DE1174546B - Automatische Kartei - Google Patents
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: G06f
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 43 a - 41/03
1174 546
J 17605IX c/43 a
29. Januar 1960
23. Juli 1964
J 17605IX c/43 a
29. Januar 1960
23. Juli 1964
Die Erfindung betrifft eine automatische Kartei für streifenförmige Aufzeichnungsträger, insbesondere
magnetisierbare Streifen, zur Abtastung von auf den Streifen befindlichen Daten bzw. zur Aufzeichnung
von Daten auf die Streifen, wobei jeweils von einer großen Anzahl von Streifen ein einzelner Streifen
ausgewählt, zur Datenübertragung entnommen und anschließend an seine Ablagestelle wieder abgelegt
wird.
Die Speicherung in großer Zahl anfallender Daten erfolgt bekanntlich bevorzugt auf magnetisierbare
Flächen, wie es z. B. bei Trommelspeichern, Plattenspeichern oder Bandspeichern der Fall ist. Dabei
haben zwar die sogenannten zyklischen Magnetspeicherträger, wie Magnettrommel und Magnetplatten,
die Vorteile, daß sie direkt adressierbar sind und eine nur sehr geringe Zugriffszeit aufweisen, wobei
die auf dem Träger befindlichen Angaben der Übertragungseinrichtung mehrmals dargeboten werden
können, jedoch benötigen sie im Verhältnis zu ihrer Speicherkapazität relativ viel Raum. Planare
magnetisierbare Aufzeichnungsträger, insbesondere das Magnetband, haben sich daher vor allem bei
Datenverarbeitungsanlagen überall dort durchgesetzt, wo auf geringem Raum große Speicherkapazitäten
erforderlich sind.
Die mittlere Zugriffszeit ist jedoch bei Magnetbandspeichern, bei denen jeweils große Bandlängen
aufgespult sind, sehr groß, und zur mehrmals aufeinanderfolgenden Abtastung der gespeicherten Informationen
muß das Band dementsprechend mehrmals durch die Übertragungsstation hin- und herbewegt
werden. Zur Verbesserung dieser Anwendung des Magnetbandes ist vorgeschlagen worden, das magnetisierbare
Band in eine Anzahl einzelner Abschnitte mit kurzen Längen zu unterteilen und diese Abschnitte
in geeigneten Behältern zu lagern. Eine solche Speicherart hat den Vorteil, daß die Zugriffszeit zu einer ausgewählten Aufzeichnung verringert
ist und trotzdem der Vorteil des geringen Raumbedarfes der Bandspeicher erhalten bleibt. Der Nachteil,
daß der Aufzeichnungsträger durch die Übertragungseinrichtung hin- und herbewegt werden muß,
bei notwendig mehrmaliger Abtastung sogar in entsprechender Häufigkeit, blieb jedoch erhalten, solange
der Streifen nur teilweise aus seiner Lagerstelle herausgezogen werden konnte, da nur so seine richtige
Ablage gewährleistet war.
Weiterhin ist eine Anordnung zur magnetischen Speicherung von Informationen bekanntgeworden,
bei der einzelne Aufzeichnungsstreifen aus ihrem Behälter gezogen und teilweise um eine Trommel
Automatische Kartei
Anmelder:
International Business Machines Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. E. Böhmer, Patentanwalt,
Böblingen (Württ.), Sindelfinger Str. 49
Als Erfinder benannt:
Andrew D. Lin, Campbell, Calif.,
Dennis Donovan Willard, San Jose, Calif.,
Donald Dean Johnson, Los Gatos, Calif.,
Jay Reid Geddes, Campbell, Calif. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 9. Februar 1959 (792 168), vom 16. Februar 1959 (793 542)
gewickelt werden, woraufhin die an der Innenseite ihres Mantels mit Magnetköpfen ausgestattete Trommel
in Umdrehung versetzt wird und die beliebig häufige Abtastung der auf dem Streifen befindlichen
Angaben ermöglicht. Die Streifen sind dabei mit ihrem rückwärtigen Ende mittels elastischer Mittel
in dem Behälter befestigt, und es wird jeweils der ganze Streifenbehälter von der Übertragungsstation
zurückbewegt, so daß nur der ausgewählte Streifen herausgezogen wird und nach seiner Auswertung
beim Lösen seiner Verbindung mit der Ubertragungsstation wieder in sein Fach im Behälter zurückschnellt.
Diese Einrichtung ist jedoch sehr aufwendig und hat die Nachteile, daß die Trommel für die mitumlaufenden
Magnetköpfe mit einer entsprechenden Anzahl Schleifringen ausgerüstet sein muß und einen
verhältnismäßig großen Durchmesser aufweist, da nur ein Teil des Trommelumfangs für das Aufwickeln
des Streifens zur Verfügung steht; weiterhin entsteht zwischen den stationär festgehaltenen Streifen und
der Oberfläche der umlaufenden Trommel unvermeidlich eine gewisse Reibung, durch die sowohl die
Trommeloberfläche als auch insbesondere der Streifen auf die Dauer beschädigt werden, und der
Streifen kann nicht über seine ganze Länge zur Speicherung von Aufzeichnungen ausgenutzt werden.
409 637/213
Alle diese Nachteile werden durch die Einrichtung gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß zur Entnahme
eines ausgewählten Aufzeichnungsstreifens mittels einer Streifenwähleinheit die dem ausgewählten
Aufzeichnungsstreifen beiderseits benachbarten Aufzeichnungsstreifen aus dem Bewegungsbereich
einer Greifvorrichtung verschiebbar sind und der ausgewählte Aufzeichnungsstreifen mittels der mit
der drehbaren Trommel gelenkig verbundenen Greifbefestigt, mittels deren Drehung an der stationären
Magnetkopfeinheit, sooft erforderlich, vorüberbewegt und an dem offengehaltenen Platz der Behälterzelle
wieder abgelegt werden kann.
Gemäß der Erfindung ist es somit möglich, den Aufzeichnungsstreifen ganz aus seiner Behälterzelle
zu entnehmen, ihn ohne nennenswerte Abnutzung beliebig oft auszuwerten und an die ihm zugeordnete
Stelle des Behälters wieder abzulegen.
