DE1174095B - Vorrichtung zur Bodenbearbeitung, insbesondere Egge - Google Patents
Vorrichtung zur Bodenbearbeitung, insbesondere EggeInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES JflßWWl· PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 45 a-19/02
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1174 095
L 42363III/45 a
30.Juni 1962
16. Juli 1964
L 42363III/45 a
30.Juni 1962
16. Juli 1964
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bodenbearbeitung, insbesondere Egge, mit einem mit der
Hebevorrichtung eines Schleppers kuppelbaren Anbaugestell, an dem ein mit Zinken versehenes Feld
angebracht ist, das in Arbeitsstellung breiter ist als der Schlepper.
Es sind Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei denen ein an der Ackerschiene eines Schleppers angebrachtes
Traggestell vorgesehen ist, an dem ein Feld mit Zinken angeordnet ist. Das Traggestell ist
mittels einer sich quer zur Fahrtrichtung erstreckenden Achse in Höhenrichtung schwenkbar mit der
Ackerschiene verbunden, so daß es in eine Transportstellung gebracht werden kann, in der es sich schräg
nach oben und nach hinten erstreckt. Bei diesen bekannten Vorrichtungen wird das Arbeitsgerät, z. B.
die Egge, um eine quer zur Fahrtrichtung liegende Achse angekippt, so daß die Egge ihre grundsätzliche
Lage in bezug auf den Schlepper beibehält und lediglich mit ihren Zinken aus dem Boden gelangt, was
jeweils beim Wenden des Schleppers am Ende eines Feldes notwendig ist.
Bei einer anderen bekannten Konstruktion handelt es sich um eine Egge mit schmalem Zinkenfeld,
welche derart an einem Zugmittel angeordnet ist, daß während des Betriebes Kräfte auf die Hinterseite des
Feldes übertragen werden können. Hierzu ist ein Kupplungsarm vorgesehen, der mittels eines Bügels
mit der Hinterseite des Eggenfeldes gekuppelt ist. Um dennoch eine Anpassung des Eggenfeldes an die
Bodenunebenheiten zu erreichen, ist der Arm drehbar in einem am Zugmittel angeordneten Lager gelagert,
das sich nahezu in Fahrtrichtung erstreckt.
Schließlich sind Ausführungen mit seitlich am Schlepper angebauten Arbeitsgeräten bekannt. Bei
einer bekannten Ausführung ist zwischen den Vorder- und Hinterrädern des Schleppers ein Träger vorgesehen,
an dem zu beiden Seiten des Schleppers je ein schmales Eggenfeld angeordnet ist, wobei jedes Feld
nach oben in eine Transportstellung um eine sich in der Fahrtrichtung erstreckende Achse geschwenkt
werden kann. Bei dieser Konstruktion handelt es sich um die Aufgabe, an den Seiten der Zugmaschine die
gleichen Anbaumöglichkeiten wie an ihrem rückwärtigen Ende zu schaffen; weiterhin besteht der Nachteil,
daß auch in der Transportstellung die Zugmaschine bzw. der Schlepper durch die seitliche Anordnung
der Arbeitsgeräte erheblich verbreitert wird.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art
zu schaffen, welche eine große Arbeitsbreite hat und die dennoch schnell, ohne Umstände und ohne Mon-Vorrichtung
zur Bodenbearbeitung,
insbesondere Egge
insbesondere Egge
Anmelder:
C. van der LeIy, N. V., Maasland (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. A. Boshart und Dipl.-Ing. W. Jackisch,
Patentanwälte, Stuttgart N, Birkenwaldstr. 213 D
Als Erfinder benannt:
Cornells van der LeIy, Zug (Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 9. August 1961 (268 065)
tagevorgänge leicht in eine Transportstellung gebracht werden kann, in welcher sie eine Breite einnimmt, die
kleiner ist als die Breite des Schleppers.
