DE1171632B - Fuer eine Spielzeugfigur oder Puppe bestimmte Sprechmaschine - Google Patents
Fuer eine Spielzeugfigur oder Puppe bestimmte SprechmaschineInfo
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- DE1171632B DE1171632B DEM53410A DEM0053410A DE1171632B DE 1171632 B DE1171632 B DE 1171632B DE M53410 A DEM53410 A DE M53410A DE M0053410 A DEM0053410 A DE M0053410A DE 1171632 B DE1171632 B DE 1171632B
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Description
- Für eine Spielzeugfigur oder Puppe bestimmte Sprechmaschine Die Erfindung betrifft eine für eine Spielzeugfigur oder Puppe bestimmte Sprechmaschine. mit einem Tonarm, der eine die T;efenschrift einer Schallplatte abtastende Nadel trägt und gleitend an einem lotrecht zur Schallplattenebene geführten Gleitstück anliegt, das auf die Membran einwirkt. Dieses, Gleitstück nimmt an allen lotrecht zur Schallplattenebene erfolgenden Bewegungen des Tonarms, teil, also nicht nur an den beim Abtasten der Schallplatte auf den Tc>nann übertragenen Schallschwingungen, sondern auch am Abheben des Tonarms von der Schallplatte nach jedesmaligem Abspielen einer Schallaufzeichnung und an dem Aufsetzen des Tonanns auf die Schallplatte vor dem Abspielen. Der Weg dieser Be>-wegungen ist erheblich und übertrifft das Maß der elastischen Verformbarkeit der Membran.
- Bei einer bekannten Sprechrnaschine dieser Art ist die Membran in ihrer Mitte starr mit dem Gleitstück verbunden. Infolgedessen ist es nicht möglich, den Rand der Membran starr am Gehäuse der Sprechmaschine anzubringen. Dieser Rand ist vielmehr frei beweglich, was indessen die Anordnung eines gewissen Zwischenraumes zwischen dem Rand der Meinbran und dem die Membran umgebenden Teil des Gehäuses erfordert. Dieser Zwischenraum führt aber zu einem akustischen Kurzschluß zwischen den beiden Seiten der Mernbran, wodurch die Tonwiedergabe, insbesondere diejenige niedriger Frequenzen, beeinträchtigt wird.
- Der Erfindung liegt nun die Aufgabe, zugrunde, die Sprechmaschine so auszugestalten, daß die Membran mit ihrem Umfang an dem sie umgebenden Teil des -Gehäuses befestigt werden kann, um auf diese Weise den nachteiligen akustischen Kurzschluß zu vermeiden.
- Erfindungsgemäß sind zu diesem Zweck an dem Gleitstück und an der Membran zwei Flächen vorgesehen, die parallel zueinander und lotrecht zur Schallplattenebene verlaufen und mittels eines Schmierstoffes aufeinandergleiten. Das hat zur Folge, daß die Membran nicht mehr an denjenigen Bewegungen des Gleitstücks lotrecht zur Schallplattenebene teilnimmt, die dem Abheben und dem Aufsetzen der Nadel dienen. überraschenderweise hat sich nun herausgestellt, daß der Schmierstoff die, in der gleichen Richtung verlaufenden Schallschwingungen des Gleitstückes, die diesem durch den Tonarin erteilt werden, auf die Membran ohne erhebliche Schwächung überträgt.
- Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht. In diesen zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht der Sprechrnaschinc, teilweise im Schnitt, F i g. 2 den Schnitt nach der Ebene 2-2 der F i g. 1 und F i g. 3 den mittleren Teil der F i g. 2 in größerem Maßstabe.
- Das Gehäuse 10 der Sprechmaschine hat oben eine runde, von einem Ringflansch 21 umgebene öffnung, die durch eine kegelförmige Membran 22 verschlossen ist. Die mit ringförmigen. Sicken 23 versehene Membran ist mit ihrer äußeren Randzone am Gehäuse durch einen Ring 24 festgeklemmt.
- Der Tonarm 132, dessen Schallschwingungen auf die Membran zu übertragen sind, trägt eine Nadel 140, die in einen Kopf 141 des Tonarms eingesetzt ist und die Tiefenschrift einer Schallplatte 57 abtastet. Zu diesem Zweck ist der Tonarm. auf einem Zapfen 135 schwenkbar gelagert, der sich quer zur Ebene der Schallplatte 57 erstreckt und an einer Blattfeder 125 befestigt ist, die mit ihren Enden zwischen den Hälften 11 und 12 des Gehäuses eingeklemmt und so vorgespannt ist, daß sie die Nadel 140 auf die Schallplatte drückt. Die Vorspannung ist durch eine vorgespannte Schraubenfeder 150 erhöht, die in einem Ansatz 151 der Gehäusehälfte 12 ei#ngesetzt ist und mit ihrem freien Ende auf die Blattfeder 125 drückt. Die Blattfeder 125 dient dem weiteren Zweck, ein Gleitstück 1-29 lotrecht zur Schallplattenebene zu führen. Zu diesem Zweck ist dieses Gleitstück an der Blattfeder 125 in deren Mitte befestigt. Dieses Gleitstück wirkt auf die Membran ein, um die beim Ab- tasten der Tiefenschrift entstehenden Schallschwingungen auf sie zu übertragen. Bei diesem Vorgang dreht der Tonann 132 um den Zapfen 135, um die Abtastnadel 140 von außen nach innen über die Schallplatte 57 zu führen. An dieser Drehbewegung des Tonanns nimmt indessen das Gleitstück 129 nicht teil. Vielmehr hat der Kopf 141 des Tonarnis eine mit ihm aus einem Stück bestehende waagerechte Schiene 144, die unten an dem Gleitstück 129 entlanggleitet und so die Schallschwingungen auf das Gleitstück 129 Überträgt.
