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DE1176551B - Vorrichtung zum Verpacken von abgeteilten Mengen stueckiger Gueter - Google Patents

Vorrichtung zum Verpacken von abgeteilten Mengen stueckiger Gueter

Info

Publication number
DE1176551B
DE1176551B DEW29874A DEW0029874A DE1176551B DE 1176551 B DE1176551 B DE 1176551B DE W29874 A DEW29874 A DE W29874A DE W0029874 A DEW0029874 A DE W0029874A DE 1176551 B DE1176551 B DE 1176551B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transport
packaging
roller
goods
discharge belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW29874A
Other languages
English (en)
Inventor
August Wickersheim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AUGUST WICKERSHEIM FA
Original Assignee
AUGUST WICKERSHEIM FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AUGUST WICKERSHEIM FA filed Critical AUGUST WICKERSHEIM FA
Priority to DEW29874A priority Critical patent/DE1176551B/de
Priority to CH509662A priority patent/CH409762A/de
Publication of DE1176551B publication Critical patent/DE1176551B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/02Packaging agricultural or horticultural products
    • B65B25/04Packaging fruit or vegetables
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B35/00Supplying, feeding, arranging or orientating articles to be packaged
    • B65B35/30Arranging and feeding articles in groups
    • B65B35/54Feeding articles along multiple paths to a single packaging position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verpacken von abgeteilten Mengen stückiger Güter Für das Einzählen bzw. Einwiegen von stückigen Gütern, insbesondere von Feld- und Gartenfrüchten, ist es bekannt, die aus einer Aufgabewanne geförderten Früchte Kontrollvorrichtungen zuzuführen, die gemäß den einzuhaltenden Verpackungsvorschriften eingestellt sind. Werden hierbei Förderbänder verwendet, die das Verpackungsgut einzelnen Zählschleusen zuführen, so kann nur eine sehr geringe Arbeitsgeschwindigkeit erreicht werden. Wird das Verpakkungsgut in größeren Mengen zugeführt, so ergeben sich an der Überleitstelle in die Verpackung leicht Stauungen. Mit diesen Vorrichtungen ist außerdem nur die Verarbeitung von Verpackungsgut gleicher Abmessungen möglich.
  • Auch bei vollautomatischen Zähl- und Verpakkungsvorrichtungen, beispielsweise für Kleingebäck, ist lediglich die Verarbeitung gleicher Formen möglich. Außerdem sind derartige bekannte Einrichtungen auf eine ganz bestimmte Packungsform, z. B. eine Rollenpackung, eingestellt.
  • Zum Verpacken von stückigen Gütern, beispielsweise von Eiern, ist eine Vorrichtung bekannt, bei der die mittels eines schmalen Förderbandes zugeführten Eier an ein breites Fördertuch abgegeben werden. Der Vortransport des auf dem Fördertuch liegenden Verpackungsgutes erfolgt mittels einer unterhalb desTuches umlaufenden endlosen Rollenkette.
  • An der Abgabeseite des Fördertuches und quer zu seinem Auslauf ist eine aus einem Kreuzprofil bestehende Transportwalze angeordnet, die das Verpackungsgut wiederum auf zwei im Abstand voneinander angeordnete umlaufende Bänder abgibt. Das hintereinander aufgereihte Verpackungsgut wird von den beiden Bändern durch eine Prüfvorrichtung über ein Rollenband in eine Verpackungsvorrichtung geleitet. Die Umdrehung der Transportwalze wird von einer Lichtschranke in der Weise gesteuert, daß, wenn das letzte der auf den beiden parallel umlaufenden Bändern hintereinander aufgereihten Eier von diesen an das Rollenband abgegeben worden ist, die nächste Umdrehung der Transportwalze ausgelöst wird. Bei dieser bekannten Vorrichtung kommt es nur darauf an, das zu verpackende Gut kontinuierlich einer Einlegevorrichtung zuzuführen, damit bei der Verpakkung, beispielsweise in Kartons, keine Leerstellen entstehen.
  • Bei einer weiteren bekannten, speziell zum Verpacken von Nägeln ausgebildeten Vorrichtung wird das Verpackungsgut auf abgeteilten, feststehenden rinnenförmigen Bahnen einer das jeweilige Gewicht festlegenden Transportwalze zugeführt, die das Verpackungsgut an eine Verpackungsvorrichtung weiter- gibt. Die Transportwalze besteht ebenfalls aus einem Kreuzprofil mit feststehenden Abteilwänden, sie dient lediglich nach der Aufnahme einer Anzahl von Nägeln von bestimmtem Gewicht zum Weitertransport der Nägel in die Verpackungsvorrichtung.
