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DE1172329B - Mit einer elastischen, organischen Isolierstoffeinbettung versehenes elektrisches Geraet - Google Patents

Mit einer elastischen, organischen Isolierstoffeinbettung versehenes elektrisches Geraet

Info

Publication number
DE1172329B
DE1172329B DEW17845A DEW0017845A DE1172329B DE 1172329 B DE1172329 B DE 1172329B DE W17845 A DEW17845 A DE W17845A DE W0017845 A DEW0017845 A DE W0017845A DE 1172329 B DE1172329 B DE 1172329B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulating material
embedding
electrical device
elastic
metal part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW17845A
Other languages
English (en)
Inventor
Eric Lionel French
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1172329B publication Critical patent/DE1172329B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/02Casings
    • H01F27/022Encapsulation
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/18Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances
    • H01B3/30Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances plastics; resins; waxes
    • H10W74/121

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Structures Or Materials For Encapsulating Or Coating Semiconductor Devices Or Solid State Devices (AREA)
  • Organic Insulating Materials (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

  • Mit einer elastischen, organischen Isoherstoffeinbettung versehenes elektrisches Gerät Die Erfindung befaßt sich mit der feuchtigkeitsdichten Einbettung kleiner elektrischer Geräte.
  • Bei der Herstellung elektrischer Geräte bzw. Bauteile wie Gleichrichter, Transistoren und Transformatoren, insbesondere für Verwendung in einer feuchten Atmosphäre, in welcher Temperaturänderungen in einem weiten Temperaturbereich auftreten, war es bisher sehr schwierig, einen dauerhaften und hinreichend feuchtigkeitsdichten Abschluß des Gerätes oder Baut#eiles und insbesondere von nach außen ragenden Anschlußleitungen zu erhalten.
  • Allgemein ist es erwünscht, bei gegen Feuchtigkeit zu schützenden elektrischen Geräten und Gerätebestandteilen die Einbettungsmasse in flüssigem Zustand aufzubringen, damit alle Hohlräume ohne Druckanwendung ausgefüllt werden. Die Masse soll ferner erstarren, ohne schädliche mechanische Spannungen an dem Gerät zu verursachen; sie soll mit den Werkstoffen des Gerätes keine chemischen Verbindungen eingehen (Korrosion), und sie soll Temperaturen zwischen - 80 und + 100' C sowie einer relativen Feuchtigkeit von 95 % standhalten können.
  • Bestimmte verhältnismäßig weiche, nicht polare, wärmehärtende oder therinoplastische Materalien, wie z. B. Rizinusöl-Urethan-Verbindungen, weisen die vorerwähnten erwünschten Eigenschaften auf und bieten den zusätzlichen Vorteil, daß sie vergleichsweise elastisch und daher in der Lage sind, mechanische Stöße aufzunehmen, so daß sie das Gerät sowohl vor mechanischer Beschädigung als auch vor den schädlichen Einwirkungen atmosphärischer Feuchtigkeit schützen können. Jedoch haften derartige Materialien infolge ihrer nicht polaren Natur beim Erstarreif -nicht- an Metall an. Wenn daher ein zu schützendes Gerät Metfällteile# wie- z-B. Leitungsanschlüsse, aufweist, die durch die Einbettunigsmas!#e hindurchragen sollen, so besteht die Gefahr, daßzwischen diesen Teilen und der Masse Feuchtigkeit einsickert.
  • Es sind andere Einbettungsmassen, wie z. B. Polyesterharze u#d Epoxydharze, bekannt, die polare Eigenschaften haben und daher ausreichend an Metall anhaften. Diese Massen haben indessen eine hohe Wärmeausdehnung, wodurch unerwünschte mechanische Spannungen an den eingebetteten Geräten infolge von Temperaturänderungen entstehen, die auch das Auftreten von Rissen in der Masse selbst verursachen, durch welche Feuchtigkeit eindringen kann. Diese Wirkung läßt sich durch Versetzen der Masse mit einem anorganischen Füllmittel stark verringern. Zum Beispiel kann der Wärmeausdehnungskoeffizient eines wännehärtenden Epoxydharzes durch Zusetzen von Glimmerstaub von 100 - 10-6 auf 40-10-6 herabgesetzt werden. Dieser herabgesetzte Ausdehnungskoeffizient ist jedoch im Vergleich zu dem von den zu umhüllenden Metallen noch immer hoch. Der Ausdehnungskoeffizient für Messing z. B. beträgt nur 19 - 10-6. Die Verwendung eines Zusatzes erhöht andererseits die Viskosität der Masse und macht es schwieriger, sie in kleine Zwischenräume fließen zu lassen.
