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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen die Verarbeitung von
Flugasche. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren und
eine Vorrichtung zum Verbrennen und Verringern des Restkohlenstoffs
in Flugasche.
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Hintergrund
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Kohle
ist heute immer noch einer der am umfangreichsten verwendeten Brennstoffe
für die
Erzeugung von Elektrizität,
wobei mehrere hundert Kraftwerke in den Vereinigten Staaten allein
und eine noch größere Anzahl
weltweit die Kohleverbrennung verwenden, um Elektrizität zu erzeugen.
Eines der Hauptnebenprodukte aus der Verbrennung von festen Brennstoffen
wie z.B. Kohle ist Flugasche, die im Allgemeinen aus einem Kohlebrenner
ausgeblasen wird und innerhalb des Abluftstroms, der vom Brenner
stammt, enthalten ist. Es wurde festgestellt, dass Flugasche in
Baumaterialanwendungen, insbesondere als Zementadditiv zur Herstellung
von Beton, aufgrund der Art von Asche als Puzzolanmaterial, das
nützlich
ist, um Festigkeit, Konsistenz und Reißbeständigkeit zu den fertiggestellten
Betonprodukten hinzuzufügen,
sehr nützlich
ist.
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Die
meiste durch Kohleverbrennung erzeugte Flugasche enthält jedoch
im Allgemeinen einen signifikanten Prozentsatz an feinen, unverbrannten Kohlenstoffteilchen,
die manchmal "Holzkohle" genannt werden,
was die Nützlichkeit
der Asche als Nebenprodukt verringert. Bevor die durch die Verbrennung
von Kohle und/oder anderen festen Brennstoffen erzeugte Flugasche
in den meisten Bauproduktanwendungen, wie z.B. als Zementadditiv
für Beton, verwendet
werden kann, muss sie verarbeitet oder behandelt werden, um die
Restkohlenstoffanteile darin zu verringern. Typischerweise ist es
erforderlich, dass die Asche auf nicht mehr als 1–2 Prozent
Kohlenstoffgehalt oder weniger gereinigt wird, bevor sie als Zementadditiv
und in anderen Bauproduktanwendungen verwendet werden kann. Wenn
die Kohlenstoffanteile der Flugasche zu hoch sind, ist die Asche zur
Verwendung unannehmbar. Die Flugascheproduktion in den Vereinigten
Staaten für
1998 war beispielsweise oberhalb 55 Millionen Tonnen. Weniger als
20 Millionen Tonnen Flugasche wurden jedoch für Bauproduktmaterialien oder
andere Zwecke verwendet. Der Kohlenstoffgehalt der Asche ist folglich
ein Schlüsselfaktor,
der ihre weitere Verwendung auf aktuellen Märkten und die Erweiterung ihrer
Verwendung auf anderen Märkten
verlangsamt.
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Um
den Restkohlenstoff aus Flugasche auf solche niedrige Anteile zu
verringern, ist es im Allgemeinen erforderlich, den Kohlenstoff
zu entzünden und
aus der Fugasche zu verbrennen. Dies erfordert, dass die Flugascheteilchen
mit ausreichend Temperatur, Sauerstoff und Verweilzeit in einer
erhitzten Kammer versorgt werden, um zu bewirken, dass der Kohlenstoff
innerhalb der Flugascheteilchen sich entzündet und verbrennt, wobei saubere
Ascheteilchen belassen werden. Derzeit wurden eine Anzahl von Technologien
untersucht, um zu versuchen, die Kohlenstoffverbrennung in Flugasche
zu bewirken, um die Kohlenstoffanteile auf so niedrig wie möglich zu verringern.
Die Hauptprobleme, denen die meisten kommerziellen Verfahren in
den letzten Jahren gegenüberstanden,
waren im Allgemeinen die Betriebskomplexität solcher Systeme und Wartungsprobleme,
die die Verarbeitungskosten pro Tonne verarbeiteter Flugasche in
manchen Fällen
bis auf einen Punkt erhöht
haben, an dem es wirtschaftlich nicht durchführbar ist, solche Verfahren
zu verwenden.
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Solche
derzeitigen Systeme und Verfahren für die Kohlenstoffverringerung
in Flugasche umfassen beispielsweise das im US-Patent Nr. 5 868
084 von Bachik offenbarte System, in dem die Asche in Korbfördereinrichtungen
und/oder auf Netzbändern durch
ein Kohlenstoffausbrennsystem befördert wird, das eine Reihe
von Brennkammern umfasst. Wenn die Asche durch die Brennkammern
befördert
wird, wird sie erhitzt, um den Kohlenstoff darin abzubrennen. Andere
bekannte Aschezuführungs-
oder -fördersysteme
für den
Transport der Asche durch Brennkammern haben Schneckenmechanismen, Drehtrommeln
und andere mechanische Transportvorrichtungen eingeschlossen. Bei
den hohen Temperaturen, die typischerweise für die Ascheverarbeitung erforderlich
sind, haben sich jedoch solche Mechanismen häufig als schwierig zu warten
und zuverlässig
zu betreiben erwiesen. Außerdem
begrenzen solche Mechanismen typischerweise die Aussetzung der Kohlenstoffteilchen
dem freien Sauerstoff durch Einschränken oder Halten der Asche
innerhalb Körben
oder auf Netzbändern,
so dass die Verbrennung tatsächlich
durch Diffusion durch die Asche bewirkt wird, wodurch der effektive
Durchsatz durch das System verlangsamt wird. Folglich müssen die
Kohlenstoffverweilzeiten innerhalb des Ofens auch in der Größenordnung
von 30 Minuten und aufwärts
liegen, um ein gutes Ausbrennen von Kohlenstoff zu bewirken, wobei
alle diese Faktoren im Allgemeinen zu einem weniger wirksamen und
kostspieligeren Prozess führen.
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JP 01 304094 A richtet
sich auf ein Verfahren zum Aufhellen von Flugasche. Das Verfahren
offenbart einen Chargenprozess, in dem eine Menge von Flugasche
unter Verwendung einer Drehspeiseeinrichtung einem Ofen zugeführt wird.
Wenn der Ofen eine vorbestimmte Temperatur erreicht, wird Luft durch
ein Gebläse
durch einen Verteilungskasten zu einem Ofen geliefert. Der erzeugte
Staub wird durch Keramikrohre gesammelt und durch die Drehspeiseeinrichtung
dem Verteilungskasten zugeführt
und dann zum Ofen zurückgeführt. Nach
einer festgelegten Anzahl von Zyklen ist der Prozess vollendet.
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Eine
weitere Methode zum Erzeugen einer Kohlenstoffverbrennung in Flugasche
hat eine Technologie mit brodelnder Wirbelschicht verwendet, um ein
Kohlenstoffausbrennen zu bewirken, wie im US-Patent Nr. 5 160 539
von Cochran et al. offenbart. In diesem System wird die Asche in
einer brodelnden Wirbelschicht angeordnet, die mit einer hohen Temperatur
und Sauerstoff versorgt wird, so dass der Kohlenstoff gebrannt oder
verbrannt wird, während
er durch das Bett sprudelt. Diese Technologie mit brodelnder Wirbelschicht
erfordert im Allgemeinen Verweilzeiten der Kohlenstoffteilchen innerhalb
einer Ofenkammer für
bis zu etwa 20 Minuten oder mehr. Die Rate des Kontakts der Kohlenstoffteilchen
mit Oxidationsgasen in der brodelnden Wirbelschicht ist auch im
Allgemeinen auf Bereiche begrenzt, in denen die Gasblasen Feststoffe berühren, so
dass die Kontaktrate mit dem effektiven Gasporenvolumen in dem brodelnden
Bett in Beziehung steht, das typischerweise ungefähr 55–60 Prozent
(d.h. ungefähr
40–45 Volumenprozent
von Feststoffen) beträgt.
