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DE1176265B - Einrichtung zur Einregelung von beliebig gekruemmten Kennlinien bei Einphasen- oder Drehstrom-Generatoren - Google Patents

Einrichtung zur Einregelung von beliebig gekruemmten Kennlinien bei Einphasen- oder Drehstrom-Generatoren

Info

Publication number
DE1176265B
DE1176265B DES81823A DES0081823A DE1176265B DE 1176265 B DE1176265 B DE 1176265B DE S81823 A DES81823 A DE S81823A DE S0081823 A DES0081823 A DE S0081823A DE 1176265 B DE1176265 B DE 1176265B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
characteristic
generator
current
phase
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES81823A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Roth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES81823A priority Critical patent/DE1176265B/de
Publication of DE1176265B publication Critical patent/DE1176265B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Einregelung von beliebig gekrümmten Kennlinien bei Einphasen- oder Drehstrom-Generatoren Im Verbundbetrieb ist es vielfach erwünscht, den Blindstrom (JB) der Wechsel- oder Drehstromgeneratoren selbsttätig in ein gewünschtes Verhältnis zum Wirkstrom (Jw) einzustellen, d. h. den Leistungsfaktor cos T, zu regeln. Bei bekannten Einrichtungen wird diese Aufgabe mit der Einschränkung gelöst, daß die entsprechende JB-JW-Kennlinie im rechtwinkligen Koordinatensystem JB, Jjx, eine Gerade ist, vorzugsweise eine Ursprungsgerade, oder daß die JB-Jw-Kennlinie eine geknickte Gerade ist. Im letzteren Fall wird eine Regelung auf konstanten cosgp-Wert erzielt, solange sich der Arbeitspunkt auf einem Kennlinienabschnitt bewegt, der selbst oder in seiner Verlängerung durch den Ursprung des Koordinatensystems führt. Verläuft ein Kennlinienabschnitt parallel zur Wirkstrom- oder Blindstrom-Koordinatenachse, so wird in diesem Bereich die eine Stromkomponente konstant gehalten, wobei sich der Leistungsfaktor cos (p entsprechend ändert.
  • Ähnliche Verhältnisse wie bei der Kennlinienregelung liegen bei Begrenzungsregelungen vor, wie sie z. B. beim untererregten Betrieb von Synchrongeneratoren zur Verhinderung des Kippens des Polrades vorgenommen werden. Im Gegensatz zur Kennlinienregelung besteht die Aufgabe der Begrenzungsregelung aber darin, den Arbeitspunkt nicht auf der Kennlinie zu halten, sondern ihn nur in dem zulässigen Feld auf der einen Seite der vorgegebenen Grenzkennlinie zuzulassen.
  • Die Erfindung beseitigt die genannte Einschränkung auf gerade Kennlinien oder geknickte Kennlinien, die sich aus Geradenstücken zusammensetzen, dadurch, daß mit Verwendung der Koordinaten Scheinstromwert und Phasenwinkel zur Definition des jeweiligen Arbeitspunktes eine elektrische Phasenwinkelmeßeinrichtung mit einem nachgeschalteten elektronischen Funktionsgenerator, z. B. mit vorgespannten Dioden, und ein Strommeßfühler zur Bildung einer dem Betrag des Generatorscheinstromes proportionalen elektrischen Hilfsgröße vorgesehen sind, wobei an den Ausgängen des Funktionsgenerators und des Strommeßfühlers ein Soll-Istwert-Vergleich erfolgt und der nachgeordnete Spannungs-oder Erregungsregler des Generators im Sinne der Einhaltung der am Funktionsgenerator vorgegebenen Wirkstrom-Blindstrom-Kennlinie oder mit einem zusätzlichen Ventilglied im Sinne der Einhaltung der vorgegebenen Begrenzungskennlinie beeinfiußt wird. Auf diese Weise wird es möglich, beliebig gekrümmte Wirkstrom-Blindstrom-Kennlinien bzw. Begrenzungskennlinien einzuregeln. An Hand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 Beispiele verschiedener Kennlinien, dargestellt in den rechtwinkligen Koordinaten Wirkstrom Jw und Blindstrom JB, F i g. 2 zwei der in F i g. 1 dargestellten Kennlinien in den Koordinaten Scheinstrom Js und Phasenwinkel 99 und F i g. 3 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Bei der in F i g. 1 dargestellten Kennlinie a ist der Wert des Leistungsfaktors im gesamten Bereich konstant. Ist durch die Turbinenöffnung z. B. der Wirkstrom Jw,1 gegeben, so wird durch entsprechende Beeinflussung der Erregungsregelung hierzu der Blindstrom JBl eingestellt.
  • Bei der Kennlinie b wird im oberen Lastbereich auf konstanten Leistungsfaktor geregelt. Unterhalb des Knickpunktes A bleibt der Blindstrom konstant, so daß bei abnehmendem Wirkstrom auch der cos (p immer kleiner wird.
  • Bei der Kennlinie c wird umgekehrt im Bereich der kleinen Belastungen auf konstanten Leistungsfaktor geregelt, und bei hoher Belastung ist der Blindstrom konstant.