Nach einer vorteilhaften Ausbildung des Gegenstandes der Erfindung sind zur Entnahme des ausgewählten
Aufzeichnungsstreifens aus einer Gruppe von Aufzeichnungsstreifen zwei schwenkbare Trenn-
zuwerten oder mit Aufzeichnungen zu versehen und in die ursprüngliche Ablage zurückzubringen. Ein
Ausführungsbeispiel ist an Hand der Zeichnungen im folgenden erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schaubildliche Gesamtansicht der automatischen Kartei,
F i g. 2 eine schaubildliche Teilansicht einer Zelle
zur Aufbewahrung der Aufzeichnungsstreifen,
Fig. 2a und 2b eine schaubildliche Ansicht und
vorrichtung aus seiner Behälterzelle vollständig ent- io eine Draufsicht auf eine in Flächenberührung miteinnommen,
auf die Trommel aufgewickelt und an ihr ander abgelegte Gruppe von Aufzeichnungsstreifen
zur Darstellung der Absonderung eines ausgewählten Streifens von seinen Nachbarstreifen,
F i g. 3 eine schaubildliche Ansicht der beweglichen 15 Greif- und Übertragungsstation,
Fig. 3a eine schaubildliche Darstellung der Streifenwähleinheit,
F i g. 4 bis 4 c schematische Darstellungen der Entnahme eines Streifens aus seinem Behälter, dem Auf-20
wickeln auf der Trommel für die zyklische Bewegung des Streifens an der Aufzeichnungs-Abtast-Station
vorüber und der Rückführung des Streifens in seine Behälterzelle,
F i g. 5 eine schematische Darstellung der Antriebsarme angeordnet, die in doppeltem Abstand von an 25 einrichtung für die Trommel zur Ausführung der in
den Aufzeichnungsstreifen befindlichen lappenförmi- den Fig. 4 bis 4c gezeigten Vorgänge,
gen Ansätzen gegeneinander versetzt angeordnet sind F i g. 6 eine Blockdarstellung der Adressierungsund
nach ihrer Voreinstellung zur Einwirkung auf einrichtung zur Darbietung eines ausgewählten Streidie
den dem ausgewählten Aufzeichnungsstreifen fenaufzeichnungskanals gegenüber der Aufzeichbenachbarten
Aufzeichnungsstreifen zugehörigen An- 30 nungs-Abtast-Station,
sätze gebracht werden, derart, daß diese zwecks Ab- F i g. 7 und 7 a zwei verschiedene Ausführungen
sonderung des ausgewählten Aufzeichnungsstreifens des oberen Streifenendes,
in entgegengesetzter Richtung gedrückt werden. F i g. 8 eine Vorderansicht der nockengetriebenen
Die Greifvorrichtung ist dabei gemäß weiterer Hebel zur Festlegung der Streifentrennarme während
vorteilhafter Gestaltung der Anordnung nach der Er- 35 der Auswertung eines aus dem Speicher entnommefindung
mittels eines Rahmens in einem Ausschnitt nen Streifens,
der Trommel drehbar befestigt und wird an ihrem F i g. 9 eine Seitenansicht eines Teiles der in F i g. 8
anderen, einen keilförmigen Schlitz zum Erfassen des sichtbaren Übertragungshebel und
ausgewählten Aufzeichnungsstreifens enthaltenden Fig. 10 einen Schnitt durch die Greifvorrichtung
Ende in einer Führung des Trommelgehäuses entlang 40 an der Trommel in ihrer verriegelten Lage,
eines zum Trommelumfang tangentialen Weges be- Gemäß den F i g. 1 und 2 enthält die automatische
wegt. Kartei eine Anzahl Behälter 12, die zu einer Be-
Weiterhin ist durch die Erfindung offenbart, daß hältergruppe 11 zusammengefaßt und in Richtung
die Verriegelung der Greifvorrichtung in dem Aus- des Doppelpfeiles (Fig. 1 links) verschiebbar angeschnitt
der Trommel nach dem Erfassen des ausge- 45 ordnet sind, so daß jeder Behälter 12 relativ zu einer
wählten Aufzeichnungsstreifens und mit Beginn der senkrecht zu seiner Bewegungsrichtung verlaufenden
Trommeldrehung zu dessen Aufwickeln sowie durch Bezugslinie einstellbar ist. Jeder Behälter 12 ist in
die Auslösung der Verriegelung unmittelbar vor der Zellen 13 unterteilt, die ihrerseits in Unterzellen 14
Wiederablage dieses Aufzeichnungsstreifens mittels unterteilt sind, wobei die Zwischenwände 16 zwischen
einer elektromagnetischen Steuereinrichtung erfolgt. 5° den einzelnen Zellen 13 parallel zur Bezugslinie und
Die Anordnung der die Streifen aufnehmenden die Zwischenwände 17 zwischen den einzelnen
Behälter ist dabei gemäß der Erfindung vorzugsweise Unterzellen 14 parallel zur Bewegungsrichtung der
so, daß mehrere in ihrer Längsrichtung parallel zu- Behälter verlaufen. In jeder Unterzelle 14 sind eine
einander verschiebbare, relativ zur Aufzeichnungs- Anzahl Aufzeichnungsstreifen 10, im folgenden als
Abtast-Station einstellbare und in Zellen und Unter- 55 Streifen bezeichnet, parallel zur Behälterbewegungszellen
unterteilte Behälter vorgesehen sind, während richtung eingelegt. Jeder Streifen trägt an seiner
die Aufzeichnungs-Abtast-Station mit der Streifen- oberen Kante einen Ansatz 18, und diese Ansätze
wähleinheit und der Greifvorrichtung in der Richtung der Streifen einer Unterzelle sind so gegeneinander
senkrecht zu den Speicherbehältern bzw. den Auf- versetzt angeordnet, daß kein Ansatz einen anderen
Zeichnungsstreifen verschiebbar und einstellbar an- 60 Ansatz der Unterzelle verdeckt. Durch diese gegeordnet
ist. staffelte Anordnung (Fig. 2) wird es, wie später
Durch die Erfindung ist es möglich, aus einer sehr noch näher erläutert wird, ermöglicht, die beiden dem
großen Anzahl auf kleinstem Raum gelagerter Auf- ausgewählten Streifen beiderseits benachbarten Streizeichnungsstreifen
in sehr kurzer Zeit einen ausge- fen in entgegengesetzte Richtungen wegzudrücken, so
wählten Streifen oder, bei entsprechender Mehrfach- 65 daß der ausgewählte Streifen leicht entnommen werausbildung
der erfindungsgemäßen Anordnung, den kann.
mehrere ausgewählte Streifen zu entnehmen, nach Ausführungsbeispiel enthält jede Unterzelle 14
Maßgabe des Informationsübertragungsbefehls aus- zehn Streifen, jede Zelle 13 wiederum zehn Unter-
zellen 14, jeder Behälter 12 zehn Zellen 13, und die Behältergruppe 11 besteht aus zehn Behältern 12, so
daß in einer Behältergruppe 11 insgesamt zehntausend Streifen abgelegt werden können.
