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DE1174686B - Vorrichtung zum Etikettieren von Behaeltern - Google Patents

Vorrichtung zum Etikettieren von Behaeltern

Info

Publication number
DE1174686B
DE1174686B DEST15392A DEST015392A DE1174686B DE 1174686 B DE1174686 B DE 1174686B DE ST15392 A DEST15392 A DE ST15392A DE ST015392 A DEST015392 A DE ST015392A DE 1174686 B DE1174686 B DE 1174686B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
labeling
roller
labeling roller
transport
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST15392A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Pechmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H Strunck and Co
Original Assignee
H Strunck and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H Strunck and Co filed Critical H Strunck and Co
Priority to DEST15392A priority Critical patent/DE1174686B/de
Priority to FR831214A priority patent/FR1265492A/fr
Publication of DE1174686B publication Critical patent/DE1174686B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/06Devices for presenting articles in predetermined attitude or position at labelling station

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Etikettieren von Behältern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Etikettieren von Behältern wie Flaschen, Ampullen od. dgl., bei der das Einlegen des Etiketts an die durch ein Transportmittel vorbewegten Behälter durch eine Andrückvorrichtung erfolgt und in Transportrichtung der Behälter vor dieser Andrdckvorrichtung ein bewegbares Sperrglied derart angeordnet ist, daß es in seiner einen Stellung in den Transportweg der Behälter hineinragt. Das Neue gemäß der Erfindung besteht darin, daß das Sperrglied unmittelbar vor der Stelle, an welcher die als Etikettierwalze ausgebildete Andrückvorrichtung das Etikett abgibt, in den Transportweg desselben hineinragt und an seiner dem jeweiligen Behälter zugekehrten Seite der Gestalt desselben entsprechend so geformt ist, daß die Behälter im Zusammenwirken mit einer Fördereinrichtung, die gegenüber der Etikettierwalze vorgesehen ist und auf die Seitenwandung des Behälters einwirkt, in die für den Etikettiervorgang erforderliche Lage gebracht bzw. in dieser gehalten werden.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Etikettiervorrichtung wird erreicht, daß die zu etikettierenden Behälter zur Etikettierwalze und damit auch zum Etikett ausgerichtet werden, so daß in jedem Fall, also z. B. auch dann, wenn eine stehend transportierte Flasche einen schiefen Boden aufweist, Etikett und Behälter während des Etikettiervorganges die richtige Lage zueinander einnehmen. Dadurch wird gewährleistet, daß das Etikett in der gewünschten Weise auf dem Behälter sitzt.
  • Eine derartige Ausrichtung des zu etikettierenden Körpers zur Etikettierwalze hin ist bei den bekannten Vorrichtungen mit in den Transportweg hineinragendem Sperrglied nicht vorgesehen oder möglich. Die Sperrglieder an den bekannten Maschinen dienen lediglich dazu, die zu etikettierenden Teile in einer bestimmten zeitlichen Reihenfolge der Etikettiereinrichtung zuzuführen. Ein Ausrichten der Körper zur Etikettierwalze, das auch noch im Augenblick des Aufbringens des Etiketts auf den Körper wirksam wäre, ist schon deshalb nicht möglich, weil die Sperrglieder in einem viel zu großen Abstand vor der Etikettiereinrichtung angebracht sind, so daß der Behälter, nachdem er das Sperrglied passiert hat, noch einen größeren Weg frei zu durchlaufen hat, indem er wieder eine Schieflage einnehmen kann. Demgegenüber ist bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung das Sperrglied unmittelbar vor der Etikettierwalze angeordnet. Der Behälter wird somit unmittelbar vor jenem Punkt ausgerichtet, an dem das Etikett auf dem Behälter aufgebracht wird.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann insbesondere bei stehendem Transport der zu etikettierenden Behälter unmittelbar vor der Etikettierwalze gegenüber der auf die Seitenwandung des Behälters einwirkenden Fördereinrichtung in einem Abstand, der dem Außendurchmesser der Behälter entspricht, eine eben begrenzte Führung für die Behälter vorgesehen sein. Falls die Zuführung der Behälter zur Etikettierwalze durch eine Schnecke erfolgt, kann der Lagerblock der Transportschnecke die eben begrenzte Führung darstellen.
