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DE1173993B - Verfahren zum Herstellen einer Halbleiter-anordnung mit einlegierten Elektroden - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer Halbleiter-anordnung mit einlegierten Elektroden

Info

Publication number
DE1173993B
DE1173993B DES73248A DES0073248A DE1173993B DE 1173993 B DE1173993 B DE 1173993B DE S73248 A DES73248 A DE S73248A DE S0073248 A DES0073248 A DE S0073248A DE 1173993 B DE1173993 B DE 1173993B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
semiconductor body
alloying
adhesive
pill
alloy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES73248A
Other languages
English (en)
Inventor
Maria-Anna Guenther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES73248A priority Critical patent/DE1173993B/de
Publication of DE1173993B publication Critical patent/DE1173993B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D30/00Field-effect transistors [FET]
    • H10D30/60Insulated-gate field-effect transistors [IGFET]
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D8/00Diodes
    • H10D8/70Tunnel-effect diodes
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • H10P95/00
    • H10P95/50
    • H10W74/10
    • H10W72/5363

Landscapes

  • Electrodes Of Semiconductors (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung mit einlegierten Elektroden Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung, insbesondere einer Tunneldiode, durch Einlegieren einer Metallpille in einen Halbleiterkörper.
  • Der Grundgedanke der Erfindung ist. der, die Legierungspille ohne die Anwendung von zusätzlichen Mitteln, wie z. B. Legierungsformen, die zu einer Verunreinigung der Halbleiteroberfläche und/oder der Legierungspille führen können, an einer definierten Stelle der Halbleiteroberfläche einzulegieren. Die Verwendung von Legierungsformen ist vor allem bei der Herstellung von Tunneldioden auch deshalb von Nachteil, da bei diesen nach dem Einlegieren eine möglichst rasche Abkühlung erfolgen soll. Um die zu erreichen, ist eine kleine Masse des zu erhitzenden Objekts erwünscht; diese Masse wird durch die Verwendung von Legierungsformen vergrößert.
  • Es ist bereist ein Legierungsverfahren bekannt, bei dem die Metallpille unter Verwendung eines beim Legieren verdampfenden organischen Materials zum Festlegen des Legierungsmaterials in den Halbleiterkörper einlegiert wird. Bei diesem Verfahren wird das Elektrodenmetall zunächst in ein Rohr aus isolierendem organischem Stoff eingeführt, das dann koaxial zu einer im Halbleiterkörper angebrachten Vertiefung auf den Halbleiterkörper aufgebracht wird. Das Elektrodenmetall wird dann durch Erhitzen in diesen einlegiert. Während des Einlegierens verdampft das für das Rohr verwendete Material ganz oder teilweise.
  • Demgegenüber wird gemäß der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, daß die Oberfläche des Halbleiterkörpers an der Legierungsstelle mit einem organischen Klebemittel, das reduzierend auf die Oxyd-Schicht der Metallpille wirkt und beim Einlegieren rückstandslos verdampft, versehen wird und darauf dann die Metallpille festhaftend aufgebracht und justiert sowie ganz mit dem Klebemittel benetzt und schließlich in den Halbleiterkörper einlegiert wird.
  • Beim Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Metallpille also auf die mit einem organischen Klebemittel versehene Oberfläche des Halbleiterkörpers aufgebracht. Dadurch kann die Justierung der Metallpille auch bei sehr kleinen Elektroden auf einfache Weise erfolgen, während beim bekannten Verfahren die Herstellung von Rohren mit sehr kleinem Durchmesser notwendig ist.
  • Durch die Verwendung eines organischen Klebemittels, das reduzierend auf die Oxydhaut der Metallpille wirkt, und durch das Benetzen der ganzen Metallpille mit diesem Klebemittel wird während des Einlegierens der Pille die Bildung einer Oxydhaut auf der ganzen Oberfläche der Pille verhindert. Damit wird nicht nur der Benetzungsvorgang zwischen dem Halbleiterkörper und der Pille gefördert, sondernot darüber hinaus auch die Bildung von Oxydschollen in der flüssigen Pille, die den Legierungsvorgang stören, verhindert. Da das Klebemittel beim Legieren rückstandslos verdampft, also auch die Pillenoberfläche nach dem Legieren wieder unbedeckt ist, kann die Stromzuführung ohne weiteres an der Pille angebracht werden.
  • Beim Verfahren gemäß der Erfindung werden vorteilhafterweise solche organischen Klebemittel verwendet, die schon bei möglichst niedrigen Temperaturen rückstandslos verdampfen. Durch die rückstandslose Verdampfung wird gewährleistet,. daß das Klebemittel die zu erzielenden elektrischen Eigenschaften der Halbleiteranordnung nicht beeinflußt. Erfolgt die Verdampfung bei niedrigen Temperaturen, so kann auch die Legierungstemperatur gering gehalten werden. Dies ist in vielen Fällen z. B. dann von Bedeutung, wenn möglichst steile pn-Übergänge erzielt werden sollen, d. h. eine merkliche Diffusion von Störstoffen aus der flüssigen Legierung in den festen Halbleiterkörper während des Legierungsprozesses verhindert werden muß.
  • Es ist weiter günstig, wenn das Klebemittel eine reduzierende Wirkung auf die Oxydschicht der Metallpille und/oder des Halbleiterkörpers ausübt, also als Flußmittel wirkt.