  • Ferner sindAbfüllvorrichtungen bekannt, bei denen das abzufüllende Gut in einem Füllrohr, einer Rinne od. dgl. hintereinander aufgereiht und an einer Zählvorrichtung vorbei einem Abfüllstutzen zugeführt wird. Die Zählvorrichtung besteht aus einem kreuzförmig ausgebildeten Zählrad, dem das Gut einzeln zugeführt wird und das sowohl oberhalb als auch unterhalb des zu zählenden Gutes angeordnet sein kann.
  • Demgegenüber ist es das Ziel der Erfindung, eine selbsttätig arbeitende Vorrichtung zum Verpacken abgeteilter Mengen anzugeben, mit der verkaufsfertige, handliche Packungen verschiedener Größe und verschiedenen Formats hergestellt werden können.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verpacken abgeteilter Mengen stückiger Güter, bei der das Gut auf mehreren Bahnen einer quer. zum Auslauf eines Transporttisches angeordneten Transportwalze zugeführt wird, die bei Erreichen der gewünschten Menge die Zufuhr abschaltet, eine Teildrehung durchführt und das Gut auf ein Ableitband mit nachgeschalteter Verpackungsvorrichtung abgibt.
  • Erfindungsgemäß besteht der Transporttisch zur Ausbildung von Leitkanälen für das Verpackungsgut, insbesondere Früchte, aus mehreren nebeneinander angeordneten und mit gleicher Geschwindigkeit umlaufenden, paarweise V-förmig gestellten endlosen, paarweise unabhängig voneinander ein- und ausschaltbare Antriebe aufweisenden Bändern, während die Transportwalze hierin abgeteilte Förderkammern für jeden Leitkanal aufweist und jeder Förderkammer ein Kontaktfühler zugeordnet ist. Die Kontaktfühler aller oder nur der jeweils benutzten Leitkanäle sind dabei so geschaltet, daß die Transportwalze erst dann eine Teilumdrehung ausführt, wenn alle entsprechenden Förderkammern mit der dem vorbestimmten Packungsinhalt entsprechenden Menge an Verpakkungsgut belegt sind.
  • Die quer zum Auslauf des Transporttisches gelagerte Transport- und Zählwalze besteht aus mehreren, auf einer Welle verstellbar angeordneten, jeweils mit ihrer Grundfläche aneinandergesetzten, kegelförmigen Formkörpern, auf deren Oberflächen Flügel für die Übergabe des Verpackungsgutes auf das Ableitband angeformt sind. Die Länge der Zählwalze entspricht etwa der Breite des Transporttisches.
  • Der zwischen jedem Auslauf der Leitkanäle des Transporttisches und den Förderkammern der Transport- und Zählwalze geschaltete Kontaktfühler ist als Leitblech ausgebildet und mit einem Steuerhebel versehen.
  • Das parallel zu der schrittweise rotierenden Trans port- und Zählwalze laufende Ableitband ist mit Mitnehmerleisten versehen, die auf dem Ableitband in Abständen, die etwa der Länge einer Förderkammer entsprechen, angeordnet sind. Der Auslauf des Ableitbandes mündet in eine Abkippschale, die in den Innenraum einer Verpackungshülle seitlich hineinragt. Die jeweilige drehende Abkippbewegung der Abkippschale sowie der Zulauf eines Verpackungsschlauches zum Bilden der Verpackungshülle werden mittels der Kontaktfühler gesteuert. Auch die Steuerung des Ableitbandes sowie einer Aufgabevorrichtung zum Zuführen des Gutes an die Leitkanäle sind an die Steuerung durch die Kontaktfühler angeschlossen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig.1 die Gesamtvorrichtung in einer schematischen Ansicht von oben; F i g. 2 ist ein Schnitt gemäß Linie II-lI in F i g. 1; Fig. 3 ist ein Schnitt gemäß Linie III-III in Fig. 1; Fig.4 zeigt eine Teilansicht der Transport- und Zählwalze und F i g. 5 schaubildlich einen Kontaktfühler: F i g. 6 veranschaulicht eine Verpackungshülle mit in deren Innenraum hineinragender Abkippschale; in F i g. 7 ist eine fertige Einzelpackung und in Fig.8 eine aus mehreren trennbaren Einzelpakkungen bestehende, zusammenhängende Großpackung wiedergegeben.
  • Der eigentlichen Zähl- und Verpackungsvorrichtung ist eine Aufgabevorrichtung, bestehend aus einem in einem ersten Förderabschnitt 10 aus einer Aufgabewanne 11 ansteigend geführten Rollenband 12, vorgeschaltet. Dieses geht in einem horizontal geführten Förderabschnitt 13 über, der ein Verlesen und Aussortieren beschädigten Gutes ermöglicht.
