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DE1176406B - Impulszaehler - Google Patents

Impulszaehler

Info

Publication number
DE1176406B
DE1176406B DEL39910A DEL0039910A DE1176406B DE 1176406 B DE1176406 B DE 1176406B DE L39910 A DEL39910 A DE L39910A DE L0039910 A DEL0039910 A DE L0039910A DE 1176406 B DE1176406 B DE 1176406B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pawl
counter
relay
armature
control lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL39910A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Dipl-Ing Helmut Moczala
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL39910A priority Critical patent/DE1176406B/de
Publication of DE1176406B publication Critical patent/DE1176406B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/08Design features of general application for actuating the drive
    • G06M1/10Design features of general application for actuating the drive by electric or magnetic means
    • G06M1/102Design features of general application for actuating the drive by electric or magnetic means by magnetic or electromagnetic means
    • G06M1/104Design features of general application for actuating the drive by electric or magnetic means by magnetic or electromagnetic means electromagnets, clicks

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Impulszähler Es sind elektromagnetische Impulszähler bekannt, bei denen die Weiterschaltung der Zahlenrollen durch eine auf ein Klinkenzahnrad der ersten Rolle wirkende Fortschaltklinke bewirkt wird. Die Fortschaltklinke wird von dem Relaisanker bewegt, und sie wirkt mit dem Klinkenzahnrad so zusammen, daß sie in der einen Bewegungsrichtung das Zahnrad mitnimmt und dadurch die Zahlenrollen weiterschaltet, während sie in der anderen Bewegungsrichtung nur über das Zahnrad hinweggleitet, ohne dieses zu beeinflussen.
  • Es ist nun auch schon bekannt, den erwähnten elektromagnetischen Impulszähler selektiv zu machen, d. h. ihn so auszubilden, daß er in der Lage ist, Impulse verschiedener Länge zu unterscheiden. Bei dem Zähler ist dabei unter Ausnutzung des Trägheitsprinzips die Kopplung der Fortschaltklinke mit dem Zählwerk von einer bestimmten Impulslänge abhängig gemacht. Die Fortschaltklinke ist zu diesem Zweck mit einem Stößel gekoppelt, der auf eine schwenkbar gelagerte träge Masse einwirkt. Der Stößel läuft auf einer Kurvenbahn der Masse und drückt sie bei Anzug des Relaisankers zur Seite. Infolge der Trägheit der Masse dauert dieser Vorgang eine bestimmte Zeit, so daß die Fortschaltklinke erst verzögert wirksam werden kann. Die bekannte Anordnung ist nun aber insofern unvorteilhaft, als die träge Masse die Ankerbewegung hemmt, so daß das Relais verhältnismäßig stark ausgelegt sein muß, wenn der Anker den vollen Hub ausführen soll.
  • Die Erfindung betrifft einen Impulszähler mit einer Fortschaltklinke für das Zählwerk, die von einem Relais gesteuert wird, und Mitteln, durch die unter Ausnutzung des Trägheitsprinzips die Kopplung der Fortschaltklinke mit dem Zählwerk von einer bestimmten Impulslänge abhängig gemacht ist. Sie bezweckt, die erwähnten Mängel zu vermeiden und erreicht dies erfindungsgemäß- dadurch, daß die in an sich bekannter Weise gelenkig an dem Anker des Relais angebrachte Fortschaltklinke von einem unter Wirkung einer trägen Masse stehenden Steuerhebel beeinflußbar ist, der seinerseits als schwenkbar an einem ortsfesten Lager angebrachter Winkelhebel ausgebildet ist, dessen einer Hebelarm mit der Fortschaltklinke in Wirkverbindung steht, während der andere Hebelarm ein Masseteil trägt, das gleichzeitig zur Stellungsanzeige des Steuerhebels und damit zur Meldung der Betriebsbereitschaft des Zählwerkes dient. Die Fortschaltklinke ist je nach Anwendung des Relais, d. h. je nachdem, ob Erregungs- oder Entregungsimpulse gezählt werden sollen, als Stoßstange oder Rechen ausgebildet und die Abhebung durch den Steuerhebel erfolgt dementsprechend bei nicht zeitgerechten Impulsen bei angezogenem bzw. abgefallenem Relaisanker.
  • An Hand der Zeichnung sei die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt in schematischer Darstellung einen Impulszähler für Erregungsimpulse; während F i g. 2 und 3 in zwei verschiedenen Schaltstellungen einen solchen für Entregungsimpulse wiedergeben.
  • In F i g. 4 ist die Anwendung des Impulszählers für eine Doppeltarifzähleinrichtung wiedergegeben.
