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DE1171783B - Ballonbegrenzeranordnung an Textilmaschinen, insbesondere fuer Doppeldrahtzwirnspindeln - Google Patents

Ballonbegrenzeranordnung an Textilmaschinen, insbesondere fuer Doppeldrahtzwirnspindeln

Info

Publication number
DE1171783B
DE1171783B DEV18385A DEV0018385A DE1171783B DE 1171783 B DE1171783 B DE 1171783B DE V18385 A DEV18385 A DE V18385A DE V0018385 A DEV0018385 A DE V0018385A DE 1171783 B DE1171783 B DE 1171783B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bodies
cover body
arrangement according
balloon
spindles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV18385A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Kresslein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkmann and Co
Original Assignee
Volkmann and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkmann and Co filed Critical Volkmann and Co
Priority to DEV18385A priority Critical patent/DE1171783B/de
Publication of DE1171783B publication Critical patent/DE1171783B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/42Guards or protectors for yarns or threads, e.g. separator plates, anti-ballooning devices
    • D01H1/427Anti-ballooning cylinders, e.g. for two-for-one twist machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Ballonbegrenzeranordnung an Textilmaschinen, insbesondere für Doppeldrahtzwirnspindeln Die Erfindung betrifft eine Anordnung für Ballonbegrenzer an Textilmaschinen, insbesondere für Doppeldrahtzwirnspindeln, bei welcher die Ballonbegrenzer die Form von sich auch in axialer Richtung erstreckenden Drehflächen haben. Zweck der Erfindung ist es, unter möglichst geringem Werkstoffaufwand und in einfacher Weise Ballonbegrenzer vorzusehen, die dennoch stabil sind und in ihrer Gesamtheit so in der Maschine angeordnet werden können, daß keine Räume entstehen, in denen sich Staub und Flusen absetzen können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird davon ausgegangen, daß es am einfachsten ist, den eigentlichen Begrenzerkörper, meist in Form eines Zylinders oder auch eines Kegelstumpfes mit axialem Schlitz, als dünnwandige Manschette herzustellen. Solche Manschetten sind von Platten mit Maschinenteilungsbreite getragen, die sich zu einer durchlaufenden Reihe von Haltern zusammenfügen. Die Platten haben auch halbkreisförmige Ausnehmungen, die sich gegenseitig zu Ballonbegrenzern ergänzen. Die letztgenannten Begrenzer schnüren den Ballon unerwünschtermaßen taillenförmig ein. Die Manschetten haben nicht genügend Stabilität, vornehmlich infolge des Längsschlitzes und würden ohne unerwünschte Formänderungen weder den Vibrationen der Maschine noch unsachgemäßer Behandlung standhalten. Es muß daher eine Halterung für die Manschette vorgesehen werden, die diese Stabilität gewährleistet. Dabei dürfen aber nicht Anordnungen entstehen, die aufwendig im Werkstoff und verwickelt im Aufbau sind.
  • Gelöst wird diese Aufgabe, indem hohle, kastenförmige Trägerkörper mit halbkreisförmig um die Spindeln angeordneten Ausnehmungen vorgesehen werden. Diese Trägerkörper haben eine Breite, die der Maschinenteilung entspricht, und besitzen ebene Seitenflächen. Die rechteckigen Kästen sind an der Befestigungsschiene der Maschine aneinandergereiht, so daß die ebenen Seitenflächen aneinanderstoßen; sie umschließen die zugehörigen Spindeln auf der Rückseite bis etwa zu der von den Spindelachsen gebildeten Ebene. Ferner sind U-förmig gebogene Deckkörper vorgesehen, die mit zwei halbkreisförmig je eine Spindel von der Seite umschließenden Ausnehmungen versehen und an den Trägerkörper zu befestigen sind. Diese