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DE1174109B - Abdichtung des Schaftes von Brennkraft-maschinen-Ventilen - Google Patents

Abdichtung des Schaftes von Brennkraft-maschinen-Ventilen

Info

Publication number
DE1174109B
DE1174109B DEP21428A DEP0021428A DE1174109B DE 1174109 B DE1174109 B DE 1174109B DE P21428 A DEP21428 A DE P21428A DE P0021428 A DEP0021428 A DE P0021428A DE 1174109 B DE1174109 B DE 1174109B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cap
valve stem
guide
valve
sealing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP21428A
Other languages
English (en)
Inventor
Dean S Bunce
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Perfect Circle Corp
Original Assignee
Perfect Circle Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Perfect Circle Corp filed Critical Perfect Circle Corp
Publication of DE1174109B publication Critical patent/DE1174109B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L3/00Lift-valve, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces; Parts or accessories thereof
    • F01L3/08Valves guides; Sealing of valve stem, e.g. sealing by lubricant

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sealing With Elastic Sealing Lips (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Abdichtung des Schaftes von Brennkraftmaschinen-Ventilen Die Erfindung betrifft eine Abdichtung des Schaftes von Brennkraftmaschinen-Ventilen mittels eines Dichtungsringes, der durch eine auf das Ende der Ventilführung aufgestülpte Kappe aus elastisch nachgiebigem Material gehalten wird.
  • Es .sind Abdichtungen bekannt, bei denen ein Dichtring aus Metall, Fiber, Filz od. dgl. in eine aus elastischem Material bestehende Kappe eingebettet ist, die über das Ende der Ventilführung gestülpt ist.
  • In ähnlicher Weise ist ein mit einem geringeren Spiel als dem der Ventilführung versehener Dichtungsring von niedriger Bauhöhe bekannt, der durch eine Gummikappe, die mit dem Ring durch Wülste, Sprengringe oder Anvulkanisieren vereinigt sein kann, in seiner Lage auf dein äußeren Ende der Ventilführung festgehalten wird.
  • Es sind ferner Abdichtungen bekannt, bei denen sich ein Ring aus elastisch nachgiebigem Material, z. B. Gummi, federnd an den Ventilschaft anlegt; hierbei sind zur Abdichtung zusätzlich geschlitzte Ringe nach Art von Kolbenringen vorgesehen.
  • In einem weiteren bekannten Fall wird ein elastischer Dichtungsring verwendet, der aus einem Stützgerüst aus Faserstoffen mit einem kunstkautschukähnlichen Bindemittel aus 2-Chlor-butadien-1,3 polymerisat oder Polyäthylenpolysulfid besteht und mittels einer federnden Blechkappe auf der Ventilführung festgehalten wird.
  • Die bekannten Ventilschaftabdichtungen haben jedoch insofern Nachteile, als sie - soweit es sich um unelastische Ringe handelt - ein bestimmtes Einbauspiel haben müssen, d. h. genauester Bearbeitung, d. h. Ausrichtung der Bohrung zur Sitzfläche, bedürfen und gerade wegen dieser genauen Zusammenpassung und trotz niederer Bauhöhe durch den fortschreitenden Verschleiß in der Ventilführung in ihrer Funktion beeinträchtigt werden können; sie sind ferner deshalb von Nachteil, weil sie - soweit es sich um Kautschuk oder kautschukartige Materialien handelt - nicht die nötige Gleiteigenschaft und Temperaturbeständigkeit aufweisen.
