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DE1175641B - Einrichtung zum gleichmaessigen Einstellen der Hydraulikkolben an Kalandern fuer Gewebe-bahnen - Google Patents

Einrichtung zum gleichmaessigen Einstellen der Hydraulikkolben an Kalandern fuer Gewebe-bahnen

Info

Publication number
DE1175641B
DE1175641B DEV19548A DEV0019548A DE1175641B DE 1175641 B DE1175641 B DE 1175641B DE V19548 A DEV19548 A DE V19548A DE V0019548 A DEV0019548 A DE V0019548A DE 1175641 B DE1175641 B DE 1175641B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
pump
pressure pump
calenders
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV19548A
Other languages
English (en)
Inventor
Gottfried Drechsler
Eberhard Grimm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL MARX STADT MASCHF
Original Assignee
KARL MARX STADT MASCHF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL MARX STADT MASCHF filed Critical KARL MARX STADT MASCHF
Priority to DEV19548A priority Critical patent/DE1175641B/de
Publication of DE1175641B publication Critical patent/DE1175641B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B3/00Presses characterised by the use of rotary pressing members, e.g. rollers, rings, discs
    • B30B3/04Presses characterised by the use of rotary pressing members, e.g. rollers, rings, discs co-operating with one another, e.g. with co-operating cones
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • D06C15/02Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics between co-operating press or calender rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Einrichtung zum gleichmäßigen Einstellen der Hydraulikkolben an Kalandern für Gewebebahnen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum gleichmäßigen Einstellen der Hydraulikkolben an Kalandern für Gewebebahnen mittels einer Niederdruck-und einer Hochdruckpumpe, die auf zwei Arbeitszylindern mit je einer einseitigen Kolbenstange wirken.
  • Steuereinrichtungen zum Erzielen eines Synchronlaufes von Hydraulikkolben, beispielsweise an Kalandern, sind bekannt. Eine Lösungsmöglichkeit besteht darin, das verschieden schnelle Reagieren der Hydraulikzylinder auf beiden Kalanderseiten durch verschiedene Walzengewichte zu vermeiden. Hiernach sind in der Zu- und Behälterleitung Drossel-bzw. Rückschlagventile derart vorgesehen, daß das Druckmittel beim Anstellen der Walze dem Druckzylinder der schwereren Walze über den nicht gedrosselten Zweig, dem der leichteren Seite über den mit Drosseln versehenen Zweig zuführbar ist, während beim Lüften der Walze das Druckmittel entsprechend umgekehrt abgeführt wird.
  • Wenn die Durchfiußdrosseln auch entsprechend dem Gewicht jeder Walzenseite einstellbar sind, so ist der Druckbereich der bekannten Ausgleicheinrichtung für die Druckhydraulik an Kalandern und damit der Anwendungsbereich eng begrenzt. Außerdem sind Drosseln viskositätsabhängig und neigen zu Schwingungen, die den Gleichlauf stören Weiterhin existiert eine hydraulische Antfiebseinrichtung für eine Papierdruckmaschine, die ebenfalls das Anstellen der losen an die feste Kalanderwalze ermöglicht. Die Druckmittelförderung übernimmt hier eine kombinierte Niederdruck-Hochdruck-Pumpe mit eingebautem Rückschlagventil, um -die- Zufuhr einer großen Ölmenge absperren zu können- und die Pumpe auf Hochdruck umzustellen, wenn sich ein Gegendruck aufbaut. Hierbei werden die Hydraulikkolben im Niederdruck an die Kalanderwalze gestellt und von dieser aufgehoben, indem - diese gesenkt oder gehoben wird. Das Umstellen ai*f Hoch-bzw. Preßdruck erfolgt nach dem Senken, also nachdem die Kolben an die lose Walze angestQllt sind. Der gewünschte Preßdruck wird durch ein- Druckreduzierventil eingestellt und durch ein Absperrventil begrenzt.
