DE1173925B - Leitvorrichtung fuer Autobahnen - Google Patents
Leitvorrichtung fuer AutobahnenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F15/00—Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
- E01F15/02—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
- E01F15/04—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of longitudinal beams or rigid strips supported above ground at spaced points
- E01F15/0407—Metal rails
- E01F15/0438—Spacers between rails and posts, e.g. energy-absorbing means
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Description
- Leitvorrichtung für Autobahnen Die Erfindung betrifft eine Leitvorrichtung für Autobahnen mit im Abstand voneinander und an Stützpfosten gegenüberliegend angeordneten Planken.
- Um zu verhindern, daß der mittlere, verkehrsfreie Streifen von Autobahnen überfahren werden kann, ist es bekannt, meist als Doppel-T-Träger ausgebildete Haltepfosten beiderseits mit Leitplanken zu versehen, so daß beide Fahrbahnen gegeneinander abgeschirmt sind.
- Die Praxis hat nun gezeigt, daß je nach Richtung und Wucht des Stoßes sowie Lage zum Haltepfosten eine Beanspruchung eintreten kann, bei der die Steifigkeit der unmittelbar beaufschlagten Planke nicht ausreicht und eine Verbiegung bzw. eine weitergehende Verformung der Planke eintritt. Da der Abstand der beiden Planken voneinander relativ groß ist, erfolgt eine Lastaufnahme durch die zweite Planke erst dann, wenn die erste Planke bereits sehr weit durchgebogen ist. Die damit verbundene Entlastung ist relativ gering.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Leitvorrichtung so auszubilden, daß beim Dagegenfahren gegen die eine Leitplanke die auf der anderen Seite des Pfostens angebrachte Planke zur Stoßaufnahme mit herangezogen wird, und zwar schon zu Beginn der Biegebeanspruchung der vornliegenden Planke.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Bereich der von den Pfosten und den Planken begrenzten Felder zwischen die Planken mindestens ein druckfester Körper formschlüssig und lösbar eingelegt ist. Dabei liegt der Körper im Bereich der Mittelzone der Planken an diesen an. Um ihn in seiner Lage sicher zu halten, kann er in nutenförmig ausgebildeten Vertiefungen der Mittelzone der Leitplanken gelagert sein. Er kann aber auch Halterungen aufweisen, mit denen er auf die Wandung der Mittelzone der Planken aufgelagert ist. Der Querschnitt des Körpers kann erfindungsgemäß von der Mitte aus nach den beiden Planken hin zunehmen. Weiterhin kann die Leitvorrichtung so ausgebildet sein, daß der Körper sich entweder über die ganze Länge zwischen zwei Pfosten erstreckt oder daß der Körper mehrstückig ist und die einzelnen Stücke im Abstand voneinander liegen.
- Bei der Leitvorrichtung gemäß der Erfindung überträgt der zwischen den Planken angeordnete Körper die angreifenden Biegekräfte von einer Planke auf die andere und übernimmt selbst Biegekräfte, er überträgt jedoch im wesentlichen keine Schubkräfte. Lediglich an den Berührungsstellen zwischen dem Körper und den Planken wird Schub durch Reibung übertragen, wodurch ein Teil der Stoßarbeit aufgezehrt und die Rückfederung in erwünschter Weise vermindert wird.
- Die eingelegten Körper können in einfacher Weise wie die nutenförmigen Vertiefungen im Mittelteil der Planken durch Formwalzen hergestellt sein. Im übrigen können die Körper ohne besondere Befestigungsmittel zwischen den Leitplanken liegen; sie können aber auch an einzelnen Stellen leicht lösbar mit diesen verbunden sein.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. In dieser zeigt A b b. 1 einen Körper zwischen zwei Leitplanken im Schnitt quer zu den Plankenachsen innerhalb des Feldes zwischen zwei Stützpfosten, wobei der Körper in nutenförmigen Vertiefungen im Mittelteil der Planken gelagert ist, und A b b. 2 einen anderen Zwischenkörper, der mit Halterungen versehen ist und mit diesen auf Wandungsteilen der Planken aufliegt.
- Wie in A b b. 1 und 2 zu erkennen, sind an einem Stützpfosten 1 Planken 2 und 3 mit Bolzen 4 und 5 befestigt. Nach A b b. 1 sind in den Mittelteil 2 a bzw. 3 a der Planken 2 und 3 nutenförmige Vertiefungen 7, 8 eingewalzt, in denen ein Körper 6 gelagert ist. Der im Querschnitt schleifenförmig ausgebildete Körper 6 ist aus einem Blechband durch Formwalzen hergestellt. Die Kanten des Blechbandes sind miteinander verschweißt.
- Gemäß A b b. 2 weist der Körper 6 Halterungen 10 auf, die an ihn angeschweißt sind und mit denen er auf der Wandung im Mittelteil der Planken aufliegt. Die Mittelzone 11, 12 der Planken 2 und 3 ist U-förmig gesickt und der Teil 12 der Mittelzone eben ausgebildet. Dementsprechend ist auch der Körper 6 mit ebenen Stirnflächen 6 a versehen. Im übrigen entspricht er nach Form und Herstellungsart dem in A b b. 1 dargestellten Körper 6.
Claims (7)
- Patentansprüche: 1. Leitvorrichtung für Autobahnen mit im Abstand voneinander und an Stützpfosten gegenüberliegend angeordneten Planken, d a d u r c h gekennzeichnet, daß im Bereich der von den Pfosten und den Planken (2; 3) begrenzten Felder zwischen die Planken (2; 3) mindestens ein druckfester Körper (6) formschlüssig und lösbar eingelegt ist.
- 2. Leitvorrichtung nach Anspruch 1 mit Planken mit eingezogenerMittelzone, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (6) im Bereich der Mittelzone (2 a; 3 a) der Planken (2; 3) an diesen anliegt.
- 3. Leitvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (6) in nutenförmig ausgebildeten Vertiefungen (7, 8) der Mittelzone der Planken (2; 3) gelagert ist.
- 4. Leitvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (6) Halterungen (10) aufweist, mit denen er auf die Wandung der Mittelzone der Planken (2; 3) aufgelagert ist.
- 5. Leitvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Körpers (6) von der Mitte aus nach den beiden Planken hin zunimmt.
- 6. Leitvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (6) sich auf die ganze Länge zwischen zwei Pfosten erstreckt.
- 7. Leitvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (6) mehrstückig ist und die einzelnen Stücke im Abstand voneinander liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK45177A DE1173925B (de) | 1961-11-10 | 1961-11-10 | Leitvorrichtung fuer Autobahnen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEK45177A DE1173925B (de) | 1961-11-10 | 1961-11-10 | Leitvorrichtung fuer Autobahnen |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1173925B true DE1173925B (de) | 1964-07-16 |
Family
ID=7223751
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK45177A Pending DE1173925B (de) | 1961-11-10 | 1961-11-10 | Leitvorrichtung fuer Autobahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1173925B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0621416A1 (de) * | 1993-04-23 | 1994-10-26 | Gec Alsthom Transport Sa | Stossdämpfende Vorrichtung |
| US5715757A (en) * | 1993-11-25 | 1998-02-10 | Gec Alsthom Transport Sa | Impact-absorber devices, impact-absorption method, and framework and vehicle including such impact-absorber devices |
-
1961
- 1961-11-10 DE DEK45177A patent/DE1173925B/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0621416A1 (de) * | 1993-04-23 | 1994-10-26 | Gec Alsthom Transport Sa | Stossdämpfende Vorrichtung |
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