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DE1174301B - Vorrichtung zur Kreislauffuehrung von Abgasen und aus diesen ausgeschiedener Feststoffe beim Betrieb eines Wirbelschichtofens - Google Patents

Vorrichtung zur Kreislauffuehrung von Abgasen und aus diesen ausgeschiedener Feststoffe beim Betrieb eines Wirbelschichtofens

Info

Publication number
DE1174301B
DE1174301B DEH39046A DEH0039046A DE1174301B DE 1174301 B DE1174301 B DE 1174301B DE H39046 A DEH39046 A DE H39046A DE H0039046 A DEH0039046 A DE H0039046A DE 1174301 B DE1174301 B DE 1174301B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dust
furnace
gas
fluidized bed
exhaust gases
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH39046A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Herbert Beck
Dr-Ing Walter Maschlanka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUETTEN und BERGWERKE RHEINHAU
Original Assignee
HUETTEN und BERGWERKE RHEINHAU
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUETTEN und BERGWERKE RHEINHAU filed Critical HUETTEN und BERGWERKE RHEINHAU
Priority to DEH39046A priority Critical patent/DE1174301B/de
Publication of DE1174301B publication Critical patent/DE1174301B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/18Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles
    • B01J8/24Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles according to "fluidised-bed" technique
    • B01J8/38Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles according to "fluidised-bed" technique with fluidised bed containing a rotatable device or being subject to rotation or to a circulatory movement, i.e. leaving a vessel and subsequently re-entering it
    • B01J8/384Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles according to "fluidised-bed" technique with fluidised bed containing a rotatable device or being subject to rotation or to a circulatory movement, i.e. leaving a vessel and subsequently re-entering it being subject to a circulatory movement only
    • B01J8/388Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles according to "fluidised-bed" technique with fluidised bed containing a rotatable device or being subject to rotation or to a circulatory movement, i.e. leaving a vessel and subsequently re-entering it being subject to a circulatory movement only externally, i.e. the particles leaving the vessel and subsequently re-entering it

