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DE1172000B - Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Azofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Azofarbstoffen

Info

Publication number
DE1172000B
DE1172000B DEI13347A DEI0013347A DE1172000B DE 1172000 B DE1172000 B DE 1172000B DE I13347 A DEI13347 A DE I13347A DE I0013347 A DEI0013347 A DE I0013347A DE 1172000 B DE1172000 B DE 1172000B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
water
formula
hydroxy
methyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI13347A
Other languages
English (en)
Inventor
Ronald Baker
Harry Rose Hadfield
Eric Leslie Johnson
William Elliot Stephen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Imperial Chemical Industries Ltd filed Critical Imperial Chemical Industries Ltd
Publication of DE1172000B publication Critical patent/DE1172000B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/02Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/04Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring to a triazine ring
    • C09B62/08Azo dyes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von wasserunlöslichen Azofarbstoffen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von wasserunlöslichen Azofarbstoffen, die sich besonders zum Färben von künstlichen Textilfasern eignen.
  • Azofarbstoffe mit wenigstens einem Triazinkern, der wenigstens ein Halogenatom und ionische, löslichmachende Gruppen trägt, wie Sulfonsäure- oder Carbonsäuregruppen, sind in der französischen Patentschrift 1 106 359 beschrieben; wenn diese zum Färben von Polyamidfasern, wie Polyhexamethylenadipamid, verwendet werden, färben sie zwar die Polyamidfasern in Ausfärbungen mit guter Echtheit gegenüber Naßbehandlungen, aber mit ungleichmäßiger Tiefe des Farbtones.
  • Die verfahrensgemäß erhältlichen Azofarbstoffe, die von ionischen löslichmachenden Gruppen frei sind und einen oder mehrere Triazinkerne mit nur einem Halogenatom enthalten, können als dispergierte Farbstoffe zum Färben von Polyamidfasern verwendet werden, wobei sie Ausfärbungen von hoher Echtheit gegenüber Naßbehandlungen ergeben, die außerdem auch eine zufriedenstellende Gleichmäßigkeit des Farbtones aufweisen.
  • Im Vergleich mit den Farbstoffen der USA.-Patentschrift 2 258 977, welche eine Monochlortriazinylaminogruppe, jedoch keine Hydroxygruppe in Orthostellung zur Azogruppe enthalten, sind die verfahrensgemäß erhältlichen Farbstoffe beim Färben von Polyamidtextilmaterialien farbstärker.
  • Die verfahrensgemäß erhältlichen wasserunlöslichen Azofarbstoffe entsprechen der folgenden Formel worin R Wasserstoff oder einen gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoffrest, X Halogen und Y Alkyl, Aryl, Hydroxyl, Amino oder einen ein Stickstoff-, Sauerstoff oder Schwefelatom enthaltenden organischen Rest, durch welchen er mit dem Triazinring verbunden ist, bedeuten und die Benzolringe P und Q substituiert sein können, vorausgesetzt, daß P, Q, R und Y keine Sulfonsäure-, Schwefelsäure- und Carbonsäuregruppen enthalten. Als Beispiele für Kohlenwasserstoffreste, die in der obigen Formel durch R dargestellt werden, seien erwähnt: Alkyl, wie Methyl oder Äthyl, und Aryl, wie Phenyl. Als Beispiel für Substituenten, die in durch R oder Y dargestellten Alkylresten vorhanden sein können, seien genannt: Hydroxyl, Alkoxy, wie Methoxy, Cyan und Halogen, wie Fluor, und als Beispiele für Substituenten, die in den durch R oder Y dargestellten Arylresten vorhanden sein können, seien genannt: Alkyl, wie Methyl, Alkoxy, wie Methoxy, Halogen, wie Chlor oder Brom..
  • Als Beispiel für das durch X in der obigen Formel dargestellte Halogen seien Chlor und Brom genannt, und als Beispiel für die organischen Reste, die ein Stickstoff-, Sauerstoff oder Schwefelatom enthalten und in der obigen Formel durch Y dargestellt werden: Alkoxy, wie Methoxy und Äthoxy, Aryloxy, wie Phenoxy, substituiertes Amino, wie ß-Hydroxyäthylamino, Methylamino, Dimethylamino, Phenylamino, Cyclohexylamino, N-Methylphenylamino, ß-Cyanäthylamino und ß-Carbäthoxyäthylamino und substituiertes Mercapto, wie Methylmercapto.
