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DE1175110B - Tuerschliesser - Google Patents

Tuerschliesser

Info

Publication number
DE1175110B
DE1175110B DEB56310A DEB0056310A DE1175110B DE 1175110 B DE1175110 B DE 1175110B DE B56310 A DEB56310 A DE B56310A DE B0056310 A DEB0056310 A DE B0056310A DE 1175110 B DE1175110 B DE 1175110B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
closer
switching part
intermediate piece
brake
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB56310A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Wilhelm Bardfeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM BARDFELD DR
Original Assignee
WILHELM BARDFELD DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILHELM BARDFELD DR filed Critical WILHELM BARDFELD DR
Publication of DE1175110B publication Critical patent/DE1175110B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F3/00Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
    • E05F3/16Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with friction brakes

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Türschließer Die Erfindung bezieht sich auf einen Türschließer mit einer aus einem Gehäuse ragenden, unter der Wirkung einer Spiralfeder stehenden Schließerachse und mit einer einstellbaren Reibungsbremse, deren Bremsbacken an eine mit der Schließerachse kuppelbare Bremstrommel über einen im Gehäuse drehbar gelagerten Tastarm anpreßbar sind, der durch einen mit der Schließerachse verbundenen und mit einer Steuerfläche versehenen Schaltteil betätigbar ist.
  • Bei bekannten Ausführungen dieser Art ist die am Schaltteil vorgesehene Steuerfläche als Kreiszylinderfläche ausgebildet, deren Achse mit der der Schließerachse zusammenfällt. Der mit der Schließerachse fest verbundene Schaltteil weist dabei eine die Kreiszylinderfläche unterbrechende Ausnehmung auf. Gelangt diese Ausnehmung bei der Drehung der Schließerachse in eine solche Stellung, daß der Tastarm, der sich bisher mit seinem einen Ende an der Kreiszylinderfläche abgestützt hat, mit diesem Ende in die Ausnehmung einschwenken kann, dann wird das an Stelle von Bremsbacken verwendete Bremsband so entlastet, daß es die Bremstrommel freigibt, wodurch der Türflügel im letzten Abschnitt seiner Schließbewegung durch die Spiralfeder noch etwas beschleunigt wird, um sicher einzuklinken. Bei diesen bekannten Ausführungen findet also lediglich ein völliges Entlasten der vorher gleichförmig belasteten Bremstrommel bei einer gewissen Stellung des sich schließenden Türflügels statt, wobei weder der betreffende Auslösezeitpunkt entsprechend den jeweils gegebenen Verhältnissen einstellbar noch der Bremsmomentenverlauf während der Schließbewegung veränderbar ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln eine den jeweiligen Verhältnissen entsprechende Einstellbarkeit des Bremsmomentenverlaufes während des Schließens des Türflügels zu ermöglichen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der mit der Schließerachse verbundene Schaltteil um eine zur Schließerachse parallele Justierachse schwenkbar und in verschiedenen Schwenkstellungen zur wahlweisen Einstellung der Änderung des während des Schließens des Türflügels auftretenden Bremsmomentenverlaufes festlegbar ist. Ist beispielsweise in Korridoren mit einer Zugluft zu rechnen, die die Schließbewegung des Türflügels hemmt, dann ist eine ständige Verminderung der Bremsmomente während des Schließens notwendig, um bei der dabei ständig wachsenden Beaufschlagung des Türflügels durch die Zugluft ein vollständiges Schließen zu erzielen. Ist hingegen mit einer im Sinne der Schließbewegung wirkenden Zugluft zu rechnen, dann müssen die Bremsmomente immer größer werden, da sonst der Türflügel mit Heftigkeit an den Türrahmen anprallt. Durch die Ausbildung gemäß der Erfindung kann den besagten Verhältnissen und mannigfachen sonstigen Gegebenheiten in einfacher Weise durch entsprechendes Verschwenken des Schaltteiles um dessen Justierachse und Festlegen desselben in der dem gewünschten Bremsmomentenverlauf entsprechenden Stellung Rechnung getragen werden.
