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DE1177361B - Anordnung zur gewichtsmaessigen Bestimmung von auf einem stetigen Foerderer transportierten Gut - Google Patents

Anordnung zur gewichtsmaessigen Bestimmung von auf einem stetigen Foerderer transportierten Gut

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Publication number
DE1177361B
DE1177361B DEG20080A DEG0020080A DE1177361B DE 1177361 B DE1177361 B DE 1177361B DE G20080 A DEG20080 A DE G20080A DE G0020080 A DEG0020080 A DE G0020080A DE 1177361 B DE1177361 B DE 1177361B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
arrangement
circuit
arrangement according
measuring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG20080A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hermann Goebbels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERMANN GOEBBELS DR ING
Original Assignee
HERMANN GOEBBELS DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERMANN GOEBBELS DR ING filed Critical HERMANN GOEBBELS DR ING
Priority to DEG20080A priority Critical patent/DE1177361B/de
Publication of DE1177361B publication Critical patent/DE1177361B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G11/00Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers
    • G01G11/006Special taring or checking devices therefor
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G11/00Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers
    • G01G11/04Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers having electrical weight-sensitive devices
    • G01G11/043Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers having electrical weight-sensitive devices combined with totalising or integrating devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Anordnung zur gewichtsmäßigen Bestimmung von auf einem stetigen Förderer transportierten~Gut Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Bestimmung von auf einem stetigen Förderer transportierten Gut mit einem Zweiphaseninduktionszähler, dessen Strompfad von einem elektrischen oder elektromechanischen Kraftmesser über einen Verstärker in einer tonfrequenzgespeisten Gleichrichter-Kompensationsschaltung gesteuert wird.
  • Die bisher bekanntgewordenen Anordnungen, bei denen ein elektromechanischer Kraftmesser als Wiegevorrichtung in einer mit Wechselstrom gespeisten Meßbrückenschaltung angeordnet war, deren Ausgangsspannung über einen Verstärker auf den Induktionszähler gegeben wurde, erbrachten keine befriedigenden Ergebnisse. Ein Grund liegt darin, daß die meisten Wechselstrommeßbrücken kein scharf ausgeprägtes Minimum für den Nullabgleich liefern.
  • Außerdem haftet fast allen Wechselstrommeßbrücken und Kompensationsschaltungen die Eigenart an, daß sich mit der Verstimmung der Meßbrücke die Phasenlage der Meßbrückenausgangsspannung zur Meßbrückenspeisespannung (und damit auch zum Spannungspfad des Induktionszählers) ändert. Wird ein Zweiphasen-Induktionszähler unter Zwischenschaltung eines geeigneten Verstärkers an den Meßbrückenausgang gelegt, so bewirkt die Veränderlichkeit der Phasenlage, daß der lineare Zusammenhang zwischen der Zählerscheibendrehzahl und der Waagenbelastung verlorengeht, wodurch ein einwandfreier Integrationsvorgang mittels eines Induktionszählers nicht mehr möglich ist.
  • Der vorliegenden Vorrichtung haften diese Nachteile nicht an. Bei einer Anordnung zur gewichtsmäßigen Bestimmung von auf einem stetigen Förderer transportierten Gut mit einem Zweiphasen-Induktionszähler, dessen Strompfad von einem elektrischen oder elektromechanischen Kraftmesser über einen Verstärker in einer tonfrequenzgespeisten Gleichrichterkompensationsschaltung gesteuert wird, wird nämlich so vorgegangen, daß erfindungsgemäß die Diagonalspannung der Gleichrichterkompensationsschaltung, in an sich bekannter Weise über einen elektronischen Umformer in eine äquivalente Niederfrequenzwechselspannung umgeformt, den Strompfad des Induktionszählers beaufschlagt und daß der elektrische Umformer und der Spannungspfad des Induktionszählers von der gleichen Wechselstromquelle gespeist sind.