An Stelle der Zwischenwände 17 zur Unterteilung der Zellen 13 in Unterzellen 14 können, wie die
Fig. 2a zeigt, auch dünne flexible Streifen 10α verwendet
werden, zwischen denen die zehn Aufzeichnungsstreifen 10 eingelegt sind. Die Ansätze dieser
Streifen 10a sind in Fig. 2a mit X gekennzeichnet und ermöglichen ein entsprechendes Wegdrücken
dieser Zwischenwände, wenn einer der äußeren Aufzeichnungsstreifen einer Unterzelle 14 ausgewählt
worden ist. Das Freilegen eines Streifens, z. B. in der Fig. 2a des mit 6 bezifferten Streifens 105, wird
dadurch erreicht, daß die benachbarten Aufzeichnungsstreifen
5 und 7 in den Pfeilrichtungen L bzw. R weggedrückt werden. Hierzu sind zwei einander entgegengesetzt
bewegbare Glieder 20 a und 20 b vorgesehen, die so eingestellt sind, daß zwischen ihnen
eine mindestens der Breite des Ansatzes 18 des ausgewählten Streifens 105 entsprechende Lücke g
(Fig. 2b) bleibt. Zum Wegdrücken der benachbarten Streifen von dem ausgewählten Streifen können
auch andere Einrichtungen verwendet werden, z. B. kann gegen die Ansätze 18 der benachbarten
Streifen je ein Luftstrahl gerichtet oder eine entsprechend gerichtete Saugwirkung auf sie ausgeübt
werden.
Die Ausbildung des oberen Teiles eines Streifens ist aus den F i g. 2, 7 und 7 a ersichtlich. Der Streifen
10 ist aus flexiblem Werkstoff und beispielsweise 42 mm breit, 280 mm lang und 0,12 mm dick; er
trägt auf einer seiner Flächen eine magnetisierbare Schicht 19, auf der parallele Aufzeichnungsspuren
angeordnet sind. Da ein Schriftzeichen durch sieben Bits bestimmbar ist, befinden sich bei insgesamt
siebzig Aufzeichnungsspuren auf jedem Streifen 10 zehn senkrecht zur Kante 15 (Fig. 2) verlaufende
Schriftzeichenkanäle zu je sieben Spuren, von denen jeder eine Speicherkapazität von zehntausend Angaben-Schriftzeichen
bzw. Steuer-Schriftzeichen hat. Bei dem angenommenen Fassungsvermögen einer Behältergruppe von zehntausend Streifen können
also insgesamt eine Milliarde durch je sieben Bits bestimmbare Schriftzeichen gespeichert werden. Eine
solche Behältergruppe 11 benötigt eine Grundfläche von etwa 1860 cm2 bei einer Behälterlänge von 46 cm.
Die Einrichtung enthält eine bewegbare Aufzeichnungs-Abtast-Station
21 (Fig. 3), die in Richtung der Bezugsachse im rechten Winkel zur Bewegungsrichtung
der Behälter 12 bewegbar angeordnet ist und eine drehbare Trommel 22 und eine von dieser
getragenen Greifvorrichtung 23 zum Ergreifen eines ausgewählten Streifens 10 enthält. Der Streifen wird
aus einer Unterzelle entnommen, um die Trommel 22 gewickelt, abgetastet bzw. mit Aufzeichnungen versehen
und wieder in die Unterzelle zurückgeführt. Gemäß Fig. 4 ist am Umfang der Trommel eine
Magnetkopfeinheit 24 zur Übertragung der Angaben des aufgewickelten Streifens angeordnet. Die Trommel
22 ist auf einer im Gehäuse 27 (Fig. 3) gelagerten
Welle 26 befestigt und wird um eine zur Bewegungsrichtung der Behälter parallele Achse gedreht;
sie trägt einen kreisförmigen Flansch 28 (Fig. 3) zur axialen Ausrichtung des Streifens 10
auf der Trommel, der durch entsprechende Mittel gegen den Flansch 28 als Bezugskante gedrängt wird,
z.B. durch gemäß Fig. 3 sternförmig angeordnete Blattfedern 29, die auf die Längskante des Streifens
einwirken.
Die Trommel 22 trägt an ihrer Umfangsfläche 33 einen Ausschnitt 25 (Fig. 4 bis 4c), der die Greifvorrichtung
23 bei der Entnahme des Streifens aufnimmt. Die Greifvorrichtung 23 enthält einen U-förmigen
Rahmen 31 (Fig. 3), dessen Arme 32 in der Trommel 22 auf einer zur Trommelwelle 26 parallele
ic Achse 25X (F i g. 4) drehbar gelagert sind. An einem
Steg 34 des Rahmens 31 ist ein Greifkörper 36 drehbar befestigt, der eine kammerartig ausgebildete Riegelplatte
37 (Fig. 3a) trägt. Greifkörper 36 und
Riegelplatte 37 wirken in der in F i g. 3 a dargestellten Weise zangenartig zum Erfassen des Streifens zusammen
und sind in Führungsnuten 38 in den Seitenplatten des Gehäuses 27 geführt. Die einzelnen Riegel
der Platte und die entsprechenden Nuten im Greifkörper sind in ihren Abständen den Abständen der
Löcher 39 in den zehn Streifen (Fig. 7a) einer
Unterzelle angepaßt.
An Stelle der Löcher 39 in den Ansätzen 18 der Streifen (Fig. 2 und 7a) können auch je zwei
Löcher 39' im oberen Teil des Streifens 10 (Fig. 7) angeordnet sein; diese Ausführung ist von Vorteil,
wenn die Ansätze 18 nicht gleichzeitig zur Trennung der Streifen und zum Herausziehen des ausgewählten
Streifens benutzt werden sollen. Da diese Löcher sich im Streifen 10 selbst befinden, ist eine erhöhte Sicherheit
gegen Beschädigungen und Reißen der Ansätze 18 erreicht. In diesem Falle sind statt der nebeneinander
angeordneten Riegel und Schlitze in der Platte 37 nur zwei Zähne 59 (einer davon in Fi g. 10 sichtbar)
angeordnet, die beim Einführen des Streifens in den Schlitz 44 des Greifkörpers 36 in die Löcher 39'
eingreifen.
