DE1175089B - Zahnstangen-Lenkgetriebe fuer Fahrzeuge - Google Patents
Zahnstangen-Lenkgetriebe fuer FahrzeugeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: B62d
Deutsche Kl.: 63 c-47
Nummer: 1175 089
Aktenzeichen: E-22623II / 63 c
Anmeldetag: 28. März 1962
Auslegetag: 30. Juli 1964
Die Erfindung bezieht sich auf ein Zahstangen-Lenkgetriebe für Fahrzeuge, bei dem ein durch das
Lenkrad drehbares Ritzel innerhalb eines Gehäuses mit der Verzahnung einer seitlich durch das Gehäuse
hindurchgeführten Zahnstange kämmt, die einen Teil des Lenkgehäuses bildet.
Es ist bei Lenkgetrieben dieser Art bereits bekannt, die Zahnstange duroh ein in einer Erweiterung
des Gehäuses angeordnetes federbelastetes Druckstück im Eingriff zu halten. Bei diesen bekannten
Ausbildungen stützt sich das Druckstück unmittelbar mit einer Flachseite gegen eine entsprechende
Abflachung an der Rückseite der Zahnstange ab. Wenn hierbei Verschleiß eintritt, so hebt
sich der kreisförmige Querschnitteil der Zahnstange von der runden Lagerfläche des Gehäuseteiles ab, so
daß bei Kräften, die auf das Lenkgehäuse ausgeübt werden, Auf- und Abbewegungen und Schlagbeanspruchungen
der Zahnstange ermöglicht sind.
Demgegenüber soll durch die Erfindung ein Zahnstangen-Lenkgetriebe
geschaffen werden, bei dem dieser Nachteil vermieden ist. Demgemäß besteht die Erfindung darin, daß das Druckstück an seinem der
Zahnstange zugewendeten Ende mit einem vorspringenden Keil versehen ist, der in eine entsprechende
keilförmige Längsnut auf der Rückseite der Zahnstange verschiebbar eingreift und zusammen mit dem
Ritzel die Zahnstange gegen eine Drehbewegung in dem Gehäuse sichert.
Die Anwendung eines Keiles zur Sicherung der Lage der Zahnstange bei Zahnstangen-Lenkgetrieben
ist zwar an sich bekannt, bei diesen bekannten Ausbildungen greift aber der Keil zugleich in eine Keilnut
der Gehäuseerweiterung ein und ist im Gegensatz zu der Erfindung nicht an einem Druckstück
angeordnet, durch das die Zahnstange unter Federbelastung mit dem Ritzel im Eingriff gehalten ist.
Hierdurch wird bei dem Lenkgetriebe nach der Erfindung das ganze Druckstück mit seinem Eingriffskeil ständig mit dichtem Sitz in die Keilnut der
Zahnstange eingepreßt, wobei jegliches Rütteln, das durch Abnutzung entstehen könnte, durch die Federbelastung
vermieden und zugleich eine lange Betriebsdauer gesichert ist. Außerdem wird durch den
winkligen Eingriff des Keiles in die Keilnut die Zahnstange mit Sicherheit gegen jegliche Drehung festgehalten,
während bei der bekannten Ausbildung die aufeinandersitzenden Flachteile eine solche
Drehung nur schwer verhindern können.
Ausbildungen von Einzelheiten der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben; sie haben für
die Erfindung jedoch nur Bedeutung im Zusammen-
Zahnstangen-Lenkgetriebe für Fahrzeuge
Anmelder:
Engineering Productions (Clevedon) Limited,
Clevedon, Somerset (Großbritannien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Paap, DipL-Ing. H. Mitscherlich
und Dipl.-Ing. K. Gunschmann, Patentanwälte,
München 22, Mariannenplatz 4
und Dipl.-Ing. K. Gunschmann, Patentanwälte,
München 22, Mariannenplatz 4
Als Erfinder benannt:
Robert William Parker,
Clevedon, Somerset (Großbritannien)
hang mit den im Hauptanspruoh angegebenen Merkmalen.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand der in der Zeichnung als Beispiel dargestellten Ausführungsformen beschrieben.