  • Die wasserunlöslichen Azofarbstoffe der Formel I, worin Y ein Alkyl, Aryl, Amino oder einen organischen Rest bedeutet, der ein Stickstoff-, Sauerstoff oder Schwefelatom enthält, durch welches er an den Triazinring gebunden ist, werden dadurch erhalten, daß man eine Hydroxyazoverbindung der Formel worin P, Q und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit der äquimolaren Menge eines Triazins der Formel worin X ein Halogenatom ist, umsetzt.
  • Als Beispiel für Triazine, die verfahrensgemäß verwendet werden, seien erwähnt: 2,4-Dichlor-6-phenoxy-1,3,5-triazin, 2,4-Dichlor-6-methoxy-1,3,5-triazin, 2,4-Dichlor-6-dimethylamino-1,3,5-triazin, 2,4-Dichlor-6-phenylamino-1,3,5-triazin, 2,4-Dichlor-6-ßcyanoäthyla.mino-1,3,5-triazin, 2,4-Dichlor-6-phenyl-1,3,5-triazin und 2,4-Dichlor-6-methyl-1,3,5-triazin.
  • Als Beispiel für Hydroxyazoverbindungen, die verfahrensgemäß verwendet werden, seien erwähnt: Aminohydroxyazobenzolderivate, wie 4-Amino-2'-hydroxy-5'-inethylazobenzol, 4-Amino-2'-hydioxy-5'-phenylazobenzol, 4 - Amino - 2',4'- dihydroxyazobenzol, 4-Amino-2-methoxy-2'-hydroxy-5'-tert.amylazobenzol.
  • Die Reaktion wird vorzugsweise in einem flüssigen Medium durchgeführt, z. B. in Aceton, welches sowohl für die Hydroxyazoverbindung als auch für das Triazin ein Lösungsmittel ist, oder in einer Mischung eines derartigen Lösungsmittels mit Wasser. Die Reaktion wird vorzugsweise bei einer ziemlich niedrigen Temperatur ausgeführt, z. B. bei einer Temperatur zwischen 30 und 50°C, und in Gegenwart eines säurebindenden Stoffes, z. B. Natriumcarbonat oder Natriumbicarbonat. Die Produkte trennen sich gewöhnlich als unlösliche feste Masse von dem Reaktionsmedium ab, können aber, falls notwendig, durch Zusatz von Wasser zu dem Reaktionsmedium ausgefällt werden. Sie werden dann durch Filtration isoliert. Es wird vorgezogen, die Produkte bei einer relativ niedrigen Temperatur zu trocknen, z. B. zwischen 40 und 50°C.
  • Die als Ausgangsmaterialien in dem Verfahren verwendeten Hydroxyazoverbindungen werden durch Diazotieren eines primären aromatischen Amins erhalten, das eine sekundäre Aminogruppe oder einen Substituenten enthält, z. B. eine Nitrogruppe oder eine Acylaminogruppe, wie Acetylamino, die durch bekannte Methoden in eine primäre Aminogruppe übergeführt werden kann, Kuppeln der so erhaltenen Diazoniumverbindung mit einem in Orthostellung zur Hydroxygruppe kuppelnden substituierten oder unsubstituierten Phenol und Behandeln des Produktes, falls notwendig, um den genannten Substituenten in eine primäre Aminogruppe überzuführen, wobei die Reagenzien in beiden Fällen so gewählt werden, daß die Produkte frei von Sulfonsäure-, Schwefelsäure-oder Carbonsäuregruppen sind.
  • Ein abgewandeltes Verfahren zur Herstellung solcher wasserunlöslichen Azofarbstoffe, die kein Alkyl oder Aryl an einem Kohlenstoffatom des Triazinringes gebunden enthalten, besteht darin, daß eine Verbindung der folgenden Formel mit einer Verbindung der Formel H - Z umgesetzt wird, worin P, Q, H und X die oben angegebenen Bedeutungen haben und Z eine Hydroxylgruppe, eine Aminogruppe oder einen organischen Rest bezeichnet, der ein Stickstoff-, Sauerstoff oder Schwefelatom enthält, durch welches er an das Wasserstoffatom gebunden ist.
