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DE1177192B - Fahrzeugfederung fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents

Fahrzeugfederung fuer Schienenfahrzeuge

Info

Publication number
DE1177192B
DE1177192B DEM33636A DEM0033636A DE1177192B DE 1177192 B DE1177192 B DE 1177192B DE M33636 A DEM33636 A DE M33636A DE M0033636 A DEM0033636 A DE M0033636A DE 1177192 B DE1177192 B DE 1177192B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
vehicle
bogie
vehicle suspension
suspension according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM33636A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Albert Haug
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM33636A priority Critical patent/DE1177192B/de
Publication of DE1177192B publication Critical patent/DE1177192B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/02Arrangements permitting limited transverse relative movements between vehicle underframe or bolster and bogie; Connections between underframes and bogies
    • B61F5/14Side bearings
    • B61F5/148Side bearings between bolsterless bogies and underframes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Fahrzeugfederung für Schienenfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Fahrzeugfederung, die aus einer balgförmigen Gasfeder und einer Zuschaltfeder besteht und zwischen dem Wagenkasten und dem Laufwerk von Schienenfahrzeugen angeordnet ist.
  • Es ist bekannt, balgförmigen Gasfedern von Fahrzeugen eine Zuschaltfeder zuzuordnen. Ist die Zuschaltfeder beispielsweise eine Schraubenfeder, so ist diese innerhalb des Federbalges angeordnet, und ihre Federteller sind mit den Federtellern des Federbalges verbunden. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß mit einfachen Mitteln die statische Tragfähigkeit der Gasfeder erhöht worden ist. Der Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Gasfeder durch die Schraubenfeder dynamisch verhärtet wird.
  • Es sind auch Gasfedern bekannt, bei denen Zuschaltfedern zwischen einem Schwingarmpaar angeordnet sind. Bei einer solchen Anordnung sind die Achskörper eines Fahrzeuges an jedem Ende am Bund einer Blattfeder befestigt. Das eine Ende der Blattfeder ist mit einem Laschengelenk am Fahrzeugrahmen gelagert, während das andere Ende mit einem Laschengelenk an einem in Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Schwinghebel gelagert ist, dessen eines Ende drehbar am Fahrzeugrahmen befestigt ist und der mit seinem anderen Ende unter Einschaltung einer balgförmigen Gasfeder den Fahrzeugrahmen trägt. Diese Anordnung ist auch bereits in der Weise weiter ausgestaltet worden, daß das die Gasfeder tragende Ende des Schwinghebels in Fahrzeugquerrichtung geführt ist und die Führung einen lotrecht wirkenden Anschlag in Form einer Schraubenfeder oder eines Gummipuffers trägt. Das zuletzt genannte Merkmal eines Anschlages, vorzugsweise in Form eines Gummipuffers zur Begrenzung der Ein- und Ausfederung zweier Fahrzeugteile, die mit Gasfedern gegeneinander abgefedert sind, ist auch in zahlreichen anderen Lösungen bereits verwirklicht worden, wobei die Anschläge mehr oder weniger mit den Federn vereinigt sein können und gegebenenfalls die Abstützkräfte über ein Hebelgestänge übertragen werden können. Diesen Lösungen ist ebenfalls gemeinsam, daß dann, wenn die Anschläge überhaupt in nennenswertem Ausmaß als Federn wirken, diese Zusatzfedern die Gasfedern dynamisch verhärten. Dieser Nachteil macht sich im allgemeinen lediglich deswegen nicht störend bemerkbar, weil die Zuschaltfedern während des Hauptfederbereiches der Gasfedern gar nicht wirken, sondern erst gegen Ende des jeweils zulässigen Federbereiches als Anschläge wirksam werden, wobei dann das dynamische Federverhalten nicht mehr wesentlich in Erscheinung tritt. Ferner ist es Gegenstand eines älteren Patents, zwei Gasfedern so einander zuzuordnen, daß sie einander entgegenwirken. Die als Hauptfeder wirkende Gasfeder ist so zwischen Fahrzeugaufbau und Laufwerk angeordnet, daß sie beim Einfedern komprimiert wird und beim Ausfedern expandiert. Die neben der Hauptfeder als Zuschaltfeder angeordnete Gasfeder verhält sich umgekehrt wie die Hauptfeder. Nähern sich beide Fahrzeugteile und wird die Hauptfeder komprimiert, so expandiert die Zuschalt feder, entfernen sich beide Fahrzeugteile voneinander und expandiert die Hauptfeder, dann wird die Zuschaltfeder komprimiert. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die Schwingungsfrequenz der durch die Gasfeder abgefederten Hauptmasse sich um den Betrag verringert, der sich aus den physikalischen Gleichungen durch Subtraktion der Federkonstanten beider Federn ergibt. Diese nicht vorbekannte Lösung ist auch bereits in der Weise weiter ausgestaltet worden, daß einer Hauptfeder mehrere Zuschaltfedern zugeordnet sind.