Die Riegelplatte 37 wird unter Federspannung in einer Stellung gehalten, in welcher jeder Riegel mit
einem entsprechenden Teil des Greifkörpers 36 zusammenwirkt und so eine klauenartige Verriegelung
bildet. Ein schwenkbarer, unter der Wirkung einer Feder stehender Freigabehebel 41 wird zur Lösung
der Riegel durch eine am Greiferkörper 36 befestigte Lenkerplatte 42 betätigt (Fig. 4b), wie noch erläutert
werden wird.
Die Anordnung der Greifvorrichtung 23 relativ zu den Behältern ist aus den F i g. 1 und 3 ersichtlich.
Der V-förmige Schlitz 44 zur Aufnahme eines Streifens 10 wird bei der Bereitstellung der Vorrichtung
senkrecht über die Streifen der ausgewählten Unterzelle 14 parallel zu der Ebene der Streifen eingestellt,
so daß die Führungen 38 (Fig. 3) etwa mit der Mittelebene der Unterzelle fluchten. Die Öffnungsweite des Schlitzes 44 entspricht etwa der Dicke einer
Unterzelle 14, also der Dicke von zehn Streifen einschließlich der Stärke der Zwischenwände 17 bzw.
der Streifen 10 a; dadurch muß bei der Bewegung der Greifvorrichtung nicht die genaue Lage eines einzelnen
Streifens angesteuert werden, sondern es genügt eine grobe Einstellung über die den ausgewählten
Streifen enthaltende Unterzelle.
Die in der F i g. 3 a gezeigte Streifenwähleinheit 50 wird auf zwei Führungsschienen 51 (Fig. 3, 3a)
geführt, die am Gehäuse 27 der Aufzeichnungs-Abtast-Station 21 befestigt sind und sich daher mit dieser
bewegen. Die Führungsschienen 51 sind parallel zur Trommelachse 26 angeordnet und liegen in einer
horizontalen, zu den Flächen der Aufzeichnungs-
um ein bestimmtes Ausmaß schwenkbar ist. Die Bewegung des Winkelhebels 93 kann beispielsweise
durch Elektromagnete erfolgen, deren Ankerbewegung über eine Zahnstange und ein Zahnritzel auf den
5 Winkelhebel 93 übertragen wird. Der zweite Arm des Winkelhebels 93 ist gelenkig mit einer Lenkerplatte
42 verbunden, so daß diese in eine linke, eine neutrale und eine rechte Stellung verschoben werden
kann (Fig. 8). Die Lenkerplatte 42 betätigt bei ihrer
streifen senkrechten Ebene in für den Durchgang der
Greifvorrichtung 23 ausreichendem Abstand voneinander. Auf jeder Führungsschiene 51 ist ein auf ihr
verschiebbarer Trennarm 52 angeordnet. Die keilförmigen Enden 54, die den zuvor angeführten Gliedern
20 α und 20 b entsprechen, der Trennarme 52 sind in
axialer Richtung relativ zueinander um einen Abstand g (Fig. 2b) versetzt, der etwas größer als die
Breite des Ansatzes 18 eines Streifens ist; die Trennarme werden auf den Führungsschienen 51 über ein io Bewegung einen Freigabehebel 41 zur Freigabe des
Greifvorrichtung 23 ausreichendem Abstand voneinander. Auf jeder Führungsschiene 51 ist ein auf ihr
verschiebbarer Trennarm 52 angeordnet. Die keilförmigen Enden 54, die den zuvor angeführten Gliedern
20 α und 20 b entsprechen, der Trennarme 52 sind in
axialer Richtung relativ zueinander um einen Abstand g (Fig. 2b) versetzt, der etwas größer als die
Breite des Ansatzes 18 eines Streifens ist; die Trennarme werden auf den Führungsschienen 51 über ein io Bewegung einen Freigabehebel 41 zur Freigabe des
in der Fig. 3a nur teilweise dargestelltes Joch 53 ge- in seine Unterzelle zurückgeführten Aufzeichnungs-
meinsam angetrieben, das mit der Streifenauswahl- Streifens und dreht die Riegel 56 aus den Kerben 55
Einstelleinrichtung 84 verbunden ist, wie in F i g. 6 der Trennarme 52 heraus.
schematisch gezeigt. Die Trennarme 52 sind gleich- Um den ausgewählten Streifen 10 zu erfassen, ihn
zeitig auch um ihre Führungsschienen 51 schwenkbar 15 auf die Trommel 22 zu wickeln und wieder in die
und nehmen zu ihrer Bereitstellung die in der F i g. 4 Unterzelle 14 zurückzuführen, ist es notwendig, die
gezeigte Stellung ein. Trommel in einer vorherbestimmten Aufeinander-Die Streifenwähleinrichtung enthält ferner Mittel folge in beiden Richtungen zu drehen. Die Bereitfür
die Einstellung der Trennarme. Die gegeneinander Schaftsstellung der Trommel 22 und der Greifversetzten
Arme 52 können dabei über das Joch 53 20 vorrichtung 23 ist in F i g. 4 dargestellt. Zum Erfassen
in axialer Richtung auf den Führungsschienen 51 an des ausgewählten Streifens 10 wird die Trommel 22
entgegengesetzten Seiten des Ansatzes 18 des ausge- zuerst entgegen dem Uhrzeigersinn um einen Winkel α
wählten Streifens 105 so eingestellt werden, daß sie aus der in Fig. 4 gezeigten Lage in die in der
den Ansatz 18 des ausgewählten Streifens einschließen. Fig. 4 a gezeigte Stellung gedreht, in der die Greif-Nach
der Schwenkung der Trennarme 52 in der Ab- 25 vorrichtung 23 den Streifen erfaßt und mittels der
wärtsrichtung werden die oberen Teile der Streifen 10 Riegelplatte 37 festklemmt. Hierauf wird die Drehan
beiden Seiten des ausgewählten Streifens 105 von richtung der Trommel 22 umgekehrt und der Streifen
diesem weggebogen, so daß nur der Streifen 105 der aus der Unterzelle herausgezogen und auf die
Greifvorrichtung 23 dargeboten wird. Die Abwärts- Trommel aufgewickelt, deren Umfangslänge etwas
Schwenkung der Trennarme 52 erfolgt bei der Ab- 30 kleiner als die Länge des Streifens ist, so daß das
wärtsbewegung des Greif körpers 36, wenn sich die Ende WE des Streifens dessen Vorderkante überTrommel