  • Als Klebemittel kann z. B. Hydrochinon, z. B. in alkoholischer Lösung, verwendet werden. Diese Lösung wird unter dem Mikroskop auf die Stelle des Halbleiterkörpers aufgetragen, auf die die Legierungspille aufgebracht werden soll. Nach dem Aufbringen der Metallpille wird zweckmäßig auch diese mit der Lösung benetzt. Dadurch wird auch beim Abdampfen des Alkohols mit Sicherheit ein Festkleben der Metallpille auf dem Halbleiterkörper gewährleistet. Es ist zweckmäßig, als Lösungsmittel einen Alkohol zu verwenden, der schon bei relativ niedrigen, d. h. unterhalb der Verdampfungstemperatur des Hydrochinon liegenden Temperaturen abdampft, also z. B. Äthylalkohol. Das Hydrochinon sublimiert, ohne sich zu zersetzen, bei etwa 285° C und kann daher auch bei Legierunsprozessen, die bei niedrigen Temperaturen (> 285° C) durchgeführt werden, mit Vorteil Verwendung finden. Weiter reduziert es die oberflächlichen Oxydschichten der Metallpille und des Halbleiterkörpers und wirkt somit gleichzeitig als Flußmittel.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung kann z. B. zum Herstellen einer in der Figur dargestellten Halbleiteranordnung benutzt werden. Der Halbleiterkörper 1 besteht aus p-leitendem Gailiumarsenid und wird vor dem Legierungsvorgang auf eine Metallplatte 6, die als elektrischer Anschluß dient, aufgebracht. In diesen Halbleiterkörper ist eine aus einer Zinn-Silber-Legierung bestehende Metallpille 2 unter Bildung eines pn-Überganges 3 einlegiert. Die Zone 4 hat dann den entgegengesetzten Leistungstyp wie der Halbleiterkörper 1. Eine derartige Anordnung findet, mit einem Anschluß 5 versehen und in ein Gehäuse eingebaut, wobei die Metallplatte 6 z. B. die Grundplatte des Gehäuses bildet, vor allem als Tunneldiode Verwendung. Bei derartigen Anordnungen sind die beiden den pn-Übergang bildenden Zonen bis über die Entartungskonzentration dotiert.
  • Die Verwendung einer Zinn-Silber-Legierung hat gegenüber reinem Zinn den Vorteil, daß die Oberflächenspannung verringert und der Benetzungsvorgang dadurch begünstigt wird. Zur Herstellung dieser Anordnung wird der Halbleiterkörper 1 an der Stelle, an der die Legierungspille aufgebracht werden soll, mit einer Lösung von Hydrochinon in Äthylalkohol versehen und nach dem Aufbringen der Metallpille 2 auch diese mit der Lösung benetzt. Die Legierungspille kann so festhaftend aufgebracht und auf dem Halbleiterkörper in der gewünschten Lage justiert werden. Darauf wird das System sehr rasch (in etwa 3 Sekunden) auf 700° C erhitzt und ebenfalls sehr rasch (in etwa 3 Sekunden) wieder auf Zimmertemperatur abgekühlt. Während des Legierungsprozesses verdampft das Klebemittel rückstandslos und kann somit nicht zu einer Störung der Eigenschaften des Systems führen. Der so hergestellte pn-Übergang ist sehr steil und daher besonders für Tunneldioden geeignet.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung kann aber auch zum Herstellen anderer Halbleiteranordnungen mit einlegierten Elektroden, wie z. B. von Germanium- und Silizium-Transistoren und -gleichrichtem oder Fotoelementen mit Vorteil Anwendung finden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung, insbesondere einer Tunneldiode, durch Einlegieren einer Metallpille in einen Halbleiterkörper unter Verwendung eines beim Legieren verdampfenden organischen Materials zum Festlegen des Legierungsmaterials, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Halbleiterkörpers an der Legierungsstelle mit einem organischen Klebemittel, das reduzierend auf die Oxydschicht der Metallpille wirkt und beim Einlegieren rückstandslos verdampft, versehen wird und darauf dann die Metallpille festhaftend aufgebracht und justiert sowie ganz mit dem Klebemittel benetzt und schließlich in den Halbleiterkörper einlegiert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Klebemittel verwendet wird, das reduzierend auf die Oxydschicht des Halbleiterkörpers wirkt. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Klebemitel Hydrochinon, z. B. in alkoholischer Lösung, verwendet wird. 4. Anwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3 auf das Herstellen einer Halbleiteranordnung durch Einlegieren einer aus einer Zinn-Silber-Legierung bestehende Metallpille in einen aus p-leitendem Galliumarsenid bestehenden Halbleiterkörper. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1099 644; französische Patentschrift Nr. 1133 880; »Zeitschrift für Naturforschung«, Bd. 14a, H. 12, 1959, S. 1072,1073; »IBM Technical Disclosure Bulletin«, Vol.
  3. 3, Dezember 1960, S. 25.
DES73248A 1961-03-30 1961-03-30 Verfahren zum Herstellen einer Halbleiter-anordnung mit einlegierten Elektroden Pending DE1173993B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1133880A (fr) * 1954-05-18 1957-04-03 Philips Nv Procédé de fabrication d'un système d'électrodes, en particulier d'un transistron
DE1099644B (de) * 1954-08-23 1961-02-16 Plessey Co Ltd Verfahren zur Herstellung eines verlustarmen, elektrischen Kondensators mit einem hauptsaechlich aus Bariumtitanat bestehenden gesinterten Dielektrikum

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1133880A (fr) * 1954-05-18 1957-04-03 Philips Nv Procédé de fabrication d'un système d'électrodes, en particulier d'un transistron
DE1099644B (de) * 1954-08-23 1961-02-16 Plessey Co Ltd Verfahren zur Herstellung eines verlustarmen, elektrischen Kondensators mit einem hauptsaechlich aus Bariumtitanat bestehenden gesinterten Dielektrikum

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