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Es
wurde jedoch festgestellt, dass diese Systeme aufgrund von effektiven
Kohlenstoffverbrennungsraten einen begrenzten Durchsatz von Asche aufweisen,
wobei die erforderlichen Kohlenstoffteilchen-Verweilzeiten im Allgemeinen
nahe jenen von anderen herkömmlichen
Systemen liegen.
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Folglich
ist zu sehen, dass ein Bedarf für
ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verarbeitung von Flugasche
besteht, um die Asche ausreichend von Restkohlenstoff zu reinigen,
die sich diesen und anderen verwandten und nicht verwandten Problemen im
Stand der Technik zuwenden.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Kurz
beschrieben umfasst die vorliegende Erfindung ein Verfahren und
ein System zur Verarbeitung von Flugascheteilchen, um Restkohlenstoff
innerhalb der Flugasche zu verbrennen und dessen Anteile zu verringern.
Das System und Verfahren der vorliegenden Erfindung sind dazu ausgelegt,
die Flugasche dem Sauerstoff und der Temperatur auf ausreichenden
Pegeln und mit ausreichender Verweilzeit optimal auszusetzen, um
die Verbrennung von Restkohlenstoff innerhalb der Asche zu bewirken,
um die Anteile des in der Asche verbleibenden Kohlenstoffs wesentlich
zu verringern.
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Das
Verbrennungssystem umfasst im Allgemeinen einen Reaktor mit einem
Einlass- oder ersten Ende und einem zweiten Auslass- oder Ausstoßende, wobei
eine Reaktorkammer innerhalb des Reaktors festgelegt ist. Die Flugasche
wird anfänglich
innerhalb der Reaktorkammer in einem teilchenförmigen Bett mit dichter Phase,
das aus Flugascheteilchen oder einer Kombination von Flugascheteilchen und
einem inerten teilchenförmigen
Material besteht, aufgenommen. Typischerweise ist das inerte teilchenförmige Material
ein grobes Teilchen wie z.B. Siliziumdioxid- oder Aluminiumoxidsand
oder andere inerte Oxidmaterialien, die eine ausreichende Größe und Dichte
aufweisen, so dass sie in dem teilchenförmigen Bett bleiben, wenn ein
Luftstrom durch dieses geleitet wird. Eine Wärmequelle ist im Allgemeinen innerhalb
oder um den Reaktor oder benachbart zum teilchenförmigen Bett
angeordnet, um das Bett und die Reaktorkammer auf eine Temperatur
zu erhitzen, die ausreicht, um den Kohlenstoff der Flugasche zu entzünden und
zu verbrennen. Ferner ist im Allgemeinen eine Antriebsluftquelle
benachbart zur oder mit der Wärmequelle
vorgesehen, um einen erhitzen Luftstrom durch die Reaktorkammer
zu liefern.
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Wenn
die Flugasche innerhalb des teilchenförmigen Betts Mitnahmekräften von
dem erhitzen Luftstrom ausgesetzt wird, wird im Allgemeinen bewirkt,
dass die Flugascheteilchen durch das teilchenförmige Bett wandern. Das teilchenförmige Bett
stellt eine größere thermische
Masse für
den Wärmeaustausch
zwischen den Flugascheteilchen bereit und hilft, eine größere Verweilzeit
der Flugasche innerhalb der Reaktorkammer zu fördern, um die Zündung und
Verbrennung des Restkohlenstoffs zu fördern. Die Verbrennung des
Kohlenstoffs der Flugasche wird fortgesetzt, wenn die Flugascheteilchen
vom teilchenförmigen
Bett geleitet werden und durch einen oberen Bereich der Reaktorkammer
in einer verdünnten
Suspension oder Phase befördert
werden, wobei sie innerhalb des erhitzen Luftstroms in Richtung
des Auslasses des Reaktors mitgerissen werden. Während sie in dieser verdünnten Phase
durch den oberen Bereich der Reaktorkammer befördert werden, werden die Flugascheteilchen
weiter dem Sauerstoff ausgesetzt, um die Verbrennung von Kohlenstoff
aus der Flugasche zu verstärken.
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Die
Flugascheteilchen werden danach mit dem Luftstrom an eine primäre oder
Rückführungs-Ascheauffangvorrichtung
ausgelassen. Die Rückführungs-Aschauffangvorrichtung
ist im Allgemeinen ein Abscheider wie z.B. ein Zyklonabscheider
mit einem mit dem Reaktor verbundenen Einlass, einem Luftauslass
und einem Auslass an seinem entgegengesetzten Ende. Die Flugasche
wird vom Luftstrom in der Ascheauffangvorrichtung getrennt, wobei
die Luft typischerweise an eine sekundäre Aschauffangvorrichtung,
ein Filtrationssystem oder einen anderen Stromabwärtsprozessor
oder ein System zur weiteren Filtrierung oder Reinigung der Asche
vom Abluftstrom ausgelassen wird. Die vom Luftstrom sowohl in der
Rückführungs-Ascheauffangvorrichtung
als auch der sekundären
Aschauffangvorrichtung getrennte Flugasche wird im Allgemeinen zur
Abgabe an einen Aschezuführungssammler
gesammelt. Es ist auch möglich,
eine Rohmaterialzuführung
vorzusehen, die mit der Rückführungs-Ascheauffangvorrichtung
verbunden ist, um rohe, unverarbeitete Flugasche in das System einzuspeisen.
Alternativ kann die Rohmaterialzuführung direkt mit dem Reaktor
zum Zuführen
von roher, unverarbeiteter Asche direkt in das teilchenförmige Bett innerhalb
der Reaktorkammer oder mit dem Aschezuführungssammler zum Vermischen
oder Kombinieren mit zurückgeführter Flugasche
zur Einleitung in das teilchenförmige
Bett verbunden sein.
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Der
Aschezuführungssammler
umfasst im Allgemeinen ein Sammelgefäß wie z.B. ein Standrohr oder
eine andere Vorrichtung, das mit dem Auslass der Rückführungs-Ascheauffangvorrichtung
und mit dem Einlass des Reaktors durch ein Einleitungsrohr oder
einen Einleitungskanal verbunden ist. Der Aschezuführungssammler
nimmt zurückgeführte, verarbeitete
Flugasche von der Rückführungs-Ascheauffangvorrichtung
und möglicherweise von
der Rohmaterialzuführung
in einigen Ausführungsbeispielen
auf und sammelt und trägt
die Flugasche in einem angesammelten Bett zusammen. Der Sammler
wird typischerweise belüftet,
um einen gewünschten
Druck im Sammlerbett aufrechtzuerhalten, um einen Kopf von Feststoffen
zur Einleitung von Flugasche in das teilchenförmige Bett zu erzeugen. Die
hydrodynamische Kraft des Drucks, der innerhalb dieses Sammlerbetts
wirkt, drückt
die Flugascheteilchen durch das Einleitungsrohr, um eine Zuführung oder
einen Strom von Flugasche zum teilchenförmigen Bett zu liefern. Wenn
der Pegel von innerhalb des Sammlerbetts angesammelter Flugasche
auf einen Pegel zunimmt, auf dem ihr Druck oberhalb des Gegendrucks
liegt, der auf den Einleitungskanal durch das teilchenförmige Bett
ausgeübt wird,
wird die Flugasche folglich vom Aschezuführungssammler in das teilchenförmige Bett
des Reaktors eingeleitet.
