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DE1171581B - Vorrichtung zum Vermeiden von Kran-zusammenstoessen - Google Patents

Vorrichtung zum Vermeiden von Kran-zusammenstoessen

Info

Publication number
DE1171581B
DE1171581B DEH38379A DEH0038379A DE1171581B DE 1171581 B DE1171581 B DE 1171581B DE H38379 A DEH38379 A DE H38379A DE H0038379 A DEH0038379 A DE H0038379A DE 1171581 B DE1171581 B DE 1171581B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
receiver
time
cranes
relay
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH38379A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Gerhard Meinshausen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUETTEN und BERGWERKE RHEINHAU
Original Assignee
HUETTEN und BERGWERKE RHEINHAU
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUETTEN und BERGWERKE RHEINHAU filed Critical HUETTEN und BERGWERKE RHEINHAU
Priority to DEH38379A priority Critical patent/DE1171581B/de
Publication of DE1171581B publication Critical patent/DE1171581B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C15/00Safety gear
    • B66C15/04Safety gear for preventing collisions, e.g. between cranes or trolleys operating on the same track
    • B66C15/045Safety gear for preventing collisions, e.g. between cranes or trolleys operating on the same track electrical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Vermeiden von Kranzusammenstößen Bei Krananlagen laufen häufig mehrere Kräne auf der gleichen Fahrbahn, so daß, insbesondere bei großer Geschwindigkeit, die Gefahr eines Zusammenstoßes besteht. Um dies zu verhindem, sind schon verschiedene Einrichtungen bekanntgeworden. Diesen bekannten Einrichtungen ist gemeinsam, daß bei Annäherung an ein Fahrthindernis eine Schutzinaßnahme, z. B. ein Warnsignal, ausgelöst oder der Antrieb stillgesetzt wird. So hat man beispielsweise die Fahrgeschwindigkeit der Kräne mit einer Meßvorrichtung aufgenommen und die Kräne bei gegeneinander gerichteter Bewegung in Abhängigkeit von der Größe der Fahrgeschwindigkeit automatisch gebremst. Es ist auch schon bekannt, zur Auslösung von Schutzmaßnahmen aus Sendem und Empfängern gebildete Einrichtungen zu verwenden, bei denen von den Sendern eine gerichtete Wellenstrahlung ausgesendet wird. Bei dieser bekannten Einrichtung wird beim Auftreffen der Wellenstrahlung auf den Empfänger ein Warnzeichen ausgelöst und/oder der Antrieb stillgesetzt.
  • Bekannt ist ferner, bei Sicherheitseinrichtungen der vorgenannten Art eine Sendeanlage und eine Empfangsanlage so anzuordnen, daß die Wellenstrahlung erst bei einer vorgegebenen Entfernung der Kräne mit der Wirkung auf die Empfänger auftrifft, daß die Schutzmaßnahmen erst bei dieser Entfernung ausgelöst werden. Zu diesem Zweck hat man die Empfangswinkel der Empfänger sehr groß gemacht und die Empfänger so angeordnet, daß die von den Sendem ausgesendete Wellenstrahlung erst von einer vorgegebenen Entfernung der Kräne an auf die Empfänger auftrifft. Die vorgesehenen Schutzmaßnahmen werden in diesem Falle ausgelöst, sobald die von einem Sender ausgesendete Wellenstrahlung in den Empfangsbereich des zugehörigen Empfängers fällt; Die Schutzmaßnahmen werden aufgehoben, wenn die gerichteten Strahlen beim Entfernen der Kräne nicht mehr in den Empfangsbereich gelangen. Nach einer anderen bekannten Anordnung ist vorgesehen, die Schutzmaßnahmen dann auszulösen, wenn bei geringem Abstand der Kräne die Wellenstrahlung nicht mehr in den Bereich des zugehörigen Empfängers gelangt. Auch diese Anordnung erfordert einen großen Empfangsbereich. Bei diesen bekannten Maßnahmen ist jedoch die Empfangsintensität sehr klein mit der nachteiligen Folge, daß Unsicherheiten für das Ansprechen der Schutzmaßnahmen auslösenden Einrichhmg in Kauf genommen werden müssen.
