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DE1176521B - Gelenk-Schuhleisten aus Kunststoff - Google Patents

Gelenk-Schuhleisten aus Kunststoff

Info

Publication number
DE1176521B
DE1176521B DEF34603A DEF0034603A DE1176521B DE 1176521 B DE1176521 B DE 1176521B DE F34603 A DEF34603 A DE F34603A DE F0034603 A DEF0034603 A DE F0034603A DE 1176521 B DE1176521 B DE 1176521B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
last
shoe
plastic
strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF34603A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FAGUS WERK KARL BENSCHEIDT
Original Assignee
FAGUS WERK KARL BENSCHEIDT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FAGUS WERK KARL BENSCHEIDT filed Critical FAGUS WERK KARL BENSCHEIDT
Priority to DEF34603A priority Critical patent/DE1176521B/de
Publication of DE1176521B publication Critical patent/DE1176521B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/02Lasts for making or repairing shoes
    • A43D3/023Hinge constructions for articulated lasts

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: A43d
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 71c-3/02
F 34603 VII a/71 c
3. August 1961
20. August 1964
Die Erfindung bezieht sich auf Gelenk-Schuhleisten mit einem vorderen und einem hinteren Leistenteil aus Kunststoff, bei denen der eine Leistenteil mit etwa halbrunden Vorsprüngen in entsprechenden Aussparungen des anderen Teiles drehbar gelagert ist und beide Leistenteile durch einen bügeiförmigen Spannteil zusammengehalten sind, der innerhalb der Leistenteile gehaltert ist.
Schuhleisten werden in neuerer Zeit vielfach aus thermoplastischem oder duroplastischem Kunststoff hergestellt, weil gegenüber dem früher für die Schuhleisten hauptsächlich verwendeten Werkstoff Holz Kunststoff erhebliche Vorteile hinsichtlich der größeren mechanischen Festigkeit und der damit gegebenen größeren Dauerhaftigkeit sowie hinsichtlich der besseren Formbeständigkeit bietet, von der die Herstellung maßgenauen Schuhwerkes in hohem Maße abhängt.
Bei Gelenk-Schuhleisten aus Kunststoff werden der aus thermoplastischem oder duroplastischem Kunststoff gefertigte Leistenvorderteil und der aus dem gleichen Werkstoff oder aus Holz gefertigte Leistenhinterteil bislang in der bei Gelenkleisten aus Holz bekannten Weise miteinander klappbar verbunden. Die Gelenkstelle besteht bei der bekannten Verbindungsart aus einem quer durch die Leistenkörper gehenden Bolzen oder einer an dem einen Leistenkörper gebildeten, etwa nach einem Halbkreis gerundeten Wulstkante, die in eine muldenartige Aussparung des anderen Leistenteiles eingreift. Der Spannteil, der die beiden Schuhleistenteile verbindet, sie in der Strecklage festhält und sie bei der Klappbewegung führt, ist in ausgefräste Schlitze an den einander gegenüberliegenden Seiten der beiden Kunststoff-Schuhleistenteile eingebaut und an Bolzen festgelegt, die in Bohrungen der Leistenteile eingesetzt sind. Bei dieser Verbindungsart ist die Drehachse in verhältnismäßig großem Abstand von der Sohlenfläche des Leistens anzuordnen, weil die schlitzförmigen Ausfräsungen in den beiden Leistenkörpern zur Aufnahme der Verbindungsglieder in bestimmter Entfernung von der Sohlenfläche der Leistenteile enden müssen. Der sich daraus ergebende große Abstand der Drehachse von der Sohlenfläche ist insofern ungünstig, als der Leisten im eingeknickten Zustand eine gegenüber der Länge des in die Strecklage gebrachten Leistens nur geringe oder gar keine Verkürzung ergibt.
