DE1170995B - Verfahren und Schaltungsanordnung zum Betrieb von Bildaufnahmeroehren vom Typ des Superorthikons - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zum Betrieb von Bildaufnahmeroehren vom Typ des SuperorthikonsInfo
- Publication number
- DE1170995B DE1170995B DEF36314A DEF0036314A DE1170995B DE 1170995 B DE1170995 B DE 1170995B DE F36314 A DEF36314 A DE F36314A DE F0036314 A DEF0036314 A DE F0036314A DE 1170995 B DE1170995 B DE 1170995B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- beam current
- signal
- pulse
- during
- electrode
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N23/00—Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
- H04N23/40—Circuit details for pick-up tubes
- H04N23/41—Beam current control
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Electron Sources, Ion Sources (AREA)
- Amplifiers (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Internat. KL: H 04 n;
HOIj
Deutsche KL: 21 al-32/35
Deutsche KL: 21 al-32/35
Nummer: 1170 995
Aktenzeichen: F 36314 VIII a / 21 al
Anmeldetag: 7. März 1962
Auslegetag: 27. Mai 1964
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb von Bildaufnahmeröhren vom Typ des Superorthikons,
bei denen die Abtastung während der Rücklaufzeit der Ablenkgeräte gesperrt wird.
Beim Betrieb von Superorthikonkameras war es bisher üblich, den Strahlstrom der Superorthikonröhre
während der Rücklaufzeiten des Abtaststrahles nicht zu sperren, sondern die Speicherelektrode während
der Austastlücke des Verstärkers negativ vorzuspannen. Da dann der Abtaststrahl auf der Speicherelektrode
nicht landen kann, wird er während der Austastzeiten nicht moduliert. Es fließt ein bestimmter,
dem Austastwert des Bildsignals entsprechender Strahlstrom, der in voller Stärke in den Sekundärelektronenvervielfacher
gelangt. Da der Austastwert üblicherweise als Bezugswert für die Klemmung der Verstärker dient, benötigt man einen möglichst konstanten
Signalwert. Bei der oben geschilderten Betriebsweise ist jedoch dem Signalwert während der
Austastlücke ein Rauschsignal überlagert, wodurch jeweils von Zeile zu Zeile verschiedene Bezugswerte
für die Klemmung erzeugt werden, was Zeilenrauschen verursacht.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist es bekannt, den Strahlstrom der Superorthikonröhre während der
Austastlücke zu sperren, um einen konstanten Bezugswert für die Klemmung des Verstärkers zu erhalten.
Dies erfordert aus folgendem Grund eine automatische Strahlstromregelung auf einen sehr konstanten
Wert.
Bei voller Aussteuerung der Superorthikonröhre durch das auf die Fotokathode fallende Licht ist der
Abtaststrahl üblicherweise 501Vo moduliert. Nur die Hälfte der der Speicherelektrode zur Abtastung bzw.
Löschung des Ladungsbildes angebotenen Elektronen des Strahlstroms können auf der Speicherelektrode
landen. Während der Negativtastung der Speicherelektrode ergibt sich der maximale Strahlstromwert.
Während der Abtastung weißer Bildstellen geht dieser auf den halben Wert zurück. Die gesamte Signalamplitude wird bei Unterdrückung des Strahlstromes
etwa doppelt so groß wie beim sogenannten Schwarz-Weiß-Sprung. Auf diesen bei Unterdrückung des
Strahlstromes entstehenden Potentialwert, den sogenannten Austastwert, arbeiten die Klemmschaltungen
des Verstärkers. Bei einer Änderung des Strahlstromes wird im Bildsignal sowohl das Potential des Schwarzwertes als auch das des Weißwertes geändert; denn
das bei Unterdrückung des Strahlstromes im Verstärker erreichte Potential wird ja durch die Klemmschaltungen
festgehalten. Es sollte daher, um definierte Potentialwerte für Schwarz und Weiß und auch
Verfahren und Schaltungsanordnung zum
Betrieb von Bildaufnahmeröhren vom Typ des
Superorthikons
Betrieb von Bildaufnahmeröhren vom Typ des
Superorthikons
Anmelder:
Fernseh G. m. b. H.,
Fernseh G. m. b. H.,
Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Als Erfinder benannt:
Dr .-Ing. Wolfgang Dillenburger,
Nieder Ramstadt über Darmstadt
Dr .-Ing. Wolfgang Dillenburger,
Nieder Ramstadt über Darmstadt
alle dazwischenliegenden Grauwerte zu erhalten, der Strahlstrom unbedingt auf einem sehr konstanten
Wert gehalten werden.
