DE1171666B - Sammelstueck mit aufgesetztem Pulsator fuer Melkmaschinen - Google Patents
Sammelstueck mit aufgesetztem Pulsator fuer MelkmaschinenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J5/00—Milking machines or devices
- A01J5/04—Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
Internat. Kl.: AOIj
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Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 45 g-7/00
1171 666
K 45075 III/45 g
30. Oktober 1961
4. Juni 1964
K 45075 III/45 g
30. Oktober 1961
4. Juni 1964
Bei modernen Absaugemelkanlagen wird üblicherweise für das Vakuum und die Milchförderung nur
eine einzige Leitung benutzt, die in ein unter dem Pulsator angeordnetes Milchsammeistück mündet.
Diese Anlagen haben den Nachteil, daß der Pulsator leicht durch Milchrückstau verschmutzt und daher
häufig gereinigt werden muß. Um diesen Nachteil zu beheben, wurde bereits vorgeschlagen, unter den Pulsator
ein Rohrstück zu setzen, das zwar mit dem Pulsator eine Baueinheit bildet, aber keine innere Verbindung
besitzt. Dieses Rohrstück besitzt auf beiden Seiten je zwei, also insgesamt vier Zulaufstutzen für
die Zitzenschläuche, während die vom Pulsator kommende Außenluft in das dem Milchschlauch abgekehrte
Ende des Rohrstückes eingeführt wird. Diese Ausführung vermeidet zwar die erwähnte Verschmutzung
des Pulsators und dessen häufige Reinigung, ist aber einmal mit relativ hohen Gestehungskosten verbunden,
weil das Rohrstück und die Anschlußstutzen aus nichtrostendem, verchromtem Stahl bestehen
müssen und das Ansetzen der vier Stutzen einen nicht unerheblichen Arbeitsaufwand bedeutet. Das Aufbringen
der Zitzenschläuche auf die Zulauf stutzen ist schwierig, da sie sehr stramm sitzen müssen, um den
Pulsator, das Rohrstück und den Milchschlauch tragen zu können. Ein weiterer Nachteil besteht noch
darin, daß die vier Anschlußstellen der Stutzen an das Rohrstück Absetzstellen für die einfließende Milch
bilden.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese letztbeschriebene Art von Sammelstücken wesentlich zu vereinfachen
und die aufgezeigten Nachteile zu vermeiden.
Diese Erfindungsaufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß an das Rohrstück zwei Milchzulaufstutzen
angesetzt sind, in deren Enden die Leitung der Pulsator-Außenluft mündet und in denen je zwei
radiale Öffnungen angeordnet sind, die von auf die Milchzulaufstutzen aufgeschobenen ringförmigen Laschen
der Zitzenschläuche umgriffen werden.
Die ringförmigen Laschen können nach Abnahme der Pulsator-Außenluftleitung von den Stutzen seitlich
abgezogen werden. Sie können aber auch geschlitzt ausgebildet sein und nach Art eines Schnappverschlusses
auf die Stutzen aufgesteckt werden, da sie aus einem hochelastischen Werkstoff bestehen. In
das eine Ende des Rohrstückes ist der Milch-Luftschlauch eingeschoben und durch einen Ring gesichert.
In das Ende des Milch-Luftschlauches ist ein Wattefilterkäfig eingesetzt, in dessen Bereich die beiden
Milchzulaufstutzen schräg in Richtung des Milchabflusses tangential unten in das Rohrstück einmünden.
Diese tangentiale Einmündung hat zur Folge, Sammelstück mit aufgesetztem Pulsator
für Melkmaschinen
für Melkmaschinen
Anmelder:
Dipl. rer. pol. Klaus-Jürgen Karnath,
Wiesbaden, Sonnenberger Str. 22
Als Erfinder benannt:
Dipl. rer pol. Klaus-Jürgen Karnath,
Dipl.-Ing. Dr. Karnath, Wiesbaden,
Günther Karnath, Unna (Westf.)
Dipl. rer pol. Klaus-Jürgen Karnath,
Dipl.-Ing. Dr. Karnath, Wiesbaden,
Günther Karnath, Unna (Westf.)
daß die zuströmende Milch sich auf einem spiraligen Weg um den Filterkäfig herum bewegt, so daß ein
senkrechter Aufprall der Milch auf die Watteschicht vermieden wird und daher die Lebensdauer des Filters
verlängert wird. Die die Milchzulaufstutzen umfassenden ringförmigen Laschen, die Zitzenschläuche
und die Zitzengummis selbst sind als einteiliges Bauelement aus Gummi oder elastischem Kunststoff hergestellt,
während der Melkbecher aus einem festen Werkstoff besteht, auf dessen oberen Rand sich der
Kopf des Zitzengummis auflegt und gegen dessen unteren Rand ein Flansch des Zitzengummis abdichtet,
wobei in diesen Flansch ein Rohrstutzen für die Luftzuführung eingesetzt ist. Dieser Luftstutzen wird
damit ebenfalls ein Bestandteil des Zitzengummis. Dabei sind die ringförmigen Laschen, die Zitzenschläuche
und der den Luftstutzen tragende Flansch so bemessen, daß sie von unten durch den festen Melkbecher
hindurchgezogen werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt das Sammelstück mit aufgesetztem Pulsator in Seitenansicht, teilweise geschnitten,
F i g. 2 dasselbe in Aufsicht.