  • Bekannt ist es auch, lotrecht wirkende Stützfedern und horizontal wirkende Zentrierfedern zwischen Wagenkasten und Laufwerk von Schienenfahrzeugen so einander zuzuordnen, daß sich eine bestimmte gewünschte resultierende Federkonstante ergibt.
  • Schließlich ist noch bekannt, zwischen den von Längslenkern geführten Kraftfahrzeugachsen und dem Fahrzeugrahmen Schraubenfedern anzuordnen, deren dem Fahrzeugrahmen zugehörige Federlager einstellbar sind. Jedes Federlager befindet sich an einem Kolben, der in einem Zylinder des Fahrzeugrahmens einstellbar ist. Die hydraulische oder pneumatische Füllung des Zylinders ist mit einem Schieber oder Ventil veränderlich, dessen Regelgestänge verstellbar ist.
  • Durch die Erfindung soll eine Fahrzeugfederung, die aus einer balgförmigen Gasfeder und einer Zuschaltfeder besteht und zwischen dem Wagenkasten und dem Laufwerk von Schienenfahrzeugen angeordnet ist, so ausgestaltet werden, daß die gesamte Federung einerseits zwar eine hohe statische Tragfähigkeit aufweist, daß andererseits jedoch die die Tragfähigkeit der Gasfeder erhöhende Zuschaltfeder nicht das dynamische Federungsverhalten der Gasfeder unzulässig beeinflußt.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß eine an sich bekannte Hebelübersetzung vorgesehen ist, die auf Abstandsänderungen zwischen den gegeneinander abgefederten Fahrzeugteilen anspricht und mit ihrem einen Ende an einem der beiden Fahrzeugteile und mit ihrem anderen Ende an der Zuschaltfeder angreift sowie den Einfluß der die Tragfähigkeit der Gasfeder erhöhenden Zuschaltfeder mit zunehmender Einfederung der Gasfeder trotz zunehmender Kraft der Zuschaltfeder kleiner werden läßt.