  • Das Sperrglied kann als Gabel ausgebildet sein, deren einzelne Zinken zweckmäßig etwa der Krümmung der Etikettierwalze entsprechend gebogen und an einem Hebel angebracht sind, der z. B. durch eine auf der Welle der Etikettierwalze angeordnete Kurvenscheibe betätigt wird. Vorteilhaft sind die Zinken des Sperrhebels verschwenkbar am Betätigungshebel angebracht.
  • Das Sperrglied kann in entsprechenden Ausnehmungen des Lagerblockes der Transportschnecke geführt sein.
  • Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann die der Etikettierwalze gegenüberliegende Fördereinrichtung mit Mitnehmern versehen sein. Sie kann gegebenenfalls auch Ausfütterungen tragen, deren Profilierung der Flaschenform angepaßt ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Draufsicht auf eine Etikettiervorrichtung für Flaschen mit zylindrischem Körper, im Schema, Fig. 2 die Draufsicht auf eine Etikettiervorrichtung für Flaschen mit quadratischem, rechteckigem usw. Querschnitt, im Schema, F i g. 3 die Draufsicht auf eine Etikettiervorrichtung für Behälter mit unregelmäßiger Form, im Schema.
  • Die zu etikettierenden Behälter 10 werden gemäß F i g. 1 der Zeichnung über ein Band 11, auf dem die Behälter 10 mit ihrem Boden aufstehen, der eigentlichen Etikettiervorrichtung zugeführt, die im wesentlichen aus einer Etikettierwalze 12, einem diese und um eine Umkehrrolle 13 laufenden Band 14 sowie einem parallel dazu angeordneten Band 15 besteht, welches um die Rollen 16 und 17 umläuft. In einem gewissen Abstand vor der Etikettierwalze 12 werden die Behälter 10 von einer seitlich angebrachten Schnecke 18 erfaßt und geführt, deren Ganghöhe dem Durchmesser der Behälter angepaßt ist. An ihrer der Schnecke 18 gegenüberliegenden Seite stützen sich die Behälter 10 an einem Leitblech 19 ab.
  • Die Etiketten werden aus einem Vorratsbehälter 20 durch ein Segment 21 entnommen und auf die Etikettierwalze 12 übertragen. Das Segment 21 rotiert dabei in Richtung des Pfeiles 22. Der Leim wird dem Segment über Rollen 23 und 24 aus einem Behälter 25 zugeführt.
  • Beidseitig der Etikettierwalze 12 ist ein rahmenartiger Hebel 26 angeordnet, der bei 27 gelagert ist und an seinem der Schnecke 18 zugekehrten Ende einen gabelartigen Sperrschieber 28 trägt, dessen einzelne Zinken in entsprechenden Ausnehmungen bzw.
  • Nuten des Lagerblocks 29 der Schnecke 18 geführt sind. Der eigentliche Sperrschieber 28 bzw. die diesen Sperrschieber bildenden Zinken sind an dem Hebel 26 um den Befestigungspunkt 30 schwenkbar angebracht.
  • Dies ist notwendig, da die Zinken 28 etwa der Krümmung des Mantels der Walze 12 entsprechend gebogen sind und sich beim Verschwenken des Hebels 12 in die gestrichelt dargestellte Lage 31 gegenüber dem Hebel 26 auf Grund ihrer Führung im Lagerblock 29 verschwenken lassen müssen.
  • In ihrer Sperrstellung nehmen der Hebel 26 und die Zinken 28 die in der Zeichnung ausgezogen dargestellte Lage ein, so daß die unteren Enden 32 der Zinken 28 etwas in den Transportraum 33 hineinragen, der von dem Lagerblock29, der Etikettierwalze 12 und dem Band 15 begrenzt ist. Wie aus F i g. 1 zu ersehen ist, hat der Behälter 34 auf seinem Weg in Richtung des Pfeiles 35 das Sperrstück 28 erreicht, das seinen weiteren Weg in Richtung auf die Etikettierwalze 12 blockiert. Da das Band 15 in Richtung des Pfeiles wenn auch mit wechselnder Geschwindigkeit, auf welche Tatsache noch später einzugehen sein wird - umläuft, wird dem Behälter 34 eine rotierende Bewegung in Richtung des Pfeiles 37 erteilt, ohne daß sich jedoch der Behälter von der Stelle fortbewegen würde.