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Das
System der vorliegenden Erfindung stellt folglich die Rückführung der
Flugasche durch das Brennersystem bereit, wie erforderlich, um Kohlenstoff
von den Flugascheteilchen zu verbrennen und im Wesentlichen zu entfernen.
Sobald sie ausreichend von Kohlenstoff gereinigt ist, kann die Flugasche
dann aus dem Brennersystem zum Sammeln und Kühlen ausgegeben werden.
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Verschiedene
Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
für Fachleute
beim Lesen der folgenden ausführlichen
Beschreibung in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen ersichtlich.
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Kurzbeschreibung
der Figuren
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1 ist
eine schematische Darstellung des Brennersystems der vorliegenden
Erfindung.
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2 ist
eine schematische Darstellung eines zusätzlichen Ausführungsbeispiels
des Brennersystems der vorliegenden Erfindung.
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3 ist
eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels
des Brennersystems der vorliegenden Erfindung.
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Ausführliche
Beschreibung
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Mit
genauerem Bezug auf die Zeichnung, in der gleiche Ziffern in den
ganzen verschiedenen Ansichten gleiche Teile angeben, stellt 1 schematisch
das Brennersystem 10 der vorliegenden Erfindung dar, in
dem Teilchen von Flugasche F, die Restkohlenstoff enthält, für eine ausreichende
Zeit Wärme
und Sauerstoff ausgesetzt werden, um den Restkohlenstoff in der
Flugasche zu entzünden
und dessen Verbrennung zu bewirken, um den Kohlenstoff im Wesentlichen
aus der Flugasche zu entfernen. Wie in 1 dargestellt,
ist das Brennersystem 10 der vorliegenden Erfindung im
Allgemeinen ein Rückführungssystem,
in dem die Asche durch einen oder mehrere Durchläufe durch das System, wie für das Sicherstellen
der Entfernung von Restkohlenstoff aus der Flugasche auf ausreichend
gewünschte
Pegel gewünscht,
verarbeitet wird. Das System und das Verfahren der vorliegenden
Erfindung sind folglich dazu ausgelegt, die Flugasche Sauerstoff
und Temperaturen auf einem ausreichenden Pegel und mit ausreichender
Aussetzung oder Verweilzeit optimal auszusetzen, um die Verbrennung
des Restkohlenstoffs innerhalb der Flugasche zu bewirken. Die resultierende,
verarbeitete, gereinigte Flugasche umfasst im Allgemeinen wesentlich
verringerte Anteile von Restkohlenstoff darin, um ein geeignetes
Flugascheprodukt zur Verwendung in Baumaterialanwendungen wie z.B.
Zementadditiv für
die Herstellung von Beton bereitzustellen.
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1–3 stellen
im Allgemeinen verschiedene Ausführungsbeispiele
des Brennersystems 10 der vorliegenden Erfindung zum Verbrennen und
folglich Entfernen von Restkohlenstoff aus Flugascheteilchen F dar.
Die Flugascheteilchen werden im Allgemeinen von einer Rohmaterialzuführung 11 in
das Brennersystem zum Erhitzen und zur Verbrennung zugeführt, wobei
die Zuführung
oder Einleitung von Flugascheteilchen in einer im Wesentlichen kontinuierlichen
Weise oder in einem Prozess vom Chargentyp, in dem Ladungen oder
Chargen von Flugasche in das System zur Verarbeitung eingeleitet
werden, durchgeführt
werden kann. Wie in 1–3 gezeigt,
umfasst das Brennersystem 10 im Allgemeinen einen lang gestreckten
Reaktor 12, in dem die Flugasche auf eine Verbrennungstemperatur
von ungefähr
426 °C bis
982 °C (800 °F bis 1800 °F) für eine Kohlenstoffausbrennentfernung
aus dieser erhitzt wird. Der Reaktor 12 ist typischerweise
ein Steigreaktor für
eine verdünnte
Phase, der einen lang gestreckten Körper 13 umfasst, der
rechteckig oder zylindrisch sein kann, und der typischerweise vertikal orientiert
ist, obwohl er in anderen Anordnungen, Konfigurationen und/oder
Orientierungen konstruiert sein könnte, wie erwünscht.
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Der
Reaktor 12 umfasst im Allgemeinen mindestens eine Seitenwand 14,
ein erstes oder Einlassende 16 und ein zweites Auslass-
oder Ausstoßende 17.
Die Seitenwand 14 des Reaktors umfasst im Allgemeinen einen
Außenwandteil 18,
der typischerweise aus einem wärmebeständigen Material
mit hoher Festigkeit wie z.B. Stahl, Metalllegierungen oder dergleichen
gebildet ist, und eine innere Schicht oder Wand 19, die
im Allgemeinen aus einem feuerfesten Material wie z.B. Ziegelstein
oder einem Keramikmaterial gebildet ist. Die innere Schicht könnte folglich Metall
oder ein Betonmaterial mit einer aufgesprühten Keramikbeschichtung wie
z.B. Aluminiumsilikat oder einem ähnlichen Beschichtungsmaterial
umfassen. Ferner kann der Reaktor eine zweite Innenwand umfassen,
die durch Durchsichtlinien 20 in 2 angegeben
ist und die von der ersten Innenwand durch einen ausreichenden Raum
getrennt ist, um verschiedene Verfahren zum Wärmeaufbringen auf die zweite
Innenwand zu ermöglichen,
der üblicherweise als
Retorte bekannt ist. Diese Retorte wäre typischerweise aus einem
wärmebeständigen Material
wie z.B. Nickellegierungsstahl oder einem anderen ähnlichen
Material gebildet. Die Seitenwand des Reaktorkörpers legt folglich eine isolierte
Reaktorkammer 21 fest, durch die die Flugasche F zur Verarbeitung
befördert
wird. Während
der Verarbeitung in der Reaktorkammer wird die Flugasche Temperaturen
ausgesetzt, die im Allgemeinen bei oder über den Verbrennungstemperaturen
des Restkohlenstoffs innerhalb der Flugasche oder typischerweise
zwischen ungefähr
426 °C und
982 °C (800 °F und 1800 °F) liegen.
