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DE1176901B - Verzoegernde Torschaltung fuer binaere Informationen - Google Patents

Verzoegernde Torschaltung fuer binaere Informationen

Info

Publication number
DE1176901B
DE1176901B DET20285A DET0020285A DE1176901B DE 1176901 B DE1176901 B DE 1176901B DE T20285 A DET20285 A DE T20285A DE T0020285 A DET0020285 A DE T0020285A DE 1176901 B DE1176901 B DE 1176901B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitor
input
transistor
diode
clock pulse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET20285A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET20285A priority Critical patent/DE1176901B/de
Publication of DE1176901B publication Critical patent/DE1176901B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/28Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback
    • H03K3/281Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
    • H03K3/286Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator bistable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Pulse Circuits (AREA)

Description

  • Verzögernde Torschaltung für binäre Informationen In der Hauptpatentanmeldung ist eine verzögernde Torschaltung für binäre Informationen beschrieben, bei der zwischen dem Informationseingang und dem Ausgang die Serienschaltung eines Verzögerungskondensators und eines ersten Richtleiters liegt. Dem Eingang wird über einen zweiten Richtleiter ein Taktimpuls zugeführt, und am Verbindungspunkt des Verzögerungskondensators mit dem ersten Richtleiter liegt über einen dritten Richtleiter ein solches Potential, daß in Abhängigkeit von der Eingangsinformation der Verzögerungskondensator bei Auftreten des Taktimpulses von diesem Potential her aufgeladen und beim Abklingen des Taktimpulses über den ersten Richtleiter in den Ausgang entladen wird. Der Ausgangsstromkreis kann beispielsweise eine bistabile Stufe mit Transistoren sein, die als Speicherelement wirkt, und deren beide Transistoren jeweils vom Ausgang einer verzögernden Torschaltung über die Basis angesteuert werden.
  • In einer Modifikation dieser Schaltungsanordnung mit einem nachgeschalteten Transistorschalter, z. B. einer bistabilen Stufe, liegt der dritte Richtleiter nicht an einem festen Potential, sondern am Kollektor eines vom Ausgang angesteuerten Transistors. Entsprechend dem Kollektorpotential des Transistors im leitenden und gesperrten Zustand erfolgt die Ansteuerung des Transistorschalters in Abhängigkeit von seinem Informationsinhalt. Der Transistorschalter wird umgesteuert, wenn sich der angesteuerte Transistor gerade im leitenden Zustand befindet, sein Kollektorpoteutial also relativ positiv. ist: Für den Fall, daß in der zuletzt beschriebenen Schaltungsanordnung- Richtleiter mit größeren Toleranzbereichen verwendet werden sollen, kann unter Umständen die Streuung der Sperrspannungswerte einzelner Richtleiterexemplare dazu führen, daß das Potential des Verbindungspunktes der Serienschaltung - in der Verzögerungseinrichtung, bei relativ negativem Kollektorpotential (Transistor :gesperrt), keinen definierten Wert annimmt. Dieser Tatsache entsprechend erfolgt auch eine Aufladung des Kondensators durch den Taktimpuls bei . anliegender Eingangsspannung, wenn der angesteuerte. Transistor des nachgeschalteten Schalterelementes gesperrt ist. Die Kondensatoraufladung bei gesperrtem -.Transistor belastet den Takt und den Eingang der Verzögerungseinrichtung in unzweckmäßiger Weise.
