DE1175199B - Verfahren zum Aufspalten der Enden von vorwiegend synthetischen Fasern und Borsten fuer die Buersten- und Pinselfabrikation - Google Patents
Verfahren zum Aufspalten der Enden von vorwiegend synthetischen Fasern und Borsten fuer die Buersten- und PinselfabrikationInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46D—MANUFACTURE OF BRUSHES
- A46D9/00—Machines for finishing brushes
Landscapes
- Brushes (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES ^KI PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche KL: 9 a-1/02
1175199
B74359HI/9a
22. November 1963
6. August 1964
B74359HI/9a
22. November 1963
6. August 1964
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufspalten der Enden von vorwiegend synthetischen
Fasern und Borsten für die Bürsten- und Pinselfabrikation. Bei den bekannten Schlitzverfahren wurden
die zu bearbeitenden Faserenden in flachen Streifen oder gebündelt durch den Wirkungsbereich
von schnell rotierenden Schlitzmessern oder Schlitznadeln geführt, und dadurch in mehrere Einzeläste
aufgeteilt.
Die dadurch gewonnene Verästelung der Faserenden konnte jedoch in der Praxis vielfach nicht befriedigen,
weil die angestrebte Weichheit der geschlitzten Faserenden eine lange Schlitzung erfordert,
welche dann schwache »Fahnen« ohne genügende Standfestigkeit ergab. Dies könnte zwar dadurch vermieden
werden, daß man die kurz geschlitzten Fasern einer mehrmaligen Bearbeitung aussetzt, was dann
aber einen entsprechend großen Zeitaufwand zur Folge hätte. Außerdem bestand noch der Nachteil,
daß die feinen Schlitzmesser bzw. Schlitznadeln einem ao hohen Verschleiß ausgesetzt waren und daher nach
verhältnismäßig kurzer Betriebszeit ausgewechselt und nachgeschliffen werden mußten.
Die genannten Mängel werden bei dem erfindungsgemäßen Verfahren dadurch behoben, daß die Faserenden
so lange Zeit einer im wesentlichen quer zu ihrer Längsachse gerichteten, konstanten oder intermittierenden
Pressung, z. B. durch Walzen oder Schlagen, ausgesetzt werden, bis die Faserenden in
mehrere Einzelfasern aufgespalten sind.
Das erfindungsgemäße Verfahren unterscheidet sich von den bekannten Methoden grundsätzlich dadurch,
daß das Aufspalten der Faserenden nicht mehr durch ein Eindringen von Schneiden bzw. Spitzen in
die Faser erreicht wird, sondern daß die Faserenden einer Druckwirkung von außen so lange Zeit ausgesetzt
werden, bis eine Zerlegung in mehrere Einzelfasern durch Deformationen des inneren Gefüges
stattfindet. Diese Bearbeitung kann in beliebiger Breite und in allen praktisch vorkommenden Feinheitsgraden
durchgeführt werden, wobei der Werkzeugverschleiß nur noch minimal ist.
Verfahren zum Aufspalten der Enden von
vorwiegend synthetischen Fasern und Borsten für die Bürsten- und Pinselfabrikation
vorwiegend synthetischen Fasern und Borsten für die Bürsten- und Pinselfabrikation
Anmelder:
Josef Baer,
Maschinenfabrik, Weingarten (Württ.)
Josef Baer,
Maschinenfabrik, Weingarten (Württ.)
Als Erfinder benannt:
Heinz Baer, Weingarten (Württ.)
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung werden die Faserenden jeweils sowohl durch Walzen
oder Schlagen aufgespalten als auch durch Schlitzmittel in Einzelfasern geteilt, wobei die Faserenden
vorzugsweise zuerst aufgespalten werden und dann ein an die gespaltenen Faserenden anschließendes
Stück der Fasern in mehrere Äste geschlitzt wird.
Claims (2)
1. Verfahren zum Aufspalten bzw. Schlitzen der Enden von vorwiegend synthetischen Fasern
und Borsten für die Bürsten- und Pinselfabrikation, dadurch gekennzeichnet, daß
die Faserenden so lange Zeit einer im wesentlichen quer zu ihrer Längsachse gerichteten, konstanten
oder intermittierenden Pressung, z. B. durch Walzen oder Schlagen, ausgesetzt werden,
bis die Faserenden jeweils in mehrere Einzelfasern aufgespalten sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserenden jeweils sowohl
durch Walzen oder Schlagen aufgespalten als auch durch Schlitzmittel in Einzelfasern geteilt
werden, wobei die Faserenden vorzugsweise zuerst aufgespalten werden und dann ein an die gespaltenen
Faserenden anschließendes Stück der Fasern in mehrere Äste geschlitzt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB74359A DE1175199B (de) | 1963-11-22 | 1963-11-22 | Verfahren zum Aufspalten der Enden von vorwiegend synthetischen Fasern und Borsten fuer die Buersten- und Pinselfabrikation |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB74359A DE1175199B (de) | 1963-11-22 | 1963-11-22 | Verfahren zum Aufspalten der Enden von vorwiegend synthetischen Fasern und Borsten fuer die Buersten- und Pinselfabrikation |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1175199B true DE1175199B (de) | 1964-08-06 |
Family
ID=6978215
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB74359A Pending DE1175199B (de) | 1963-11-22 | 1963-11-22 | Verfahren zum Aufspalten der Enden von vorwiegend synthetischen Fasern und Borsten fuer die Buersten- und Pinselfabrikation |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1175199B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19918959A1 (de) * | 1999-04-27 | 2000-11-02 | Pedex & Co Gmbh | Verfahren zur Bearbeitung von Borsten und Borstenwaren mit solchen Borsten |
-
1963
- 1963-11-22 DE DEB74359A patent/DE1175199B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19918959A1 (de) * | 1999-04-27 | 2000-11-02 | Pedex & Co Gmbh | Verfahren zur Bearbeitung von Borsten und Borstenwaren mit solchen Borsten |
| US6773076B1 (en) | 1999-04-27 | 2004-08-10 | Pedex & Co. Gmbh | Method of mechanically splitting bristles |
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