  • Nun sind zwar Kunststoffe bekannt, die diese Voraussetzungen besser erfüllen und deshalb in allen erdenklichen Formen als handelsübliche Dichtungsmanschetten auf dem Markt sind. Es handelt sich hier bei diesen Dichtungsmaterialien um Polymerisate fluorierter Äthylene, z. B. Polytetrafluoräthylen und Polytrifluorchloräthylen. Diese Kunststoffe und Polymerisate verändern aber mit zunehmender Temperatur ihre Elastizität und bedürfen deshalb besonderer konstruktiver Maßnahmen bezüglich der Halterung. Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine bauliche Ausbildung der Halterung zu schaffen, die die Anwendung von Dichtungen aus den genannten Polymerisaten ermöglicht.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß bei einer Abdichtung des Schaftes von Brennkraftmaschinen-Ventilen mittels eines Dichtringes, der durch eine auf das Ende der Ventilführung aufgestülpte Kappe aus elastisch nachgiebigem Material gehalten wird, als Dichtring eine aus elastischem, gleitbarem Kunststoff bestehende Hutmanschette dient, die in eine auf der Stirnseite der Ventilführung aufliegende Querwand der Kappe eingesetzt ist, und zwar in solcher Weise, daß der Flansch der Hutmanschette auf seinen beiden Seiten vollständig von der Kappe umschlossen und die Hutmanschette an ihrem Dichtabschnitt einem von der Kappe ausgeübten Radialdruck unterworfen ist.
  • Die Erfindung schafft hierdurch eine leicht herstellbare und montierbare Abdichtung mit geringem Verschleiß, die sich etwaigen Verlagerungen des Ventilschaftes infolge des fortschreitenden Verschleißes innerhalb der Ventilführung selbsttätig anpaßt. Weitere Vorteile sind in der nachstehenden Beschreibung erwähnt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung ist F i g. 1 eine teilweise geschnittene Teilansicht einer Ventilantriebsvorrichtung einer Brennkraftmaschine, deren Ventilschaft mit einer Abdichtung nach der Erfindung versehen ist, F i g. 2 ein vergrößerter Teillängsschnitt der in F i g. 1 dargestellten Abdichtung, die auf einen Ventilschaft und eine Ventilschaftführung aufgesetzt ist, F i g. 3 ein Querschnitt durch die Abdichtung und den Ventilschaft nach Linie 3-3 der F i g. 2, F i g. 4 ein Längsschnitt der becherförmigen Manschette vor seinem Zusammenbau mit der Hutmanschette, F i g. 5 ist eine schaubildliche Ansicht der letzteren Dichtungsteile.
  • Aus Darstellungsgründen ist die neue Abdichtung bei einem Motor mit hängenden Ventilen gezeigt. In F i g. 1 ist nur ein Teil des Motor-Zylinder-Kopfes 10 dargestellt, dessen Ventilkanal 11 mit der nur teilweise dargestellten Verbrennungskammer 12 in Verbindung steht. Die Mündung des Ventilkanals 11 in die Verbrennungskammer 12 wird von einem Ventil gesteuert, das den auf einem Ende des Ventilschaftes 14 geformten üblichen Ventilteller 13 aufweist. Der Ventilschaft 14 durchsetzt den Zylinderkopf 10 und bewegt sich in einer Ventilschaftführung 15, die im dargestellten Beispiel mit dem Zylinderkopf 10 einstückig ist. Die Ventilschaftführung 15 kann aber auch aus einem besonderen Teil bestehen.
  • Der Ventilschaft 14 ragt an seinem oberen Ende über die Ventilschaftführung 15 hinaus und trägt für gewöhnlich einen Federteller 16, an den sich das eine Ende einer Schraubenfeder 17 abstützt, deren anderes Ende auf dem Zylinderkopf aufliegt. Die Feder 17 hat also das Bestreben, den Ventilteller 13 in Schließstellung zu bewegen. Das Öffnen des Ventils erfolgt mittels eines Schwinghebels 20, der auf einem aus dem Zylinderkopf nach oben ragenden Schwinghebelbock 21 drehbar gelagert ist. Das eine Ende 22 des Schwinghebels 20 liegt am oberen Ende des Ventilschaftes 14 an. Der Antrieb des Schwinghebels 20 erfolgt über eine am anderen Ende des Schwinghebels angreifende Stange 23, die von einer vom Motor getriebenen Nockenscheibe (nicht dargestellt) auf und ab bewegt wird. Das dargestellte und beschriebene Ventil kann ein EinlaßventiI oder ein Auslaßventil sein.