  • Nachdem das Etikett von dem Segment 21 auf die Etikettierwalze 12 aufgegeben wurde, so daß dessen Weg über den Umfang der Walze 12 in Richtung des Pfeiles 38 festliegt, wird zu einem geeigneten Zeitpunkt der Hebel 26 in die gestrichelte Lage 31 bewegt, so daß die Zinken des Sperrstückes 28 nach oben gefahren und somit die Enden 32 aus dem Transportweg 33 entfernt werden. Damit gerät der Körper 34 in den Bereich der Etikettierwalze 12, an der nunmehr an vorbestimmter Stelle das Etikett für den Behälter 34 sich befindet. Es ist ohne weiteres einzusehen, daß bei Betätigung des Hebels 26 über eine auf der Welle 12a der Walze 12 angeordnete Kurvenscheibe 12b, der unmittelbar auf den Hebel 26 einwirkt, der Zeitpunkt und die Stelle des Zusammentreffens zwischen Behälter 34 und dem Etikett genau festgelegt werden können.
  • Für den Etikettiervorgang ist von Bedeutung, daß das Band 15 z. B. über die Rolle 17 mittels einer an dieser angreifenden Kurve angetrieben wird, wodurch dem Band 15 in Richtung des Pfeiles 36 wechselnde Geschwindigkeiten erteilt werden. Etwa kurz nach dem Zeitpunkt des Zusammentreffens zwischen Etikett 41 und Behälter 34 nehmen beide Teile die bei 34a dargestellte Lage ein, d. h., das Etikett 41 hat sich bereits weitgehend von der Etikettierrolle 12 bzw. von dem über dem laufenden Band 14 getrennt und ist zum Teil bereits mit dem Behälter 34 verklebt.
  • Die Enden des Etiketts 41 in Umfangsrichtung des Behälters sind jedoch noch lose, wobei zunächst das rechte Ende 41a an den Mantel des Behälters 34a angeklebt werden muß. Dies geschieht durch eine Drehung des Behälters 34a in Richtung des Pfeiles 43 um seine Längsachse. Diese Drehung wird bewirkt durch eine unterschiedliche Geschwindigkeit zwischen den Bändern 15 und 14 in Richtung des Pfeiles 36.
  • Durch die somit zwischen beiden Bändern 14 und 15 gegebene Relativgeschwindigkeit erhält der Behälter 34a die erwähnte Drehbewegung. Zu diesem Zweck wird über die Kurbel 17 in diesem Augenblick dem Band 15 eine höhere Geschwindigkeit in Richtung des Pfeiles 36 als dem Band 14 erteilt. Die Rotation in Richtung des Pfeiles 43 braucht nur so lange zu dauern, bis das Ende 41a des Etikettes 41 fest am Behältermantel anliegt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Geschwindigkeit des Bandes 15 über die erwähnte Kurbel so verändert, daß nunmehr das Band 15 in Richtung des Pfeiles 36 schneller läuft, so daß dem Behälter, wie bei 34b dargestellt, eine Drehbewegung in Richtung des Pfeiles 45 erteilt wird, so daß auch das linke Ende 41b des Etiketts 41 an dem Behälter zur Anlage kommt. Der Transport geschieht dann weiter in Richtung des Pfeiles 35, wobei dem eigentlichen Etikettierband 14 ein zweites Band 46 nachgeschaltet ist, das durch Walken ein stärkeres Befestigen der Etikette an den Behältern bewirkt. Dieses Band 46 braucht nicht angetrieben zu sein.
  • Aus der Zeichnung ist ohne weiteres zu ersehen, daß auf Grund der Verwendung der Schnecke 18 für den Transport der Behälter 10 bis an die Etikettierwalze 12 der Behälter 10 möglicherweise eine spitzwinklige Lage zu dem Bodenband 11 und damit der Längsachse der Walze 12 einnimmt. Dadurch, daß vor dem eigentlichen Etikettiervorgang, also vor dem Zusammentreffen von Behälter und Etikett der Behälter 10 bzw. 34 zunächst an den Zinkenenden 32 des Sperrschiebers 28 zur Anlage kommt, wird zwangläufig durch das Band 15, das den Behälter 34 in Richtung des Pfeiles 35 zu ziehen trachtet, eine Ausrichtung des Behälters 34 parallel zur Walze 12 erzielt, wobei selbstverständlich vorausgesetzt ist, daß die dem Behälter 34 zugekehrten Seiten des Sperrschiebers 28 bzw. 32 entsprechend begrenzt sind.