  • Bei einer Feder nach der Erfindung wird zwar die statische Tragfähigkeit der Gasfeder durch die Zuschaltfeder erhöht. Andererseits nimmt jedoch mit zunehmender Einfederung der Gasfeder die Wirkung und damit der Einfluß der Zuschaltfeder auf die Gasfeder ab. Während des Einfederns wird die Gasfeder nicht verhärtet, was bei den bekannten Anordnungen in unerwünschter Weise der Fall ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung soll jede Zuschaltfeder zwischen einem Schwingarmpaar angeordnet sein, dessen Schwingarme die in Fahrzeuglängsrichtung sich erstreckenden Arme einer Längsseite eines Drehgestells eines Schienenfahrzeuges sind, die an ihren lotrecht schwingbaren Enden die Achslagergehäuse tragen und auf denen der Wagenkasten über die Gasfedern abgestützt ist. Die Schwingarme jeder Drehgestellängsseite sollen über Hebelgestänge auf eine gemeinsame lotrecht angeordnete Schraubenfeder als Zuschaltfeder einwirken, die sich mit ihrem einen Ende an dem Hebelgestänge und mit ihrem anderen Ende an einem den Drehgestellrahmen bildenden Querträger abstützt, der die Schwingarme trägt und am Wagenkasten aufgehängt ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung soll jede Zuschaltfeder eine auf Druck beanspruchte Schraubenfeder sein. Diese Schraubenfeder soll in Fahrzeuglängsrichtung unter einem den Drehgestellrahmen bildenden Querträger liegen, der die Schwingarme trägt und am Wagenkasten aufgehängt ist, wobei die Schraubenfeder mit je einem ihrer Enden mit einem der beiden Schwingarme der jeweiligen Drehgestellängsseite in Verbindung steht. Jeder Schwingarm einer Drehgestellängsseite soll über einen Federteller an dem dem jeweils anderen Schwingarm der gleichen Drehgestellängsseite zugewandten Ende der Schraubenfeder angreifen. Dabei kann der eine Federteller als die Zuschaltfeder und den anderen Federteller führendes Gehäuse ausgebildet sein.
  • Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal soll das Hebelgestänge in Fahrzeugquerrichtung liegen und lotrecht schwingbar gelagert sein. Die Arme des Hebelgestänges sollen vorzugsweise in ihren Drehpunkten an Böcken des Drehgestellrahmens gelagert sein, und die Enden der Arme jedes Hebelgestänges sollen in einem gemeinsamen Gelenkpunkt am Wagenkasten des Schienenfahrzeuges aufgehängt sein. Der gemeinsame Gelenkpunkt soll sich an dem am Wagenkasten befestigten lotrechten Drehzapfen des Drehgestells befinden. Schließlich soll das Hebelgestänge auf zwei sich in Fahrzeugquerrichtung erstreckende Schraubenfedern einwirken.
  • Nach einem letzten Erfindungsmerkmal soll als Zuschaltfeder eine hydropneumatische Feder dienen, auf die das Hebelgestänge über ein hydraulisches Gestänge einwirkt.
  • Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Ausführungsform der Erfindung bei einem zweiachsigen Drehgestell, F i g. 2 Teile der Anordnung gemäß F i g. 1 in Skelettliniendarstellung zur Erläuterung der Arbeitsweise der Anordnung gemäß F i g. 1, F i g. 3 eine andere Ausführungsform der Erfindung in schematischer Darstellung, F i g. 4 Teile der Anordnung gemäß F i g. 3 in Skelettliniendarstellung zur Erläuterung der Arbeitsweise der Anordnung gemäß F i g. 3, F i g. 5 eine weitere Ausführungsform der Erfindung in schematischer Darstellung, F i g. 6 eine Einzelheit der Anordnung gemäß F i g. 5 in größerer Darstellung und um 90 ' gedreht, F i g. 7 Teile der Anordnung gemäß F i g. 5 in Skelettliniendarstellung zur Erläuterung der Arbeitsweise der Anordnung gemäß F i g. 5, F i g. 8 eine weitere, letzte Ausführungsform der Erfindung in schematischer Darstellung.
  • Der Wagenkasten 1 ist auf einem zweiachsigen Drehgestell 2 abgestützt. Der Wagenkasten 1 stützt sich dabei auf jeder Längsseite über Konsolen 10 auf den oberen Deckflächen zweier balgförmiger Gasfedern 3 ab (F i g. 1). Mit den unteren Deckflächen stützt sich jede Gasfeder 3 auf einem Schwingarm 11 ab. Die biegesteifen Schwingarme 11 sind mit breiter Basis an einem den Drehgestellrahmen bildenden Querträger 12 mittels in Fahrzeugquerrichtung weisender Bolzen 13 drehbar gelagert. Mit ihren lotrecht schwingbaren äußeren Enden erfassen die Schwingarme 11 die Radsätze des Drehgestelles 2 an den Achslagergehäusen 14. Je einem Achslagergehäuse 14 ist somit einer der sich in Fahrzeuglängsrichtung erstreckenden Schwingarme 11 zugeordnet.
