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DE1170849B - Vorrichtung zum Herstellen von Brenn-kapseln od. dgl. duennwandiger kastenfoermiger keramischer Formlinge - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Brenn-kapseln od. dgl. duennwandiger kastenfoermiger keramischer Formlinge

Info

Publication number
DE1170849B
DE1170849B DEST15585A DEST015585A DE1170849B DE 1170849 B DE1170849 B DE 1170849B DE ST15585 A DEST15585 A DE ST15585A DE ST015585 A DEST015585 A DE ST015585A DE 1170849 B DE1170849 B DE 1170849B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
mold
box
hand
mold frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST15585A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Hardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Steuler Industriewerke GmbH
Original Assignee
Steuler Industriewerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Steuler Industriewerke GmbH filed Critical Steuler Industriewerke GmbH
Priority to DEST15585A priority Critical patent/DE1170849B/de
Publication of DE1170849B publication Critical patent/DE1170849B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/02Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form
    • B28B3/08Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form with two or more rams per mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Brennkapseln od. dgl. dünnwandiger kastenförmiger keramischer Formlinge Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung dünnwandiger, kastenförmiger keramischer Formlinge aus vorzugsweise trockenem oder angefeuchtetem Gut mit einem den Formboden bildenden, während des Pressens unbewegten Aushebestempel, der den entgegen dem Preßdruck elastisch abgestützten Formkern rahmenartig umfaßt. Solche Vorrichtungen sind in erster Linie zur Herstellung der verhältnismäßig dünnwandigen Kästen, sog. Brennkapseln bestimmt, in die Wandfliesen od. dgl. für die Durchführung des Brennvorgangs eingelegt werden. Diese Kästen, die etwa so groß sind wie ein Blumenkasten, wurden bisher meist aus plastischem Vormaterial gepreßt. Dies wurde in der Weise bewerkstelligt, daß der den Formkern darstellende Stempel von oben her in die liegende Form eindrang und das in dieser befindliche plastische Material zur Seite und nach unten quetschte.
  • Soll statt des plastischen Vormaterials körniges schüttfähiges Gut verwandt werden, dann besteht bei den bekannten Vorrichtungen die Gefahr, daß der von oben her in die Form eindringende Preßstempel das Gut zwischen seiner Stirnfläche und der ihm gegenüberliegenden Stirnfläche des Formkerns zuerst verdichtet und fertigpreßt, ohne daß das zwischen den Form- und Kernseitenwandungen befindliche Gut ebenso stark verdichtet wird. Dies hat dann zur Folge, daß nur der sog. Deckel des Brennkastens ausreichend fest, seine Seitenwände aber weniger fest und widerstandsfähig werden.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, diesen Schwierigkeiten dadurch zu begegnen, daß bei unbewegtem Formkasten der Fornikern entgegen der Preßrichtung so elastisch abgestützt wurde, daß er während des ersten Teils des Preßvorgangs eine Ausweichbewegung vor dem in die Form eindringenden Preßstempel ausführte und so die vorzeitige Pressung des Deckels verhinderte und erst gegen Ende des Preßvorgangs auf eine starre Unterlage aufsetzte, die seinen Weg begrenzte und das Fertigpressen des Deckels erlaubte. Die Anwendung dieses Verfahrens bringt aber folgende Nachteile mit sich: Durch die gegenläufige Relativbewegung zwischen den senkrechten, feststehenden Formseitenwänden und den beweglichen Kernwänden wird die Gleichmäßigkeit der Strukturbildung der Formlingswände an dieser Stelle nachteilig beeinflußt. Der Anstieg des dem Preßstempel entgegenwirkenden Druckes der elastischen Abstützung des Formkerns richtet sich nach der Auslegung beispielsweise der benutzten Federn ohne Rücksicht auf den tatsächlichen Verlauf der Strukturverfestigung innerhalb des Formlings. Nach erfolgter Pressung und der beginnenden Rückbewegung des Preßstempels drücken die elastischen Abstützelemente des Formkerns von unten her gegen den Deckel des fertigen Formlings und führen besonders bei sehr dünnwandigen Formlingen Rißbildungen an der Übergangsstelle zwischen den Seitenwänden und dem Deckel des Formlings, gegebenenfalls auch einen Bruch des Deckels herbei.
  • Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten soll nach der Erfindung bei Verwendung eines an sich bekannten auf Federn abgestützten auf- und abbeweglichen Formrahmens der Formkern lose auf mit dem Formrahmen verbundenen Tragansätzen aufliegen. Dabei wird der Unterstempel zweckmäßig als entgegen der Preßrichtung offener, rechteckiger Kasten ausgebildet, der in einem einander gegenüberliegenden Paar seiner vertikalen Wände Schlitze aufweist, in die einerseits die Tragansätze des den Kasten umfassenden Formrahmens und andererseits die auf diesen aufliegenden Auflageansätze eines in dem Kasten geführten ebenfalls kastenartig ausgebildeten Formkerns hineinkragen. Neben den an sich bekannten Abstützelementen beispielsweise in Form mehrerer Spiralfedern mit vertikaler Federachse soll der Formrahmen, wie die Erfindung weiter vorschlägt, durch zusätzliche Federn mit horizontaler Federachse abgestützt werden, die im Kniegelenk von Kniehebeln angreifen, die einerseits am Formrahmen selbst und andererseits am Pressentisch bzw. am Pressenrahmen angelenkt sind. Aufbau und Wirkungsweise dieser Vorrichtung sind an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Diese zeigt in F i g. 1 einen Schnitt durch die gesamte Vorrichtung nach der Linie A -B in F i g. 2, F i g. 2 die gleiche Vorrichtung als Schnitt nach der Linie C-D durch F i g. 1 und in den F i g. 3 und 4 zwei Bewegungsphasen des Preßvorgangs.
  • Die Vorrichtung besteht, wie aus F i g. 1 ersichtlich, aus dem lose auf dem Pressenrahmen 1 aufliegenden kastenartigen Aushebestempel2 mit der durch den Rahmen 1 geführten heb- und senkbaren Ausstoßstange 3. Den oberen Rand des Ausstoßstempels bilden die Ausheberahmen 4, die gleichzeitig den Formboden darstellen. In zwei einander gegenüberliegenden Kastenwänden des Ausstoßstempels sind vertikale Schlitze 2 a, 2 b und 2 c vorgesehen, die sich (vgl. auch Fig. 2) über die Höhe des Kastens von. dem Ausheberahmen 4 bis zur Oberseite des Kastenbodens 2 d (F i g. 1) erstrecken. Der Kasten des Aushebestempels 2 wird von dem Formrahmen 5 bzw. von einem an dessen Unterseite angeordneten Rahmenansatz 5 a umfaßt und dient gleichzeitig als dessen Führung. An dem Rahmenansatz 5 a sind Auflageansätze 5 b vorgesehen, die in die Schlitze 2 a, 2 b, 2 c des Kastens 2 kragen. Auf ihnen liegen die Auflageansätze 6 a des ebenfalls kastenförmig ausgebildeten Formkerns 6 auf, der innerhalb des nach oben offenen Aushebestempelkastens vertikal beweglich ist.
  • Der Formrahmen 5 ruht elastisch auf einem Satz vertikal zusammendrückbarer Federn 7 und wird weiter durch den Federsatz 8 abgestützt, der im Kniegelenk 9 von Kniehebeln 10 angreift, deren freie Enden am Formrahmen bzw. an einer auf dem Pressenrahmen 1 aufliegenden Grundplatte 11 angelenkt sind. Diese Platte dient gleichzeitig als Stützauflage für die Federn 7. Oberhalb des Formrahmens 5 befindet sich der auf und ab bewegliche Oberstempel 12 mit dem Rundbund 12 a.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Aus der in den F i g.1 bzw. 2 wiedergegebenen Ausgangsstellung, bei der die Form mit dem zu pressenden Gut gefüllt ist, bewegt sich der Oberstempel 12 in die in F i g. 3 wiedergegebene Lage, bei der der Stempel bereits in die Form eingedrungen ist, der Randbund 12 a aber noch nicht auf dem oberen Rand des Formrahmens 5 aufliegt. Der Formrahmen 5 bewegt sich dabei bereits um ein geringes Maß aus der strichpunktiert angedeuteten Lage in die mit vollen Linien gezeichnete Stellung. Im Verlaufe des weiteren Preßvorgangs bewegt sich der Formrahmen 5 (vgl. F i g. 4) in Pfeilrichtung weiter entgegen dem Druck der Federn 7 bzw. B. Mit ihm bewegt sich der Formkern 6 in die in F i g. 4 wiedergegebene Endlage.