  • An sich sind elektronische Umformer bekannt, bei denen zwei von einerNiederfrequenzwechselspannung gespeiste Elektronenröhren im Gegentakt angeordnet sind, deren Ausgangswechselspannung der Meßspannung entspricht. Durch ihre Verwendung zur Um- formung der Diagonalspannung einer Gleichrichterkompensationsschaltung, in der ein elektrischer oder elektromechanischer Kraftmesser liegt, wird die Genauigkeit der Gewichtsbestimmung von auf einem stetigen Förderer transportierten Gut gegenüber den bisher hierfür bekanntgewordenen Einrichtungen in erheblichem Maße verbessert. Dadurch, daß der Spannungspfad des Induktionszählers mit konstanter Phasenlage zum Strompfadkreis an die Erregung des niederfrequenten Wechselspannungsumformers angeschlossen ist, besteht eine lineare Charakteristik zwischen Zählerdrehzahl und Belastung des Kraftmessers, wodurch eine einwandfreie Integration gewährleistet ist.
  • Zur Erfassung etwaiger Schwankungen der Transportgeschwindigkeit des Förderers wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die auf den Spannungspfad des Induktionszählers gegebene Wechselspannung proportional der Transportgeschwindigkeit geändert, indem eine der jeweiligen Geschwindigkeit entsprechende Spannung in an sich bekannter Weise von einem Gleichstrom-Tachometergenerator erzeugt und über einen elektronischen Wechselspannungsumformer dem Spannungspfad des Zweiphasen-Induktionszählers zugeführt wird.
  • Das Eichen der gesamten Anordnung erfolgt in Weiterbildung der Erfindung derart, daß nach dem Eineichen der Meßanlage die einer vorbestimmten Verstimmung des Gewichtsmeßkreises zugeordnete Umlaufzeit für eine bestimmte Anzahl von Zählerscheibenumdrehungen mittels einer Stoppuhr ermittelt und zur Nacheichung der gesamten Anordnung auf den Sollabgleichzustand während des Betriebes mittels entsprechender Nachstellorgane benutzt wird.
  • Die Unteransprüche 2 bis 6 und 8 bis 10 sind nur als echte Unteransprüche anzusehen, welche somit einen selbständigen Patentschutz nicht begründen.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen erläutert. Die dabei beschriebenen magnetoelastischen Kraftmesser sind in einer tonfrequenzgespeisten Gleichrichterkompensationsschaltung zum Wägen bei Förderbändern allgemein bekannt und bilden somit nicht Gegenstand des Patentbegehrens. In den Zeichnungen stellen dar Ab b. 1 eine Förderbandauswägeeinrichtung mil magnetoelastischem Kraftmesser, Ab b. 2 eine Schaltung für den Zweiphasen-Induktionszähler zur Erfassung der Gesamtmenge, Ab b. 3 eine Schaltung für den Zweiphasen-Induktionszähler zur gleichzeitigen Berücksichtigung vol: Schwankungen der Bandgeschwindigkeit, A b b. 4 eine Schaltung mit Einrichtung zur Eichung der Meßanordnung, Abb. 5 eine Abwandlung der Schaltung nach Abb. 2, A b b. 6 eine weitere Schaltungsabwandlung.
  • In Ab b. 1 ist 10 ein Förderband, von welchem ein Tragrollensatz 20 als Meßrolle sich auf einem magnetoelastischen Kraftmesser 30 abstützt. Dieser Kraftmesser 30 ist mit dem gleichen Bezugszeichen auch in der aus A b b. 2 ersichtlichen Gleichrichterkompensationsschaltung dargestellt. Diese Kompensationsschaltung besteht aus dem Tonfrequenzgenerator 100, dem bereits erwähnten Kraftmesser 30, dem Kompensationsglied 40 und den beiden Gleichrichtern 107 und 108, denen die Widerstände 104 und 105 vorgeschaltet sind. Das ferner im Gleichrichterzweig befindliche Potentiometer 103 dient zum Nullabgleich der Anordnung, wenn das Förderband ohne Materialbeschickung läuft.
