[go: up one dir, main page]

DE1174645B - Taucher-Atemgeraet mit teilweiser Wieder-verwendung des Atemgases - Google Patents

Taucher-Atemgeraet mit teilweiser Wieder-verwendung des Atemgases

Info

Publication number
DE1174645B
DE1174645B DEB51400A DEB0051400A DE1174645B DE 1174645 B DE1174645 B DE 1174645B DE B51400 A DEB51400 A DE B51400A DE B0051400 A DEB0051400 A DE B0051400A DE 1174645 B DE1174645 B DE 1174645B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
breathing
outlet valve
gas outlet
valve
breathing bag
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB51400A
Other languages
English (en)
Inventor
Pietro Buggiani
Alberto Novelli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB51400A priority Critical patent/DE1174645B/de
Publication of DE1174645B publication Critical patent/DE1174645B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B9/00Component parts for respiratory or breathing apparatus
    • A62B9/02Valves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C11/00Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
    • B63C11/02Divers' equipment
    • B63C11/18Air supply
    • B63C11/22Air supply carried by diver
    • B63C11/2227Second-stage regulators

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Taucher-Atemgerät mit teilweiser Wiederverwendung des Atemgases Die Erfindung bezieht sich auf ein Taucher-Atemgerät mit teilweiser Wiederverwendung des Atemgases und mit einem mit Verzögerung arbeitenden, durch die Volumenänderung des Atembeutels selbsttätig gesteuerten Gasauslaßventil.
  • Das bei solchen Geräten vorliegende Problem besteht darin, daß dieses Auslaßventil sich erst öffnet, nachdem die Ausatmungsphase des Benutzers eine bestimmte Zeitlang angedauert hat. Auf diese Weise wird der erste Teil der ausgeatmeten Luft gezwungen, in den Atembeutel oder Gasverteilerkasten des Gerätes einzutreten, welcher das abwechselnde Öffnen des Einlaßventils und des Auslaßventils steuert und welcher sich bei Eintreten dieses ersten Teils von ausgeatmeter Luft ausweitet. Sobald die Ausdehnung des Atembeutels oder Gasverteilerkastens einen vorbestimmten Wert erreicht hat, öffnet sich das Auslaßventil, so daß auf diese Weise der übrige Teil der während der Ausatmungsphase ausgeatmeten Luft aus dem Gerät über ein Austrittsventil ins Wasser austreten kann. Die zuerst in den Atembeutel oder Gasverteilerkasten ausgeatmete Luft wird in der darauffolgenden Einatmungsphase wieder benutzt. Sie ist die erste Luftmenge, die eingeatmet wird. Ihre Einatmung seitens des Tauchers ermöglicht eine Verminderung des Volumens des Atembeutels oder Gasverteilerkastens, welcher bei Erreichen des Mindestvolumens das Öffnen des Einlaßventils steuert.
  • Es ist klar, daß im Zeitpunkt zwischen der Einatmungsphase und der Ausatmungsphase und umgekehrt die Steuerung der beiden Ventile nicht in Tätigkeit gesetzt wird, so daß die beiden Ventile geschlossen bleiben.
  • An dieser Stelle ist darauf zu verweisen, daß für Tauchergeräte dieser Art der innere Gasdruck vor dem Einlaßventil stets wie bei jedem Tauchergerät anderer Art in praktisch konstantem Gleichgewicht mit dem hydrostatischen Druck ist, der bei einem Niveau eines üblichen Membran-Reduktionsventils besteht, das nach dem hydrostatischen Prinzip auf das Öffnen der Gasflasche wirkt. Dieses Reduktionsventil regelt den Gasabfluß aus der Flasche als Funktion der Werte des hydrostatischen Druckes, der auf seine Membran wirkt, welche ihrerseits eine Regelungsvorrichtung für das Öffnen der Flasche steuert. Das Reduktionsventil ist dabei zwischen der Flasche und dem Einlaßventil angeordnet, und dieses letztere liegt auf dem Gasverteilerkasten. Das Gas gelangt auf diese Weise zum Einlaßventil, nachdem es eben vom Reduktionsventil im voraus zum Gleichgewichtsdruck mit dem hydrostatischen Druck gebracht worden ist. Es hat sich als besonderer Nachteil bei Taucher-Atemgeräten der genannten Art herausgestellt, daß während der Atmungstätigkeit