  • Dem Rollenband 12 ist ein Überleitblech 18 nachgeschaltet, das eine zu einem tiefer gelegenen waagerechten Transporttisch 20 schwach abwärts geneigte Fläche aufweist. Der Transporttisch 20 besteht aus mehreren, paarweise V-förmig gestellten und mit gleicher Geschwindigkeit umlaufenden endlosen Einzelbändern 26, 27, deren Anzahl sich nach der Breite des Überleitbleches 18 richtet. Die Einzelbänder 26, 27 sind über Antriebsrollen oder Walzen 28 geführt (Fig. 3).
  • An den Umlenkpunkten der Leitbänder 26, 27 sind mittig der durch die V-förmig gestellten Leitbänder 26, 27 gebildeten Leitkanäle 29 Kontaktfühler 30 angeordnet, die von dem zugeführten Verpackungsgut beaufschlagt werden und zur Überführung des Verpackungsgutes in eine quer zum Auslauf des Transporttisches 20 gelagerten Transport- und Zählwalze 31 mit einem muldenförmig ausgebildeten Leitblech 30 a versehen sind, das mit einem einen Kontaktschalter, Mikroschalter od. dgl. betätigenden Steuerhebel 30 b in Verbindung steht (F i g. 5). Die Anzahl der Kontaktfühler 30, die vorteilhaft in Reihenschaltung zusammengefaßt sind, richtet sich jeweils nach der Anzahl der Leitkanäle 29. Alle Kontaktfühler sind außerdem mit Kurzschlußkontakten versehen.
  • Die in ihrer Länge der Breite des Transporttisches 20 entsprechend bemessene Transport- und Zählwalze 31 ist mittels einer Welle 32 im Gestell des Transporttisches 20 gelagert. Auf dieser Welle 32 sind jeweils mit ihren Grundflächen paarweise aneinandergesetzte kegelförmige Formkörper33, 34 verschiebbar angeordnet. so daß die Spitzen je zweier Formkörper 33, 34 zueinandergekehrt sind und, eine Förderkammer bildend. im Bereich der Kontaktfühler 30 liegen. Die Formkörper 33, 34 sind mit auf ihren Oberflächen angeformten Flügeln 35 versehen, wobei vorzugsweise auf jedem Formkörper 33 bzw. 34 vier Flügel 35 kreuzweise angeordnet sind (Fig. 4); jedoch ist die Anzahl der Flügel 35 jeweils von der Größe der Formkörper 33, 34 abhängig. Durch die verschiebbare Anordnung der Formkörper 33, 34 ist jederzeit die Möglichkeit gegeben, daß durch Vergrößerung der Abstände der Formkörperspitzen voneinander mittels Zwischenstücken wahlweise größeres oder kleineres Verpackungsgut von der Zählwalze 31 aufgenommen werden kann.
  • Der Antrieb der Transport- und Zählwalze 31 erfolgt in schrittweiser Drehung, gesteuert durch die Kontaktfühler 30. Ferner sind zusätzliche Vorrichtungen vorgesehen, mittels denen die Umdrehungsgeschwindigkeit der Walze 31 eingestellt wird.
  • Zur Überleitung des zu verpackenden Gutes in eine Verpackungsvorrichtung ist parallel zur Zählwalze 31 ein endloses, über Umlenkwalzen oder Antriebsrollen 40, 41 geführtes Förderband 42 mit Mitnehmerleisten 43 od. dgl. vorgesehen, das etwas unterhalb der Walze 31 angeordnet ist. Die Mitnehmerleisten 43 sind auf dem Ableitband 42 in Abständen angeordnet, die etwa der Länge einer Förderkammer 37 entsprechen.
  • Etwa in Höhe der Umlenkwalze 41 schließt sich an das Ableitband 42 eine vorteilhaft etwas geneigte muldenförmige Schale 44 an, die um eine am Schalenboden befestigte Achse 45 in der Pfeilrichtung X um 3600 drehbar ausgebildet ist (F i g. 6).
  • Das schlauchförmige, vorteilhaft aus Kunststoffen bestehende Verpackungsmaterial 50 wird von einer oberhalb der Abkippschale 44 angeordneten Vorratsrolle 51 entnommen und auf der dem Ableitband 42 zugewandten Seite mittels eines schräg. aufwärts geneigten Messers 52 aufgeschlitzt und schrittweise beidseitig an der in den Verpackungsraum hineinragenden Abkippschale 44 vorbeigeführt, wobei sich der Rhythmus für den schrittweisen Vorschub des Verpakkungsmaterials nach dem Antriebsrhythmus der seitlich abkippenden Schale 44 richtet.
