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DE1175698B - Stapelhubvorrichtung fuer Bogenzufuehrungen bei Druckpressen - Google Patents

Stapelhubvorrichtung fuer Bogenzufuehrungen bei Druckpressen

Info

Publication number
DE1175698B
DE1175698B DEL41437A DEL0041437A DE1175698B DE 1175698 B DE1175698 B DE 1175698B DE L41437 A DEL41437 A DE L41437A DE L0041437 A DEL0041437 A DE L0041437A DE 1175698 B DE1175698 B DE 1175698B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stack
switch
elevator
lifting device
cam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL41437A
Other languages
English (en)
Inventor
William Buckley
Albert Lawless
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linotype and Machinery Ltd
Original Assignee
Linotype and Machinery Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Linotype and Machinery Ltd filed Critical Linotype and Machinery Ltd
Publication of DE1175698B publication Critical patent/DE1175698B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H1/00Supports or magazines for piles from which articles are to be separated
    • B65H1/08Supports or magazines for piles from which articles are to be separated with means for advancing the articles to present the articles to the separating device
    • B65H1/14Supports or magazines for piles from which articles are to be separated with means for advancing the articles to present the articles to the separating device comprising positively-acting mechanical devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)

Description

  • Stapelhubvorrichtung für Bogenzuführungen bei Druckpressen Die Erfindung betrifft eine Stapelhubvorrichtung für Bogenzuführungen bei Druckpressen mit einem motorgetriebenen Stapelaufzug, einem über dem Bogenstapel angeordneten, im Rhythmus der Bogenzuführung auf- und abbewegbaren Fühlarm für die Stapelhöhe, welche in Abhängigkeit von seinem Hub einen ersten Schalter für den Stapelaufzugsmotor betätigt, wenn die Stapelhöhe unter ein gewisses Maß abgesunken ist, und einem zweiten in Reihe mit dem ersten Schalter liegenden zweiten Schalter, welcher während vorbestimmter Zeiten geöffnet ist.
  • Bei einer bekannten Stapelhubvorrichtung dieser Bauart wird der den Stapel hebende Motor immer dann für eine an einem Zeitschalter einstellbare Zeit in Betrieb gesetzt, wenn der zu hebende Stapel so niedrig geworden ist, daß er angehoben werden muß.
  • Die Dauer jedes Fördervorganges muß für jede Bogenstärke eingestellt werden.
  • Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Stapelhubvorrichtung zu schaffen, bei welcher die Notwendigkeit einer Einstellung auf die gewählte Bogenstärke entfällt. Dies wird bei einer Stapelhubvorrichtung der obengenannten Bauart gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß parallel zu dem ersten Schalter ein Selbsthaltekontakt eines von diesem erregten Relais liegt und daß der zweite Schalter durch Nocken an einer Welle des Stapelaufzuges normalerweise, d. h. während des Stillstandes desAufzugsmotors, geschlossen gehalten wird.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform ist dabei vorgesehen, daß mehrere Nocken auf dem Umfang einer Kurvenscheibe vorgesehen sind und daß die Kurvenscheibe sich synchron mit derjenigen Welle dreht, die das zum Heben des Stapels erforderliche Drehmoment von einem Untersetzungsgetriebe überträgt.
  • Es folgt nun die Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung an Hand der Zeichnung. In dieser zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der allgemeinen Anordnung des Zuführungsteiles einer Druckpresse, F i g. 2 eine Seitenansicht von Konstruktionseinzelheiten der Stapelhammerbetätigungseinrichtung, F i g. 3 die elektrische Schaltanordnung zur Betätigung des Stapelaufzuges, F i g. 4 eine Seitenansicht von Konstruktionseinzelheiten des Schnecken-Schneckenrad-Antriebes des Stapelaufzuges, Fig. 5 den Grundriß einer mehrere Nocken aufweisenden Kurvenscheibe.
  • Bei der nachstehend beschriebenen Ausführungsform einer Bogenzuführungsvorrichtung ist das Ge- stell von Auslegerbauart und hat zwei im Abstand stehende Rahmen 1 sowie sich nach rückwärts erstreckende waagerechte Seitenrahmen 2.