  • Schließlich ist es auch bekannt, die Sender zweier auf einer Fahrbahn laufender Schienenfahrzeuge so anzuordnen, daß die gerichtete Wellenstrahlung in einem Winkel zur Bewegungsrichumg der Fahrzeuge verläuft und dadurch entfemungsabhängig Schaltvorgänge auslöst. Diese bekannte Einlichtung hat jedoch den Nachteil, daß die Schutzmaßnahmen auslösende Einrichtung sowohl beim Eintritt in den Gefahrenbereich wie beim Austritt aus dem Gefahrenbezeich anspricht, weil jede Belichtung des Empfängers die vorgesehenen Schutzmaßnahmen auslöst. Dies ist je- doch unerwünscht, da es nur darauf ankommt, beim Eintritt in den Gefahrenbereich Signale zu geben oder den Antrieb stillzusetzen.
  • Bei auf einer Kranbahn laufenden Kränen ist es ferner häufig notwendig, zwei, Kräne teiweise innerhalb eines Abstandes voneinander einzusetzen, der nach den Betriebserfahrungen kleiner ist als der Ab- stand, der durch die Anordnung der Ernpfänger als Gefahrenbereich anzusehen ist. Auch hierfür sind die bislang bekannten Einrichtungen nicht geeignet.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, Schutzmaßnahmen zu treffen, die beim Arbeiten zweier Kräne in einem Bereich, in dem die Gefahr eines Zusammenstoßes besteht, das Gefahrenmoment herabsetzen.
  • Nach der Erfindung sind zu diesem Zweck auf jedem von zwei auf einer Fahrbahn laufenden Kränen eine Lichtsendeanlage und eine Lichtempfangsanlage angeordnet. Dabei sind die Lichtstrahlen der Sendeanlage, durch die, entfermingsabhängige Schaltvorgänge ausgelöst werden, schräg zur Fahrtrichtung gerichtet. Die Lichtempfangsanlage ist mit einer Einrichtung in einem Stromkreis geschaltet, durch die- bei einer vorgegebenen Entfernung der Kräne Schutzmaßnahmen ausgelöst werden.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird nun einmal in der Weise gelöst daß beim Eintreten eines Krans in den Gefahrenber--ich eine Schut2maßnahme, beispielsweise ein Signal, ausgelöst wird, weiches erst ausgeschaltet wird, Wenn der Kran den Gefahrenbereich verläßt. Für diesen Lösungsweg ist die Anordnung von mindestens zwei Empfängern auf einem Kran in der Weise vorgesehen, daß bei Annäherung der Kräne der Sendestrahl kurz nacheinander auf beide Empfänger auftrifft. Erfindungsgemäß sind die Empfänger über Ruhe- und Arbeitsstromkontakte mit einem die Schutzmaßnahmen auslösende Einrichtung steuernden Relais verbunden. Die Kontakte sind dabei erfindungsgemäß so geschaltet, daß der Stromkreis bei Annäherung der Kräne zur automatischen Auslösung von Schutzmaßnahmen nach Belichten des Empfängers, auf welchen der Lichtstrahl bei kleinerem Kranabstand auftrifft, geschlossen ist. Hingegen wird der Stromkreis wieder geöffnet, wenn beim Entfernen der Kräne der Empfänger, auf welchen der Lichtstrahl bei größerem Kranabstand auftrifft, belichtet wird.
  • Nach einem weiteren Lösungsweg der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe ist eine geschwindigkeitsabhängige Abschaltung des Fahrwerks beim Einfahren in den unmittelbaren Gefahrenbereich mit der Wirkung vorgesehen, daß ein Kran bei langsamer Fahrt in den Gefahrenbereich eintreten und auch in diesem arbeiten kann, daß der Kran bei zu schneller Fahrt dagegen abgebremst wird. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß auf dem einen Kran ein Empfänger mit hinreichender Empfangsbreite vorgesehen, um beim Eintritt und Austritt des den Empfangsbereich durchwandernden Lichtstrahls jeweils verschiedene Schaltvorgänge auszulösen. Dieser Empfänger ist über einen Arbeitsstromkontakt mit einem eine Brernsvorrichtung steuernden Relais mit Kontakten sowie einem auf eine vorgegebene Anlaufzeit einstellbaren und bei Belichtung des Empfängers anlaufenden Zeitrelais verbunden. Die Kontakte sind dabei erfindungsgemäß so geschaltet, daß der Bremsstromkrei.s nur ansprechen kann, wenn die Belichtungszeit des Empfängers kleiner ist als die eingestellte Anlaufzeit des Zeitrelais.