  • Der Antrieb der Transport- und Zählwalze 31 wie auch der Einzelbänder 26, 27 sowie des Ableitbandes 42 erfolgt einzeln oder auch mittels eines gemeinsamen bzw. Gruppenantriebes, der eine Abstimmung der Fördergeschwindigkeit ermöglicht. Die jeweilig mit Verpackungsgut gefüllte Schale 44 und der schrittweise Weitertransport des Verpackungsmaterials 50 wird von den Kontaktfühlern 30 gesteuert. DieEinzelbänder 26, 27 des Transporttisches 20 sind auch einzeln und unabhängig voneinander ein- und auszuschalten.
  • Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung wird wie folgt verwendet: Das in die Aufgabewanne 11 eingebrachte, zu verpackende Gut, beispielsweise Äpfel, wird aus dieser mittels des Rollenbandes 12 nebeneinander aufgereiht, dem höher gelegenen Förderabschnittl3 zugeführt und hier gleichzeitig verlesen. Sollen beispielsweise verschiedene Gegenstände in der gleichen Packung verpackt werden, so wird die Aufgabewanne 11 mittels Leitbretter in mehrere Einfüllabschnitte geteilt; jeder Abschnitt ist dann z. B. für eine bestimmte Früchtesorte bestimmt.
  • Das Verpackungsgut wird dann vom Rollenband 12 direkt an die Einzelbänder 26, 27 oder auch über das Überleitblech 18 abgegeben, von dessen geneigter Fläche die Früchte sich über die gesamte Fläche verteilend in die Leitkanäle 29 der Einzelbänder 26, 27 rollen. In diesen Leitkanälen 29 reihen sich die Früchte einzeilig hintereinander auf und werden durch die umlaufenden V-förmig gestellten Einzelbänder 26, 27 der Zählwalze 31 zugeführt.
  • Zur Herstellung einer Packung mit vier Äpfeln werden gemäß F i g. 1 vier Kontaktfühler 30 kurzgeschlossen. Die in den Leitkanälen 29 zugeführten Früchte betätigen die zugehörigen Kontaktfühler 30.
  • Sind die vier auf Arbeitsstellung stehenden Kontaktfühler 30 in einem Stromkreis vereinigt, so wird der Antrieb der Transport- und Zählwalze 31 ausgelöst, und die in den Transportkammern 37 liegenden Früchte werden durch Drehung der Transport- und Zählwalze 31 auf das ständig laufende Ableitband 42 in dessen Laufrichtung hintereinanderliegend abgegeben.
  • Gleichzeitig mit der Betätigung der Zählwalze 31 wird ein weiterer Zulauf an Früchten durch Abschalten der Förderbänder verhindert, die erst wieder in Betrieb gesetzt werden, wenn die Zählwalze 31 zum Stillstand gekommen ist. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Kontaktgabe für das Anhalten der Bänder 26, 27 so auszubilden, daß eine beliebige gewünschte Anzahl von Bändern 26, 27 bereits vor dem Einlaufen der Früchte in die Zählwalze 31 stillgesetzt wird. Dadurch kann die Zahl der zu verpackenden Früchte ebenfalls variiert werden.
  • Um die Leitkanäle 29 möglichst dicht mit Verpackungsgut zu belegen, können unmittelbar vor den Kontaktfühlern Pendelklappen beispielsweise aus Gummi vorgesehen sein.
  • Das durch die Transport- und Zählwalze 31 gezählte und auf dem Ableitband 42 hintereinander aufgereihte Verpackungsgut wird von diesem in die Abkippschale 44 übergeführt, die innerhalb des gespreizten, einseitig aufgeschlitzten Verpackungsschlauches 50 angeordnet ist. Durch Drehen der Schale 44 um ihre Längsachse wird das Verpackungsgut in die aus dem Verpackungsschlauch 50 gebildete Verpackungshülle eingelegt. Nach dem anschließenden Vorschub des Verpackungsschlauches 50 um einen vorbestimmten Abschnitt von etwa einer Packungsbreite, während dessen die Abkippschale 44 erneut gefüllt wird, wiederholt sich der Einlegevorgang. Die einzelnen Verpackungshohlräume haben nach dem Einlegen der Früchte die Form eines liegenden Beutels. Das Verschließen der einzelnen Packungen erfolgt mittels Verschweißen, Nieten oder Heften. Die Verschließvorrichtung wird dann entsprechend gewählt.