  • Zum Schmieren des Schwinghebels 20 wird Öl zum Schwinghebelbock zugeführt, von dem ein im Schwinghebel verlaufender Kanal das Öl dem Ende 22 des Schwinghebels zuleitet, um die Kontaktstelle mit dem oberen Ende des Ventilschaftes 14 zu schmieren. Das Öl läuft dann am Ventilschaft herunter und schmiert dabei die VentiIschaftführung 15. Hat die Ventilschaftführung 15 einen übermäßig großen Abstand vom Ventilschaft oder ist nach Verschleiß ein solcher Abstand vorhanden, dann sickert das Öl am Ventilschaft 14 entlang, bis zum Ventilteller 13. Handelt es sich um ein Einlaßventil, dann wird das Öl in die Verbrennungskammer gesaugt und verbrennt in der Verbrennungskammer, so daß Öldämpfe im Auspuff auftreten. Handelt es sich um ein Auslaßventil, dann verbrennen die aus der Verbrennungskammer austretenden heißen Gase das Öl, so daß ebenfalls Öldämpfe im Auspuff' auftreten.
  • Die Abdichtung nach der Erfindung wird auf den Ventilschaft 14 am oberen Ende der Ventilschaftführung 15 aufgesetzt. Die Abdichtung ist so ausgebildet, daß sie ein Abwärtsströmen von überschüssigem Öl am Ventilschaft in die Ventilschaftführung verhindert, und zwar auch nach dem Verschleiß der Führung, jedoch eine genügende Menge zur Ventilschaftführung 15 sickern läßt, so daß eine einwandfreie Schmierung der Ventilschaftführung 15 und des Schaftes 14 erfolgt.
  • Die Abdichtung weist einen als Hutmanschette ausgebildeten Ring 24 auf, der einen zylindrischen Abschnitt 25 hat, dessen Innendurchmesser etwas kleiner als der Durchmesser des Ventilschaftes 14 ist, so daß sich der zylindrische Abschnitt 25 an den Ventilschaft anschmiegt. Ring 24 hat am unteren Ende des zylindrischen Abschnittes 25 einen Flansch 26.
  • Der Ring 24 wird am Ende der Ventilschaftführung 15 von einer elastischen Kappe oder Büchse 31 gehalten, die aus Kautschuk oder einem kautschukähnlichen Material besteht. Die Büchse 31 ist mit ihrer Mündung nach unten gerichtet und hat eine in der Mitte mit einer Bohrung versehene Querwand 32. Der zylindrische Abschnitt 25 wird in die in der Querwand 32 befindliche Bohrung eingesetzt, und der Flansch 26 wird in die Wand 32 eingebettet. Das Einbetten des Flansches 26 in die Wand 32 hält den Ring 24 gegen eine Bewegung in Längsrichtung mit dem Ventilschaft. Die obere Fläche der Querwand 32 fluchtet im wesentlichen mit dem oberen Ende des zylindrischen Abschnittes 25 oder liegt etwas unterhalb des oberen Endes des zylindrischen Abschnitts 25, um die Bildung einer den Ventilschaft umgebenden Vertiefung zu verhüten, in der sich ein Ölvorrat sammeln könnte. In der Querwand 32 ist ein Zwischenraum in Form einer Ringnut 33 vorgesehen, so daß die Sicherheit besteht, daß die Querwand 32 den zylindrischen Abschnitt 25 an seinem oberen Ende und auch nahe dem Flansch 26 dicht umfaßt, um ein Durchsickern von Öl zwischen diesen Teilen zu verhüten. Die Wand 32 hat zu diesem Zweck an ihrem oberen Ende einen Steg 34, der nach innen ragt und einen etwas kleineren Durchmesser als der zylindrische Abschnitt 25 hat, um diesen zylindrischen Abschnitt 25 fest zu umfassen. Die Ringnut 33 bildet ebenfalls einen Steg 39, der über dem Flansch 26 des Ringes liegt und den zylindrischen Abschnitt 25 fest umfaßt. Infolgedessen kann kein Öl zwischen Ring 24 und der Büchse 31 hindurchsickern. Die Querwand 32 weist ferner eine Innenlippe 35 auf, die unter dem Flansch 26 des Ringes 24 liegt, am Stirnende der Ventilschaftführung 15 anliegt und mit dieser Ventilschaftführung 15 eine Abdichtung bildet.