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Kreislaufführung von Abgasen und aus diesen ausgeschiedener Feststoffe beim Betrieb eines Wirbelschichtofens Bekannt sind Wirbelschichtöfen, in denen feinkörniges oder staubförmiges oxydhaltiges Gut durch ein aufwärts strömendes Reaktionsgas in den Schwebezustand versetzt und bei entsprechender Temperatur z. B. reduziert wird.
  • Derartige Wirbelschichtöfen haben jedoch den Nachteil, daß ihr Wirkungsgrad durch verschiedene Verluste herabgesetzt wird. Ein Teil des in der Schwebe befindlichen Staubes wird, ohne voll zur Reaktion zu gelangen, von dem Reaktionsgas, das zur Erzielung des Schwebezustandes mit einer bestimmten Geschwindigkeit in dem Ofen aufwärts strömt und am oberen Ende des Ofens als Abgas austritt, mitgerissen und mit dem Abgas aus dem Ofen ausgetragen. Man hat daher den Staub vom Abgas getrennt und in den Ofen zurückgeleitet.
  • Außerdem befindet sich in dem Abgas ein großer Anteil an unverbrauchtem Reaktionsgas, da das Reaktionsgas die Wirbelschicht mit hoher Geschwindigkeit durchströmt. Eine weitere Verbesserung des Wirkungsgrades kann bei bekannten Vorrichtungen dadurch erzielt werden, daß das Abgas wenigstens teilweise zur weiteren Ausnutzung oder zur Rückführung der hohen Abgaswärme in den Reaktionsprozeß zurückgeleitet wird.
  • Man hat versucht, zur Verbesserung des Wirkungsgrades den Staub in Staubabscheidern, häufig in Zyklonabscheidern, von den Abgasen zu trennen und den Staub und einen Teil des Abgases getrennt in den Ofen zurückzuführen. Dabei hat man den Staub mittels mechanischer Fördermittel, z. B. als Rutschen wirkende Rohre, in den Ofen zurückgefördert und den Abgasteil mittels Pumpen oder Gebläsen verdichtet und erneut in den Ofen eingeblasen. Dieses Verfahren besitzt die Nachteile, daß die Rückführung des Staubes und des Abgasteiles zusätzlichen Energieaufwand und aufwendige Einrichtungen erfordert und daß der Abgasteil in zusätzlichen Apparaten gereinigt oder ein hoher Verschleiß der Pumpen durch im Abgas zurückgebliebene Staubteilchen in Kauf genommen werden muß.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß der aus den Abgasen des Ofens abgeschiedene Staub mit einem als Traggas dienenden Teil der Abgase von einer mit frischem Reaktionsgas hohen Druckes angetriebenen Strahlpumpe angesaugt und in den Wirbelschichtofen zurückbefördert wird. Das aus dem Ofen austretende Gas wird in einen Staubabscheider geleitet, in dem die Abscheidung des Staubes aus dem Abgas erfolgt. Der aus dem Staubabscheider austretende staubfreie Teil des Abgases kann noch zur Vorwärmung frischen Staubes oder frischen Re- aktionsgases verwendet werden. Der andere Teil des Abgases wird durch eine Staubrückführungsleitung, die den Staubabscheider mit der Strahlpumpe verbindet, aus dem Staubabscheider abgesaugt, wobei der abgeschiedene Staub von diesem Abgasteil mitgefördert wird, und mit frischem Reaktionsgas, das die Strahlpumpe mit hoher Geschwindigkeit durchströmt, erneut in den Ofen eingeblasen. Zweckmäßigerweise besitzt die Strahlpumpe einen verstellbaren Düsenquerschnitt, dessen Verstellung eine Veränderung der Saugwirkung bei konstanter Frischgasmenge bewirkt, so daß die Menge des in den Ofen zurückzuführenden Abgases entsprechend dem Anteil an unverbrauchtem Reaktionsgas im Abgas auf einfache Weise reguliert werden kann. Dies besitzt den Vorteil, daß der Staub und ein Teil des Abgases ohne zusätzliche energieverbrauchende Fordermittewl und Pumpen und ohne Gasreinigungsanlagen in den Reaktionsprozeß zurückgeführt werden können. Durch den ständigen Kreislauf von abgeschiedenem Staub und einem Teil des Abgases, das unverbrauchtes Reaktionsgas enthält, wird der Wirkungsgrad des Wirbelschichtreaktionsprozesses wesentlich erhöht Außerdem wird der Wirkungsgrad des Staub scheiders durch die Saugwirkung der Strahlpumpe erhöht. Die Wärmebilanz des Reaktionsprozesses kann dadurch verbessert werden, daß die Stanbrück führungsleitung isoliert wird, so daß der rückgeführte Abgasteil und der Staub, die einen hohen Wärmeinhalt haben, in noch heißem Zustand in den Ofen eingeführt werden.
  • Bekannt ist ein Wirbelschichtofen mit außerhalb des Ofens angeordnetem Staubabscheider, dessen Fallrohr unmittelbar mit dem unteren Ofenteil verbunden ist, wobei außerdem eine davon getrennte Vorrichtung zur Kreislaufführung von Abgasen vorgesehen ist, die unter Verwendung einer Strahlpumpe arbeitet. Erfindungsgemäß werden Feststoff und Gas zusammen in den Ofen zurückgeführt. Demgemäß ist die Saugkammer der an die Frischgasleitung angeschlossenen Strahlpumpe mit der Staubrückführungsleitung des Abscheiders verbunden. Vorzugsweise ist die Strahlpumpe mit einer verstellbaren Düsennadel ausgestattet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung des vorstehend beschriebenen Verfahrens für die Reduktion von Erzstaub in intermittierendem Betrieb an einem Wirbelschichtreduktionsofen schematisch dargestellt.