  • Zweckmäßigerweise kann der den Tastarm betätigende Schaltteil segmentförmig ausgebildet und auf einem mit der Schließerachse kuppelbaren, ringförmig ausgebildeten Zwischenstück gelagert sein, wobei das Zwischenstück zum Schwenken des Schaltteiles um die Justierachse und zum Festlegen beiderseits der Justierachse Justierschrauben aufweist, die sich mit ihren Enden gegen im Schaltteil vorgesehene, schräg zu den Justierschraubenachsen verlaufende Justierflächen abstützen. Durch die segmentförmige Ausbildung des Schaltteiles ist in einfacher Weise auch die Möglichkeit der Erzielung eines sogenannten Endschlages des Türflügels, das heißt einer entsprechenden Beschleunigung desselben im letzten Abschnitt seiner Schließbewegung, gegeben. Bewegt sich nämlich das eine oder das andere Ende des segmentförmigen Schaltteiles vom vorher an der Steuerfläche z::ii_egenden Tastarmende hinweg, dann verliert der Tastarm seinen das Anpressen der Bremsbacken an die Bremstrommel ermöglichenden Halt, wodurch die Bremsbacken entlastet werden und damit der R--igungsschluß zwischen den Bremsbacken und der Bremstrommel aufgehoben wird. Dadurch, daß das Zwischenstück mit der Schließerachse kuppelbar und damit in bezug auf diese in verschiedenen Drehstellungen festlegbar ist, kann bei ein und derselben Lage des Zwischenstückes gegenüber dem Schaltteil der Beginn des Bremsmomentenverlaufs zeitlich verschoben werden, so daß er während des Schließvorganges entweder früher oder später stattfindet. Auch der Zeitpunkt des Einsetzens des sogenannten Endschlages kann damit geändert werden. Zur Kupplung des Zwischenstückes mit der Schließerachse kann ein im Zwischenstück gelagertes und mittels einer im Zwischenstück angeordneten Klemmschraube gegen die Schließerachse anpreßbarer Klemmkörper vorgesehen sein.
  • In weiterer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes kann der Tastarm aus zwei gegeneinander in verschiedenen Winkelstellungen einstellbaren, gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehen. Dies bietet den Vorteil, daß der Tastatur bei Abnutzung der Beläge der Bremsbacken bzw. der Bremstrommel seiner Form nach so veränderbar ist, daß der erforderliche Bremsdruck wiederhergestellt werden kann. Zur Erzielung der verschiedenen gegenseitigen Winkelstellungen der miteinander gelenkig verbundenen Tastarmteile kann an dem einen Teil eine parallel zu dem die beiden Teile verbindenden Gelenkbolzen verlaufende Einstellschraube vorgesehen sein, die sich gegen eine schräg zum Gelenkbolzen verlaufende Wandfläche des anderen Teiles abstützt, so daß beim Betätigen der Einstellschraube der Winkel zwischen den beiden Teilen verstellbar ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt F i g. 1 den Türschließer im Längsschnitt, wobei der besseren Übersichtlichkeit halber einige aus den übrigen Figuren entnehmbare Teile weggelassen sind. F i g. 2 die Draufsicht auf den Türschließer, F i g. 3 das den Schaltteil und dessen Justierachse tragende Zwischenstück im Längsschnitt, F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 3, F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in F i g. 4, F i g. 6 die Anordnung eines mit dem Tastarm verbundenen, zur Betätigung der Bremsbacken dienenden Knebels im Längsschnitt, F i g. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII in F i g. 6, F i g. 8 einen der F i g. 7 zugeordneten Seitenriß, F i g. 9 die Bremsbacken in der Draufsicht.
  • F i g. 10 einen in größerem Maßstab wiedergegebenen Schnitt nach der Linie X-X in F i g. 9, F i g. 11 einen Längsschnitt durch die Bremstrommel und F i g. 12 die übrigen Teile des Klinkengetriebes in der Draufsicht.