Fi g. 1 ist eine teilweise als Längsschnitt dargestellte Seitenansicht eines eine Zahnstange und ein Ritzel aufweisenden Lenkgetriebes nach der Erfindung;
Fi g. 1 ist eine teilweise als Längsschnitt dargestellte Seitenansicht eines eine Zahnstange und ein Ritzel aufweisenden Lenkgetriebes nach der Erfindung;
Fig. 2 ist ein in größerem Maßstab dargestellter Schnitt längs der Linie H-II in F i g. 1;
F i g. 3 bis 6 zeigen jeweils im Schnitt verschiedene Abwandlungen der Ausbildungsform nach Fig. 2.
Das in Fig. 1 und 2 gezeigte Lenkgetriebe für ein Kraftfahrzeug weist eine Zahnstange 1 von kreisrundem
Querschnitt mit einem Endabschnitt la auf, der in bekannter Weise mit Zahnstangenzähnen 1 b
versehen ist. Die Zahnstange 1 erstreckt sich in seitlicher Richtung durch seitliche Öffnungen eines
Ritzelgehäuses 2; diejenige Gehäuseöffnung, durch welche das nicht verzahnte Ende der Zahnstange
nach außen ragt, ist durch eine äußere Hülse 3 verlängert, welche den herausragenden Teil der Zahnstange
lose umschließt Am äußeren Ende oder nahe diesem Ende der Hülse 3 ist die Zahnstange innerhalb
der Hülse durch eine hier nicht gezeigte Lagerbuchse verschiebbar gelagert.
Ein Ritzel 4, das an einer kurzen Welle 5 ausgebildet oder befestigt ist, ist in einer Bohrung des Gehäuses 2 drehbar gelagert und kämmt mit den Zahnstangenzähnen
1 b. Die Ritzelwelle 5 ist in der Boh-
rung des Gehäuses in mit Hanschen versehene Buchsen 6 und 7 gelagert, welche die Welle 5 an
beiden Enden des Ritzels 4 umschließen.
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Die Gehäuseöffnung, durch welche der verzahnte Teil der Zahnstange nach außen ragt, ist mittels einer
Abschlußkappe 8 verschlossen, in die sich die Zahnstange axial hineinbewegen kann, wenn das Ritzel 4
gedreht wird.
In der Zahnstange 1 sind zwei in einem axialen Abstand voneinander angeordnete Gewindebohrungen
9 vorgesehen, die sich in diametraler Richtung durch die Zahnstange erstrecken.
Die Wand der Hülse'3 ist mit einem langgestreckten axialen Schlitz 10 versehen, der den Gewindebohrungen
9 gegenübersteht; die Länge des Schlitzes 10 ist so gewählt, daß die Zahnstange Bewegungen
innerhalb ihres ganzen Verstellbereichs ausführen kann. In die Gewindebohrungen 9 der Zahnstange
können durch den Schlitz 10 hindurchragende Kopfschrauben 11 eingeschraubt werden, deren Länge
so gewählt ist, daß ihre Kopfenden gegenüber der Zahnstange nach außen ragen und sich über die
Hülse 3 hinaus nach außen erstrecken. Die beiden Kopf schrauben 11 sind an ihren Kopfenden außerhalb
des Gehäuses durch eine Platte 12 starr miteinander verbunden. Auf ihre den Köpfen benachbarten
Enden könne%Buchsen 13 aus einem nichtmetallischen Material aufgeschoben sein. Die Buchsen
13 sind ihrerseits ,in!" Augen 14 von Lenkgestängeteilen
15 eingebaut, weiche sich von den Bolzen aus in entgegengesetzten Richtungen längs der Achse der
Zahnstange erstrecken und mit anderen Teilen des Lenkgestänges verbunden sind.
Die Hülse 3 ist vonjeiner äußeren flexiblen Manschette
16 umschlossen, die das Eindringen von Staub und Schmutz über den axialen Schlitz 10 verhindert.