  • Beide vorgenannten Maßnahmen lassen sich mit Vorteil in der Weise kombinieren, daß der Kran bei langsamer Fahrt in den Gefahrenbereich einfahren und in diesem bei dauerndem Ansprechen eines Warnsignals arbeiten kann, welches erst beim Verlassen des Gefahrenbereichs wieder ausgeschaltet wird. Außerdem wird der Fahrantrieb beim Eintritt in den Gefahrenbereich ausgeschaltet, wenn die Relativgeschwindigkeit der beiden auf der gleichen Fahrbahn laufenden Kräne zu groß ist. Zur Durchführung dieser besonders vorteilhaften Maßnahme werden also mindestens zwei Empfänger, die in Abhängigkeit von dem Abstand der Kräne kurz nacheinander belichtet werden, auf einem Kran angeordnet. Die Empfänger sind dabei in einem Signalstromkreis derart geschaltet, daß der Signalstromkreis bei Belichtung des Empfängers, auf den der Lichtstrahl bei kleinerem Kranabstand auftrifft, geschlossen und bei Belichtung des Empfängers, auf welchen der Lichtstrahl bei größerem Kranabstand auftrifft, geöffnet ist. Außerdem sind der Empfänger, auf den der Lichtstrahl bei kleinem Kranabstand auftrifft, und ein auf eine vorgegebene Anlaufzeit einstellbares Zeitrelais mit Kontakten, welches bei Belichtung des vorbezeichneten Empfängers anläuft, in einem Bremsstromkreis so geschaltet, daß der Bremsstromkreis nur ansprechen kann, wenn die Belichtungszeit des Empfängers kleiner ist als die eingestellte Anlaufzeit des Zeitrelais.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht darin, den Bremsstromkreis mittels zweier bei Annäherung der Kräne nacheinander ansprechenden Empfänger zu steuern, wobei dasZeitrelais anläuft, sobald derEmpfänger, auf den der Lichtstrahl bei großem Kranabstand auftrifft, belichtet wird. Der Bremsstromkreis kann bei dieser Ausbildungsform nur ansprechen, wenn die Zeitspanne von der Belichtung des bei großem Kranabstand belichteten Empfängers bis zur Belichtung des bei kleinem Kranabstand belichteten Empfängers kleiner ist als die eingestellte Anlaufzeit des Zeitrelais.
  • Eine gleichfalls vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, mehrere mit unterschiedlicher Anlaufzeit eingestellte Zeitrelais in dem Bremsstromkreis zu schalten. Durch diese Schaltung wird mittels einer an sich bekannten Bremseinrichtung die Bremskraft stufenweise erhöht. Diese erfindungsgemäße Maßnahme läßt sich mit Vorteil dahin abwandeln, daß durch die Schaltung mehrerer Zeitrelais mehrere Bremsen in zeitlicher Folge betätigt werden.
  • Da Kräne häufig - beispielsweise in Tiefofenhallen von Walzwerken - bei Sichtbehinderung durch Staub, Nebel od. dgl. arbeiten müssen, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, Infrarotstrahlensender und -empfänger zu verwenden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand der in schematischer Darstellung in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiele erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 die Lichtsende- und -empfangsanlage für zwei auf einer Fahrbahn laufenden Kräne mit der erfindungsgemäßen Anordnung zweier Empfänger, F i g. 2 die erfindungsgemäße Schaltung der beiden Empfänger nach F i g. 1 mit der in einem Stromkreis liegenden Schutzmaßnahmen auslösenden Einrichtung, F i g. 3 eine Lichtsende- und -empfangsanlage für zwei auf einer Fahrbahn laufende Kräne mit der erfindungsgemäßen Anordnung eines Empfängers, F i g. 4 die erfindungsgemäße Schaltung des nach F i g. 3 angeordneten Empfängers in dem Bremsstromkreis.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, besteht die erfindungsgemäße Einrichtung zum Vermeiden von Kranzusammenstößen aus einem Sender 1, beispielsweise für Infrarotlicht, der auf dem einen Kran 2 von zwei Kränen 2, 3 angeordnet ist, die, sich auf der gleichen Fahrbahn befinden. Die Verwendung von Infrarotlicht hat den Vorteil, daß der Empfang auch bei Sichtbehinderung durch Staub oder Nebel nicht beeinträchtigt wird. Auf dem anderen Kran 3 der beiden Kräne 2, 3 ist die Empfangsanlage vorgesehen. Nach dem in F i g. 1 gegebenen Ausführungsbeispiel besteht die Empfangsanlage aus zwei Empfängern 4 und 5, die so angeordnet sind, daß der von dem Sender 1 ausgesendete Lichtstrahl bei Annäherung der beiden Kräne zunächst auf den Empfänger 4 und bei weiterer Annäherung auf den Empfänger 5 auftrifft. Als Empfänger werden bei Verwendung von Sendern für Infrarotlicht zweckmäßig geeignete Fototransitoren mit elektrischen Verstärkern verwendet. Wie in der Zeichnung nicht dargestellt ist, ist Kran 2 ebenfalls mit einer entsprechenden Lichtempfangsanlage und Kran 3 mit einem Sender ausgerüstet.