  • Mit dieser bekannten Einrichtung wird ein gleichmäßiges Einstellen der Kolben an die lose Kalanderwalze kaum erreicht oder ist zumindest nicht zu kontrollieren, da von vornherein durch die -Konstruktion der verwendeten Pumpenkombination der Gleichlauf ohne die zusätzlichen Bauelemente nicht möglich ist. Die zusätzlichen Bauelemente vergrößern den baulichen Aufwand der Antriebseinrichtung. Es ist Aufgabe der Erfindung, unter Vermeidung der obigen Nachteile eine Einrichtung zu schaffen, die einen sicheren Synchronlauf der Hydraulikkolben bei noch nicht wirkendem Arbeitsdruck garantiert und bei einfacher Bauweise innerhalb eines großen Druckbereiches anwendbar ist.
  • Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe besteht darin, daß der eine Zylinder unmittelbar von der Niederdruckpumpe beaufschlagt wird und der andere Zylinder mit einer von der Fördermenge der Niederdruckpumpe abhängig gespeisten regelbaren Hochdruckpumpe verbunden ist, wobei ein Magnetsteuerschieber vorgesehen ist, der nach Erreichen eines eingestellten Arbeitsdruckes die Verbindung beider Arbeitszylinder mit der regelbaren Hochdruckpumpe herstellt.
  • Der Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht insbesondere darin, daß durch den erzielten Gleichlauf der Hydraulikkolben im Niederdruck eine Schiefstellung der anzustellenden Walze und damit eine ungleichmäßige Dicke der zu bearbeitenden Stoff- bzw. Papierbahn vermieden wird.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind aus einem nachfolgendem Ausführungsbeispiel zu erkennen, wobei in der Zeichnung eine erfindungsgemäße Einrichtung schematisch dargestellt ist.
  • Die Einrichtung besteht aus Arbeitszylindern 1, 2, in denen sich je ein Arbeitskolben 3, 4 mit einseitiger Kolbenstange befindet und weiterhin aus einer Zahnradpumpe 5 sowie einer regelbaren Radialkolbenpumpe 6 mit Nullhubverstellung, die folgendermaßen miteinander verbunden sind: Eine zum Ölbehälter 7 führende Saugleitung 8 und eine Druckleitung 9 sind an der Zahnradpumpe 5 angeschlossen. Von der Druckleitung 9 führt eine Leitung 10 zur Radialkolbenpumpe 6 und eine Leitung 11 über einen Magnetsteuerschieber 12, der einen Steuerkolben 13 enthält, und über eine Leitung 14 zu der unteren Stirnseite des Arbeitszylinders 2. Die Radialkolbenpumpe 6 ist mittels Druckleitung 15 über einen Umsteuerschieber 16, in dem ein Steuerkolben 17 verschiebbar angeordnet ist, und eine Leitung 18 mit der unteren Stirnseite des anderen Arbeitszylinders 1 verbunden. Die obere Stirnseite der Arbeitszylinder 1, 2 mit den, herausragenden Kolbenstangen sind durch eine. Leitung 19 miteinander verbunden. An diese Leitung 19 ist eine zum Umsteuerschieber 16 führende Leitung 20 angeschlossen. Zwischen dem Magnetsteuerschieber 12 und der Leitung 18 besteht Verbindung durch eine Leitung 21. Zum Aufbau der Steuereinrichtung gehören weiterhin zwei Überströmventile 22, 23, die an die Zahnrad- bzw. Radialkolbenpumpendruckleitung 9, 15 mit ihrer einen Stirnseite durch Leitungen 24, 25 angeschlossen und mit dem Behälter je nach Stellung des im Ventil befindlichen Kolbens über Leitungen 26 bis 29 verbunden sind. Außerdem ist an die Leitung 24 ein Kontaktmanometer 30 angeschlossen. Vom Umsteuerschieber 16 führen schließlich noch zwei Leitungen 31, 32 zum Behälter. Die Radialkolbenpumpe 6 und die Zahnradpumpe 5 haben eine gemeinsame Antriebswelle.