  • Auf Stapelführungsstangen 20 befinden sich, sich auf der Seite über sie hinaus erstreckend, zwei im Abstand angeordnete Paare von Stapelträgerstangen 15; auf diesen ruhen Hilfsträgerstangen 17, zwischen denen eine auf den Stapelträgerstangen ruhende Stapelplatte 18 angeordnet ist. Über der Oberseite der Stapelplatte 18 erstrecken sich Leisten 19, deren Enden auf den Hilfsträgerstangen 17 aufliegen.
  • Der beschriebene Aufbau wird mittels Kabelzügen 8, 9, welche an den Stapelführungsstangen 20 befestigt sind, gehoben bzw. gesenkt. Jeder Kabelzug 8 läuft über eine Rolle 11 und über die eine Scheibe einer zwei Scheiben aufweisenden Seilscheibe 12 zu einer gesonderten Scheibe einer Aufwindetrommel 14, welche tiefe, enge Scheiben aufweist. Jeder Kabelzug 9 läuft über die andere Scheibe der Seilscheibe 12 zu einer gesonderten Scheibe der Aufwindetrommel 14.
  • Ein elektrischer Motor 51 ist an einem der senkrechten Ständerl angeschraubt. Der Motor ist ein umsteuerbarer Motor mit mehreren Geschwindigkeiten.
  • Die Abtriebswelle 70 des Motors 51 ist mit dem antreibenden Bauteil einer elektromagnetischen Kupplung 52 verbunden. Eine (in der Figur nicht gezeigte) elektromagnetische Bremse und die Kupplung 52 sind elektrisch miteinander verbunden, so daß die Bremse beim Ausrücken der Kupplung eingeschaltet, beim Einrücken der Kupplung abgeschaltet wird.
  • Die angetriebene Welle der Kupplung52 ist zugleich die Antriebswelle eines Untersetzungsgetriebes 53, auf dessen Abtriebswelle 72 eine Schnecke 54 aufgekeilt ist, welches ein Schneckenrad 55 antreibt, das seinerseits auf einer Welle 74 aufgekeilt ist; auf der Welle 74 sind die Kabelzugtrommeln 14 befestigt.
  • Gemäß F i g. 4 erstreckt sich die Welle 73 ein kurzes Stück über das Schnecken-Schneckenrad-Gehäuse 75 hinaus und trägt eine mehrere Nocken aufweisende Kurvenscheibe 76. Diese Kurvenscheibe wird in F i g. 5 gezeigt und weist fünf Nocken 77 auf: es können mehr oder weniger Nocken vorgesehen sein.
  • An Stelle des umsteuerbaren Motors mit mehreren Geschwindigkeiten kann ein Motor mit konstanter Geschwindigkeit verwendet werden und dann das Getriebe 53 so abgeändert werden, um die Abtriebsgeschwindigkeit und die Drehrichtung des endgültigen Antriebes zu verändern.
  • Ein Abtastfinger oder Stapelhammer 58 hängt an einem Arm 78 herab, der schwenkbar an einem auf den waagerechten Auslegerarmen 2 abgestützten Luftventilaufbau 6 befestigt ist. Der Stapelhammer geht hin und her und berührt an der tiefsten Stelle seines Hubes den obersten Boden eines Stapels, wenn der Stapel zur Bogenzuführungshöhe gehoben ist.
  • An dem Stapelhammer ist ein mit einem Flansch versehener Bund 98 befestigt, um einen Mikroschalter 59 zu einem weiter unten beschriebenen Zweck zu schließen.
  • Der Stapelhammer 58 wird mittels eines Nockens 80 innerhalb vorbestimmter Grenzen in einer senkrechten Ebene in einem gegabelten Träger79 hin-und herbewegt; der Nocken 80 sitzt auf einer Welle 81, welche von dem Bogenzuführungsmechanismus und synchron mit diesem gedreht wird und führt eine vollständige Umdrehung bei der Zuführung je eines Bogens aus.