Je tiefer man die Drehachse legen kann, desto größer ist die Verkürzung des eingeknickten Leistens und desto leichter läßt sich das- Ausleisten bewerkstel- !igen. Rasches und leichtes Ausleisten ist aber ein für die Anwendbarkeit beim maschinellen Schuhherstel-Gelenk-Schuhleisten aus Kunststoff
Anmelder:
Fagus-Werk Karl Benscheidt, Alfeld/Leine
len wesentliches Erfordernis, dem bei den bislang bekannten Klappleisten nicht in einer allen Bedürfnissen voll befriedigenden Weise Rechnung getragen ist.
An den Gelenkstellen der bislang üblichen gelenkigen Schuhleisten aus Kunststoff treten große Kräfte auf, die zu einer starken Abnutzung der Gelenke führen, so daß die mit dem Herstellen der Schuhleistenteile aus Kunststoff an sich gegebene Dauerhaftigkeit des Schuhleistens im allgemeinen nicht voll ausgenutzt werden kann.
Ferner ist bekannt, Schuhleisten aus Metall-Hohlkörpern herzustellen. Ein bekannter Schuhleisten dieser Art besteht aus einem an der Sohlenfläche offenen Metallmantel und aus einem am unteren Leistenteil durch Schrauben festgelegten Keilstück, das ebenfalls aus einem Metallmantel gefertigt ist. Die gemeinsam den starren Schuhleisten bildenden, aus Blech gefertigten Metallmantel sind mit Löchern versehen und mit einer form- und nagelbaren Masse ausgefüllt. Diese metallischen Schuhleisten erlauben beim Ausleisten kein Verkürzen.
Bei einem anderen bekannten metallischen Schuhleisten sind zwei im Gießverfahren erzeugte Hohlkörper mit Schrägflächen gegeneinandergesetzt und aneinander verschiebbar geführt. Am Schuhleistenhinterteil ist ein hakenförmiges Glied schwenkbar gelagert, dessen zu -einem JZahnsegment ausgebildetes Lagerende mit einer Zahnstange des Leistenvorderteiles im Zahneingriff steht. Durch Nach-vorn-Schwenken des Hakengliedes wird der Leistenhinterteil gegenüber dem Leistenvorderteil in Schrägrichtung aufwärts verschoben und somit die Länge verkürzt, die der Schuhleisten in der Gebrauchsstellung der beiden Leistenteile hat, in der das Hakenglied nach hinten geschwenkt und an einem unter Einfluß einer Feder stehenden Sperrhebel verriegelt ist. Das die beiden Leistenteile gegeneinander verschiebende schwenkbare Hakenglied und der ihm zugeordnete Verriegelungshebel sind außerhalb der fast ganz ringsum geschlossenen Hohlräume der beiden Metallhohlkörper angeordnet. Das Herstellen der metallischen Hohlkörper bereitet erhebliche gießtechnische Schwierigkeiten. Das Anbringen des schwenkbaren Hakengliedes und seines federbeeinflußten Verriege-
409 657/71
3 4
lungshebels am Leistenhinterteil, der Einbau der streckten Zustande des Gelenk-Schuhleistens einan-Zahnstange am Leistenvorderteil und die Fertigung der berührenden Querkanten der Böden in gemeinder Teile zum gegenseitigen Führen beider Leisten- samen Ebenen liegen.