Bei bekannten Schaltungen zur automatischen Strahlstromstabüisierung hat man versucht, eine Regelspannung zur Regelung der Wehneltvorspannung von dem auf die Anode des Strahlsystems fließenden Strom bzw. vom Kathodenstrom der Superorthikonröhre abzuleiten. Große Schwierigkeiten bei der Ausführung solcher Schaltungen bereitet jedoch der bei den einzelnen Röhrenexemplaren recht verschiedene, manchmal relativ geringe Isolationswiderstand zwischen den verschiedenen Elektroden des Strahlerzeugungssystems, so daß der auftretende Isolationsstrom von gleicher Größenordnung sein kann wie der Strahlstrom. Die beiden Ströme addieren sich hierbei und können durch keinerlei Mittel voneinander wieder getrennt werden, so daß bestenfalls der Wert des Gesamtstroms und nicht der Strahlstrom allein stabilisiert wird. Um diesen Nachteil zu umgehen, könnte man zwar geeignete Superorthikonröhren nach ihrem Isolationswiderstand auswählen, was aber den Ausschuß wesentlich erhöhen würde.
Bei bekannten Schaltungen zur automatischen Strahlstromstabüisierung hat man versucht, eine Regelspannung zur Regelung der Wehneltvorspannung von dem auf die Anode des Strahlsystems fließenden Strom bzw. vom Kathodenstrom der Superorthikonröhre abzuleiten. Große Schwierigkeiten bei der Ausführung solcher Schaltungen bereitet jedoch der bei den einzelnen Röhrenexemplaren recht verschiedene, manchmal relativ geringe Isolationswiderstand zwischen den verschiedenen Elektroden des Strahlerzeugungssystems, so daß der auftretende Isolationsstrom von gleicher Größenordnung sein kann wie der Strahlstrom. Die beiden Ströme addieren sich hierbei und können durch keinerlei Mittel voneinander wieder getrennt werden, so daß bestenfalls der Wert des Gesamtstroms und nicht der Strahlstrom allein stabilisiert wird. Um diesen Nachteil zu umgehen, könnte man zwar geeignete Superorthikonröhren nach ihrem Isolationswiderstand auswählen, was aber den Ausschuß wesentlich erhöhen würde.
Das erfindungsgemäße Verfahren vermeidet die oben angeführten Nachteile und ist dadurch gekennzeichnet,
daß nur während eines Teiles der Austastzeit der Strahlstrom gesperrt wird und wenigstens
während eines anderen Teiles der Austastzeit die Speicherelektrode in an sich bekannter Weise an ein
gegenüber der Strahlkathode negatives Potential gelegt wird und daß die vom verstärkten Ausgangs-
409 597/167
strom der Bildaufnahmeröhre abgeleitete Gleichspannung einer die Stärke des Strahlstroms maßgeblich
beeinflussenden Elektrode, vorzugsweise der Wehneltelektrode des Strahlsystems, im Sinne einer
automatischen Stabilisierung zugeführt wird.