  • Eine Nockenrolle 82 läuft auf der Fläche des Nokkens 80. Diese Rolle ist an dem Arm 78 innerhalb von dessen Längsausdehnung angeordnet. Der Schaft des Stapelhammers wird von einem Bund gehalten, der am Vorderende des Armes 78 mittels einer Schraubenmutter89 befestigt ist, so daß dieser Arm zwar bezüglich des Stapelhammers schwenkbar ist, jedoch nicht axial auf ihm gleiten kann, ohne daß zunächst die Schraubenmutter 89 gelöst wird.
  • Auf diese Weise hebt der Nocken 80 bei seiner Drehung die Nockenrolle 82, um die Hin- und Herbewegung des Stapelhammers zu bewirken. Der Stapelhammer wird jedesmal von dem Bogenstapel abgehoben, wenn ein Bogen von dem Stapel herab zugeführt wird, und fällt dann wieder herab, um die Höhe des restlichen Bogenstapels abzutasten.
  • Der Hub des Stapelhammers nähert sich den senkrechten Grenzen der Bewegung, und die Bogenvorschubeinrichtungen (welche in der Figur nicht gezeigt sind) folgen nach unten dem Stapel, so wie die Bogen von dem Stapel aus zugeführt werden.
  • Der dem Stapelhammer zugeordnete Mikroschalter 59 und ein zweiter Mikroschalter90, welcher durch die mehrere Nocken aufweisende Kurvenscheibe 76 betätigt wird, sind elektrisch miteinander verbunden.
  • Die Abstände zwischen den Nocken 77 der Kurvenscheibe 76 sind proportional zu den Abständen des von Zeit zu Zeit zur Aufrechterhaltung der Zuführung von Bogen von dem Stapel aus erforderlichen Anhebens. Die mehrere Nocken aufweisende Kurvenscheibe steuert das zunehmende Anheben, wie dies nachstehend beschrieben wird.
  • Falls es erwünscht ist, daß ein ununterbrochener Nachschub von Bogen für die Bogenzuführung zu der Druckpresse erfolgt, kann eine Hilfsstapelaufzugseinrichtung vorgesehen sein, so daß die Bogenzuführung von einem restlichen Stapel fortgesetzt werden kann, während die Stapelträger des Hauptstapelaufzuges zum crneuten Beladen gesenkt werden. Ein geeigneter Hilfsstapelaufzug ist in der gleichzeitig eingereichten, auf der englischen Patentanmeldung 8897 aus dem Jahre 1961 beruhenden Patentanmeldung »Bogenzuführung für Druckpressen« beschrieben. Da dieser Hilfsstapelaufzug nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist. erscheint es ausreichend, hier festzustellen, daß bei diesem Hilfsstapelaufzug Haken vorgesehen sind, welche zusammen mit Armen von den Seitenrahmen 2 herabhängen, wobei diese Haken die Hilfsträgerstangen 17 ergreifen, wenn der Hauptstapelaufzug die Stapelträger auf eine vorgegebene Höhe emporgehoben hat.
  • Diese Haken sind fest verbunden mit Zahnstangen, welche zunehmend so hinaufgehoben werden, wie der restliche Stapel zum Bedrucken zugeführt wird.
  • Einige der elektrischen Steuerungen für diesen Hilfsstapelaufzug sind in dem Schaltschema der Fig.3 enthalten.
  • Hinsichtlich der Fig.3 erscheint es ausreichend, die Betätigung der Schaltung und des Stapelaufzuges zu beschreiben, ohne vorher die zwischen den verschiedenen in der Schaltung vorhandenen Elementen bestehende Beziehungen aufzuzeigen.
  • Es sei angenommen, daß ein Stoß von Papier auf den Hilfsträgerstangen 17 aufgebracht ist, wobei der Hauptstapelaufzug sich in diesem Augenblick in seiner niedrigsten Verschiebungsstellung befindet.
  • Die Aufzugsschaltung wird eingeschaltet.