  • Die Verbindungen der Formel IV werden durch Umsetzung eines Cyanurhalogenids mit einer Azoverbindung erhalten, die eine Amino- oder monosubstituierte Aminogruppe enthält, jedoch frei ist von Sulfonsäure-, Schwefelsäure- oderCarbonsäuregruppen.
  • Beispiele von geeigneten Azoverbindungen, die auf diese Weise verwendet werden, um die Verbindungen der Formel IV zu erhalten, sind oben angegeben.
  • Beispiele für organische Reste, die ein Stickstoff-, Sauerstoff oder Schwefelatom enthalten und die durch Z dargestellt werden, sind bereits oben angegeben.
  • Die Reaktionsbedingungen für die Herstellung der wasserunlöslichen Azofarbstoffe nach dem abgewandelten Verfahren sind im wesentlichen die gleichen wie bei dem zuerst beschriebenen Verfahren, in welchem eine Azoverbindung, die eine Aminogruppe enthält, mit einem Triazin der Formel 111 umgesetzt wird.
  • Für die Verwendung dieser wasserunlöslichen Azofarbstoffe werden diese nach bekannten Methoden in einem wäßrigen Medium dispergiert werden, z. B. durch Mahlen in einer Kiesmühle mit Hilfe von dispergierenden Mitteln, z. B. dem Natriumsalz dei Methylendinaphtholsulfonsäure, und, falls gewünscht, können Puffermittel den Dispersionen zugesetzt werden, um den pH-Wert zwischen 6 und 8 zu halten, damit die Entfernung von Chloratomen aus dem Triazinkern infolge Hydrolyse bei einem Minimum gehalten wird.
  • Die wasserunlöslichen Azofarbstoffe werden aus einer wäßrigen Dispersion entweder durch Druck- oder Färbeverfahren auf tierische Fasern, wie Wolle und Seide, und auf Celluloseester, wie Celluloseacetat und Cellulosetriacetat, aufgetragen, und sie sind besonders von Nutzen zum Färben von synthetischen Fasern, z. B. Polyamidfasern, wie etwa Polyhexamethylenadipamid und das Polymer aus Caprolactam, und von Polyurethanfasern. Hierbei ergeben sich Ausfärbungen in gelben, roten oder blauen Tönen von ausgezeichneter Echtheit gegenüber Naß- und Waschbehandlungen. Wenn die Produkte der vorliegenden Erfindung diazotierbare primäre Aminogruppen enthalten, können sie auf eine der genannten Textilfasern aufgetragen und dann auf der Faser diazotisiert und mit einer geeigneten Azokomponente, z. B. 2-Hydroxy- 3-naphthoesäure, gekuppelt werden. Auf diese Weise werden wertvolle Töne, z. B. marineblaue und schwarze Töne, erhalten.
  • Die Erfindung ist in den folgenden Beispielen erläutert. Die Teile und Prozentangaben beziehen sich auf das Gewicht.
  • Beispiel 1 37,5 Teile 2-Hydroxy-5-methyl-4'-(4,6-dichlor-1,3,5-triazin-2-ylamino)-azobenzol, das in der noch zu beschreibenden Weise erhalten wird, werden mit 450 Teilen Aceton verrührt, und 12,2 Teile Monoäthanolamin werden zugesetzt. Die Mischung wird 1 Stunde auf 40°C erwärmt, dann auf 20°C abgekühlt, und 450 Teile Wasser werden langsam zugesetzt. Das ausgefällte Produkt wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet.
  • Wenn das aus 2-Hydroxy-5-methyl-4'-(4-chlor-6-ß-hydroxyäthylamino-1,3,5-triazin-2-ylamino)-azobenzol bestehende Produkt in einem wäßrigen Medium dispergiert wird, färbt es Celluloseacetatkunstseide und Polyamid in gelben Tönen, die eine gute Echtheit gegenüber Waschbehandlungen besitzen.
