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DE1172981B - Zylinderschloss mit plattenfoermigen Zuhaltungen - Google Patents

Zylinderschloss mit plattenfoermigen Zuhaltungen

Info

Publication number
DE1172981B
DE1172981B DEV23652A DEV0023652A DE1172981B DE 1172981 B DE1172981 B DE 1172981B DE V23652 A DEV23652 A DE V23652A DE V0023652 A DEV0023652 A DE V0023652A DE 1172981 B DE1172981 B DE 1172981B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
side surfaces
rotary cylinder
plate
groove
tumbler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV23652A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Josef Voss KG
Original Assignee
Josef Voss KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Voss KG filed Critical Josef Voss KG
Priority to DEV23652A priority Critical patent/DE1172981B/de
Publication of DE1172981B publication Critical patent/DE1172981B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B29/00Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description

  • Zylinderschloß mit plattenförmigen Zuhaltungen Die Erfindung betrifft ein Drehzylinderschloß mit plattenförmigen, in Schlitze des Außenzylinders eingreifenden Zuhaltungen und bezweckt .eine verbesserte Sicherung gegen unbefugtes öffnen durch Abtasten und Einspielen der Zuhaltungen in die öffnungsstellung zu erzielen.
  • Es ist bekannt, unter Anwendung der Hobb'schen Methode ein Entsperren des Drehzylinders ohne den zum Schloß passenden Schlüssel zu bewirken, indem der Drehzylinder in Schließrichtung unter Druck gesetzt wird, so daß die Sperrblättchen zufolge der "Toleranzen ihrer Herstellungsabmessungen yerschieden stark eingezwängt werden. Dies ermöglicht alsdann einzeln das Abtasten der Schließstellung durch Herunterziehen und Unterklemmen des betr. Zuhaltungsplättchens, das dann in Eutsperrungslage hängen bleibt. Dieses ist dadurch begründet, daß Zylinderschlösser dieser Art aus Herstellungsgründen unvermeidliche Ungenauigkeiten (`Toleranzen) besitzen, die die oben erläuterte Öffnungsmethode anwendbar machen.
  • Zum Zwecke der Erschwerung eines solchen Aufsperrens ist es bekannt, ein Drehzylinderschloß mit unter Federdruck sperrend in eine Nut des Zylinderrnantels radial eintretenden, plattenförrpigen Zuhaltungen in der Weise auszubilden, daß die Nut im Querschnitt T-förmig gestaltet ist und das Kopfende der Zuhaltung an jeder Plattenlängskante eine freigeschnittene, rechteckige Nase aufweist. Hierdurch wird ein Verhaken der Zuhaltung beim Versuch, unter Ausnutzung des Dehnungsspieles die Zuhaltungen einzeln, z. B. mittels eines Pickers in die öffnungslage zu ziehen, herbeigeführt.
  • Es ergibt sich aber hierbei keine Erschwernis des Abfühlens der einzelnen Zuhaltungsplatten, sobald die Nase aus dem Bereich der Nutverbreitung kommt bzw. gegen deren Vorsprung stößt, so daß man auch diese Zuhaltung durch weitergehendes Zurückziehen entsperren kann, da die seitlichen Nasen nicht mehr in Eingriff treten, die obere Kopfkante aber freigegeben ist und zum Abfühlen dienen kann.
  • Die Erfindung geht demgegenüber von dem Gedanken aus, Glas Entsperren der Zuhaltungsplättehen auch in dieser Richtung wirkungsvoll zu stören, indem einerseits die Betätigung eines Plättchens gehemmt sowie andererseits das Unterklemmen in Lösestellung verhindert wird.
  • Zu diesem Zweck divergieren erfindungsgemäß die Seitenflächen der Eingriffsnut und der unmittelbar oberhalb der Trennfuge zwischen Drehzylinder und Außenzylinder sitzenden Vorsprünge, ferner die Seitenflächen des Zuhaltungsendes sowie die Seitenflächen der Nasen in Richtung des Drehzylinders zueinander und die Flächen der Vorsprünge sowie die Unterkante der Nasen sind hinterschnitten.
  • Hierdurch wird eine Ankerform der Zuhaltungsplättchen und eine der.entsprechendß Querschnittsform der Eingriffsnut erzielt. Beim Unterdruckhalten des Drehzylinders und dem einzelnen Verschieben der Zuhaltungen legt sich dann der am oberen Ende der Zuhaltungsplatte vorhandene ankerförmige Kopfteil der Platten an die Seitenflächen der Nut an und bewirkt bei weiterer Einw$rtsbewegung das Zuhaltungsplättchens eine Hemmung, und zwar sowohl in der Längsrichtung der Zuhaltung als auch in der Drehrichtung des Drehzylinders. Die Hinterschneidung der Nutenseitenwäode verhindert dabei im Verein mit der sdgezahnurtigen Ausbildung der Nase ein Abgleiten der letzteren von dem Vorsprung der Nut, es tritt vielmehr ein Verkrallen ein. Dieses Verkrallen hat dann zur Folge, daß nicht nur die betreffende Zuhaltungsplatte losgelassen werden muß, sondern daß auch der Drehzylinder zurückgedreht werden muß, um über den hinterschnittenen Vorsprung hinwegzukommen, hierbei tritt dann zufolge der divergierenden Kanten die Spitze der Nase gegen die Seitenfläche, so daß die Abfühlarbeit völlig gestört ist.