  • Die Büchse 31 paßt über das obere Ende der Ventilschaftführung 15 und liegt fest auf diesem oberen Ende. Zu diesem Zweck hat die Büchse 31 einen Innendurchmesser, der etwas kleiner als der Durchmesser der Ventilschaftführung 15 ist, so daß die Büchse 31 beim Aufsetzen auf die Ventilschaftführung 15 gestreckt werden muß. Die Büchse 31 Schmiegt sich also an die Ventilschaftführung 15 an und wird auf der Führung zurückgehalten. Die Büchse 31 kann an ihrem unteren Ende mit einem Wulst 36 versehen sein, der die Greif- oder Festhaltewirkung unterstützt. Als weiteres Mittel zum Sichern des Festhaltens weist die Büchse 31 nahe dem Wulst 36 eine Außenringnut 37 auf, in die ein federnder Sprengring 38 eingesetzt wird, der die Büchse 31 fest auf der Ventilsehaftführung 15 hält. Der Ring 24 wird infolgedessen nahe dem oberen Ende der Ventilschaftführung 15 auf dem Ventilschaft 14 gehalten und wird an einer Aufundabbewegung mit dem Ventilschaft gehindert. Da die Büchse 31 jedoch aus einem federnd nachgiebigem Material besteht, nimmt sie jede Exzentrizität zwischen Führung und Ventil- Schaft auf und paßt sich jeder unrunden Form der Ventilschaftführung an, ohne daß das einwandfreie Arbeiten des Ringes 24 beeinträchtigt wird.
  • Der federnd nachgiebige Kunststoff, aus dem der Ring 24 besteht, wird so gewählt, daß er den Kapillarstrom aus Öl zwischen Schaft und Ring verringert. Dies wird mittels eines Materials erzielt" das von dem bei Brennkraftmaschinen verwendeten üblichen Schmieröl nicht »benetzt« werden kann. Die dichte Anlage des Ringes 24 am Ventilschaft und die nicht benetzbare Eigenschaft des Materials verhütet infolgedessen einen übermäßigen Ölstrom längs des Ventilschaftes in Ventilschaftführung 15, wobei jedoch genügend Öl die Abdichtung durchströmt, um die Führung zu schmieren. Der verwendete Kunststoff wird aus der Gruppe ausgewählt, die Tetrafluoräthylenpolymere und Trifluorchloräthylenpolymere enthält, die bekanntlich die gewünschten Eigenarten haben. Dieser Kunststoff kann auch leicht in die hier dargestellte Form gegossen werden. Ring 24 wird zwar aus einer dieser Substanzen hergestellt, doch wird Tetrafluoräthylen bevorzugt, da es zum Aufsetzen auf den Ventilschaft leichter gestreckt werden kann und sich infolgedessen einer etwaigen Änderung im Ventilschaftdurchmesser leichter anpaßt. Auch zeigt Tetrafluoräthylen eine etwas größere Nichtbenetzbarkeit als Trifluorchloräthylen. Beide Materialien können jedoch für die beabsichtigten Zwecke zufriedenstellend verwendet werden.
  • Ein anderer Vorteil, der mit der Nichtbenetzbarkeit dieser Materialien zusammenhängt, besteht darin, daß beide Materialien die Neigung zeigen, etwas von dem Material des Ringes 24 auf den Ventilschaft abzulagern, so daß der Ventilschaft ebenfalls durch Öl nichtbenetzbar gemacht wird. Infolgedessen sind die ,ich gegenüberstehenden Oberflächen des Ringes und des Schaftes durch Öl nicht benetzbar, und der Ölstrom zwischen diesen beiden Flächen wird auf einer Kleinstgröße gehalten. Die Nichtbenetzbarkeit der Materialien verhindert auch einen Ölfluß zwischen der Büchse 31 und dem Ring 24. Das Material dient ferner als ein Wärmeisolator, der eine Wärmeübertragung vom Ventilschaft auf die Büchse 31 verhindert, so daß also auch deren Beschädigung durch den heißen Ventilschaft verhütet wird.