  • Der Aufbau der in Fig.2 der Zeichnung dargestellten Einrichtung zum Etikettieren von Behältern mit einem Grundriß, der von der zylindrischen Form abweicht, entspricht im wesentlichen dem der Einrichtung gemäß Fig. 1. Auch hier werden die Behälter 47 über ein Bodenband 11 in Richtung des Pfeiles 35 vortransportiert, wobei sie vor Erreichen der Etikettierwalze 12 von einer Schnecke 48 übernommen werden. Unmittelbar vor der Walze 12 wird der Behälter 47a durch den in seiner wirksamen Lage befindlichen Sperrschieber 28 aufgehalten und in der bereits beschriebenen Weise parallel zur Walze 12 ausgerichtet. In Abhängigkeit von dem Transport des für den Behälter 47 a bestimmten Etiketts von der Leimwalze 21 über die Etikettierwalze 12 wird das Sperrstück 28 in seine gestrichelt dargestellte Lage 31 verschoben, so daß der Weg des Behälters 47a freigegeben wird, wobei das Etikett auf der gegen das Etikettierband 14 gerichteten Fläche des Behälters 47a aufgeklebt wird. Die Bedeutung, die der Sperrschieber 28 und seine mit den Zubringeeinrichtungen für das Etikett synchronisierten Bewegungen für ein genaues und gutes Anbringen von Etiketts haben, wurde bereits dargelegt. Da die Behälter 47 bzw. 47a zwischen den beiden Bändern 14 und 15 auf Grund ihres rechteckigen Profils nicht rotieren können, laufen beide Bänder 14 und 15 mit gleichbleibender Geschwindigkeit um. Außerdem ist das Walkband 49 besonders angetrieben. Gegebenenfalls ist es möglich, unterseitig an dem Lagerblock 29 der Schnecke 48 Rollen, Rädchen od. dgl. anzubringen, die gegebenenfalls federnd nachgiebig befestigt sein können. Dies gilt auch bei der in F i g. 1 dargestellten Einrichtung.
  • Außerdem können selbstverständlich in allen Fällen am Sperrschieber bzw. dem Zinken 28 Rollen, Rädchen od. dgl. angebracht sein, gegen die sich die Behälter abstützen. Insbesondere bei elastischer Anbringung solcher Rollen und Rädchen wird eine besonders weiche Führung der Flaschen erzielt.
  • Die in F i g. 3 der Zeichnung dargestellte Ausführungsform ist für die Etikettierung von Flaschen mit asymmetrisch oder sonstwie komplizierten Formen vorgesehen. Der Transport der Behälter 50 erfolgt zunächst auch durch eine Schnecke 51. An die Stelle des Bandes 15 ist hier jedoch eine Kette 52 getreten, die senkrecht zur Transportrichtung 53 angeordnete Mitnehmer 54 trägt. Zwischen zwei jeweils benachbarten Mitnehmern 54 ist dabei eine Ausfütterung 55 angeordnet, die in der Mitte bei 56 geteilt ist, und so einen einwandfreien Übergang der Futter 55 über die Umkehrrollen 57 und 58 zu gewährleisten. Die Ausfütterungen 55 sind dem jeweiligen Profil der Flaschen genau angepaßt. Sie können gegebenenfalls ausgewechselt werden, so daß die Maschine sich ohne weiteres für unterschiedliche Flaschenformen verwenden läßt. Vor der Umkehrrolle 57 der Kette 52 wird die Führungsbahn 59 an der der Schnecke 51 abgekehrten Seite durch ein Leitblech 60 begrenzt.