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Die
Abmessungen des Reaktors 12 und seiner Reaktorkammer 21 können nach
Wunsch oder Bedarf verändert
werden, um die Größeneinschränkungen
einer Anlage zu erfüllen,
in der ein Brennersystem 10 der vorliegenden Erfindung
installiert ist, oder wie ansonsten erwünscht oder erforderlich. Die Größe des Reaktors
beeinflusst im Allgemeinen die Verweilzeit der Flugascheteilchen
innerhalb des Reaktors, d.h. wenn die Größe der Reaktorkammer verringert
wird, wird die Verweilzeit der Flugascheteilchen innerhalb der Reaktorkammer
ebenso verringert. Die Fähigkeit
der vorliegenden Erfindung, die Flugascheteilchen ohne einen signifikanten
Abfall von deren Temperatur zurückzuführen, ermöglicht jedoch,
dass die Größe der Reaktorkammer
und des Reaktors nach Bedarf verändert
wird, ohne den Durchsatz des Systems wesentlich zu vermindern, da
das System dazu ausgelegt ist, die Flugasche in im Wesentlichen
einem Durchlauf durch dieses zu verarbeiten oder die Rückführung der
Asche für
mehrere Durchläufe
durch die Reaktorkammer zu ermöglichen,
um die erforderliche Verweilzeit der Flugasche auf oder über den
Verbrennungstemperaturen des Restkohlenstoffes darin zum Verbrennen
und Abbrennen des Kohlenstoffs zu erhalten. Die Anzahl von Durchläufen der
zurückgeführten Asche
durch das System ist typischerweise 2 bis 10, obwohl mehr oder weniger
Durchläufe
verwendet werden können, wie
erforderlich, um ein gewünschtes
Niveau von Kohlenstoffausbrennen zu erreichen.
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Wie
in 1–3 dargestellt,
ist ein Einleitungskanal oder -rohr 22 mit dem Reaktor 12 benachbart
zu seinem Einlass- oder ersten Ende 16 verbunden. Der Einleitungskanal 22 ist
im Allgemeinen ein Rohr oder eine Verlängerungszweigleitung, die mit der
Reaktorkammer 21 für
die Einleitung oder Leitung von Flugascheteilchen F in die Reaktorkammer 21 in
offener Verbindung steht. Am entgegengesetzten Ende der Reaktorkammer 21 ist
ein Auslass- oder Ausstoßkanal 23 in
offener Fluidverbindung mit der Reaktorkammer verbunden und erstreckt
sich vom Reaktor weg, um einen Abluftstrom, der durch Pfeile 24 angegeben
ist und der typischerweise verarbeitete Flugascheteilchen in einer
verdünnten
Phase oder Suspension innerhalb eines erhitzen Luftstroms enthält, aus
der Reaktorkammer auszulassen. Außerdem umfasst die Reaktorkammer 21 typischerweise einen
Bereich 27 in dichter Phase, der sich benachbart zum unteren
oder Einlassende 16 des Reaktors 12 befindet,
und einen Bereich 28 in verdünnter Phase, der sich vom Bereich
in dichter Phase weg in Richtung des Auslassendes 17 des
Reaktors erstreckt.
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Eine
Wärmequelle 30 ist
im Allgemeinen am ersten oder Einlassende 16 des Reaktors 12,
im Allgemeinen am unteren Ende der Reaktorkammer benachbart zu deren
Bereich 27 in dichter Phase, vorgesehen. Die Wärmequelle 30 umfasst
typischerweise einen Gasbrenner 31 oder eine ähnliche
Heizvorrichtung, die direkt in der Reaktorkammer gebrannt wird,
wie in 1–3 dargestellt.
Der Brenner 31 ist im Allgemeinen ferner mit einem Wärmetauscher 32 und
mit einer Antriebsluftquelle 33, die aus dem Wärmetauscher
ausströmt,
verbunden. Die Antriebsluftquelle 33 ist typischerweise
ein Gebläse,
einen Ventilator oder eine ähnliche
Vorrichtung, wie bei 34 angegeben, die einen Luftstrom
von einer äußeren Quelle
durch einen Lufteinlass 36 einsaugt und einen Luftstrom,
der durch den Pfeil 37 angegeben ist, zum Wärmetauscher 32 liefert.
Der Wärmetauscher
kann typischerweise einen Abluftstrom von erhitzter, gereinigter
Luft empfangen, wie durch Pfeile 38 angegeben, der ebenso
durch den Wärmetauscher
geleitet wird, um den Luftstrom 37, der von der Antriebsluftquelle 33 zur
Reaktorkammer geliefert wird, vorzuheizen. Fachleute werden verstehen,
dass verschiedene Wärmequellen
direkt oder indirekt auf den Reaktor angewendet werden können, entweder
innerhalb der Kammer oder außerhalb,
wie z.B. durch einen Kanal 39 zum Erhitzen einer inneren
Retortenwand 20 (2), wobei
somit Wärme
zum ganzen Reaktor geliefert wird.
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Außerdem ist
für Fachleute
auch verständlich,
dass die Antriebsluftquelle direkt mit der Brennstoffleitung für den in 1 dargestellten
Gasbrenner verbunden sein kann, um ein Brennstoff-Luft-Gemisch zum
Erhitzen des Luftstroms zu erzeugen, und dass der Wärmetauscher
direkt in die Reaktorkammer integriert sein könnte, um den erhitzten Luftstrom zu
liefern. Es ist auch verständlich,
dass andere Arten von Heizanordnungen wie z.B. die Verwendung von
elektrischen oder anderen Arten von Brennstoff verbrennenden Heizvorrichtungen
verwendet werden können,
um den Luftstrom zu erhitzen und die Temperatur der Reaktorkammer
auf einen Pegel zu erhöhen,
der ausreicht, um die Verbrennung des Restkohlenstoffs innerhalb
der Flugascheteilchen einzuleiten oder zu verursachen. Ferner ist
es möglich,
die Flugasche mit einem Brennstoff/Luft-Gemisch für die direkte Verbrennung der
Asche innerhalb der Reaktorkammer zu vermischen. Der erhitzte Luftstrom 37 wird
in die und entlang der Reaktorkammer mit Geschwindigkeiten gelenkt,
die im Bereich von ungefähr
122 cm/s (4 ft./s) bis ungefähr
1524 cm/s (50 ft./s) und im Allgemeinen 198 cm/s bis 610 cm/s (6,5
ft./s bis 20 ft./s) liegen, um die Flugascheteilchen in einem turbulenten
Luftstrom zu erhitzen und vom Bereich 27 in dichter Phase
durch den Bereich 28 in verdünnter Phase der Reaktorkammer 21 zum
Auslassende 17 des Reaktors zu befördern.
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In
jedem der in 1–3 gezeigten
Ausführungsbeispiele
ist ein teilchenförmiges
Bett 40 innerhalb des Bereichs 27 in dichter Phase
der Reaktorkammer 21 gebildet oder zusammengetragen, das typischerweise
auf einem Sieb, einem perforierten Träger oder einer anderen Art
von Luftverteiler 41 getragen wird, der ermöglicht,
dass der erhitzte Luftstrom 37 durch dieses strömt, um das
teilchenförmige
Bett 40 zu kontaktieren und sich durch dieses zu bewegen.
Das teilchenförmige
Bett 40 umfasst im Allgemeinen zumindest Flugascheteilchen
in ihrer dichten Phase, kann jedoch auch eine dichte Phase eines inerten,
groben teilchenförmigen
Materials in Kombination mit den Flugascheteilchen in dichter Phase umfassen.