Deckkörper, die ebenfalls Maschinenteilungsbreite aufweisen, ergänzen sich dabei mit je zwei Trägerkörpern und miteinander zu einer ununterbrochenen Reihe von Haltern für die Ballonbegrenzer. Diese können nun, da ihre Stabilität durch diese Anordnung gewährleistet ist, als dünnwandige Manschetten hergestellt werden. An den Deckkörperausnehmungen werden die Manschetten vorteilhaft mittels profilierter Ringe aus Kunststoff, Gummi od. dgl. befestigt. Die Deckkörper können auch beispielsweise gleich mit Aufnahmerippen für die Manschetten versehen sein.
  • Da die Stoßstellen derTrägerkörper und der Deckkörper gegeneinander versetzt sind, ergibt sich außerdem eine besondere Stabilität der Gesamtanordnung bei glatten, ebenen Flächen, die über die gesamte Maschinenlänge reichen. Die Vorderfläche ist nur unterbrochen durch die Schlitze an den Deckkörpern, die gleichzeitig die Einlegeschlitze für die Fäden sind. Diese Schlitze decken sich nämlich mit dem Fadeneinlegeschlitz der jeweiligen Ballonbegrenzermanschette.
  • In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgedankens schematisch dargestellt.
  • A b b. 1 und 2 sind Aufsicht und Schnitt längs der Linie M des Trägerkörpers; A b b. 3 und 4 sind Aufsicht und Ansicht des Deckkörpers; A b b. 5 zeigt die Befestigung der Manschette am Deckkörper als Schnitt A -A nach A b b. 3, A b b. 6 die Ausbildung des Einlegschlitzes; A b b. 7 ist eine perspektivische Teilansicht an Doppeldrahtzwirmnaschinen mit einer Ballonbegrenzeranordnung gemäß der Erfindung.
  • An der Befestigungsmaschine 1 derTextilmaschine sind Trägerkörper 2 befestigt. Es sind hohle, kastenförmige Gebilde mit einer halbkreisförmigen Ausnehmung 3. Mit den ebenen Seitenflächen 4 sind die Trägerkörper längs der Befestigungsmaschine aneinandergereiht, wie in A b b. 1 bei 2' und 2" angedeutet.
  • Die Breite T der Trägerkörper wird so gewählt, daß sie der Teilung der Maschine, beispielsweise einer Doppeldrahtzwirnspindel, entspricht. Die Mittel- Linien M sind somit gleichzeitig die Linien, die die Lage der Achsen der Doppeldrahtzwirnspindeln bestimmen, die der Vereinfachung der Darstellung halber fortgelassen sind.
  • Die Deckkörper 5 sind, wie aus A b b. 4 ersichtlich, U-förmig gebogen und haben zwei halbkreisförmige Ausnehmungen 6. Auch diese Körper 5 haben eine der Maschinenteilung entsprechende Breite T.
  • Wenn nun die Deckkörper 5 in Richtung der Mittellinien M (Ab b. 1 und 3) auf die Trägerkörper 2 aufgeschoben und dort befestigt werden, so ergänzen sie sich mit den benachbarten Trägerkörpern (beispielsweise 2' und 2") und Deckkörpern (beispielsweise 5' und 5") zu einer ununterbrochenen Reihe von Haltern.
  • Die Ränder der oberen und unteren Ausnehmungen 6 werden mit je einem profilierten Ring 7 versehen. Diese Ringe 7 dienen der Befestigung des als dünnwandige Manschette 8 ausgebildeten Ballonbegrenzers.
  • Es ergibt sich auf diese Weise eine verwindungssteife Anordnung mit ebenen Flächen, wie insbesondere aus A b b. 7 erkennbar. Die Oberfläche 5 ist nur unterbrochen durch die Schlitze 10 an den Stoßstellen der Deckkörper 5.
  • Die Schlitze 10 decken sich mit den axial gerichteten Fadeneinlegeschlitzen 11 der Manschette B. Die Kanten der Schlitze 11 sind mit den Kanten der Vorderflächen 9 der Deckkörper 5 verbunden, und zwar vorzugsweise mittels Halteprofilen 12. Diese Halteprofile sind an den Deckkörpern 5 verschiebbar befestigt, so daß ein Einstellen der Breite des Schlitzes 11 möglich ist.