22 entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 4a) läppt, die (Fig. 4b) vom Greifer gehalten wird. Zur
dreht, wobei die Bewegung der Trommel oder ein Sicherung der Lage der Streifen auf der Trommelgesonderter Antrieb verwendet werden kann. fläche und für eine einwandfreie Übertragung der
Um das Wiedereinlegen eines Streifens 10 an die 35 Aufzeichnungen sind am Trommelumfang Rollen 60
gleiche Stelle in der Unterzelle 14, aus der er zur An- angeordnet, vorzugsweise den Magnetköpfen 24 begabenübertragung
entnommen wurde, zu ermöglichen, nachbart, die gemäß F i g. 4 bis 4 c auf der der Streifenist
jedem Trennarm 52 ein Riegel 56 (F i g. 3 a und 8 ) Wähleinheit 50 gegenüberliegenden Trommelseite anzugeordnet,
der unter der Wirkung einer Feder in gebracht sind. Die Trommel kann im Uhrzeigersinn
eine Kerbe 55 am Lagerteil der Arme 52 einrastet. 40 jede beliebige Anzahl vollständiger Umdrehungen
Schwenken die Arme 52 beim Durchgang der Greif- ausführen, so daß dementsprechend die Aufzeichvorrichtung
23 zwischen ihnen abwärts, so werden nungskanäle auf dem Streifen 10 an den Magnetdie
Riegel 56 in die Kerben 55 gezwungen und legen köpfen 24 mehrmals, und zwar beliebig oft, vorüberdie
Arme 52 in ihren offenen Stellungen fest. In geführt werden können. Nach Beendigung des Abdieser
Stellung bleiben die Arme 52, bis der ausge- 45 tastens bzw. Aufzeichnens wird die Drehrichtung der
wählte Streifen 105 in seine Unterzelle 14 zurück- Trommel erneut umgekehrt, und zwar in der Stellung
geführt ist. Dann erst werden die Riegel 56 durch die der Trommel, in der das freie Ende des Streifens an-Lenkerplatte
42 (Fig. 8) freigegeben. nähernd senkrecht über der Streifenwähleinheit und
Eine in den Fig. 8 bis 10 dargestellte Sperrvor- der Unterzelle liegt (Fig. 4b). Die anschließende
richtung verhindert, daß die Greifvorrichtung 23 50 Drehung der Trommel 22 entgegen dem Uhrzeigerwährend
der Drehung der Trommel 22 infolge der sinn aus der in der Fig. 4b gezeigten Stellung führt
Zentrifugalkraft aus deren Aussparung 25 (Fig. 3 den Streifen 10 in seine Entnahmestelle in der Unter-
und 10) heraustreten kann. Diese Vorrichtung ist an zelle zurück. Unmittelbar vor dem Auftreffen des
der Trommel im Bereich des Ausschnittes 20 drehbar Streifens am Behälterboden wird der Freigabehebel
gelagert und besteht aus einer unter der Wirkung 55 41 in seine in der Fig. 4b gezeigte Stellung gedreht,
einer Feder stehenden Klinke 87 mit einer Nase 87 a erfaßt den Anschlag 37 T an der Riegelplatte 37 und
zum Erfassen eines Zahnes 88 an der antriebsseitigen bewegt diesen in die in der Fig. 4 c gezeigte Stellung,
(in F i g. 3 linken) Seite des mit der Trommel 22 um- Anschließend wird die Drehrichtung der Trommel
laufenden Greifkörpers 36. Das untere Ende der wieder umgekehrt, bis sich die Trommel nach
Klinke 87 ist mit einer schrägen Fläche 89 zum Zu- 60 Drehung im Uhrzeigersinn um den Winkel α in ihrer
sammenwirken mit einem schwenkbaren Hebel 90 Bereitschaftsstellung (F i g. 4) befindet. .
am Genaue des Antriebes versehen. Zur Betätigung F i g. 5 zeigt die Antriebseinrichtung 66 für die
des Hebels 90 dient ein Entriegelungsschieber 91, Trommel 22 zum schnellen Anlauf aus der Ruhe. Ein
der eine keilförmige Fläche 92 trägt und an seinem Asynchronmotor 67 treibt die Scheibe 68 über eine
unteren Ende mit einem Winkelhebel 93 verbunden 65 Welle 69 und eine elektromagnetisch gesteuerte
ist, der aus der in Fig. 8 dargestellten mittleren
Lage mittels einer Steuereinrichtung in die beiden durch den Doppelpfeil 94 angezeigten Richtungen
Schlingfederkupplung 70 in der Vorwärtsrichtung an und über eine Welle 71 und ein Umkehrgetriebe 72,
das durch eine weitere elektromagnetisch gesteuerte
Schlingfederkupplung 73 mit der getriebenen Scheibe 68 verbunden werden kann, in der umgekehrten
Richtung an. Ein zur Aufrechterhaltung der vorgeschriebenen Trommeldrehzahl nach dem Erreichen
der Nenndrehzahl dienender Synchronmotor 74 ist mit der Scheibe 68 ebenfalls verbunden, jedoch über
eine Überholkupplung 76. Der Synchronantrieb 74 wird über die Überholkupplung 76 wirksam, wenn
die gewünschte Vorwärtsumdrehungsgeschwindigkeit der getriebenen Scheibe 68 erreicht ist, und hält diese
konstant. Dieser Antrieb wird von der Scheibe 68, die als Abtriebselement anzusehen ist, abgeschaltet,
wenn diese in der umgekehrten Richtung gedreht wird. Drehzahl und Drehrichtung der Scheibe 68
können daher durch entsprechende Betätigung der Steuermagnete 705 und 735 der Schlingfederkupplung
70 bzw. 73 wahlweise geschaltet werden.
Wie Fig. 1 zeigt, ist die Antriebseinrichtung 66
von der Trommel 22 der Aufzeichnungs-Abtast-Station 21 getrennt angeordnet; zur Übertragung der
Drehbewegung der Scheibe 68 auf die Trommelwelle 26 dient ein Riemen 78, der von der Antriebseinrichtung
durch das Gehäuse 79 über eine auf der anderen Seite der Behältergruppe (in F i g. 1 links) stationär
angeordnete Rolle geführt ist und durch eine Kupplungseinrichtung im Gehäuse79 (Fig. 1 und 3) mit
der Trommelwelle wahlweise kuppelbar ist. Die Antriebseinrichtung 66 kann aber auch direkt mit der
Trommel 22 verbunden sein und mit der Aufzeichnungs-Abtast-Station 21 bewegt werden.