  • Der Querträger 12 befindet sich in der lotrechten Quermittelebene des Drehgestelles 2. Er ist an seinen Enden mit Pendeln 15 am Wagenkasten 1 aufgehängt, wobei zwischen dem Wagenkasten 1 und den Pendeln 15 je ein Gummiblock 16 angeordnet ist, um die Übertragung von Körperschallschwingungen von den Pendeln 15 auf den Wagenkasten 1 zu vermeiden. In Verbindung mit den Gasfedern 3 wird auf diese Weise weitestgehend jegliche Körperschallübertragung zwischen Drehgestell t und Wagenkasten 1 verhindert. Beachtet muß dabei werden, daß auch die Führungsorgane des Drehgestelles - eine bekannte Drehzapfen- oder Lenkerführung - keine Schallbrücke bilden.
  • Mit den Schwingarmen 11 sind im Winkel zu diesen stehende Hebelgestänge 17 fest verbunden. Die Hebelgestänge 17 jeder Drehgestellängsseite sind mit den einander zugekehrten Schenkeln an einen gemeinsamen Federteller 18 angelenkt. Auf der Unterseite jedes Federtellers 18 stützt sich eine Schraubenfeder 19 als Zuschaltfeder der Gasfederung mit ihren oberen Enden ab. Mit ihren unteren Enden stützen sich die Schraubenfedern 19 seitlich von den Pendeln 15 auf dem Querträger 12 ab.
  • Auch bei der Anordnung gemäß F i g. 2 beeinfussen die der Gasfederung parallel geschalteten Zuschaltfedern die Federcharakteristik der Federung, indem sie eine Verhärtung der durch die Gasfederung gegebenen Federweichheit ergeben. Die verhärtende Wirkung der Zuschaltfedern kann dabei bei zunehmender Zusammendrückung der Gasfederung abnehmen, indem die in F i g. 2 durch Skelettlinien dargestellte Schwinghebelanordnung bei nicht zusammengedrückter Gasfederung die Stellung 1 und bei zusammengedrückter Gasfederung die Stellung 11 einnimmt und so bemessen sein kann, daß dabei der wirksame Hebelarm der Hebelanordnung stärker abnimmt (von a auf b) als die Federkraft der Schraubenfedern 19 infolge deren Zusammendrückung zunimmt. Wie F i g. 2 zeigt, ist diese wünschenswerte Wirkung mit der Schwinghebelanordnung in einfacher Weise zu erreichen.
  • Die Anordnung gemäß F i g. 3 gleicht in ihrem grundsätzlichen Aufbau der Anordnung gemäß F i g. 1. Auch hier sind Schwingarme 11 drehbar an einem Querträger 12 gelagert und erfassen mit ihren lotrecht schwingbaren Enden die Radsätze eines Drehgestelles 2. Auf den Schwingarmen 11 ist wiederum der Wagenkasten 1 über Gasfedern 3 mit Federbälgen abgestützt. Abweichend von der Anordnung gemäß F i g. 1 weisen hier jedoch die Schwingarme 11 nach unten gerichtete Nasen 20 auf, mit denen die Schwingarme des Schwingarmpaares jeder Drehgestellängsseite eine gemeinsame Schraubenfeder 21 beiderseits begrenzen. An den Nasen 20 der Schwingarme 11 sind hierzu Federteller 22 bzw. 23 mittels Stangen 24 angelenkt. Der Federteller jedes Schwingarmes 11 einer Drehgestellängsseite wirkt auf das Ende der Schraubenfeder 21 ein, das dem jeweils anderen Schwingarm der gleichen Drehgestellängsseite zugewandt ist. Der Federteller 23 ist als Gehäuse ausgebildet, welches die Schraubenfeder 21 und zugleich den anderen Federteller 22 führt.