Die flexible Manschette 16 ist an beiden Enden mit abdichtender Wirkurig"mit der Hülse 3 verbunden
und kann an ihren Enden gewellte Abschnitte aufweisen, um die Flexibilität zu erhöhen; der glatte
zylindrische mittlere Abschnitt der Manschette umschließt den mit den Gewindebohrungen 9 versehenen
Teil der Zahnstange. Dieser glatte Teil der flexiblen Manschette ist mit Augen 17 versehen, durch welche
die Enden der Bolzenil nach außen ragen, um mit den Lenkgestängeteilen 15 verbunden werden zu
können.
Hinter dem verzahnten Teil la der Zahnstange und im wesentlichen gegenüber dem Ritzel 4 ist das
Ritzelgehäuse 2 mit einer Erweiterung 2 a versehen, die bei der Ausbildungsform nach F i g. 2 im Inneren
zylindrisch geformt ist und Lagermittel in Gestalt eines mit einem Mantel versehenen Druckstücks 18
enthält, der aus Metall oder einem nichtmetallischen Material bestehen oder als Metallkern mit einem
nichtmetallischen Überzug ausgebildet sein kann. Der Boden des Druokstücks 18 trägt einen vorspringenden
Keil 19, der gemäß F i g. 2 in eine dazu passende Keilnut 20 eingreift, die sich auf der
Rückseite der Zahnstange in Richtung der Längsachse der Zahnstange erstreckt. Das Druckstück 18
wird durch eine Schraubenfeder 21, die zwischen der Innenfläche des Drackstücks und dem äußeren Ende
der das Druckstück aufnehmenden Gehäuseerweiterung 2 a angeordnet ist, so gegen die Zahnstange vorgespannt,
daß der Keil 19 in die Keilnut 20 eingreift, wodurch die Zahnstange entgegen der durch das
Ritzel aufgebrachten Kraft belastet wird. Die Gehäuseerweiterung 2 a kann ferner mit einer Gewindebohrung
zum Aufnehmen einer Stellschraube 22 versehen sein; das innere Ende der Stellschraube ist
dann der Innenfläche des Druckstücks 18 nahe benachbart, und man kann die Stellschraube mehr oder
weniger weit einschrauben, um die mögliche Bewegungsstrecke des Druckstücks einzustellen. Die Stell-S
schraube 22 trägt auf ihrem äußeren Ende eine Gegenmutter 23. Zwischen der Feder 21 und der
Innenfläche des Druckstücks 18 kann man eine hier nicht gezeigte Stützplatte anordnen.
Bei der in F i g. 3 gezeigten abgeänderten Ausbildungsform ist die das Druckstück 18 aufnehmende
Gehäuseerweiterung 24 als eine mit einem Flansch versehene hohle Kappe ausgebildet, die in eine Gewindeöffnung
des Gehäuses 2 eingeschraubt werden kann. Alternativ könnte man die den Flansch tragende
hohle Kappe am Gehäuse 2 mittels Schrauben oder auf andere Weise befestigen. In der Kappe 24
ist eine Schraubenfeder 25 angeordnet, die im vorliegenden Falle als Kegelfeder ausgebildet ist und
sich mit ihrem größeren Ende an der Innenfläche des
so Druckstücks mit oder ohne Zwischenschaltung einer Stützplatte abstützt. Das geschlossene Ende der
Kappe 24 verjüngt sich entsprechend, so daß eine die Lage des äußeren Endes der Feder 25 bestimmende
Fläche vorhanden ist. Eine Kegelfeder der bei 25 gezeigten Art könnte natürlich ebensogut
auch bei einer Gehäuseerweiterung verwendet werden, die mit dem eigentlichen Gehäuse aus einem
Stück besteht, wobei diese Erweiterung in Richtung auf ihr geschlossenes äußeres Ende wiederum verjungt
sein kann. Innerhalb des Kappe 24 kann man gemäß Fig. 3 eine innenliegende Ringschulter24α
vorsehen, die als Anschlag für den hinteren Rand des Druckstückmantels dient und so die axiale Auswärtsbewegung
des Druckstücks begrenzt.