  • Um eine feuchtigkeitsdichte Einbettung für ein elektrisches Gerät zu erhalten, ist es bekannt, das Gerät innerhalb eines Metallbehälters in körniges Isoliermaterial, vorzugsweise trockenen Sand einzubetten, auf welches an der offenen Seite des Behälters zunächst eine Schicht aus einer hochviskosen Asphaltmasse und danach eine Schicht aus Mineralwachs aufgegossen wird. Diese bekannte Ausführung ist nachteilig, weil der Sand unelastisch ist und weil zwischen den Sandkörnern Luft eingeschlossen wird, die einen größeren Wärmeausdehnungskoeffizienten als das Material des Gerätes hat. Dadurch kann sich der eingebettete Teil des Gerätes bei Temperaturänderungen nicht genügend ausdehnen, so daß schädliche mechanische Spannungen auftreten. Weiterhin ist die Herstellung eines derartig eingebetteten Gerätes sehr aufwendig; insbesondere ist eine Massenherstellung nicht möglich. Es ist ein anderes elektrisches Gerät bekannt, dessen Einbettung aus einer einzigen Isolier-Vergußmasse, insbesondere auf der Grundlage von Bitumen, besteht, welche sehr gut an Metall haftet. Derartige Isolierinassen haben jedoch die Eigenschaft, stark zu schwinden und zur Haarrißbildung zu neigen. Um diesen nachteiligen Eigenschaften entgegenzuwirken, wird während der Herstellung der Einbettung des bekannten Gerätes die Vergußmasse unter Druck gesetzt, solange sie sich noch in plastischem Zustand befindet. Durch dieses Unterdrucksetzen werden je- doch unerwünschte mechanische Spannungen an dem eingebetteten Gerät hervorgerufen. Außerdem ist trotz des Unterdrucksetzens der Isoliermasse infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten der fest aneinanderhaftenden Materialien bei der Isoliermasse Neigung zur Rißbildung vorhanden, so daß eine gute und dauernde Abdichtung gegen Feuchtigkeit nicht erwartet werden kann.
  • Demgegenüber besteht der Hauptzweck der Erflndung darin, ein elektrisches Gerät mit einer dauerhaften feuchtigkeitsdichten Einbettung zu schaffen, wobei die vorerwähnten Nachteile vermieden werden.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, die vorteilhaften Eigenschaften der oben beschriebenen Arten von Einbettungsmassen auszunutzen, ohne die diesen Massen eigenen Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.
  • Dabei geht die Erfindung von einem mit einer elastischen, organischen Isolierstoffeinbettung versehenen elektrischen Gerät aus, das mindestens ein aus der Umhüllung Herausragendes Metallteil aufweist, welches an der Austrittsstelle in einem am Metallteil feuchtigkeitsdicht haftenden organischen Isolierstoff eingebettet ist. Die Erfindung besteht darin, daß für den erstgenannten Isolierstoff der Einbettung ein Reaktionsprodukt von Rizinusöl und einem Isocyanat und für den zweiten Isolierstoff ein Polyester- oder Epoxydharz verwendet ist.
  • Die beiden verschiedenen Isolierstoffe umschließen vorzugsweise das Gerät als übereinander angebrachte Umhüllungen.
  • Bei einer weiteren Ausführungsforin der Erfindung umschließt nur der erstgenannte Isolierstoff als Einbettung das Gerät, während der zweite Isolierstoff lediglich das bzw. die herausragenden Metallteile an der Austrittsstelle umgibt.
  • In der Zeichnung werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung beispielsweise wiedergegeben. Beide Figuren zeigen je eine schematische Schnittansicht eines kleinen eingebetteten elektrischen Ge- rätes 1, das mit zwei herausragenden Anschlußdrähten versehen ist.