  • Die Ausfütterungen 55 sind etwas elastisch nachgiebig ausgebildet, wobei die Lage des Behälter 50 quer zu seiner Bewegungsrichtung derart gewählt ist, daß bei unbeanspruchter Ausfütterung, wenn diese also nicht zusammengedrückt ist, der Behälter 50 an seiner stärksten Stelle, die etwa bei 61 liegt, etwas über die Begrenzung hinausragt, die durch das Etikettierband 62 gebildet ist, d. h., daß der Behälter 50 bei seiner Vortransportrichtung unter die Etikettierwalze 12 auch an seinen schmalen Stellen, also etwa bei 61a mit der Etikettierwalze bzw. dem Etikettierband 14 in Berührung kommt, so daß hier die eine Kante des Etiketts sauber und genau angelegt werden kann. Wenn der Behälter 50 dann weiter in Transportrichtung an der Walze 12 vorbeigeführt wird und somit an seiner breitesten Stelle 61 zwischen dem Scheitelpunkt der Walze 12 und der Ausfütterung 55 festgehalten ist, wird die Ausfütterung 55 geringfügig zusammengedrückt, und zwar entsprechend dem Betrag, den die Flasche 50 breiter ist, als dem Abstand zwischen dem Scheitelpunkt der Walze 12 und der der Walze zugekehrten Begrenzung der Ausfütterungen 55 entspricht. Hat die breiteste Stelle 61 der Flasche 5û den Scheitelpunkt der Walze 12 passiert, wird die Ausfütterung 55 entlastet, so daß nunmehr die Flasche auch bei 61b gegen die Walze 12 gedrückt wird, obwohl die Flasche hier wieder schmaler wird. Dadurch wird erreicht, daß die Oberfläche des Behälters 50, soweit sie für die Etikettierung in Frage kommt, in einen sehr guten Kontakt mit der Etikettierwalze 12 gebracht wird. Dem Etikettierband ist sodann wieder das übliche Walkband 63 nachgeschaltet, das in diesem Fall einen besonderen Antrieb aufweist. Selbstverständlich ist es auch ohne weiteres möglich, die Ausfütterungen unnachgiebig auszubilden und statt dessen die Kette 52 wenigstens in dem Bereich, welcher der Walze 12 gegenüberliegt, elastisch nachgiebig auszubilden. Die Wirkung bleibt die gleiche.
  • Es liegt auf der Hand, daß bei unregelmäßig oder sonstwie kompliziert geformten Flaschen, Ampullen od. dgl. die Notwendigkeit einer genauen Synchronisation von Etikett und zu etikettierendem Behälter im Vordergrund steht. Dem Sperrschieber 28 kommt deshalb im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 eine erhöhte Bedeutung zu.
  • Durch die besprochene Ausbildung der Futter 55, die der Flaschenform sehr genau angepaßt sind, ist von dem Augenblick an, da der Behälter zwischen dem Etikettierband und dem Futter eingepreßt ist, seine Lage eindeutig fixiert. Die Aufgabe des Sperrschiebers 28 besteht dann auch darin, bei der Übergabe des Behälters 50 von der Schnecke an die Kette 52 die daran angeordneten Futter die genaue Lage der Behälter in den Futtern zu gewährleisten. Wie aus der Zeichnung ohne weiteres zu erkennen ist, sind die Futter 55 bei 56 senkrecht zur Bewegungsrichtung gespalten, so daß die beiden Futterhålften 55a und 55b beim Passieren der Trommeln 57 und 58 auseinandergebogen werden. Die Übergabe des Behälters 50 von der Schnecke 51 an die Futter 55 erfolgt praktisch in dem Augenblick, da die beiden Hälften 55a und 55b auf dem letzten Abschnitt ihres Weges um die Rolle 57 sind. Im Augenblick der Übergabe ist der Sperrschieber 28 in die in der Zeichnung dargestellte Lage, also in seine Sperrlage gefahren, so daß der Behälter 50, der sich in dem Futter 55 befindet, durch den Schieber zunächst an seinem Vortransport in Richtung auf die Rolle 12 gehindert ist. Eine derartige Behinderung tritt jedoch nur dann ein, wenn der Behälter 50 nicht ganz genau in dem Futter 55 eingelegt ist, also in diesem z. B. eine etwas verschobene Lage eingenommen hat. Die Praxis hat gezeigt, daß eine derartig verschobene Lage, die, wie gesagt, auf die Übergabe von der Schnecke 51 auf die Kette 52 zurückzuführen ist, sich immer derart auswirkt, daß der Behälter 50 nach der Uebergabe an das Futter 55 der Kette 52 derart verschoben bzw. verdreht ist, daß er in Transportrichtung weiter vorn liegt als er an sich soll. Beim Vortransport auf der Kette 52 gelangt also der Körper 50 früher in den Bereich des Schiebers 28 als er gelangen würde, wenn er eine absolut einwandfreie Lage im Futter 55 einnehmen würde. Er stößt somit gegen den Schieber 28 und wird durch diesen am Weitertransport gehindert, so daß - natürlich nur für einen sehr kurzen Augenblick - das Futter 55 unter ihm vorgezogen wird, und zwar so lange, bis die richtige Lage der Flasche 50 in dem Futter 55 gegeben ist. In diesem Augenblick wird der Schieber 28 nach oben gefahren, so daß der Behälter 50 dann wieder, nachdem er also seine richtige Lage eingenommen hat, an dem Vortransport gemeinsam mit der Kette 52 und dem Futter 55 teilnimmt. Außerdem erfolgt selbstverständlich durch den Schieber 28 auch hier eine Ausrichtung des Behälter 50 in Längsrichtung der Walze 12, falls eine solche erforderlich ist.