frisches Atemgas verlorengeht. Diese Tatsache ist hauptsächlich auf den Druckunterschied zwischen dem Atemgerät selbst und dessen Gasaustrittsventil zurückzuführen, welcher je nach den Stellungen des Tauchers unterschiedlich groß ausfällt. Es ist Aufgabe der Erfindung, diesen Verlust an frischem Atemgas zu vermeiden. Es ist bereits eine Lösung der gestellten Aufgabe vorgeschlagen worden, nach der das mit Verzögerung arbeitende, die erste Atemluft in den Atembeutel zurückführende Ventil zugleich das Einatemventil ist. Weiterhin ist ein Tauchergerät bekannt, in welchem zwar das Auslaßventil unter der Wirkung einer geeichten Feder steht und daher bei verzögerter Öffnung lediglich unter der Wirkung des Überdruckes der ausgeatmeten Luft arbeitet. Eine Steuerung dieses Auslaßventils in der erfindungsgemäßen Art ist jedoch nicht vorgesehen.
  • Bei einem weiteren Tauchergerät arbeitet das Auslaßventil lediglich unter der Wirkung des überdruckes der ausgeatmeten Luft. Eine Steuerung für ein verzögertes Öffnen dieses Ventils ist nicht vorgesehen. Der den ersten Teil der ausgeatmeten Luft aufnehmende Beutel dient weder als Steuerorgan für das Auslaßventil noch für das Einla.ßventil. Es ist bei diesem Gerät das Einlaßventil membrangesteuert und arbeitet daher unter der Wirkung des hydrostatischen Druckes. Außerdem ist es gleichzeitig als Reduktionsventil für den Druck wirksam.
  • Die erfindungsgemäße Lösung sieht nun zur Behebung des genannten Nachteils allgemein vor, daß bei einem Taucher-Atemgerät der eingangs genannten Art das Gasauslaßventil dem Gasaustrittsventil am Ende der Ausatemleitung vorgeschaltet und in der die Ausatemleitung tragenden Kammer des aus zwei Kammern bestehenden, am oder nahe am Atemmundstück befindlichen Verteilungsstutzens angeordnet ist.
  • Im Taucher-Atemgerät der vorliegenden Art, bei welchem für jede Ausatemphase eine gewisse Menge des zuerst ausgeatmeten Gases in den Atembeutel zurückgeleitet wird, ist somit der Austritt des restlichen ausgeatmeten Gases während derselben Ausatmungsphase durch einen positiven Unterschied zwischen den verschiedenen Werten des auf die Organe des Gerätes ausgeübten hydrostatischen Druckes gewährleistet. Außerdem ergibt sich die Möglichkeit, daß dann, wenn man den Augenblick des öffnens des Gasauslaßventils regelt, das einzusparende Gasvolumen geändert werden kann, was bei der Verwendung besonderer Gasgemische von großem Vorteil ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind erfindungsgemäß die zwei Kammern des Verteilungsstutzens durch eine Zwischenwand voneinander getrennt, welche einen Sitz für den Ventilteller des Gasauslaßventils bildet, wobei die eine dieser Kammern an den Atembeutel und die andere Kammer an das Gasaustrittsventil angeschlossen ist und der Ventilteller des Gasauslaßventils seine Bewegungen innerhalb der an den Atembeutel angeschlossenen Kammer ausführt. Hierbei kann erfindungsgemäß so vorgegangen werden, daß in der an dem Atembeutel angeschlossenen Kammer des Verteilungsstutzens ein Lagerbock befestigt ist, welcher einen schwenkbaren Winkelhebel trägt, das das eine Ende dieses Winkelhebels mit der Scheide eines Bowdenzuges verbunden ist, über welchen der Atembeutel die Bewegungen des Winkelhebels für ein verzögertes Öffnen des Gasauslaßventils steuert, und daß das andere Ende des Winkelhebels mit dem Ventilteller des Gasauslaßventils gelenkig verbunden ist und unter der Wirkung einer Feder steht, welche bestrebt ist, das Gasauslaßventil geschlossen zu halten.