  • Die erwünschte gleichmäßige Strukturbildung innerhalb des entstehenden Formlings wird dabei folgendermaßen erreicht: Sobald der Oberstempel auf die Oberfläche der Füllung aufsetzt, findet infolge der Druckübertragung auf die Wände der Form und des damit verbundenen kupplungsartigen Reibungsschlusses zwischen den Wänden des Formrahmens 5, dem Füllgut und den Wänden des Formkerns 6 eine Relativbewegung zwischen dem Oberstempel, dem Formrahmen und dem Formkern statt. Dabei wird zunächst das zwischen Oberstempelunterseite und Formkernoberseite befindliche Gut vorverdichtet, anschließend verdichtet sich zunächst im wesentlichen das zwischen den vertikalen Formwänden und den vertikalen Wänden des Formkerns befindliche Gut. Der Widerstand, der sich der Bewegung des Ausheberahmens 4 durch die Verdichtung dieses Gutes entgegenstellt, wächst mit dem Grade der Verdichtung und schafft damit eine Art Widerlager für die Bewegung des Oberstempels in die Form hinein, so daß dieser nunmehr in der Lage ist, das bereits erwähnte, zwischen der Stirnfläche des Formkerns und dem Oberstempel befindliche Füllgut entsprechend stark weiterzuverdiehten. Dieses wechselweise Wirksamwerden des Verdichtungsdrucks auf das Füllgut spielt sich während des Preßvorgangs mehrfach nacheinander so lange ab, bis der unterhalb des Formrahmens befindliche Formansatz 5 a auf der Grundplatte 11 aufsetzt. Sobald diese Bewegungsphase erreicht ist, bewegen sich, soweit dies nicht bereits geschehen ist, der Oberstempel und gegebenenfalls der Formkern in die in F i g. 4 wiedergegebene Endlage.
  • Die durch den beschriebenen Verdichtungsvorgang erreichte Gleichmäßigkeit des Dichtegrades über den gesamten Querschnitt des Formlings wird noch dadurch unterstützt, daß der Anstieg des Federgegendrucks mit der Bewegung des Formrahmens auf seine Endstellung hin durch die Kniehebelanordnung eine Abflachung erfährt.
  • Der fertig gepreßte Formling wird dann in üblicher Weise, nachdem der Oberstempel hochgefahren worden ist, durch den Aushebestempel aus dem Formrahmen herausgehoben.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Herstellen von Brennkapseln od. dgl. dünnwandiger, kastenförmiger keramischer Formlinge aus trockenem oder angefeuchtetem Gut mit einem den Formboden bildenden, während des Pressens unbewegten Aushebestempel, der den entgegen dem Preßdruck elastisch abgestützten Kern rahmenartig umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines in an sich bekannter Weise auf Federn (7, 8) abgestützten Formrahmens (5) der Kern (6) lose auf mit dem Formrahmen (5) verbundenen Tragansätzen (5b) aufliegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Unterstempel (2) als entgegen der Preßrichtung offener rechteckiger Kasten ausgebildet ist, der in einem einander gegenüberliegenden Paar seiner vertikalen Wände Schlitze (2 a, 2 b, 2 c) aufweist, in die einerseits die Tragansätze (5 b) des den Kasten umfassenden Formrahmens (5) und andererseits die auf diesen aufliegenden Auflageansätze (6 a) des in dem Kasten geführten, ebenfalls kastenartig ausgebildeten Kerns (6) hineinragen.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Weg des Formrahmens (5) in Preßrichtung durch einen unter dem Formrahmen (5) angeordneten, fest mit diesem verbundenen Formansatz (5a) begrenzt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bzw. 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragansätze (5b) am unteren Rand des Formansatzes (5a) vorgesehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4 mit einem auf mehreren Spiralfedern mit vertikaler Federachse gestützten Formrahmen, gekennzeichnet durch zusätzliche Federn (8) mit horizontaler Federachse, die im Kniegelenk (9) von Kniehebeln (10) angreifen, die einerseits an dem Formrahmen (5) und andererseits an einer am Pressenrahmen (1) vorgesehenen Grundplatte (11) aasgelenkt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 670180, 295122; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1764 962.
DEST15585A 1959-09-17 1959-09-17 Vorrichtung zum Herstellen von Brenn-kapseln od. dgl. duennwandiger kastenfoermiger keramischer Formlinge Pending DE1170849B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001008859A1 (de) * 1999-07-28 2001-02-08 Norbert Kranzinger Verfahren zum herstellen von hohlbausteinen und vorrichtung zur durchführung des verfahrens

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE295122C (de) *
DE670180C (de) * 1937-03-28 1939-01-13 Vorm Georg Dorst A G Maschf Staubabsaugevorrichtung an Pressen
DE1764962U (de) * 1955-12-31 1958-04-10 Laeis Werke Ag Presse zur herstellung keramischer erzeugnisse.

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