DE1175261B - Randabschneidemaschine fuer bituminoese Fahrbahnbelaege - Google Patents
Randabschneidemaschine fuer bituminoese FahrbahnbelaegeInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C23/00—Auxiliary devices or arrangements for constructing, repairing, reconditioning, or taking-up road or like surfaces
- E01C23/06—Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road
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Description
- Randabschneidemaschine für bituminöse Fahrbahnbeläge Die Erfindung betrifft eine Randabschneidemaschine für bituminöse Fahrbahnbeläge, insbesondere aus Asphaltbeton, die ein auf Rädern laufendes Fahrgestell und ein an diesem angeordnetes Schlagwerkzeug aufweist, das durch von einem Motor angetriebene Mittel periodisch in gegen den Belag gerichtete Schlagbewegungen versetzt wird.
- Beim Aufbringen und anschließenden Walzen von bituminösen Fahrbahnbelägen treten zwangläufig Randunregelmäßigkeiten auf; die unregelmäßigen Ränder werden nachträglich gerade geschnitten, damit sie parallel zur Längsrichtung der Fahrbahn verlaufen und von einem gegebenenfalls vorhandenen Bordstein oder sonstigen seitlichen Abschluß einen gleichbleibenden Abstand haben.
- Es sind schon verschiedene Vorschläge bekanntgeworden, um das Abschneiden maschinell durchzuführen. So ist eine Randabschneidemaschine bekannt, die ein auf Rädern laufendes Fahrgestell aufweist, an dem ein Meißel senkrecht zur Fahrbahn verschiebbar gelagert ist. Der Meißel ist an einer Blattfeder angeschlossen, durch die er periodisch in eine Schlagbewegung nach unten versetzt wird. Hierzu wird die Blattfeder durch einen von einem Motor angetriebenen Nocken periodisch angehoben. Nach dem Anheben drückt sie den Meißel schlagartig gegen den Fahrbahnbelag.
- Der verhältnismäßig schmale Meißel nutzt sich schnell ab und muß daher oft erneuert werden. Außerdem ist es nur schwer möglich, mit der gespannten Blattfeder eine ausreichende Schlagkraft am Meißel zu erzeugen; denn hierzu ist ein schweres Fahrgestell erforderlich, da die Federspannung der Blattfeder im Fahrgestell aufgenommen werden muß.
- Des weiteren ist es bekannt, zum Abschneiden ein Schneidrad zu benutzen, das aus einer runden, an ihrem Umfang mit einer Schneide versehenen Scheibe besteht und um eine waagerechte Achse rehbar ist. Das.Schneidrad wird durch das Gewicht eines Fahrzeuges, z. B. einer Walze, an dem es angeordnet ist, in den Fahrbahnbelag gedrückt. Zum Eindrücken des Schneidrades ist ein großes Gewicht erforderlich. Außerdem läßt sich mit ihm, beispielsweise in Kurven, ein genauer Schnitt nicht ausführen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine der zuerst genannten Art so zu verbessern, daß ihr Schneidwerkzeug eine längere Lebensdauer hat und daß mit einer verhältnismäßig geringen Eigenmasse eine große Schlagkraft erzeugt wird, ohne daß das Fahrgestell selbst große bauliche Aufwendungen erfordert.
- Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß das Schlagwerkzeug durch ein sich in dem Fahrbahnbelag abwälzendes Schneidrad gebildet ist, das durch eine von dem Motor angetriebene Unwucht in die Schlagbewegung versetzt wird.
- Bei der Maschine nach der Erfindung bleibt das Schneidrad in an sich bekannter Weise in ständigem Eingriff mit dem Fahrbahnbelag, so daß ein glatter Schnitt ohne Absätze und Stufen gewährleistet ist. Da sich das Schneidrad in dem Fahrbahnbelag stetig abwälzt, also immer wieder andere Teile der Schneide zum Schneiden verwendet werden, tritt eine Abnutzung in an sich ebenfalls bekannter Weise erst nach längerer Zeit als bei einem Meißel ein. Die rotierende Unwucht übt auf das Schneidrad einen starken Schlag nach dem Vorschlaghammerprinzip aus, das man physikalisch etwa so erklären kann, daß die der Unwucht erteilte kinetische Energie auf dem sehr kleinen Eindringweg des Schneidrades in den Fahrbahnbelag verbraucht wird, folglich also eine sehr große Kraft wirksam wird. Die große Kraft kann erzeugt werden, ohne daß eine übermäßig starke Fahrgestellkonstruktion erforderlich ist, da keine inneren Kräfte im Fahrgestell aufgenommen werden müssen.