  • Die hier beschriebene Abdichtung ist von besonderem Vorteil bei neuzeitlichen Motoren mit hängenden Ventilen. In diesen Motoren wird ein hohes Vakuum beim Ansaughub erzeugt.
  • Die Abdichtung hat auch dann noch Vorteile, wenn die Ventilführung durch Verschleiß abgenutzt ist. Bisher wurden bei Verschleiß der Ventilschaftführung die Bohrungen geräumt und Ventile mit übergroßen Ventilschäften eingesetzt, um auf diese Weise einen unerwünschten Ölstrom in der Führung zu verhüten. Bei der neuen Abdichtung kann ein viel größerer Verschleiß in den Ventilschaftführungen zugelassen werden, ehe ein Räumen und ein Einbau neuer Ventile erfolgt, und zwar ein Verschleiß, wie er bisher nicht als zulässig angesehen wurde. Die Abdichtung verhütet nach Verschleiß der Ventilschaftführung nicht nur einen Ölstrom in der Ventilschaftführung, sondern verhindert auch bei einem Einlaßventil ein Ansaugen von Luft über die Ventilschaftführung.
  • Diese Luft kann für das normale Brennstoff-Luft-Gemisch des Motors nachteilig sein. Bei einem Auslaßventil verhindert die Abdichtung bei abgenutzter Ventilschaftführung ein Aussickern von Auspuffgasen über die Ventilschaftführung.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Abdichtung des Schaftes von Brennkraftmaschinen-Ventilen mittels eines Dichtringes, der durch eine auf das Ende der Ventilführung aufgestülpte Kappe aus elastisch nachgiebigem Material gehalten wird, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß als Dichtring eine aus elastischem, gleitbarem Kunststoff bestehende Hutmanschette (24) dient, die in eine auf der Stirnseite der Ventilführung aufliegende Querwand (32) der Kappe (31) eingesetzt ist, und zwar in solcher Weise, daß der Flansch (26) der Hutmanschette (24) auf seinen beiden Seiten vollständig von der Kappe (31) umschlossen und die Hutmanschette (24) an ihrem Dichtabschnitt (25) einem von der Kappe (31) ausgeübten Radialdruck unterworfen ist.
  2. 2. Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Kappe (31) auf dem Ende der Ventilführung (15) dadurch erfolgt, daß der an der Ventilführung (15) anliegende übergreifende Abschnitt der Kappe (31) einen Innendurchmesser hat, der kleiner ist als der Außendurchmesser der Ventilführung (15), und daß gegebenenfalls ein Sprengring (38) vorgesehen ist, der die Kappe (31) ohne Nutenbildung, Wulstbildung od. dgl. der Führung selbst an der Ventilführung (15) festhält.
  3. 3. Abdichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hutmanschette (24) aus Polymerisaten fluorierter Äthylene besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 958 344, 958 613; britische Patentschrift Nr. 334 675; USA.-Patentschrift Nr. 2 157 868; Prospekt der Firma Asbest- und Gummiwerke Martin Merkel K. G. Hamburg-Wilhelm Burg vom Mai 1958, S. 6; Chemie-Ingenieur-Technik, 1955, Nr.5, S.286.
DEP21428A 1958-06-16 1958-09-26 Abdichtung des Schaftes von Brennkraft-maschinen-Ventilen Pending DE1174109B (de)

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US1174109XA 1958-06-16 1958-06-16

Publications (1)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2935260A1 (de) * 1978-09-01 1980-03-13 Borg Warner Dichtung, insbesondere fuer einen ventilschaft

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB334675A (en) * 1929-07-27 1930-09-11 Charles Randall Little Enclosures for movable members
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DE958344C (de) * 1951-07-19 1957-02-14 Daimler Benz Ag Abdichtung fuer die Ventile von Brennkraftmaschinen
DE958613C (de) * 1952-10-11 1957-02-21 Daimler Benz Ag Abdichtung fuer Ventile von Brennkraftmaschinen

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