  • Die über das Potentiometer 103 abgegriffene Diagonalspannung wird über eine Filterkombination 109 einem Gitter einer Elektronenröhren-Gegentaktanordnung, bestehend aus den Trioden 110 und 111, zugeführt. Die Anodenspannung für diese Trioden 11û und 111 wird über die primärseitige Mittelanzapfung des Transformators 113 eingespeist, und zwar als niederfrequenter Wechselstrom (z. B. 50 Hz) von dem über die Klemmen 120 und 121 angeschlossenen Transformator 119. Das Potentiometer 112 gestattet die Gegentaktanordnung derart abzugleichen, daß bei Nullabgleich (mittels 103) der Meßbrücke sich die im Ausgangstransformator 113 primärseitig induzierten Halbwellenwechselstromspannungen gegenseitig aufheben, sekundärseitig über die Filterkombination 114 also keine Wechselstromspannung an dem Eingang des Verstärkers 115 liegt. Wird jedoch je nach Beaufschlagung des Förderbandes und damit je nach Belastung des Kraftmessers 30 die Gleichrichterkompensationsschaltung verstimmt, so wird durch die dieserVerstimmung entsprechende Diagonalspannung der Meßbrücke der Arbeitspunkt der Röhre 110, bei gleichbleibendem Arbeitspunkt der Röhre 111, verändert, wodurch sich eine der Diagonalspannung entsprechende Halbwellen-Niederfrequenzwechselspannung auf der Sekundärseite des Transformators 113 bzw. am Verstärkereingang ergibt. Über den Verstärker 115 wird diese Halbwellen-Niederfrequenzspannung (äquivalent der Belastung des Kraftmessers 30) auf den Strompfad 116 des Induktionszählers 118 (Totaltonnenzählers) gegeben, dessen Spannungspfad 117 parallel der Erregung (Eingangstrafoll9) der Gegentaktanordnung 110, 111, 112 liegt, so daß bei konstanter Transportgeschwindigkeit des Förderers (zugeordnete konstante Spannung des Spannungs- pfades 117) die Umdrehungen des Wechselstromzählers direkt proportional sind den geförderten Totaltonnen, die unter Verwendung geeigneter Zahnraduntersetzungen mittels Zählrollen angezeigt werden.
  • Der in den Strompfad eingeschaltete Strommesser 122 dient zur Anzeige der jeweiligen spezifischen Förderleistung (Tonnen je Stunde).
  • Handelt es sich darum, kleinere Geschwindigkeitsschwankungen des Förderbandes bei der Mengenmessung zu berücksichtigen, so wird an die Klemmen 120 und 121 des Transformators 119 die Spannung eines kleinen Wechselstromgenerators geeigneter Frequenz gelegt, dessen Antrieb vom Förderband aus erfolgt.
  • Bei größeren Geschwindigkeitsschwankungen des Förderbandes würde sich bei Verwendung eines Wechselstromgenerators als Geschwindigkeitsgeber durch die Frequenzabhängigkeit des Induktionszählers eine Ungenauigkeit des Zählvorganges ergeben.
  • Deshalb wird zur Erfassung der Förderbandgeschwindigkeit ein Gleichstromgenerator verwendet, dessen Spannung über eine gleichartige Wechselstromgegentakt-Umformanordnung, wie sie in Abb. 2 dargestellt ist, auf den Spannungspfad 117 des Zählers 118 geschaltet wird.
  • Eine derartige Förderbandleistungs- und Mengenmeßeinrichtung für Förderer mit großem Bandgeschwindigkeitsbereich ist schematisch in A b b. 3 dargestellt. Der Kraftmesser 30 zur Ermittlung der Förderbandbelastung ist in der tonfrequenzgespeisten Gleich richterkompensationsschaltung 150 angeordnet, deren Ausgangsspannung auf den elektronischen Niederfrequenz-Wechselspannungsumformer 151 geschaltet ist und der seinerseits auf den Strompfad 116 des Zählers einwirkt. Die der Förderband- (10)Geschwindigkeit proportionale Spannung des Gleichstromgenerators 152, der vermittels der Förderbandtragrolle 50 angetrieben wird, ist ebenfalls auf einen elektronischen Niederfrequenzwechselspannungsumformer 153 geschaltet, an dessen Ausgang der Spannungspfad 117 des Zählers 118 liegt. Beide Wechselspannungsumformer, 151 und 153, werden über den Transformatorll9 mit 50Hz erregt, so daß unabhängig von der Förderbandbelastung und unabhängig von der Förderbandgeschwindigkeit auf jeden Pfad des Zweiphasen-Induktionszählers 118 eine der zugtr ordneten Geberspannung äquivalente 50-Hz-Wechselstromamplitude einwirkt, deren Phasenlage zueinander konstant bleibt.