- Das Aufziehen des Federwerks, das den die Schallplatte 57 tragenden Teller 53 in Umlauf versetzt, und zwar mit einer durch einen Regler bestimmten Drehzahl, wird dadurch bewirkt, daß auf die Spindel des Plattentellers 53 über eine Freilaufkupplung eine Seilscheibe 67 einwirkt, auf die eine Schnur 74 aufgewickelt'ist. Das Ende dieser Schnur geht durch ein Loch 31 der Gehäusehälfte 11 hindurch und trägt einen Ring 75. Zieht man diesen heraus, dann wird dadurch die Seilscheibe in Umlauf versetzt, wobei jedoch die Freilaufkupplung dem Teller 53 gestattet, in Ruhe zu verbleiben.
- Die Schnur 14 geht durch ein Loch 142 des Tonarmkopfes 141 hindurch und wird von diesem Kopf in Richtung auf den Plattenteller abgebogen, wenn die Nadel 140 auf der Schallplatte 57 aufliegt. So- bald aber die Schnur 74 durch Zugspannung gestrafft wird, hebt sie den Kopf 141 des Tonarms an, wodurch die Nadel 140 von der Schallplatte 57 abgehoben wird. Alsdann muß der Tonarm 132 um seinen Drehzapfen 135 nach außen geschwenkt werden, was bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel dadurch geschieht, daß die Schnur 74 durch Reibung den Kopf 141 mitnimmt. Läßt man den Ring 75 wieder los, dann läuft die Seilscheibe 67 unter der Spannung der aufgezogenen Feder an und nimmt dabei über die Freilaufkupplung den Plattenteller 57 mit, was dazu führt, daß die Nadel 140 eine Tonaufzeichnung der Schallplatte abtastet. Sie wandert dabei in Richtung auf die Seilscheibe 67. Nach beendigter Abtastung stößt der Ring 75 an das Gehäuse 11 an und hält daher das äußere Ende der Schnur 74 fest, während das innere Ende von der unter Federspannung stehenden Seilscheibe 67 weiter aufgewickelt wird. Dadurch wird die Schnur 74 straffgezogen und hebt dann die Nadel 140 von der Schallplatte ab.
- Mithin führt der Kopf 141 zum Zweck des Abhebens und Aufsetzens der Nadel 140 erhebliche Bewegungen lotrecht zur Schallplattenebene aus.
- An dieser Bewegung nimmt das Gleitstück 129 teil. Daniit #;n dieser Bewcgang indessen die Meinbran nicht teilnimmt-, dennoch aber die Schallschwingungen aufnimmt, sind nun an dem Gleitstück 129 und an der Membran zwei Flächen vorgesehen, die parallel zueinander und lotrecht zur Schallplattenebene verlaufen und mittels eines Schmierstoffes 134 aufeinander gleiten. Bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel bestehen diese Flächen aus zylindrischen Flächen, nämlich der Innenfläche eines Rohres 130, das bei 131 am Rand einer mittleren Öffnung der Membran 22 angelötet oder angeklebt ist, und aus einem Rohr 129, das am Rand einer mittleren Öffnung der Blattfeder 125 festgeklemmt ist. Vorzugsweise besteht der Schmierstoff 134 aus einem Silikon. Es hat sich gezeigt, daß eine solche Schmierstoffschicht die Schallschwingungen des Gleitstückes 129 ohne erhebliche Schwächung auf die Membran 22 überträgt. Da der Rand der Membran 22 an dem Ringftansch 21 des Gehäuses befestigt ist, ist der Raum über der Membran von demjenigen unter der Membran wirksam getrennt, so daß kein akustischer Kurzschluß stattfindet.
- Mittels der Schraubenfeder 150 läßt sich ein gleichmäßiger Druck der Abtastnadel 140 auf die Schallplatte 57 erreichen.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Für eine Spielzeugfigar oder Puppe bestimmte Sprechmaschine mit einem Tonarin, der eine die Tiefenschrift einer Schallplatte abtastende Nadel trägt und gleitend an einem lotrecht zur Schallplattenebene geführten Gleitstück anliegt, das auf die Membran einwirkt, d a - durch geke n nze i chne t, daß an dem Gleitstück (129) und an der Membran (22, 130, 131) zwei Flächen vorgesehen sind, die parallel zueinander und lotrecht zur Schallplattenebene verlaufen und mittels eines Schmierstoffes (134) aufeinandergleiten.
- 2. Sprechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Flächen von der Innenfläche eines an der Membran (22) vorgesehenen Rohres (130) und von der Außenfläche des in dem Rohr (130) geführten zylindrischen Gleitstückes (129) gebildet werden. 3. Sprechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (129) durch eine mit ihren Enden am Gehäuse befestigte Blattfeder (125) auf und ab beweglich geführt ist und die Blattfeder durch eine Schraubenfeder (150) vorgespannt ist. 4. Sprechmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (22) in ihrer Mitte mit der das Gleitstück (129) füh- renden Fläche (130, 150) versehen und mit ihrem Rande (23) am Gehäuse (12, 21) befestigt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 15511.05, 2774438.
Applications Claiming Priority (1)
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| US170643A US3095201A (en) | 1962-02-02 | 1962-02-02 | Multiple speech phonograph with improved tone arm mounting |
Publications (2)
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