  • Im Gegensatz zu den geknickten Kennlinien b und c, die sich aus geraden Teilstücken zusammensetzen, ist als ein Beispiel für stetig gekrümmte Kennlinien die Kennlinie d dargestellt. Sie schneidet die Ordinatenachse im Punkt JWo. In diesem Punkt ist der Blindstrom 0, also cos 9p = 1. Wird der Wirkstrom kleiner als Jwo, so nimmt der Generator Blindstrom auf (untererregter Betrieb). Die Blindstromaufnahme erfolgt zunächst verhältnismäßig rasch und wird langsamer entsprechend der Krümmung der Kennlinie d. Vergrößert sich der Wirk- Strom über Jwo hinaus, so liefert der Generator zusätzlichen Blindstrom durch Übererregung.
  • Die Kennlinie e ist eine Begrenzungskennlinie, die ebenfalls als stetig gekrümmte Linie dargestellt ist. Da die zulässigen Grenzwerte von der jeweiligen Betriebsspannung abhängig sind, soll sich die Kennlinie bei wachsender Generatorspannung etwas nach links und bei sinkender Generatorspannung nach rechts verschieben.
  • In F i g. 2 sind die in die Koordinaten Scheinstrom JS und Phasenwinkel 7. umgezeichneten stetig gekrümmten Kennlinien aus F i g. 1 nochmals dargestellt (d' und e' entsprechend d und e). In dieser Form werden die Kennlinien bei der erfindungsaemäßen Schaltung weiterverwendet.
  • F i g. 3 zeigt die neue Schaltung für die Regelung mit beliebig gekrümmten Kennlinien. Bei dem Drehstromgenerator 10 werden mit Hilfe des Stromwandlers 11 mit nachgeschaltetem Bürdenwiderstand 12 und Gleichrichter 13 sowie mit Hilfe des Spannungswandlers 14 und einer bekannten elektrischen Phasenwinkelmeßeinrichtung 15 die Hilfsgleichspannungen Uj und U,, erzeugt, welche als Maß für den Generatorscheinstrom JS bzw. den Phasenwinkel (f, zwischen Strom und Spannung dienen. Die Phasenwinkelmeßeinrichtung 15 hat zwei Meßeingänge 16 und 17, die mit den sekundären Wechselspannungen der Wandler gespeist werden, welche zum Generatorscheinstrom Js bzw. zur Generatorspannung UG amplitudenproportional und phasengleich sind. Die Ausgangsgleichspannung U,, ist in Betrag und Vorzeichen dem Phasenwinkel (1-proportional, wie aus der im Kästchen 13 eingetragenen Kennlinie ersichtlich ist, d. h. von den Meßgrößen wird nur der Parameter der Phasenverschiebung ausgewertet.
  • Die Hilfsgleichspannung Uewird einem elektronischen Funktionsgenerator 18 mit der Ausgangs-Hilfsgleichspannung Us zugeführt, in dem der gewünschte Kennlinienzusammenhang in Form der Hilfskennlinie US = f (U,) einprogrammiert ist, derart, daß an den Ausgangsklemmen 19 für jeden Ug-Wert ein Wert der Hilfsspannung U5 erscheint, der als Maß für den zugehörigen Scheinstromsollwert bzw. Grenzwert nach der vorgegebenen Kennlinie dient.
  • Die Hilfsspannung US wird im Vergleicher 20 mit der Istwert-Hilfsspannung Uj verglichen, so daß an den Ausgangsklemmen 21 die Differenzspannung .9 = Uj - U5 erscheint, welche ein Maß für die Abweichung des Arbeitspunktes von der Kennlinie bedeutet. Der Vergleicher 20 kann als einfache Spannungsdifferenzschaltung oder als besonderer Differenzverstärker ausgeführt sein.
  • Im Fall der Wirkstrom-Blindstrom-Kennlinienregelung beeinflußt die Differenzspannung .4 den in F i g. 3 nicht dargestellten Spannungs- bzw. Erregungsregler des Synchrongenerators 10 im Sinn einer Verstärkung oder Schwächung der Erregung derart, daß J zu 0 wird, womit gleichzeitig der Arbeitspunkt auf die vorgegebene Kennlinie zu liegen kommt. Die Beeinflussung des Generatorspannungsreglers kann direkt oder indirekt, z. B. durch motorische Verstellung des Spannungsregler-Sollwerteinstellers, erfolgen. Es ist auch möglich, die im Soll-Ist-Vergleicher 20 durchgeführte Differenzbildung im Eingang des Spannungsreglers selbst vorzunehmen. Zur Durchführung einer Regelung mit Begrenzungskennlinie im Untererregungsbereich wird zwischen die Ausgangsklemmen 21. des Vergleichers 20 und den nicht dargestellten Generatorregler noch ein Ventilglied 22 mit solcher Durchlaßrichtung geschaltet, daß nur dann ein Einfluß auf die Generatorregelung ausgeübt wird, und zwar im Sinn einer Erregungsverstärkung, wenn die Istwert-Hilfsspannung Uj größer ist als die Hilfsspannung U5, die in diesem Fall den Grenzwert angibt. Durch die Erregungsverstärkung wird im untererregten Betrieb der Scheinstrom Js reduziert, womit der Arbeitspunkt aus dem unzulässigen Bereich auf die Begrenzungskennlinie zurückgebracht wird. Liegt der Arbeitspunkt im zulässigen Arbeitsbereich, d. h. es ist Uj< U5, dann verhindert die Sperrwirkung des Ventilgliedes 22 eine Beeinflussung des Spannungsreglers.