  • Auch bei der Anordnung gemäß F i g. 3 kann mit einfachen Mitteln eine Beeinflussung der Federcharakteristik der Gasfederung derart, daß die verhärtende Wirkung der Zuschaltfeder bei zunehmender Zusammendrückung der Gasfederung abnimmt, erreicht werden, indem bei entsprechender Bemessung der Schwingarme 11 bei zunehmender Zusammendrückung der wirksame Hebelarm der Gasfederung stärker abnimmt (von c auf d) als die Kraft der Zuschaltfeder zunimmt (von P auf P1) (F i g. 4).
  • Die F i g. 5 stellt ein Schienenfahrzeug mit Drehgestellen als Schnitt etwa in der lotrechten Quermittelebene eines der Drehgestelle dar. Die Anordnung gemäß F i g. 5 unterscheidet sich von den Anordnungen gemäß F i g. 1 und 3 im wesentlichen dadurch, daß ein Hebelgestänge 25 mit Schwingarmen vorgesehen ist, wobei die Schwingarme eine Zuschaltfeder 21 in Form von zwei Schraubenfedern zu den Gasfedern 3 zwischen dem Wagenkasten 1 und dem Drehgestell 2 seitlich begrenzen und dabei nicht der Führung der Radsätze des Drehgestelles 2 dienen. Die in F i g. 5 nicht dargestellten Radsätze sind vielmehr in einem üblichen Drehgestellrahmen 2 a gelagert und geführt. An einem in der lotrechten Quermittelebene des Drehgestelles 2 angeordneten Querträger des Drehgestellrahmens sind an Böcken 27 und mit Pendeln 28 die Hebelgestänge 25 aufgehängt. Diese Aufhängungen wirken als Drehpunkte der Hebelgestänge 25. Mit nach unten weisenden Armen begrenzen die Hebelgestänge 25 seitlich die gemeinsame,-aus zwei Schraubenfedern gebildete Zuschaltfeder 21. Mit einander zugekehrten gabelförmig ausgebildeten Enden sind die Hebelgestänge 25 auf seitlichen Bolzen 29 einer Hülse 30 gelagert (F i g. 6). Die Hülse 30 befindet sich drehbar, jedoch in lotrechter Richtung unverschiebbar auf einem Drehzapfen 31. Zwischen einem Bund 32 des Drehzapfens 31 und der Hülse 30 ist ein Rollendrucklager 33 angeordnet. Der am Wagenkasten 1 befestigte lotrechte Drehzapfen 31 dient der Führung des Drehgestelles 2 in horizontaler Ebene und taucht zu diesem Zweck mit seinem unteren, aus der Hülse 30 herausragenden Ende in den Querträger des Drehgestellrahmens 2 a, der die Lagerböcke 27 trägt.
  • Die Anordnung gemäß F i g: 5 hat die gleichen Vorteile wie die Anordnung gemäß F i g. 3. Es findet keine zunehmend verhärtende Beeinflussung der Charakteristik der Gasfedern 3 durch die Zuschaltfeder 21 statt. Die verhärtende Wirkung der Zuschaltfeder 21 nimmt bei zunehmender Zusammendrückung der Gasfedern 3 ab, weil der wirksame Hebelarm der Hebelgestänge 25 von e auf f stärker abnimmt als die Kraft der Zuschaltfeder 21 von P2 auf P3 zunimmt (F i g. 7). Der Anordnung gemäß F i g. 3 gegenüber hat die Anordnung gemäß F i g. 5 aber noch den Vorteil, daß für die Gasfederung beider Drehgestellängsseiten nur ein Hebelgestängepaar 25 und eine Zuschaltfeder 21 erforderlich ist. Die Anordnung gemäß F i g. 5 ist also einfacher als die Anordnung gemäß F i g. 3. Ferner ist die Anwendung der Anordnung gemäß F i g. 5 nicht auf Drehgestelle mit Schwingarmen zur Führung der Radsätze beschränkt, sondern die Anordnung gemäß F i g. 5 kann auch bei Drehgestellen mit üblichen Drehgestellrahmen angewendet werden, wie es in F i g. 5 dargestellt ist.
