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DE1171861B - Mehrteiliger staehlerner Ausbaurahmen fuer den Grubenausbau - Google Patents

Mehrteiliger staehlerner Ausbaurahmen fuer den Grubenausbau

Info

Publication number
DE1171861B
DE1171861B DEG14741A DEG0014741A DE1171861B DE 1171861 B DE1171861 B DE 1171861B DE G14741 A DEG14741 A DE G14741A DE G0014741 A DEG0014741 A DE G0014741A DE 1171861 B DE1171861 B DE 1171861B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
cap
articulated
sleeper
parallelogram
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG14741A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Oskar Jacobi
Max-Otto Rauert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gutehoffnungshutte Sterkrade AG filed Critical Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Priority to DEG14741A priority Critical patent/DE1171861B/de
Publication of DE1171861B publication Critical patent/DE1171861B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0052Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor with advancing shifting devices connected therewith

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)

Description

  • Mehrteiliger stählerner Ausbaurahmen für den Grubenausbau Die Erfindung bezieht sich auf einen Gelenkausbaurahmen für den wandernden Grubenausbau.
  • Ausgegangen wird von einem bekannten Gelenkausbaurahmen, bei dem die längsverlaufende Kappe durch zwei gegen die Senkrechte geneigte Stempel mit der längsliegenden Schwelle verbunden ist und außerdem ein an einem Ende schwenkbar am Rahmen befestigter Rückstempel vorgesehen ist, der am anderen Ende relativ zu der Kappe oder vorzugsweise der Schwelle in Rahmenlängsrichtung verschiebbar ist und eine unmittelbar am Gebirge angreifende Rücklaufsperre aufweist, wobei zur Erzielung einer Schreitbewegung zwischen dem Rückstempel und dem Gelenkrahmen eine doppelseitig wirkende Hubvorrichtung eingebaut ist.
  • Bei diesem bekannten Ausbaurahmen sind die beiden die Kappe und Schwelle miteinander verbindenden Stempel spiegelbildlich zueinander geneigt und bilden mit der Kappe und Schwelle ein Trapez. Ein solcher Trapezrahmen ist, wenn er zwischen dem Hangenden und Liegenden eingespannt ist, in sich steif und besitzt deshalb von Hand zu betätigende, auf die Kappe einwirkende Spindeln, die beim Anziehen die Kappe gegen das Hangende ausfahren und beim Lösen wieder absenken. Das Arbeiten mit diesem Rahmen ist deshalb außerordentlich zeitraubend und erfordert sehr viel Handarbeit. Außerdem besteht keine Möglichkeit, die Kappe mit genügender Vorspannung an das Hangende anzudrücken.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen solchen Gelenkausbaurahmen so zu verbessern, daß ein schnelles und einfaches Absenken, Vorrükken und Wiederausfahren des Rahmens sowie eine ausreichende Vorspannung beim Andrücken der Kappe an das Hangende gewährleistet sind.
  • Die Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung darin gesehen, daß die beiden Stempel parallel zueinander angeordnet sind und mit der Kappe und Schwelle ein Gelenk-parallelogramm bilden und der Rückstempel etwa spiegelbildlich zu den Steinpehi geneigt und mit seinem einen Ende gelenkig an dem Parallelogrammrahmen, vorzugsweise an der Kappe angeschlossen ist.
  • Bei dieser Ausbildung des Gelenkausbaurahmens läßt sich allein durch Betätigung des Rückstempels das Absenken des Parallelogrammrahmens vom Hangenden, das Vorrücken des Rahmens und das erneute Ausfahren des Rahmens gegen das Hangende durchführen, wobei das Absenken des Rahmens beim Vorschieben des Rückstempels erfolgt, während beim anschließenden Nachziehen des Parallelogrammrahmens durch den am Liegenden verankerten Rückstempel gleichzeitig im selben Arbeitsgang auch das Aufrichten und Aupressen des Parallelogrammrahmens gegen das Hangende stattfindet. Außerdem bietet der erfindungsgemäße Ausbaurahmen den Vorteil, daß er in weiten Grenzen an die verschiedenen Flözmächtigkeiten anpaßbar ist.
  • In Weiterentwicklung der Erfindung wird vorgeschlagen, einen Stempel des Gelenkparallelogramms in seiner Längsrichtung nach Maßgabe der Neigung des Hangenden - vorzugsweise selbsttätig - längeneinstellbar auszubilden. Dadurch kann sich die Kappe beim Aufrichten des Parallelogrammrahmens jeweils der Neigung des Hangenden anpassen.