  • Eine weitere Ausführungsform sieht vor, daß der auf der Außenseite der beweglichen Wand des zwei starre Wände aufweisenden, unmittelbar am Atemmundstück befestigten Atembeutels angeordnete, aus zwei durch eine geschlossene Wand getrennte Kammern bestehende Verteilungsstutzen Ventile enthält, welche diese Kammern mit dem Atembeutel verbinden, wobei die eine an die Gaszufuhrleitung angeschlossene Kammer ein unter der Wirkung einer Druckfeder stehendes Einlaßventil aufnimmt, während die an das Gasaustrittsventil angeschlossene andere Kammer mit einem Ventilsitz für den unter der Wirkung einer Druckfeder stehenden Ventilteller des Gasauslaßventils versehen ist und die Öffnungsbewegung beider Ventile selbsttätig durch die abwechselnde Volumenänderung des Atembeutels während der Atmung entgegen der Wirkung der zugeordneten Federn abwechselnd erfolgt. Für diesen Zweck ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die selbsttätige Öffnungsbewegung der beiden Ventile mittels eines auf der Innenseite der beweglichen Wand des Atembeutels schwenkbar gelagerten und von diesem mechanisch betätigten zweiarmigen Hebels erfolgt, und zwar derart, daß er unter der abwechselnden Volumenänderung des Atembeutels Kippbewegungen ausführt.
  • Nachstehend werden Ausführungsbeispiele für die beiden vorstehend genannten Möglichkeiten der Ausbildung des erfindungsgemäßen Ausatemventils an Hand schematischer Zeichnungen beschrieben.
  • F i g. 1 zeigt einen Axialschnitt durch den Verteilungsstutzen des ersten Ausführungsbeispiels; F i g. 2 stellt die Ansicht von oben auf die F i g. 1 dar; F i g. 3 zeigt einen Axialschnitt durch den Verteilungsstutzen des zweiten Ausführungsbeispiels, wobei der Atembeutel unmittelbar mit dem Verteilungsstutzen zusammengebaut ist; F i g. 4 stellt eine teilweise Seitenansicht der F i g . 3 dar; F i g. 5 zeigt lediglich die Anordnung des Einlaß-und Auslaßventilpaares der F i g. 3, von der Innenseite des Atembeutels her gesehen.
  • Beim ersten Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 und 2 ist das den Verteilungsstutzen bildende Schlauchstück 20 in zwei Kammern 21 und 22 unterteilt, welche durch die Schläuche 23 und 24 einerseits mit dem Atembeutel und andererseits mit dem Gasaustrittsventil, beispielsweise einem Entenschnabelventil, verbunden sind. Die Kammern 21 und 22 sind durch eine Trennwand 25 in Z-Form abgeteilt, welche einen Ventilsitz 26 aufnimmt.
  • In der Kammer 21 ist mittels einer Schraube 28 ein Lagerbock 27 befestigt, an dem das eine Ende des Zugseils 29 eines Bowdenzuges 29, 31 befestigt ist. Auf dem Lagerbock 27 ist ein Winkelhebel 30 schwenkbar gelagert, dessen eines Ende von der Scheide 31 des Bowdenzuges 29, 31 gesteuert wird und dessen anderes Ende mittels eines Gelenks den Ventilteller 32 des Gasauslaßventils mit zugehöriger Dichtung trägt.
  • Eine Feder 33 belastet den Winkelhebel 30 so, daß derselbe normalerweise des Gasauslaßventi126, 32 geschlossen hält, so daß die Verbindung zwischen den beiden Kammern 21 und 22 unterbrochen ist.
  • Da das andere Ende der Scheide 31 des Bowdenzuges 29, 31 an den Atembeutel so angeschlossen ist, daß sie von dem beweglichen Teil dieses Organs nach dem Beginn seiner Bewegung verschoben wird, wird beim Ausatmen von einem bestimmten Augenblick an, nämlich dann, wenn der bewegliche Teil des Atembeutels an die Scheide 31 des Bowdenzuges 29, 31 anschlägt und dieselbe in Bewegung setzt, das Auslaßventil26, 32 geöffnet, so daß nun erst Gas zum Austrittsventil des Gerätes strömen kann oder, wie nachstehend erläutert wird, zwangläufig hinausbefördert wird.
  • Wenn sich am anderen Ende des Schlauches 24 als Gasaustrittsventil ein Entenschnabelventil befindet, dann wird sich der Schlauch, da dieses Ventil mitsamt dem dazugehörigen Schlauch einen großen Auftrieb hat, in jeder Stellung des Tauchers stets im wesentlichen senkrecht einstellen, so daß sich das Entenschnabelventil stets oberhalb aller übrigen Organe oder Teile des Atemgeräts befindet.
  • Infolgedessen wird in jeder Stellung des Tauchers auf das Entenschnabelventil stets ein geringerer hydrostatischer Druck ausgeübt werden als auf alle anderen Organe des Gerätes. Sobald sich daher das Gasauslaßventil 26, 32 geöffnet hat, wird ein rasches Abströmen der Luft nach dem Entenschnabelventil hin erfolgen, ohne daß von letzterem her Wasser einströmen kann.
