DE1172392B - Magnetvorrichtung zum Entfernen von Eisenspaenen aus Fluessigkeiten - Google Patents
Magnetvorrichtung zum Entfernen von Eisenspaenen aus FluessigkeitenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: ClOm
Nummer:
Aktenzeichen:
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Auslegetag:
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Auslegetag:
Deutsche Kl.: 23 c -1/06
D 40918 VI a/23 c
18. Februar 1963
18.Juni 1964
18. Februar 1963
18.Juni 1964
Eisenspäne, Eisenabrieb u. dgl. befinden sich beispielsweise in Ölemulsionen, die zum Kühlen von
spanabhebenden Werkzeugen in Werkzeugmaschinen dienen. Um diese Emulsionen im Umlauf mehrfach
verwenden zu können, müssen sie gereinigt werden. Dies geschieht mit Filtern, und es sind auch schon
dauermagnetisch erregte Filter bekanntgeworden. Es handelt sich in diesen Fällen um Durchlauffilter, die
sich verhältnismäßig rasch zusetzen und infolgedessen unwirksam werden.
Um diese Nachteile bekannter dauermagnetischer Filtereinrichtungen zu vermeiden, wird zum Entfernen
von Eisenspänen u. dgl. aus Flüssigkeiten gemäß der Erfindung vorgeschlagen, ein über zwei
Rollen laufendes, schräg oder waagerecht in den Flüssigkeitsbehälter eintauchendes Magnetgummiband
zu verwenden. Dieses Magnetgummiband zieht den Eisenabrieb und die -späne aus der Flüssigkeit
an und fördert sie aus der Flüssigkeit heraus. Oberhalb des Flüssigkeitsspiegels sind ein oder zwei
Dauermagnethafträder angebracht, die vom Band die Eisenteile abheben. Von der Haftradoberfläche werden
die Teile mittels eines nicht ferromagnetischen Bleches, beispielsweise eines Messingbleches, abgestreift.
Eine solche Einrichtung kann selbstverständlich nicht nur für das Reinigen von Kühlflüssigkeiten von
Werkzeugmaschinen, sondern in allen Fällen benutzt werden, in denen es gilt, schwebende Eisenteile aus
Flüssigkeiten zu entfernen.
In den Zeichnungen ist eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgedankens dargestellt.
Abb. 1 zeigt schematisch die Gesamtanordnung;
A b b. 2 zeigt einen Ausschnitt aus dem zu verwendenden Magnetgummiband und
Abb. 3 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, des Haftrades.
Die zu reinigende Flüssigkeit befindet sich im Behälter 1. Es kann sich z. B. um eine Ölemulsion handeln,
in der sich Eisenabrieb schwebend befindet. Es sind zwei Rollen 2 und 3 vorgesehen, über die das
Dauermagnetgummiband 4 läuft. Die Rollen 2 und 3 tauchen teilweise unter den Flüssigkeitsspiegel unter.
Das Band läuft in Richtung des Pfeiles 5 um. Oberhalb des Flüssigkeitsspiegels befinden sich ein oder
zwei dauermagnetische Hafträder 6, die in Richtung des Pfeiles 7 umlaufen. Diese Hafträder 6, deren
Magnetkraft stärker sein soll als die Magnetkraft des Bandes 4, ziehen die Eisenteilchen vom Band ab.
Von den Hafträdern werden sie mittels der Abstreifer
8, vorzugsweise aus Messing, entfernt, und sie gelangen in die Behälter 9.
Magnetvorrichtung zum Entfernen
von Eisenspänen aus Flüssigkeiten
von Eisenspänen aus Flüssigkeiten
Anmelder:
Deutsche Edelstahlwerke Aktiengesellschaft,
ίο Krefeld, Oberschlesienstr. 16
ίο Krefeld, Oberschlesienstr. 16
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Kurt Brinkmann,
Frankfurt/M.-Rödelheim
Dipl.-Ing. Kurt Brinkmann,
Frankfurt/M.-Rödelheim
Der Dauermagnetgummi, in bekannter Weise beispielsweise bestehend aus einer Einbettung von 70
bis 90 Gewichtsprozent Dauermagnetpulver, vorzugsweise Bariumferrit, in Gummi, wird vorzugsweise
auf ein Trägerband 10 aus Kord od. dgl. aufgebracht.
