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DE1174295B - Vorrichtung zum Reinigen der Dichtungsflaeche der Tueren und Tuerrahmen von Verkokungs-kammeroefen - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen der Dichtungsflaeche der Tueren und Tuerrahmen von Verkokungs-kammeroefen

Info

Publication number
DE1174295B
DE1174295B DEK41327A DEK0041327A DE1174295B DE 1174295 B DE1174295 B DE 1174295B DE K41327 A DEK41327 A DE K41327A DE K0041327 A DEK0041327 A DE K0041327A DE 1174295 B DE1174295 B DE 1174295B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cleaning
sealing surface
drive motor
doors
cleaning element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK41327A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Cremer
Karl Kolks
Walter Stanke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Koppers GmbH filed Critical Heinrich Koppers GmbH
Priority to DEK41327A priority Critical patent/DE1174295B/de
Priority to GB2470361A priority patent/GB910590A/en
Publication of DE1174295B publication Critical patent/DE1174295B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B43/00Preventing or removing incrustations
    • C10B43/02Removing incrustations
    • C10B43/04Removing incrustations by mechanical means

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Reinigen der Dichtungsfläche der Türen und Türrahmen von Verkokungskammeröfen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Reinigen der Dichtungsfläche der Türen und Türrahmen von Verkokungskammeröfen mittels gegen die Dichtungsfläche elastisch angedrückter und entlang dieser bewegbarer, mit hoher Drehzahl betriebener Reinigungsorgane, die an einer endlosen Kette auf einem fahrbaren Traggestell angeordnet sind.
  • Es sind Vorrichtungen zum Reinigen der Dichtungsfläche der Türen für Verkokungskammeröfen bekannt, bei denen die Dichtungsfläche durch auf-und abbewegte Schaber gereinigt werden. Es hat sich jedoch gezeigt, daß messerartige Schaber nicht in der Lage sind, eine einwandfreie Reinigung durchzuführen, da die teigigen Teeransätze an den Schabern haften und die weitere Reinigungsarbeit verhindern. Ebensowenig sind die durch die hohe Wärmeeinwirkung der Ofenkammer bereits in einen verkrusteten Zustand übergegangenen Ansätze mittels solcher Schaber, auch bei mehrfachem Hin- und Herbewegen, ohne weiteres entfernbar.
  • Es ist auch bekannt, eine Metallbürste zusammen mit einer sie in schnelle Umdrehung versetzenden Antriebsvorrichtung auf einem mittels Führungsscheiben in einem Schienengerüst an der Dichtungsfläche entlang verfahrbaren, durch Seile oder Ketten bewegten Gestell anzuordnen.
  • Mit hoher Geschwindigkeit umlaufende Reinigungsorgane haben bei entsprechender Ausbildung den Vorteil, daß ein Ankleben der teigigen Teeransätze an den Reinigungsorganen vermieden wird, da die von dem Reinigungsorgan erfaßten Teeransätze durch die Zentrifugalkraft abgeschleudert werden, so daß die Reinigungsorgane ohne zusätzliche Säuberungsarbeit betriebsbereit bleiben.
  • Die Anordnung des schweren Antriebsmotores des Reinigungsorgans auf einem beweglichen Traggestell erfordert jedoch ein entsprechend schweres Schienengerüst. Traggestell und Führungsgerüst sind daher einem hohen Verschleiß unterworfen. Ein wesentlicher Nachteil einer solchen Einrichtung ist ferner, daß das sperrige Traggestell mit dem Antriebsmotor und dem Reinigungsorgan nicht so um die rechten Winkel der aneinanderstoßenden lotrechten und waagerechten Teile der Dichtungsfläche herumgeführt werden kann, daß das Reinigungsorgan in diesen Bereichen die Dichtungsfläche sicher bestreicht.
  • Die Erfindung besteht nun darin, das Reinigungsorgan über je eine biegsame oder kardanische Welle mit einem ortsfest am Traggestell angeordneten Antriebsmotor zu verbinden. Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung der Reinigungsvorrichtung entfällt somit die Notwendigkeit der beweglichen Anordnung des Antriebsmotors auf einem in einem Schienengerüst zu bewegenden Fahrgestell. Infolge der unmittelbaren Verbindung des Lagers der Antriebswelle des Reinigungsorgans mit der Kette mittels in einer Schienenführung laufender Rollen kann die Reinigungsvorrichtung einfacher und leichter gehalten werden, und die Umführung des Reinigungsorgans um die rechten Winkel der Dichtungsfläche ist ohne Schwierigkeit möglich.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein Antriebsmotor einem Reinigungsorgan für die obere und ein Antriebsmotor einem Reinigungsorgan für die untere Hälfte der Dichtungsfläche des Kammerrahmens bzw. der 'Dichtungsleiste zugeordnet. Der Antriebsmotor der endlosen Kette ist dabei derart reversierbar geschaltet, daß die von den beiden Reinigungsorganen bestrichenen Bereiche einander überschneiden. Dadurch werden die Dichtungsflächen im Bereich der Anfangs- und Endstellungen der Reinigungsorgane mit Sicherheit erfaßt.