  • Außerdem treten infolge der entfernten Anbringung des Entenschnabelventils vom Gasschlauchstück 20 die Blasen des ausströmenden Gases in erheblicher Entfernung von der Gesichtsmaske des Tauchers aus, so daß die Sicht des Tauchers nicht behindert ist.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel nach den F i g. 3 bis 5 weist einen Atembeutel mit zwei starren Wänden 34, 35 auf. Während die Wand 34 beweglich ist, ist die Wand 35 fest.
  • An der feststehenden Wand 35 ist das Mundstück 44 angebracht (F i g. 4). An der äußeren Seite der Wand 34 ist ein Schlauchstück 36, 37 angebracht, welches gemäß F i g. 3 durch eine Trennwand 38 in die beiden Kammern 36 und 37 unterteilt ist.
  • An die Kammer 36 ist der zum Entenschnabelventil führende Schlauch angeschlossen, während das frische Atemgas in die Kammer 37 eintritt.
  • In diesen Kammern 36, 37 befindet sich je ein bewegliches, unter dem Druck einer zugeordneten Feder 49 bzw. 50 stehendes Ventil. In der Kammer 36 befindet sich das Gasauslaßventil 39, 46 und in der Kammer 37 das Einlaßventil 40. An einem Lagerbock 45, der mittels des Schlauchstückes 36, 37 an der beweglichen Wand 34 im Inneren des Atembeutels fest angebracht ist, ist ein zweiarmiger Hebel 41 angelenkt.
  • Dieser Hebel 41 wird mit seinem einen Arm 47 in einer verhältnismäßig weiten Gelenköse 42 geführt, die mit der anderen Wand 35 fest verbunden ist, während der andere Arm 48 des Hebels 41 auf den Schaft 51 des Ventiltellers 39 des Gasaustrittsventils einwirkt.
  • Der Arm 47 des Hebels 41 betätigt dagegen auf der Seite der Gelenköse 42 den Schaft 52 des Ventiltellers 40 des Gaseinlaßventils.
  • Demnach erfolgen die Bewegungen des Hebels 41 nach Art eines Schwinghebels, so daß die Schäfte 51 und 52 der beiden Ventilteller 39 und 40 abwechselnd betätigt werden und ein wechselweises öffnen der zugeordneten Ventile erfolgt, welchem je ein sofortiges Schließen folgt. Das Auslaßventil 39, 46 öffnet jedoch mit einer gewissen Verzögerung gegenüber dem Beginn der Ausatemphase. Dieses verzögerte öffnen des Auslaßventils tritt durch die infolge des Eindringens des ersten Teils der ausgeatmeten Luft bewirkte Fortbewegung der beweglichen Wand 34 von der festen Wand 35 mit entsprechendem Anheben des Lagerbockes 45 und des Hebels 41 ein, so daß letzterer mit seinem Arm 47 in die Gelenköse 42 eingreifen kann. Von diesem Augenblick an bleibt dieser Arm 47 bei der Weiterbewegung der Wand 34 und infolge des weiteren Anhebens des Hebels 41 mit der Gelenköse 42, die mit der festen Wand 35 fest verbunden ist, im Eingriff, so daß durch das Anheben des Hebels 41 eine Verschiebung des Hebelarmes 48 nach oben eintritt. Der Schaft 51 des Auslaßventils 39, 46 wird auf diese Weise angehoben und das Auslaßventil 39, 46 mit Bezug auf den Beginn der Ausatmungsphase mit Verzögerung geöffnet.
  • Weiterhin ergibt sich, daß während des Einatmens die Wände 34 und 35 zum Aneinanderliegen kommen und der Schaft 52 infolge seiner Anlage gegen den Hebelarm 47 angehoben wird, so daß das Einlaßventil 40 für das zuströmende Gas geöffnet wird. Beim Beginn des nachfolgenden Ausatmens dagegen, wenn die Wände 34 und 35 sich wieder voneinander wegbewegen, gibt der Hebel 41 den Schaft 52 des Einlaßventils 40 frei und betätigt andererseits den Schaft 51 des Auslaßventils 39, 46, welches sich öffnet und das ausgeatmete Gas ausströmen läßt.
  • Eine Regulierschraube 43 am Arm 48 des Hebels 41 dient zum Einstellen des Zeitpunktes, in welchem der Schaft 51 des Auslaßventils 39, 46 betätigt werden soll. Daher kann das öffnen dieses Auslaßventils 39, 46 zu einem jeweils vorbestimmten Zeitpunkt erfolgen, der im direkten Verhältnis zu dem wiedergewinnbaren Volumen des Atemgases steht.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Taucher-Atemgerät mit teilweiser Wiederverwendung des Atemgases und mit einem mit Verzögerung arbeitenden, durch die Volumenänderung des Atembeutels selbsttätig gesteuerten Gasauslaßventil, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Gasauslaßventil dem Gasaustrittsventil am Ende der Ausatemleitung vorgeschaltet und in der die Ausatemleitung tragenden Kammer (22, 36) des aus zwei Kammern (21, 22; 36, 37) bestehenden, am oder nahe am Atemmundstück befindlichen Verteilungsstutzens angeordnet ist.