  • Geeicht wird die Meßeinrichtung in der üblichen Weise, indem die über die Meßstrecke geförderte Materialmenge und die dieser zugeordnete Zählwerkanzeige verglichen wird mit dem Ergebnis der nachfolgenden Verwiegung (des geförderten Materials) auf einer geeichten Waage. Erforderlichenfalls wird dabei der im Strompfad liegende Widerstand (123; Abb. 2) derart nachgestellt, daß die Zählwerkanzeige übereinstimmt mit dem Ergebnis der Kontrollwägung (Eichabgleichung).
  • Um die Förderbandmeßeinrichtung jederzeit in einfachster Weise auf den einmalig vorgenommenen Eichabgleichzustand bringen zu können, sind zusätzliche Widerstände und Schalter in die Meßbrücke und in den Zählkreis eingeschaltet, die aus A b b. 4 ersichtlich sind. Die Meßbrücke hat im Zweig mit dem Kompensationsglied 40 einen zusätzlichen Widerstand 5, welcher vermittels des Schalters 6 (Eichtaste) eingeschaltet oder kurzgeschlossen werden kann. Die Ausgangsspannung der Brückenschaltung wird wiederum über den elektronischen Wechselspannungs umformer mit nachfolgendem Verstärker 124 auf den Strompfad 116 des Zweiphasen-Induktionszählers 118 gegeben. Der Spannungspfad 117 dieses Zählers liegt an dem Erregerkreis des elektronischen Wechselspannungsumformers. Der Strompfad 116 hat zusätzlich einen veränderlichen Widerstand 125 erhalten.
  • Normalerweise ist der Schalter 6 geschlossen. Ist jedoch die Eichabgleichung der Anlage beendet, dann wird bei nicht beaufschlagtem, jedoch laufendem Förderband die Eichtaste 6 geöffnet; mittels einer Stoppuhr Wird sodann die Zeit ermittelt, welche für zehn Zählerscheibenumdrehungen benötigt wird. Solange diese Zeit (Eichzeit) auch bei späteren Kontrollen gleichbleibt, befindet sich das Gerät im Abgleichzustand. Ergibt sich jedoch, z. B. bedingt durch Anderung der Röhrenemission, eine andere Eichzeit, so wird durch Einstellung des Widerstandes 125 das Gerät wieder auf die Soll-Eichzeit und damit auf den Eichzustand einreguliert. Auf diese einfache Weise werden nicht nur alle Änderungen der Elektronik des Gerätes schnellstens erkannt und beseitigt, sondern nach einmaliger exakter Abgleichung der Anlage und nachfolgender Ermittlung der Eichzeit kann der Eichzustand jederzeit wiederhergestellt werden, ohne daß die umständlichen Vergleichswägungen wiederholt werden müssen. Vor Ermittlung der Eichzeit wird natürlich mittels des Potentiometers 103 das Gerät bei leer laufendem Förderband auf exakten Null abgleich (stillstehende Zählerscheibe) gebracht.
  • Diese Art des Nullabgleiches mittels des Potentiometers 103 hat jedoch den Nachteil, daß sich damit die Meßbrückenempfindlichkeit ändert. Es muß also nach jedem Nullabgleich die Eichzeit kontrolliert und erforderlichenfalls nachreguliert werden. In Weiterbildung der Erfindung werden daher zur Konstanthaltung der Empfindlichkeit des Meßbrückenkreises etwaige Nullabgleichungen des Gerätes in der Gegentaktstufe des Wechselspannungsumformers vorgenommen. In Ab b. 5 ist diese Maßnahme in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abweichend von der in A b b. 2 wiedergegebenen Ausführung der Gleichrichterkompensationsschaltung ist der Brückenzweig a-b ohne veränderlichen Abgriff herausgeführt, und der Nullabgleich wird nunmehr in dem Gegentaktkreis des Wechselspannungsumformers durchgeführt. Hierzu hat eine Röhre 111 der Gegentaktstufe einen veränderlichen Widerstand 126 erhalten, der es gestattet, bei leer laufendem Förderband die Meßeinrichtung derart abzugleichen, daß an dem Eingang des Verstärkers 115 keine Wechselspannung auftritt. Die Röhre 110 muß dann natürlich einen festen Kathodenwiderstand 112' erhalten.
