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DE1177007B - Steuerung der Ein- und Auslassventile einer doppeltwirkenden Kolbenpumpe in gegenseitiger zwanglaeufiger Abhaengigkeit voneinander - Google Patents

Steuerung der Ein- und Auslassventile einer doppeltwirkenden Kolbenpumpe in gegenseitiger zwanglaeufiger Abhaengigkeit voneinander

Info

Publication number
DE1177007B
DE1177007B DES67817A DES0067817A DE1177007B DE 1177007 B DE1177007 B DE 1177007B DE S67817 A DES67817 A DE S67817A DE S0067817 A DES0067817 A DE S0067817A DE 1177007 B DE1177007 B DE 1177007B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inlet
control
double
mutual
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES67817A
Other languages
English (en)
Inventor
Claude Bounin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deka SA
Original Assignee
Deka SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deka SA filed Critical Deka SA
Publication of DE1177007B publication Critical patent/DE1177007B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/02Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving the valving being fluid-actuated
    • F04B7/0266Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving the valving being fluid-actuated the inlet and discharge means being separate members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B5/00Machines or pumps with differential-surface pistons
    • F04B5/02Machines or pumps with differential-surface pistons with double-acting pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Steuerung der Ein- und Auslaßventile einer doppeltwirkenden Kolbenpumpe in gegenseitiger zwangläufiger Abhängigkeit voneinander Die Erfindung bezieht sich auf die Steuerung der Ein- und Auslaßventil von doppeltwirkenden Kolbenpumpen in gegenseitiger zwangläufiger Abhängigkeit voneinander.
  • Es ist bekannt, die Bewegung der Ein- und Auslaßventile mittels hydraulisch angetriebener Kolben derart zu steuern, daß die Ventile im richtigen Zeitpunkt geöffnet bzw. geschlossen werden. Hierbei stehen die mit den Einlaß- und Auslaßventilen mechanisch verbundenen Steuerkolben über ein Rohrsystem mit der Förderflüssigkeit der Pumpe in direkter hydraulischer Verbindung.
  • Die hydraulische Verbindung der Steuerkolben mit dem Arbeitskolben ist jedoch immer dann besonders nachteilig, wenn die Pumpe Flüssigkeiten zu fördern hat, die körnige Stoffe oder Fremdkörper enthalten.
  • Diese Stoffe können sich in dem relativ empfindlichen Steuersystem festsetzen und dieses blockieren oder sogar beschädigen.
  • Um derartige Fehlerquellen von vornherein auszuschließen, wird mit der Erfindung vorgeschlagen, die Zylinder der auf Einlaß- und Auslaßventile wirkenden Steuerkolben mittels einer geschlossenen Rohrleitung paarweise miteinander zu verbinden.
  • Ein weiterer erheblicher Vorteil eines in sich geschlossenen hydraulischen Steuersystems besteht darin, daß die Steuerflüssigkeit unabhängig von der Förderflüssigkeit entsprechend den jeweiligen Erfordernissen gewählt werden kann. Während die Pumpe beispielsweise mit Schlamm verunreinigte Flüssigkeiten fördert, kann als Druckträger im Steuersystem Öl, Wasser od. dgl. Flüssigkeit verwendet werden, deren Viskosität derart beschaffen ist, daß die Energieübertragung so augenblicklich wie nur möglich eintritt.
  • Infolge des besonders einfachen Aufbaus der erfindungsgemäßen Pumpe ist des weiteren die bei bekannten Pumpen dieser Art erforderliche Hilfspumpe im Steuerkreis überflüssig.
  • Der erfindungsgemäße Vorschlag besteht darin, jeden Ventilkörper mittels einer an diesem fest angebrachten Kolbenstange mit dem Kolben eines hydraulischen Zylinders zu verbinden, welche miteinander durch eine Rohrleitung verbunden sind.
  • Die Flüssigkeit, welche die hydraulische Verbindung des entsprechenden Zylinders und eines Auslaßventils gewährleistet, tritt aus dem Zylinder aus, sobald das Einlaßventil mit Hilfe des entsprechenden Kolbens einen Druck auf die Verbindungsflüssigkeit ausübt. Die Hydraulik-Zylinder der Auslaßventile sind somit jeweils paarweise mittels je einer Rohrleitung mit den Zylindern der Einlaßventile verbunden, welche auf der gleichen Seite des Pumpenzylinders liegen. Durch Druck auf die hydraulische Flüssigkeit im Zylinder des Einlaßventils infolge öffnens beim Förderhub des Pumpenkolbens wird der Kolben im Zylinder des Einlaßventils bewegt und damit dieses zwangläufig geschlossen. Umgekehrt sind die Verhältnisse beim Ansaughub des Pumpenkolbens.