  • Die Anordnung nach F i g. l besteht aus einem Elektromagneten 1, der auf einen auf der Achse 3 gelagerten Anker 2 einwirkt. Der Anker 2 trägt an einem Gelenk 4 eine Fortschaltklinke 5 und steht unter Wirkung einer Rückzugfeder 6. Die Fortschaltklinke 5 liegt auf einem Klinkenzahnrad 7 einer Zahlenrolle 8 auf, die durch eine in das Klinkenzahnrad 7 eingreifende Sperrklinke 9 gegen Rücklauf gesichert ist. Auf die Fortschaltklinke wirkt mit dem einen Hebelarm auch ein am Lagerpunkt 11 gelagerter doppelarmiger Steuerhebel 10 ein, der an seinem anderen Hebelarm ein Masseteil12 trägt. An dem mit der Fortschaltklinke zusammenwirkenden Hebelarm des Steuerhebels ist eine Feder 13 angebracht, die sich gegen den Anker 2 abstützt.
  • Bei Erregung des Elektromagneten 1 wird der Anker 2 angezogen, und die Fortschaltklinke 5 gleitet dabei über den Zahn, auf dem ihre Spitze aufliegt, hinweg und legt sich bei nur kurzzeitig anhaltender Erregung des Elektromagneten in die nächste Zahnlücke. Der Anker wird nach Beendigung des Erregungsimpulses durch die Feder 6 in die dargestellte Lage zurückgezogen und er schiebt dabei die Klinke 5 vor sich her, die das Klinkenzahnrad dem Ankerweg entsprechend weiterschaltet. Die Weiterschaltung wird durch den Steuerhebel 10 bei kurzen Impulsen nicht beeinträchtigt, da der Steuerhebel infolge seiner trägen Masse 12 und der noch dämpfend wirkenden Feder 13 nicht in der Lage ist, der schnellen Ankerbewegung zu folgen. Der Fortschaltvorgang ist bereits beendet, bevor der Steuerhebel durch die Masse 12 im Uhrzeigersinn geschwenkt werden kann. Bei länger anhaltendem Erregungsimpuls wird der Steuerhebel 10 infolge der unter dem Einfluß der Schwerkraft stehenden Masse 12 im Uhrzeigersinn verschwenkt, d. h., er folgt der Bewegung des Ankers und hebt dabei mit seinem langen Hebelarm die Fortschaltklinke 5 an. Bei Rückfall des Ankers kommt die Spitze der Klinke dann nicht in die nächste Zahnlücke zu liegen, sondern geht wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück. In diesem Falle wird also die Zahlenrolle 8 nicht weitergeschaltet. Der Impulszähler arbeitet somit selektiv, d. h., er spricht nur auf Impulse an, die eine bestimmte Länge nicht überschreiten.
  • Die Anordnung nach F i g. 2 und 3 entspricht im wesentlichen der nach F i g. 1. Für sich entsprechende Teile sind deshalb die gleichen Bezugszeichen verwendet worden.
  • Bei der Anordnung nach F i g. 2 und 3 ist lediglich die Fortschaltklinke und der Steuerhebel etwas anders ausgeführt. Die Fortschaltklinke 5a arbeitet nicht wie beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 als Stoßklinke, sondern als Rechen, d. h., sie schaltet das Klinkenzahnrad 7 beim Anziehen des Ankers 2 weiter. Der Steuerhebel 10 ist hierbei so ausgebildet und so angebracht, daß er bei entregtem Elektromagneten 1 die Fortschaltklinke 5amit seinem langen Hebelarm von dem Klinkenzahnrad 7 abhebt (siehe F i g. 2). Die Feder 13 stützt sich dabei gegen den Anker 2 und sorgt dafür, daß der Steuerhebel in der dargestellten Lage verbleibt. Der Impulszähler spricht auf kurzzeitige Entregungsimpulse an, d. h. die Fortschaltung der Zahlenrolle erfolgt, wenn der Anker aus dem erregten Zustand des Relais kurzzeitig abfällt. Die Betriebsstellung des Impulszählers wird daher durch F i g. 3 veranschaulicht, in der der Anker 2 angezogen und die Fortschaltklinke in einer Zahnlücke des Klinkenzahnrades 7 eingefallen ist. Der Steuerhebel ist so weit nach rechts geschwenkt, daß die Fortschaltklinke von seinem langen Hebelarm nicht mehr beeinflußt wird. Wird die Erregung des Relais 1 kurzzeitig unterbrochen, so fällt der Anker ab und schiebt dabei die Fortschaltklinke 5ci über den nächsten Zahn des Klinkenzahnrades in die folgende Zahnlücke, so daß bei Wiedererregung eine Weiterschaltung der Zahlenrolle 8 stattfindet. Die Weiterschaltung erfolgt, wenn der Entregungsimpuls kurz genug ist, so daß der Steuerhebel 10 durch die infolge der Abfallbewegung des Ankers gespannte Feder 13 nicht beeinflußt werden kann. Die träge Masse 12 verhindert eine schnelle Verschwenkung des Steuerhebels und gestattet somit bei kurzzeitigem Abfall des Ankers die Weiterschaltung der Zahlenrolle B. Dauert die Unterbrechung der Erregung des Elektromagneten länger, so geht die Fortschaltklinke unter Einwirkung des Steuerhebels 10 in die in F i g. 2 dargestellte Lage über. Der Steuerhebel kann während der langen Erregungspause vermittels der Feder 13 im Gegenuhrzeigersinn schwenken und die Klinke 5a anheben. Bei wiedereinsetzender Erregung des Magneten gleitet die Fortschaltklinke dann in die in F i g. 3 dargestellte Lage, ohne das Klinkenzahnrad und damit die Zahlenrolle weiterzuschalten.