Bei der in F i g. 4 gezeigten Abwandlung ist eine Gehäiuseerweiterung 2b vorgesehen, die mit dem
Hauptteil des Ritzelgehäuses aus einem Stück besteht, jedoch auch als abnehmbare Kappe ausgebildet
sein könnte. In der Gehäoseerweiterung 2b ist wiederum ein Drackstück 18 angeordnet, das in Keilverbindung
mit der Zahnstange steht und durch eine Schraubenfeder21a vorgespannt wird. DieSchraubenfeder21a
ist etwas länger als die Feder 21 nach F i g. 2, und ihre Lage wird am äußeren Ende zusätzlich
durch eine nach innen vorspringende Lippe 2 c bestimmt, welche die Gewindebohrung am äußeren
Ende der Gehäuseerweiterung zum Aufnehmen einer Stellschraube 22 umschließt. Auch in diesem Falle
könnte man eine Stützplatte zwischen der inneren Stirnfläche der Stellschraube 22 und der Innenfläche
des Bodens des Druckstücks 18 anordnen.
Die in F i g. 5 gezeigte Ausbildungsform eines Druckstücks und einer Gehäuseerweiterung ähnelt
etwas der Ausbildungsform nach F i g. 2, jedoch abgesehen davon, daß die Schraubenfeder 21 hier durch
eine ringförmige Flachfeder 26 ersetzt ist, durch deren zentrale öffnung ein glatter Schaft einer etwas
abgeänderten Stellschraube 22« hindurchragt. Hierbei stützt sich eine Schulter der Stellschraube 22 a am
inneren Rand der Flachfeder ab, so daß die Spannung der Feder eingestellt werden kann, während
sich der äußere Rand der Feder am hinteren Rand des Mantel« des Druckstücks 18 abstützt.
In F i g. 6 ist eine Abwandlung gezeigt, die diejenigen nach F i g. 3 ähnelt, bei welcher jedoch ein
Gehäuseerweiterungsteil 27 in Form einer mit einer inneren Schulter versehenen einschraubbaren Kappe
vorgesehen ist. Die innenliegende Schulter 27 a der
Einschraubkappe wirkt wiederum als innerer Anschlag für das hintere Ende des Mantels des Druckstücks
18, und die Feder 21a kann der in F i g. 4 gezeigten
Feder ähneln.
Zwar wurden bis jetzt verschiedene mögliche Ausbildungsformen für die Druckstücke und Gehäuseerweiterungen
beschrieben, doch sei bemerkt, daß man sowohl die Gehäuseerweiterung als auch das
Druckstück anders gestalten kann, um diese Teile den jeweiligen Anforderungen und dem verfügbaren
Raum anzupassen; ferner könnte man die in den verschiedenen Figuren gezeigten Teile gegeneinander
austauschen. Weiterhin kann man dem Keil des Druckstücks und der dazu passenden Keilnut in der
Zahnstange jede andere geeignete Form geben, wobei nur dafür gesorgt sein muß, daß das Druckstück
die Zahnstange in festem Eingriff mit dem Ritzel hält und gleichzeitig dem Drehmoment einen Widerstand
entgegensetzt, das durch die Lenkgestängeteile auf die Zahnstange aufgebracht wird, wenn sich die Teile
der Radaufhängung und/oder der Lenkung bewegen. Beispielsweise kann man den Keil des Druckstücks
abrunden oder ihn auf andere Weise so ausbilden, daß er einer gleitenden Bewegung in der Keilnut der
Zahnstange nur einen minimalen Widerstand entgegensetzt.