teile stellt einen so großen Aufwand dar, daß der Die gelenkige Verbindung der beiden Schuhleisten-
Fertigungspreis der bekannten metallischen Schuh- 5 teile kann in besonders einfacher Weise hergestellt leisten mit in Schrägrichtung gegeneinander ver- und im Bedarfsfalle wieder gelöst werden, wenn geschiebbaren Hohlkörpern unwirtschaftlich hoch ist. maß einem weiteren Vorschlag der Erfindung an den Mit der Erfindung wird demgegenüber bezweckt, Enden der beiden Schenkel des bügeiförmigen Spann-Gelenk-Schuhleisten aus Kunststoff so auszubilden, teiles in querliegender Anordnung zu diesem Druckdaß im eingeknickten Zustand der beiden Leisten- io teile angebracht und an den hinteren Querkanten der teile die Schuhleistenlänge stark verkürzt und die Bodenerhebungen der hohlen Leistenteile als Lager-Herstellung des Leistens weitgehend vereinfacht und stellen für die Druckteile muldenförmige Aussparunverbilligt wird. Dies wird nach der Erfindung gen gebildet sind. Durch die beispielsweise als Hüldadurch erreicht, daß bei den als Kunststoff- sen ausgebildeten Druckteile wird die spezifische Hohlkörper mit zur Trennfläche hin offenen großen 15 Flächenpressung an denjenigen Stellen der beiden Hohlräumen ausgeführten Leistenteilen der eine Kunststoff-Leistenteile, gegen welche die Schenkel Leistenteil in der Nähe des den Hohlraum unten des U-förmigen Spannteiles drücken, wesentlich verabschließenden Bodens seitliche Lagerlappen in einer ringert.
etwa der Wandstärke der den Hohlraum seitlich In der Zeichnung ist die Erfindung in Ausfüh-
begrenzenden Wandungen entsprechenden Dicke 20 rungsbeispielen dargestellt. Es zeigt aufweist, zwischen denen der vorspringende Boden F i g. 1 einen senkrechten Längsmittelschnitt durch
des anderen Leistenteils geführt ist, und der bügel- den Gelenk-Schuhleisten in der Strecklage der beiden förmige Spannteil mit gerundeten Enden in Aus- Schuhleistenteile,
nehmungen an Bodenerhöhungen jedes der beiden F i g. 2 einen senkrechten Teillängsschnitt durch
Leistenteile drehbeweglich so eingerastet ist, daß die 25 den Gelenk-Schuhleisten mit in die Biegelage gevon ihm ausgeübten Druckkräfte gegen die Drehachse brachten beiden Schuhleistenteilen im Augenblick des des Leistens gerichtet sind. Anbringens des Spannbügels,
Bei einem in dieser Weise ausgebildeten Gelenk- F i g. 3 einen waagerechten Teilquerschnitt nach
Schuhleisten kann, weil zum Festlegen des Feder- der Linie IH-III der F i g. 1, bügeis keine Bolzen benötigt werden, die Drehachse 30 Fig. 4 die innere Stirnansicht des Schuhleistenwesentlich tiefer als bisher angeordnet werden. Dar- Vorderteiles und
aus ergibt sich der Vorteil der erwünschten großen Fig. 5 die innere Stirnansicht des Schuhleisten-
Verkürzung des eingeknickten Leistens. Ein weiterer hinterteiles.
Vorteil besteht darin, daß die gegenseitige Seiten- Ein Schuhleistenvorderteil 1 und ein Schuhleistenführung der Leistenteile nicht in der bisher üblichen 35 !unterteil 2 sind im Spritzgußverfahren aus thermo-Weise durch den Verbindungsteil, sondern durch die plastischem oder duroplastischem Kunststoff als seitlichen Lagerlappen des einen Leistenteiles be- Hohlkörper mit Hohlräumen 3 bzw. 4 hergestellt, die wirkt wird, in die der andere Leistenteil mit einem an den beiden bei den zusammengesetzten Schuhvorspringenden Boden eingreift. Auf diese Weise sind leistenteilen einander zugekehrten Stirnflächen offen große seitliche Gleitflächen geschaffen, an denen 40 sind. Die beiden Seitenwände des Schuhleistenhinter-Kunststoff gegen Kunststoff liegt und nicht, wie bis- teiles 2 weisen zwei über den Leistenkörper vorher, Stahl gegen Kunststoff bzw. Holz. stehende, kreisabschnittförmige, etwas mehr als einen Die beiden Schuhleistenteile können zu einem Ge- Halbkreis umschließende Lageraugen S auf, welche lenkleisten in außerordentlich einfacher Weise ohne die gleiche Wandstärke haben wie die Seitenwände zeitraubende Zusammensetzarbeit rasch verbunden 45 des