Der Kord nimmt die auf das Band 4 einwirkenden Zugkräfte auf und verhindert außerdem, daß sich an
der Rückseite des Bandes Eisenteile ansetzen. Der Gummiteil des Bandes 4 weist streifenförmige,
nebeneinanderliegende Dauermagnetpole 11 auf, die sich in Laufrichtung des Bandes erstrecken.
Das Haftrad wird zweckmäßigerweise so aufgebaut, daß es ringförmige Pole besitzt, die in Achsrichtung
nebeneinanderliegend angeordnet sind. In an sich bekannter Weise wird dies dadurch erreicht,
daß Dauermagnetringe oder -scheiben 12 aus oxydischem Dauermagnetwerkstoff, die in Achsrichtung
magnetisiert sind, eingelegt werden zwischen je zwei Eisenscheiben oder -ringen 13 und 14, so daß diese
in Achsrichtung abwechselnd Nord- und Südpolaritat zeigen. Der ringförmige Zwischenraum zwischen
zwei Scheiben 13 und 14 wird mit einem nichtmagnetischen Werkstoff, beispielsweise Messing oder
Kunststoff, ausgefüllt, wie bei 15 angedeutet. Der Abschnitt des Haftrades, auf dem sich diese Wechselpole
in Engpolteilung befinden, sollte zweckmäßigerweise der Bandbreite entsprechen. Die Sicherungsringe
oder -scheiben 16 aus nicht ferromagnetischem Werkstoff, wie beispielsweise Messing, sollten außerhalb
der Bandbreite liegen.
Bemerkenswerterweise hat sich gezeigt, daß — obwohl das Haftrad 6 eine stärkere magnetische Kraft
ausüben muß als der Dauermagnetgummi, um die
■ : 409 600/365
Eisenpartikeln entfernen zu können — eine nennenswerte Entmagnetisierung des Magnetbandes nicht
eintritt.
Claims (2)
1. Magnetvorrichtung zum Entfernen von Eisenspänen aus Flüssigkeiten, gekennzeichnet
durch ein über zwei Rollen (2, 3) laufendes, in den Flüssigkeitsbehälter (1) eintauchendes
Magnetgummiband (4) und mindestens ein oberhalb des Flüssigkeitsspiegels mit dem Band zusammenwirkendes
dauermagnetisches Haftrad (6) zum Abnehmen der Eisenspäne vom Band.
2. Magnetvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das auf einem Trägerband
(10) aus Kord od. dgl. aufgebrachte Gummi in Laufrichtung mit nebeneinanderliegenden,
streifenförmigen Polen (11) versehen ist und daß das Haftrad (6) in Achsrichtung nebeneinanderliegende,
ringförmige Pole (13,14) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 600/365 6.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED40918A DE1172392B (de) | 1963-02-18 | 1963-02-18 | Magnetvorrichtung zum Entfernen von Eisenspaenen aus Fluessigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1172392B true DE1172392B (de) | 1964-06-18 |
Family
ID=7045761
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED40918A Pending DE1172392B (de) | 1963-02-18 | 1963-02-18 | Magnetvorrichtung zum Entfernen von Eisenspaenen aus Fluessigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1172392B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1228213B (de) * | 1964-12-22 | 1966-11-10 | Steinert Elektromagnetbau | Starkfeld-Magnetscheider |
-
1963
- 1963-02-18 DE DED40918A patent/DE1172392B/de active Pending
Cited By (1)
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| DE1228213B (de) * | 1964-12-22 | 1966-11-10 | Steinert Elektromagnetbau | Starkfeld-Magnetscheider |
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