  • Weitere Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung werden an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, welche die Zeichnung erkennen läßt, und zwar zeigt F i g. 1 bis 3 schematische Zusammenbaumöglichkeiten des aus der Kappe, der Schwelle und den beiden Stempeln bestehenden ParaUelogrammrahmens mit dem Rückstempel, F ig. 4 bis 7 schematische Ausführungsbeispiele für den auf dem Liegenden verschiebbaren Rückstempel und die Hubvorrichtung, F i g. 8 die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Gelenkausbaurahmens in Stützstellung und F i g. 9 den Ausbaurahmen nach F i g. 8 in Schreitstellung.
  • In den F i g. 1 bis 3 besteht der Gelenkausbaurahmen jeweils aus den beiden parallel zueinander liegenden und gegen die Lotrechte geneigten Stempeln 1, 3, die mit ihren oberen Enden gelenkig an die Rahmenkappe 4 und mit ihren unteren Enden gelenkig an die Schwelle 5 angeschlossen sind und so ein Gelenkparallelogramm bilden. Zum Absenken, Vorrücken und Wiederaufrichten des Parallelogrammrahmens ist ein Rückstempel 2 vorgesehen, der etwa spiegelbildlich zu den beiden Stempeln 1, 3 Geneigt und mit seinem einen Ende gelenkig an dem Parallelogrammrahmen angeschlossen ist. Auf das Zustandekommen der Schreitbewegung wird im Zusammenhang mit der Beschreibung der F i g. 8 und 9 eingegangen.
  • Aus den F i g. 4 bis 7 ist zu ersehen, daß der Rückstempel 2 an seinem unteren Ende in Längsrichtung des Ausbaurahmens, d. h. in Längsrichtung der Schwelle 5 für die Schreitbewegung verschiebbar ist. Das obere Ende des Rückstempels 2 ist im Gelenkpunkt zwischen dem Stempel 1 und der Kappe 4 gelenkig an dem Parallelogrammrahmen angeschlossen. Das verschiebbare untere Ende des Rückstempels stützt sich über einen Schlitten 7 entweder direkt auf dem Liegenden 9 ab oder aber es gleitet auf der Schwelle 5 (F i g. 5). Der direkten Abstützung auf dem Liegenden dürfte der Vorzug gegeben werden, weil damit Biegebeanspruchungen der Schwelle 5 vermieden werden. In den F i g. 4, 5 und 7 ist die Schwelle 5 als auf dem Liegenden verschiebbarer langgestreckter Schlitten ausgebildet. Bei der Ausführung nach F i 6 dagegen sind die parallelen Stempel 1 ', 3 in ihrem unteren Bereich durch eine einfache Zugstange miteinander verbunden und besitzen jeweils getrennte, auf dem Liegenden ruhende Kufen 6.
  • Die Bewegung des Schlittens 7 des Rückstempels 2 in Richtung der Schwelle 5 wird durch einen doppelt beaufschlagbaren Druckmittelzylinder 8 bewirkt. Die F i g. 5 bis 7 zeigen verschiedene Einbaumöglichkeiten für diesen Druckmittelzylinder.
  • Der in den F i g. 8 und 9 näher dargestellte Gelenkausbaurahmen läßt das Zustandekommen der Schreitbewegung erkennen. Der Ausbaurahmen wird auch hier wieder aus der Kappe 4 und der Schwelle 5 gebildet, die durch zwei in gleicher Richtung gegen die Lotrechte geneigten Stempel 1, 3 und einen etwa spiegelbildlich gegen die Stempel 1, 3 geneigten Rückstempel 2 miteinander verbunden sind. Die Kappe 4 wird hier aus einer die Stempel 1, 3 miteinander verbindenden Zugstange gebildet, auf der zwei voneinander getrennte Kappenkörper 4' und 4" aufgesetzt sind. Dadurch können sich die Kappenkörper unabhängig voneinander dem Gebirge anpassen.
  • Das Stempelpaar 1, 3 ist gelenkig an der Schwelle 5 angeschlossen. Der Rückstempel 2 wird zwar an der Schwelle 5 geführt, stützt sich jedoch mittels des Schlittens 7 direkt auf dem Liegenden ab. Die Rahmenschreitbewegung wird durch den doppeltwirkenden Druckmittelzylinder 8 ausgelöst, der mit der Schwelle 5 einteilig, d. h. durch die Schwelle selbst gebildet wird. Zum Absenken des Ausbaurahmens wird der nach F i g. 8 links vom Kolben 9 gelegene Zylinderraum unter Druck gesetzt, wodurch der Schlitten 7 mit dem Rückstempel 2 vorgeschoben und damit der ParaUelogrammrahmen 1, 3, 4 und 5 abgesenkt wird. Die abgesenkte Stellung ist in der Fi g. 9 dargestellt. Wird nun die andere Hälfte des Zylinders 8 unter Druck gesetzt, so bleibt der Schlitten 7 durch eine auf das Liegende einwirkende Rücklaufsperre 10 in Ruhe, und die gesamte Schwelle 5 bewegt sich nach vorn, d. h. in den F i g. 8 und 9 nach rechts. Dadurch wird der gesamte Gelenkausbaurahmen vorgerÜckt. Bei diesem Vorrücken findet gleichzeitig das Wiederaufrichten des ParaUelogrammrahmens statt. Da das Hangende und Liegende nicht immer parallel zueinander verlaufen, ist es vorteilhaft, wenn sich der Rahmen beim Aufrichten dem Hangenden anpaßt. Zu diesem Zweck ist der Stempel 1 in seiner Längsrichtung nach Maßgabe der Neigung der Gebirgsdecke längeneinstellbar. Bei dem Beispiel nach F i g. 8 wird die Längeneinstellbarkeit des Stempels 1 dadurch ermöglicht, daß dieser aus zwei ineinanderschiebbaren Teilen 13 und 14 besteht, die nach beiden Richtungen durch die Federn 15 und 16 elastisch in Ausgangsstellung gehalten werden und sich beim Aufrichten des Rahmens mehr oder weniger ineinanderschieben.