Die Übertragung von Angaben auf den oder von dem Streifen nach dessen Aufwickeln auf die
Trommel 22 durch die Magnetköpfe 24 erfolgt in der bekannten Weise. Obwohl in den F i g. 1 und 4 nur
eine Magnetkopfeinheit gezeigt ist, kann auch eine größere Anzahl solcher Einheiten in Abständen am
Umfang der Trommel 22 verteilt angeordnet sein.
Die Magnetkopf einheit 24 ist in der F i g. 6 schematisch dargestellt und enthält fünfunddreißig einzelne
Magnetköpfe 80, die schaltungsmäßig in fünf Gruppen mit je sieben Übertragungselementen aufgeteilt
sind. Die insgesamt siebzig Spuren auf den Streifen sind in zwei Hauptgruppen zu je fünfunddreißig
Spuren aufgeteilt, und die Magnetkopfeinheit 24 ist von einer Hauptgruppe zur anderen verschiebbar
angeordnet, wodurch nur die halbe Magnetkopfzahl notwendig ist. Die Köpfe 80 sind hierfür zur
gemeinsamen Querbewegung mit einer Einstelleinrichtung 865 gekoppelt, die später erläutert wird.
Die fünfunddreißig einzelnen Köpfe sind mit einer Schaltungsmatrix S6E verbunden, in der jede der
fünf Gruppen von sieben Magnetköpfen 80 wahlweise eingeschaltet werden kann, um eine Angabe
auf oder von einen ausgewählten, aus sieben Spuren bestehenden Schriftzeichenkanal des ausgewählten
Streifens zu übertragen.
Das Steuersystem 81 für die Einrichtung ermöglicht den Zugang zu irgendeinem ausgewählten
Schriftzeichenkanal eines Streifens in der Behältergruppe 11 für die Übertragung einer Angabe in
diesen oder von diesem Kanal. Das in der Fig. 6 schematisch dargestellte System 81 enthält zunächst
eine Einrichtung 82 für die Bewegung eines ausgewählten Behälters 125 zur Einstellung einer ausgewählten
Zelle 135 relativ zur Bezugslinie, die durch die Lage der Aufzeichnungs-Abtast-Station 21 gegeben
ist, weiterhin eine Einrichtung 83 für die Bewegung der Aufzeichnungs-Abtast-Station 21 längs
dieser Bezugslinie über die ausgewählte Unterzelle 145 zusammen mit der Streifenwähleinheit 50 und
der Greifvorrichtung 23. Das Steuersystem 81 enthält ferner die dem Joch 53 zugeordnete Streifenauswahl-Einstelleinrichtung
84 für die Bewegung der Streifenwähleinheit 50 parallel zu den zehn Streifen 10 der
ausgewählten Unterzelle 145 zur Einstellung der Trennarme 52 an jeder Seite des Ansatzes 18 des
ausgewählten Streifens 105, ferner eine Einrichtung
ίο 86 für die Auswahl eines einzelnen Schriftzeichenkanals
im Streifen 105 mit der Einstelleinrichtung 865 für die Bewegung der Magnetkopfeinheit 24
quer zu den Schriftzeichenkanälen in eine ihrer beiden den Hauptgruppen der Aufzeichnungsspuren
zugeordneten Stellungen und schließlich eine Schaltungsmatrix 86 E für das wahlweise Anschalten einer
der fünf Gruppen der Magnetköpfe 80 entsprechend dem ausgewählten Aufzeichnungskanal.
Die Einstelleinrichtungen 82 bis 84 für die Behalter
12, die Aufzeichnungs-Abtast-Station 21 und die Streifen-Wähleinrichtung 50 sowie die Einrichtung
86 für die Magnetkopf einheit 24 sind in F i g. 6 durch Blocksymbole dargestellt, da die Einzelheiten
dieser Einrichtungen keinen Teil der Erfindung bilden. Die Einstellung der Behälter 12, der Aufzeichnungs-Abtast-Station
21 und der Streifen-Wähleinheit 50 entsprechend den ankommenden Adressensignalen
kann beispielsweise durch bekannte hydraulische Steuer- und Antriebsmittel bewirkt werden,
während die Einstelleinrichtung 865 für die Magnetkopfeinheit elektromagnetisch betrieben werden kann.
Ebenso kann die Schaltungsmatrix 86 E zur Auswahl der einzelnen Magnetköpfe 80 als an sich bekannte
elektronische Schaltungsanordnung gestaltet sein, mit der die Auswahl einer der fünf Gruppen der Köpfe
80 getroffen wird. Jedem Aufzeichnungskanal der in der Behältergruppe enthaltenen Streifen ist eine eindeutige
Adresse zugeordnet, die zur Auswahl und Einstellung der gesuchten Aufzeichnungsstelle dient.
Diese Adresse eines bestimmten Aufzeichnungskanals ist bestimmt durch den Behälter, die Zelle, die Unterzelle,
den Streifen in der Unterzelle, die Stellung der Magnetkopfeinheit und durch die Schaltungsverbindung
in der Matrix.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der Einrichtung beschrieben. Eine bestimmte Stelle auf einem
bestimmten Streifen soll abgetastet bzw. mit Angaben versehen werden. Das entsprechende Adressensignal
wird von einem Adressenregister 96 zum Steuer-So system geliefert. Der Behälter- und der Zellenadressenteil
dieses Adressensignals betätigt die entsprechende Einstelleinrichtung 82, durch die der Behälter
12, wie in Fig. 1 gezeigt, verschoben und die ausgewählte Zelle relativ zur Bezugslinie der Aufzeichnungs-Abtast-Station
21 eingestellt wird. Gleichzeitig wird die Unterzellenadresse zur Einstelleinrichtung
83 der Aufzeichnungs-Abtast-Station 21 übertragen, so daß die Einrichtung 83 die Aufzeichnungs-Abtast-Station
21 und die Streifenwähleinrichtung 50 relativ zur ausgewählten Unterzelle 145 einstellt.