Dem Strahlstrom im Vakuum ist der Ausgangsstrom des Sekundärelektronenvervielfachers genau
proportional, so daß dessen Größe während der Negativtastung der Speicherelektrode eine vom Isola-
F i g. 1 zeigt einen Teil der Schaltung einer Fernsehkamera. Hierbei ist eine Superorthikonröhre 1 mit
der Speicherelektrode 2, der Kathode 3, der Wehneltelektrode 4 und der Strahlanode 5 dargestellt, wobei
5 die Strahlanode gleichzeitig Prallelektrode des Sekundärelektronenvervielfachers
6 ist, der auch die Elektroden 7 und die Anode 8 umfaßt.
Der Speicherelektrode 2 wird ein Impuls C zugeführt, der die Speicherelektrode während der gesam-
tionswiderstand zwischen den Elektroden des Strahl- io ten Rücklaufzeit des Abtaststrahls gegen die Strahlsystems
unabhängige Meßgröße darstellt, die zur kathode 3 negativ vorspannt. Die Wehneltelektrode 4
automatischen Konstanthaltung des Strahlstroms be- wird während eines Teils der Rücklaufzeit des Abnutzt
werden kann. Voraussetzung für die Durch- taststrahls durch einen Impuls B so weit negativ Vorführung
des Verfahrens ist, daß die Verstärkung des gespannt, daß der Strahlstrom gesperrt wird. Während
Vervielfachers konstant ist, was sich in der Praxis 15 der Sperrung des Strahlstroms wird z. B. in die Ausais
erfüllt erwiesen hat. Eine von ihm abgeleitete gangsleitung des Sekundärelektronenvervielfachers 6
Regelspannung ist dann von Isolationsfehlern weit- ein Gegenimpuls D eingetastet. Während dieser Zeit
gehend unabhängig. Sie kann nun dazu benutzt werden ferner dem Vorverstärker 11, dem Hauptwerden,
durch Beeinflussung der Vorspannung der verstärker 12 und der Meßverstärkerstufe 13 Klemm-Wehneltelektxode
den Strahlstrom konstant zu halten, ao impulse E zugeleitet.
Durch entsprechende Vorspannung einer sekundär- Zur weiteren Erläuterung der Erfindung werden
emittierenden Elektrode kann der Vervielfacher auf nun die Impulsformen der F i g. 3 besprochen, welche
einen vorgegebenen Verstärkungsfaktor derart ein- den Verlauf der verschiedenen zweckmäßig in der
gestellt werden, daß die Regelautomatik von Röhre Kamera verwendeten Impulse darstellen, die zur
zu Röhre optimal arbeitet, daß also immer die maxi- 25 Strahlstromstabilisierung dienen. Es wird davon ausmal
mögliche Regelsteilheit der Anordnung erzielt gegangen, daß es notwendig ist, die der Bildaufwird.
nahmeröhre (Superorthikonröhre) nachgeschalteten
Die Klemmimpulse sollen innerhalb der Austast- Verstärker auf einen bestimmten Signalwert zu klemzeit
des Strahlstroms liegen. In anderen Zeiten inner- men, damit unabhängig vom Bildinhalt ein fester
halb der Austastzeit soll die Speicherelektrode nega- 30 Bezugswert (z. B. Weiß- oder Schwarzwert) trotz der
tiv vorgespannt werden. Während dieser Zeit erreicht Verwendung von Wechselstromverstärkerstufen gealso
der Strahlstrom seinen maximalen Wert. Im währleistet ist. Der zur Beibehaltung dieses Bezugs-Bildsignal
entsteht daher ein Impuls, dessen Höhe wertes dienende Klemmimpuls E wird während der
etwa gleich dem doppelten Schwarz-Weiß-Sprung ist. Rücklaufzeit zu dem Zeitpunkt an die Verstärker-Nach
einem weiteren Merkmal der Erfindung wird 35 stufen gelegt, bei dem ein definierter Signalpegel
während der Dauer der im Verstärker wirksamen (z. B. Weiß- oder Schwarzpegel) vorhanden ist.