  • Wenn also das Einlaßventil öffnet, schließt das Auslaßventil, welches mit ersterem paarweise angeordnet ist bzw. umgekehrt, und zwar eines das andere zwingend. Es ist klar, daß die Anbringung der Rohrleitungen an den Hydraulik-Zylindern, die die Verbindung herstellen, an einem beliebigen Zylinderende erfolgen kann; jedoch sobald die Wahl eines Endes für den Zylinder eines Ventils getroffen ist, muß für den Zylinder des anderen paarweise angeordneten Ventils die Rohrleitung an dem entgegengesetzten Ende bzw. an einer entsprechenden Stelle dieses Zylinders angebracht werden, damit durch die hydraulische Verbindung das zwangläufige Schließen und öffnen des Ventils gewährleistet ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, welches im einzelnen beschrieben ist. Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung einen Längsschnitt durch eine doppeltwirkende Kolbenpumpe.
  • In dem Zylinder 1 ist der Kolben 2 mit seiner Kolbenstange 11 axial hin- und hergehend gelagert. Die Flüssigkeit wird durch die Einlaßöffnung 4 angesaugt und durch die Rohrleitung 3 derb rechten bzw. linken Zylinderraum zugeleitet, je nach der Bewegung des Kolbens 2. Die Flüssigkeit strömt nach Passieren der Kammer 19 durch die Austrittsöffnung 18 aus. Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, welches auf die Pumpe nach dem Ausführungsbeispiel angewendet wird, ist die hydraulische Verbindungsvorrichtung der Ventile an den Blindflanschen 16, 17 angeordnet. Die Ventilschäfte der Ventilkörper 13 der Einlaßventile 7 und 8 und der Auslaßventile 9 und 10 sind in Führungen 12 gelagert und mit den Kolben 21 und 22 verbunden. Die Ventilsitze 14 sowie die Ränder der Ventilkörper 13 können gegebenenfalls mit Gummi überzogen sein. Die hydraulische Verbindung zwischen den Einlaßventilen 7 bzw. 8 und den Auslaßventilen 9 bzw. 10 bzw. deren Hydraulik-Zylindern 5 und 6 wird durch die Rohrleitungen 20 hergestellt, welche diese miteinander verbinden. Es können aber auch andere als die erwähnten Verbindungen zwischen den vier Pumpenventilen hergestellt werden, d. h. daß demzufolge insgesamt sechs Verbindungsmöglichkeiten bestehen.
  • Wenn in den hydraulischen Verbindungsleitungen der Hydraulik-Zylinder regulierbare Drosseln angeordnet werden, so ermöglichen diese die eventuell auftretenden harten Schläge beim Schließen bzw. öffnen der Ventile zu dämpfen oder zu vermeiden, so daß keine Wasserschläge auf die Ansaug- und Förderleitung übertragen werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Steuerung der Ein- und Auslaßventile einer doppeltwirkenden Kolbenpumpe in gegenseitiger zwangläufiger Abhängigkeit voneinander, welche mittels hydraulisch angetriebener Kolben geöffnet bzw. geschlossen werden. wobei die Ein- und Auslaßventile direkt mit je einem Kolben gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß deren Zylinder (5,6) jeweils paarweise mittels einer geschlossenen Rohrleitung miteinander verbunden sind.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydraulik-Zylinder (5, 6) in an sich bekannter Weise an Blindflanschen (16, 17) der Ventilkammern angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 38 211, 90 208.
DES67817A 1959-03-31 1960-03-30 Steuerung der Ein- und Auslassventile einer doppeltwirkenden Kolbenpumpe in gegenseitiger zwanglaeufiger Abhaengigkeit voneinander Pending DE1177007B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1177007X 1959-03-31

Publications (1)

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DE1177007B true DE1177007B (de) 1964-08-27

Family

ID=9660017

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DES67817A Pending DE1177007B (de) 1959-03-31 1960-03-30 Steuerung der Ein- und Auslassventile einer doppeltwirkenden Kolbenpumpe in gegenseitiger zwanglaeufiger Abhaengigkeit voneinander

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WO2005003559A1 (de) * 2003-07-02 2005-01-13 Gerhard Winiger Kolbenpumpe

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