  • Bei Annäherung der beiden Kräne trifft der Sendestrahl zunächst auf den Empfänger 4, doch ist das Relais 7 erst stromdurchflossen, wenn nach Belichten des Empfängers 5 der Kontakt 6 geschlossen ist. Durch das Relais 7 wird der in Ruhestellung geöffnete Kontakt 8 betätigt, so daß der Signalstromkreis geschlossen ist und -wie in der Zeichnung beispielsweise dargestellt ist - durch die Warnlampe 9 Lichtsignale und durch das Signalhom 10 akustische Warnzeigen gegeben werden. Sobald bei weiterer Annäherung der Kräne der gerichtete Sendestrahl den Empfänger 5 nicht mehr trifft, öffnet sich der Kontakt 6 wieder; doch bleibt der Signalstromkreis üb#er den von dem Relais 7 betätigten Kontakt 11 und über den von dem Empfänger 4 gesteuerten und in Ruhestellung geschlossenen Kontakt 12 stromdurchtlossen. Es werden also auch dann Signale gegeben, wenn der Empfänger 5 nicht mehr belichtet wird. Erst wenn die Kräne sich bei umgekehrter Fahrtrichtung wieder so weit voneinander entfernt haben, daß der Sendestrahl den Empfänger 4 trifft, wird der Kontakt 12 und damit auch der Signalstromkreis geöffnet.
  • Durch die neue Einrichtung wird also während der ganzen Dauer des Aufenthalts der beide Kräne im Gefahrenbereich das Gefahrenmoment angezeigt, und erst bei einer Entfernung, die größer ist als der Ab- stand, bei dem der Empfänger 4 belichtet wird, werden die ausgelösten Schutzmaßnahmen aufgehoben.
  • In F i g. 3 und 4 ist eine Ausführungsform der Sende- und Empfangsanlage mit der zugehörigen Schaltung wiedergegeben, bei der der Fahrantrieb des Krans 3 stillgesetzt wird, wenn dieser Kran mit zu schneller Fahrt in den Gefahrenbereich des Krans 2 eintritt. Wie aus F i g. 4 hervorgeht, wird nach Belichten des Empfängers 5 der Kontakt 13 geschlossen, so daß das Relais 14 und ebenfalls das Zeitrelais 15 stromdurchflossen wird. Durch die beim Auftreffen des Sendestrahls auf den Empfänger 5 in diesem ausgelöste Spannung wird außerdem der Kontakt 19 geschlossen, während der von dem Relais 14 betätigte und in Ruhestellung geschlossene Kontakt 20 sich mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung öffnet. Das hat zur Folge, daß das, Bremsrelais 17 über den in F i g. 4 geöffnet dargestellten, im Betriebszustand jedoch geschlossenen Selbsthaltekontakt 18 stromdurchflossen bleibt. Entsprechend den üblichen Betriebsbedingungen, nach denen die Bremse nur geschlossen ist, wenn das BreinsreIais, stromlos ist, bedeutet das, daß die Bremse gelüftet bleibt. Die Belichtungsdauer des Empfängers 5 entspricht der Zeit, die der Kran 1 zum Durchlaufen des Empfangbereichs, das ist die in F i g. 3 mit 16 bezeichnete Strecke, benötigt. Die Zeit, die zum Durchlaufen der Strecke 16 gebraucht wird, hängt ab von der Relativgeschwindigkeit, mit der sich die Kräne einander nähern. Diese Zeit wird - wie nachfolgend gezeigt wird - mit der eingestellten Anlaufzeit des Zeitrelais 15 verglichen.