Gemäß der Erfindung kennzeichnet sich die Vorrichtung zur Bodenbearbeitung, insbesondere Egge,
mit einem mit der Hebevorrichtung eines Schleppers kuppelbaren Anbaugestell, an dem ein mit Zinken
versehenes Feld angebracht ist, das in Arbeitsstellung breiter ist als der Schlepper, darin, daß am Anbaugestell
eine sich in der Fahrtrichtung erstreckende Drehachse vorgesehen ist, um welche das Feld nach
dem Ausheben aus der Arbeitsstellung um einen solchen Winkel drehbar ist, daß in der Transportlage
die Breite des Feldes geringer ist als die Breite des Schleppers. Vorteilhaft ist die Anordnung so getroffen,
daß die Drehachse sich in der Arbeitsstellung in einer nahezu waagerechten Richtung erstreckt.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist das Anbaugestell zur Ankupplung an den Schlepper einen Tragbock auf, der ein Lager trägt, in dem das vordere Ende eines am Feld befestigten, sich etwa in Fahrtrichtung erstreckenden Rahmenbalkens drehbar gelagert ist. Vorteilhaft ist dabei das Lager um eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende waagerechte Achse schwenkbar angeordnet. Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert; es sind dargestellt in
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung nach der Erfindung,
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist das Anbaugestell zur Ankupplung an den Schlepper einen Tragbock auf, der ein Lager trägt, in dem das vordere Ende eines am Feld befestigten, sich etwa in Fahrtrichtung erstreckenden Rahmenbalkens drehbar gelagert ist. Vorteilhaft ist dabei das Lager um eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende waagerechte Achse schwenkbar angeordnet. Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert; es sind dargestellt in
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung nach der Erfindung,
F i g. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II in Fig.l,
409 630/125
13 schwenken. Mit der Hebevorrichtung des Schleppers 16 kann die Vorrichtung aus der Arbeitslage gehoben
werden, wobei sich die Kette 26, die im Betrieb der Vorrichtung schlaff ist, spannt. Nach dem Heben
5 ist die Vorrichtung in die Transportlage überführbar, dadurch, daß nach Lösen des Stiftes 21 aus einer
untersten Ausnehmung 20, das Eggenfeld um die Drehachse 30, die durch die Mittellinie des im Lager 7
liegenden Endes des Rahmenbalkens 5 gebildet wird,
F i g. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1, wobei die Vorrichtung die Transportlage einnimmt,
F i g. 4 eine Ansicht in vergrößertem Maßstab längs der Linie IV-IV in F i g. 2.
Die in den F i g. 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung ist
eine Egge, die mit einem Eggenfeld 1 versehen ist. das
aus zwei in der Fahrtrichtung P der Vorrichtung verlaufenden Balken 2 und 3 und aus einer Anzahl zwischen diesen angeordneten Trägern 4 besteht. Jeder io geschwenkt wird, bis der Stift 21 durch die Feder 24 Träger 4 ist mit im gleichen Abstand voneinander an- in die vordere der oberen Ausnehmungen 20 eingeordneten Zinken 4A versehen. Die Zinken der ver- schnappt (Fig. 4). Das Feld 1 nimmt dabei, wie aus schiedenen Träger sind relativ zueinander versetzt an- Fig. 3 hervorgeht, eine nahezu senkrechte Lage ein. geordnet. In der Mitte dieses Feldes ist an einem der In dieser Lage der Vorrichtung sind beim Transport Träger 4 ein Rahmenbalken 5 befestigt, der sich von 15 Hindernisse praktisch ausgeschaltet, da der niedrigste dem Felde her schräg aufwärts in der durch die Fahrt- Punkt des Feldes noch ausreichend hoch über dem richtung P der Vorrichtung gelegten lotrechten Ebene Boden liegt und das Eggenfeld nicht mehr über die erstreckt. Auf beiden Seiten des Rahmenbalkens 5 Breite des Schleppers hinausragt. Durch Einführung sind Abstützungen 6 vorgesehen, die von dem Rah- des Stiftes 21 in eine andere Ausnehmung 20 ist die menbalken her in entgegengesetzten Richtungen quer 20 Lage des Feldes für den Transport ggf. zusätzlich zur Fahrtrichtung schräg nach unten verlaufen und änderbar.
eine Egge, die mit einem Eggenfeld 1 versehen ist. das
aus zwei in der Fahrtrichtung P der Vorrichtung verlaufenden Balken 2 und 3 und aus einer Anzahl zwischen diesen angeordneten Trägern 4 besteht. Jeder io geschwenkt wird, bis der Stift 21 durch die Feder 24 Träger 4 ist mit im gleichen Abstand voneinander an- in die vordere der oberen Ausnehmungen 20 eingeordneten Zinken 4A versehen. Die Zinken der ver- schnappt (Fig. 4). Das Feld 1 nimmt dabei, wie aus schiedenen Träger sind relativ zueinander versetzt an- Fig. 3 hervorgeht, eine nahezu senkrechte Lage ein. geordnet. In der Mitte dieses Feldes ist an einem der In dieser Lage der Vorrichtung sind beim Transport Träger 4 ein Rahmenbalken 5 befestigt, der sich von 15 Hindernisse praktisch ausgeschaltet, da der niedrigste dem Felde her schräg aufwärts in der durch die Fahrt- Punkt des Feldes noch ausreichend hoch über dem richtung P der Vorrichtung gelegten lotrechten Ebene Boden liegt und das Eggenfeld nicht mehr über die erstreckt. Auf beiden Seiten des Rahmenbalkens 5 Breite des Schleppers hinausragt. Durch Einführung sind Abstützungen 6 vorgesehen, die von dem Rah- des Stiftes 21 in eine andere Ausnehmung 20 ist die menbalken her in entgegengesetzten Richtungen quer 20 Lage des Feldes für den Transport ggf. zusätzlich zur Fahrtrichtung schräg nach unten verlaufen und änderbar.