Das grobe teilchenförmige
Material, das bei 42 angegeben ist, umfasst typischerweise
ein Sandmaterial, wie z.B. Siliziumdioxid- oder Aluminiumoxidsand
oder andere inerte Oxidmaterialien. Diese grobe Teilchen weisen
typischerweise eine Größe auf,
die größer ist
als die Mehrheit der meisten Flugascheteilchen, die typischerweise
in der Größenordnung
von 50–100
Mikrometer liegen. Die groben Teilchen können beispielsweise innerhalb
eines Bereichs von 0,85 mm bis 6 mm im Durchmesser (obwohl größere und
kleinere Größen verwendet
werden können,
wie erwünscht)
mit einer ausreichenden Masse liegen, so dass die groben Materialien
eine Transportgeschwindigkeit nicht erreichen, wenn der Luftstrom 37 hindurchströmt.
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Die
Größe des teilchenförmigen Betts
kann auch in Abhängigkeit
davon verändert
werden, wie in 1–3 gezeigt,
ob und wie viel grobes teilchenförmiges
Material im teilchenförmigen
Bett verwendet wird, sowie von der gewünschten Größe des Betts in Bezug auf den
Bereich der Reaktorkammer in verdünnter Phase. Wenn beispielsweise
das teilchenförmige
Bett nur aus Flugascheteilchen in ihrer dichten Phase besteht, kann
das Bett im Bereich von ungefähr
1,5–2
Metern liegen, obwohl größere oder geringere
Größen auch
verwendet werden können, um
ein Bett mit ausreichender Masse zu bilden, so dass das ganze Bett
nicht fluidisiert, wenn der erhitzte Luftstrom durch dieses geleitet
wird. Wenn eine Kombination von Flugascheteilchen und groben teilchenförmigen Materialien
verwendet wird, kann die Größe des Betts
typischerweise beispielsweise auf ungefähr 0,5–1,5 Meter verringert werden,
da die Masse des groben teilchenförmigen Materials eine größere Dichte
für das
teilchenförmige
Bett vorsieht, so dass es weniger wahrscheinlich eine Transportgeschwindigkeit
erreicht und vom teilchenförmigen
Bett mit dem Durchgang des erhitzen Luftstroms durch dieses weggeblasen
oder weggetragen wird.
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Das
teilchenförmige
Bett stellt auch eine ausreichende thermische Masse bereit, um einen
Wärmeaustausch
zwischen den Teilchen des Betts, einschließlich zwischen den Flugascheteilchen
und den groben teilchenförmigen
Materialien, bereitzustellen, um die Erhitzung der Flugascheteilchen
auf ihre Verbrennungstemperatur zu verbessern, und verbessert ferner
die Teilchenverweilzeit in der Reaktorkammer. Das teilchenförmige Bett
stellt auch eine leicht hergestellte dichte Phase von Flugasche
für das
Anfahren und Abschalten des Reaktors bereit, ebenso wie es die Vermischung
der Flugascheteilchen verbessert, was wiederum helfen kann, die
Agglomerationseffekte der Asche zu minimieren, insbesondere wenn
die Flugasche, die in das System eingeleitet wird, geringfügig feucht
oder nass ist. Das teilchenförmige
Bett ermöglicht
ferner eine Verringerung der Größe des Reaktors
selbst durch Fördern
einer zusätzlichen Verweilzeit
und eines zusätzlichen
Wärmeaustauschs
für die
Flugasche innerhalb des Reaktors.
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Wenn
die Flugascheteilchen dem erhitzen Luftstrom 37 ausgesetzt
werden, der durch die Reaktorkammer gelenkt wird, werden sie innerhalb
des teilchenförmigen
Betts fluidisiert und wandern gewöhnlich durch das teilchenförmige Bett,
während
sie auf ihre Verbrennungstemperatur erhitzt werden. Anschließend, wenn
die Flugascheteilchen aus dem teilchenförmigen Bett freigegeben werden,
werden sie innerhalb den erhitzen Luftstrom in einer verdünnten Suspension
eingeschränkt,
so dass sie in einer verdünnten
Phase durch den Bereich in verdünnter Phase
der Reaktorkammer in Richtung des Auslasses und aus dem Reaktor
befördert
werden. Während
die Flugascheteilchen innerhalb des Luftstroms durch den Bereich
in verdünnter
Phase der Reaktorkammer befördert
werden, erfahren die Teilchen eine Turbulenz und sich ändernde
Bahnen innerhalb des Luftstroms, was ein verstärktes Aussetzen der Flugascheteilchen
dem Sauerstoff innerhalb des Bereichs in verdünnter Phase der Reaktorkammer
fördert,
so dass die Verbrennung des Restkohlenstoffs innerhalb der Flugascheteilchen
weiter gefördert
wird. Die verarbeiteten, verbrannten Flugascheteilchen werden anschließend aus
der Reaktorkammer 21 durch die Auslasskammer 23 an
eine Rückführungs-
oder primäre
Ascheauffangvorrichtung 45 ausgelassen.
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Die
Ascheauffangvorrichtung 45, die mit der Reaktorkammer verbunden
ist, dient typischerweise als primäre oder Rückführungs-Ascheauffangvorrichtung
zum Aufnehmen eines ausgelassenen Luftstroms, der durch Pfeile 46 angegeben
ist, von der Reaktorkammer, der Flugascheteilchen F in einer verdünnten Phase enthält, die
innerhalb eines erhitzen Luftstroms suspendiert sind. Die Ascheauffangvorrichtung 45 ist
im Allgemeinen ein Zyklonabscheider, eine Ausfallkammer oder eine ähnliche
Filtrationskammer oder ein ähnliches
System, wie auf dem Fachgebiet erkannt wird, für die Trennung von Teilchen
von einem Luftstrom. Die Ascheauffangvorrichtung 45 umfasst
im Allgemeinen einen Körper 47,
der typischerweise aus Stahl oder einem ähnlichen Material mit hoher
Festigkeit gebildet ist, das in der Lage ist, hohen Temperaturen
standzuhalten, und weist eine isolierte Seitenwand oder isolierte
Seitenwände 48,
einen mit dem Auslasskanal 23 verbundenen Einlass 49 zum
Aufnehmen des Abluftstroms 24 durch diesen und einen Auslass 51 benachbart
zum unteren Ende des Körpers 47,
durch den die innerhalb der Ascheauffangvorrichtung 45 aufgefangenen
gesammelten Teilchen aus der Ascheauffangvorrichtung freigegeben
werden, auf. Wie in 1–3 gezeigt,
umfasst die Ascheauffangvorrichtung 45 im Allgemeinen einen
oberen im Wesentlichen geraden Teil 52 und einen verjüngten unteren
Teil 53, der sich vom oberen Teil in Richtung des Auslasses 51 verjüngt. Die
Seitenwand 48 umfasst ferner im Allgemeinen eine feuerfeste
Schicht 54, die im Allgemeinen aus einem feuerfesten Ziegelstein
oder einer aufgesprühten
Keramikbeschichtung wie z.B. einer Aluminiumsilikat- oder ähnlichen
gegen hohe Temperaturen beständigen
Beschichtung gebildet ist. Die Seitenwand legt eine Abscheiderkammer 56 fest,
die sich verjüngt,
wenn sie sich dem Auslassende der Ascheauffangvorrichtung 45 nähert, so
dass, wenn die Flugascheteilchen F vom Abluftstrom 24 getrennt werden,
sie sich gewöhnlich
ansammeln und in Richtung des Auslasses 51 geführt werden,
um die gesammelten Flugascheteilchen aus der Ascheauffangvorrichtung
auszugeben oder zu entfernen.
