DE1177040B - Drallgeschosszerlegerzuender - Google Patents
DrallgeschosszerlegerzuenderInfo
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- DE1177040B DE1177040B DEJ24271A DEJ0024271A DE1177040B DE 1177040 B DE1177040 B DE 1177040B DE J24271 A DEJ24271 A DE J24271A DE J0024271 A DEJ0024271 A DE J0024271A DE 1177040 B DE1177040 B DE 1177040B
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C15/00—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
- F42C15/18—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a carrier for an element of the pyrotechnic or explosive train is moved
- F42C15/188—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a carrier for an element of the pyrotechnic or explosive train is moved using a rotatable carrier
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C19/00—Details of fuzes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air Bags (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Internat. Kl.: F 071
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche KI.: 72 i-3/10
1177040
J24271Ic/72i
16. August 1963
27. August 1964
J24271Ic/72i
16. August 1963
27. August 1964
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Sicherheit eines Drallgeschoßzerlegerzünders.
Es ist schon ein solcher Zünder bekannt, welcher eine Uhrwerkszerlegereinrichtung aufweist und eine
Zeitsteuerung für einen Sprengkapselsicherungsschieber, der hinter dem Uhrwerk und hinter der
Zündnadel sitzt. Der Sprengkapselsicherungsschieber, auch Rotor genannt, ist als Pilleträger-Flieh-Schwingschieber
ausgebildet und trägt exzentrisch die Zündpille sowie eine bekannte Blindbohrung, die in Ruhe- ίο
lage des Rotors hinter der Zündnadel liegt. Der Zweck derselben ist, die Zündnadel abzufangen und
mit dem Rotor zu verstauchen, wenn das Geschoß ungewollt auf seine Spitze fallen und die Zündnadel
durchgeschlagen werden sollte. Erfolgt jetzt ungewollt die Freigabe des Laufwerks, dann bleibt bei durchgeschlagener
Zündnadel der Rotor in Sicherungsstellung.
Nun ist es aber schon vorgekommen, daß bei solchem Fall des Geschosses die Zünderkappe mitsamt
dem Laufwerk abgerissen wird und dabei die Zündnadel aus dem gesicherten Rotor wieder nach
vorn ausgezogen wurde. Der Rotor kann dann in seine Scharflage schwingen und den Zündweg offenlegen.
Eine Zündung durch Zufall wäre dann möglich, was höchst unerwünscht ist.
Diesen Nachteil zu beseitigen, ist der Zweck der Erfindung. Durch sie wird der Sicherungszustand des
Rotors auf jeden Fall aufrechterhalten. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Zündnadel
an einer Stelle vor ihrer Spitze, die bei in den Rotor eingestauchter Nadel noch vor der Rotor-Vorderstirn
liegt, eine Sollbruchschwächung als schwächste Stelle der gesamten Zündnadel erhält, an
der sie beim Abbrechen der Zünderkappe und Mit-Ausziehen der Nadel abbricht, so daß die Nadelspitze
im Rotor steckenbleibt und ihn gegen Drehung in die Scharflage weitersichert.
In den Figuren ist die Erfindung unter Beschränkung auf die zu ihrem Verständnis notwendigen Teile
beispielsweise dargestellt, und zwar in
Fig. 1 in einem Längsschnitt durch Zünder und
Rotor nach Ebene C-D in F i g. 2 und in
F i g. 2 in einem Querschnitt in Ebene E-F in Fig. 1.
Hinter der axialen Zündnadel 10 liegt der als bekannter Rotor ausgebildete Pilleträger-Drehschieber
12 als Sprengkapselsicherungsschieber. Exzentrisch in ihm sitzen die Zündpille 15 und eine bekannte
Blindbohrung 12 a. In Sicherungslage ist die Zündpille 15 versetzt hinter der Zündnadel 10 gehalten und die
Blindbohrung 12 a hinter der Zündnadel 10. Der Drallgeschoßzerlegerzünder
Anmelder:
Gebrüder Junghans Aktiengesellschaft,
Schramberg (Württ), Geißhaldenstraße
Als Erfinder benannt:
Paul Kaiser, Schramberg (Württ.)
Rotor 12 ist in bekannter Weise durch den Riegelstift 14 an ihm in Sicherungsstellung gehalten, indem
dieser gegen die uhrwerksgedrehte Steuerwelle 13 anliegt, welche nach Zeitablauf vom Laufwerk freigegeben
wird. Diese Ausbildung des Zünders ist bekannt und gehört nicht zur Erfindung.
Die Zündnadel 10 weist vor ihrer Spitze an einer Stelle, welche bei in die Blindbohrung 12 a des Rotors
12 eingestauchter Nadel noch vor der Vorderstirn des Rotors 12 Hegt, eine Sollbruchstelle als schwächste
Stelle der gesamten Zündnadel auf, z. B. in Gestalt einer Einkerbung 11.
Wenn nun in Sicherungslage des Rotors 12 das Geschoß auf seine Spitze hinfällt und die Zündnadel
10 durchgeschlagen werden sollte, dann wird sie durch Einstauchen in die Blindbohrung 12 a abgefangen.
Staucht sie sich nicht fest, dann kann sie wieder aus der Blindbohrung 12 a austreten, und der
Zünder wird wieder zündbereit.
Erfolgt jedoch das Hinfallen des Geschosses mit solcher Wucht, daß — wie es vorgekommen ist —
die Zünderkappe samt Uhrwerk abgerissen wird, dann wird die eingestauchte Zündnadelspitze mit solcher
Heftigkeit nach vorwärts gerissen, daß sie an der Schwächungsstelle abbricht und im Rotor steckenbleibt.
Da das abgebrochene Stück vorn aus der Rotorstirn herausragt, kann der Rotor sich nicht in
die Scharflage drehen, in welcher der Zündweg geöffnet ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Drallgeschoßzerlegerzünder mit Uhrwerkszerlegereinrichtung und Pilleträger-Drehschieber als Sprengkapselsicherungsschieber (Rotor), der exzentrisch eine Blindbohrang trägt, die in Ruhelage des Rotors hinter der Zündnadel liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündnadel (10) vor ihrer Spitze an einer Stelle, die bei409 658/34Eintauchen in den Rotor noch vor der Rotorstirn liegt, eine Sollbruchschwächungsstelle (11) als schwächste Stelle der gesamten Zündnadel aufweist, so daß die Nadelspitze bei Abbrechen der Zünderkappe und Mitausziehen der Zündnadel im Rotor steckenbleibt und ihn gegen Drehung weitersichert.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 113 653.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen409 658/34 8.64 @ Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ24271A DE1177040B (de) | 1963-08-16 | 1963-08-16 | Drallgeschosszerlegerzuender |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ24271A DE1177040B (de) | 1963-08-16 | 1963-08-16 | Drallgeschosszerlegerzuender |
| FR984975A FR1404899A (fr) | 1964-08-12 | 1964-08-12 | Fusée à double effet pour projectiles rotatifs |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1177040B true DE1177040B (de) | 1964-08-27 |
Family
ID=25982464
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ24271A Pending DE1177040B (de) | 1963-08-16 | 1963-08-16 | Drallgeschosszerlegerzuender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1177040B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1113653B (de) | 1958-01-23 | 1961-09-07 | Junghans Geb Ag | Aufschlagzuender mit Kopfnadelbolzen |
-
1963
- 1963-08-16 DE DEJ24271A patent/DE1177040B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1113653B (de) | 1958-01-23 | 1961-09-07 | Junghans Geb Ag | Aufschlagzuender mit Kopfnadelbolzen |
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