- Die Verwendung eines Schneidrades als Schlagwerkzeug erscheint ungewöhnlich, weil man bei Schlagwerkzeugen in der Regel das Bestreben hat, die Verwendung von Drehlagern im Übertragungsweg der Schlagkraft zu vermeiden. Im vorliegenden Fall wird der zum schlagunempfindlichen Lagern des Schneidrades etwas. erhöhte Bauaufwand jedoch durch die vorstehend angegebenen Vorteile weit ausgeglichen.
- Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Claims (5)
- Patentansprüche: 1. Randabschneidemaschine für bituminöse Fahrbahnbeläge, insbesondere aus Asphaltbeton, die ein auf Rädern laufendes Fahrgestell und ein an diesem angeordnetes Schlagwerkzeug aufweist, das durch von einem Motor angetriebene Mittel periodisch in gegen den Belag gerichtete Schlagbewegungen versetzt wird, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Schlagwerkzeug durch ein sich in dem Fahrbahnbelag abwälzendes Schneidrad gebildet ist, das durch eine von dem Motor angetriebene Unwucht in die Schlagbewegung versetzt wird.
- 2. Randabschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unwucht aus einer Exzenterwelle sowie mindestens einem mit dieser umlaufenden Schwungrad besteht und die Exzenterwelle auf ein .Schlagstück einwirkt, das an einem das Schneidrad tragenden Schlagarm angeordnet ist.
- 3. Randabschneidemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlagstück im Berührungsbereich mit der Exzenterwelle mit einer Platte aus Kunststoff, Bronze oder gehärtetem Stahl versehen ist.
- 4. Randabschneidemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlagstück im Berührungsbereich mit der Exzenterwelle eine in Kugeln oder einem Nadellager gelagerte Rolle aus Kunststoff, Bronze oder gehärtetem Stahl aufweist.
- 5. Randabschneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell in an sich bekannter Weise mit einer Vorrichtung zum seitlichen Führen ausgerüstet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 356 156; USA.-Patentschrift Nr. 2 935 308.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW31864A DE1175261B (de) | 1962-03-16 | 1962-03-16 | Randabschneidemaschine fuer bituminoese Fahrbahnbelaege |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW31864A DE1175261B (de) | 1962-03-16 | 1962-03-16 | Randabschneidemaschine fuer bituminoese Fahrbahnbelaege |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1175261B true DE1175261B (de) | 1964-08-06 |
Family
ID=7599878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW31864A Pending DE1175261B (de) | 1962-03-16 | 1962-03-16 | Randabschneidemaschine fuer bituminoese Fahrbahnbelaege |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1175261B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1981001023A1 (fr) * | 1979-10-02 | 1981-04-16 | Wohler W | Procede d'ouverture du revetement routier et dispositif pour la mise en oeuvre de ce procede |
| EP0154957A3 (de) * | 1984-03-16 | 1987-01-28 | AERTECNICA COMMERCIALE S.r.l. | Vorrichtung zum Schneiden durch Strassendecken mit einer rotierenden Scheibe |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2935308A (en) * | 1959-06-08 | 1960-05-03 | Andrew K Zorn | Rotary paving cutter |
| CH356156A (de) * | 1958-01-21 | 1961-08-15 | Trachsel Franz | Verfahren zum Beschneiden der Ränder von Belägen von Wegen, Strassen, Flugplatzpisten und dergleichen, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens |
-
1962
- 1962-03-16 DE DEW31864A patent/DE1175261B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH356156A (de) * | 1958-01-21 | 1961-08-15 | Trachsel Franz | Verfahren zum Beschneiden der Ränder von Belägen von Wegen, Strassen, Flugplatzpisten und dergleichen, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens |
| US2935308A (en) * | 1959-06-08 | 1960-05-03 | Andrew K Zorn | Rotary paving cutter |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1981001023A1 (fr) * | 1979-10-02 | 1981-04-16 | Wohler W | Procede d'ouverture du revetement routier et dispositif pour la mise en oeuvre de ce procede |
| EP0154957A3 (de) * | 1984-03-16 | 1987-01-28 | AERTECNICA COMMERCIALE S.r.l. | Vorrichtung zum Schneiden durch Strassendecken mit einer rotierenden Scheibe |
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