  • Die glatte Gesamtanordnung der Ballonbegrenzer vermeidet von außen zugängliche Hohlräume, in denen sich Staub oder Faserflug ansammeln kann. Außerdem ist es möglich, wie dies für aus einem Stück bestehende Ballonbegrenzeranordnungen bereits vorgeschlagen worden ist, die von den Trägerkörpern 2, den Deckkörpern 3 und den Manschetten 8 gebildeten, d. h. umschlossenen Hohlräume mit Absaugestutzen zu versehen. In den Körpern 2/5 und/oder den Manschetten 8 können Schlitze angebracht werden. Auf diese Weise ist es möglich, den Faserflug unmittelbar am Ort des Entstehens oder der zu befürchtenden Ablagerung über das hohle Innere der Begrenzungsanordnung abzusaugen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Ballonbegrenzeranordnung an Textilmaschinen, insbesondere für Doppeldrahtzwirnspindeln, bei welcher die Ballonbegrenzer die Form von sich auch in axialer Richtung erstreckenden Drehflächenhaben,gekennzeichnet durch hohle, kastenförmige, mit halbkreisförmig um die Spindeln angeordneten Ausnehmungen (3) versehene Trägerkörper (2) von Maschinenteilungsbreite, die an der Befestigungsschiene (1) mit ebenen Flächen aneinandergereiht sind und die zugehörigen Spindeln auf der Rückseite bis etwa zu der von den Spindelachsen gebildeten Ebene umschließen, und durch U-förmig gebogene, an den Trägerkörpern (2) zu. befestigende, mit zwei halbkreisförmig je eine Spindel von der Seite umschließenden Ausnehmungen versehene Deckkörper (5), ebenfalls von Maschinenteilungsbreite, die sich mit je zwei Trägerkörpern (2) und miteinander zu einer ununterbrochenen Reihe von Haltern für die als dünnwandige Manschetten (8) ausgebildeten Ballonbegrenzer ergänzen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschetten (8) mittels profilierter Ringe (7) aus Kunststoff, Gummi od. dgl. an den Deckkörperausnehmungen (6) befestigt sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Axialschlitze (11) jeder Manschette (8) an den Kanten der Stoßschlitze der Deckkörper befestigt sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Halteprofile (12), die an den Deckkörpern (5) verschiebbar befestigt sind.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der von Trägerkörper (2), Deckkörper (5) und Manschetten (8) gebildete Hohlraum, mit Absaugestutzen versehen, zum Absaugen von Faserflug vermittels Schlitzen in den Körpern und/oder der Manschette ausgenutzt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 155 355; deutsche Auslegesehrift Nr. 1029 714; britische Patentschriften Nr. 146 511, 745 582.
DEV18385A 1960-03-31 1960-03-31 Ballonbegrenzeranordnung an Textilmaschinen, insbesondere fuer Doppeldrahtzwirnspindeln Pending DE1171783B (de)

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Publications (1)

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DE1171783B true DE1171783B (de) 1964-06-04

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DEV18385A Pending DE1171783B (de) 1960-03-31 1960-03-31 Ballonbegrenzeranordnung an Textilmaschinen, insbesondere fuer Doppeldrahtzwirnspindeln

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DE (1) DE1171783B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1266673B (de) * 1963-04-25 1968-04-18 Palitex Project Co Gmbh Ballonbegrenzer fuer Zwirnmaschinen, insbesondere Doppeldrahtzwirnmaschinen
CN113493948A (zh) * 2020-04-06 2021-10-12 日本Tmt机械株式会社 假捻加工机

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GB745582A (en) * 1953-09-22 1956-02-29 Tmm Research Ltd Improvements in and relating to balloon controlling means for textile spinning and twisting machines
DE1029714B (de) * 1956-06-28 1958-05-08 Hermann Ebenauer & Co Vorrichtung zum Begrenzen des Fadenballons fuer Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen

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