  • Das in dem obigen Beispiel als Ausgangsmaterial verwendete 2-Hydroxy-5-methyl-4'-(4,6-dichlor-1,3, 5-triazin-2-ylamino)-azobenzol kann wie folgt hergestellt werden Eine Lösung von 18,5 Teilen Cyanursäurechlorid in 300 Teilen Aceton wird unter Rühren tropfenweise zu 300 Teilen Wasser bei einer Temperatur unter 5°C zugesetzt. Zu dem Schlamm des so erhaltenen Cyanursäurechlorids werden gleichzeitig langsam eine Lösung von 22,7 Teilen 2-Hydroxy-5-methyl-4'-aminoazobenzol in 200 Teilen Aceton und eine Lösung von 5,3 Teilen wasserfreiem Natriumcarbonat in 200 Teilen Wasser zugesetzt, wobei die Mischung bei einer Temperatur unter 5°C gehalten wird. Die Mischung wird 3 Stunden unterhalb dieser Temperatur gerührt, und das unlösliche Produkt wird dann abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet.
  • Beispiel 2 Wenn bei dem Verfahren des Beispiels 1 mit 21 Teilen Diäthanolamin an Stelle von Monoäthanolamin gearbeitet wird, so besteht das erhaltene Produkt aus 2-Hydroxy-5-methyl-4'-[4-chlor-6-di-(ß-hydroxyäthyl)-amino-1,3,5-triazin-2-ylamino]-azobenzol, welches Celluloseacetatkunstseide und Polyamid aus feinverteilten wäßrigen Dispersionen in gelben Tönen färbt, die eine gute Waschechtheit besitzen. Beispiel 3 Wenn bei dem Verfahren des Beispiels 1 mit 9 Teilen Dimethylamin an Stelle von Monoäthanolamin gearbeitet wird, so besteht das erhaltene Produkt aus 2- Hydroxy- 5 -methyl -4'- (4-chlor- 6- dimethylamino-1,3,5-triazin-2-ylamino)-azobenzol. Dieses Produkt färbt Celluloseacetatkunstseide und Polyamid aus feinverteilten wäßrigen Dispersionen in gelben Tönen, die eine gute Waschechtheit besitzen.
  • Beispiel 4 Wenn bei dem Verfahren des Beispiels 1 mit 9 Teilen Monoäthylamin an Stelle von Monoäthanolamin gearbeitet wird, so besteht das erhaltene Produkt aus 2-Hydroxy-5-metbyl-4'-(4-chlor-6-äthylamino-1,3,5-triazin-2-ylamino)-azobenzol. Dieses Produkt färbt Celluloseacetatkunstseide und Polyamid aus feinverteilten wäßrigen Dispersionen in gelben Tönen, welche eine gute Waschechtheit besitzen.
  • Beispiels Wenn bei dem Verfahren des Beispiels 1 mit 18,6 Teilen Anilin an Stelle von Monoäthanolamin gearbeitet wird, so besteht das erhaltene Produkt aus 2-Hydroxy-5-methyl-4'-(4-chlor-6-anilin-1, 3, 5-triazin-2-ylamino)-azobenzol. Dieses Produkt färbt Celluloseacetatkunstseide und Polyamid aus feinverteilten wäßrigen Dispersionen in gelben Tönen, welche eine gute Waschechtheit besitzen. Beispiel 6 37;5 Teile 2-Hydroxy-5-methyl-4'-(4,6-dichlor-1,3,5-triazin-2-ylamino)-azoberizol werden mit 400 Teilen Aceton verrührt, und 38,6 Teile 5n-Ammoniumhydroxydlösung werden zugesetzt. Die Mischung wird auf 50°C erwärmt und bei dieser Temperatur 11/2 Stunden gehalten. Die Mischung wird dann auf 20°C abgekühlt, und 800 Teile Wasser werden langsam zugesetzt. Das ausgefällte Produkt wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet.
  • Das Produkt besteht aus 2-Hydroxy-5-methyl-4' - (4- chlor- 6-amino-1,3,5-triazin-2-ylamino)-azobenzol. Dieses Produkt färbt Celluloseacetatkunstseide und Polyamid aus feinverteilten wäßrigen Dispersionen in gelben Tönen, welche eine gute Waschechtheit besitzen. Beispiel ? 37,5 Teile 2-Hydroxy-5-methyl-4'-(4,6-dichlor-1,3,5-triazin-2-ylamino)-azobenzol werden mit 450 Teilen Wasser verrührt, und 216 Teile einer 7,5°/oigen wäßrigen Natriumhydroxydlösung werden zugesetzt. Die Mischung wird auf 70°C erwärmt und bei dieser Temperatur 2 Stunden gehalten. Die Mischung wird dann abgekühlt und gegenüber Kongorotpapier durch Zusatz von Salzsäure schwach alkalisch gemacht. Das Produkt wird abfiltriert, mit Wasser säurefrei gewaschen und getrocknet.