  • Gemäß F i g. 1 ist das Gerät 1 in einen Block aus Rizinusöl-Urethan-Masse 3 eingebettet, der wiederum vollständig mit einem überzug 4 aus Epoxydharz versehen ist, wobei die Anschlußdrähte 2 aus dem Epoxydharzüberzug 4 herausragen. Diese Form der Einbettung wird erhalten, in dem zunächst das elektrische Gerät 1 an den beiden Anschlußdrähten 2 in eine geeignete Form (nicht dargestellt) gehängt wird. Nachdem die Innenflächen der Form mit einem Mittel behandelt worden sind, durch welches ein Anhaften der einzugießenden Masse an der Form verhindert wird, wird eine Rizinusöl-Urethan-Verbindung 3 in die Form eingegossen, bis das Gerät 1 vollständig in die Masse 3 eingebettet ist, wobei jedoch die Drähte 2 aus ihr hervorstehen. Die eingegossene Masse 3 wird bei Raumtemperatur erstarren gelassen und danach zwecks Erhöhung ihrer Härte in einen Ofen eingebracht. Dann wird die Form abgenommen, wonach das eingebettete Gerät 1 an den Anschlußdrähten 2 in eine zweite größere Form gehängt, die ebenfalls mit einem Mittel behandelt worden ist, durch welches ein Anhaften der einzugießenden Masse an der Form verhindert wird. In diese Form wird nun Epoxydharz 4 eingegossen, bis die Rizinusöl-Urethan-Masse 3 vollständig bedeckt ist. Das Epoxydharz 4 wird in bekannter Weise getrocknet oder zum Erstarren gebracht und die zweite Form abgenommen.
  • Gemäß F i g. 2 ist das elektrische Gerät in eine Schicht aus Rizinusöl-Urethan-Masse 3 eingebettet, und die Anschlußdrähte 2 sind in Hülsen aus Epoxydharz 4 eingeschlossen, die sich in die Einbettung 3 erstrecken. Dabei werden die Drähte 2 zunächst in die Hülsen aus Epoxydharz 4 eingeschlossen und dann das Gerät 1 in eine Rizinusöl-Urethan-Masse 3 eingebettet, wobei die Hülsen aus Epoxydharz 4 so angeordnet sind, daß sie aus der Rizinusöl-Urethan-Masse 3 hervorstehen.
  • Die zweite, aus einem Polyester- oder Epoxydharz bestehende Einbettungsmasse kann mit Ausnahme derjenigen Stellen, wo sie direkt an den Metallteilen des Gerätes anliegt, mit einem Metallpulver versetzt sein, um ihren Wärmeausdehnungskoeffizienten herabzusetzen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Mit einer elastischen, organischen Isolierstoffeinbettung vers#ehenes elektrisches Gerät, das mindestens ein aus der Umhüllung herausragendes Metallteil aufweist, welches an der Austrittsstelle in einen am Metallteil feuchtigkeitsdicht haftenden organischen Isolierstoff eingebettet ist, dadurch gekennzeichnet, daß für den erstgenannten Isolierstoff der Einbettung (3) ein Reaktionsprodukt von Rizinusöl und einem Isocyanat, und für den zweiten Isolierstoff (4) ein Polyester- oder Epoxydharz verwendet ist.
  2. 2. Elektrisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden verschiedenen Isolierstoffe das Gerät (1) als übereinander angebrachte Umhüllungeh (3, 4) umschließen. -3# Elektrisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur der erstgenannte Isolierstoff als Einbettung (3) das Gerät (1) umschließt während der zweite Isoherstoff (4) lediglich das bzw. die herausragenden Metallteile (2) an der Austrittsstelle umgibt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 735 682, 947 485-, schweizerische Patentschriften Nr. 183 785, 262655, britische Patentschrift Nr. 525 433; USA.-Patentschriften Nr. 2 194 703, 2 275 967.
DEW17845A 1954-11-17 1955-11-14 Mit einer elastischen, organischen Isolierstoffeinbettung versehenes elektrisches Geraet Pending DE1172329B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB33279/54A GB787957A (en) 1954-11-17 1954-11-17 Improvements relating to the moisture-proofing of apparatus, e.g. small electrical components, comprising metal parts

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1172329B true DE1172329B (de) 1964-06-18

Family

ID=10350859

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW17845A Pending DE1172329B (de) 1954-11-17 1955-11-14 Mit einer elastischen, organischen Isolierstoffeinbettung versehenes elektrisches Geraet

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1172329B (de)
GB (1) GB787957A (de)

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE947485C (de) * 1944-02-25 1956-08-16 Westinghouse Electric Corp Verfahren zum Einkapseln (Isolieren) elektrischer Geraete

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Also Published As

Publication number Publication date
GB787957A (en) 1957-12-18

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