Klemmimpulse ein Schwarzimpuls zum Bildsignal an In dem in F i g. 3 gezeigten Impulsschaubild ist A
geeigneter Stelle addiert. Die Amplitude dieses Im- ein Bezugsimpuls, von dessen Flanken die verschiepulses
ist so groß wie der Signalsprung zwischen ge- denen Steuer- und Tastimpulse einer Fernsehkamera
sperrtem und unmodüliertem Strahlstrom, so daß 40 abgeleitet werden. Im vorliegenden Fall handelt es
durch den Impuls ein konstanter Schwarzpegel er- sich um den während der Zeilenrücklaufzeit gegebezeugt
wird, der als Bezugswert zur Klemmung der nen Η-Impuls. Um nun einen Bezugswert vorgeschrie-Videoverstärkerstufen
dienen kann. Bei einer Vari- bener Bildamplitude während der Zeit der Klemmante
der Erfindung kann die Amplitude des Schwarz- impulse zur Verfügung zu haben, wird an die Wehimpulses
auch dem Signalsprung zwischen Austast- 45 neltelektrode 4 ein Sperrimpuls B gegeben, welcher
wert des Strahlstroms und Weißpegel entsprechen, so durch Austasten des Strahls ein Bildsignal am Ausdaß
durch den Impuls ein konstanter Weißpegel als gang der Röhre erscheinen läßt, das etwa der Ampli-Bezugswert
für die Klemmung gewonnen wird. tude eines Weißwerts von 200 °/o entspricht. Dieses
Es ist ein besonderer Vorteil der Erfindung, daß zwischen tt und t2 liegende Bildsignal erscheint
die Regelspannung durch Gleichrichtung einer 50 wiederum in dem die Signalspannung am Ausgang
Wechselspannung, die einen periodisch wiederkehren- der Röhre darstellenden Kurvenzug F. Grundsätzlich
den Minimal- und Maximalwert aufweist, gewonnen kann dieser Impulswert auch als Bezugswert für die
werden kann. Dies kann durch einen Spitzengleich- Schwarzwerthaltung in dem Verstärker benutzt
richter unmittelbar hinter dem Vorverstärker für das werden. Es wird jedoch zweckmäßig ein Gegenimpuls
Bildsignal, dessen Verstärkung ebenfalls konstant ist, 55 der Kurvenform D am Ausgang des Sekundärgeschehen,
elektronenvervielfachers 6 in das Bildsignal einge-Im folgenden werden die Erfindung und ein Aus- tastet, welcher die Amplitude des zwischen t( und t2'
führungsbeispiel derselben an Hand der F i g. 1 bis 3 herrschenden Bildsignals auf einen gewünschten Wert,
näher beschrieben, wobei einander entsprechende z. B. Weiß- oder — wie in dem gestrichelten
Teile bzw. Kurven in allen Figuren mit gleichen Be- 60 Kurvenzug — auf den Bezugswert Schwarz bringt,
zugszeichen gekennzeichnet sind. Zwecks einfacherer Eine solche Einstellung des Bezugspegels ist in
Fernsehkameras an sich bekannt. Die Erfindung geht
aber von der Erkenntnis aus, daß es wenig Sinn hat,
das Bildsignal auf einen fest vorgegebenen Bezugs-65 wert zu klemmen, solange keine zuverlässige Konstanthaltung des Strahlstroms gewährleistet wird. Daher wird nun zur erfindungsgemäßen Stabilisierung
des Strahlstroms eine Austastung der Speicherelek-
aber von der Erkenntnis aus, daß es wenig Sinn hat,
das Bildsignal auf einen fest vorgegebenen Bezugs-65 wert zu klemmen, solange keine zuverlässige Konstanthaltung des Strahlstroms gewährleistet wird. Daher wird nun zur erfindungsgemäßen Stabilisierung
des Strahlstroms eine Austastung der Speicherelek-
Darstellung sind nur die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile eingezeichnet. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels der Erfindung,
Fig. 2 eine Schaltungsanordnung zur Gewinnung
der Regelspannung nach Fig. 1,
der Regelspannung nach Fig. 1,
Fig. 3 Schaubilder der auftretenden Impulse.