an dem vorderen Träger des Feldes befestigt sind. Das von dem Feld abgekehrte vordere Ende des Rahmenbalkens
liegt im Betrieb der Vorrichtung nahezu waagerecht (F i g. 2), ist in einem Lager 7 gelagert und
wird durch einen Stift 7 A gesichert. Dieses Lager 7 ist mittels einer Hülse 8 schwenkbar mit einem Balken
9 verbunden, der Teil eines Anbaugestells ist, und waagerecht quer zur Fahrtrichtung der Vorrichtung
verläuft. Die Hülse 8 liegt zwischen zwei auf dem Balken 9 vorgesehenen Stellringen 10, die durch Stifte
11 am Balken 9 festgelegt sind. An der Hülse 8 ist ferner ein kurzes Verbindungsrohr 12 befestigt, auf
dem das Lager7 angebracht ist (Fig. 4).
Nahe den äußeren Enden des Balkens 9 sind zwei Stege 13, vorzugsweise aus Flacheisen, befestigt, die
sich nach oben aufeinander zu erstrecken und dann parallel zueinander abgebogen sind. Die parallelen
Teile weisen Bohrungen zur Aufnahme eines Bolzens 14 auf. durch den der obere Lenker 15 der Dreipunkt-Hebevorrichtung
des Schleppers 16 zwischen diesen Teilen gelagert ist. Der Balken 9 trägt an jedem Ende
einen Zapfen 17 zur Befestigung dieses Balkens an den unteren Lenkern 18 der erwähnten Hebevorrichtung.
Auf dem schwenkbar mit dem Balken 9 verbundenen Lager 7 ist ein mit Ausnehmungen 20 versehenes
Segment 19 befestigt. Durch diese Ausnehmungen kann ein Stift 21 gesteckt werden, der von
zwei auf dem Rahmenbalken S vorgesehenen Zungen
22 und 23 abgestützt ist und in bezug auf diese Zungen in seiner Längsrichtung verschiebbar ist. Der Stift
21 ist von einer Feder 24 umgeben, die zwischen einem auf dem Stift vorhandenen Ring und der Zunge
23 eingeschlossen ist. Zwischen den oberen Enden der Stege 13 und dem Rahmenbalken 5 ist eine Kette 26
angeordnet. Die Kette 26 wird durch eine öse 27 an einem Ring 28 befestigt, der um den Rahmenbalken 5
drehbar und zwischen zwei am Rahmenbalken befestigten Stellringen 29 gehalten ist.
Die F i g. 1 und 2 zeigen die Vorrichtung in der Arbeitslage, in der sie in der Richtung P fortbewegt
wird. Bei der Fortbewegung kann der Rahmenbalken 5 mit Hilfe des Lagers 8 bezüglich des Anbaugestelles 9,
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Bodenbearbeitung, insbesondere Egge, mit einem mit der Hebevorrichtung
eines Schleppers kuppelbaren Anbaugestell, an dem ein mit Zinken versehenes Feld angebracht
ist, das in Arbeitsstellung breiter ist als der Schlepper, dadurch gekennzeichnet,
daß am Anbaugestell eine sich in der Fahrtrichtung erstreckende Drehachse (30) vorgesehen ist,
um welche das Feld (1) nach dem Ausheben aus der Arbeitsstellung um einen solchen Winkel
drehbar ist, daß in der Transportlage die Breite des Feldes geringer ist als die Breite des
Schleppers.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (30) sich in der
Arbeitsstellung in einer nahezu waagerechten Richtung erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anbaugestell (9,
13) zur Ankupplung an den Schlepper (16) einen Tragbock (9, 12) aufweist, der ein Lager (7)
trägt, in dem das vordere Ende eines am Feld (1) befestigten, sich etwa in Fahrtrichtung erstreckenden
Rahmenbalkens (5) drehbar gelagert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (7) um eine quer
zur Fahrtrichtung verlaufende waagerechte Achse (9) schwenkbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1 043 693, 1 103 666, 891474, 836121;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 810 870;
österreichische Patentschrift Nr. 187 329:
französische Patentschriften Nr. 1186 735,
046;
046;
britische Patentschrift Nr. 873 319;
USA.-Patentschriften Nr. 2 336 152, 2 577 002;
Prospekt der Fa. Ei eher über »Federstahl-Kulturegge
AG 300«.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 630/125 7. 64
ι Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| NL1174095X | 1961-08-09 |
Publications (1)
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ID=19870950
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|---|---|---|---|
| DEL42363A Pending DE1174095B (de) | 1961-08-09 | 1962-06-30 | Vorrichtung zur Bodenbearbeitung, insbesondere Egge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1174095B (de) |
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