  • An eine Leitung 1, die der Zufuhr von Generatorgas als Reduktionsgas dient, ist eine Strahlpumpe 2 mit einer über ein Handrad 4 verstellbaren Düsennadel 3 angeschlossen. Der Austrittskanal 5 der Strahl-Pumpe 2 mündet in ein Rohr 17 ein, das unterhalb eines konischen Unterteils 7 des Ofens 6 angeordnet ist. Am unteren Ende des Rohres 17 befindet sich ein Sammelraum 8 mit einer Entleerungsöffnung 9. Oberhalb des Unterteils 7 mündet in den zylindrischen Teil des Ofens 6 eine Leitung 10 ein, durch die der zu reduzierende oxydhaltige Erzstaub zugeführt wird.
  • Von dem oberen Ende des Ofens 6 führt eine Leitung 11 zu einem Zyklonstaubabscheider 12, in den eine Abgasleitungl3 hineinragt. Der Staubsammelraum 14 des Abscheiders 12 ist durch eine Staubrückführungsleitung 15 mit der Saugkammer 16 der Strahlpumpe 2 verbunden.
  • Der Betrieb des Reduktionsofens 6 erfolgt in der Weise, daß zunächst das Reduktionsgas aus der Leitung 1 in das Rohr 17 einströmt und in dem Ofen 6 aufsteigt. Sodann wird durch die Leitung 10 eine bestimmte Menge Erzstaub in den Ofen 6 eingeführt.
  • Infolge der hohen Geschwindigkeit, mit der das Gas aus dem Rohr 17 in den konischen Unterteil 7 eintritt, und der Verringerung der Geschwindigkeit des in dem sich nach oben erweiterten Unterteil 7 aufsteigenden Gases wird der eingefüllte Staub in dem Unterteil 7 dort in der Schwebe gehalten, wo die Geschwindigkeit des Gases eine Auftriebskraft erzeugt, die dem Gewicht der Staubkörner entspricht. Während dieses Schwebezustandes wird der Erzstaub, beispielsweise Fe2O3-Staub, reduziert, wobei das Kohlenoxyd des Reduktionsgases zu einem Teil zu Kohlendioxyd oxydiert wird. Infolge des Abriebs der Körner aneinander und an den Wandungen wird ein Teil des Staubes, der sich aus Staubkörnern mit entsprechend niedrigem Korngewicht zusammensetzt, von dem aufströmenden Gas hochgerissen und durch die Leitung 11 aus dem Ofen 6 ausgeblasen. Das aus der Leitung 1 einströmende Reduktionsgas durchströmt die Wirbelschicht im Unterteil7, ohne vollständig mit dem Staub zu reagieren, und gelangt als noch teilweise reduktionsfähiges Abgas in den Abscheider 12. In dem Abscheider 12 wird der mitgerissene Staub von dem Abgas getrennt, wobei der Staub in den Sammelraum 14 fällt. Der abgeschiedene Staub wird mit einem als Traggas wirkenden Teil des Abgases durch die Leitung 15 in die Strahlpumpe 2 abgesaugt, in der das mit hoher Geschwindigkeit durchströmende Frischgas einen mittels der Düsennadel 3 regulierbaren Sog erzeugt, und erneut in den Ofen 6 eingeblasen. Der übrige Teil des Abgases entweicht als entstaubtes Gas durch die Leir tung 13 aus dem Abscheider 12. Durch Erhöhen der Saugwirkung der Strahlpumpe 2 kann die in den Ofen 6 ; zuruckgefiihrte Abgasmenge vergrößert werden, z. B. wenn die aus dem Ofen ausgetragene Staubmenge ansteigt. Nach Beendigung des Reduktionsprozesses wird die Frischgaszufuhr in der Leitung 1 abgesperrt, so daß der reduzierte Staub aus dem Unterteil 7 durch das Rohr 17 in den Sammelraum 8 fällt, der durch die Öffnung 9 entleert wird.
  • Danach wiederholt sich der Vorgang in der beschriebenen Weise.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung kann auch zum Magnetisieren von nicht magnetischem Fe24 durch partielle Reduktion zu dem magnetischen Fels04 verwendet werden, das sodann durch Magnet abscheider leicht von Gesteasbeimengungen getrennt werden kann. Da für diesen Prozeß nur eine geringe Frischgasmenge benötigt wird, jedoch zur Erzeugt der Wirbelschicht eine große Gasmenge erforderlich ist, kann die Strahlpumpe derart eingestellt werde; daß ein großer Abgasanteil aus dem StaubabscheiX abgesaugt wird. Dadurch wird eine große Abgas menge in ständigem Kreislauf durch den Ofen gefördert, so daß sowohl eine große Menge an unausge nutztem Abgas als auch ein großer Teil der hohen Abgaswärme ständig in den Ofen zurückgelangt.
  • Das Verfahren kann ferner zum Brennen von Karbonaten, beispielsweise Kalziumkarbonat, in einem Wirbelschichtofen verwendet werden. Bei diesem Prozeß zerfällt CaCO3 unter der Einwirkung eines heilen Reaktionsgases in CaO und CO2. Durch die Saugwirkung der Strahlpumpe werden ständig ungespaltenes Kalziumkarbonat und eine große Menge des Abgases, das noch einen hohen Wärmeinhalt besitzt, aus dem Staubabscheider abgesaugt und mit frischem Heißgas erneut in den Ofen eingeblasen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch : Vorrichtung zur Kreislaufführung von Abgasen und aus diesen ausgeschiedener Feststoffe beim Betrieb eines Wirbetschichtofens mit rußes halb des Ofens angeordnetem Staubalischeider, dessen Fallrohr mit dem unteren Ofen teil ibunden ist, unter Verwendung einerstrahlpunara, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugte kammer (16) der an die Frischgasleitung ( angeschlossenen, vorzugsweise mit einer veffleS baren Düsennadel (3) ausgestatteten Strahlpumpe (2) mit der Staubruckführungsleitung (15) des Abscheiders (12) verbunden ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 016.938; deutsche Patentschrift Nr. 647142;
DEH39046A 1960-04-01 1960-04-01 Vorrichtung zur Kreislauffuehrung von Abgasen und aus diesen ausgeschiedener Feststoffe beim Betrieb eines Wirbelschichtofens Pending DE1174301B (de)

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