  • Das Produkt besteht im wesentlichen aus 2-Hydroxy-5-methyl-4'-(4-chlor-6-hydroxy-1,3,5-triazin-2-ylamino)-azobenzol. Dieses Produkt färbt Celluloseacetatkunstseide und Polyamid aus feinverteilten wäßrigen Dispersionen in gelben Tönen, die eine gute Waschechtheit besitzen.
  • Beispiel 8 37,5 Teile 2-Hydroxy-5-methyl-(4,6-dichlor-1,3, 5-triazin-2-ylamino)-azobenzol werden mit 400 Teilen Wasser verrührt. Dann werden 9,4 Teile Phenol und 5,3 Teile wasserfreies Natriumcarbonat zugesetzt. Die Mischung wird auf 65°C erwärmt und bei dieser Temperatur 11/2 Stunden gerührt. Die Mischung wird dann abgekühlt, und das sich abscheidende Produkt wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet.
  • Das erhaltene Produkt besteht aus 2-Hydroxy-5-methyl-4'-(4-chlor-6-phenoxy-1,3,5-triazin-2-ylamino)-azobenzol. Dieses Produkt färbt Celluloseacetatkunstseide und Polyamid aus feinverteilten wäßrigen Dispersionen in gelben Tönen mit guter Waschechtheit.
  • Beispiel 9 37,5 Teile 2-Hydroxy-5-methyl-4'-(4,6-dichlor-1,3,5-triazin-2-ylamino)-azobenzol, 19,5 Teile N-Methyl -d-glucamin (6-Methylaminohexan-1,2,3,4,5-pentaol) und 8,4 Teile Natriumbicarbonat werden mit 650 Teilen Aceton und 200 Teilen Wasser verrührt. Die Mischung wird 21/2 Stunden auf eine Temperatur zwischen 45 und 50°C erwärmt und dann auf 20°C 5 abgekühlt. Das ausgefällte Produkt wird abfiltriert, mit kaltem Wasser gewaschen und getrocknet. Das so erhaltene Produkt besteht aus 2-Hydroxy-5-methyl-4'-(4-chlor-6-N-methylglucamyl-1,3,5-triazin-2-ylamino)-azobenzol, welches aus Dispersion in wäßrigem io Medium Polyamid in gelben Tönen von guter Waschechtheit färbt. Beispiel 10 31,75 Teile Cyanursäurebromid werden in 1000 Teilen 15 Dioxan durch Erwärmen auf 50°C aufgelöst. Die Lösung wird dann gerührt und auf 10°C abgekühlt. Dann wird tropfenweise unter Umrühren eine Lösung zugesetzt, welche durch Auflösen von 22,7 Teilen 2-Hydroxy-5-methyl-4'-aminoazobenzol in 250 Teilen 2o Dioxan erhalten wird. Die Mischung wird 1/2 Stunde lang bei 10°C gerührt, und dann werden tropfenweise 1000 Teile kaltes Wasser zugesetzt und schließlich eine ausreichende Menge wäßriger 2n wäßriger Natriumcarbonatlösung, um die freiwerdende Säure zu neu- 25 tralisieren. Nach 1/Zstündigem Rühren wird das Produkt abfiltriert, mit Wasser gewaschen und bei 40`C getrocknet. 46,4 Teile des so erhaltenen 2-Hydroxy-5-methyl-4'-(4,6-dibrom-1,3,5-triazin-2-ylamino)-azobenzols werden mit 575 Teilen Aceton verrührt und 3o 20,8 Teile Diäthanolamin werden zugesetzt. Die,Lösung wird dann 1 Stunde auf 40°C erwärmt und darauf auf 20` C abgekühlt. 700 Teile kaltes Wasser werden zugesetzt, und die Mischung wird 1/2 Stunde gerührt. Das Produkt wird abfiltriert, mit kaltem Wasser 35 gewaschen und getrocknet. Wenn die so erhaltene, aus 2-Hydroxy-5-methyl-4'-(4-brom-6-N, N-di-(ß-hydroxyäthyl)-amino-1,3,5-triazin-2-ylamino)-azobenzol bestehende Verbindung in einem wäßrigen Medium dispergiert wird, so färbt sie Polyamid in gelben Tönen 40 mit guter Waschechtheit. Beispiel 11 22,7 Teile 4-Amino-2'-hydroxy-5'-methylazobenzol werden in 250 Teilen Aceton aufgelöst, und der Lösung werden dann zunächst 18 