  • Zwecks höchster Erschwerung des Einspielens der Zuhaltung in die Öffnungsstellung und des Unterklemmens des Plättchens sind gemäß der Erfindung die Seitenflächen der Nut zu den entsprechenden Seitenflächen des Zuhaltungsendes und den entsprechenden Seitenflächen der Zuhaltungsnßsen parallel angeordnet, während die Seitenflächen der Vorsprünge einen kleineren Divergenzwinkel aufweisen als die erstgenannten Flächen, so daß auf diesem Abschnitt nur die Nasenspitze des Zuhaltungsplättchens anliegt und die zum Abtasten notwendige obere Kopfkante weit zurückliegt und nicht zur abtastenden Anlage gebracht werden kann.
  • Um ferner den Zeitaufwand bei der Einwirkung auf die Zuha1tungsplatten in vorteilhafter Weise zu vergrößern, indem zeitraubende, leerlaufende Verschiebungswege derselben vorgesehen werden, ist gemäß der Erfindung der über dem Vorsprung liegende Abschnitt der Nut tiefer als die Höhe der Nase.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt A b b. 1 einen Längsschnitt durch ein Drehzylinderschloß mit erfindungsgemäßen Zuhaltungsplättchen, in Schließstellung des Drehzylinders dargestellt, A b b. 2 einen entsprechenden Längsschnitt mit eingestecktem Schlüssel, A b b. 3 einen Querschnitt gemäß Linie A-B in A b b. 1, A b b. 4 einen Querschnitt nach Linie C-D in Ab b. ?, A b b. 5 in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt in Darstellung des Sperreingriffes des Zuhalteplättchens und A b b. 6 ebenfalls in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt mit Veranschaulichung einer Taststellung, A b b. 7 und 8 Einzelheiten der Vorsprünge und Nasen.
  • Der Drehzylinder 1 ist konzentrisch in einer Ausnehmung des Außenzylinders 2 gelagert. Er weist einen längsdurchgehenden Schlüsselschlitz 3 auf und besitzt an seinem rückwärtigen Ende einen Schließzapfen 4 od. dgl. zum Betätigen eines Verschlußorgans.
  • In Querausnehmungen 5 des Drehzylinders 1, die den Schlüsselkanal 6 kreuzen, sind die Zuhalteplättchen 7 eingeordnet, die zum Durchtritt des Schlüssels passende Fenster aufweisen und die, wie aus A b b. 2 ersichtlich, von dem passenden Schlüssel 8 in eine Freigabestellung gebracht werden, bei welcher sie aus dem durch den Druck von Federn 9 bewirkten Eingriff in eine im Außenzylinder 2 vorgesehene Nut 10 ausgelöst sind.
  • Die Zuhaltefedern 9 sitzen in seitlichen Nischen 11 der Querausnehmungen 5 und stützen einen seitlichen Ansatz 12 der Plättchen 7.
  • Die Eingriffsnut 10 ist beiderseitig mit in die Nut ragenden Vorsprüngen 13 versehen. Die Seitenflächen 14 bzw. 15 der Eingriffsnut 10 sowie die der unmittelbar oberhalb der zwischen Drehzylinder 1 und Außenzylinder 2 gebildeten Trennfuge x sitzenden Vorsprünge 13 divergieren zueinander in Richtung auf den Drehzylinder 1.
  • Ebenso sind die Flächen 16 der Vorsprünge 13 geneigt ausgebildet (hinterschnitten).-Das obere Ende der Zuhalteplättchen 5 bildet zufolge der seitlichen Nasen 17 einen ankerähnlichen Kopf. Die Seitenkanten der Nasen 17 und die Seitenkanten 19 des Einschnittes am Plättchen divergieren in gleicher Weise wie die Seitenflächen der Nut 10.
  • Demzufolge verlaufen, wie aus A b b. 6 ersichtlich, die Seitenflächen 14 der Nut, die Seitenkanten 18 und 19 des Plättchens 7 parallel zueinander. Die Seitenflächen 15 der Vorsprünge 13 weisen jedoch einen kleineren Divergenzwinkel auf als die erstgenannten Flächen, wie in den A b b. 7 und 8 veranschaulicht. Durch diese Maßnahme bildet die Nasenspitze eine »falsche« Tastkante, die das Abtasten erschwert.