  • Um bei der Begrenzungsregelung eine Verschiebung der Kennlinie in Abhängigkeit der Spannungshöhe zu erzielen, können zusätzliche Mittel vorgesehen werden, die vor oder hinter dem Vergleicher 20 oder am Funktionsgenerator 18 eine von den Klemmenspannungsänderungen des Generators abhängige Zusatzspannung mittelbar oder unmittelbar einführen und damit eine Änderung der Beeinflussung der Generatorregelung bewirken. In F i g. 3 ist eine solche Lösung mit unterbrochenen Linien angedeutet. Mit Hilfe der nichtlinearen Brücke 31 und des ihr nachgeschalteten Gleichrichters 32 wird die Zusatzspannung Uz erzeugt, welche der Abweichung der tatsächlichen Spannung vom Nennwert proportional ist. Uz wird zusätzlich dem Glied 20 zugeführt, derart, daß bei Spannungserhöhungen an den Generatorklemmen sich scheinbar der US-Wert erhöht, d. h. die Grenzkennlinie wird scheinbar zu größeren Scheinstromwerten verschoben als dem der im Glied 18 einprogrammierten Kennlinie entspricht. Zur Dosierung des Spannungseinflusses auf die Kennlinienverschiebung ist es vorteilhaft, im Stromkreis der Zusatzspannung Uz Einstellglieder vorzusehen. Um den Spannungseinfluß einer beliebigen Gesetzmäßigkeit folgen zu lassen. kann in den Stromkreis der Zusatzspannung ein weiterer Funktionsgenerator eingeschaltet sein. der entweder von der Hilfsspannung U, oder Uj gesteuert wird, d. h., die wirksame Zusatzspannung ist eine Funktion von L', bzw. Uj. Damit ist es möglich, der effektiven Kennlinie neben der spannungsabhängigen Verschiebung gleichzeitig eine andere Gestalt zu geben.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Einregelung von beliebig gekrümmten Wirkstrom-Blindstrom-Kennlinien bei Einphasen- oder Drehstromgeneratoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Koordinaten Scheinstrom und Phasenwinkel zur Definition des Arbeitspunktes verwendet werden, indem eine elektrische Phasenwinkelmeßeinrichtung mit einem nachgeschalteten elektronischen Funktionsgenerator vorgesehen ist, dessen Ausgangsspannung ein Maß für den Sollwert des Scheinstromes ist, wobei diese Sollwert-Hilfsspannung direkt oder indirekt mit der Ausgangsspannung eines Istwert-Strommeßfühlers verglichen wird und die Differenz beider Spannungen als Maß für die Abweichung von der Kennlinie auf die nachgeschaltete Spannungs- bzw. Erregungsregelung des Generators im Sinne der Einhaltung der vorgegebenen Kennlinie einwirkt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, jedoch für Regelung mit Begrenzungskennlinie, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ausgang des Sollwert-Istwert-Vergleichers und den Eingang der Spannungs- bzw. Erregungsregelung ein elektrisches Ventilglied eingeschaltet ist, welches eine Einflußnahme auf die Generatorregelung nur dann zuläßt, wenn der Istwert größer ist als der Wert nach der Kennlinie.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die eine der Abweichung der Generatorspannung von einem einstellbaren Wert, z. B. dem Nennwert, proportionale (positive oder negative) Zusatzspannung mittelbar oder unmittelbar derart hinzufügen, daß sich eine selbsttätige Verschiebung der Kennlinie in Abhängigkeit der Spannungshöhe ergibt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis der die Zusatzspannung erzeugenden Mittel Einstellglieder für die Dosierung des zusätzlichen Spannungseinflusses vorgesehen sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis der die Zusatzspannung erzeugenden Mittel ein weiterer Funktionsgenerator eingeschaltet ist, der gleichzeitig mit der dem Phasenwinkel oder dem Generatorstrom proportionalen Hilfsspannung so verbunden ist, daß der zusätzliche Spannungseinfluß nach Maßgabe der eingestellten Kennlinie des Funktionsgenerators auch vom Phasenwinkel oder vom Strombetrag abhängig ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz zwischen Sollwert- und Istwert-Hilfsspannung oder das Verhältnis der Istwert- zur Sollwert-Hilfsspannung als Maß für den Scheinstromabstand von der Begrenzungskennlinie in einem Meßgerät angezeigt wird.
DES81823A 1962-09-29 1962-09-29 Einrichtung zur Einregelung von beliebig gekruemmten Kennlinien bei Einphasen- oder Drehstrom-Generatoren Pending DE1176265B (de)

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