  • Die im Türschließergehäuse 9 gelagerte Schließerachse 1 steht mit einer Bremstrommel 2 in Verbindung, an deren Innenfläche mit Bremsbelägen 4 versehene Bremsbacken 3 anpreßbar sind. Die Bremsbacken 3 werden durch in Nuten 5 derselben eingefügte federnde Sprengringe 6 in der aus F i g. 9 ersichtlichen gegenseitigen Stellung gehalten. In dieser Stellung, also bei nicht elastisch aufgeweiteten Sprengringen 6, liegen die in die Bremstrommel 2 eingesetzten Bremsbacken 3 bzw. die an diesen vorgesehenen Bremsbeläge 4 an der Innenfläche der Bremstrommel 2 nicht reibungsschlüssig an.
  • Die Bremsbacken 3 sind um einen aus F i g. 6 ersichtlichen Zapfen 7 drehbar gelagert, der an einer an der oberen Abschlußplatte 8 des Türschließergehäuses 9 mittels Schrauben 10 befestigten Tragplatte 11 angeordnet ist. In einer Bohrung der Tragplatte 11 ist ein mit einem Achsbolzen 13 versehener Knebel 12 drehbar gelagert. Die dem Zapfen 7 in bezug auf die Schließerachse 1 gegenüberliegenden Enden 14 der beiden Bremsbacken 3 weisen bei nicht deformierten Sprengringen 6 (F i g. 9) einen solchen Abstand voneinander auf, daß der Knebel 12 in den so gebildeten Zwischenraum eingeschoben werden kann, ohne daß hierzu ein Auseinanderspreizen der Bremsbacken erforderlich ist. Bei einer Drehung des Knebels 12 werden die Bremsbacken 3 auseinandergespreizt und gegen die Innenfläche der Bremstrommel 2 gepreßt. Dei Drehung des Knebels 12 wird bewirkt durch einen an dem Achsbolzen 13 befestigten Tastarm 15, der über eine an seinem freien Ende vorgesehene Rolle 16 an einer Steuerfläche 17 eines segmentförmigen Schaltteiles 18 anliegt. Der Schaltteil 18 ist schwenkbar und in verschiedenen Schwenkstellungen festlegbar um eine zur Schließerachse 1 parallele Justierachse 19 gelagert, die auf einem ringförmigen Zwischenstück 22 befestigt ist. Zur Einstellung und Festlegung des Schaltteiles 18 dienen Justierschrauben 20, 21 (F i g. 4), die beiderseits der Justierachse 19 in das Zwischenstück 22 einschraubbar sind und sich mit ihren Enden 23 (F i g. 5) gegen im Schaltteil 18 vorgesehene, schräg zu den Justierschraubenachsen verlaufende Justierflächen 24 abstützen. Der Schaltteil 18 ist dabei mittels des die Schließerachse ringartig umfassenden Zwischenstückes 22 mit der Schließerachse 1 kuppelbar. Hierfür ist ein im Zwischenstück 22 gelagerter und mittels einer Klemmschraube 25 gegen die Schließerachse anpreßbarer kugelförmiger Klemmkörper 26 vorgesehen, der in eine Ringnut 26' der Schließerachse 1 eingreift.
  • Der an dem Knebel 12 befestigte Tastarm 15 besteht aus zwei miteinander über einen Gelenkbolzen 27 (F i g. 7) verbundenen. gegeneinander in verschiedenen Winkelstellungen einstellbaren Teilen 15', 15". Zur Einstellung ist im einen Teil 15 eine parallel zu dem Gelenkbolzen 27 gerichtete Einstellschraube 28 vorgesehen, die sich gegen eine schräg zum Gelenkbolzen 27 verlaufende Wandfläche 29 des anderen Teiles 15" abstützt, so daß bei Betätigen der Einstellschraube 28 der Winkel zwischen den beiden Tastarmteilen verstellbar ist. Wie insbesondere aus F i g. 2 entnommen werden kann, sind die beiden Justierschrauben 20, 21, die Klemmschraube 25 und auch die Einstellschraube 28 von außen her betätigbar. Zu diesem Zweck durchsetzt der obere Teil des Zwischenstückes 22 die dementsprechend ausgenommene obere Abschlußplatte 8 des Gehäuses 9, und zur Betätigung der Einstellschraube 28 ist in der oberen Abschlußplatte 8 eine Ausnehmung 30 (F i g. 2) vorgesehen.