Gleichzeitig wird die Streifenadresse zu der dem Joch 53 zugeordneten Streifenauswahl-Einstelleinrichtung
84 übertragen, wodurch die Trennarme 52 beiderseits des Ansatzes 185 am ausgewählten Streifen 105 eingestellt
werden. Die Aufzeichnungskanaladresse wird gleichzeitig zur Kanalauswahleinrichtung 86 geliefert,
um die Einstelleinrichtung 865 zur Einstellung der Magnetkopfeinheit 24 in die Hauptgruppe, in der
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sich der ausgewählte Kanal befindet, zu steuern. Die
an die Auswahlmatrix 86 £ angelegte Adresse der Hauptgruppe verbindet daher die entsprechende
Hauptgruppe der Magnetköpfe 80 mit der Angabenleitung 95, so daß der der gelieferten Adresse entsprechende
Aufzeichnungskanal der Magnetkopfeinheit 24 nun in Bereitschaftsstellung und -schaltung
ist. Die Antriebseinrichtung 66 wird nun entsprechend betätigt: Ein Steuersignal wird zum Kupplungs
unter den Hebel 90 gelangt, um diesen in eine ringförmige Führungsbahn 85 an der Stirnseite der
Trommel 22 zu drehen. Wenn die Klinke 87 an der Trommel 22 sich dem Hebel 90 nähert, gleitet ihre
5 Fläche 89 über den Hebel 90, wodurch die Klinke 87 mit ihrem unteren Ende einwärts zur Trommel 22 geschwenkt
und ihre Nase 87a (Fig. 10) vom Greifkörper 36 abgehoben wird. Die Greifvorrichtung 23
ist nun während der darauffolgenden, durch ein zum magnet 73 S geliefert, und der Riemen 78 wird in der io Kupplungsmagnet 73 S der Umkehr-Schlingfederkupp-Richtung
entgegen dem Uhrzeigersinn (F i g. 1) be- lung 73 übertragenes Signal eingeleiteten Drehung
wegt; ein Streifenerfassungssignal wird zur Trommel- der Trommel 22 entgegen dem Uhrzeigersinn freikupplung
gesendet, so daß die Trommel 22 entgegen gegeben. In der Stellung der Trommel 22 zu Beginn
dem Uhrzeigersinn aus der in der Fig. 4 gezeigten dieser Drehung gemäß Fig. 4b liegt das Ende 1OE
Stellung in die Stellung gemäß der Fig. 4a gedreht 15 des Streifens 1OS in der Ebene der Führungen 38 im
wird. Das Absenken der Streifengreifvorrichtung 23 Gehäuse 27. Durch die dann eingeleitete Drehung der
drückt die Trennarme 52 auseinander, und die Trommel entgegen dem Uhrzeigersinn wird der
Streifen 10 an beiden Seiten des ausgewählten Strei- Streifen 10 in die Unterzelle zurückgeführt (Fig. 4 c).
fens 10 S werden aus dem Bereich des V-förmigen Sobald das obere Ende der Riegelplatte 37 bei dieser
Schlitzes 44 (Fig. 3a) des Greifkörpers 36 weg- ao Abwärtsbewegung zur Zurückführung des Streifens
gedrückt. 105 mit dem Ansatz 37 T gegen den Nockenhebel 41
Wenn sich der Greifkörper 36 zwischen den Trenn- stößt, wird die Riegelplatte geschwenkt und der den
armen 52 abwärts bewegt, ist die Lenkerplatte 42 Streifen haltende Zahn zur Freigabe des Streifens aus
(F i g. 8) in ihrer neutralen Stellung, und daher sind dem Loch 39 des Streifens 10 ausgeschwenkt. Die
der Freigabehebel 41 und die Riegel 56 frei, so daß 25 Drehrichtung der Trommel 22 wird hierauf durch
sie durch die ihnen zugeordneten Federn bewegt die Übertragung eines Steuersignals zum Kupplungswerden können. Die Riegel 56 rasten dann bei der magnet 705 der Vorwärts-Schlingfederkupplung 70
Abwärtsbewegung der Trennarme 52 in deren Kerben erneut umgekehrt, wodurch die nunmehr leere Greif 55
ein und halten die Trennarme 52 in ihrer geöffne- vorrichtung 23 zurückgezogen und die Trommel 22
ten Stellung. Wenn sodann der Greifkörper 36 sich 30 in die Stellung gemäß Fig. 4 gedreht wird. Erst nachmit
seinem keilförmigen Schlitz 44 auf den aus- dem die Greifvorrichtung 23 in ihre Bereitschaftsgewählten,
nunmehr alleinstehenden Streifen 105 ab- stellung (Fig. 4) zurückgeführt ist und der Schlitz
gesenkt hat, greift die Riegelplatte 37 mit einem ihrer 44 sich oberhalb der Trennarme 52 befindet, wird die
Zähne in das Loch 39 im Ansatz 18 des ausgewählten Lenkerplatte 42 (F i g. 8) unter der Steuerung des zuStreifens
105 ein, erfaßt den Streifen 105 und ent- 35 geordneten Elektromagnets in ihre linke Stellung vernimmt
ihn der Unterzelle mittels der Drehung der schoben, wodurch die Riegel 56 aus den Kerben 55
Trommel 22 unter der Wirkung eines zum Kupp- ausgeschwenkt werden, so daß die Trennarme 52 sich
lungsmagneten 705 für die Vorwärts-Antriebskupp- unter der Wirkung ihrer Federn aufwärts bewegen,
lung der Antriebseinrichtung 66 gesandten Steuer- Nach der Freigabe der Riegel 56 wird sodann der
signals. Der Streifen 105 wird nun auf die Trommel 40 Nockenhebel 42 in seine mittlere, neutrale Stellung
22 aufgewickelt (Fig. 4b), und die Übertragung der zurückgeführt, und die Einrichtung ist für einen
Angaben kann stattfinden, während der Streifen mit
der Trommel umläuft und an der Magnetkopfeinheit
24 vorübergeführt wird, und zwar so oft, wie es erforderlich ist.
der Trommel umläuft und an der Magnetkopfeinheit
24 vorübergeführt wird, und zwar so oft, wie es erforderlich ist.
In der gezeigten Ausführungsform bringt die dargestellte Antriebseinrichtung 66 die Trommel 22 nach
etwa einer halben Trommeldrehung auf die notwendige Aufzeichnungsgeschwindigkeit, die einer
Trommeldrehzahl von etwa 1200/min entspricht. Der 50 eigentliche Angabenübertragungsvorgang in den und
aus dem Streifen wird durch eine übliche Aufzeichnungs-Abtast-Schaltung
(nicht gezeigt) gesteuert.