  2. 2. Taucher-Atemgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Kammern (21, 22) des Verteilungsstutzens durch eine Zwischenwand (25) voneinander getrennt sind, welche einen Sitz (26) für den Ventilteller (32) des Gasauslaßventils (26, 32) bildet, wobei die eine dieser Kammern (21) an den Atembeutel und die andere Kammer (22) an das Gasaustrittsventil angeschlossen ist und der Ventilteller (32) des Gasauslaßventils seine Bewegungen innerhalb der an den Atembeutel angeschlossenen Kammer (21) ausführt.
  3. 3. Taucher-Atemgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der an den Atembeutel angeschlossenen Kammer (21) des Verteilungsstutzens ein Lagerbock (27) befestigt ist, welcher einen schwenkbaren Winkelhebel (30) trägt, daß das eine Ende dieses Winkelhebels (30) mit der Scheide (31) eines Bowdenzuges (29, 31) verbunden ist, über welchen der Atembeutel die Bewegungen des Winkelhebels (30) für ein verzögertes öffnen des Gasauslaßventils (26, 32) steuert, und daß das andere Ende des Winkelhebels (30) mit dem Ventilteller (32) des Gasauslaßventils gelenkig verbunden ist und unter der Wirkung einer Feder (33) steht, welche bestrebt ist, das Gasauslaßventil (26, 32) geschlossen zu halten.
  4. 4. Taucher-Atemgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Außenseite der beweglichen Wand (34) des zwei starre Wände (34, 35) aufweisenden, unmittelbar am Atemmundstück (44) befestigten Atembeutels angeordnete, aus zwei durch eine geschlossene Wand (38) getrennten Kammern (36, 37) bestehende Verteilungsstutzen Ventile enthält, welche diese Kammern (36, 37) mit dem Atembeutel verbinden, wobei die eine an die Gaszufuhrleitung angeschlossene Kammer (37) ein unter der Wirkung einer Druckfeder (50) stehendes Einlaßventil (40) aufnimmt, während die an das Gasaustrittsventil angeschlossene andere Kammer (36) mit einem Ventilsitz (46) für den unter der Wirkung einer Druckfeder (49) stehenden Ventilteller (39) des Gasauslaßventils versehen ist und die öffnungsbewegung beider Ventile selbsttätig durch die abwechselnde Volumenänderung des Atembeutels während der Atmung entgegen der Wirkung der zugeordneten Federn (49, 50) abwechselnd erfolgt.
  5. 5. Taucher-Atemgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige öffnungsbewegung der beiden Ventile mittels eines auf der Innenseite der beweglichen Wand (34) des Atembeutels schwenkbar gelagerten und von diesem mechanisch betätigten zweiarmigen Hebels (41) erfolgt, und zwar derart, daß er unter der abwechselnden Volumenänderung des Atembeutels Kippbewegungen ausführt.
  6. 6. Taucher-Atemgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur mechanischen Betätigung des zweiarmigen Hebels (41) mittels der beweglichen Wand (34) des Atembeutels der eine, auf das Einlaßventil wirkende Hebelarm (47) an der unbeweglichen Wand (35) des Atembeutels in eine verhältnismäßig weite Öse (42) eingreift, während der andere, auf das Gasauslaßventil einwirkende Hebelarm (48) frei beweglich ist.
  7. 7. Taucher-Atemgerät nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des freien Hebelarmes (48) des zweiarmigen Hebels (41) eine Regulierschraube (43) aufweist, welche den Schaft (51) des Ventiltellers (39) des Gasauslaßventils berührt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1008140; französische Patentschrift Nr. 942 351. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1108105.
DEB51400A 1958-12-11 1958-12-11 Taucher-Atemgeraet mit teilweiser Wieder-verwendung des Atemgases Pending DE1174645B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB51400A DE1174645B (de) 1958-12-11 1958-12-11 Taucher-Atemgeraet mit teilweiser Wieder-verwendung des Atemgases