  • Die Bremstrommel 2 ist mit der Schließerachse 1 unter Zwischenschaltung eines Klinkengetriebes verbunden, dessen Klinkenrad 31 mittels Schrauben 32 an der auf die Schließerachse 1 drehbar aufgeschobenen Bremstrommel 2 befestigt ist. Die Klinke 33 des Getriebes ist um einen Zapfen 34 drehbar, der an einer auf der Schließerachse aufgekeilten Platte 35 angeordnet ist. Durch eine ebenfalls an der Platte 35 befestigte Klinkenfeder 36 (F i g. 12) wird die Klinke 33 gegen die Klinkenradverzahnung gepreßt, die so ausgebildet ist, daß die Klinke 33 das Klinkenrad 31 und damit die Bremstrommel 2 nur in einer Drehrichtung der Schließerachse mitnimmt, bei entgegengesetzter Drehrichtung jedoch über die Klinkenverzahnung hinweggleitet. Die Klinkenfeder 36 ist in einem an der Platte 35 befestigten Zapfen 37 eingespannt.
  • Die Schließerachse 1 ist in bekannter Weise durch eine als Spiralfeder 38 ausgebildete Schließfeder belastet. Das eine Ende 39 dieser Feder ist mit der Schließerachse 1, das andere Ende 40 mit dem Gehäuse 9 verbunden.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Zur Einstellung der Einzelteile wird der Türflügel unter entsprechender Spannung der Spiralfeder 38 vorerst so weit geöffnet, daß er die Stellung einnimmt, in der beim Schließvorgang der sogenannte Endschlag einsetzen soll. In der gewünschten Endschlagstellung wird sodann die Schließerachse 1 mit dem Zwischenstück 22 durch Anziehen der Klemmschraube 25 und dadurch bedingtes Anpressen des kugelförmigen Klemmkörpers 26 an die Schließerachse so gekuppelt, daß die Tastarmrolle 16 gerade über dem einen Ende 18' des segmentförmigen Schaltteiles 18 steht und bei weiterem öffnen des Türflügels an der Steuerfläche 1.7 anliegt. Hierauf wird der Schaltteil 18 um die Justierachse 19 entsprechend dem vor Einsetzen des Endschlages gewünschten Verlauf des Bremsvorganges eingestellt. Ist eine ständige Zunahme des Bremsmomentes, von der Offenstellung des Türflügels ausgehend, beabsichtigt, so wird der Schaltteil 18, bei (in der Draufsicht) entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgender Schließbewegung in der aus F i g. 4 ersichtlichen Stellung eingestellt. Dabei schwenkt die Steuerfläche 17 beim Schließen des Türflügels das Tastarmende über die Rolle 16 in zunehmendem Maße nach außen. Durch die dadurch erfolgende Verdrehung des Knebels 12 werden die Bremsbacken 3 im Verlauf der Schließbewegung immer stärker an die Bremstrommel 2 angepreßt, bis die Rolle 16 das Schaltteilende 18' überschreitet und der Tastarm 15 keine Abstützung an der Steuerfläche 17 mehr findet. Dadurch wird auf den Knebel 12 kein die Bremsbacken auseinanderspreizendes Drehmoment mehr ausgeübt, so daß sich die Bremsbacken 3 infolge der Federkraft der Sprengringe 6 von der Bremstrommel lösen. Die Kraft der Spiralfeder 38 kann sich nunmehr voll auswirken und dem Türflügel den gewünschten, zum Einfallen der Türklinke erforderlichen Endschlag erteilen. Bei der Schließbewegung ist sie Bremstrommel 2 mit der Schließerachse 1 über das Klinkengetriebe 31, 22 auf Mitdrehen verbunden.
  • Durch umgekehrte Einstellung des Schaltteiles 18, derart, daß (auf F i g. 4 bezogen) nicht das Schaltteilende 18', sondern das Schaltteilende 18" am weitesten von der Schließerachse 1 entfernt ist, kann der Bremsverlauf auch so bestimmt werden, daß gleich nach Loslassen des geöffneten Türflügels das größte Bremsmoment auftritt und dann beim selbsttätigen Schließen des Türflügels stetig kleiner werdende Bremskräfte wirksam werden, bis der Endschlag ausgelöst wird. Weiterhin kann der Bremsmomentenverlauf auch so eingestellt werden, daß bis zum Endschlag immer das gleiche Moment wirkt. Ist dies erwünscht, dann braucht man den Schaltteil 18 nur so einzustellen, daß seine Steuerfläche 17 zur Schließerachse 1 konzentrisch verläuft. Der Anstieg bzw. Abfall der ausgeübten Bremsmomente kann natürlich durch mehr oder weniger weites Vordrehen des betreffenden Schaltteilendes 18 bzw. 18" vergrößert bzw. abgeschwächt werden.