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Die
Ascheauffangvorrichtung 45 umfasst ferner typischerweise
einen Auslass 57, der typischerweise ein Kanal oder ein
Rohr 58 mit einem ersten oder proximalen Ende 59,
das nach unten in die Abscheiderkammer 56 der Ascheauffangvorrichtung 45 bis
zu einem Punkt typischerweise unter dem Punkt, an dem der Auslasskanal 23 von
der Reaktorkammer 21 in die Abscheiderkammer 56 der
Ascheauffangvorrichtung eintritt, vorsteht, wie in 1–3 angegeben,
und einem zweiten oder distalen Ende 61 in offener Verbindung
mit einer sekundären Ascheauffangvorrichtung 62 ist.
Wenn Flugascheteilchen vom Abluftstrom 24 von der Reaktorkammer 21 getrennt
werden und sich die Flugascheteilchen innerhalb der Abscheiderkammer 56 ansammeln,
wird der Luftstrom, wie durch den Pfeil 63 angegeben, durch
den Auslass 57 und in die sekundäre Ascheauffangvorrichtung 62 ausgelassen.
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Die
sekundäre
Ascheauffangvorrichtung 62 umfasst im Allgemeinen eine ähnliche
Konstruktion zur primären
oder Rückführungs-Ascheauffangvorrichtung 45,
wobei sie im Allgemeinen einen Zyklonabscheider, eine Ausfallkammer
oder eine andere Filtrationskammer oder ein anderes System umfasst, in
dem der gereinigte, ausgelassene Luftstrom 63 weiter einer
Trennung unterzogen wird, um restliche Flugascheteilchen von diesem
zu trennen Die sekundäre
Ascheauffangvorrichtung umfasst einen Körper 64 mit einer
isolierten Seitenwand 66, die typischerweise mit einer
inneren feuerfesten Auskleidung oder Beschichtung 67 überzogen
ist. Die sekundäre Ascheauffangvorrichtung
umfasst ferner ein Einlass- oder erstes Ende 68, ein Auslass-
oder zweites Ende 69 und einen oberen und einen unteren
Teil 71 und 72, um eine innere Kammer 73 festzulegen.
Wie bei der Ascheauffangvorrichtung 45 verjüngt sich
der untere Teil 72 der sekundären Ascheauffangvorrichtung 62 nach
innen in Richtung des Auslasses 69, so dass gesammelte
Ascheteilchen nach unten in Richtung des Auslasses für die Entfernung
gerichtet werden. Außerdem
ist ein Auslass 74 im Allgemeinen am oberen Ende der sekundären Ascheauffangvorrichtung ausgebildet
und umfasst einen Auslasskanal 76 oder ein Rohr, das sich
von der sekundären
Ascheauffangvorrichtung wegerstreckt. Der Auslasskanal kann mit
einem weiteren Filtrationssystem zur Entfernung eines Abluftstroms,
der durch den Pfeil 77 angegeben ist, zur weiteren Verarbeitung
oder Reinigung verbunden sein. Alternativ kann der Luftstrom 77 zum
Wärmetauscher 32 als
Teil des Luftstroms 38 zum Vorheizen des Luftstroms 37,
der zum Reaktor 12 geliefert wird, zurückgeleitet werden, wie in 1–3 gezeigt.
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Wie
in 1–3 gezeigt,
sind in jedem der Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung der Auslass 51 von der primären Ascheauffangvorrichtung 45 und
typischerweise der Auslass 69 von der sekundären Ascheauffangvorrichtung 62 mit einem
Aschezuführungssammler 80 verbunden.
Wie in 1 gezeigt, kann der Auslass der primären Ascheauffangvorrichtung
direkt mit dem Aschezuführungssammler 80 verbinden
oder er kann mit einem Auslassrohr oder -kanal 81 zum Zuführen der
Flugasche in den Aschezuführungssammler 80 verbunden sein,
wie in 2 und 3 angegeben. Außerdem ist
der Auslass 69 der sekundären Ascheauffangvorrichtung 62 im
Allgemeinen mit einem Speiserohr oder -kanal 82 verbunden,
das/der mit dem Aschezuführungssammler 80 zum
Liefern und Zuführen
von Asche, die in der sekundären
Ascheauffangvorrichtung gesammelt wird, zum Aschezuführungssammler verbindet.
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Der
Aschezuführungssammler
umfasst im Allgemeinen ein Standrohr 85 (1),
das typischerweise eine vertikal orientierte Säule oder ein vertikal orientiertes
Rohr mit einem Körper 86 mit
einer Seitenwand oder Seitenwänden 87,
der typischerweise aus Stahl oder einem ähnlichen Material mit hoher Festigkeit
und hoher Temperaturbeständigkeit
gebildet ist und eine feuerfeste innere Auskleidung oder Beschichtung 88 aufweist,
ist. Das Standrohr 85 umfasst ferner im Allgemeinen ein
Einlass- oder oberes Ende 89, mit dem der Auslass zumindest
der primären
Ascheauffangvorrichtung 45 verbunden ist und in Verbindung
steht, und ein Auslass- oder unteres Ende 91, das mit dem
Einleitungskanal 22 verbindet. Der Körper 86 des Aschezuführungssammlers
legt folglich im Allgemeinen eine Sammlerkammer 92 fest,
in der zurückgeführte, verarbeitete
Asche gesammelt wird.
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Wie
in den in 2 und 3 gezeigten Ausführungsbeispielen
gezeigt, kann der Aschezuführungssammler 80 alternativ
als Sammelgefäß oder -kasten 95 mit
einem Körper 96 mit
einer Reihe von Seitenwänden 97 und
oberen und unteren Wänden 98 und 99 gebildet
sein. Die Auslass- und Zuführungsrohre 81 und 82 der
primären
und der sekundären
Ascheauffangvorrichtungen 45 bzw. 62 verbinden
mit der und erstrecken sich durch die obere Wand 98 des
Sammelgefäßes 95,
wie in den Ausführungsbeispielen
von 2 und 3 gezeigt, um gesammelte Asche
zu einer darin festgelegten Sammlerkammer 101 zu liefern.
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In
jedem der in 1–3 dargestellten Ausführungsbeispiele
wird ein angesammeltes Bett von Flugasche 105 in der Sammlerkammer 92 (1)
oder 101 (2 und 3) des Aschezuführungssammlers 80 gesammelt
und gebildet, mit Zurückführung oder
Wiedereinleitung in das teilchenförmige Bett 40 des
Reaktors 12. Das angesammelte Bett 105 wird im
Allgemeinen bis auf eine Höhe
gebildet, die ausreicht, um einen Kopf von Feststoffen für die Einleitung
in das teilchenförmige
Bett zu bilden. Wie in 1–3 gezeigt,
erstreckt sich der Einleitungskanal 22 zwischen dem Aschezuführungssammler
und dem Reaktor und umfasst im Allgemeinen ein erstes oder Einlassende 107,
das mit der Sammlerkammer 92 (1) oder 101 (2 und 3)
des Aschezuführungssammlers 80 in
Verbindung steht, und ein zweites Einleitungs- oder Auslassende 108, das
mit der Reaktorkammer 21 des Reaktors 12 ungefähr auf der
Höhe des
teilchenförmigen
Betts 40 in offener Verbindung steht. Die Asche vom angesammelten
Bett wird folglich durch den Einleitungskanal und in das teilchenförmige Bett 40 der Reaktorkammer
für die
Rückführung der
Asche durch den Reaktor, wie gewünscht
oder erforderlich, um deren Verarbeitung zu vollenden, geleitet.