  • Die Erfindung verbessert die beschriebene Schaltung dadurch, daß ein vierter Richtleiter, .in soleher._@ Polarität parallel zum Verzögerungskondensator geschaltet ist, daß er vom Eingang zum Ausgang gesehen mit dem ersten Richtleiter gleichsinnig in Reihe liegt. Dadurch wird eine Belastung des Eingangs der Verzögerungseinrichtung durch Ladeströme des Kondensators bei Anliegen des Taktimpulses und einer Eingangsspannung bei gesperrtem Transistor _ des nachgeschalteten Schalterelementes vermieden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend diskutiert und an Hand der Figuren erläutert. F i g..1 stellt eine gemäß der Erfmdurig modifizierte Schaltungsanordnung dar, die F i g: 2 die Anwendung der . modifizierten Schaltungsanordnung .gemäß der Erfindung beim. Betrieb einer bistabilen Stufe als Wechsel-Flip-Flop.
  • In F i g. 1 wird dem Eingang 1 der Verzögerungseinrichtung ,. die Eingangsspannung E über eire Diodennetzwerk 9, wie es. z. B:. in der Hauptpatentanmeldung., dargestellt ist,. in Form der beiden Spannungen -7V bzw. -0,2V, entsprechend den binären Aussagen »Eins« `', bzw. »Null« zugeführt. Die Verzögerungseinrichtung enthält die Serienschaltung eines Kondensators" 3 _ mit einer Diode 4. Ihr Verbindungspunkt 7 ist über eine Diode '8 mit dem Kollektor eines Transistorschalters 11, der z. B. Teil einer , bistabilen - Stufe 14 (F i g: 2) ist, verbunden. Über eine Diode 6 wird dem Eingang 1 der rechteckige, Taktimpuls von der Klemme 5 her zugeführt, dessen Spannung zwischen den@.@Werten -0,5 V und =6,75 V springt. Eine Diode 1G begrenzt vorteilhaft die Basisspannung und damit auch das Potential am unkx..7,..@@@positiver Richtung.
  • Zunächst sei angenommen, daß die in F i g. 1 parallel zum Kondensator 3 eingezeichnete Diode 10 gemäß der Erfindung noch nicht vorhanden ist. Um die Wirkungsweise dieser Schaltung zu erklären, möge der Transistor 11 zunächst Strom führen. Sein Kollektorpotential beträgt etwa - 0,3 V. Annähernd das gleiche Potential besitzt dann der Punkt 7, von dessen Potential aus die Ladung des Kondensators erfolgt. Liegt am Eingang E des Diodennetzwerkes 9 die Information »Null« (-0,2 V), so erreicht kein Impuls den Ausgang 2 der Verzögerungseinrichtung, weil am Eingang 1 ebenfalls -0,2 V auftreten und die Diode 6 für beide Taktimpulspotentiale gesperrt bleibt. Liegt am Eingang E die Information »Eins« (- 7 V), so wird der Kondensator 3 von der Eingangsspannung während des Taktintervalles aufgeladen, da die Spannung der Information »Eins« (-7 V) nur während des eingeschalteten Taktes am Eingang 1 der Verzögerungseinrichtung auftreten kann. Durch die positive Taktimpulsrückfianke wird der Kondensator über Klemme 2 und die Diode 4 in die Basis des Transistors 11 entladen. Dadurch wird der Transistor gesperrt.
  • Ist der Transistor 11 zunächst gesperrt, so beträgt sein Kollektorpotential etwa -7 V. Die Ansteuerung des Transistors 11 infolge Ladung und Entladung des Kondensators würde in dem Falle unterbleiben, indem sich das Potential des Punktes 7 bei annähernd 0 V einstellt, weil dann die Diode 8 gesperrt bleibt und dadurch eine Aufladung des Kondensators verhindert. Hierfür ist jedoch Voraussetzung, daß die Diode 8 einen hohen Sperrwiderstand gegenüber der Diode 4 besitzt. Wenn hingegen die Diode 8 einen relativ kleinen Sperrwiderstand aufweist und demzufolge wie ein hochohmiger Widerstand wirkt, überträgt sie das negative Kollektorpotential -7V des gesperrten Transistors an den Punkt 7 der Serienschaltung 3, 4. In diesem Falle kann der Kondensator durch den Taktimpuls, wenn die Eingangsinformation »Eins« (-7V) anliegt, aufgeladen werden. Der Impuls gelangt zwar nicht zur Basis des Transistors 11, jedoch bedeutet die Auf- und Entladung des Kondensators eine unnötige Belastung des Eingangsstromkreises 9 und des Taktimpulsgenerators. Um dieses zu verhindern, ist gemäß der Erfindung eine Diode 10 parallel zum Kondensator 3 mit ihrer Kathode am Punkt 7 angeschlossen. Diese Diode gibt dem Punkt 7 ein definiertes Potential von im vorliegenden