  • Der Stapel wird zur Bogenzuführungshöhe durch Betätigung des Druckknopfes des Hauptaufzugsmotorschalters 95 emporgehoben. Das Schließen des Schalters 95 erregt das Relais 96, schließt die Kontakte 961, isoliert den Papiermikroschalter 59, schließt die Kontakte 962 und schließt dadurch den Stromkreis für die Motorwicklungen, schließt die Kontakte 963, erregt die Kupplung zumEinkuppeln und schaltet die Bremse ab und öffnet die normalerweise geschlossenen Kontakte 964.
  • Der Hauptmotor 51 hebt mit seiner langsamen Geschwindigkeit den Papierstapel, bis der oberste Bogen des Stapels in der Papierzuführungshöhe sich befindet, worauf der Druckknopf für den Hauptaufzug freigegeben wird und die Bogenzuführung beginnt. So wie der Stapel an Höhe abnimmt, vergrößert der Stapelhammer 58 seinen Hub; wenn dann der Stapel unterhalb einer vorgegebenen Höhe angelangt ist, schließt der Bund 98 am Stapelhammer den Papiermikroschalter 59, wodurch das Relais 96 erregt wird, und zwar über den normalerweise geschlossenen Kurvenscheibenmikroschalter 90, die normalerweise geschlossenen Kontakte 1023 und die normalerweise geschlossenen Kontakte 1052, ein Schaltbrett von Hilfsumschaltern 99 und thermische Auslöser 100. Die Erregung des Relais 96 schließt die Kontakte 961, 962 und 963, wodurch der Hauptmotor erregt wird und seine Antriebskraft über die Kupplung 52 auf die Aufwickeltrommel übertragen wird, so daß der Stapel durch Aufwickeln der Kabelzüge 8 und 9 emporgehoben wird.
  • Der Mikroschalter 59 wird geöffnet, wenn der Hammer bei Drehung des Nockens 80 gehoben wird; aber das Relais 96 wird durch Kontakt 961 eingeschaltet gelassen, wobei der Mikroschalter 59 isoliert wird.
  • Wenn der Hauptmotor die Welle 73 treibt, dreht sich die Kurvenscheibe 76, und es öffnet einer der Nocken 77 den Mikroschalter 90, so daß der Stromkreis unterbrochen, das Relais 96 und dadurch der Hauptmotor abgeschaltet wird. Der der Kurvenscheibe 76 erteilte Antrieb hat jedoch genügend Trägheitsmoment, um den Nocken über den Mikroschalter 90 hinauszuführen; der Mikroschalter 90 schließt den Stromkreis wieder und macht ihn für das nächste Schließen des Mikroschalters 59 bereit, wenn die Stapelhöhe wiederum bis zu dem vorgesehenen Betätigungspunkt des zunehmenden Anhebens abgesunken ist.
  • Wenn der Hauptstapel fast erschöpft ist, kann der restliche Stapel von den Trägern des Hilfsstapelaufzugs erfaßt werden, wobei die Hilfsträgerstangen 17 von nicht gezeigten Haken an dem Ende von nicht gezeigten Zahnstangen erfaßt werden, um den Reststapel in der erforderlichen Weise zunehmend anzuheben.
  • Die Zahnstangen werden von Zahnrädern angehoben, welche über eine Wellenverbindung von dem Hilfsmotor 43 angehoben werden.
  • Die Hilfsumschalter 99 sind mit den Zahnstangen verbunden, so daß, wenn die Zahnstangen die Hilfsträgerstangen 17 erfassen, die Schalter 99 die Stromrichtung ändern, den das Relais 96 enthaltenden Stromkreis unterbrechen, dadurch den Hauptmotor 51 sowie den Hauptaufzug abtrennen und den Hilfsmotor 43 in den Stromkreis legen.
  • Der Hilfsmotor 43 wird in derselben Weise gesteuert wie der Hauptmotor 51. Es wird nämlich, wenn der Stapelhammer 58 seinen Hub beendet, von ihm der Mikroschalter 59 geschlossen, wodurch ein Relais 102 über den Mikroschalter 90, den geschlossenen Mikroschalter 59, den normalerweise geschlossenen oberen Begrenzungsschalter 101, die normalerweise geschlossenen Kontakte 1083 und den Umschaltersatz 99 erregt wird.