  • Es ist selbstverständlich, daß das Futter bezüglich seiner Formgebung derart ausgebildet ist, daß z. B. bei kegelig oder sonstwie sich verjüngenden Flaschen die zu etikettierende Fläche in eine Lage zur Etikettierwalze gebracht wird, die einen einwandfreien Etikettiervorgang gewährleistet. Kegelige Flaschen würden also z. B. schräg in dem Futter 55 angeordnet sein, wobei sie mit ihrem jüngeren Ende zur Walze hin geneigt sind.
  • Selbstverständlich ist zweckmäßig der Sperrschieber 28 bzw. sind auch die diesen bildenden Zinken in der Längsrichtung der Behälter so ausgebildet bzw. angeordnet, daß der Behälter bezüglich seiner Lage die gewünschte Ausrichtung zum Mantel der Trommel 12 erfährt.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Etikettieren von Behältern wie Flaschen, Ampullen od. dgl., bei der das Anlegen des Etiketts an die durch ein Transportmittel vorbewegten Behälter durch eine Andrückvorrichtung erfolgt und in Transportrichtung der Behälter vor dieser Andrückvorrichtung ein bewegbares Sperrglied derart angeordnet ist, daß es in seiner einen Stellung in den Transportweg der Behälter hineinragt, dadurch gekennz e i c h n e t, daß das Sperrglied (28) unmittelbar vor der Stelle, an welcher die als Etikettierwalze (12) ausgebildete Andrückvorrichtung das Etikett (20) an den Behälter (10, 47, 50) abgibt, in den Transportweg desselben hineinragt und an seiner dem jeweiligen Behälter (10, 47, 50) zugekehrten Seite der Gestalt desselben entsprechend so geformt ist, daß die Behälter (1045, 50) im Zusammenwirken mit einer Fördereinrichtung (15, 52) die gegenüber der Etikettierwalze (12) vorgesehen ist und auf die Seitenwandung des Behälters (10, 47, 50) einwirkt, in die für den Etiket- tiervorgang erforderliche Lage gebracht bzw. in dieser gehalten werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere bei stehendem Transport der zu etikettierenden Behälter unmittelbar vor der Etikettierwalze (12) gegenüber der auf die Seitenwandung des Behälters (10, 47, 50) einwirkenden Fördereinrichtung (15, 52) in einem Abstand, der dem Außendurchmesser der Behälter (10, 47, 50) entspricht, eine eben begrenzte Führung (29) für die Behälter (10, 47, 50) vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, bei welcher die Zuführung der Behälter zur Etikettierwalze durch eine Schnecke erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerblock (29) der Transportschnecke (18, 48, 51) die eben begrenzte Führung gibt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (28) als Gabel ausgebildet ist, deren einzelne Zinken zweckmäßig etwa der Krümmung der Etikettierwalze (12) entsprechend gebogen und an einem Hebel (26) angebracht sind, der z. B. durch eine auf der Welle der Etikettierwalze (12) angeordnete Kurvenscheibe betätigt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken des Sperrhebels (28) verschwenkbar an dem Betätigungshebel (26) angebracht sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (28) in entsprechenden Ausnehmungen des Lagerblockes (29) der Transportschnecke geführt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die der Etikettierwalze (12) gegenüberliegende Fördereinrichtung (52) mit Mitnehmen (51) versehen ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die der Etikettierwalze gegenüberliegende Fördereinrichtung (52) Ausfütterungen (55) trägt, deren Profilierung der Flaschenform angepaßt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 963 585, 1 033 582; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 748 565 ; britische Patentschriften Nr. 724 000, 730 404; USA.-Patentschriften Nr. 1 294 290, 2 632 553, 2 677 477, 2 703 660.
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