Falle etwa -0,2V, wenn die Eingangsinformation »Null« (-0,2V) über das Diodennetzwerk an Punkt 1 übertragen werden soll bzw. die Eingangsinformation »Eins« (-7V) übertragen werden soll und der Takt noch nicht eingeschaltet ist. Wird im letzteren Falle der Takt eingeschaltet, so erfolgt eine Aufladung des Kondensators durch den Taktimpuls nur, wenn der Transistor 11 gerade leitend ist, und zwar unabhängig von der Güte des Sperrwiderstandes der Diode B. Bei gesperrtem Transistor und niederohmigem Sperrwiderstand der Diode 8 erfolgt keine Aufladung des Kondensators mehr, weil der Punkt 7 vor dem Einsetzen des Taktimpulses durch Diode 10 auf dem Potential von etwa -0;2V gehalten wurde und für den Fall, daß man das Kollektorpotential des gesperrten Transistors nicht kleiner als die negative Taktimpulsamplitude wählt, über die Diode 8 während des negativen Taktimpulsintervalles kein Kondensatorladestrom fließen kann.
  • Die F i g. 2 stellt ein Beispiel für die Anwendung der Erfindung beim Betrieb einer bistabilen Stufe 14 als Wechsel-Flip-Flop dar (z. B. in Zählketten). Gleiche Ziffern in den F i g. 1 und 2 beziehen sich auf gleiche Elemente. Die beiden dargestellten Verzögerungseinrichtungen, die zusammen mit der bistabilen Stufe 14 den Betrieb derselben als Wechsel-Flip-Flop infolge Doppelansteuerung ermöglichen sollen, werden zu diesem Zweck über die disjunktiven Dioden 13 mit einem bekannten Diodennetzwerk 9 verbunden und durch den gleichen Taktgenerator betrieben.
  • Beide Transistoren 11 der bistabilen Stufe 14 werden über je eine Verzögerungseinrichtung vom Taktgenerator über die Klemmen 5 und vom Diodennetzwerk 9 gleichzeitig angesteuert. Ohne die Dioden 10 würde aus den oben angeführten Gründen das Diodennetzwerk und der Taktgenerator nicht nur durch Ladeströme des Kondensators, der zur Verzögerungseinrichtung des jeweilig geöffneten und somit umzuschaltenden Transistors gehört, sondern auch durch den Ladestrom des dem anderen, bereits gesperrten Transistor zugeordneten Kondensators zusätzlich belastet, so daß die Gesamtbelastung des Diodennetzwerks 9 doppelt so hoch als notwendig wird.
  • Die statischen Verhältnisse, die sonst beim Betrieb einer bistabilen Stufe mit Wechselsteuerung kritisch sind, werden in dieser Schaltung dadurch eindeutig, daß wirklich nur jeweils ein Eingang angesteuert wird.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, insbesondere was die Angaben der Spannungswerte und die Polaritäten der Ströme und Dioden betrifft.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verzögernde Torschaltung für binäre Informationen, bei der zwischen dem Informationseingang und dem Ausgang die Serienschaltung eines Verzögerungskondensators und eines ersten Richtleiters gelegen ist, bei der ein Taktimpuls dem Informationseingang über einen zweiten Richtleiter zugeführt wird und bei der an den Verbindungspunkt des Verzögerungskondensators mit dem ersten Richtleiter über einen dritten Richtleiter ein solches Potential gelegt ist, daß der Verzögerungskondensator in Abhängigkeit von der Eingangsinformation bei Auftreten des Taktimpulses von diesem Potential her aufgeladen und beim Abklingen des Taktimpulses über den ersten Richtleiter in den Ausgang entladen wird, nach Patentanmeldung T 18954 IX c / 42 m (deutsche Auslegeschrift 1167071), dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß ein vierter Richtleiter (10) in solcher Polarität parallel zum Verzögerungskondensator (3) geschaltet ist, daß er vom Eingang (1) zum Ausgang (2) gesehen mit dem ersten Richtleiter (4) gleichsinnig in Reihe liegt.
DET20285A 1961-06-12 1961-06-12 Verzoegernde Torschaltung fuer binaere Informationen Pending DE1176901B (de)

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