Schuhleistenhinterteiles 2. An den Seitenwandunwerden. Mit dem Fortfall von scharnierartigen Ge- gen des Schuhleistenvorderteiles 1 sind zur Aufnahme lenken ist die bislang in bezug auf die Dauerhaftig- der Lageraugen 5 entsprechende kreisabschnittförkeit eines Gelenk-Schuhleistens aus Kunststoff mige, jedoch von einer etwas kürzeren Kreisbogenschwache Stelle beseitigt, und die Fertigung der linie begrenzte Ausnehmungen 6 gebildet. Kunststoff-Leistenteile ist auch insofern vereinfacht, 5° Ein den Hohlraum 3 des Leistenvorderteiles 1 abals in zur Aufnahme der Gelenkbolzen dienende Boh- schließender Boden 7 und ein den Hohlraum 4 des rangen der beiden Leistenteile keine Metallhülsen Leistenhinterteiles 2 abschließender Boden 8 sind vor eingespritzt oder nachträglich eingesetzt zu werden den beiden Stirnflächen der Böden je mit einer Erbrauchen, hebung 9 bzw. 10 gefertigt, die mit den Stirnflächen Während bei den bisher bekannten gelenkigen 55 der Böden 7 bzw. 8 abschließen und über die ganze Klappleisten die Verbindungsteile in Aussparungen Breite der Hohlräume 3 bzw. 4 reichen. An den liegen, die in den Leistenvorderteil und in den Lei- Rückseiten der zum Innern der Hohlräume 3 bzw. 4 stenhinterteil nachträglich eingefräst sind, werden die hin leicht ansteigenden Erhebungen 9 und 10 befin-Leistenteile des erfundenen Leistens von vornher- den sich muldenförmige Aussparungen 11 bzw. 12, ein als Kunststoff-Hohlkörper mit großen, breiten, 60 die sich über die ganze Breite der Erhebungen 9 und zur Trennfläche hin offenen Hohlräumen hergestellt. 10 erstrecken. Die muldenförmigen Ausnehmungen Die schmalen seitlichen Lagerlappen können im bilden die Angriffsstellen für je einen Schenkel 14 gestreckten Zustande des Leistens von durch den eines U-förmigen Spannbügels 13. Auf das abgerun-Spannteil ausgeübten Druckkräften weitgehend da- dete Ende jedes Schenkels 14 des Spannbügels 13 ist durch entlastet werden, daß die Bodenerhebungen 65 eine ein mittleres Eingriffsloch 16 aufweisende Hülse den Raum zwischen den Lagerungsteilen der beiden 15, vorzugsweise eine Metallhülse, so aufgeschoben, Leistenkörper in der Breite voll ausfüllen und ihre daß die Hülsen 15 quer zum Spannbügel 13 liegen, äußeren hochlaufenden Querflächen mit den im ge- Die Hülsen 15 sind etwas kürzer bemessen als die
für ihre Lagerung bestimmten muldenförmigen Aussparungen 11 und 12.
Das Anbringen des Spannbügels 13,14 erfolgt in der Weise, daß der Spannbügel mit der Lagerhülse 15 seines einen Schenkels in die eine Lagerstelle, beispielsweise, wie in F i g. 2 gezeichnet, in die Lagerstelle 11 des Leistenvorderteiles eingesetzt und der Leistenhinterteil 2 mit seinen Lageraugen 5 in die kreisabschnittförmigen Ausnehmungen 6 des Leistenvorderteiles 1 lose eingefügt wird. Wenn nun die beiden Leistenteile 1 und 2 in der bis auf einen schmalen Spalt gegeneinander gedrehten Lage gemäß F i g. 2 festgehalten und auf den Steg 13 des Spannbügels 13,14, beispielsweise mit einem hydraulischen Werkzeug, von außen her ein kräftiger Druck ausgeübt wird, biegt sich der Spannbügel 13 leicht durch und gleitet mit der Hülse 15 des anderen Schenkels 14 in die Lagerstelle 12 des Leistenhinterteiles hinein. Die beiden Leistenteile 1 und 2 sind dann durch den Spannbügel 13,14 aneinander festgehalten, können aber gegeneinander so weit verschwenkt werden, bis die Stirnflächen der Böden beider Leistenteile sich berühren (s. Fig. 1). In dieser Strecklage der beiden Leistenteile sind die Mittelachsen der beiden Hülsen 15 über die durch die Mittelpunkte der Lageraugen 5 gehende Drehachse der beiden Leistenteile hinaus nach unten bewegt, so daß der unter Spannung stehende U-förmige Bügel 13, 14 die beiden Leistenteile in der gestreckten Lage sicher festhält. Die zwischen den Lageraugen 5 des Leistenhinterteiles 2 liegende Bodenerhebung 9 des Leistenvorderteiles 1 schließt bei der Schwenkbewegung ein seitliches Verschieben der beiden Leistenteile 1 und 2 gegeneinander aus.