  • Nähern sich die Kräne 2 und 3 mit so großer Relativgeschwindigkeit, daß die Zeit für das Durchlaufen der Strecke 16 kleiner ist als die eingestellte Anlaufzeit des Zeitrelais 15, so bleibt der Kontakt 21 geöffnet. Dagegen wird, sobald der Empfänger 5 bei weiterer Annäherung nicht mehr belichtet wird, der Kontakt 19 geöffnet, bevor sich der durch das Relais 14 mit einer geringen zeitlichen Verzögerung betätigte Kontakt 20 schließt. Da auch der Kontakt 21 geöffnet bleibt, hat das die Wirkung, daß das Bremsrelais 17 stromlos und somit die Bremswirkung ausgelöst wird.
  • Nähern sich die Kräne dagegen mit so kleiner Relativgeschwindigkeit, daß die Zeit für das Durchlaufen der Strecke 16 größer ist als die eingestellte Anlaufzeit des Zeitrelais 15, so wird durch dieses der Kontakt 21 geschlossen, bevor bei weiterer Annäherung der Kräne der Empfänger 5 mit der Folge wieder unbelichtet ist, daß der Kontakt 19 geöffnet und mit geringer Verzögerung der Kontakt 20 geschlossen wird. Das bedeutet, daß das Bremsrelais über den Selbsthaltekontakt 18 und den Kontakt 21 stromdurchflossen ist. Die Bremse bleibt also gelüftet, da der Kontakt 21 auch während des Zeitraums zwischen dem öffnen des Kontaktes 19 und dem Schließen des Kontaktes 20 die Stro-inzuführung zum Relais 17 aufrechterhält. Nach Stillstand des Krans kann durch Schließen des Kontaktes 22 die Bremswirkung wiederaufgehoben werden. Dies kann entweder von Hand oder in an sich bekannter Weise automatisch erfolgen.
  • Durch die entsprechend dein in F i g. 3 und 4 wiedergegebenen Ausführungsbeispiel ausgestaltete neue Einrichtung zum Vermeiden von Kranzusammen stößen kann somit das Arbeiten zweier Kräne nebeneinander auch im Gefahrenbereich ermöglicht werden, wenn die Kräne mit langsamer Fahrt in den Gefahrenbereich eintreten, während bei einer Fahrt, bei der wegen hoher Geschwindigkeit die Gefahr eines Zusammenstoßes besteht, als Schutzmaßnahme der Antrieb automatisch stillgesetzt wird.
  • Es kann vorteilhaft sein, neben der Abgabe von Warnsignalen, die anzeigen, daß zwei Kräne sich im Gefahrenbereich befinden, dann den Fahrantrieb stillzusetzen, wenn die Kräne mit zu großer Geschwindigkeit in den Gefahrenbereich eintreten. Die-s ist insbesondere für Kräne vorteilhaft, die häufig in unmittelbarer Nachbarschaft innerhalb des Ge-fahrenbereichs arbeiten müssen. Erfindungsgemäß ist daher vorgesehen, die Ausführungsforin nach F i g. 1 und 2 der neuen Einrichtung mit der Ausführungsform nach F i g. 3 und 4 miteinander zu kombinieren. Diese Kombination ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Nach dieser zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung wird dabei die Schaltung nach F i g. 4 mit dem Empfänger 5 verbunden, also mit dem Empfänger, auf den der Lichtstrahl bei kleinem Kranabstand auftrifft. Es ist jedoch selbstverständlich auch möglich, die Schaltung so vorzunehmen, daß das Zeitrelais 15 anläuft, sobald der Empfänger 4, also der Empfänger, auf den der Lichtstrahl bei großem Kranabstand auftrifft, belichtet wird. Ferner können auch erfindungsgemäß, wie in der Zeichnung nicht dargestellt ist, mehrere Zeitrelais in dem Bremsstromkreis geschaltet sein, durch die mittels einer an sich bekannten Bremseinrichtung die Bremskraft stufenweise erhöht wird oder mehrere Bremsen in zeitlicher Folge betätigt werden.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Vorrichtung zum Vermeiden von Kranzusammenstößen, bestehend aus einerLichtsendeanlage mit schräg zur Fahrtrichtung der Kräne gerichteten Lichtstrahlen und einer Lichtempfangsanlage, welche mit einer bei einer vorgegebenen Entfernung der Kräne Schutzmaßnahmen auslösenden Einrichtung in einem Stromkreis geschaltet ist, gekennzeichnet durch mindestens zwei Empfänger, die in der Weise angeordnet sind, daß sie bei Annäherung der Kräne kurz nacheinander belichtet werden, und die über Ruhe- und Arbeitsstromkontakte mit einem Relais, welches die Schutzmaßnahmen auslösende Einrichtung steuert, so verbunden sind, daß der Stromkreis zur automatischen Auslösung von Schutzmaßnahmen bei Annäherung der Kräne nach Belichten des Empfängers, auf welchen der Lichtstrahl bei kleinem Kranabstand auftrifft, geschlossen und beim Entfernen der Kräne nach Belichten des Empfängers, auf welchen der Lichtstrahl bei großem Kranabstand auftrifft, geöffnet ist.