trode 2 mit einem Impuls der Form C vorgenommen, dessen Dauer über die Dauer ί1-ί2 der Wehneltaustastung
bis t3 hinausgeht. Dabei ergibt sich ein
Signalverlauf, wie er in der Kurve F zwischen I1 und
ts dargestellt ist. Gleichzeitig erhält der Strahlstrom
eine Modulation gemäß dem Kurvenverlauf G, d. h., er ist zwischen I1 und t2 gesperrt und zwischen t2 und
ts auf seinem Maximalwert. Dieser wird erhalten,
weil bei Negativtastung der Speicherelektrode 2, aber Öffnung der Wehneltelektrode 4 der volle Strahlstrom
in den Sekundärelektronenvervielfacher 6 gelangen kann. Dieser Kurvenverlauf G mit einer Strahlstromschwankung
zwischen ζ = 0 und i = Imax ermöglicht
die Anwendung einer Spitzengleichrichtung zur Gewinnung einer Regelspannung, mit Hilfe derer der
Strahlstrom trotz eventueller Schwankungen der Kathodenemission konstant gehalten werden kann.
Die Durchführung der im vorstehenden geschilderten Schaltfunktionen wird nunmehr unter Bezugnahme
auf die Fig. 1 und 2 näher erläutert. Das an der Speicherelektrode 2 entstehende Ladungsbild wird
mittels des Elektronenstrahls abgetastet, der auf die erste Prallelektrode des Sekundärelektronenvervielfachers
6 zurückgeht und dort verstärkt wird. Das verstärkte Signal wird der Anode 8 des Sekundärelektronenvervielfachers
entnommen und in bekannter Weise über den Vorverstärker 11 dem Hauptverstärker 12 zugeleitet, denen beiden Klemmimpulse
E zugeführt werden. Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist der Ausgang des
Vorverstärkers 11 mit einer Schaltungsanordnung zur Gewinnung der Regelspannung verbunden. Diese besteht
aus der Meßverstärkerstufe 13, der ebenfalls Klemmimpulse E zugeführt werden, der Spitzengleichrichterstufe
14, in der die Strahlstromstärke bestimmt wird, und der Regelspannungsverstärkerstufe
15, welche die vom Impulssignal abgeleitete Gleichspannung verstärkt. Der Ausgang der Stufe 15 ist an
die Wehneltelektrode 4 zur Regelung der Wehneltvorspannung angeschlossen.
In F i g. 2 sind die Schaltungsanordnungen 13, 14, 15 zur Gewinnung der Regelspannung dargestellt.
Das vom Vorverstärker 11 kommende Signal wird am Punkt 16 der Meßverstärkerstufe 13 zugeführt, die
am Punkt 17 mit Klemmimpulsen E versehen wird. Nach Verstärkung des Signals in der Meßverstärkerstufe
13 gelangt es in die Spitzengleichrichterstufe 14. Das gleichgerichtete Signal wird nach Gleichstromverstärkung
an die Basis des Transistors 18 (OC 450) der Regelspannungsverstärkerstufe 15 gelegt. Der
Emitter des Transistors 18 ist an eine Gleichspannung von —55 V angeschlossen, der Kollektor über einen
Widerstand^ (18 kQ) an eine Spannung von —125 V.
Außerdem ist der Kollektor des Transistors 18 über einen Widerstand 21 (470 kQ) mit der Wehneltelektrode
4 verbunden. Je nach Größe der an der Basis des Transistors 18 herrschenden Steuerspannung wird
der Transistor vom leitenden (bei einer Steuerspannung von OV) in den gesperrten Zustand (bei einer
Steuerspannung von 5V) gesteuert, so daß die am Punkt 22 herrschende Spannung von —55 V bis etwa
— 125 V betragen kann, wodurch die Wehneltvorspannung innerhalb eines großen Streuungsbereichs
so geregelt wird, daß sich ein vorgegebener Strahlstromwert automatisch einstellt und stabil gehalten
wird.