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Das
angesammelte Bett bildet ferner einen Kopf von Feststoffen für die Einleitung
in das teilchenförmige
Bett. Dieser Kopf von Feststoffen bildet sich im Allgemeinen auf
einer Höhe
und mit einer ausreichenden Masse, um einen Druck innerhalb der Sammlerkammer
zu erzeugen, der die Flugasche vom angesammelten Bett in und durch
die Einleitungsleitung für
die Einleitung in das teilchenförmige Bett
der Reaktionskammer drückt.
Wenn die hydrodynamischen Kräfte
des Drucks, der auf das angesammelte Bett wirkt, den Gegendruck übersteigt,
der auf den Einleitungskanal durch die Masse des teilchenförmigen Betts
der Reaktorkammer ausgeübt wird,
und wenn der Pegel des teilchenförmigen
Betts aufgrund der Wanderung von Flugasche in den Bereich in verdünnter Phase
der Reaktorkammer fällt, wird
die Flugasche vom angesammelten Bett durch die Einleitungsleitung
gedrückt
und wird in das teilchenförmige
Bett eingeleitet. Die Steuerung dieses Drucks des angesammelten
Betts ermöglicht
folglich die Steuerung der Einleitung der Flugasche in das teilchenförmige Bett
mit gewünschten,
relativ gleichmäßigen Raten.
Die Einleitungsraten für
die Flugascheteilchen vom angesammelten Bett hängen im Allgemeinen vom Kohlenstoffgehalt
der Flugasche, vom gewünschten
Ausgangskohlenstoffanteil, von den allgemeinen Eigenschaften der
Asche hinsichtlich der Teilchengröße, Zusammensetzung und Kohlenstoffreaktivität sowie
von der Zusammensetzung des teilchenförmigen Betts und der Geschwindigkeit des
erhitzen Luftstroms, der durch dieses geleitet wird, ab. Für ein System,
das beispielsweise ungefähr
4536 kg (10000 Ibs) pro Stunde an Flugasche verarbeitet, könnten die
Einleitungsraten im Bereich von ungefähr 1,4 kg (3 Ibs) pro Sekunde
bis 13,6 kg (30 Ibs) pro Sekunde oder mehr liegen. Außerdem beeinflussen
die Anzahl von Durchgängen
der Flugasche durch das Brennersystem und die Teilchenverweilzeit
innerhalb des Systems die Einleitungsraten weiter.
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Wie
in 1–3 gezeigt,
ist ein Thermoelement oder ein ähnlicher
Temperatursensor 111 im Allgemeinen innerhalb des angesammelten
Betts 105 des Aschezuführungssammlers 80 zur Überwachung
der Temperatur des angesammelten Betts montiert. Der Temperatursensor 111 ist
im Allgemeinen mit einer Computersteuerung (nicht dargestellt) für das Brennersystem
verbunden, die die Verarbeitung der Flugasche durch das Brennersystem überwacht
und steuert. Falls erforderlich, wie in 3 angegeben,
kann eine Zusatzheizvorrichtung 112 ferner innerhalb der
Sammlerkammer 101 montiert sein und kann durch das Computersteuersystem
in Reaktion auf die Temperaturmesswerte des Sensors 111 in
Anspruch genommen und gesteuert werden, um das angesammelte Bett
von Flugasche weiter zu erhitzen und auf einer ausreichenden gewünschten Temperatur
für die
Wiedereinleitung in das teilchenförmige Bett des Reaktors zu
halten.
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Außerdem kann
das angesammelte Bett mit einer Quelle für vorgeheizte Luft von der
Antriebsluftquelle 33 belüftet werden, die in das untere
angesammelte Bett 105 eingeleitet werden kann, wie im Ausführungsbeispiel
von 1 gezeigt, oder ein solcher Luftstrom kann direkt
in die Einleitungsleitung 106 eingeleitet werden, die sich
zwischen der Sammlerkammer 101 (2 und 3)
und der Reaktorkammer 21 erstreckt. Typischerweise wird
dieser erhitzte Belüftungsluftstrom,
der durch Pfeile 115 angegeben ist, durch Lufteinleitungsleitungen 116 geliefert,
die mit der Hauptluftstromleitung oder dem Hauptluftstromkanal verbunden
sind, der zur Reaktorkammer führt
und im Allgemeinen eine Reihe von manuell oder elektronisch betätigten und
gesteuerten Ventilen 117 umfasst, die typischerweise durch
den Computer (nicht dargestellt) des Brennersystems gesteuert werden.
Der Belüftungsluftstrom
hilft weiter, die Einleitung der Flugascheteilchen vom angesammelten
Bett durch den Einleitungskanal und in das teilchenförmige Bett
zu steuern, um zusätzlich
zu helfen, die Agglomeration der Teilchen zu verhindern, wenn sie
in das teilchenförmige
Bett eintreten. Drucksensoren 118 sind ferner im Allgemeinen
innerhalb der Sammlerkammer montiert, um den Druck des angesammelten
Betts zu überwachen.
Außerdem
ist im Allgemeinen ein Einleitungskanal-Steuerventil 119 entlang
des Einleitungskanals zwischen dem Aschezuführungssammler und dem Reaktor
montiert, um die Einleitung von Asche vom angesammelten Bett in das
teilchenförmige
Bett weiter zu steuern. Das Steuerventil 119 ist im Allgemeinen
ein elektronisch betätigtes
Ventil, das durch die Computersteuerung des Brennersystems gesteuert
wird, um den tatsächlichen
Strom von Teilchen durch die Einleitungsleitung zu steuern.
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Wie
in 1–3 angegeben,
dient ein Aschefreigabe- oder -transportkanal 120 zur Entfernung
der verarbeiteten Asche aus dem Brennersystem zum Kühlen und
Sammeln. Wie in 2 und 3 gezeigt,
können
Kaltluft-Versorgungsleitungen 121 mit dem Aschefreigabekanal 120 und
mit der Hauptluftstromleitung benachbart zur Antriebsluftquelle 33 verbunden
sein, um einen Strom von kalter Luft, der durch Pfeile 122 angegeben
ist, durch den Aschefreigabekanal 120 zuzuführen. Diese
Kaltluftbelüftung
erzeugt gewöhnlich
einen Sog oder einen Luftunterdruck im Aschefreigabekanal, um die
Asche für
die Entfernung des angesammelten, verarbeiteten Betts von Asche
durch diesen zu saugen, während
der Abkühlungsprozess
für die
Asche begonnen wird, die zur Verarbeitung und Sammlung vom Brennersystem 10 weg
entfernt werden kann.
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Wie
zusätzlich
in 1–3 gezeigt,
umfasst die Rohrmaterialzuführung 11 im
Allgemeinen einen Kanal oder eine Speiseleitung 125, die
typischerweise mit einem Trichter (nicht dargestellt) oder einer
anderen Zuführungsquelle
für die
Flugasche verbunden ist und mit verschiedenen Komponenten des Brennersystems 10 verbunden
sein kann, um die Flugasche an verschiedenen Punkten während des Verbrennungsprozesses
zuzuführen.