Der Pulsator 1 ist mittels eines festen Steges 2 seitlich über dem Rohrstück 3 befestigt. In dieses Rohrstück
münden die beiden Milchzulaufstutzen4a und
4 b, und zwar schräg zum Milch-Luftschlauch 19 gerichtet und tangential an der unteren Hälfte des Rohrstückes.
Die Stutzen 4 a und 4 b besitzen je zwei nach oben offene Öffnungen 6. An diesen Stellen werden
die Zulaufstutzen durch die ringförmigen oder ge-
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schlitzt-ringförmigen Laschen 8 α, 8 b, 8 c, 8 d umgriffen,
die unmittelbar in die Zitzenschläuche la bis 7d
übergehen. Die Zitzenschläuche 7 besitzen an ihrem oberen Ende Flansche 10 und verlaufen dann in die
Zitzengummis 9, die ihrerseits am oberen Ende einen verstärkten Kopf 12 mit den Zitzenöffnungen 13 besitzen.
Der aus festem Werkstoff bestehende Melkbecher 11 ist zwischen den verstärkten Kopf und den
Flansch 10 eingesetzt. Der zwischen dem Melkbecher und den Zitzengummis vorhandene Hohlraum 14 steht
mit der Außenluft über den Rohrstutzen 15 in Verbindung. Der gesamte, eine Baueinheit bildende Teil
8, 7, 9, 12 kann durch den Melkbecher 11 hindurchgezogen werden. Die Enden der beiden Zulaufstutzen
4 a und 4 b stehen über ein Zwischenstück 5 mit dem Pulsatorgehäuse in Verbindung und leiten die aus dem
Steuerraum des Pulsators 1 kommende Außenluft in die Milchleitung. Das eine Ende des Rohrstückes 3
ist durch einen Schnappdeckel 17 fest verschlossen. In das andere Ende des Rohrstückes 3 ist das Ende so
des Milch-Luftschlauches 19 eingeschoben und durch einen elastischen Schnappring 17 a gesichert. Der
Milch-Luftschlauch mündet in einen an sich bekannten Wattefilterkäfig 16 mit den Öffnungen 18. Das
Ende des Filterkäfigs ist am Innendurchmesser des Rohrstückes 3 abgestützt, so daß rings um den Filterkäfig
16 herum ein gleichmäßiger Spalt verbleibt, der von der aus den Stutzen 4 a und 4 b zulauf enden Milch
umspült wird.
Durch die beschriebene Ausbildung des Melkzeuges werden Absetzstellen für die Milch weitgehend vermieden
und ein leichtes Reinigen aller Teile gewährleistet. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß alle
Teile ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges leicht auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt werden
können.
Claims (3)
1. Sammelstück mit aufgesetztem Pulsator für Melkmaschinen, wobei das Sammelstück als
Rohrstück ausgebildet ist, in welches die von den Melkbechern kommende Milch mündet, dadurch
gekennzeichnet, daß an das Rohrstück (3) zwei Milchzulauf stutzen (4 a und 4 b)
angesetzt sind, in deren Enden die Leitung (5) der Pulsator-Außenluft mündet und in denen je
zwei radiale öffnungen (6) angeordnet sind, die von auf die Milchzulaufstutzen (4 a und 4 b) aufgeschobenen
ringförmigen Laschen (8) der Zitzenschläuche (7) umgriffen werden.
2. Melkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kopf des Rohrstückes
(3) der Milch-Luftschlauch (19) mündet, auf dessen Ende ein Wattefilter-Käfig (16) aufgesetzt
ist, in dessen Bereich die beiden Milchzulaufstutzen (4a, 4b) schräg in Richtung des Milchabflusses
tangential unten in das Rohrstück (3) einmünden.
3. Melkzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Milchzulaufstutzen
(4a und 4b) umfassenden, ringförmigen Laschen (8), die Zitzenschläuche (7a, Ib, Ic, 7d) und die
Zitzengummis (9) als einteilige Baueinheit aus Gummi oder Kunststoff hergestellt sind, während
der Melkbecher (11) aus einem festen Werkstoff besteht, auf dessen oberen Rand sich der Kopf
(12) des Zitzengummis auflegt und gegen dessen unteren Rand ein Flansch (10) des Zitzengummis
abdichtet, wobei in diesen Flansch ein Rohrstutzen (15) eingesetzt ist, der ebenso wie die
Laschen (8) durch den Melkbecher (11) nach oben hindurchziehbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 398/23 5.64
ι Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK45075A DE1171666B (de) | 1961-10-30 | 1961-10-30 | Sammelstueck mit aufgesetztem Pulsator fuer Melkmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1171666B true DE1171666B (de) | 1964-06-04 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK45075A Pending DE1171666B (de) | 1961-10-30 | 1961-10-30 | Sammelstueck mit aufgesetztem Pulsator fuer Melkmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1171666B (de) |
-
1961
- 1961-10-30 DE DEK45075A patent/DE1171666B/de active Pending
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