaltsäule 26 eingezeichnet, die zur Regulierung der Temperaturen, der Preßluftdrucke und des Taktes und der Nacheinanderfolge der einzelnen Arbeitsvorgänge dient. Mit besonderem Vorteil kann die gesamte Vorrichtung so ausgestaltet sein, daß ihr Arbeitsablauf vollautomatisch geht. Diese vollautomatische Steuerung der Anlage kann beispielsweise mit Hilfe einer Nockenwelle vorgenommen werden, wobei die einzelnen Nocken die Aufeinanderfolge der Arbeitsl vorgänge bestimmen.
  • Die Wirkungsweise der oben beschriebenen Vorrichtung ist folgende. Die Schneckenpresse preßt ein bestimmtes Stück eines erhitzten Schlauches 12 aus der Ringdüse 27 am unteren Ende des Austrittsstutzens 11 heraus. Bei Erreichung der erforderlichen Länge des Schlauches schaltet die Presseneinrichtung ab. Sodann wird die verschiebbar gelagerte Formhälfte 15 durch Wirkung des Druckluftzylinders 17 aus der rechten in die linke Endstellung verschoben.
  • Die beiden Formhälften werden also zusammengeführt, wodurch der Schlauch 12 an dem oberen Ende abgepreßt und von den Formhälften aufgenommen wird. Das untere Ende des Schlauches 12 wird um die Austrittsöffnung der Druckluftleitung 20 dicht herumgespannt. In diesem Zustand wird durch die Druckluftleitung 20 Luft in das Innere des Schlauches eingeführt, so daß der Schlauch gegen die Formwand gepreßt wird und die gewünschte Form des Hohlkörpers einnimmt. Die in der Form vorhandene Luft kann durch nicht gezeichnete Öffnungen nach außen hin entweichen, so daß durch sie der Verformungsvorgang nicht gestört wird. Sobald sich der Schlauch an die Formwand anlegt, erstarrt der Kunststoff, da die Formen eine Temperatur aufweisen, die unterhalb des Erweichungspunktes des Kunststoffes gehalten wird.
  • Nach diesem Vorgang wird der Druckluftzylinder 21 unter Druck gesetzt, so daß die heißen Perforierstifte 24 aus der Fläche 25 austreten und sich in den Flächenteil 4 der Handbrause einarbeiten und somit die Perforierung herstellen. Zweckmäßigerweise werden die Perforierstifte 24, wie auch in der Zeichnung dargestellt, in waagerechter Richtung gegen eine senkrecht verlaufende Kunststofffläche geführt. Bei diesem Perforier-Schmelzverfahren kann das Innere des Hohlkörpers weiter unter Druck gehalten werden.
  • Die Perforierstifte 24 können nunmehr wieder zurückgezogen werden, was ebenfalls zweckmäßigerweise durch Preßluft oder durch Federkraft erfolgt.
  • Anschließend werden die beiden Formhälften wieder auseinandergefahren, so daß der fertige Hohlkörper herausgenommen werden kann. Die Preßnaht wird zweckmäßigerweise in noch warmem Zustand entfernt.
  • Es kann nunmehr die Schneckenpresse wieder eingeschaltet werden, so daß sich der oben beschriebene Vorgang wiederholt.
  • Nach dem oben beschriebenen Verfahren bzw. mit der erläuterten Vorrichtung können Hohlkörper mit den verschiedensten Wandstärken bis zu mehreren Millimetern Stärke in der verschiedensten Formgebung hergestellt werden. Es beschränkt sich die Erfindung keineswegs auf das dargestellte Ausführungs beispiel, sondern ist in gleichem Maße auch auf andere Hohlkörper mit irgendwelchen gelöcherten Wandteilen mit Erfolg anzuwenden.
  • Patentansprüche: 1. Verfahren zum Herstellen von Brausen aus warmverformbarem Kunststoff, bei dem ein Schlauch von einer bestimmten Menge auf Verformungstemperatur vorgewärmten Kunststoff durch die Ringdüse einer Schneckenpresse auf eine bestimmte Länge nach unten ausgepreßt, zwischen die Hälften einer nachgeschalteten Blasform gebracht und an dem Ringdüsenende zusammengepreßt wird, dadurch gekennz e i c h n e t, daß der Schlauch mittels in das offene Ende eingeführter Druckluft bis zum Anliegen an der Innenwand der Blasform aufgeblasen und bei noch geschlossener Form ein Flächenteil des Brausenkopfes mit einer Anzahl dicht nebeneinanderliegenden Löchern versehen wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei der ein Vorratsbehälter mit Heizeinrichtung für den Kunststoff, eine anschließende Schneckenpresse mit Ringdüse und eine nachgeschaltete mehrteilige Blasform mit einem Druckluftanschluß an dem von der Ringdüse abliegenden Ende vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Innenwand der einen Formhälfte (15) Durchgangslöcher für den Durchtritt der an einem verschiebbaren Gleitstück (22) befestigten Perforierstifte (24) aufweist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforierstifte (24) mit einer elektrischen Heizvorrichtung verbunden sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Formhälfte (13) der vertikal geteilten Blasform fest mit einem Maschinengestell (14) verbunden, die andere Formhälfte (15) dagegen auf dem Maschinengestell (14) in einem Schlitten verschiebbar angeordnet ist und daß das verschiebbare Gleitstück (22) in der verschiebbaren Formhälfte (15) angeordnet ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Gleitstück (22) und die verschiebbare Formhälfte (15) je mit dem Kolben eines steuerbaren Druckluftzylinders (21, 17) verbunden sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 938 838 deutsche Auslegeschrift Nr. 1 038 750; österreichische Patentschrift Nr. 183 563; USA.- Patentschrift Nr. 2 410 936.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2410936A (en) * 1945-03-29 1946-11-12 Gronemeyer Erich Molding plastic hollow bodies
AT183563B (de) * 1949-10-03 1955-10-25 Elmer Elias Mills Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkörpern
DE938838C (de) * 1952-09-06 1956-02-09 Siemens Ag Verfahren zum Behandeln von Tabak
DE1038750B (de) * 1953-06-17 1958-09-11 Reinold Hagen Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Flaschen oder aehnlichen Hohlkoerpern aus organischen thermoplastischen Kunststoffen

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