Nach Beendigung eines solchen, durch ein außerhalb der Speichereinrichtung programmiertes Signal 55 zugeordnet werden; dadurch kann die Zugriffszeit zu
bestimmten Angabenübertragungsvorganges wird die einem ausgewählten Streifen verringert werden, indem
Trommel 22 in der in der Fig. 4b gezeigten Stellung während der Übertragung der Angaben von einem
angehalten. Zu diesem Zeitpunkt wird die Lenker- bzw. auf einen Streifen die andere Aufzeichnungsplatte
42 (F i g. 8) unter der Steuerung des elektro- Abtast-Station bereits zu einem anderen Streifen
magnetischen Antriebes durch den Winkelhebel 93 60 unterwegs ist. Weiterhin kann die Speicherkapazität
nach rechts gezogen, und dadurch wird der Freigabe- der Einrichtung dadurch verdoppelt werden, daß die
hebel 41 zur Freigabe des Streifens 105 im Uhr- Streifen auf beiden Seiten mit einer magnetisierbaren
zeigersinn geschwenkt, wenn die Riegelplatte 37 mit Schicht 19 versehen sind und daß bei einer entdem
Freigabehebel 41 zusammenwirkt. Die Bewegung sprechenden Ausbildung der Trommel, indem eine
der Lenkerplatte 42 nach rechts bewirkt gleichzeitig, 65 Stirnseite offen ist, jeweils zur gleichzeitigen Ab
neuen Entnahmevorgang bereit. Die Trommelkupplung erhält ein Freigabesignal, so daß die Einrichtung
auf einen anderen Streifen adressiert und eingestellt 45 werden kann. Unter der Annahme, daß ein Streifen
nur eine einzige Drehung unter der Magnetkopfeinheit 24 ausführt, benötigt der beschriebene Arbeitsvorgang
maximal eine Zeit von ungefähr 450 Millisekunden.
Die beschriebene Anordnung der einzelnen Baugruppen und Teile des Ausführungsbeispiels kann zur
Anpassung an spezielle Anforderungen auch geändert werden, indem z. B. der Behältergruppe anstatt einer
Aufzeichnungs-Abtast-Station zwei solche Stationen
daß die Riegel 56 in den Kerben 55 gehalten werden und den Entriegelungsschieber 91 aufwärts bewegen
(vgl. Fig. 9), wodurch dessen keilförmige Fläche 92
führung der beiden Streifenseiten sowohl an der Trommelaußenseite als auch an ihrer Innenseite eine
Magnetkopfeinheit 24 angebracht ist.
Claims (5)
1. Automatische Kartei für streifenförmige Aufzeichnungsträger, insbesondere magnetisierbare
Streifen, die aus einem Behälter einzeln entnommen, zur beliebig häufigen Aufzeichnungsübertragung um eine drehbare Trommel gewickelt
und anschließend an der ihnen zugeordneten Stelle des Behälters wieder abgelegt werden, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Entnähme eines ausgewählten Aufzeichnungsstreifens
(105) mittels einer Streifenwähleinheit (50) die dem ausgewählten Aufzeichnungsstreifen
(105) beiderseits benachbarten Aufzeichnungsstreifen (10) aus dem Bewegungsbereich einer
Greifvorrichtung (23) verschiebbar sind und der ausgewählte Aufzeichnungsstreifen (105) mittels
der mit der drehbaren Trommel (22) gelenkig verbundenen Greifvorrichtung (23) aus seiner Behälterzelle
(13) vollständig entnommen, auf die Trommel (22) aufgewickelt und an ihr befestigt,
mittels deren Drehung an der stationären Magnetkopfeinheit (24), sooft erforderlich, vorüberbewegt
und an dem offengehaltenen Platz der Behälterzelle (13) wieder abgelegt werden kann.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifenwähleinheit (50)
zur Entnahme des ausgewählten Aufzeichnungsstreifens (105) aus einer Gruppe von Aufzeichnungsstreifen
(10) zwei schwenkbare Trennarme (52) aufweist, die in doppeltem Abstand von an den Aufzeichnungsstreifen befindlichen lappenförmigen
Ansätzen (18) gegeneinander versetzt angeordnet sind und nach ihrer Voreinstellung
zur Einwirkung auf die den dem ausgewählten Aufzeichnungsstreifen benachbarten Aufzeichnungsstreifen
zugehörigen Ansätze (18) gebracht werden, derart, daß diese zwecks Absonderung des ausgewählten Aufzeichnungsstreifens in entgegengesetzter
Richtung gedrückt werden.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifvorrichtung (23)
mittels eines Rahmens (31) in einem Ausschnitt (25) der Trommel drehbar (25 X) befestigt ist und
an ihrem anderen, einen keilförmigen Schlitz (44) zum Erfassen des ausgewählten Aufzeichnungsstreifens (105) enthaltenden Ende in einer Führung
(38) des Trommelgehäuses (27) entlang eines zum Trommelumfang (22) tangentialen Weges bewegt
wird.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 3, gekennzeichnet durch die Verriegelung der Greifvorrichtung
(23, 31) in dem Ausschnitt (25) der Trommel (22) nach dem Erfassen des ausgewählten
Aufzeichnungsstreifens (105) und mit Beginn der Trommeldrehung zu dessen Aufwickeln sowie
durch die Auslösung der Verriegelung unmittelbar vor der Wiederablage dieses Aufzeichnungsstreifens mittels einer elektromagnetischen Steuereinrichtung
(90 bis 94).
5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzeichnungsstreifenspeicher
(11) zur Aufnahme der untereinander in Flächenberührung stehenden Aufzeichnungsstreifen
(10) mehrere in ihrer Längsrichtung parallel zueinander verschiebbare, relativ zur Aufzeichnungs-Abtast-Station (21) einstellbare
und in Zellen (13) und Unterzellen (14) unterteilte Behälter (12) enthält, während die
Aufzeichnungs-Abtast-Station (21) mit der Streifenwähleinheit (50) und der Greifvorrichtung
(23) in der Richtung senkrecht zu den Speicherbehältern (12) bzw. den Aufzeichnungsstreifen
(10) verschiebbar und einstellbar angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1020 469,
041529, 1050 074;
belgische Patentschrift Nr. 553 686;
USA.-Patentschrift Nr. 2 674 728.
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Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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| US792168A US3176279A (en) | 1959-02-09 | 1959-02-09 | Data storage apparatus |
| US79354259A | 1959-02-16 | 1959-02-16 |
Publications (1)
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| DE1174546B true DE1174546B (de) | 1964-07-23 |
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ID=27121243
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| CH (1) | CH379817A (de) |
| DE (1) | DE1174546B (de) |
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