Die verschiedenen beschriebenen Ausbildungsformen der Lagennittel, durch welche die Zahnstange
und das Ritzel im Eingriff gehalten werden und die mit dem Ritzel so zusammenarbeiten, daß
Drehbewegungen der Zahnstange bei dem Lenkgetriebe nach F i g. 1 verhindert werden, lassen sich
in gleicher Weise bei Lenkgetrieben mit einer Zahnstange und einem Ritzel anwenden, bei denen die
gekröpften Verbindungen zu den Lenkgestängeteilen an den Enden der Zahnstange vorgesehen sind.
Weiterhin läßt sich die Erfindung natürlich auch bei Lenkgetrieben mit Zahnstange und Ritzel anwenden,
bei denen beide gekröpften Lenkgestängeanschlüsse am gleichen Ende der Zahnstange angeordnet sind.
Claims (5)
1. Zahnstangen-Lenkgetriebe für Fahrzeuge, bei dem ein durch das Lenkrad drehbares Ritzel
innerhalb eines Gehäuses mit der Verzahnung einer seitlich durch das Gehäuse hindurchgeführten,
einen Teil des Lenkgestänges bildenden Zahnstange kämmt, die durch ein in einer Erweiterung des Gehäuses angeordnetes feder-
45 belastetes Druckstück im Eingriff mit dem Ritzel gehalten ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Druckstück (18) an seinem der Zahnstange (1) zugewendeten Ende mit einem vorspringenden
Keil (19) versehen ist, der in eine entsprechende keilförmige Längsnut (20) auf der
Rückseite der Zahnstange (1) verschiebbar eingreift und zusammen mit dem Ritzel (4) die Zahnstange
gegen eine Drehbewegung in dem Gehäuse (2) sichert.
2. Lenkgetriebe nach Anspuch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückwärtsbewegung des
Druckstüoks (18) in der Gehäuseerweiterung bei Stoßbeanspruchungen durch eine innere Schulter
(24 α bzw. 27 a) der Gehäuseerweiterung oder durch eine Stellschraube (22 bzw. 22 a) begrenzt
ist, die durch eine Gewindebohrung der Gehäuseerweiterung hindurch bis zu der Rückseite des
Druckstücks (18) geschraubt ist.
3. Lenkgetriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Druckstück
(18) aufnehmende Gehäuseerweiterung (2a; 2b;
2 d) mit dem Ritzelgehäuse (2) aus einem Stück besteht oder in Form einer Kappe (24 bzw. 27)
ausgebildet ist, die eine öffnung des Ritzelgehäuses (2) lösbar überdeckt.
4. Lenkgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckstück
(18) durch eine Schraubenfeder (21; 21a; 25) belastet ist.
5. Lenkgetriebe nach Anspruch 2 mit einer die Rückwärtsbewegung des Druckstücks begrenzenden
Stellschraube, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckstück (18) durch eine ringscheibenförmige
Flachfeder (26) belastet ist, die sich einerseits gegen den Umfangsrand des Druckstücks
(18) und andererseits gegen einen Bund der mittig durch sie hindurchgeführten Stellschraube
(22 a) abstützt und durch Verstellung der Stellschraube in ihrer Federspannung einstellbar
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1094120;
deutsche Patentschriften Nr. 956199, 922 874;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1766 876;
französische Patentschriften Nr. 1212 690,
1134559, 801801, 563 917;
britische Patentschriften Nr. 852544, 776052.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1094120;
deutsche Patentschriften Nr. 956199, 922 874;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1766 876;
französische Patentschriften Nr. 1212 690,
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britische Patentschriften Nr. 852544, 776052.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 638/217 7.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE22623A DE1175089B (de) | 1962-03-22 | 1962-03-28 | Zahnstangen-Lenkgetriebe fuer Fahrzeuge |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US181610A US3157061A (en) | 1962-03-22 | 1962-03-22 | Steering gear |
| DEE22623A DE1175089B (de) | 1962-03-22 | 1962-03-28 | Zahnstangen-Lenkgetriebe fuer Fahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1175089B true DE1175089B (de) | 1964-07-30 |
Family
ID=25973083
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE22623A Pending DE1175089B (de) | 1962-03-22 | 1962-03-28 | Zahnstangen-Lenkgetriebe fuer Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
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