  • Als weiteres Beispiel für den Nullabgleich des Zählkreises außerhalb der Gleichrichterkompensationsschaltung sei erwähnt die Einspeisung der Erregerspannung auf die Anoden der Gegentaktröhren 110 und 111 über ein Potentiometer, welches an Stelle des Mittelabgriffes des Transformators 113 zwischen den beidenAnodenwicklungen dieses Trans formators 113 eingeschaltet werden könnte.
  • Da es zur Ermöglichung einer starken Gegenkopplung zwecks Erzielung einer langen zeitlichen Konstanz des Verstärkers 115 zweckmäßig ist, die Leistungsaufnahme des Strompfades 116 des Zählers 118 so gering wie möglich zu halten, können alle Empfindlichkeitsabgieichorgane (Widerstand 123 und 125) in den Spannungspfadkreis 117 des Zählers 118 verlegt werden, wie dies in A b b. 6 dargestellt ist.
  • Gleichzeitig wird durch die Anordnung einer Phasenschieberkombination 127 in den Einspeisungskreis der Gegentakt-Wechselspannungsumformerstufe 124 der Spannungs- und Strompfad des Zählers auf die günstige Phasenlage (cos ç = 1) gebracht.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur gewichtsmäßigen Bestimmung von auf einem stetigen Förderer transportierten Gut mit einem Zweiphasen-Induktionszähler, dessen Strompfad von einem elektrischen oder elektromechanischen Kraftmesser über einen Verstärker in einer tonfrequenzgespeisten Gleichrichterkompensationsschaltung gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalspannung der Gleichrichterkompensationsschaltung (30, 40, 103 bis 105 und 107, 108), in an sich bekannter Weise über einen elektronischen Umformer (110 bis 113; Lastgebermeßkreis) in eine äquivalente Niederfrequenzwechselspannung umgeformt, den Strompfad (116) des Induktionszählers (118) beaufschlagt und daß der elektrische Umformer und der Spannungspfad (117) des Indukitonszählers von der gleichen Wechselstromquelle gespeist sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Umformer in an sich bekannter Weise aus zwei im Gegentakt angeordneten Elektronenröhren (110 und 111), deren Anoden über die primärseitige Mittelanzapfung des Ausgangstransformators (113) mit Niederfrequenzwechselstrom gespeist werden, besteht und daß nur die eine Röhre (110) gitterseitig von der Gleichrichterkompensationsschaltung gesteuert wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Förderbandgeschwindigkeit entsprechende Spannung in an sich bekannter Weise von einem Gleichstrom-Tachometergenerator erzeugt wird und daß diese über einen elektrischen Wechselspannungsumformer (153; Förderbandgeschwindigkeitsmeßkreis) auf den Spannungspfad(117) des Zweiphasen-Induktionszählers (118) einwirkt.
  4. 4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastgebermeßkreis und der Förderbandgeschwindigkeitsmeßkreis von der gleichen Wechselstromquelle gespeist werden.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Gegentaktschaltung in den Zuleitungen der Röhrenkathoden oder der Primärseite des Ausgangsübertragers in an sich bekannter Weise Symmetrierwiderstände angeordnet sind.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegentaktschaltung primärseitig über eine Phasenschieberkombination (127) für cos ç = 1 im Zweiphasen-Induktionszähler gespeist wird.
  7. 7. Verfahren zum Eichen der Meßanordnung nachAnspruchl bzw. Unteranspriichen, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Eineichen der Meßanlage die einer vorbestimmten Verstimmung des Gewichtsmeßkreises zugeordnete Umlaufzeit für eine vorbestimmte Anzahl von Zählerscheibenumdrehungen mittels einer Stoppuhr ermittelt wird und das diese zur Nacheichung der gesamten Anordnung auf den Sollabgleichszustand während des Betriebes mittels entsprechender Nachstellorgane dient.
  8. 8. Anordnung zur Durchführung des Eichverfahrens nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Sollwerteinstellung und zum Empfindlichkeitsabgleich im Strom oder Spannungspfad des Zweigph asen-Induktionszählers ein veränderbarer Widerstand (125) angeordnet ist.
  9. 9. Anordnung zur Durchführung des Eichverfahrens nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gleichrichterkompensationsschaltung ein Eichwiderstand (5) einschaltbar ist.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Nullabgleich der Meß anordnung in dem nachgeschalteten Verstärker durchgeführt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Archiv für Technisches Messen«, Lieferung 165, 1949, S. T 90, T 91, Z. 53-3.
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