  • Die so hergestellten Packungen können aus mehreren durch Stege 60 verbundenen Einzelpackungen 61 bestehen, die nachträglich zu Einzelpackungen zertrennt werden können (Fig. 7). Dazu können die Stege 60 mit Perforationen versehen sein.
  • Statt eines Kunststoffschlauches kann auch netzförmiges Verpackungsmaterial, schweißfähig vergütetes Papier od. dgl. verwendet werden. Auch Textilmaterial kann als Verpackungsmaterial dienen.
  • Die Verwendung der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung ist besonders vorteilhaft in Verbindung mit Sortiermaschinen, da Früchte gleicher Größe auch das gleiche Gewicht aufweisen, so daß alle Pakkungen bei einer gleichen Anzahl von Früchten ein durchschnittlich gleiches Gewicht aufweisen. Im Verlauf des Ableitbandes 42 kann außerdem eine Kontrollwaage vorgesehen und in die Antriebsschaltung mit einbezogen sein, um z. B. Fehlgewichte sofort auszusondern. Die Form, Art und Größe der Packungen kann beliebig gewählt sein, da die Transportkammern 37 der jeweiligen Größe des Verpackungsgutes angepaßt werden können.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Verpacken von abgeteilten Mengen stückiger Güter, bei der das Gut auf mehreren Bahnen einer quer zum Auslauf eines Transporttisches angeordneten Transportwalze zugeführt wird, die bei Erreichen der gewünschten Menge die Zufuhr abschaltet, eine Teildrehung durchführt und das Gut auf ein Ableitband mit nachgeschalteter Verpackungsvorrichtung abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Transporttisch (20) zur Ausbildung von Leitkanälen (25) für das Verpackungsgut, insbesondere Früchte, aus mehreren nebeneinander angeordneten und mit gleicher Geschwindigkeit umlaufenden, paarweise V-förmig gestellten, endlosen, paarweise unabhängig voneinander ein-und ausschaltbare Antriebe aufweisenden Bändern (26, 27) besteht, die Transportwalze (31) hierin abgeteilte Förderkammern (37) für jeden Leitkanal (29) aufweist, jeder Förderkammer (37) ein Kontaktfühler (30) zugeordnet ist und die Kontaktfühler aller oder nur der jeweils benutzten Leitkanäle so geschaltet sind, daß die Transportwalze (31) erst dann eine Teilumdrehung ausführt, wenn alle entsprechenden Förderkammern (37) mit der dem vorbestimmten Pakkungsinhalt entsprechenden Menge an Verpakkungsgut belegt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die quer zum Auslauf des Transporttisches (20) gelagerte Transport- und Zählwalze (31) aus mehreren auf einer Welle (32) verstellbar angeordneten, jeweils mit ihrer Grundfläche aneinandergesetzten, kegelförmigen Formkörpern (33, 34) besteht, auf deren Oberflächen Flügel (35) für die Übergabe des Verpackungsgutes auf das Ableitband (42) angeformt sind und die Länge der Zählwalze (31) etwa der Breite des Transporttisches (20) entspricht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktfühler (30) für jede Förderkammer (37) als Leitblech (30 a) zwischen ihr und dem entsprechenden Leitkanal (25) ausgebildet und mit einem Steuerhebel (30b) versehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ableitband (42) mit Mitnehmerleisten (43) versehen ist, die auf ihm in Abständen, die etwa der Länge einer Förderkammer (37) entsprechen, angeordnet sind, und der Auslauf des Bandes (42) in eine Abkippschale (44) mündet, die in den Innenraum einer Verpackungshülle (50) seitlich hineinragt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige drehende Abkippbewegung der Schale (44) sowie der Zulauf eines Verpackungsschlauches (50) zum Bilden der Verpackungshülle mittels der Kontaktfühler (30) gesteuert werden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Steuerung des Ableitbandes (42) sowie einer Aufgabevorrichtung (10, 13) zum Zuführen des Gutes an die Leitkanäle (29) an die Steuerung durch die Kontaktfühler (30) angeschlossen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1 900 907, 2 581 042, 2838161, 2953881.
DEW29874A 1961-04-26 1961-04-26 Vorrichtung zum Verpacken von abgeteilten Mengen stueckiger Gueter Pending DE1176551B (de)

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CH509662A CH409762A (de) 1961-04-26 1962-04-26 Vorrichtung zum marktfertigen Verpacken von stückigen Gütern, insbesondere von Früchten

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Cited By (1)

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DE2714594A1 (de) * 1977-04-01 1978-10-05 Niko Konserven Maschf Vorrichtung zur uebergabe von stueckgut, insbesondere stueckobst oder stueckgemuese

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