Claims (6)
1. Verfahren zum Betrieb von Bildaufnahmeröhren vom Typ des Superorthikons, deren Strahlstrom
periodisch während der die Rücklaufzeit einschließenden Austastzeit gesperrt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß nur während eines Teiles der Austastzeit der Strahlstrom gesperrt
wird und wenigstens während eines anderen Teiles der Austastzeit die Speicherelektrode
in an sich bekannter Weise an ein gegenüber der Strahlkathode negatives Potential gelegt wird und
daß die vom verstärkten Ausgangsstrom der Bildaufnahmeröhre abgeleitete Gleichspannung einer
die Stärke des Strahlstroms maßgeblich beeinflussenden Elektrode, vorzugsweise der Wehneltelektrode
des Strahlsystems, im Sinne einer automatischen Stabilisierung des Strahlstroms zugeführt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während der Sperrung des
Strahlstroms ein Impuls an geeigneter Stelle zum Videosignal addiert wird, dessen Amplitude so
groß ist wie der Signalsprung, welcher bei Sperrung (Unterdrückung) des unmodulierten Strahlstroms
entsteht, wobei seine Polarität in bezug auf das Videosignal so ist, daß durch den Impuls
ein konstanter Schwarzpegel erzeugt wird, der als Bezugswert zur Klemmung der Videoverstärkerstufen
dient.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während der Sperrung des
Strahlstroms ein Impuls an geeigneter Stelle zum Videosignal addiert wird, dessen Amplitude so
groß ist wie der Signalsprung, welcher bei Sperrung (Unterdrückung) des dem Weißpegel entsprechenden
Strahlstroms entsteht, so daß durch den Impuls ein konstanter Weißpegel erzeugt wird, der als Bezugswert zur Klemmung der
Videoverstärkerstufen dient.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Strahlstrom
abgeleitete Signal am Ausgang des Sekundärelektronenvervielfachers (6) abgenommen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Strahlstrom
abgeleitete Signal am Ausgang des Vorverstärkers (11) abgenommen wird.
6. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch einen Spitzengleichrichter, dem das am Ausgang des Sekundärelektronenvervielfachers
(6) oder Vorverstärkers (11) oder an anderer geeigneter Stelle abgenommene Signal zugeführt
wird und dessen Ausgang über eine Verstärkerstufe (15) derart mit einer den Strahlstrom beeinflussenden
Elektrode, vorzugsweise der Wehneltelektrode (4) der Kathodenstrahlröhre (1) verbunden
ist, so daß die im Spitzengleichrichter erzeugte Steuerspannung bei zunehmender Signalamplitude den Strahlstrom verringert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 077 251;
deutsche Patentschrift Nr. 895 774.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 077 251;
deutsche Patentschrift Nr. 895 774.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 597/167 5.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF36314A DE1170995B (de) | 1962-03-07 | 1962-03-07 | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Betrieb von Bildaufnahmeroehren vom Typ des Superorthikons |
| GB9104/63A GB986296A (en) | 1962-03-07 | 1963-03-07 | Television camera apparatus |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF36314A DE1170995B (de) | 1962-03-07 | 1962-03-07 | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Betrieb von Bildaufnahmeroehren vom Typ des Superorthikons |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1170995B true DE1170995B (de) | 1964-05-27 |
Family
ID=7096393