  • Durch Erregung des Relais 102 werden die Kontakte 1021, 1022 geschlossen, die normalerweise geschlossenen Kontakte 1023 und 1024 geöffnet. Damit ist der Hilfsmotor 43 eingeschaltet, und er beginnt den restlichen Stapel vermittels der Zahnstangen und zugehörigen Getriebe anzuheben.
  • Wie im Falle des Hauptmotors ist auch auf der Antriebswelle des Hilfsmotors eine Kurvenscheibe mit mehrfachen Nocken (nicht dargestellt) vorgesehen, und die Nocken dieser Kurvenscheibe öffnen einen normalerweise geschlossenen Mikroschalter 103, unterbrechen den Stromkreis des Relais 102, wobei seine Erregung abgeschaltet wird, die Kontakte 1021 und 1022 abfallen und der Motor zum Stillstand kommt.
  • Die Kurvenscheibe läuft etwas, bevor sie zum Stillstand kommt, darüber hinaus, so daß der Nocken der Kurvenscheibe über den Mikroschalter 103 hinausläuft, und dieser sich wieder schließen kann.
  • Um zu verhindern, daß durch den Hilfsaufzug zu weit angehoben wird, wird der obere Begrenzungsschalter 101 von den Trägerstangen 17 geöffnet, sofern sie über eine bestimmte Höhe hinaus angehoben werden sollten.
  • Bei beiden Kurvenscheiben ist der Abstand zwischen den Nocken ein Faktor in der jeweiligen Hubhöhe, die der Haupt- oder Hilfsmotor den Aufzug ausführen läßt, bevor er abgeschaltet wird.
  • Um die Stapelträger des Hauptstapelaufzuges zur Wiederbeladung abwärts zu fahren, während der Reststapel von den Hilfsaufzugträgern zugeführt wird, wird ein Abwärtsknopf gedrückt, um einen Schalter 104 zu schließen, so daß ein Relais 105 erregt, die Kontakte 1051 und 1053 geschlossen und die normalerweise geschlossenen Kontakte 1052 geöffnet werden. Durch das Schließen der Kontakte 1051 wird der Hauptmotor mit seinen Wicklungen für schnellen Rücklauf eingeschaltet, wobei durch das Schließen der Kontakte 1053 die Kupplung eingerückt und die Bremse gelöst wird, worauf die Stapelträger des Hauptstapelaufzuges nach abwärts gehen.
  • Ein normalerweise geschlossener, unterer Begrenzungsschalter 106 wird, wenn der Hauptaufzug nicht zum Stillstand kommt, durch die Stapelträger des Hauptstapelaufzuges geöffnet, wenn diese Stapelträger ihre Beladungshöhe erreicht haben und der Motor nicht von Hand stillgesetzt wurde.
  • Die Zahnstangen des Hilfsaufzuges werden nach abwärts gefahren, indem ein Schalter 107 geschlossen wird, wodurch ein Relais 108 erregt, die Kontakte 1081 und 1082 geschlossen und die normalerweise geschlossenen Kontakte 1083 geöffnet werden. Der Hilfsmotor wird dadurch im Rücklauf eingeschaltet, wobei die Zahnstangen nach abwärts gehen, bis an der Grenze ihres Abwärtsweges schließlich eine der Zahnstangen den unteren Begrenzungsschalter 109 öffnet, wodurch der Stromkreis unterbrochen und der Hilfsmotor abgeschaltet wird. Die Hilfsumschalter 99 gehen dann in ihren ursprünglichen Zustand zurück.
  • Die MikroschalterllO, 111 können auf der einen und anderen Seite der Maschine angebracht werden, um durch das Aufleuchten einer Warnlampe 112 anzuzeigen, daß die Schalter durch die Stapelträger des Hilfsaufzuges geschlossen wurden, wenn diese ihre oberen Begrenzungen erreicht haben. Ebenso kann ein Mikroschalterll3 durch das Aufleuchten einer Lampe 114 anzeigen, daß dieser Schalter durch die Stapelträger des Hilfsaufzuges geschlossen wurde, wenn diese ihre unterste Stellung erreicht haben.