  • In der Zeichnung ist der Arbeitstakt Heben dargestellt. Der Synchronlauf beim Anheben der Walze wird dadurch erzielt, daß die von der Zahnradpumpe 5 geförderte Ölmenge zur Hälfte dem unteren Raum des Arbeitszylinders 2 zugeführt wird, während die andere Hälfte von der Radialkolbenpumpe 6 aufgenommen und von dieser über Leitung 15, Umsteuerschieber 16, Leitung 18 in den unteren Raum des anderen Arbeitszylinders 1 gelangt. Der Maximalanschlag der Radialkolbenpumpe 6 wird dabei so eingestellt, daß genau die Hälfte der von der Zahnradpumpe 5 geförderten Ölmenge von der Radialkolbenpumpe 6 geschluckt wird. Der Synchronlauf läßt sich dadurch genau einregeln.
  • Nachdem sich die verschiebbare Walze an die feststehende Walze angelegt hat, steigt der Druck und bewirkt beispielsweise bei 10 atü durch das Kontaktmanometer 30; daß der Magnetsteuerschieber 12 betätigt wird und der Kolben 13 in die linke Endstellung springt. Bei einem Druck von beispielsweise 25 atü beginnt die Radialkolbenpumpe einzuschwenken, d. h. die Pumpe regelt ihren Förderstrom zurück bis auf die Leckverluste und hält somit den eingestellten Druck aufrecht.
  • Durch Ändern der Nullhubverstellung der Pumpe 6 läßt sich der Druckbereich in weiten Grenzen regeln. Die angepreßte Walze wird gelöst, wenn der Arbeitstakt beendet ist, d. h., wenn die Gewebebahn durch den Walzenspalt gelaufen ist. Das geschieht, indem der Umsteuerschieber 17 in die linke Endstellung bewegt wird. Die Radialkolbenpumpe 6 fördert dann über die Leitungen 20, 19 in den oberen Raum der Arbeitszylinder 1, 2. Aus dem unteren Raum jedes Arbeitszylinders 1, 2 strömt das Öl während des Absinkens der Kolben 3, 4 über die Leitungen 18, 14, 21, 26 zum Behälter 7. Vor Drucküberlastung wird die Anlage durch die beiden Überströmventile 22. 23 geschützt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Einrichtung zum gleichmäßigen Einstellen der Hydraulikkolben an Kalandern für Gewebebahnen mittels einer Nieder- und einer Hochdruckpumpe, die auf zwei Arbeitszylinder mit je einer einseitigen Kolbenstange wirken, d a -durch gekennzeichnet, daß der eine Zylinder (2) unmittelbar von der Niederdruckpumpe (5) beauflagt wird und der andere Zylinder (1) mit einer von der Fördermenge der Niederdruckpumpe (5) abhängig gespeisten regelbaren Hochdruckpumpe (6) verbunden ist, wobei ein Magnetsteuerschieber (12) vorgesehen ist, der nach Erreichen eines eingestellten Arbeitsdruckes die Verbindung beider Arbeitszylinder (2, 1) mit der regelbaren Hochdruckpumpe (6) herstellt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1036 801; USA: Patentschrift Nr. 2 569 034; Zeitschrift »Ölhydraulik und Pneumatik«, 1958, S. 241 bis 248.
DEV19548A 1960-10-21 1960-10-21 Einrichtung zum gleichmaessigen Einstellen der Hydraulikkolben an Kalandern fuer Gewebe-bahnen Pending DE1175641B (de)

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DE1175641B true DE1175641B (de) 1964-08-13

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DE (1) DE1175641B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2569034A (en) * 1948-05-20 1951-09-25 Champlain Company Inc Hydraulic impression gear for printing presses
DE1036801B (de) 1957-03-09 1958-08-21 Kleinewefers Soehne J Ausgleichseinrichtung fuer die Druckhydraulik an Kalandern

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2569034A (en) * 1948-05-20 1951-09-25 Champlain Company Inc Hydraulic impression gear for printing presses
DE1036801B (de) 1957-03-09 1958-08-21 Kleinewefers Soehne J Ausgleichseinrichtung fuer die Druckhydraulik an Kalandern

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