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF36314A Pending DE1170995B (de) | 1962-03-07 | 1962-03-07 | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Betrieb von Bildaufnahmeroehren vom Typ des Superorthikons |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1170995B (de) |
| GB (1) | GB986296A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5505368A (en) * | 1994-04-18 | 1996-04-09 | Hershey Foods Corporation | Container assembly and method of making the same |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE895774C (de) * | 1939-08-31 | 1953-11-05 | Rca Corp | Schaltungsanordnung zur Wiedereinfuehrung der mittleren Helligkeit |
| DE1077251B (de) * | 1958-03-07 | 1960-03-10 | Grundig Max | Schaltungsanordnung mit einer Fernsehaufnahmeroehre |
-
1962
- 1962-03-07 DE DEF36314A patent/DE1170995B/de active Pending
-
1963
- 1963-03-07 GB GB9104/63A patent/GB986296A/en not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE895774C (de) * | 1939-08-31 | 1953-11-05 | Rca Corp | Schaltungsanordnung zur Wiedereinfuehrung der mittleren Helligkeit |
| DE1077251B (de) * | 1958-03-07 | 1960-03-10 | Grundig Max | Schaltungsanordnung mit einer Fernsehaufnahmeroehre |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB986296A (en) | 1965-03-17 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2252181C3 (de) | Videoverstärker für ein Farbfernsehbildüberwachungsgerät | |
| DE2618531C2 (de) | Korrekturschaltungsanordnung für eine Fernsehröhre | |
| DE3138225C2 (de) | ||
| DE3014984C2 (de) | Schaltungsanordnung zur automatischen Regelung des Austaststrompegels einer Bildröhre | |
| DE3138226C2 (de) | ||
| AT390859B (de) | Schaltungsanordnung zur automatischen regelung des schwarzstrompegels einer bildroehre | |
| AT390537B (de) | Schaltung zur erzeugung von treibersignalen fuer eine bildroehre und zur regelung des schwarzpegelstromes | |
| DE965908C (de) | Schaltung zur Regelspannungserzeugung, insbesondere in Fernsehempfaengern | |
| DE2820999A1 (de) | Helligkeitsregelschaltung mit vorbestimmbarem helligkeitsregelbereich | |
| DE3337299C3 (de) | ||
| DE1170995B (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Betrieb von Bildaufnahmeroehren vom Typ des Superorthikons | |
| DE2042174B2 (de) | Schaltungsanordnung zur Einstellung des Gleichspannungspegels am Gitter einer Fernsehbildrohre | |
| DE2748532A1 (de) | Geregelter farbverstaerker | |
| DE3610190A1 (de) | Verfahren und schaltungsanordnungen zur regelung des arbeitspunktes von videoendstufen | |
| DE2024372A1 (de) | ||
| DE3000595C2 (de) | ||
| DE955779C (de) | Schaltungsanordnung zur Gradationsregelung eines Bildsignals | |
| DE1174000B (de) | Betriebsschaltung fuer eine Photoelektronen-Vervielfacherroehre | |
| DE3242127C2 (de) | ||
| DE1237813B (de) | Lichtpunktabtaster mit einer Kathodenstrahlroehre | |
| DE1270079B (de) | Ablenkschaltung fuer eine Farbfernsehkamera mit mindestens zwei Bildaufnahmeroehren | |
| DE1762430B2 (de) | Regelschaltungsanordnung fuer eine bildwiedergaberoehre zum stabilisieren des strahlstromes | |
| DE1512418C (de) | Schaltungsanordnung zur Dunkelsteuerung des Elektronenstrahlrucklaufs bei einem Fernsehempfänger | |
| DE1256681B (de) | Regelschaltung fuer ein Fernsehsignal zum selbsttaetigen Ausgleich von raschen Pegelaenderungen, welche bei der Normwandlung von Fernsehsignalen unterschiedlicher Vertikalfrequenz, vorzugsweise bei 10 Hz Differenzfrequenz, auftreten | |
| DE1127396B (de) | Transistorimpulsverstaerker mit Wechselstrom-Eingangskopplung und stabilisiertem Ausgangsbezugspegel |