  • Damit der Parallelogrammrahmen in der Stützstellung hohe Gebirgskräfte aufnehmen kann, muß das untere, auf dem Liegenden verschiebbare Ende des Rückstempels 2 mit der Schwelle 5 verriegelbar sein. Diese Verriegelung läßt sich in einfacher Weise dadurch erzielen, daß zwischen dem längsverschieblichen Ende des Rückstempels 2 und der Schwelle 5 eine nachgiebige Reibungskupplung oder, wie in den F i g. 8 und 9 dargestellt, eine Steckverbindung 11 eingebaut ist. Durch diese mechanische Verriegelung wird gleichzeitig der Kolben 9 in dem Zylinder 8 entlastet, so daß der Zylinder in der Arbeits- oder StützsteUung des Rahmens nicht ständig unter Druck zu stehen braucht. Die Ausbildung der Verriegelung als Reibungskupplung bringt den Vorteil, daß allein durch die Verriegelung der gesamte Gelenkausbaurahmen gegenüber dem Gebirgsdruck nachgiebig ist. Bei Verwendung einer starren Verriegelung kann der Rahmen dadurch nachgiebig gemacht werden, daß die Rahmenstempel in Längsrichtung nachgiebig sind. Ausreichend ist es auch, wenn nur der Stützstempel 2 längenveränderlich ausgebildet ist.
  • Eine einfache Möglichkeit, um den Rahmen nachgiebig zu machen, besteht auch noch in der Verwendung von Quetschhölzern. In der F i g. 8 ist die Einschaltung eines Quetschholzes 12 erkennbar. Die Blattfedern lZ haben dagegen die Aufgabe, die Kappenkörper 4' und 4" nachgiebig mit der Zugstange 4 zu verbinden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Gelenkausbaurahmen für den wandernden Grubenausbau, bei dem die längsverlaufende Kappe durch zwei gegen die Senkrechte geneigte Stempel mit der längsliegenden Schwelle verbunden ist und außerdem ein an einem Ende schwenkbar am Rahmen befestigter Rückstempel vorgesehen ist, der am anderen Ende relativ zu der Kappe oder vorzugsweise der Schwelle in Rahmenlängsrichtung verschiebbar ist und eine unmittelbar am Gebirge angreifende Rücklaufsperre aufweist, wobei zur Erzielung einer Schreitbewegung zwischen dem Rückstempel und dem Gelenkrahmen eine doppelseitig wirkende Hubvorrichtung eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stempel (13) parallel zueinander angeordnet sind und mit der Kappe und Schwelle (4, 5) ein Gelenkparallelogramm bilden und der Rückstempel (2) etwa spiegelbildlich zu den Stempeln geneigt und mit seinem einen Ende gelenkig an dem Parallelogrammrahmen, vorzugsweise an der Kappe (4) angeschlossen ist.
  2. 2. Gelenkausbaurahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stempel (1) des Gelenkparallelogramms (1, 3, 4, 5) in Längsrichtung nach Maßgabe der Neigung des Han-C Crenden - vorzugsweise selbsttätig - längeneinstellbar ist. 3. Gelenkausbaurahmen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung (8) als doppelseitig beaufschlagbarer Druckmittelzylinder, insbesondere Hydraulikzylinder ausgebildet und in die Schwelle (5) eingebaut ist. 4. Gelenkausbaurahmen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstempel (2) an seinem unteren, in Rahmenlängsrichtung verschiebbaren Ende in der Schwelle (5) seitlich geführt ist und einen auf demLiegenden ruhendenGleitschuh (7) aufweist, an dem die Rücklaufsperre (10) angebracht ist. 5. Gelenkausbaurahmen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das längsverschiebliche Ende des Rückstempels (2) mit der Schwelle (5) durch eine nachgiebige Reibungskupplung oder eine Steckverbindung (11) verriegelbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 743 144; belgische Patentschrift Nr. 496 460; In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1025 811.
DEG14741A 1954-06-28 1954-06-28 Mehrteiliger staehlerner Ausbaurahmen fuer den Grubenausbau Pending DE1171861B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2622208A1 (de) * 1976-05-19 1977-12-01 Bochumer Eisen Heintzmann Ausbaubock

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE496460A (de) *
DE743144C (de) * 1940-11-17 1943-12-18 Hans Joachim Von Hippel Dr Ing Strebfoerderer
DE1025811B (de) 1953-11-17 1958-03-13 Gutehoffnungshuette Sterkrade Mehrteiliger Ausbaurahmen fuer den wandernden Grubenausbau

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