  • Bei der Anordnung gemäß F i g. 8 sind die als Züschaltfeder dienenden Schraubenfedern der Anordnung gemäß F i g: 5 durch ein in einem -Behälter 34 eingeschlossenes Gasvolumen ersetzt: Das Gasvolumen wirkt als Zuschaltfeder der balgförmigen Gasfedern 3, über die der Wagenkasten 1 auf dem Rahmen eines Drehgestelles abgestützt ist. 'Die Verbindung zwischen den paarweise angeordneten Hebelgestängen 25, die mit den Pendeln 28 an , den Böcken 27 des Drehgestelles 2 aufgehängt sind; und dem Luftvolumen in dem Behälter 34 erfolgt durch ein hydraulisches Gestänge 35 bis 37Die - Flüssigkeit des hydraulischen Gestänges füllt den Behälter 34 zum Teil, eine Verbindungsleitung 35 zwischen dem Behälter 34 und einem Zylinder 36 sowie den durch einen Kolben 37 abgeschlossenen Zylinderraum des Zylinders 36. Der nicht mit Flüssigkeit gefüllte Raum des Zylinders 36 steht über eine Bohrung 38 mit der Atmosphäre in Verbindung. Der Zylinder 36 ist über eine Stange 39 am lotrechten Schenkel eines der als Winkelhebel ausgebildeten Hebelgestänges 25 angelenkt. Der Kolben 37 ist über eine Kolbenstange 39 a am lotrechten Schenkel des anderen Hebelgestänges 25 angelenkt. Die Kolbenstange 39 a ist durch eine Dichtung 40 in einer Öffnung in der Zylinderwand hindurchgeführt und in einer Führung 41 geführt. Die Führung 41 ist am Zylinder 36 befestigt. Zwisehen der Führung 41 und der Dichtung 40 ist ein Gelenk 42 in der Kolbenstange 39 a angeordnet. In der Verbindungsleitung 35 ist eine Drosseleinrichtung 43 angeordnet.
  • Die Anordnung gemäß F i g. 8 hat die gleiche Wirkung wie die Anordnung gemäß F i g. 5, weil das Gasvolumen in dem Behälter 34 (F i g. 8) ebenso wie die aus Schraubenfedern gebildete Zuschaltfeder 21 (F i g. 5) wirkt. Die Anordnung gemäß F i g. 8 hat der Anordnung gemäß F i g. 5 gegenüber den Vorteil, daß eine größere Freizügigkeit in der Anordnung der von dem im Behälter 34 eingeschlossenen Gasvolumen gebildeten Zuschaltfeder besteht. Außerdem kann vermöge der Drosseleinrichtung 43 eine besondere Dämpferanordnung für die senkrechten Schwingungen eingespart werden.
  • Die zugbelasteten Pendel 28 sowohl in F i g. 5 als auch in F i g. 8 wirken bei Querbewegungen des Wagenkastens 1 gegenüber dem Drehgestell 2 als Querrückstellorgane.
  • Bezüglich der nachfolgenden Patentansprüche wird erklärt, daß die Ansprüche 2 bis 13 als echte Unteransprüche nur in Verbindung mit Anspruch 1 gelten.

Claims (13)

  1. Patentansprüche: 1. Aus einer balgförmigen Gasfeder und einer Zuschaltfeder bestehende Fahrzeugfederung zwischen dem Wagenkasten und dem Laufwerk von Schienenfahrzeugen, gekennzeichnet durch eine in bekannter Weise auf Abstandsänderungen zwischen den gegeneinander abgefederten Fahrzeugteilen (1 und 2) ansprechende Hebelübersetzung (17, 18 bzw. 20, 24 bzw. 25 bis 30), die mit ihrem einen Ende an einem der beiden Fahrzeugteile und mit ihrem anderen Ende an der Zuschaltfeder (19 bzw. 21) angreift und den Einfiuß der die Tragfähigkeit der Gasfeder erhöhenden Zuschaltfeder mit zunehmender Einfederung der Gasfeder (3) trotz zunehmender Kraft der Zuschaltfeder kleiner werden läßt.