  2. 2. Vorrichtung zum Vermeiden von Kranzusammenstößen, bestehend aus einer Lichtsendeanlage mit schräg zur Fahrtrichtung der Kräne gerichteten Lichtstrahlen und einer Lichtempfangsanlage, welche mit einer bei einer vorgegebenen Entfernung der Kräne Schutzmaßnahmen auslösenden Einrichtung in einem Stromkreis geschaltet ist, gekennzeichnet durch einen Empfänger mit einem Empfangsbereich von hinreichender Breite, um beim Eintritt und beim Austritt des den Empfangsbereich durchwandernden Lichtstrahls jeweils verschiedene Schaltvorgänge auszulösen, wobei der Empfänger über einen Arbeitsstromkontakt mit einem eine Bremseinrichtung steuernden Relais mit Kontakten sowie einem auf eine vorgegebene Anlaufzeit einstellbaren und bei Belichtung des Empfängers anlaufenden Zeitrelais so verbunden wird, daß der Bremsstromkreis nur anspricht, wenn die Belichtungszeit des Empfängers kleiner ist als die eingestellte Anlaufzeit des Zeitrelais. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger, auf den der Lichtstrahl bei kleinem Kranabstand auftrifft, einen Empfangsbereich von hinreichender Breite aufweist, um beim Eintritt und beim Austritt des den Empfangsbereich durchwandernden Lichtstrahls jeweils verschiedene Schaltvorgänge auszulösen, wobei der Empfänger über einen Arbeitsstromkontakt mit einem eine Bremseinrichtung steuernden Relais mit Kontakten sowie einem auf eine vorgegebene Anlaufzeit einstellbaren und bei Belichtung des Empfängers anlaufenden Zeitrelais so verbunden ist, daß der Bremsstromkreis nur anspricht, wenn die Belichtungszeit des Empfängers kleiner ist als die eingestellte Anlaufzeit des Zeitrelais. 4. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß zwei Empfänger und ein auf eine vorgegebene Anlaufzeit einstellbares und bei Belichtung des bei Annäherung der Kräne zuerst belichteten Empfängers anlaufenden Zeitrelais in einem Bremsstromkreis derart geschaltet sind, daß der Bremsstromkreis nur ansprechen kann, wenn die Zeitspanne von der Belichtung des bei großem Kranabstand belichteten Empfängers bis zur Belichtung des bei kleinem Kranabstand belichteten Empfängers kleiner ist als die eingestellte Anlaufzeit des Zeitrelais. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, gekennzeichnet durch die Schaltung mehrerer mit unterschiedlicher Anlaufzeit eingestellter Zeitrelais in dem Bremsstromkreis zur stufenweisen Erhöhung der Bremskraft mittels einer an sich bekannten Bremseinrichtung oder zur Betätigung mehrerer Bremsen in zeitlicher Folge. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 937 973.
DEH38379A 1960-01-14 1960-01-14 Vorrichtung zum Vermeiden von Kran-zusammenstoessen Pending DE1171581B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0072567A3 (en) * 1981-08-17 1983-09-28 Fmc Corporation Boundary plane warning system
FR2537119A1 (fr) * 1982-12-02 1984-06-08 Chantiers Modernes Sa Dispositif de securite adaptable aux fleches de grues destinees a se survoler
EP0222113A3 (de) * 1985-10-17 1989-02-01 International Business Machines Corporation Verfahren zur Vermeidung von Kollisionen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937973C (de) * 1949-10-04 1956-01-19 Demag Ag Aus Sende- und Empfangsanlagen fuer gerichtete Wellenstrahlung (elektrisch, optisch oder akustisch) bestehende Sicherheitseinrichtung gegen das Zusammenstossen von Schienenfahrzeugen mit einem Hindernis, insbesondere fuer Verladebruecken, Krananlagen u. dgl.

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