  • In F i g. 4 ist die Anwendung des Impulszählers nach F i g. 2 und 3 bei einer Doppeltarifeinrichtung dargestellt, die durch einen Impulsgeber 17 gesteuert wird. Die Zählwerke 14, 15 sind parallelgeschaltet und können wahlweise durch einen Schalter 20 in den Stromkreis einer Spannungsquelle 16 eingeschaltet werden. Die an den Steuerhebeln der Impulszähler angebrachten Massen 12 sind hier als Schauscheiben ausgebildet und dienen somit gleichzeitig zur Anzeige des Betriebszustandes des jeweiligen Zählwerkes. Der Impulsgeber liegt mit einem Kontakt 18 parallel zu dem Stromkreis der Zählwerke und in die Impulsgabeleitung ist ein aus Kondensator 19 und Widerstand 21 bestehendes Zeitglied eingeschaltet.
  • In der dargestellten Schaltstellung des Kontaktes 20 ist das Zählwerk 14 im Betriebszustand, was durch die Stellung der Masse 12 nach außen erkennbar angezeigt wird. Das Relais ist angezogen und die Weiterschaltung erfolgt durch Schließen des Schalters 18. Dadurch wird der Erregungskreis des in Betrieb befindlichen Zählwerkes 14 kurzzeitig überbrückt, was eine Entregung der Magnetspule zur Folge hat. Die erforderliche Länge des Entregungsimpulses wird durch das Zeitglied 19, 21 bestimmt, d. h., die zur Rufladung des Kondensators 19 notwendige Zeit ist durch den Widerstand 21 festgelegt. Die Entladung des Kondensators nach Öffnen des Kontaktes 18 erfolgt über den hochohmigen Widerstand 22. Durch die Schaltung werden somit die Tarifzählwerke 14, 15 unabhängig von der Schließzeit des Kontaktes 18 gemacht, d. h. ihnen werden durch das Zeitglied immer Impulse gleicher Länge zugeführt, auf die sie einwandfrei ansprechen. Es können somit Störungen weitgehend ausgeschaltet werden. Dabei besteht noch der Vorteil, daß der Betriebszustand angezeigt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Impulszähler mit einer Fortschaltklinke für das Zählwerk, die von einem Relais gesteuert wird, mit Mitteln, durch die unter Ausnutzung des Trägheitsprinzips die Kopplung der Fortschaltklinke mit dem Zählwerk von einer bestimmten Impulslänge abhängig gemacht ist, d a -durch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise gelenkig an dem Anker des Relais angebrachte Fortschaltklinke (5, 5a) von einem unter Wirkung einer trägen Masse stehenden Steuerhebel beeinflußbar ist, der seinerseits als schwenkbar an einem ortsfesten Lager (11) angebrachter Winkelhebel ausgebildet ist, dessen einer Hebelarm (10) mit der Fortschaltklinke (5, 5a) in Wirkverbindung steht, während der andere Hebelarm ein Masseteil (12) trägt, das gleichzeitig zur Stellungsanzeige des Steuerhebels und damit zur Meldung der Betriebsbereitschaft des Zählwerkes dient.
  2. 2. Impulszähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortschaltklinke je nach Anwendung des Relais (Zählung der Erregungs-oder Entregungsimpulse) in an sich bekannter Weise als Stoßstange (5) oder Rechen (5a) ausgebildet ist und die Abhebung der Fortschaltklinke durch den Steuerhebel dementsprechend bei nicht zeitgerechten Impulsen beim angezogenen bzw. abgefallenen Relaisanker erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 687 937, 2 493 709; britische Patentschrift Nr. 861642.
DEL39910A 1961-08-31 1961-08-31 Impulszaehler Pending DE1176406B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1260208B (de) * 1966-03-08 1968-02-01 Veeder Industries Inc Durch einen Elektromagneten bewegtes Schrittschaltwerk
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