  • Eine Stapelumschaltlampe 115 leuchtet auf, sobald das Relais 102 erregt ist.
  • Die in dem Aufwärtsstromkreis des Hauptstapelaufzuges liegenden Kontakte 1023 und 1052 verhindem, daß dieser Stromkreis geschlossen wird, wenn der Aufwärtsstromkreis des Hilfsstapelaufzuges in Betrieb ist oder wenn der Abwärtsschalter des Hauptaufzuges geschlossen ist.
  • Der Kontakt 1083 in dem Aufwärtsstromkreis des Hilfsaufzuges verhindert, daß dieser Stromkreis geschlossen wird, wenn der Abwärtsstromkreis für den Hilfsaufzug geschlossen ist.
  • Der Kontakt 964 in dem Abwärtsstromkreis des Hauptaufzuges verhindert, daß dieser Stromkreis geschlossen wird, wenn der Aufwärtsstromkreis des Hauptstapelaufzuges geschlossen ist.
  • Der in dem Abwärtsstromkreis des Hilfsaufzuges liegende Kontakt 1024 verhindert, daß dieser Stromkreis geschlossen wird, wenn der Aufwärtsstromkreis des Hilfsaufzuges geschlossen ist.
  • Die Stapelträger des Hauptaufzuges können ohne gegenseitige Störung bei Betrieb des Hilfsaufzuges aufwärts oder abwärts gefahren werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Stapelhubvorrichtung für Bogenzuführungen bei Druckpressen mit einem motorgetriebenen Stapel aufzug, einem über dem Bogenstapel angeordneten, im Rhythmus der Bogenzuführung auf- und abbewegten Fühlarm für die Stapelhöhe, welcher in Abhängigkeit von seinem Hub einen ersten Schalter für den Stapelzugsmotor betätigt, wenn die Stapelhöhe unter ein gewisses Maß abgesunken ist, und einem zweiten in Reihe mit dem ersten Schalter liegenden Schalter, welcher während vorbestimmter Zeiten geöffnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem ersten Schalter (59) ein Selbsthaltekontakt (961) eines von diesem erregten Relais (96) liegt und daß der zweite Schalter (90) durch Nocken (77) an einer Welle (73) des Stapelaufzuges normalerweise, d. h. während des Stillstandes des Aufzugmotors (51) geschlossen gehalten wird.
  2. 2. Stapelhubvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Nocken (77) auf dem Umfang einer Kurvenscheibe (76) vorgesehen sind.
  3. 3. Stapelhubvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (76) sich synchron mit derienigen Welle (73) dreht, die das zum Heben des Stapels erforderliche Drehmoment von einem Untersetzungsgetriebe (53) überträgt.
  4. 4. Stapelhubvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Nocken (77) auf dem Umfang der Kurvenscheibe (76) ein Maß für die Dauer und damit die Hubhöhe eines einzelnen Hubvorganges ist.
  5. 5. Stapelhubvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte elektromagnetische, zur Übertragung des Motordrehmomentes auf das Untersetzungsgetriebe (53) dienende Kupplung (52), die stromlos und dadurch ausgerückt ist, wenn der Schalter (90) geschlossen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 064 961; deutsche Patentschrift Nr. 617 558.
DEL41437A 1961-03-10 1962-03-10 Stapelhubvorrichtung fuer Bogenzufuehrungen bei Druckpressen Pending DE1175698B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE617558C (de) * 1933-03-16 1935-08-22 G E Reinhardt Fa Stapelhubvorrichtung fuer Bogenan- und -ableger
DE1064961B (de) 1956-02-28 1959-09-10 Roland Offsetmaschf Stapeltischsteuerung an bogenverarbeitenden Maschinen, insbesondere Bogendruckmaschinen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE617558C (de) * 1933-03-16 1935-08-22 G E Reinhardt Fa Stapelhubvorrichtung fuer Bogenan- und -ableger
DE1064961B (de) 1956-02-28 1959-09-10 Roland Offsetmaschf Stapeltischsteuerung an bogenverarbeitenden Maschinen, insbesondere Bogendruckmaschinen

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