  2. 2. Fahrzeugfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zuschaltfeder (19 bzw. 21) zwischen einem Schwingarmpaar (11 bzw. 25) angeordnet ist.
  3. 3. Fahrzeugfederung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingarme (11) jedes Schwingarmpaares die sich in Fahrzeuglängsrichtung erstreckenden Schwingarme einer Längsseite eines Drehgestelles (2) eines Schienenfahrzeuges sind, die an ihren lotrecht schwingbaren Enden die Achslagergehäuse (14) tragen und auf denen der Wagenkasten (1) über die Gasfedern (3) abgestützt ist.
  4. 4. Fahrzeugfederung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingarme (11) jeder Drehgestellängsseite über Hebelgestänge (17) auf eine gemeinsame lotrecht angeordnete Schraubenfeder (19) als Zuschaltfeder einwirken, die sich mit ihren einen Enden an den Hebelgestängen und mit ihren anderen Enden an einem den Drehgestellrahmen bildenden Querträger (12) abstützt, der die Schwingarme trägt und am Wagenkasten (1) aufgehängt ist (F i g. 1).
  5. 5. Fahrzeugfederung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zuschaltfeder eine auf Druck beanspruchte Schraubenfeder (21) ist.
  6. 6. Fahrzeugfederung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schraubenfeder (21) in Fahrzeuglängsrichtung unter einem den Drehgestellrahmen bildenden Querträger (12), der die Schwingarme (11) trägt und am Wagenkasten (1) aufgehängt ist, liegt und mit je einem ihrer Enden mit einem der beiden Schwingarme der jeweiligen Drehgestellängsseite in Verbindung steht.
  7. 7. Fahrzeugfederung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schwingarm (11) einer Drehgestellängsseite über einen Federteller (22 bzw. 23) an dem dem jeweils anderen Schwingarm der gleichen Drehgestellängsseite zugewandten Ende der Schraubenfeder (21) angreift. B.
  8. Fahrzeugfederung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Federteller (23) als die Zuschaltfeder (21) und den anderen Federteller (22) führendes Gehäuse ausgebildet ist (F i g. 3).
  9. 9. Fahrzeugfederung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelgestänge (25) in Fahrzeugquerrichtung liegt und lotrecht schwingbar gelagert ist.
  10. 10. Fahrzeugfederung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme des Hebelgestänges (25) in ihren Drehpunkten an Böcken (27) des Drehgestellrahmens (2) gelagert und die Enden der Arme jedes Hebelgestänges in einem gemeinsamen Gelenkpunkt (29 bis 33) am Wagenkasten (1) des Schienenfahrzeuges aufgehängt sind.
  11. 11. Fahrzeugfederung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich der gemeinsame Gelenkpunkt (29 bis 33) an dem am Wagenkasten (1) befestigten lotrechten Drehzapfen (31) des Drehgestelles (2) befindet.
  12. 12. Fahrzeugfederung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelgestänge (25) auf zwei sich in Fahrzeugquerrichtung erstreckende Schraubenfedern (21) einwirkt (F i g. 5).
  13. 13. Fahrzeugfederung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Zuschaltfeder eine hydropneumatische Feder (34 bis 37) dient, auf die das Hebelgestänge (25) über ein hydraulisches Gestänge (35 bis 37) einwirkt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 700 278, 825 642, 838 897, 881053, 893 895, 920 968, 938 069; deutsche Auslegeschrift M 27070 11/63c (bekanntgemacht am 13. 12. 1956); britische Patentschriften Nr. 232 648, 429 963, 769 824; USA.-Patentschriften Nr. 2 023135, 2192 355, 2 367 817, 2 596 031. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1050 131, 1070 206.
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