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB51400A DE1174645B (de) 1958-12-11 1958-12-11 Taucher-Atemgeraet mit teilweiser Wieder-verwendung des Atemgases

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1174645B true DE1174645B (de) 1964-07-23

Family

ID=6969525

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB51400A Pending DE1174645B (de) 1958-12-11 1958-12-11 Taucher-Atemgeraet mit teilweiser Wieder-verwendung des Atemgases

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1174645B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2853737A1 (fr) * 2003-04-09 2004-10-15 Beuchat Internat Detendeur a force d'appui constante deportee pour bouteilles de plongee sous-marine

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR942351A (fr) * 1947-02-12 1949-02-07 Appareil respiratoire particulièrement destiné aux plongeurs
DE1008140B (de) * 1955-03-31 1957-05-09 Christian Rackerseder Verfahren und Vorrichtung fuer die Luftversorgung eines freien Tauchers mittels eines Pressluft-Atemgeraetes
DE1108105B (de) 1956-03-12 1961-05-31 Claes Erik Gunnar Lundgren Luftsparende Einrichtung bei Atmungsgeraeten, insbesondere Unterwasseratmungsgeraeten

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR942351A (fr) * 1947-02-12 1949-02-07 Appareil respiratoire particulièrement destiné aux plongeurs
DE1008140B (de) * 1955-03-31 1957-05-09 Christian Rackerseder Verfahren und Vorrichtung fuer die Luftversorgung eines freien Tauchers mittels eines Pressluft-Atemgeraetes
DE1108105B (de) 1956-03-12 1961-05-31 Claes Erik Gunnar Lundgren Luftsparende Einrichtung bei Atmungsgeraeten, insbesondere Unterwasseratmungsgeraeten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2853737A1 (fr) * 2003-04-09 2004-10-15 Beuchat Internat Detendeur a force d'appui constante deportee pour bouteilles de plongee sous-marine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2541303C3 (de) Handbetätigter Lungenventilationsapparat mit einer selbst ausweitenden Blase
DE2949402C2 (de) Einrichtung zur Versorgung eines Tauchers mit Atemluft und zur bedarfsweisen Auftriebsänderung
DE69412506T2 (de) Ventilvorrichtung und atemregulator mit einer solchen vorrichtung
DE2745795A1 (de) Atemgeraet mit verbessertem druckminderventil, insbesondere zum tauchen
DE69000191T2 (de) Vorrichtung fuer die zufuhr von atemgas zu einem taucher.
EP0048894B1 (de) Luftversorgung von Tauchern von der Wasseroberfläche aus
DE3750565T2 (de) Lungenautomat mit Vorsteuerventil.
DE2610509C3 (de) Kreislauf-Atemschutzgerät
DE3002399A1 (de) Taucherhelm
DE2610492B2 (de) Tauchgeraet
DE1174645B (de) Taucher-Atemgeraet mit teilweiser Wieder-verwendung des Atemgases
DE69609128T2 (de) Regler für Tauchatmungsgerät mit beweglichem Deflektor
DE2101719B2 (de) Beatmungsgeraet
DE893295C (de) Sauerstoffatemschutzgeraet
DE1931903A1 (de) Ventilationsvorrichtung
DE1126566B (de) Selbsttaetiges Beatmungsgeraet
DE1296016B (de) Lungengesteuerte Atemgaszufuehrungsvorrichtung fuer Atemschutzgeraete
DE1756880B1 (de) Atmungsgeraet fuer das Tauchen in groessere Tiefen
DE727796C (de) Sauerstoffatemgeraet mit lungengesteuerter Sauerstoffzufuhr
DE1506341B2 (de) Atmungsgerät für Taucher
DE490405C (de) Geschlossenes Atmungsgeraet mit lungenselbsttaetigem Ventil
DE976336C (de) Lungengesteuertes Atmungsgeraet
DE1141186B (de) Atemschutzgeraet mit Kreislauf der Atemluft
DE661759C (de) Atmungsapparat
DE647979C (de) Absperr- und Regulierschieber