Teile 2,4-Dichlor-6-methoxy-1,3,5-triazin und schließlich 9,24 Teile Natriumbicarbonat zugesetzt. Die Mischung wird gerührt und auf 40°C erwärmt und bei dieser Temperatur 30 Minuten gehalten. Die Reaktionsmischung wird dann auf 20°C abgekühlt, und 250 Teile kaltes Wasser werden tropfenweise zugesetzt. Die Mischung wird dann bei Raumtemperatur 30 Minuten gerührt, filtriert, und der Rückstand wird mit 250 Teilen einer 1 : ]-Mischung von Aceton und Wasser und dann mit Wasser gewaschen, bis die Waschflüssigkeit alkalifrei ist. Der Rückstand wird bei einer Temperatur zwischen 40 und 50°C getrocknet. Das so erhaltene 2-Hydroxy-5-metlhyl-4'-(4-chlor-6-methoxy-1,3,5-triazin-2-ylamino)-azobenzol färbt Polyamid aus einer feindispergierten wäßrigen Suspension und ergibt gelbe Töne von guter Waschechtheit.
  • Beispiel 12 22,7 Teile 2-Hydroxy-5-methyl-4'-aminoazobenzol, 22,6 Teile 2-Phenyl-4,6-dichlor-1,3,5-triazin, 8.4 Teile Natriumbicarbonat und 325 Teile Aceton werden verrührt und 11/2 Stunden auf 50°C erwärmt. 800 Teile Wasser werden dann zugesetzt, und die Mischung wird 30 Minuten auf 50°C erwärmt. Die Mischung wird dann auf 40°C abgekühlt, das Produkt abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Das so erhaltene Produkt besteht aus 2-Hydroxy-5-methyl-4'-(4-chlor-6-phenyl-1,3,5-triazin-2-ylamino)-azobenzol und färbt Polyamid aus wäßrigen Dispersionen in gelben Tönen von guter Waschechtheit.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von wasserunlöslichen Azofarbstoffen der Formel worin R Wasserstoff oder einen Kohlenwasserstoffrest bezeichnet, der substituiert sein kann, X Halogen bezeichnet, Y substituierte oder nicht substituierte Alkyl- oder Arylreste oder eine Hydroxyl-oder Aminogruppe oder einen organischen Rest bezeichnet, der ein Stickstoff-, Sauerstoff= oder Schwefelatom enthält, durch das er an den Triazinring gebunden ist, und die Benzolringe P und Q substituiert sein können, vorausgesetzt, daß R, Y und die Benzolringe P und Q frei von Sulfo-, Sulfato- oder Carboxygruppen sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hydroxyazoverbindung, die frei von Sulfo-, Sulfato- oder Carboxygruppen ist und die durch die Formel ausgedrückt wird, mit der äquimolaren Menge eines Triazins der Formel umgesetzt wird, worin P, Q, R, X und Y die oben angegebene Bedeutung haben.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von wasserunlöslichen Azofarbstoffen nach Anspruch 1, worin Y eine Hydroxyl- oder Aminogruppe oder einen organischen Rest bezeichnet, der ein Stickstoff-, Sauerstoff= oder Schwefelatom enthält, durch das er an den Triazinring gebunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindung der Formel mit einer Verbindung der Formel H - Z umgesetzt wird, worin P, Q, R und X die im Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben und Z eine Hydroxyl-oder Aminogruppe oder einen organischen Rest bezeichnet, der ein Stickstoff-, Sauerstoff oder Schwefelatom enthält, durch das er an das Wasserstoffatom gebunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1 106 359; USA.-Patentschrift Nr. 2 258 977.
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