Wie in 1 gezeigt, kann der Kanal 125 der Rohmaterialzuführung 11 beispielsweise
in die Reaktorkammer 21 ausgedehnt sein, wobei er innerhalb
des teilchenförmigen
Betts 40 endet. Typischerweise wird die Asche durch den
Kanal der Rohrmaterialzuführung
in das teilchenförmige
Bett gedrückt
oder eingeleitet, um zu bewirken, dass sich die Asche durch das
teilchenförmige
Bett für
die Verarbeitung ausbreitet und diffundiert. Alternativ kann die
Rohmaterialzuführung 11, wie
in 2 gezeigt, mit der primären Ascheauffangvorrichtung 45 benachbart
zu deren Einlassende 49 verbunden sein, so dass die eingehende
Flugasche von der Rohmaterialzuführung
mit der verarbeiteten Asche, die aus der Reaktorkammer ausgelassen wird,
vermischt wird, um eine gewisse Wärmeübertragung zwischen der ausgelassenen
und der eingehenden Asche zu verleihen, wenn die Flugascheteilchen
miteinander vermischt werden. In einem weiteren alternativen Ausführungsbeispiel,
das in 3 dargestellt ist, kann die Rohmaterialzuführung direkt mit
dem Aschezuführungssammler 80 verbunden sein,
wobei sich der Kanal davon in die Kammer des Aschezuführungssammlers
und in das angesammelte Bett für
die Einleitung von rohen, unverarbeiteten Flugascheteilchen in das
angesammelte Bett zum Mischen mit und Vorheizen der Flugascheteilchen vor
der Einleitung in das teilchenförmige
Bett der Reaktorkammer erstreckt.
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Im
Betrieb des Brennersystems 10 werden unverarbeitete, Kohlenstoff
enthaltende Flugascheteilchen F im Allgemeinen anfänglich innerhalb
eines teilchenförmigen
Betts 40, das innerhalb der Reaktorkammer 21 des
Reaktors 12 gebildet ist, gesammelt. Ein erhitzter Antriebsluftstrom
wird dann im Allgemeinen auf und durch das teilchenförmige Bett
gerichtet. Der erhitzte Luftstrom 38 erhitzt im Allgemeinen
die Reaktorkammer auf ungefähr
426 °C (800 °F) bis ungefähr 982 °C (1800 °F), was im
Allgemeinen über
den typischen Kohlenstoffverbrennungstemperaturen für den meisten
Restkohlenstoff innerhalb der Flugascheteilchen liegt. Der erhitzte
Luftstrom wird im Allgemeinen mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 122 cm/s
(4 ft./s) bis zu ungefähr
1524 cm/s (50 ft./s) durch das teilchenförmige Bett geleitet, obwohl größere oder
kleinere Luftströme
in Abhängigkeit
von der Größe der verbrannten
Flugascheteilchen und ihrer Kohlenstoffreaktivität verwendet werden können. Wenn
der erhitzte Luftstrom 37 durch das teilchenförmige Bett
strömt,
bewirkt er, dass die Flugascheteilchen auf eine Temperatur erhitzt
werden, die im Allgemeinen ausreicht, um den Restkohlenstoff darin
zu entzünden
und dessen Verbrennung zu beginnen, wobei die Erhitzung der Flugascheteilchen
durch den Wärmeaustausch
zwischen den Teilchen des teilchenförmigen Betts 40 weiter
verbessert wird.
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Wenn
die erhitzen Flugascheteilchen aus dem teilchenförmigen Bett bewegt werden,
werden sie vom teilchenförmigen
Bett weg und durch einen Bereich in verdünnter Phase der Reaktorkammer
getragen, wobei sie in einer verdünnten Suspension innerhalb
des erhitzen Luftstroms eingeschränkt werden, wenn er durch den
oberen Bereich oder Bereich in verdünnter Phase der Reaktorkammer
in Richtung von deren Auslassende 17 strömt. Die
Beförderung der
Flugascheteilchen in verdünnter
Phase verbessert gewöhnlich
im Allgemeinen das Aussetzen der erhitzen Flugascheteilchen dem
Sauerstoff, wenn die Flugascheteilchen einer Turbulenz innerhalb
des Luftstroms ausgesetzt werden. Diese verbesserte Aussetzung dem
Sauerstoff fördert
weiter die erhöhte Verbrennung
von Kohlenstoff innerhalb der Flugascheteilchen. Anschließend wird
der ausgelassene Luftstrom 24 in eine Ascheauffangvorrichtung 45 bewegt,
in der die Flugascheteilchen vom Abluftstrom getrennt werden, der
anschließend
einer sekundären Ascheauffangvorrichtung 62 zugeführt wird,
um weiter restliche Asche vom Luftstrom zu trennen.
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Die
gesammelte Asche von der primären
und der sekundären
Ascheauffangvorrichtung wird dann einem Aschezuführungssammler 80 zugeführt, wo sie
in einem angesammelten Bett 105 gesammelt wird. Das angesammelte
Bett 105 leitet einen Storm von Flugascheteilchen wieder
in das teilchenförmige Bett
ein, wenn der Druck, der auf das angesammelte Bett wirkt, den Gegendruck übersteigt,
der durch das teilchenförmige
Bett innerhalb der Reaktorkammer auf den Einleitungskanal ausgeübt wird,
wenn die Asche während
des Betriebs der Reaktorkammer aus dem teilchenförmigen Bett geleitet und von
diesem weg befördert
wird. Folglich liefert das angesammelte Bett eine relativ konstante
Strömung
von Flugascheteilchen zum teilchenförmigen Bett mit einer steuerbaren
Durchflussrate, um einen gewünschten Durchsatz
für die
Rückführung der
Flugascheteilchen durch das Brennersystem aufrechtzuerhalten, wie
für die
Verringerung des Restkohlenstoffanteils der Flugasche auf unterhalb
gewünschte
Pegel gewünscht und/oder
erforderlich.
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Das
Brennersystem der vorliegenden Erfindung ermöglicht folglich die Verarbeitung
von Flugasche in einem oder mehreren Durchläufen, typischerweise zwischen
2 und 10 Durchläufen,
durch das System für
die effiziente Ausbrennung von Kohlenstoff innerhalb der Flugasche
auf gewünschte
Pegel von nicht höher
als 2 % oder weniger. In Abhängigkeit von
den allgemeinen Eigenschaften der Asche, wie z.B. Teilchengröße, Zusammensetzung,
Kohlenstoffreaktivität,
Anzahl von Durchläufen
durch das System und den verwendeten Steuertemperaturen, liegt im
Allgemeinen die gesamte Teilchenverweilzeit innerhalb des System
im Allgemeinen im Bereich zwischen etwa 20 und ungefähr 100 Sekunden
gesamter Teilchenverweilzeit. Diese Verweilzeit kann ferner verändert werden,
ebenso wie die Anzahl von Durchläufen
oder die Rückführung der
Flugascheteilchen durch das System, wie gewünscht, um das gewünschte Niveau
an Kohlenstoffausbrennung zu erreichen.