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Die mit den sich üblicherweise durch die Herstellungsmethoden ergebenden Toleranzen gefertigten Schloßteile: Drehzylinder, Außenzylinder und Zuhalteplättchen sind leicht beweglich zueinander. Die trotzdem erzielte hohe Nachschließsicherheit des Schlosses ergibt sich wie folgt: Wird bei Verwendung nur eines erfindungsgemäßen Zuhaltungsplättchens der gemäß A b b. 3 in Schließlage gehaltene Drehzylinder 1 nach dem bekannten Hobb'schen Nachschließverfahren in Drehrichtung »auf Druck« gestellt und das Zuhalteplättchen 7 mittels eines sogenannten »Pickers« zurückgezogen, so tritt durch die von der Nutbreite ermöglichte Winkeldrehung y (s. A b b. 5) eine Verhakung des Plättchens 7 an dem Vorsprung 13 ein, derzufolge eine weitere Zurückziehung des Plättchens gesperrt ist. Vielmehr ist es erforderlich, eine Rückdrehung des Drehzylinders zu bewirken, um die Nase 17 von dem Vorsprung 13 zu lösen. Bei diesem Vorgang gelangt der Drehzylinder in seine Normallage. Ein anschließendes weiteres Zurückziehen des Zuhalteplättchens 7 nach nochmaligem Unterdrucksetzen des Drehzylinders bringt nun zufolge der abweichenden Divergenzwinkel der Vorsprungfläche 15 und der Kante 18 der Nase lediglich die Nasenspitze zur Anlage, so daß zwar mit dieser die Fuge x ertastet werden kann, aber hierdurch das Plättchen 7 noch nicht in Freigabestellung gebracht ist.
  • Zudem tritt noch folgendes bei Verwendung mehrerer erfindungsgemäßer Zuhaltungsplättehen ein: Falls es unter zufällig günstigen Umständen, z. B. bei Zusammentreffen mehrerer Toleranzen, gelingt, ein Zuhalteplättchen einzuklemmen, geschieht es, daß, sobald das zweite Zuhalteplättchen des Schlosses in gleicher Weise zurückgezogen wird, bei dem Versuch durch Rückdrehung des Drehzylinders den Vorsprung 13 zu umgehen, das vorher eingeklemmte Zuhalteplättchen aus der Abstützung entfernt wird, so daß es durch den Druck seiner Feder 9 wieder in die Eingriffslage in die Nut 10 gebracht wird.
  • Dieses zweite Zuhalteplättchen und eventuell weitere können ebenfalls erfindungsgemäß ausgebildet sein. Es würde im übrigen ausreichen, neben den bekannten Zuhalteplättchen ein einziges, gemäß der Erfindung ausgebildetes zu verwenden. Dabei kann das Zuhalteplättchen nach mehreren Seiten oder in verschiedene Nuten ausstoßend ausgebildet werden.
  • Man kann auch das Zuhalteplättchen so von der Mittellinie der übrigen Plättchen abweichend anordnen, daß es beim Aufsperrversuch immer als erstes wirksam wird. Eine günstige Bauform wird insbesondere dann erreicht, wenn das erfindungsgemäß ausgebildete Zuhalteplättchen als vorderstes zur Schlüsseleinführung angeordnet wird.
  • Das in solcher Weise verwendete Zuhalteplättchen kann auch zwecks besonderer Schutzwirkung aus Stahl oder Hartmetall hergestellt sein, so daß auch ein Anbohren verhindert werden kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Drehzylinderschloß mit unter Federdruck sperrend in eine im Querschnitt T-förmige Nut des Zylindermantels radial eintretenden, plattenförmigen Zuhaltungen, deren Kopfende an jeder Plattenlängskante eine freigeschnittene Nase aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (14 bzw. 15) der Eingriffsnut (10) und der unmittelbar oberhalb der Trennfuge (x) zwischen Drehzylinder (1) und Außenzylinder sitzenden Vorsprünge (13), ferner die Seitenflächen (19) des Zuhaltungsendes sowie die Seitenflächen (18) der Nasen (17) in Richtung des Drehzylinders zueinander divergieren, und die Flächen (16) der Vorsprünge (13) sowie die Unterkante der Nasen (17) hinterschnitten sind.
  2. 2. Drehzylinderschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (14) der Nut (10) zu den entsprechenden Seitenflächen (18, 19) des Zuhaltungsendes und den entsprechenden Seitenflächen der Zuhaltungsnasen (17) parallel verlaufen, während die Seitenflächen (15) der Vorsprünge (13) einen kleineren Divergenzwinkel aufweisen als die erstgenannten Flächen.
  3. 3. Drehzylinderschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der über dem Vorsprung (13) liegende Abschnitt der Nut (10) wesentlich tiefer ist als die Höhe der Nase (17). In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1915 897, 2 687 639.
DEV23652A 1963-02-14 1963-02-14 Zylinderschloss mit plattenfoermigen Zuhaltungen Pending DE1172981B (de)

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DE1172981B true DE1172981B (de) 1964-06-25

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3788111A (en) * 1971-02-24 1974-01-29 R Parlier Keylock

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1915897A (en) * 1933-04-28 1933-06-27 Maxwell C Maxwell Lock key
US2687639A (en) * 1948-06-03 1954-08-31 Gunnar E Swanson Cylinder lock and key

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