  • Eine Einstellung des Bremsdruckes selbst ist durch entsprechende, mittels der Einstellschraube 28 bewirkbare Abwinkelung der beiden Tastarmteile 15', 15" erzielbar. Je mehr diese Teile gegenseitig abgewinkelt werden, desto mehr werden die Bremsbacken 3 durch den Knebel 12 gegen die Innenfläche der Bremstrommel 2 gepreßt, und umgekehrt. Die zweigliedrige Ausbildung des Tastarmes 13 dient auch dazu, um bei abgenutzten Bremsbelägen den erforderlichen Bremsdruck wieder herstellen zu können.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Türschließer mit einer aus einem Gehäuse ragenden, unter der Wirkung einer Spiralfeder stehenden Schließerachse und mit einer einstellbaren Reibungsbremse, deren Bremsbacken an eine mit der Schließerachse kuppelbare Bremstrommel über einen im Gehäuse drehbar gegelagerten Tastarm anpreßbar sind, der durch einen mit der Schließerachse verbundenen und mit einer Steuerfläche versehenen Schaltteil betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Schließerachse (1) verbundene Schaltteil (18) um eine zur Schließerachse (1) parallele Justierachse (19) schwenkbar und in verschiedenen Schwenkstellungen zur wahlweisen Einstellung der Änderung des während des Schließens des Türflügels auftretenden Bremsmomentenverlaufes festlegbar ist.
  2. 2. Türschließer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Tastarm (15) betätigende Schaltteil (18) segmentförmig ausgebildet und auf einem mit der Schließerachse (1) kuppelbaren, ringförmig ausgebildeten Zwischenstück (22) gelagert ist und daß das Zwischenstück (22) zum Schwenken des Schaltteiles (18) um die Justierachse (19) und zum Festlegen beiderseits der Justierachse (19) Justierschrauben (20, 21) aufweist, die sich mit ihren Enden (23) gegen im Schaltteil (18) vorgesehene, schräg zu den Justierschraubenachsen verlaufende Sustierflächen (24) abstützen.
  3. 3. Türschließer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kupplung des Zwischenstückes (22) mit der Schließerachse (1) ein im Zwischenstück (22) gelagertes und mittels einer im Zwischenstück (22) angeordneten Klemmschraube (25) gegen die Schließerachse (1) anpreßbarer Klemmkörper (26) vorgesehen ist.
  4. 4. Türschließer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastarm (15) aus zwei gegeneinander in verschiedenen Winkelstellungen einstellbaren, gelenkig miteinander verbundenen Teilen (15', 15") besteht.
  5. 5. Türschließer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Teil (15') des Tastarmes (15) eine parallel zu dem die beiden Teile (15', 15") verbindenden Gelenkbolzen (27) verlaufende Einstellschraube (28) vorgesehen ist, die sich gegen eine schräg zum Gelenkbolzen (27) verlaufende Wandfläche (29) des anderen Teiles (15") abstützt, so daß beim Betätigen der Ein-Stellschraube (28) der Winkel zwischen den beiden Teilen verstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 46 386, 156 657; USA.-Patentschrift Nr. 1266 864.
DEB56310A 1959-01-29 1960-01-20 Tuerschliesser Pending DE1175110B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1175110X 1959-01-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1175110B true DE1175110B (de) 1964-07-30

Family

ID=3686616

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB56310A Pending DE1175110B (de) 1959-01-29 1960-01-20 Tuerschliesser

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DE (1) DE1175110B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2157568A1 (de) * 1970-11-20 1972-05-31 Nakanishi, Yoshitaka, Ichikawa (Japan) Türschließer
US4422213A (en) * 1980-09-04 1983-12-27 Casma Di Vi Marinoni & Figli Door closer shaft

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE156657C (de) *
DE46386C (de) * C. F. ABRO-MEIT in Lauenburg, Pommern Thürschliefser
US1266864A (en) * 1917-09-07 1918-05-21 John C Schmidt Door check and closer.

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