Zum Erhöhen der Schlag- und Biegefestigkeit der beiden Kunststoff-Leistenteile 1 und 2 können an den besonders stark beanspruchten Stellen, wie in F i g. 1 an der Spitze des Leistenvorderteiles 1 dargestellt, gebogene Stahlbleche 17 eingespritzt werden. In ähnlicher Weise kann auch die Ferse des Leistenhinterteiles 2 und können die Lageraugen 5 des Leistenhinterteiles 2 durch gebogene bzw. ebene Stahlbleche verstärkt werden.
dem der eine Leistenteil mit etwa halbrunden Vorsprüngen in entsprechenden Aussparungen des anderen Leistensteiles drehbar gelagert ist und beide Leistenteile durch einen bügeiförmigen Spannteil zusammengehalten sind, der innerhalb der Leistenkörper gehaltert ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei den als Kunststoff-Hohlkörper mit zur Trennfläche hin offenen großen Hohlräumen (3 und 4) ausgeführten Leistenteilen (1 und 2) der eine Leistenteil (2) in der Nähe des den Hohlraum (4) unten abschließenden Bodens (8) seitliche Lagerlappen (5) in einer etwa der Wandstärke der den Hohlraum seitlich begrenzenden Wandungen entsprechenden Dicke aufweist, zwischen denen der vorspringend ausgeführte Boden (7) des anderen Leistenteiles (1) geführt ist, und der bügeiförmige Spannteil (13, 14) mit gerundeten Enden in Ausnehmungen (11 und 12) an Bodenerhebungen (9 und 10) jedes der beiden Leistenteile (1 und 2) drehbeweglich derart eingerastet ist, daß die von ihm ausgeübten Druckkräfte gegen die Drehachse des Leistens (1, 2) gerichtet sind.
2. Gelenk-Schuhleisten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenerhebungen (9 und 10) den Raum zwischen den Lagerungsteilen (6 und 5) der beiden Leistenkörper (1 und 2) in der Breite voll ausfüllen und ihre äußeren, hochlaufenden Querflächen mit den im gestreckten Zustande des Gelenkleistens einander berührenden Querkanten der Böden (7 und 8) in gemeinsamen Ebenen liegen.
3. Gelenk-Schuhleisten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden von zwei Schenkeln (14) des bügeiförmigen Spannteiles (13) in querliegender Anordnung zu diesem Druckteile (15) angebracht und an den hinteren Querkanten der Bodenerhebungen (8 und 9) der hohlen Leistenteile (1 und 2) die Aussparungen (11 und 12) als Lagerstellen für die Druckteile (15) muldenförmig ausgebildet sind.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Gelenk-Schuhleisten mit einem vorderen und einem hinteren Leistenteil aus Kunststoff, bei In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 585 235, 600 895,
624 598, 626 165, 805 369;
USA.-Patentschriften Nr. 2 850 752, 2 874 394,
977 611.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 657/71 8.64 © Bundesdruclcerei Berlin
DEF34603A 1961-08-03 1961-08-03 Gelenk-Schuhleisten aus Kunststoff Pending DE1176521B (de)

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