  • Das Reinigungsorgan ist gemäß der Erfindung fräserartig hinterschnitten ausgebildet und kardanisch und elastisch gegen die Dichtungsfläche andruckbar gelagert.
  • Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel eine Vorrichtung zurrt Reinigen der Dichtfläche eines Türrahmens.
  • F i g. I ist eine teilweise Ansicht in Richtung des Pfeiles A der F i g. 2 und ein teilweiser Schnitt nach Linie 1-I der F i g. 2, F i g. 2 stellt einen senkrechten Schnitt nach Linie 11-II der F i g. 1 dar.
  • Das Traggestell der Vorrichtung zum Reinigen der Dichtungsflächen des Türrahmens 1, der in üblicher Weise die Öffnung einer Ofenkammer 2 umgibt, besteht aus zwei die Ofenkammer 2 im wesentlichen . überdeckenden Metallplatten 3; , die durch einen Rahmen 4 und waagerechte Stege 5 miteinander verbunden sind. Der Raum zwischen den Platten 3 ist mit einer wärmeisolierenden Mässe, beispielsweise Glaswolle, ausgefüllt.
  • In einer durch zwei parallele lotrechte Stege 6 und zwei waagerechte Stege 7 gebildeten Führung ist eine umlaufende Gall'sche Kette 8 gelagert, die von einem Antriebsmotor 9 angetrieben wird, dessen Kettenrad 10 an einer der vier Ecken im Bereich der' Platten 3, vorzugsweise oben, angeordnet ist. An den anderen drei Ecken wird die Kette von Kettenrädern 11 geführt.
  • Der Antriebsmotor 9 der Gall'schen Kette ist auf einer Abstützung 12 der Platte 3 unter Vermittlung eines Übersetzungsgetriebes 13 angeordnet.
  • Die Gall'sche Kette 8 ist von einem Führungsrahmen 14 abgedeckt, der mit Führungsleisten 15 versehen ist und durch Leisten 16 an der Grundplatte 3 befestigt ist. Mit der Gall'schen Kette 8 ist das Lager 17 der Welle 18 eines Reinigungsorgans 19 verbunden, das bei der Bewegung der Gall'schen Kette mitgenommen wird. Das Reinigungsorgan 19 ist fräserartig hinterschnitten ausgebildet, so daß es bei der Drehbewegung schneidenförmig an den Ansätzen der Dichtungsfläche angreift. Zwischen dem Reinigungsorgan 19 und einem gegen das Lager 17 anliegenden Bund 20 ist eine Feder 21 angeordnet, die das Reinigungsorgan 19 unter elastischem Andruck gegen die Dichtungsfläche des Türrahmens 1 hält. Am Lager 17 sind zwei seitliche Stützrollen 33 angebracht, von denen die eine auf der Grundplatte 3 und die andere auf dem Führungsrahmen 14 läuft und die den gleichmäßigen Abstand und Andruck der Reinigungsorgane sichern.
  • Mit der Welle 18 des Reinigungsorgans 19 ist eine biegsame Welle 22 verbunden, die von einem Elektromotor 23 angetrieben wird. Der Elektromotor ist auf einer Konsole 24 der Grundplatte 3 angeordnet. Die Welle 18 des Reinigungsorgans 19 ist ferner mit einer kardanischen Gelenkverbindung 34 versehen, so daß die Kopffläche des Reinigungsorgans plan gegen die Dichtungsfläche anliegt.
  • Ein Motor 23 ist im oberen und ein Motor 23 a im unteren Teil der Reinigungsvorrichtung angeordnet. Wie aus F i g. 1 ersichtlich, ist die Gall'sche Kette 8 auf jeder Längsseite mit einem Reinigungsorgan 19 bzw. 19 a versehen. Dem Reinigungsorgan 19 ist der Antriebsmotor 23 und dem Reinigungsorgan 19 a der Antriebsmotor 23 a zugeordnet.
  • An Ansätzen 25 der Grundplatte 3 sind in Gelenken 27 schräg nach unten gerichtete parallele Hebelarme 26 angeordnet, die mit dem durch 32 angedeuteten Fahrgestell verbunden sind. An der Grundplatte 3 greift ferner bei 28 gelenkig eine Zugstange oder ein Zugseil 29 an, das bei 30 mit dem Fahrgestell 32 verbunden ist und von diesem aus zum Türrahmen 1 hin- und von diesem fortbewegt und festgestellt werden kann. Zwecks Vornahme der Reinigung wird das Fahrgestell 32 vor die Ofenkammer gefahren, wobei das Zugorgan 29 die Reinigungsvorrichtung in einer etwas angehobenen Stellung abstützt. Das Zugorgan 29 wird dann nachgelassen, so daß die Reinigungsvorrichtung durch ihr Eigengewicht mit den Reinigungsorganen 19, 19 a gegen die Dichtungsfläche unter der Wirkung der Feder 21 zum elastischen Anliegen kommt. Nunmehr werden der Antriebsmotor 9 der Gall'schen Kette 8 in Umdrehung versetzt und die Antriebsmotoren 23, 23 a der Reinigungsorgane eingeschaltet, wodurch sich die Reinigungsorgane 19, 19 a mit hoher Umdrehungsgeschwindigkeit um ihre Achsen drehen und in Richtung des Pfeiles 31 auf der Dichtungsfläche entlang bewegen. Das Reinigungsorgan 19 bewegt sich nach oben, über die waagerechte Führung 7 und wieder lotrecht nach unten bis zur strichpunktiert. dargestellten Lage 19. Gleichzeitig hat. sich das Reinigungsorgan 19 a nach unten, über die untere waagerechte Dichtungsfläche und auf der anderen lotrechten Dichtungsfläche nach oben bewegt und ist in diesem Zeitpunkt in die strichpunktiert dargestellte Lage 19 a gelangt. Es ergibt sich hieraus, daß die zu reinigende Dichtungsfläche zwischen den Stellungen 19 und 19 a überschnitten wird, so daß mit Sicherheit eine vollständige Reinigung des Rahmens erfolgt.
  • Die nächste Arbeitsbewegung der Reinigungsorgane 19, 19 a erfolgt in umgekehrter Richtung im Sinne der strichpunktierten Pfeile 31 a.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Reinigen der Dichtungsflächen der Türen und der Türrahmen von Verkokungskammeröfen mittels eines gegen die Dichtungsfläche elastisch angedrückten und entlang dieser bewegbaren, von einem Motor mit hoher Drehzahl angetriebenen umlaufenden Reinigungsorgans, das an einer endlosen Kette auf einem fahrbaren Traggestell angeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Reinigungsorgan (19, 19a) über eine biegsame oder kardanische Welle (22) mit einem ortsfest am Traggestell (3, 4, 5) der Vorrichtung angeordneten Antriebsmotor (23, 23a) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Reinigungsorgan (19) mit einem Antriebsmotor (23) dem oberen und ein Reinigungsorgan (19a) mit einem Antriebsmotor (23 a) dem unteren Türteil bzw. Türrahmenteil zugeordnet ist, der Antriebsmotor (9) der endlosen Kette (8) reversierbar ist und die von den beiden Reinigungsorganen bestrichenen Bereiche der Dichtungsfläche einander überschneiden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan (19, 19a) fräserartig hinterschnitten ausgebildet und kardanisch und elastisch andruckbar gelagert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 504 496.
DEK41327A 1960-07-29 1960-07-29 Vorrichtung zum Reinigen der Dichtungsflaeche der Tueren und Tuerrahmen von Verkokungs-kammeroefen Pending DE1174295B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK41327A DE1174295B (de) 1960-07-29 1960-07-29 Vorrichtung zum Reinigen der Dichtungsflaeche der Tueren und Tuerrahmen von Verkokungs-kammeroefen
GB2470361A GB910590A (en) 1960-07-29 1961-07-07 Improvements relating to the cleaning of the sealing surfaces of the doors and/or door frames of horizontal coke-oven batteries

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK41327A DE1174295B (de) 1960-07-29 1960-07-29 Vorrichtung zum Reinigen der Dichtungsflaeche der Tueren und Tuerrahmen von Verkokungs-kammeroefen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1174295B true DE1174295B (de) 1964-07-23

Family

ID=7222374

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK41327A Pending DE1174295B (de) 1960-07-29 1960-07-29 Vorrichtung zum Reinigen der Dichtungsflaeche der Tueren und Tuerrahmen von Verkokungs-kammeroefen

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GB (1) GB910590A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1571656C3 (de) * 1966-07-26 1974-06-06 Heinrich Koppers Gmbh, 4300 Essen Vorrichtung zum Reinigen der Dichtungsflächen der Türen von Verkokungskammeröfen
US3774258A (en) * 1971-10-12 1973-11-27 A Moreau Apparatus for cleaning coke oven doors
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE504496C (de) * 1929-12-21 1930-08-04 Otto & Co Gmbh Dr C Einrichtung zur Reinigung der Dichtungsflaechen von Koksofentueren

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GB910590A (en) 1962-11-14

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